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Schwächung Russlands –Die Rolle der RAND-Corporation

Von Uwe Froschauer

Liebe Leserinnen und Leser,

die Berichterstattung über Russland und Putin ist verständlicherweise alles andere als positiv. Eines ist klar, Russland hat mit seiner völkerrechtswidrigen Invasion in die Ukraine eine rote Linie überschritten. Dieser Schritt Putins kommt jedoch nicht von ungefähr, sondern wurde bewusst von den USA, den Gewinnern dieses Konflikts provoziert. Die Vorgeschichte zu diesem kriegerischen Akt habe ich im Beitrag „Stellvertreterkrieg der USA in der Ukraine“ dargestellt. In diesem Beitrag geht es um die Rolle der RAND-Corporation im eskalierten Ukraine-Krieg, der als ein Element in der US-Strategie zur Schwächung Russlands angesehen werden kann.

Russland zu unterstellen, aus imperialistischen Gründen diesen Krieg entfacht zu haben, ist eine Farce. Die solche Aussagen publizierenden Mainstreammedien sehe ich als Propagandaorgane der jeweiligen Regierungen an, die – gleichgültig was die wahren Hintergründe für diesen Konflikt auch sein mögen – das Regierungsnarrativ aufrechterhalten. Hätten wir nur Selbstdenker auf der Welt, wäre die praktizierte Propaganda der Regierungen und ihrer Handlanger ein sinnloses Unterfangen. Schätzungsweise 75 Prozent der Bürger lassen sich jedoch durch das „betreute Denken“ beispielsweise von 20.00 bis 20.15 einlullen.

Die RAND Corporation (RAND = Research and Development = „Forschung und Entwicklung), ein 1948 gegründeter Think Tank des „Deep State“, Sprachrohr der CIA sowie des Pentagon, finanziert von der US-Regierung, beriet ursprünglich die US-Armee. Einer ihrer Mitbegründer war der Luftwaffenkommandeur und „Falke“ General Curtis LeMay – kein unbeschriebenes Blatt! 1945 war er federführend an der Planung des Einsatzes von Brandbomben auf Tokio und den atomaren Holocaust in Hiroshima und Nagasaki beteiligt. Anfang der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts sprach er sich gegenüber Präsident John F. Kennedy für einen nuklearen Präventivschlag gegen die Sowjetunion aus.

Die Beratung der US-Regierung durch die RAND-Corporation in Zeiten des Kalten Krieges war unstrittig „erfolgreich“, da die USA unter Ronald Reagan, der sich an den von RAND vorgeschlagenen Plan hielt, als Sieger hervorgingen. Falken wie Donald Rumsfeld und Condoleezza Rice haben für diese Organisation gearbeitet. 30 Mitarbeiter kassierten während ihrer Tätigkeit für die RAND-Corporation Nobelpreise. So viel zur Nobelpreisvergabe. Ein abgekartetes Spiel!

Mittlerweile beeinflusst diese Denkfabrik auch andere politische Bereiche wie die Wirtschaftspolitik und das Gesundheitswesen.

In der Studie

Russland überdehnen und aus der Balance bringen

(„Overextending and Unbalancing Russia“) aus dem Jahr 2019 stellte die RAND-Corporation u.a. fest, dass Russland keine aggressiven Absichten habe. Dieses Ergebnis war jedoch nicht im Sinne der USA (wie man als friedliebender Mensch eigentlich meinen sollte), da die USA aus hegemonialer und wirtschaftlicher Sicht keine Entspannung und Annäherung an Russland wollen. Man braucht ein Feindbild, nicht wahr, dann werden Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie – einem der wichtigsten Wirtschaftssektoren der USA – und dergleichen gesichert, sowie Milliardengewinne der Eliten. Die Auftragsbücher der amerikanischen Waffenindustrie sind voll. Außerdem hätten die USA gerne einen großen Happen der russischen Rohstoffe für sich, zumal die US-Amerikaner ihre auf Konsumerismus angelegte Wirtschaft schon lange an die Wand gefahren haben. Vielleicht ließe sich das durch eine prowestliche Regierung im Kreml realisieren, wer weiß?

Die RAND-Corporation schlug ein sehr umfangreiches (provokatives) Maßnahmenpaket vor, auf das Russland aggressiv reagieren sollte. Die dahinterstehende „Philosophie“ ist es, den Gegner durch geeignete Mittel zu zwingen, sich auszudehnen, und so ihre eigenen wirtschaftlichen Ressourcen in der strategischen Konfrontation zu verbrauchen. Das Debakel Russlands im Afghanistan-Krieg (1979 – 1989) war einer der Hauptgründe für den Zerfall der Sowjetunion. Warum sollte so etwas nicht wieder gelingen, und Russland in die Knie zwingen? Wer in die „Afghanistan-Falle“ tappt, macht möglicherweise den gleichen Fehler noch einmal.

Laut den Analysten von RAND bleibt Russland in wichtigen Sektoren ein mächtiger Gegner der USA. Das passt den Amis natürlich nicht. Ziel „muss“ es aus westlicher (besser US-amerikanischer) Sicht also sein, eine langfristige Strategie zu verfolgen, welche die Schwächen Russlands nutzt, und das Land aus dem Gleichgewicht bringt. So viel zum Entwicklungsstand der Menschheit. Eine spürbare Abhebung des Homo Sapiens von den Neandertalern oder Affen ist bei solchen Aussagen nicht zu erkennen.

Die RAND-Corporation schlug hierzu verschiedene Maßnahmen vor, und zeigte für jede Maßnahme die Erfolgswahrscheinlichkeiten, den Nutzen, die Kosten und die Risiken für die USA an.

Die nachfolgenden Ausführungen gehen über den Russland-Ukraine-Konflikt weit hinaus. Sie sollen aufzeigen, wie Russland immer weiter in die Enge getrieben werden soll, um von den USA gewünschte, aggressive Reaktionen Russlands zu provozieren. Der Ukraine-Krieg ist ein Resultat dieser Strategie.

Die größte Verwundbarkeit Russlands wurde in seiner Wirtschaft gesehen, da es stark von Öl- und Gasexporten abhängig ist. Ziel sollte es sein, die russischen Einnahmen aus diesen Exporten durch die Verstärkung von Sanktionen gegen Russland und die Erhöhung der Energieexporte der USA zu verringern, indem man Europa dazu verpflichtet, den Import von russischem Erdgas zu reduzieren und durch verflüssigtes (ökologisch dreckigeres) Erdgas zu ersetzen, das auf dem Seeweg aus anderen Ländern (insbesondere den USA natürlich) transportiert werden kann.
Nun, das haben unsere „Freunde“ geschafft. So viel auch zum „Frieren für die Ukraine“, oder „Frieren für den Weltfrieden“. Nein, wir frieren für die geopolitischen Ziele und die Profite der US-Amerikaner, und erhöhen die Gefahr eines (u.U. atomaren) Weltkriegs, wenn die USA nicht endlich aufhören, das Feuer zu schüren, und die Bürger weiterhin brav gehorchen. Gegen die US-amerikanische Politik solltet ihr auf die Straße gehen, wenn euch am Frieden etwas liegt. Die sind die Aggressoren, Putin ist in dieser Hinsicht ein Waisenknabe dagegen! Wann wird den Tagesschaupapageien das endlich klar?!

Als weitere Möglichkeit, die russische Wirtschaft langfristig zu destabilisieren, wurde die Förderung einer verstärkten Auswanderung von qualifiziertem Personal, insbesondere von jungen Russen mit einem hohen Bildungsniveau genannt (Brain Drain).

Zusammenfassend lassen sich (laut RAND) für den Wirtschaftskrieg gegen Russland stichpunktartig folgende Maßnahmen nennen:

  • Ölexporte Russlands behindern
  • Bau von Pipelines behindern
  • Steigerung der Energieproduktion der USA für den Export nach Europa
  • Ausbau der europäischen Importinfrastruktur für die Versorgung mit US-Flüssigerdgas (LNG)
  • Verhängung strengerer Handels- und Wirtschaftssanktionen
  • Brain-Drain fördern

Nun, das haben die US-Amerikaner auch gut hingekriegt. Kurz nach der Veröffentlichung der Studie begannen die Vereinigten Staaten, Sanktionen gegen Nord Stream 2 zu verhängen, wodurch das Pipeline-Projekt massiv verzögert wurde. Mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit haben unsere „Freunde“, die USA die Lecks in Nordstream 1 und 2 zu verantworten, egal was uns später die Politiker und ihre Propagandaorgane als Gründe zum Schutz unserer „Freunde“ vorsetzen werden. Es wird anscheinend noch an einer Vertuschungsstrategie gearbeitet, weil wir von Regierungsstellen noch kaum etwas von den Hintergründen des Sabotageakts gehört haben. Und für eine solche Strategie, die von der Herde geschluckt werden soll, benötigt man eben Zeit, nicht wahr?

Weiterhin soll das Image Russlands nach außen durch den Ausschluss von internationalen Foren und den Boykott der von Russland organisierten internationalen Sportveranstaltungen beschädigt werden.

Intern sollen Unruhen verstärkt werden. Und schon wären wir beim Ukraine-Konflikt. Nicht jeder Russe steht hinter dem diesbezüglichen Vorgehen der Regierung. Insbesondere die Teilmobilmachung stieß manchen Russen schwer auf. Was sagt nun die Rand-Studie – wohlgemerkt 3 Jahre vor Ausbruch der militärischen Auseinandersetzung – hierzu?

Zur Erreichung geopolitischer Ziele würde die Bewaffnung der Ukraine es den USA ermöglichen, Russland hart zu treffen. Russland müsste unter Druck gehalten werden, ohne in einen großen Konflikt zu geraten, den Russland gewinnen würde. Die RAND-Studie titulierte das Kapitel zur Ukraine mit

„Der Ukraine tödliche Waffen liefern“.

Es behandelt ausführlich die Kosten-Nutzen-Aspekte dieser Maßnahmen. Wörtlich heißt es u.a. darin:

„Die Ausweitung der US-Hilfe für die Ukraine, einschließlich tödlicher militärischer Unterstützung, würde wahrscheinlich die Kosten, die Donbass-Region zu halten, für Russland erhöhen, sowohl in Blut als auch für den Staatshaushalt. Mehr russische Hilfe für die Separatisten und eine zusätzliche russische Truppenpräsenz würde zu höheren Kosten, Ausrüstungsverlusten und russischen Opfern führen. Letzteres könnte zu Hause ziemlich kontrovers werden, wie beim Einmarsch der Sowjets in Afghanistan.“

Ist das alles widerlich!

RAND empfahl, die Waffenlieferungen und die Unterstützung für die Ukraine so hoch wie möglich zu fahren, ohne eine tatsächliche militärische Reaktion Russlands zu riskieren. Tja, das mit dem Drahtseilakt und dem Vermeiden des Krieges hat ja nun nicht so hingehauen.
So viel zum Ukraine-Konflikt, der nur ein (gewichtiges) Element in der Schwächungsstrategie für Russland darstellt. Für die USA ist es ein Krieg, den sie ausgelöst haben und führen, in dem aber ukrainische und russische Menschen sterben. Menschenleben interessieren nicht. Für Russland dagegen geht es primär um Sicherheitsinteressen.
Wenn ihr mehr über dieses Thema wissen wollt, könnt ihr euch ja mal meinen Beitrag „Stellvertreterkrieg der USA in der Ukraine“ ansehen.

