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Waffen – das goldene Kalb der Bellizisten

Foto: https://www.bmvg.de/de/transatlantische-sicherheit-staerken-pistorius-in-den-usa?utm_source=chatgpt.com

Von Uwe Froschauer

Wenn Politiker vor Kampfjets strahlen, Raketen streicheln und Kriegstechnik zum Erlebnis wird

Es gibt Bilder, die mehr erzählen als tausend Regierungserklärungen. Am 18. September 2026 stand Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas vor Deutschlands erster F-35A – einem hochmodernen, vielseitig einsetzbaren Kampfjet, entwickelt für militärische Einsätze, bei denen am Ende Zerstörung und Tod stehen. Lockheed Martin hatte geladen, die Bundeswehr bekam ihr neues Spielzeug präsentiert – und Pistorius strahlte.

Ich saß vor dem Fernseher und musste unwillkürlich an eine der bekanntesten Geschichten des Alten Testaments denken: den Tanz um das Goldene Kalb. Mose steigt vom Berg Sinai herab. In den Händen trägt er die beiden Tafeln des Bundes. Unten angekommen sieht er sein Volk, das sich inzwischen ein goldenes Kalb geschaffen hat und darum tanzt. Das selbst geschaffene Objekt ist zum Gegenstand der Verehrung geworden. Mose reagiert bekanntlich wenig diplomatisch: Er schleudert die Tafeln zu Boden und zerbricht sie.

Natürlich ist Boris Pistorius kein Israelit am Sinai und eine F-35 kein goldenes Kalb. Die Parallele liegt auf einer anderen Ebene: in der Überhöhung eines von Menschen geschaffenen Gegenstandes, dem Sicherheit, Stärke und letztlich Heil zugeschrieben werden. Das goldene Kalb unserer Zeit ist nicht aus Gold. Es besteht aus Titan, Aluminium, Verbundwerkstoffen, Elektronik, Sensoren und Sprengstoff. Und es kostet Milliarden.

Pistorius und sein fliegendes Kalb

Deutschlands erste F-35A wurde am 18. September bei Lockheed Martin in Fort Worth feierlich präsentiert. Pistorius erklärte:

„Das ist der Beginn einer neuen Ära für die Luftwaffe.“

Die Maschine sei das „weltweit modernste Kampfflugzeug“.

Nun kann man einwenden: Was soll ein Verteidigungsminister sonst tun? Natürlich muss er sich mit militärischem Gerät beschäftigen. Natürlich muss ein Staat seine Soldaten vernünftig ausrüsten. Und selbstverständlich lässt sich angesichts der vielen völkerrechtswidrigen Kriege in der Welt argumentieren, dass Abschreckungsfähigkeit militärische Stärke voraussetzt. Pistorius selbst begründet seine Linie ausdrücklich damit, einen Krieg verhindern zu wollen. Im Bundestag erklärte er 2024: „Wir müssen bis 2029 kriegstüchtig sein“ und fügte hinzu, Deutschland müsse abschrecken, „um zu verhindern, dass es zum Äußersten kommt“.

Allein das Wort „kriegstüchtig“ lässt mich aufhorchen. Es ist keineswegs eine sprachliche Neuschöpfung unserer Tage. Der Begriff ist bereits seit 1826 belegt, erlebte im militaristisch geprägten Deutschen Kaiserreich einen starken Aufschwung und erreichte seine historische Hochphase im Umfeld des Ersten Weltkriegs. Ausgerechnet dieses Wort wird im Deutschland des 21. Jahrhunderts wieder zum politischen Leitbegriff erhoben.

Ich halte diese Rhetorik für brandgefährlich. Sprache beschreibt gesellschaftliche Wirklichkeit nicht nur, sie kann sie auch verändern. Wer der Bevölkerung über Jahre erklärt, Deutschland müsse „kriegstüchtig“ werden, verschiebt die Grenzen dessen, was als normal gilt. Krieg erscheint nicht mehr als äußerster Zivilisationsbruch, den es mit allen vernünftigen Mitteln zu verhindern gilt, sondern zunehmend als Szenario, auf das Staat und Gesellschaft vorbereitet werden sollen. Panzer, Raketen, Kampfjets, Luftschutzräume, Verwundetentransporte und militärische Infrastruktur werden damit Schritt für Schritt Bestandteil des politischen Alltags.

Warum spricht ein Verteidigungsminister nicht mit derselben Eindringlichkeit davon, Deutschland müsse friedenstüchtig werden? Warum wird nicht mindestens ebenso energisch darüber gesprochen, diplomatische Kanäle auszubauen, Interessengegensätze auszugleichen, Sicherheitsinteressen auch der Gegenseite zu verstehen, Rüstungskontrolle wiederzubeleben und eine europäische Sicherheitsordnung zu schaffen, die Krieg unwahrscheinlicher macht? Friedenstüchtigkeit bedeutet nicht Wehrlosigkeit. Sie bedeutet, militärische Gewalt als letztes Mittel zu betrachten und zuvor sämtliche Möglichkeiten der Diplomatie auszuschöpfen.

Ich möchte mich an eine Sprache des Friedens gewöhnen – nicht an eine Sprache des Krieges. Denn hinter dem beinahe technisch klingenden Begriff „Kriegstüchtigkeit“ verbirgt sich im Ernstfall nichts Abstraktes. Krieg bedeutet zerfetzte Körper, verbrannte Menschen, tote Soldaten und Zivilisten, traumatisierte Kinder, zerstörte Städte und Familien, die ihre Angehörigen begraben müssen. Wer das Wort Krieg wieder selbstverständlich in den politischen Alltag einführt, sollte auch aussprechen, was Krieg tatsächlich bedeutet.

Deutschland braucht aus meiner Sicht keine gesellschaftliche Erziehung zur Kriegstüchtigkeit. Deutschland braucht eine Renaissance der Friedenstüchtigkeit.

Eine F-35 ist kein Smartphone, kein Elektroauto und keine neue Modelleisenbahn. Lockheed Martin selbst bewirbt den Flugzeugtyp als besonders tödliches Kampfflugzeug. Die deutsche F-35 soll darüber hinaus die nukleare Teilhabe Deutschlands sicherstellen. Sie ist eine Waffe. Ihr Zweck besteht nicht darin, Menschen von A nach B zu bringen. Ihr militärischer Zweck besteht darin, Ziele aufzuklären, Waffen einzusetzen und im Ernstfall zu zerstören und zu töten. Das kann ein Staat aus sicherheitspolitischen Gründen für notwendig halten. Aber seit wann muss man dabei aussehen wie ein Kind unter dem Weihnachtsbaum, Herr Pistorius?

Mich stört nicht, dass ein Verteidigungsminister eine F-35 besichtigt. Mich stört die Ästhetisierung des Militärischen, die Begeisterung und das Leuchten in den Augen angesichts eines Waffensystems, dessen eigentliche Bestimmung im Ernstfall Zerstörung und Tod ist.

Markus Söder und die Zärtlichkeit zum Taurus

Ein zweites Bild ist mir im Gedächtnis geblieben: Markus Söder beim Rüstungskonzern MBDA in Schrobenhausen. Vor ihm: Taurus KEPD 350. Ein Marschflugkörper mit mehr als 500 Kilometern Reichweite. Laut Hersteller kann Taurus gegen Bunker, Brücken, Flugplätze und andere militärische Ziele eingesetzt werden.

Auf Fotos des Besuchs sieht man Söder unmittelbar an der Waffe, sie betrachtend und berührend. Die Szene wirkt fast zärtlich. Für meinen Geschmack fehlt nur noch, dass er dem Taurus einen Kosenamen gibt. Amüsant wäre das vielleicht, wenn es sich um einen Oldtimer handelte. Es handelt sich aber um einen Marschflugkörper.

Und Söders dazugehöriger Satz war unmissverständlich:

„Diese Waffe muss zum Einsatz kommen.“

Man sollte diesen Satz einen Moment auf sich wirken lassen. Nicht: Diese Waffe muss verfügbar sein. Nicht: Diese Waffe dient der Abschreckung. Nicht: Hoffentlich muss sie niemals eingesetzt werden. „Diese Waffe muss zum Einsatz kommen.“ Da bekommt der Begriff „Verteidigungswaffe“ einen eigenartigen Klang.