Weiterhin könnten die USA laut dieser Studie große militärische Vorteile bei niedrigen Kosten und Risiken erzielen, wenn sie die Zahl der landgestützten Truppen aus den NATO-Ländern, die letztendlich gegen Russland arbeiten, erhöhen. Die Erfolgswahrscheinlichkeiten und der Nutzen für die USA bei diesem Mittel wären sehr hoch bei moderaten Risiken, eine effiziente Angelegenheit also.
Insbesondere Investitionen in strategische Bomber und gegen Russland gerichtete Langstrecken-Angriffsraketen würden ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis bescheren. Zudem sollten mehr Kampfflugzeuge an den russischen Luftraum geschickt werden, was 2020 auch umgesetzt wurde. Ca. 4000 Kampfflugzeuge und Drohnen der NATO nahe der russischen Grenze waren aktiv. 2021 kam es zur Verlegung von US-Atombombern nach Norwegen.

Weiterhin meinte diese Studie, das Aufkündigen des INF-Vertrages und der Einsatz neuer auf Russland gerichteter Mittelstreckenraketen in Europa würde zwar zu hohen Erfolgswahrscheinlichkeiten, aber auch zu hohen Risiken führen.

Bezüglich der Aktivitäten Russlands in Syrien ist in der Studie zu lesen:

Eine Erhöhung der US-Unterstützung für die gemäßigte syrische Opposition könnte den Bürgerkrieg, der abgeflaut ist, aufrechterhalten und intensivieren und damit sowohl für Russland als auch für den Iran zusätzliche Kosten generieren.

Wie dreckig! Die Verlängerung des Bürgerkriegs wird als positiv angesehen. Abschaum. Weder im Kapitel zur Ukraine, noch zu Syrien war eine Notiz zu Möglichkeiten der Beendigung des bestehenden bzw. möglichen Konflikts zu lesen. Schreckliche „Menschen“, diese Denker eines solchen Think Tanks.

Ebenso ist meines Erachtens die Rolle Russlands im Syrien-Konflikt zu verurteilen. Das Ziel, terroristische Gruppen (insbesondere den Islamischen Staat) bekämpfen zu wollen, ist meines Erachtens vorgeschoben. Auch Russland geht es für mein Dafürhalten um geopolitische Interessen in diesem Zusammenhang.

Zu Weißrussland schrieben die RAND-Analysten und -Strategen, dass entweder Lukaschenko unterstützt und dazu bewegt werden solle, sich von Russland abzuwenden, oder aber die Opposition zu unterstützen und Lukaschenko zu stürzen. Man entschied sich für die zweite Option, und versuchte im Sommer 2020 die Regierung Lukaschenko zu putschen. Das misslang. Angeblich entging Lukaschenko 2021 auch einem Mordversuch. Wenn es auf die eine Art nicht klappt, dann eben auf eine andere. Mal putschen, mal ermorden…

Bezüglich Aserbeidschan und Armenien angesichts ihres Konflikts um Bergkarabach (bzw. der Republik Arzach) meinten die Analysten, dass es kontraproduktiv wäre, eines der miteinander verfeindeten Länder der NATO einzuverleiben, weil das andere bei Russland Hilfe suchen würde. Das wäre den Zielen der NATO (also der USA) abträglich. (Ähnliches meinten die Analysten auch Staaten in Zentralasien betreffend, weil hier die Position der USA zu schwach wäre, und China der Nutznießer von US-Aktionen sein könnte).
Es scheppert ja schon seit 1991 gewaltig zwischen diesen beiden Staaten, als sich die Republik Arzach für unabhängig erklärte, und einen Krieg gegen Aserbeidschan 1994 mit armenischer Unterstützung gewann, international jedoch nicht anerkannt wurde. 2020 gab es erneut einen vier Monate dauernden Krieg, der durch die Vermittlung Russlands beendet wurde. Seitdem gibt es kleinere Zwischenfälle an der Grenze beider Rivalen.
Hätte sich Russland militärisch eingemischt, wäre das im Sinne der Studie und der USA gewesen, da es Ressourcen Russlands gebunden und vernichtet hätte. Russland zu schwächen ist nun mal das Ziel der NATO und der Grund für diese menschenverachtende Studie.

Die weiteren Überlegungen der Analysten werden nachfolgend stichpunktartig aufgeführt:

  • Eventuelle NATO-Mitgliedschaft der Republik Moldau (zu einem späteren Zeitpunkt) 
  • Diskreditierung russischer Wahlen
  • Diskreditierung der russischen Regierung durch Korruptionsvorwürfe
  • Provokation innerer Unruhen in Russland (s. Nawalny)
  • Wettrüsten (wurde und wird umgesetzt)
  • Russland zwingen, Mittel aus dem sozialen Bereich in die Entwicklung von Waffen zu stecken (führt zu inneren Unruhen)
  • Bewaffnung des Weltraums durch die USA (wurde umgesetzt; neueste Waffengattung der USA: die Weltraumstreitkräfte)
  • Russlands Marine stressen durch Verlegung von Kriegsschiffen in die Nähe der russischen Grenze, sowie größere Aktivitäten der NATO im Schwarzen Meer (wurde umgesetzt, s. Ukraine-Konflikt)
  • Mehr große NATO-Manöver in Russlands Nähe (s. Defender 21)
  • Von einer Wettrüstung im atomaren Bereich wurde abgeraten aus kostenmäßigen (nicht aus „atomaren“) Gründen für die USA

So ziemlich alle Maßnahmen, welche die RAND-Corporation im Jahre 2019 empfohlen hat, sind kurz danach umgesetzt worden. Think Tanks des Deep States haben ungeheure Macht, wie schon der durch die RAND-Corporation beeinflusste Ausgang des Kalten Krieges zeigt.

Die RAND-Corporation konstatierte, Russland würde durch die genannten Mittel den höchsten Preis in einer Konfrontation zahlen, aber auch die USA müssten sehr viel investieren, Mittel, die dann für andere Ziele nicht mehr zur Verfügung stehen würden. Damit meinen sie eine Erhöhung der Militärausgaben der USA/NATO zu Lasten der Sozialhaushalte (wie es im US-amerikanischen Haushalt für 2023 auch realisiert wurde). Und der deutsche Michel, der unterwürfigste Vasall der USA zieht natürlich mit, und erhöht seine Militärausgaben. Woher kommen wohl die Mittel dafür?
In einem Punkt täuschten sich die Analysten jedoch: den höchsten Preis zahlt nicht Russland und auch nicht die USA, sondern die EU, bzw. ihre Bürger, und allen voran Deutschland. Nun, da haben die USA zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Schwächung der EU und Russlands. Deutschland ist nun genötigt wesentlich „dreckigeres“ Flüssiggas aus den USA zu beziehen. Russland dagegen erzielt für sein Öl und Gas riesige Einkünfte andernorts. Der Rubel hat sich stabilisiert, und wird gerne herangezogen zur Begleichung von russischen Öl-Rechnungen. So viel zur Wirksamkeit ihrer Sanktionspolitik, Frau Baerbock, Frau Von der Leyen und Konsorten. Sie entziehen Europa finanzielle Mittel und zahlen damit die USA.

Merkt ihr, was das für ein dreckiges, widerwärtiges Spiel hier gespielt wird? Die US-Amerikaner nehmen zur Erreichung ihrer ruchlosen Ziele billigend einen verheerenden Krieg und extreme wirtschaftliche Not der Bevölkerung in Kauf. Pfui Teufel! Und Europa zieht mit. Die EU wird im russischen Fernsehen mittlerweile zu Recht als US-Kolonie bezeichnet. Gehen Sie endlich Frau Von der Leyen, gehen Sie in die USA, vielleicht hat ja der CEO von Pfizer, Herr Bourla eine Bleibe für Sie. In Europa sind Sie nicht mehr tragbar. Sie waren es noch nie! Und nehmen Sie Frau Baerbock gleich mit!

So liebe LeserInnen, nach dieser etwas emotionalen (dennoch ernstgemeinten) Schlussnote bin ich am Ende dieses kleineren Beitrags wie gewohnt angelangt. Für euer Feedback und eure Kommentare bin ich wie immer offen.
Ich wünsche euch eine angenehme Zeit, und nicht vergessen: Selbst denken!

Noch ein Anliegen, werte Leserinnen, werte Leser,

in diesem Blog, den ich ohne jede fremde Unterstützung – inhaltlich wie finanziell – allein betreibe, steckt mein Herzblut. Ich möchte meine diesbezügliche – meines Erachtens nutzbringende – Aktivität keinesfalls einschränken. Der Zeitaufwand hierfür reduziert jedoch meine Möglichkeiten für den Broterwerb. Für eine Spende wäre ich Ihnen sehr dankbar.

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Vielen Dank!

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Das menschliche Schaf Massenpsychologie 2 Ursachen für das irrationale Verhalten der Masse

Werte Leserinnen, werte Leser,

mein letzter Beitrag handelte insbesondere von den Wirkungen angewandter Massenpsychologie. In diesem Beitrag geht es hauptsächlich um die Ursachen für Massenbildung und die Stellschrauben der Manipulierer, welche die Massen in die gewünschte Richtung bewegen sollen. Ich werde mich in meinen Ausführungen insbesondere auf das lesenswerte Standardwerk „Psychologie der Massen“ von Gustave Le Bon beziehen.

Dieser und folgende Beiträge sind in zwei Teile, einen für den „Schnellleser/Wenigleser“ mit den wichtigsten Informationen, und einen zweiten mit vertiefenden Ausführungen, unterteilt. 

Für Schnellleser

Gustave Le Bon ist der Ansicht, das Individuum verliere unter bestimmten Umständen in der Masse seine Kritikfähigkeit, und kann sich infolgedessen affektiv (gefühlbetont statt rational) und teilweise auch barbarisch verhalten. Die Richtigkeit seiner Annahme ist durch die menschenverachtenden und menschenzerstörenden Exzesse des Nationalsozialismus, Stalinismus, der chinesischen Kulturrevolution usw. hinreichend belegt. Die Menschenjagd gegen Ungeimpfte in den Jahren 2021 und 2022 – ein nicht wieder gutzumachender Exzess der Eliten und ihrer politischen, medialen und wissenschaftlichen Handlanger, sowie des gesellschaftlichen Mobs – lässt das gleiche Grundmuster menschlicher Entgleisung erkennen. Es wurden nicht nur die Meinungen Andersdenkender diffamiert, sondern die sie aussprechenden Personen als Verschwörungstheoretiker, Schwurbler, Covidioten, Aluhutträger und Ähnliches etikettiert. Wer sich eine Ansammlung von getätigten Aussagen wie „Ungeimpfte ins Gas“ durchlesen möchte, kann sich ja mal den ausführlichen Teil durchlesen.

Heute ist es für den größeren Teil der Menschen kein Geheimnis mehr, dass die vom politischen und gesellschaftlichen Mob Gejagten mit ihren Bedenken bezüglich der Wirksamkeit der Coronamaßnahmen wie Lockdown, Maskentragen und dergleichen, sowie der (Nicht-)Wirksamkeit der Impfungen recht behalten sollten. Die Nebenwirkungen der Impfungen nehmen langsam ein verheerendes Ausmaß an.