Söder bezeichnete Taurus außerdem als die „abschreckendste Waffe“ Deutschlands und forderte damals die Lieferung an die Ukraine. Die bayerische Staatsregierung dokumentierte den Auftritt anschließend selbst ausführlich. Das Bild vom Politiker am Marschflugkörper und der dazugehörige Satz gehören für mich zusammen. Die Waffe wird nicht mehr als notwendiges Übel dargestellt. Sie wird zum politischen Symbol, zum Ausweis von Entschlossenheit, zum Beweis von Führungsstärke – zum goldenen Kalb.

Annalena Baerbock: einmal Platz nehmen im Kampfjet, bitteschön!

Und dann wäre da Annalena Baerbock. Das bekannte Foto entstand, als die damalige Außenministerin am 13. September 2023 das Euro-NATO Joint Jet Pilot Training auf der Sheppard Air Force Base in Texas besuchte und sich dort ein T-6-Ausbildungsflugzeug erklären ließ. Die Bilder zeigen sie lächelnd – euphemistisch ausgedrückt – im Cockpit.

Die damalige Außenministerin würdigte die Ausbildung deutscher Kampfpiloten in Texas als Beitrag zur Sicherheit Deutschlands, Europas und der NATO. Das lässt sich sicherheitspolitisch begründen. Nur frage ich mich, warum westliche Politik militärische Stärke inzwischen so gerne inszeniert. Warum muss Kriegstechnik cool aussehen? Warum müssen Politiker in Panzern sitzen, Kampfjets besteigen oder Raketen anfassen? Warum werden Fabrikeröffnungen für Munition zu politischen Fototerminen?

Friedrich Merz: „Schönes Abenteuer“

Friedrich Merz liefert ein weiteres Bilderbuchbeispiel. Am 20. Juni 2024 stieg der damalige CDU-Vorsitzende auf dem Luftwaffenstützpunkt Laage in einen Eurofighter und flog rund eine Stunde mit. Er durfte das Flugzeug zeitweise sogar selbst steuern.

Nach der Landung entstieg Merz dem Kampfjet – laut dpa „mit einem Grinsen“ – und erklärte:

„Schönes Abenteuer. Es hat Spaß gemacht.“

Natürlich darf ein Politiker Spaß an einem Flug haben. Den hätte ich ebenfalls gehabt. Aber auch hier lohnt ein zweiter Blick. Ein Eurofighter ist kein Fahrgeschäft auf dem Oktoberfest. Es handelt sich um ein hoch entwickeltes Waffensystem. Und wenn führende Politiker Kampfflugzeuge besteigen und anschließend öffentlich von „Abenteuer“ und „Spaß“ sprechen, entsteht ein Bild des Militärischen, das mit der Realität eines Krieges wenig gemein hat.

Am anderen Ende einer Rakete gibt es kein Abenteuer. Dort gibt es Explosionen, verstümmelte Körper, amputierte Gliedmaßen, verbrannte Menschen, tote Soldaten, tote Zivilisten, traumatisierte Kinder und zerstörte Familien. Das ist Krieg. Nicht Top Gun.

Macron und die „Kriegswirtschaft“

Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die neue Begriffswelt mitgeprägt. Bereits 2022 sprach er von einer französischen „économie de guerre“, einer Kriegswirtschaft. Im April 2024 besuchte er im südwestfranzösischen Bergerac eine neue Produktionslinie für Munitionspulver. Dort verteidigte er die Kriegswirtschaft auch wirtschaftspolitisch und verwies auf Produktion, Arbeitsplätze und Wertschöpfung.

Hier berührt die militärische Aufrüstung einen Punkt, der mich noch wesentlich stärker beunruhigt. Waffen schaffen Arbeitsplätze. Munition schafft Arbeitsplätze. Panzer schaffen Arbeitsplätze. Raketen schaffen Arbeitsplätze. Kampfjets schaffen Arbeitsplätze. Und irgendwann entsteht daraus eine geradezu perverse ökonomische Logik: Je größer die Bedrohung, desto größer die Nachfrage. Je größer die Nachfrage, desto voller die Auftragsbücher. Je voller die Auftragsbücher, desto stärker wächst die Rüstungsindustrie – die von nun an auf Spannungen und Konflikte in der Welt zur Erhaltung der Auftragslage und der Arbeitsplätze hoffen muss. Wollen wir als Gesellschaft wirklich in dieses ethische Abseits abgleiten?