Neben diesen in einem Rechtsstaat strafrechtlich zu verfolgenden Tatbeständen der Volksverhetzung und Verletzung der körperlichen Unversehrtheit, drängt sich die Frage auf, was Menschen dazu bewegen kann, sich an einer solchen Menschenjagd zu beteiligen oder wegzusehen, wenn Unschuldige vom Mob verfolgt werden. Mit welchen Mechanismen werden Menschen so weit gebracht, dass sie Wahrheit für Manipulation, und Lüge für Wahrheit halten?

Nach Le Bon entsteht in der Masse eine, alle in ihr integrierten Einzelwesen umfassende „Gemeinschaftsseele“. In der Masse sei das Individuum leichtgläubiger und unterliege der „psychischen Ansteckung“. Le Bon betont den geringen Einfluss von Vernunft, Unterricht und Erziehung auf die Verhaltensweisen der Masse, und ihre größere Anfälligkeit für Schlagworte und geschickte Täuschungen: Je dreister die Lüge, die man den Massen suggeriert, desto wahrscheinlicher wird sie geglaubt und massenhaft übernommen (s. „Pandemie der Ungeimpften“ – ein Widerspruch in sich).
Für Hetze und Menschenjagd ist die Masse besonders offen. Jedes Mitglied der Masse braucht etwas, das es mit gutem Gewissen hassen kann. Und ist die eine Hexe verbrannt, wir die nächste gesucht. Deutschland berstet vor lauter Gutmenschen.

In einem ersten Schritt der Erkenntnisgewinnug zu diesem Thema sollte man Informationen darüber haben, wie die Masse tickt.

Wesenszüge der Masse nach Gutave Le Bon:

Le Bon kam zu folgenden Erkenntnissen (vgl. auch https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie_der_Massen, gefunden am 24.10.2022):

  • Eine Masse ist grundsätzlich impulsiv, beweglich, irritierbar, suggestibel, leichtgläubig, besessen von schlichten Ideen, intolerant und diktatorisch.
  • Der Geist der Massen ist konservativ („Konservativismus der Masse“), leichtgläubig gegenüber alten, skeptisch gegenüber neuen Ideen und Idealen.
  • Es existiert eine spezifische „Religiosität der Massen“, die die Religiosität einzelner Individuen außerhalb der Masse bei weitem übertrifft.
  • Massen transportieren vor allem „Ideen“ und kulturelle „Ziele“.
  • Das Individuum kann in der Masse in moralische Höhen aufsteigen oder in Tiefen hinabsinken (meist Letzteres).
  • Es existiert eine allen Massenbestandteilen eigene „Massenseele“.
  • Massen weisen unter bestimmten Umständen eine „Gemeinschaftsseele“ auf und sind in solchen Fällen zu Altruismus, Heroismus und solidarischem Handeln fähig. (Beispiel: Revolutionsmasse und Demonstrationsmasse).
  • Die Masse ist nur wenig kreativ und vermindert intelligent.
  • Sie denkt einseitig grob und undifferenziert im Guten wie im Bösen.
  • Die Masse denkt nicht logisch, sondern in Bildern, die häufig durch einfache Sprachsymbolik hervorgerufen werden.
  • Die Masse ist leicht erregbar, leichtgläubig und sprunghaft. Ihre Emotionalität ist schlicht.

Wenn ihr Beispiele – insbesondere aus den jüngsten Krisen entnommen – zu den oben genannten Punkten haben wollt, dann schaut euch den ausführlichen Teil hierzu an.

Neben den Wesenszügen der Masse sind den Manipulatoren – die meistens nichts Gutes im Schilde führen – die Ansatzpunkte zur Manipulation der Massen gut bekannt. Nachfolgend sind die Erkenntnisse von Le Bon bezüglich der Beeinflussbarkeit und Leichtgläubigkeit der Masse aufgelistet
(vgl. auch https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie_der_Massen, gefunden am 24.10.2022).

  • Die Mitglieder einer hochemotionalisierten Masse büßen ihre Kritikfähigkeit ein, die sie als Individuen im Zustand der seelischen Ruhe haben.
  • Die individuelle Persönlichkeit schwindet in der Masse und macht einer gemeinschaftlichen Persönlichkeit Platz: Der Einzelne empfindet und denkt nun als Teil eines Ganzen, nicht mehr als Individuum.
  • Die Masse kann Persönliches nicht von Sachlichem unterscheiden.
  • Sie erliegt leicht Suggestionen, deren Wirkung der Hypnose vergleichbar ist und wird unter bestimmten Umständen hysterisch.
  • Gehorcht sie einer gemeinsamen Führung, ist die Masse leicht lenkbar. Tut sie dies nicht, ist sie in ihrem Verhalten spontan und unberechenbar.
  • Die Masse ist empfänglich für naive Legenden, die von meist heldischen Führern und Ereignissen handeln.
  • Die Meinungsbildung in der Masse erfolgt durch geistige Übertragung und Nachahmung.

(Beispiele zu diesen Punkten wieder im ausführlichen Teil.)

Bisher haben wir uns damit beschäftigt, welche Erkenntnisse Le Bon zu Wesensmerkmalen und Beeinflussbarkeit der Massen erlangte. Im letzten Abschnitt für Schellleser geht es darum, was Le Bon über die Führenden der Massen erkannt hat.
(vgl. auch https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie_der_Massen, gefunden am 24.10.2022).

  • Massenführer und Massenideen werden unter bestimmten Umständen charismatisiert (durch Nimbus bzw. Prestige aufgeladen).
  • Führer stärken die Gemeinschaftssehnsüchte der Massen und verkörpern den Wert der „Gemeinschaftsseele“ der Masse.
  • Ohne Führer ist die unorganisierte Masse wie eine Herde ohne Hirten.
  • Meistens sind die Führer keine Denker, sondern Männer der Tat. Sie haben wenig Scharfblick und könnten auch nicht anders sein, da der Scharfblick im Allgemeinen zu Zweifel und Untätigkeit führt. Man findet sie namentlich unter den Nervösen, Reizbaren, Halbverrückten, die sich an der Grenze des Irrsinns befinden.
  • Führer wirken oft durch eine große Rednergabe. Große Führer können einen Glauben erwecken und damit ganze Völker steuern.
  • Führerherrschaft wirkt durch Überzeugung und erst in zweiter Linie durch Gewaltsamkeit.
  • Es gibt zwei Arten von Führern: kurzfristig wirksame und langfristige. Das hängt von der Ausdauer ihres Willens ab.
  • Führer überzeugen durch Behauptung, Wiederholung und Übertragung.
  • Hat ein Führer keinen Erfolg, verliert er rasch seinen Nimbus und geht unter – eine Idee, die der berühmte Soziologe Max Weber später als „Entzauberung des Charismas“ abhandeln sollte.

Wenn ihr diese skizzierten Erkenntnisse „mit Leben füllen wollt“, empfehle ich euch den ausführlichen Teil zu „genießen“. Von den Schnelllesern möchte ich mich an dieser Stelle verabschieden. Macht es gut, und bis zum nächsten Mal.

Ausführliche Erläuterung oben genannter Punkte

Gustave Le Bon gilt neben Gabriel Tarde als Begründer der Massenpsychologie, die seit den tiefgreifenden Erkenntnissen von Le Bon einen Bereich der Soziologie darstellt. Sein bekanntes Buch „Psychologie der Massen“ setzt sich insbesondere mit den Themen Konformität, Entfremdung, Gemeinschaftsbildung und Führung auseinander. Le Bon ist der Ansicht, das Individuum verliere unter bestimmten Umständen in der Masse seine Kritikfähigkeit, und kann sich infolgedessen affektiv (gefühlbetont statt rational) und teilweise auch barbarisch verhalten, wie die unaussprechlichen Exzesse gegen Juden im Dritten Reich schmerzlich belegen.

Menschenjagd – Pandemie der Ungeimpften

So weit muss man historisch jedoch gar nicht zurückblicken, um Beispiele affektiven Verhaltens zu finden. 2020, 2021 und 2022 wetterten viele Menschen gegen Querdenker, Ungeimpfte, Impfverweigerer, Corona-Demonstranten und andere Selbstdenker. Nachfolgend ein kleiner Auszug dokumentierter Statements sich „berufen“ Fühlender.

So forderte beispielsweise der Oberbürgermeister von Tübingen Beugehaft für Impfverweigerer, Fernsehjuristen den Führerscheinentzug und Zwangsisolierung der Ungeimpften, der Ministerpräsident von Baden-Württemberg äußerte, Corona-Demonstranten seien Aasgeier der Pandemie, eine Geschäftsfrau in Berlin twitterte „Querdenker gehören gesellschaftlich geächtet. Arbeitgeber sollten diese Leute nicht einstellen und Arbeitnehmer in die Registratur oder ins Lager schicken. Wer uns alle gefährdet, gehört erheblich abgestraft.“ Des Weiteren meinte diese resolute und eigentlich bedauernswerte Dame, Kliniken sollten Ungeimpfte einfach nicht aufnehmen . Hm…dazu passt auch folgende Schmiererei auf einer Wand: „Ungeimpfte ins Gas“. Spaltung in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, oder? Vielleicht sollte besagte Dame mal einen Psychiater aufsuchen.

Ein 37-jähriger Hausarzt gab kund: Ich behandle keine Impfverweigerer (Schlagzeile der Bild online). Ein Politiker meinte, für Ungeimpfte könnte das Arbeitslosengeld wegfallen. Der momentane CDU-Vorsitzende sagte: „Wir sind an einem Punkt, wo das Land in Geiselhaft genommen wird von Impfgegnern und Corona-Leugnern.“ Zudem forderte dieser Herr Spielverbot für ungeimpfte Fußballspieler. Ein Bremer FDP-Politiker äußerte, Impfgegner seien gefährliche Sozialschädlinge, eine österreichische Molekularbiologin, Biochemikerin und ehemalige Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend meinte, ungeimpfte Pflegekräfte sind Todesengel. Hier ein besonders wutentbrannter Tweet einer scheinbar geistig unterbelichteten Managerin: „Wir werden Euch jagen! Wir werden Euch outcallen! Wir werden Euch verachten und ausgrenzen. Ende mit Verständnis für angeblich nur besorgte Mitbürger. Denn diese Abspaltung war Eure Entscheidung, Euer Wille! Now deal with it und heult leise, Ihr Lappen!“
Hahaha, amüsant oder? Ich denke, ein guter Therapeut könnte eventuell noch ein bisschen was ordnen im Oberstübchen dieser Dame. Hm. Eher nicht.

Dagegen klingen Aussagen wie „Pandemie der Ungeimpften“ aus dem Munde von Ministerpräsidenten und Oberbürgermeistern, oder „Tyrannei der Ungeimpften“ aus dem Munde eines hochrangigen Ärztefunktionärs geradezu harmlos. Selbst volksnahe und berühmte (von mir früher geschätzte) Pop- und Rockmusiker, sowie Kabarettisten und Moderatoren insbesondere der öffentlich-rechtlichen Medien gaben entsprechende Statements von sich, und beteiligten sich an der Hetze. In der Zeit Online war als Überschrift zu lesen: „Eine Diskriminierung von Ungeimpften ist ethisch gerechtfertigt.“

Ist irgendeine Diskriminierung ethisch gerechtfertigt frage ich euch? Wurde aus diesem Grunde nicht das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (Diskriminierungsverbot) geschaffen? Sind Ungeimpfte weniger wert wie Geimpfte, Demonstrierende weniger als Couchpotatoes, oder Homosexuelle weniger wie Heterosexuelle? Wo ist eigentlich die Justiz, wo sind die Staatsanwälte, die wegen Volksverhetzung ermitteln? Warum segnete das Verfassungsgericht die einrichtungsbezogene Impfpflicht und die Verhältnismäßigkeit der (nachweislich wirkungslosen, aber schädlichen und zerstörenden) Coronamaßnahmen ab? Ethisch gesehen dürften oben genannte Statements als diffamierend, diskreditierend, etikettierend und ausgrenzend angesehen werden, und als beschämend und schlecht gutzumachen für die Sender dieser nicht gut gemeinten Botschaften. Juristisch kommen solche Aussagen doch eher einer Volksverhetzung gleich, oder irre ich mich da? Was ist eigentlich mit der Würde des Menschen, wie sie im Grundgesetz § 1 verankert ist? Zählt die nicht mehr? War das nicht eine regelrechte Menschenjagd? Und die Justiz schaut weg! Gab es nicht einmal so etwas wie Rechtsstaatlichkeit? O tempora, o mores! (Was für Zeiten, was für Sitten! Cicero).