Je stärker eine Volkswirtschaft von dieser Industrie abhängig wird, desto unangenehmer wird eine simple Frage: Was geschieht mit diesem Geschäftsmodell, wenn tatsächlich Frieden ausbricht?

Europas Rüstungsindustrie wächst

Das ist von mir keine geschickte rhetorische Formulierung. Die europäische Rüstungsindustrie baut ihre Kapazitäten massiv aus. Eine Analyse der Financial Times von rund 150 Produktionsstandorten kam 2025 zu dem Ergebnis, dass Europas Waffenfabriken seit Beginn des russischen Großangriffs auf die Ukraine ihre Produktionsflächen mit ungefähr dreimal so hoher Geschwindigkeit erweiterten wie zuvor. Mehr als sieben Millionen Quadratmeter neuer industrieller Fläche seien hinzugekommen.

Auch Ursula von der Leyen besuchte im August 2025 die große bulgarische Munitionsfabrik VMZ in Sopot und stellte den Ausbau der europäischen Rüstungsproduktion in den Zusammenhang mit der Sicherheit Europas und der Unterstützung der Ukraine.

Die Befürworter dieser Politik argumentieren, Europa habe seine militärischen Fähigkeiten jahrzehntelang vernachlässigt und müsse angesichts des russischen Angriffskrieges glaubwürdig abschrecken. Das ist die eine Sicht. Die andere Frage lautet: Wann wird aus notwendiger Verteidigungsfähigkeit eine gesellschaftliche Militarisierung? Diese Grenze verdient weit mehr Aufmerksamkeit, als sie derzeit bekommt. Möglicherweise haben wir diese Grenze in Europa schon überschritten.

Vom notwendigen Übel zum Fetisch

Eine demokratische Gesellschaft kann Streitkräfte benötigen und dennoch Krieg verabscheuen. Sie kann Soldaten respektieren und Waffen trotzdem als das betrachten, was sie sind: Werkzeuge organisierter Gewalt. Sie kann verteidigungsfähig sein, ohne Kriegstüchtigkeit zum gesellschaftlichen Ideal zu erklären. Sie kann abschrecken, ohne Waffen zu fetischisieren.

Darum geht es mir. Das Problem beginnt nicht mit der Existenz einer Armee. Es beginnt dort, wo Waffen emotional aufgeladen werden, wo Politiker vor ihnen posieren, wo Kampfjets Abenteuer versprechen, wo Marschflugkörper beinahe liebevoll angefasst werden, wo Rüstungsfabriken Hoffnungsträger der Wirtschaftspolitik werden, wo Milliarden für Waffensysteme mit einer Selbstverständlichkeit diskutiert werden, die bei Schulen, Krankenhäusern, Renten oder Pflege kaum vorstellbar wäre – und wo die Sprache des Krieges Stück für Stück in den gesellschaftlichen Alltag einsickert.

Das goldene Kalb verspricht Sicherheit

Vielleicht funktioniert die Metapher vom Goldenen Kalb deshalb so gut. Ein Götze muss nicht aus Gold bestehen. Ein Götze entsteht dort, wo einem Gegenstand eine beinahe magische Wirkung zugeschrieben wird: Mehr Waffen bringen mehr Sicherheit. Mehr Raketen bringen mehr Sicherheit. Mehr Kampfjets bringen mehr Sicherheit. Mehr Munition bringt mehr Sicherheit. Mehr Abschreckung bringt Frieden.

Das kann bis zu einem gewissen Punkt eine sicherheitspolitische Logik sein. Abschreckung hat historisch durchaus Kriege verhindert oder begrenzt. Ihre Befürworter verweisen insbesondere darauf, dass ein potenzieller Angreifer von einem Angriff absieht, wenn dessen Kosten unkalkulierbar hoch erscheinen. Nur ist daraus kein Naturgesetz abzuleiten. Aus meiner Sicht ist diese Perspektive grundlegend falsch.

Aufrüstung erzeugt auch Gegenrüstung. Bedrohungswahrnehmungen erzeugen Gegenbedrohungen. Militärische Planungen der einen Seite werden auf der anderen Seite nicht automatisch als defensive Maßnahmen wahrgenommen. Aus Abschreckung kann ein Sicherheitsdilemma entstehen: Jeder rüstet angeblich nur zu seiner eigenen Sicherheit auf – und am Ende fühlen sich alle unsicherer. Darüber sollte gesprochen werden, Herr Merz, Herr Macron, Herr Burnham und Frau von der Leyen!

Wo sind die Bilder der Diplomatie?

Ich hätte gerne andere Bilder: einen deutschen Außenminister, der strahlt, weil nach monatelangen Verhandlungen ein Waffenstillstand erreicht wurde. Einen Bundeskanzler, der begeistert einen Vertrag zur Rüstungskontrolle in den Händen hält. Einen französischen Präsidenten, der stolz verkündet, dass eine neue europäische Sicherheitsarchitektur einen Krieg unwahrscheinlicher macht. Politiker, die Friedensverhandlungen mit derselben Energie vorbereiten, mit der Rüstungsfabriken eröffnet werden. Diplomaten, die für Verhandlungen ebenso gefeiert werden wie Generäle für militärische Stärke.

Warum erscheinen solche Bilder inzwischen beinahe naiv? Vielleicht ist das die eigentlich beunruhigende Entwicklung. Nicht, dass Europa Waffen besitzt. Sondern dass Waffen wieder Faszination ausstrahlen dürfen.

Was ist mit der Gesellschaft geschehen?

Und damit komme ich zu der Frage, die mich bei den Bildern von Pistorius, Söder, Baerbock und Merz nicht loslässt: Was ist mit einer Gesellschaft geschehen, wenn der öffentliche Umgang mit Waffen immer unbekümmerter wird?

Deutschland kennt die Konsequenzen militärischer Hybris besser als kaum ein anderes Land. „Nie wieder Krieg“ war einmal keine sentimentale Floskel. Es war eine Lehre aus Millionen Toten, zerstörten Städten, verstümmelten Menschen und einer moralischen Katastrophe.

Verteidigungsfähigkeit und Friedensfähigkeit schließen sich nicht aus. Ein Staat darf sich schützen. Darüber muss nüchtern gesprochen werden können. Aber Nüchternheit ist etwas anderes als Begeisterung. Ein Marschflugkörper verdient keine Zärtlichkeit. Ein Kampfjet ist kein Spielzeug. Eine Munitionsfabrik ist kein Freizeitpark. Und Krieg ist kein Abenteuer.

Vielleicht würde Europa gut daran tun, gelegentlich vom Berg herunterzusteigen und sich anzusehen, worum inzwischen getanzt wird. Das Goldene Kalb steht längst mitten unter uns. Es trägt Namen wie Taurus, F-35, Eurofighter, Storm Shadow und SCALP.

Und während Politiker davor lächeln und Kameras klicken, gerät eine schlichte Erkenntnis aus dem Blick: Waffen sind dafür gebaut, Menschen zu bedrohen, Dinge zu zerstören und im Krieg Menschen zu töten. Wer ihren Besitz aus Gründen der Verteidigung für notwendig hält, mag dafür Argumente haben.

Aber eine zivilisierte Gesellschaft sollte niemals anfangen, sie zu lieben.



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Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

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Hier der Link zur Rezension des Buches:
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Von Uwe Froschauer

Ja, was gibt es über mich zu sagen.
Ich genoss eine sehr angenehme Kindheit, verbrachte eine äußerst turbulente und ereignisreiche Jugend, und hatte sehr viel Sinn für Unsinn – was sich bis heute nicht geändert hat.

1979 machte ich mein Abi, und 1988 schloss ich mein Studium der Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit Diplom ab. Mein vornehmliches Interesse galt der Wirtschaftspsychologie.
Während des Studiums gewann ich neben einem profunden Managementwissen erste Einblicke in psychologische und soziologische Grundlagen und baute diese weiter aus.