Wesentlich besorgniserregender als die Aussagen dieser zweifelhaften Charaktere ist das Verhalten der Masse. Große Teile der Bevölkerung empfanden die Ausgrenzung Andersdenkender für richtig, oder haben wieder einmal weggesehen. Und schon wären wir beim eigentlichen Thema: Mit welchen Mechanismen werden Menschen so weit gebracht, dass sie Wahrheit für Manipulation, und Lüge für Wahrheit halten?

Nach Le Bon entsteht in der Masse eine, alle in ihr integrierten Einzelwesen umfassende „Gemeinschaftsseele“. In der Masse sei das Individuum leichtgläubiger und unterliege der „psychischen Ansteckung“.
Ich denke, dem ist so. Diese in der Gemeinschaftsseele gefangenen Menschen sind dann im Verlaufe des sich entwickelnden massendynamischen Prozesses zu Dingen fähig, die das Individuum nicht leisten könnte, im Guten wie im Bösen. Manchmal führt dieser Prozess auch zu Ausschreitungen wie wir sie aus dem dritten Reich oder von Hooligans kennen, oder zum Sturm auf die Bastille in Paris oder auch mal auf das Kapitol in Washington. Ein gefundenes Fressen für Führer, die diese Gemeinschaftsseele locker kontrollieren und steuern können.

Le Bon kennzeichnet die Führenden teilweise als „Halbverrückte“ und „wahrhaft Überzeugte“, zumal ja nur die selbst Überzeugten auch wirklich überzeugend sind. Der (noch) amtierende (meist verwirrte) deutsche Gesundheitsminister war zu Beginn seiner Amtszeit ein gutes Beispiel für Selbstüberzeugtheit, oder auch der momentane Wirtschaftsminister, der verklärte Umweltideologe ohne allzu viel Ahnung von Wirtschaft. Auch unsere Außenministerin ist ein gutes Beispiel für eine „überzeugte“ Politikerin. Ohne eine Portion Autosuggestion geht es bei ihr wahrscheinlich nicht. Anscheinend schlägt diese Dame jeden Morgen ihr Märchenbuch vom Weltwirtschaftsforum über die „Guten“ und „Bösen“ in dieser Welt auf, um sich zu vergewissern was für den heutigen Tag mal wieder richtig sei. Na ja das, was in ihrem Lehrbuch der Young Global Leader eben drin steht. Leider verfügt sie aufgrund des gründlichen Brainwash vom Weltwirtschaftsforum über kein natürliches Gefühl mehr für Gut und Böse. Anscheinend ist sie wirklich überzeugt, dass Putin ein Berserker, Selenskyj ein Kämpfer für die westliche Freiheit, und die NATO ein Verteidigungsbündnis sei. Schöne Schwarz-Weiß-Malerei. Träumen Sie weiter! Die ihr vom natofreundlichen Weltwirtschaftsforum verabreichte Gehirnwäsche mittels des „Young Global Leader-Seminars“ scheint zu wirken, wie sie auch bei Herrn Macron, Herrn Trudeau, Frau Ardern, Herrn Kurz, Herrn Spahn und vielen anderen mit den bekannten Folgen gewirkt hat. Die Techniken der Suggestion sind diesen Damen und Herren gut bekannt, und wurden bei ihnen selbst angewendet, nehme ich an. Diesen Techniken (und natürlich dem dahinterstehenden Weltwirtschaftsforum) haben sie ihren Werdegang bis an die Spitze zu verdanken, und nicht ihren Fähigkeiten.

Le Bon betont den geringen Einfluss von Vernunft, Unterricht und Erziehung auf die Verhaltensweisen der Masse, und ihre größere Anfälligkeit für Schlagworte und geschickte Täuschungen: Je dreister die Lüge, die man den Massen suggeriert, desto wahrscheinlicher wird sie geglaubt und massenhaft übernommen. Ein schönes Beispiel hierfür ist das 2021 häufig ausgesprochene Statement „Pandemie der Ungeimpften“.

Nun mal ehrlich, hast du vielleicht auch – zumindest für einen kurzen Zeitraum – mit dem Gedanken gespielt, da könnte etwas dran sein? Heute erweist sich diese Behauptung für viele sehende, und logisch denkende Menschen als dreiste Lüge. Hätten die Menschen im Herbst 2021 nur fünf Minuten rational darüber nachgedacht, wäre ihnen dieses Oxymoron (Widerspruch in sich) klar geworden. Haben sie aber nicht! Dieser Umstand legt nahe, dass Le Bons Annahme, menschliche Handlungen könnten in Extremsituationen und außeralltäglichen Notsituationen in starkem Maße von unbewussten Impulsen beherrscht werden, richtig ist. Vernunft war jedenfalls nicht im Spiel. Politische und andere Verführer müssen Behauptungen nur oft genug wiederholen, um sie für die Masse wahr werden zu lassen, ganz egal wie schwachsinnig diese Behauptungen auch sein mögen.

Für Hetze und Menschenjagd ist die Masse besonders offen. Jedes Mitglied der Masse braucht etwas, das es mit gutem Gewissen hassen kann. Wenn die eine Hexe verbrannt ist wie z.B. der böse Ungeimpfte, muss die nächste her wie z.B. Putin. Hier greift nicht etwa eine Schwarmintelligenz wie die Masse es gerne euphemistisch bezeichnet (und hätte), sondern eine ausgewachsene Schwarmidiotie.
Wenn ihr euch historische Ereignisse anseht, hat sich die Masse meist geirrt – weil sie nicht intelligent ist, sondern gefundenes Fressen für politische Verführer. Seht euch beispielsweise die Anlässe vieler Kriege an. Der Vietnamkrieg wurde wegen angeblicher Zwischenfälle in der Tonkin Bucht, der Irakkrieg 1 auf Basis der Brutkastenlüge, der Irakkrieg 2 auf der Lüge von Massenvernichtungswaffen usw. von den USA initiiert. Millionen Tote, weil die Masse diesen Rattenfängern ihre mittlerweile nachgewiesenen Lügen geglaubt hat. Ohne den Rückhalt der Masse wären diese Kriege nicht geführt worden. Viele Menschen würden noch Leben, was aber nicht unbedingt das Ziel jedes „Führers“ ist. Eugeniker beispielsweise erreichen ihre Ziele, wenn es weniger „unnütze Esser“ auf diesem Planeten gibt. Hinrichten können Eugeniker die Menschen nicht, auch wenn sie das wahrscheinlich gerne würden. Da kommen doch Kriege und Seuchen (bzw. die Impfungen gegen die angeblichen Seuchen) gerade recht. In der Zeitung „Sovereign Independent“ war im Jahre 2011 zu lesen: „Depopulation Through Forced Vaccination – The Zero Carbon Solution“ (Entvölkerung durch Zwangsimpfung – die Null-Carbon-Lösung). Laut diesem Artikel hält Bill Gates die Entvölkerung durch Zwangsimpfung für die „umweltfreundlichste Lösung“. Tja, da kann man heute – Ende 2022 – einmal darüber nachdenken, und die letzten zwei Jahre Revue passieren lassen, oder?

Dem Phänomen der Massenbildung unterliegen anscheinend auch die Parlamentarier, wenn sie beispielsweise mehrheitlich für die Neuauflage des Infektionsschutzgesetzes oder für eine einrichtungsbezogene Impfpflicht votieren. Die Zustimmung zu diesem meines Erachtens sinnbefreiten Gesetz kann mit dem Phänomen der Massenpsychologie begründet werden, aber auch mit Fraktionszwang. Wenn der Fraktionszwang jedoch stärker als das eigene Gewissen ist, das einem die Wirkungen dieses Gesetz für Impfunwillige klarmachen müsste, weist die Stimmabgabe für diese Impfpflicht eventuell auf einen unempathischen, oder schwachen, oder auch skrupellosen, vielleicht auch macht-oder geldgierigen Menschen hin. Jemand, der viele für sein eigenes Ego über die Klinge springen lässt, ist auf menschlicher Ebene ein Totalversager.

Eine der wenigen Politiker/Politikerinnen, die auf Basis ihres Gewissens und nicht aufgrund eines Fraktionszwanges argumentiert, ist für mein Dafürhalten Sahra Wagenknecht. Ihre Äußerungen zu den einseitigen Narrativen in der Coronakrise, in der Ukrainekrise und in der Energiekrise, sprechen Bände und meines Erachtens die Wahrheit, die natürlich umgehend von „kleinen“ Menschen Lüge gestraft wurde. Deswegen fährt sie sich auch jeder Menge Kritik aus den eigenen Reihen ein. Wer die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd oder nach Nietzsche:

„Es wurde bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit verboten“.

Hätten wir hauptsächlich Politiker des Schlages Wagenknecht, hätten wir die vorgenannten Krisen gar nicht. Meine Verehrung Frau Wagenknecht an dieser Stelle. Wie wäre es mit einer eigenen Partei? Bitte führen Sie weiter den Kampf gegen die Übermacht der Niedrigkeit, die sie umgibt. Kleinheit erkennt ihre Kleinheit nicht, und wahre Größe zeigt ihre Größe nicht. Ich würde Sie gerne zur Bundeskanzlerin haben. Gründen Sie bitte ihre eigene Partei!

Dass ehrliche Politiker kein Gehör finden, dafür sorgen insbesondere die mächtigen Kräfte des „Great Reset“, geboren im Weltwirtschaftsforum, das wiederum initiiert wurde vom CIA und der Denkfabrik CFR (Council on Foreign Relations) in den 60er Jahren, in dem der Gründer Klaus Schwab Hausmeister und Koordinator spielen darf. Ihre Ziele erreichen diese skrupellosen Mächte durch die Erkenntnisse aus der Massenpsychologie und durch den Einsatz der Manipulationstechniken.

So, nun aber zu den Stellschrauben der Suggestion und Manipulation, die insbesondere diese kranken Weltenlenker sehr gut kennen und geschickt nutzen.

Wesenszüge der Masse

Wenn man Massen steuern möchte, sollte man erst einmal die Wesenszüge der Masse analysieren, um entsprechende Kenntnisse zu gewinnen. Man kann nicht etwas verändern, das man nicht kennt. Das sollten sich auch mal „Die Grünen“ hinter die Ohren schreiben. Man kann die Welt nicht verändern, wenn man keinen blassen Schimmer davon hat, wie sie funktioniert.

Le Bon kam zu folgenden Erkenntnissen (vgl. auch https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie_der_Massen, gefunden am 24.10.2022):

  • Eine Masse ist grundsätzlich impulsiv, beweglich, irritierbar, suggestibel, leichtgläubig, besessen von schlichten Ideen, intolerant und diktatorisch.
  • Der Geist der Massen ist konservativ („Konservativismus der Masse“), leichtgläubig gegenüber alten, skeptisch gegenüber neuen Ideen und Idealen.
  • Es existiert eine spezifische „Religiosität der Massen“, die die Religiosität einzelner Individuen außerhalb der Masse bei weitem übertrifft.
  • Massen transportieren vor allem „Ideen“ und kulturelle „Ziele“.
  • Das Individuum kann in der Masse in moralische Höhen aufsteigen oder in Tiefen hinabsinken (meist Letzteres).
  • Es existiert eine allen Massenbestandteilen eigene „Massenseele“.
  • Massen weisen unter bestimmten Umständen eine „Gemeinschaftsseele“ auf und sind in solchen Fällen zu Altruismus, Heroismus und solidarischem Handeln fähig. (Beispiel: Revolutionsmasse und Demonstrationsmasse).
  • Die Masse ist nur wenig kreativ und vermindert intelligent.
  • Sie denkt einseitig grob und undifferenziert im Guten wie im Bösen.
  • Die Masse denkt nicht logisch, sondern in Bildern, die häufig durch einfache Sprachsymbolik hervorgerufen werden.
  • Die Masse ist leicht erregbar, leichtgläubig und sprunghaft. Ihre Emotionalität ist schlicht.

Übertragen wir einmal diese Erkenntnisse auf die momentanen Krisen. Dass Massen durch Suggestion beeinflussbar (suggestibel) und leicht irritierbar sind, zeigen beispielsweise die auf den Straßen und in den Parlamenten verlauteten Solidaritätsbekundungen für die Ukraine bei Ausbruch des Konflikts im Februar 2022 (in Wirklichkeit ist der Konflikt meines Erachtens bereits wesentlich früher ausgebrochen und war geplant; hierzu mehr im bereits veröffentlichten Beitrag „Stellvertreterkrieg der USA in der Ukraine“). Warum sind die Massen nicht auf die Straßen gegangen, als die USA unter Friedensnobelpreisträger Obama im Jahre 2016 gegen 7 Länder Krieg geführt hat (Afghanistan, Pakistan, Syrien, Irak, Libyen, Jemen, Somalia)? Warum nicht? Weil sie keiner dorthin gelenkt hat. Keiner hat ihnen diesen Floh ins Ohr gesetzt. Aber Schulterschluss unter Soldaten für die Freiheit ist eben eine tolle Sache, wenn sie der gemeinsamen Sache dient, nämlich der Verteidigung der westlichen Werte (die nie in Gefahr waren, aber mittlerweile der Elite ein Dorn im Auge sind), bzw. der Verteidigung der Pfründe der Eliten. Für die Ukraine wird gerne demonstriert, auch wenn damit persönliche Einbußen verbunden sind. Diese von den eigennützig handelnden Drahtziehern initiierte Schmierenkomödie ist eigentlich ein leicht durchschaubares Spiel, wenn man fähig ist selbst zu denken, und nicht nur Vorgekautes nachplappert. Klar, dieser Altruismus ehrt einerseits die solidaritätsbekundenden und helfenden Menschen, zeigt aber auch wie leicht sie in die gewünschte Richtung gelenkt werden können.

Bezüglich der Ukraine-Krise wachen viele Menschen mittlerweile auf. Leider nicht, weil sie merken hinters Licht geführt worden zu sein, sondern weil die Ukraine-Krise Europa und allen voran Deutschland in eine tiefe Rezession führt. Danke an dieser Stelle an Menschen wie Von der Leyen, Habeck, Baerbock und vielen anderen heuchlerischen „Verteidiger westlicher Freiheit und Werte“, die aufgrund ihrer unglaublichen politischen Unfähigkeit und Unterwürfigkeit gegenüber den USA eben diese Freiheit und Werte vernichten.

Die Intoleranz der Herdentiere Andersdenkenden gegenüber ist offensichtlich. Jeder von uns kann davon betroffen sein. Teste dich mal selbst, wenn du in der Ukrainefrage oder in irgendeinem anderen Punkt nicht meiner Meinung bist, was du ja auch gerne sein darfst. Ich muss ja nicht recht haben (hundertprozentig richtig oder falsch gibt es ohnedies nicht). Bist du meiner Meinung gegenüber wirklich tolerant? Kannst du es ertragen, wenn einer aus der Reihe tanzt, und sein Verhalten nicht dem der „Volksseele“ entspricht?

„Was die Herde überhaupt nicht mag, ist derjenige, der anders denkt; es ist nicht so sehr die Meinung selbst, sondern die Kühnheit, selbst denken zu wollen, etwas, das sie selbst nicht kann.“ (Arthur Schoppenhauer).

Solltest du anders denken als die Masse, bekommst du regelmäßig von ihr eine vor den Latz. Aber das macht nichts, es macht dich nur stärker, und sollte dir eine Bestätigung sein für die grundsätzliche Richtigkeit deines Denkens. Die sich als stark erwiesenen Menschen sind die Ungeimpften und diejenigen Geimpften, die erkannt haben, dass ihre Impfentscheidung aufgrund neuer, offensichtlicher Daten falsch war (die Länder mit den höchsten Impfquoten haben auch die höchsten Mortalitätsraten). Wer A sagt, muss nicht B sagen, er kann auch erkennen, dass A falsch war.

Warum ist kaum jemand auf die Straße gegangen, als sich die NATO ein Land nach dem anderen in Richtung Russland einverleibt hat? Weil es nicht im Interesse der Eliten und der USA gewesen wäre. Deshalb haben sie auch keinem suggeriert, auf die Straße gehen zu müssen.

Die Masse hat den Entscheidern in Coronazeiten geglaubt, mit 2 Pieks wäre alles vorbei, und sie könnten zu einer wie auch immer gearteten „Normalität“ zurückkehren. Nun das war schlichtweg gelogen, und äußerst einfältig von der Masse der Menschen das zu glauben. Aber die Masse wollte es glauben. Die Masse will glauben, dass es einfache Lösungen für komplexe Lösungen gibt. Und das tut es definitiv nicht. Intelligenz ist definitiv keine Eigenschaft der Masse. Wie will man einen Krieg mit verstärkten Waffenlieferungen beenden? Oder der mehr als bescheuerte Spruch der Außenministerin, Waffenlieferungen würden Menschenleben schützen. Wann haben Waffen Menschen geschützt oder gerettet? Waffen sind Gebrauchsgegenstände! Und was macht man damit? Wie einfältig muss man sein, das zu glauben? Aber die Massenseele glaubt das, also glaube ich das auch. So viele können sich ja schließlich nicht irren, oder?
Einfache Lösungen werden von Rattenfängern jedes Genres und jeder Partei präsentiert. Der starke Mann, die starke Frau… Man braucht ja nur den militärischen Druck auf Putin erhöhen, und er kommt an den Verhandlungstisch. Wie naiv muss man sein, das zu glauben? Genau das Gegenteil ist passiert, und anstatt Russland bzw. Putin zu schaden haben wir nur uns selbst geschadet, und der Einsatz von Atomwaffen ist zumindest wahrscheinlicher geworden. Das war für einen selbst denkenden Menschen absehbar. Selbst wenn Putin diesen Krieg nicht gewinnt, gibt es bereits jetzt nur Verlierer, mit Ausnahme der USA.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn zumindest Frau Baerbock und Herr Habeck – deren Partei ich übrigens schon einige Male gewählt habe, und die Deutschland in ein Chaos sondergleichen führen – zurücktreten würden. Ich bereue es zutiefst, eine Kriegstreiberpartei gewählt zu haben, der anscheinend die Menschen in anderen Ländern wesentlich wichtiger sind wie im eigenen. Ich stehe wirklich hinter der Auffassung, ein Menschenleben ist so wichtig wie das andere. Die meisten unserer Politiker anscheinend nicht. Ein Kind aus dem Jemen ist ebenso viel wert wie eines aus der Ukraine oder aus Deutschland, oder nicht Frau Baerbock? Warum unterstützen Sie dann nicht den Jemen? Warum lassen Sie es zu, dass deutsche Rentner Flaschen sammeln müssen? Das Geld, dass Sie teilweise an totalitäre Staaten verschenken, könnten Sie auch eigenen Leuten zugutekommen lassen. „Wertegeleitete Außenpolitik…“ ich lache mich tot!

Das Flüssiggas aus den USA ist sechs bis zehn Mal so teuer wie das Erdgas aus Russland. Dass viele Unternehmen pleitegehen, scheint den Wirtschaftsminister nicht zu kümmern, und die Masse anscheinend auch nicht. Die Unternehmen gehen ja nicht insolvent, die verdienen ja eine Zeitlang nur kein Geld. Der Mensch ist ja gar nicht tot, nur sein Herz schlägt nicht. Liebe Stadtwerke, ich bin nicht insolvent, ich höre nur auf zu bezahlen. Nordstream 2 hat gar kein Leck, das Gas kommt jetzt nur woanders raus. Manche Minister sind ja gar nicht dumm, sie haben nur eine Denkpause (und so mancher Kanzler eine vorübergehende Amnesie). Ich kann diversen Ministern gerne mal das kleine 1 x 1 der Wirtschaft erklären, wenn sie das möchten. Buchen Sie bei mir Kurse für den Winter. Ich kann Ihnen allerdings nicht garantieren, dass es im Seminarraum kuschelig warm sein wird. Also ziehen sie sich warm an. Auf einen heißen Herbst folgt wahrscheinlich ein kalter Winter.

Ein kleiner Witz am Rande: Habeck und Scholz sitzen zusammen im Restaurant und die Bedienung möchte abkassieren:

„Habeck: Ich will nicht sagen, dass ich die Zeche prelle, aber ich werde nicht zahlen!

Scholz: Kann mich an keine Bestellung erinnern.“

So, nun genug der Häme.

Die Machtelite redet uns ein, die Fähigkeiten zur Rettung der verfahrenen (durch sie bewusst oder durch Unfähigkeit verursachten) Situation zu haben, und wir reden uns ein, dass sie es draufhätten uns zu retten. So funktioniert dieses Zusammenspiel zwischen Rettern und zu Rettenden, und das nicht erst seit ein paar Jahren. Die wahren Ursachen für die zunehmenden sozialen Verwerfungen sind die sich als Retter ausgebenden Personen und Institutionen selbst. Und ihr werdet sehen, uns werden noch weitere Krisen um die Ohren fliegen, bis die „Retter“ ihre Ziele erreicht haben, es sei denn…

Eric Trist, Sozialpsychologe und Mitbegründer des (berüchtigten) Tavistock Institute of Human Relations in London, und Fred Emery, ein australischer Psychologe und späterer Mitarbeiter des Tavistock Institutes entwickelten eine Theorie der „sozialen Turbulenzen“. In diesem Gedankengebäude wird eine Gesellschaft einer Serie von „Schocks“ ausgesetzt wie z.B. Energieverknappung, wirtschaftlicher und finanzieller Zusammenbruch, kriegerische Auseinandersetzungen, terroristische Anschläge wie Amokläufe, explodierende Türme und U-Bahnen usw. Diese beiden Herren kamen zu dem Schluss, dass es mit der Zeit von den Menschen als „normal“ hingenommen würde, dass sie in ihrer Sicherheit bedroht, angegriffen und sogar getötet werden könnten. Kommt euch das nicht bekannt vor? Passiert das nicht gerade? Ist nicht langsam Aufwachen angesagt, und erkennen, warum eine Krise nach der anderen auf uns niedergeht?