Mich interessieren u.a. die unterschiedlichen Fühl-, Denk-, Verhaltens- und Kommunikationsweisen von Mann und Frau. Zu diesem Thema veröffentlichte ich den Titel: Mann und Frau: „Sie verstehen sich nicht, weil sie sich nicht verstehen“, Band 1: „Was Frauen an Männern nervt“.

Meine Leidenschaft, zwischenmenschliche Beziehungen zu beobachten und zu analysieren, sowie die Beschäftigung mit psychologischen, soziologischen, anthropologischen, politischen, ökonomischen, ökologischen und philosophischen Themen prägen meine vielfältigen Schaffensgebiete.

Persönliche Weiterentwicklung im Kontext einer sich verändernden Gesellschaft ist mir ein besonderes Anliegen. Das Buch „Mach nicht mit – entwickle Dich weiter, 12 Wegweiser für ein sinnvolles und erfülltes Leben“ gibt Menschen Hilfestellung, sich aus einer machtorientierten und raffgierigen Welt zu lösen.

Mein Buch „Turbokapitalismus – eine Schmähschrift“, ruft die sozialen und ökologischen Kräfte auf, den Abgang dieses Killerkapitalismus zu beschleunigen.

Die Buchreihe „Vater, Sohn und die Welt“ ist ein reiner Dialog zwischen einem Vater und seinem flügge werdenden Sohn über die wichtigsten Bereiche des Lebens. Band 1 handelt von „Mann, Frau, Liebe, Sex, Prostitution, Beziehung, Ehe“, Band 2 von Wirtschaft und Politik.

Meine politsatirischen Bücher „Weltkasperletheater, Band 1“, und „Weltkasperletheater Band 2: Good Bye Demokratie“ bringen weltpolitisches Geschehen zeitnah auf den Punkt.

Mein erstes Buch zur angeblichen Pandemie „Corona – eine Chance“ erschien Anfang April 2020 zu Beginn des ersten Lockdowns – ein Schnellschuss, da ich bereits zu diesem Zeitpunkt richtigerweise vermutete, dass an der „Krise“ etwas (ober-) faul ist.

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Das im Juli 2022 erschienene Buch „1 x 1 = 3 – oder jedes andere gewünschte Ergebnis“, Untertitel „Mathematik, Logik und Widerstand in Corona-Zeiten“ zeigt auf Basis offizieller Statistiken, dass es zu keinem Zeitpunkt eine Pandemie gegeben hat. Des Weiteren geht es auf Widersprüche von Politikern und anderen Interessengruppen, sowie auf verschiedene Formen des Widerstands gegen die Corona-Maßnahmen ein.

Das letzte Buch "Das menschliche Schaf – Massenpsychologie und Manipulation" erläutert anhand von konkreten Beispielen aus den letzten und laufenden Krisen das Phänomen der Massenbildung, sowie Strategien und Techniken der Manipulation, die uns Dinge machen lassen, die wir eigentlich nicht wollen.

Ich gebe Seminare, coache Existenzgründer, und berate Unternehmen. Zum Thema Management schrieb ich 4 Grundlagenbücher und ein Buch zum Bereich Projektmanagement, die auf humorvolle und verständliche Weise die Managementinhalte näherbringen.

Meine Hobbys sind Reisen, viel Sport, insbesondere Kampfsport, Lesen und Schreiben, sowie recht und schlecht Gitarre spielen. Ich liebe Tiere und die Natur, und lerne sehr viel von Kindern.
Die Würde jedes Menschen ist mir sehr wichtig, Begriffe wie Ehre haben für mich einen hohen Stellenwert, und das Leben ist viel zu wichtig, um es zu ernst zu nehmen.
Politisch bin ich eher Mitte links orientiert. Bei wahren Worten ist es mir egal, wer sie ausspricht, gleichgültig welcher politischen Gesinnung entspringend.
Ich werde meine Kraft dem Kampf für eine lebenswerte Zukunft für meine Familie, für mich, für jeden Menschen widmen, für eine Zukunft, die in einem bisher nicht gekannten Ausmaß in Gefahr ist.

Ich wünsche euch viel Spaß mit meinen Beiträgen, und hoffe, dass ihr die eine oder andere neue Erkenntnis gewinnt.

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