Warum kommen wir aus diesem Desaster nicht so schnell heraus? Weil die Masse leicht beeinflussbar und steuerbar ist, und keinen Bock auf die Erkundung der tatsächlichen Ursachen für das Dilemma hat. Die einzelnen Personen in der Masse müssten sich ja eingestehen Fehlentscheidungen getroffen zu haben, weil sie so einfältig waren den der Masse suggerierten „Wahrheiten“ zu glauben. Und das fällt kaum einem leicht. Da bleibt man doch lieber in der Gemeinschaftsseele gefangen, und hofft, dass alles schnell vorbeigeht. Geteiltes Leid, halbes Leid!

Beeinflussbarkeit der Masse

Le Bon gewann bezüglich der Beeinflussbarkeit und Leichtgläubigkeit der Masse folgende Erkenntnisse (vgl. auch https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie_der_Massen, gefunden am 24.10.2022):

  • Die Mitglieder einer hoch emotionalisierten Masse büßen ihre Kritikfähigkeit ein, die sie als Individuen im Zustand der seelischen Ruhe haben.
  • Die individuelle Persönlichkeit schwindet in der Masse und macht einer gemeinschaftlichen Persönlichkeit Platz: Der Einzelne empfindet und denkt nun als Teil eines Ganzen, nicht mehr als Individuum.
  • Die Masse kann Persönliches nicht von Sachlichem unterscheiden.
  • Sie erliegt leicht Suggestionen, deren Wirkung der Hypnose vergleichbar ist und wird unter bestimmten Umständen hysterisch.
  • Gehorcht sie einer gemeinsamen Führung, ist die Masse leicht lenkbar. Tut sie dies nicht, ist sie in ihrem Verhalten spontan und unberechenbar.
  • Die Masse ist empfänglich für naive Legenden, die von meist heldischen Führern und Ereignissen handeln.
  • Die Meinungsbildung in der Masse erfolgt durch geistige Übertragung und Nachahmung.

Auf die ersten zwei Punkte und den vierten Punkt wurde bereits im Vorfeld eingegangen.

Bei Andersdenkenden in der Coronakrise wurde zunehmend nicht auf deren Aussagen rumgehackt, sondern auf ihrer Person, die diffamiert, diskreditiert, etikettiert und ausgegrenzt wurde. Der eine oder die andere hat das auch nicht ausgehalten und Suizid begangen. Danke an dieser Stelle an alle Spalter. Die mangelnde Unterscheidungsfähigkeit der Masse zwischen Persönlichem und Sachlichem (Trennung einer Aussage von der Person, die sie gemacht hat) war für Menschen außerhalb der Herde offensichtlich. Von den Drahtziehern wurde diese Unfähigkeit der Massen bewusst geschürt. Einige hysterische Äußerungen gegen Andersdenkende wurden am Anfang dieses Beitrags bereits aufgeführt.

Nach Gabriel Tarde, dem weiteren Begründer der Massenpsychologie, ist die Gesellschaft durch sogenannte „Nachahmungsketten“ definiert. Irgendeine Person, z.B. ein Elternteil, ein Lehrer, ein Freund oder ein Politiker macht uns etwas vor, und wir machen es halt nach. Nachahmungen verlaufen laut Tarde meist von einem „Inneren“ zu einem „Äußeren“, d.h. zuerst ändern sich die inneren Einstellungen der Nachahmenden, und erst danach wandeln sich auch ihre von außen registrierbaren Verhaltensweisen z.B. in Form von Ritualen, Werken usw. Irgendwann macht man dann diese Dinge, ohne sich darüber mehr bewusst zu sein, warum man sie macht.
Jeder in der Masse denkt, er hätte eine eigene Meinung, nur woher hat er vergessen.

Auch zu Coronazeiten war dieses Phänomen zu beobachten. Wenn ich Bekannte fragte, warum sie dieses oder jenes machen oder glauben, wussten sie es größtenteils nicht mehr.

„Niemand ist mehr Sklave als der sich für frei hält, ohne es zu sein“ (Johann Wolfgang von Goethe).

Wenn ich in Corona-Angelegenheiten insistierte, und mich nicht der Gemeinschaftsseele beugte, bezeichneten mich Gesprächspartner ab und zu als Verschwörungstheoretiker, Schwurbler, Aluhutträger oder Ähnliches, um sich einer intellektuellen Diskussion zu entziehen. Sobald etwas zu einer Verschwörungstheorie abgestempelt wird, sind keine intellektuellen Anstrengungen der Verkünder dieser Totschlagargumente mehr nötig. Das ist insbesondere eine Verhaltensweise von Menschen, die nicht denken können oder es nicht wollen; sie haben jedenfalls so oder so ein gewaltiges Defizit. „Verschwörungstheorie“ ist ein Kampfbegriff, eine Waffe gegen unliebsame Fragen und Meinungen. Mit diesem Versuch eines Totschlagarguments geben die Sender dieser Botschaft jedoch eine intellektuelle Bankrotterklärung ab. Wahrscheinlich fehlen ihnen die Argumente. Rationale gibt es vermutlich keine.

Wenn mehrere Gleichgesinnte der Masse beieinanderstanden, stimmten sie der großen Gemeinschaftsseele folgend in den Verschwörungstheoretiker-Kanon ein. Am Anfang nervte mich diese Verhaltensweise ein wenig, jetzt amüsiert sie mich eher. Zusammenhänge zu erkennen wird heutzutage als Verschwörungstheorie bezeichnet. Insofern ehrt diese Bezeichnung den Verschwörungstheoretiker. Im tiefen Mittelalter wurden Frauen mit diesen Fähigkeiten als Hexen bezeichnet, weil sie über den „Heckenrand “ hinaussehen konnten. Viele von ihnen wurden gefoltert und verbrannt. Nun, das geht in der sich zu einem neuen Mittelalter entwickelnden Moderne kaum mehr. Aus diesem Grunde werden Verschwörungstheoretiker heutzutage diffamiert, diskreditiert und etikettiert. Moderne Hexenverbrennung eben.

Bezüglich der (Vor-) Urteile, Handlungen und Überzeugungen der Masse stellte Le Bon fest, dass die Masse überdurchschnittlich religiös, also gläubig die jeweilige Angelegenheit betreffend sei. Er schrieb von der „Religiosität der Massen“. Sie hält an ihrem Credo fest, egal wie absurd ihr Glaube auch sein mag. Wo eine Religion, Ideologie oder sonstige als alleinige Wahrheit verkaufte Gedankengebäude herrschen, haben Fakten keinen Platz, egal wie offensichtlich und unumstößlich diese Fakten auch sein mögen.
Der Informatiker Marcel Barz beispielsweise hat in seinem Video „Die Pandemie in den Rohdaten“, das stichhaltig auf Basis offizieller Statistiken die Frage der Existenz einer Pandemie beleuchtet, eindeutig nachgewiesen, dass es nie eine Pandemie gab, sondern nur eine von den Eliten inszenierte Plandemie als Mittel zur Erreichung ihrer menschenverachtenden Ziele (der letzte Nebensatz ist meine Interpretation). Logische Argumente überzeugen die Masse nicht, sondern fast ausschließlich emotionale.
Wie oft habt ihr euch wahrscheinlich gefragt: Es liegt doch eindeutig auf der Hand, wie es sich verhält, warum sehen das die Menschen denn nicht? Es ist doch wie „Eins und Eins zusammenzählen“! Warum? Weil sie es nicht sehen wollen! Ich habe es aufgegeben, Menschen der Masse überzeugen zu wollen. Sie werden vermutlich ihre Fehleinschätzungen und Verblendungen noch am eigenen Leib spüren, was ich ihnen definitiv nicht wünsche. Diese wahrscheinlich schmerzliche Erfahrung scheint der einzige Lehrer zu sein, der Massenmenschen etwas beibringen kann.

Die Masse ist konservativ. Sie wird von ihrer (suggerierten) Meinung nicht so schnell abrücken. Es ist wesentlich leichter die Masse zu täuschen als sie davon zu überzeugen, dass sie getäuscht worden ist. Falls ihr – wie schon gesagt – versucht habt, Narrativgläubige von der Absurdität ihrer vermeintlichen Standpunkte (es sind ja nicht die ihrigen, sondern es sind die der Gemeinschaftsseele) zu überzeugen, wisst ihr von was ich rede. Ein beinahe unmögliches Unterfangen.

Die Masse gibt auch gerne den Ton an, wie die Vorgänge in Nazi-Deutschland belegen. Die Gräueltaten, die diese „Gemeinschaftsseele“ begangen hat, sind unbeschreiblich. Der Einzelne war sich meist keiner Schuld bewusst. Denkt nur an die vielen Schreibtischattentäter wie z.B. Herrn Eichmann, der in blinder Pflichterfüllung tausende Menschen in den Tod geschickt hat. Das Individuum ist unter normalen Umständen, nach menschlicher und rationaler Überlegung zu solchen Taten nicht fähig. Oder seht euch die impfenden Ärzte an, die eine experimentelle Substanz verspritzen, deren Wirkungen kaum getestet wurden. Würden sie ernsthaft und rational überlegen, würden sie diese Spritzen wahrscheinlich nicht verabreichen, und nicht versuchen die Menschen von der Ungefährlichkeit der Vakzine zu überzeugen.

Die Überzeugungen der Masse beruhen nach Le Bon oft auf Sehnsüchten und Wunschvorstellungen, wie es auch Mattias Desmet sehr gut beschrieb. Hier nochmals eine Passage aus meinem ersten Beitrag zu diesem Thema:

Desmet meint, eine historische Analyse zeige, dass eine solche Massenbildung der erste Schritt zum Totalitarismus und zur Begehung von Gräueltaten im Namen des kollektiven Wohls sein kann.

Bei der „Massenbildung“ handle es sich um eine Art hypnotischen Zustand, in dem Menschen auf der ganzen Welt ihre Einsamkeit, ihre Frustrationen, ihre „freischwebenden Ängste“ und ihre Unzufriedenheit mit Jobs und Lebensstilen, die sie als bedeutungslos erachteten, auf das von den Konzernmedien, Regierungsvertretern und globalen Eliten verbreitete Corona-Narrativ abladen konnten.

Desmet legt dar, das Corona-Narrativ habe Millionen unzufriedener Moderner einen identifizierbaren Feind präsentiert, einen Schlachtplan zu seiner Bekämpfung, Kameradschaft mit anderen Soldaten und etwas, für das sie sogar ihre grundlegendsten Rechte und Freiheiten angeblich für das Gemeinwohl opfern, was „zu einer Art geistigem Rausch der Verbundenheit führt, was der eigentliche Grund dafür ist, warum die Menschen weiterhin in das Narrativ einsteigen, selbst wenn es völlig absurd oder offenkundig falsch ist“.

Ein geistiger Vater von Desmet dürfte wohl Le Bon gewesen sein, der auch andere große Wissenschaftler wie Sigmund Freud und Max Weber stark beeinflusste.

Wie auch im ersten Beitrag zu diesem Thema schon beschrieben, sind die moralischen Urteile bzw. Vorurteile einer Masse unabhängig von der Herkunft oder dem Intellekt ihrer Mitglieder. David Shor, ein amerikanischer Datenwissenschaftler und Politikberater, der für die Analyse politischer Umfragen bekannt ist, stellte in umfangreichen Studien fest, dass gebildete Menschen ideologisch verwobenere und extremere Ansichten vertreten als Menschen aus der Arbeiterklasse. Putzfrauen, Handwerker, Lagerarbeiter und Taxifahrer hätten oftmals viel mehr Realitätsbezug und gesunden Menschenverstand als höhere Beamte, Professoren, Lehrer usw. Der ideologische Mitläufer sitzt demnach eher im Hörsaal und nicht am Stammtisch.

Das mag vielleicht auch den Wahlerfolg der Grünen 2021 erklären, deren Klientel verstärkt in akademischen Kreisen zu suchen ist, wenn auch an der Spitze der Grünen bei weitem nicht alle Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder abgeschlossenem Studium aufwarten können. Insbesondere viele Grüne (aber auch Mitglieder anderer Parteien) sind nach der Schule direkt in die Politik eingestiegen. Ob die Unternehmen in der freien Wirtschaft sie bei gegebenen Lebensläufen genommen hätten, darf angezweifelt werden. Ich denke, eher nicht. Fraglich bleibt natürlich, ob Personen mit diesem Hintergrund ein Land regieren können. Die bisherigen Ergebnisse lassen nichts Gutes hoffen.

Ich habe den Eindruck, dass Menschen, die in der Wirtschaft kaum eine Chance hätten, oftmals in die ebenfalls gutbezahlte, risikoärmere Politik einsteigen. Wenn du hier Mist baust, bist du noch lange nicht aus dem Spiel, wie der jetzige und der letzte Gesundheitsminister belegen. In der Wirtschaft sofort! Das würde wiederum bedeuten, dass im Bundestag und in den Landtagen hauptsächlich Menschen zweiter Wahl bezüglich ihrer Qualifikationen sitzen.

Die „Führer“ der Masse

Wenden wir uns jetzt dem letzten Kapitel in diesem Beitrag zu. Was lässt sich über die Führenden der Massen sagen? Le Bon kam zu folgenden Erkenntnissen (vgl. auch https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie_der_Massen, gefunden am 24.10.2022):

  • Massenführer und Massenideen werden unter bestimmten Umständen charismatisiert (durch Nimbus bzw. Prestige aufgeladen).
  • Führer stärken die Gemeinschaftssehnsüchte der Massen und verkörpern den Wert der „Gemeinschaftsseele“ der Masse.
  • Ohne Führer ist die unorganisierte Masse wie eine Herde ohne Hirten.
  • Meistens sind die Führer keine Denker, sondern Männer der Tat. Sie haben wenig Scharfblick und könnten auch nicht anders sein, da der Scharfblick im Allgemeinen zu Zweifel und Untätigkeit führt. Man findet sie namentlich unter den Nervösen, Reizbaren, Halbverrückten, die sich an der Grenze des Irrsinns befinden.
  • Führer wirken oft durch eine große Rednergabe. Große Führer können einen Glauben erwecken und damit ganze Völker steuern.
  • Führerherrschaft wirkt durch Überzeugung und erst in zweiter Linie durch Gewaltsamkeit.
  • Es gibt zwei Arten von Führern: kurzfristig wirksame und langfristige. Das hängt von der Ausdauer ihres Willens ab.
  • Führer überzeugen durch Behauptung, Wiederholung und Übertragung.
  • Hat ein Führer keinen Erfolg, verliert er rasch seinen Nimbus und geht unter – eine Idee, die der berühmte Soziologe Max Weber später als „Entzauberung des Charismas“ abhandeln sollte.

Das liest sich doch wie die Beschreibung des „Führers“ Adolf Hitler. Das Werk „Psychologie der Massen“ von Le Bon erschien bereits 1895. Da war Hitler gerade mal 6 Jahre alt. Spricht für den Weitblick Le Bons und die Richtigkeit seiner Thesen.

Sehen wir uns mal diese Erkenntnisse auf unsere heutige Zeit übertragen an. Könnt ihr euch noch erinnern, wie die Masse 2020 in Deutschland und andernorts nach einer starken Hand suchte? Schon gab es ein paar Gallionsfiguren wie z.B. den Bayrischen Ministerpräsidenten, der alles im Griff zu haben schien. Die Gemeinschaftsseele hatte jetzt einen Namen, in Bayern z.B. den Sonnengott Markus Söder, damals die Hoffnung des Landes Bayern und vielleicht sogar der Bundesrepublik. In meinem bayrischen Freundeskreis war oft die Rede von „unserem Söder“. Der Mann hat nicht rumgelabbert, sondern Entscheidungen getroffen. Ein Mann der Tat. Ja, das muss man ihm lassen. Über die Qualität der Entscheidungen lässt sich allerdings trefflich streiten. In den Berichten über die – im staatlichen Reglement nicht vorgesehenen – Ministerpräsidentenkonferenzen (MPK) war in personeller Hinsicht insbesondere die Rede von Merkel, Söder, Laschet und Spahn. Alle drei Herren hätten sich gut die Nachfolge von Frau Merkel vorstellen können. Starke Persönlichkeiten, insbesondere Söder – glaubten die Massen. Die Corona-Auflagen konnten gar nicht hart genug sein, und die Ministerpräsidenten übertrafen sich in der Härte ihrer vorgeschlagenen Regelungen. Die Masse jubelte ihnen zu. Viele Besserinformierte vermuteten bereits zu diesem Zeitpunkt, dass die Maßnahmen kaum etwas bringen würden, und die Kosten-Nutzen-Abwägung grottenschlecht ausfallen würde. Nun, diese Vermutung hat sich mittlerweile mehr als bestätigt. Viele kleine Unternehmen wurden an die Wand gefahren (wie jetzt erneut durch die insbesondere grün geprägte, sinnbefreite Wirtschafts- und Außenpolitik der Ampel), die Menschen ihrer Freiheit beraubt, und Kinder sowie Senioren gequält. Söder war dann auch einer der ersten, der die Pandemie der Ungeimpften ausrief, und diese „Erkenntnis“ mit einer (bewusst oder unbewusst) völlig falsch interpretierten Grafik belegte. Die Massen glaubten ihm diesen Unsinn. Durch ständige Wiederholung dieser Behauptung glaubten auch bald die Schafe am Rand der Herde, Ungeimpfte wären schuld an der Pandemie. Ist das nicht Irrsinn im wahrsten Sinne des Wortes? Ich möchte Herrn Söder gar nicht unterstellen, dass er absichtlich die Menschen mit falschen Zahlen fütterte, aber der Scharfblick fehlte ihm. Eben ein Mann der Tat. Hat er sich eigentlich für die „Pandemie der Ungeimpften“ je entschuldigt? Harte Jungs entschuldigen sich anscheinend nicht so gerne. Sie interpretieren Entschuldigungen wahrscheinlich als Schwäche und nicht als menschliche Stärke.

Aber ihr wisst ja, was schnell steigt, kommt auch schnell wieder zu Fall. Wenn ein hochgelobter Führender den Erwartungen der Masse nicht mehr entspricht, wird er auch schnell wieder fallengelassen, wie an den Beispielen Gesundheitsminister, Wirtschaftsminister und auch bayrischer Ministerpräsident leicht erkennbar ist.

Manche Führenden bewiesen viel Sitzfleisch wie Helmut Kohl und Angela Merkel, anderen wiederum gebe ich nicht so viel Zeit im Amt wie z.B. den „Spitzenpolitikern“ in der Ampelkoalition. Eine echte Führungskraft ist meiner Meinung nach nicht darunter zu finden. Dem einen fehlt es an Führungsstärke, dem anderen an fachlichen, und der anderen an mentalen Fähigkeiten, und einer redet ständig wirres, panisches Zeug. Wieder eine andere kann wahrscheinlich die Worte Waffe und Bundeswehr nicht buchstabieren, und wieder eine andere lässt das Militär auf den Straßen patrouillieren usw. Na ja, ob Polizeistaat oder Militärdiktatur ist auch schon egal.

Auch die dümmsten Schafe in der Masse werden eventuell eine kleine Erleuchtung erfahren, wenn sie frieren und merken, dass ihnen das Geld für ihr Leben nicht reicht, und ab und zu von einer Patrouille zurechtgewiesen werden. Sie werden merken, dass ihnen falsche Ideale vorgegaukelt wurden. Sie werden merken, dass das Dilemma, in dem sie stecken, durch massive politische Fehlentscheidungen entstanden ist, dass sie dummerweise unterstützt haben, um ihr Bedürfnis nach „moralischer Überlegenheit“ zu befriedigen und es zu demonstrieren. Man will ja schließlich zu den Guten gehören, nicht wahr? Aber frieren, stinken und Mittellosigkeit war eigentlich nicht der Plan.

Die meisten Politiker wollten die Menschen in Coronazeiten von der Richtigkeit ihrer Vorgehensweise überzeugen, und nicht durch Gewalt, oder durch die bloße Androhung von Gewalt die Schäflein in die richtige Richtung – die ihrige – bewegen. Und dennoch gab es – wie immer – Ausnahmen, die jedoch nicht unerwähnt bleiben sollten. Der Oberbürgermeister von Ostfildern (SPD) beispielsweise, drohte am 27. Januar 2022 mit folgenden Worten – entnommen aus dem Polizeigesetz § 66 Abs. 4 i.V. mit Landesverwaltungsvollstreckungsgesetz § 2 Nr. 2:

„Um sicherzustellen, dass das Versammlungsverbot eingehalten wird, wird die Anwendung unmittelbaren Zwangs, also die Einwirkung auf Personen durch einfache körperliche Gewalt, Hilfsmittel der körperlichen Gewalt oder Waffengebrauch angedroht.“

Er meinte, dies sei nach Abwägung der gegenüberstehenden Interessen verhältnismäßig, und

„Es ist erforderlich, da mildere Mittel, die die potenziellen Versammlungsteilnehmer von der Durchführung der verbotenen Versammlungen abhalten würden, nicht ersichtlich sind.“

Warum nicht gleich Schießbefehl?!

Die Stadt Ulm zog ein paar Tage unter Berufung auf oben genannte Gesetze nach.

Es gab in der deutschen Politik auch charismatische Führungspersönlichkeiten wie z.B. Helmut Schmidt, Willy Brandt oder den ehemaligen bayrischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß, der auch ein guter Redner war, und die Masse mitreißen konnte. Nun, ich war aufgrund einer anderen politischen Orientierung nie sein Fan, aber er konnte die Menschen in seinen Bann ziehen, und hatte Ecken und Kanten, die heutigen Politikern in Schmieden wie dem Weltwirtschaftsforum abgeschliffen werden. Menschen mit Format haben von Haus aus keine Chance in einem Programm wie „Young Global Leader“ aufgenommen zu werden, da sie ihre eigenen Gedanken haben, und schlecht formbar sind. Da tut sich das Weltwirtschaftsforum (das Forum der großen Konzerne, Regierungen und nicht-staatlicher Regierungsstellen) mit Menschen, die heute die deutsche Regierung bilden, wesentlich leichter, um nicht zu sagen „pflegeleichter“. Die Interessen der regierten Nation interessieren diese dressierten Marionetten weniger, wie auch offen bekundet wird. Schlimm für die Weltbevölkerung ist die Unterwanderung der meisten Regierungen mit Politikern aus der Schmiede des Weltwirtschaftsforums, das einseitig bzw. ausschließlich auf die Interessen der Eliten ausgerichtet ist. Die Masse sieht das aber nicht.

So liebe Leserinnen und Leser, ich hoffe euch ein wenig über das Phänomen der Massenbildung informiert zu haben. Wenn es euch gefallen hat, dann teilt bitte diesen Beitrag möglichst oft. In den nächsten Beiträgen gehe ich auf konkrete Methoden und Techniken der Manipulation ein, die in der Politik, aber auch in der Wirtschaft angewendet werden. Es wird wieder spannend. Bis dahin wünsche ich euch eine angenehme Zeit.

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Stellvertreterkrieg der USA in der Ukraine

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

dieser Beitrag soll ein wenig Licht ins Dunkel zum Thema Ukraine-Russland-Konflikt bringen. Wie immer möchte ich euch bitten, meinen Worten oder den Worten anderer nicht blind zu vertrauen, sondern euch selbst ein Bild von der jeweiligen Lage zu machen. Selbstverständlich lege ich euch meine Sichtweise der Dinge dar – ihr könnt das aber gerne anders sehen. Meinungspluralismus ist wichtig in einer Demokratie, wenn auch die meisten Mainstreammedien und Politiker mit diesem Begriff in jüngerer Zeit wenig anfangen können. Sie verfolgen eine Ideologie oder Agenda, die nicht einmal ihre eigene ist. Wer eine Ideologie verfolgt, für den haben Fakten – wenn sie gegen die Ideologie sprechen – keinen Platz. In den Parlamenten dieser Welt sitzt bestenfalls Mittelmäßigkeit. Und selbst die Mittelmäßigkeit der Politiker ist mittlerweile fraglich.
Es ist ratsam, mehrere Quellen bezüglich eines Themas zur eigenen Meinungsbildung zu nutzen. Betreutes Denken von 20.00 bis 20.15 reicht jedenfalls nicht aus, Selbstdenken ist angesagt.

Manche Leserinnen und Leser empfanden meine bisherigen Beiträge als informativ, aber zu lang. Aus diesem Grund unterteile ich meine Beiträge künftig in zwei Teile, einen für den „Schnellleser/Wenigleser“ mit den wichtigsten Informationen, und einen zweiten mit vertiefenden Ausführungen. Wenn du ein Schnellleser bist, und du dennoch zu einem Punkt mehr wissen möchtest, kannst du dich ja mal an den ausführlicheren Teil heranwagen.

Für Schnellleser

Die USA führen einen Stellvertreterkrieg in der Ukraine. Sie haben (laut US-General Jack Kean) bislang 66 Milliarden Dollar in das Kiewer Regime dafür investiert, dass die Ukraine diesen Krieg führt, und nicht die USA. Ukrainische Soldaten (und Zivilisten) sterben, nicht amerikanische. Würden US-amerikanische Soldaten sterben, hätte die USA den Krieg schon längt beendet.

Die NATO (für mich mehr oder weniger gleichbedeutend mit den USA) verlängert diesen Krieg mit Waffenlieferungen. Die Grünen, und andere unfähige (und gefährliche) PolitikerInnen in der EU wie Ursula Von der Leyen reden uns ein, den Krieg mit Waffenlieferungen schneller beenden zu können. Was für ein Humbug! Wann in der Geschichte haben Waffenlieferungen einen Krieg je beendet? Für was sind Waffen da? Kriege werden am Verhandlungstisch mit Zugeständnissen beider Seiten beendet, und nicht mit einer Politik der Demonstration der Stärke. Die US-Marionette Selenskyj, die US-Marionette Frau Baerbock (eher Außenministerin der Ukraine und Kriegsministerin der USA), die US-Marionette Von der Leyen und all die anderen US-Vasallen wollen keine Kompromisse eingehen. Den hohen Preis für die US-Unterwürfigkeit dieser „Volksvertreter“ zahlt das Volk, insbesondere das ukrainische. Der Krieg wäre längst vorbei, wenn die USA es wollten.

Russland hat sich bis 2022 trotz neunfacher NATO-Osterweiterung und sonstiger Provokationen wie dem gelungenen Maidan-Putsch 2014 und dem misslungenen Putsch 2020 in Weißrussland ruhig verhalten. Putin suchte noch Ende 2021 das Gespräch mit dem Westen, und verlangte Sicherheitsgarantien bezüglich der Neutralität der Ukraine. Er forderte die Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine, sowie das Selbstverwaltungsrecht der Gebiete Donezk und Lugansk. Zu diesem Zweck legte er zwei Vertragsentwürfe vor. Der Westen (die USA) lehnte strikt ab.
Der Krieg hätte bereits Ende März (Verhandlungen in Istanbul) beigelegt werden können, wenn die USA das gewollt hätten. Die Frage stellt sich, wer hier der Aggressor ist. Putin hat eine rote Linie überschritten mit dem Überfall auf die Ukraine im Februar 2022. Die USA unter Obama haben eine rote Linie überschritten mit dem Putsch 2014. Die Kiewer Regierung hat eine rote Linie überschritten mit dem Beschuss (15.000 Tote), dem Abschneiden von der Lebensmittelversorgung, sowie der finanziellen Isolation der Ostukraine seit 2014.

Dennoch:

Für Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine gibt es keine Rechtfertigung.

So, jetzt das Ganze ein wenig tiefgehender.

Ausführliche Informationen zu den oben kurz angerissenen Punkten

Am 11.10.2022 äußerte US-General Jack Kean im Fernsehsender Fox News, dass die Ukraine für nur 66 Milliarden Dollar Krieg mit Russland führt.

Danke für das ehrliche Geständnis.

US-General Jack Kean zufolge haben die USA rund 66 Milliarden Dollar in das Kiewer Regime investiert, was dazu beigetragen hat, die Ukraine aufzurüsten und die ukrainische Gesellschaft auf einen Krieg mit Russland vorzubereiten. Jack Kean meinte, dass Investitionen in der Ukraine heute sehr profitabel sind, weil für relativ wenig Geld im Interesse der USA nicht die Amerikaner im Krieg mit Russland sterben, sondern die Ukrainer.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=U8F5crWIqH0, gefunden am 23.10.2022)

Sozusagen ein Schnäppchen diese Investition in die Sicherheit der USA, errichtet auf dem Blut der Ukrainer. Die Vereinigten Staaten von Amerika führen einen Stellvertreterkrieg in der Ukraine.

Ein Stellvertreterkrieg ist ein Krieg, in dem zwei oder mehr in Konflikt befindliche Großmächte sich keine direkte militärische Auseinandersetzung liefern, sondern sich indirekt in einem oder mehreren Drittstaaten beispielsweise durch Waffenlieferungen an die Regierungen der jeweiligen Drittstaaten militärisch auseinandersetzen. Unter diesem Blickwinkel ist auch Deutschland mittlerweile Kriegspartei. Weder Russland noch die Ukraine gehören zur NATO. Die Frage ist, was Deutschland in der Ukraine zu suchen hat. Dass einem notleidenden Land humanitär geholfen werden muss, steht außer Frage. Dazu gehören aber unter keinen Umständen Waffenlieferungen.

Der Sachverhalt eines Stellvertreterkrieges liegt in der Ukrainekrise vor. Die ukrainische Regierung, Selenskyj und seine Mannen fristen lediglich ein Marionettendasein in diesem Spiel der Großmächte. Der Krieg in der Ukraine kann nur beendet werden, wenn beide Großmächte, die USA und Russland das wollen, und sich an den Verhandlungstisch setzen. Aber die USA (und ihre Vasallen) wollen das nicht. Russland und die EU – allen voran Deutschland – werden durch diese Auseinandersetzung geschwächt. Deutschland geht wirtschaftlich vor die Hunde. Das liegt im Interesse der USA, und ist aus meiner Sicht einer der Hauptgründe für diesen Krieg (und nicht nur diesen) aus US-amerikanischer Sicht.
Russland geht es für mein Dafürhalten in aller erster Linie um die Wahrung seiner Sicherheitsinteressen. Eine enge Verbindung Russlands mit Deutschland war den USA schon immer ein Dorn im Auge. Nichts fürchtet die USA mehr. Technologisches Wissen auf hohem Niveau und Rohstoffreichtum sollen nicht zusammenkommen.

Der Krieg hätte meines Erachtens bereits im März 2022 beendet werden können, wenn die NATO das wirklich gewollt hätte. Die NATO setze ich gleich mit den USA, die anderen Bündnispartner sind lediglich „Adabeis“, und Befehlsempfänger des Big Boss, wie die Treffen der Verteidigungsminister und hochrangiger Militärs Ende April oder Anfang September 2022 in Rammstein traurigerweise belegten. Die Verteidigungsminister der Adabeis haben die US-Direktiven entgegengenommen und sind dann abgerauscht, um die frohe Botschaft, die Ukraine vorbehaltslos zu unterstützen (koste es, was es wolle), in ihren Parlamenten und Pressekonferenzen zu verkünden. Die deutsche grüne „Antikriegspartei“ hat auf ihrem Bundesparteitag Mitte Oktober 2022 beschlossen, dafür zu sorgen, die Waffenlieferungen an die Ukraine auszuweiten und zu beschleunigen. Außenministerin Annalena Baerbock und Verteidigungsministerin Christine Lambrecht forderten am 22. September 2022 in einem Brief an den Finanzminister Christian Lindner für das Jahr 2023 ein zusätzliches Budget in Höhe von 2,2 Milliarden zur hauptsächlich militärischen Unterstützung der Ukraine, und nicht 697 Millionen, wie ursprünglich vorgesehen. Ich hoffe, Finanzminister Lindner gibt nicht klein bei, und beginnt sich und seine Partei endlich zu profilieren, sowie den unfähigen Grünen Paroli zu bieten. Die Haltung dieser NATO-Vasallen zieht Deutschland immer mehr in diesen beendbaren (aber nicht mit Waffenlieferungen!!!) Krieg hinein. Was die Wählerschaft der diversen Regierungen dabei denkt, ist den Regierungsvertretern offenkundig ziemlich egal. Die Interessen der USA stehen über den Interessen der eigenen Bürger. So ist das eben mit Vasallenstaaten.

Wie kam es zu diesem Krieg? Hat Russland einfach mir nix, dir nix aus rein imperialen Interessen die Ukraine überfallen? Ist Putin ein machtbesessener Berserker, der von einem russischen, eurasischen Großreich träumt? Zumindest stellen ihn die meisten westlichen Mainstreammedien so hin.

„Europa muss erkennen: Sicherheit ist vorerst nur gegen Wladimir Putin zu erlangen, nicht mit ihm. Ohne militärischen Erfolg der Ukraine hat Diplomatie wenig Sinn“,
schrieb der ehemalige Diplomat und Botschafter Hans-Dieter Heumann in einem Artikel für die Zeit Online im Mai 2022 (https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-05/sicherheitspolitik-europa-russland-ukraine-krieg-wladimir-putin-diplomatie).

„So war es aus heutiger Sicht ein Fehler, so lange am Konzept einer gesamteuropäischen, Russland einschließenden Ordnung festgehalten zu haben. Russland selbst hat sich im Verlauf der Präsidentschaft Putins von dieser Ordnung verabschiedet, nicht erst mit dem Krieg gegen die Ukraine, sondern mit seinen frühen Ambitionen, eurasische Großmacht und nicht nur Teil im europäischen Konzert zu sein“ so Heumann. Weiter meinte er:

„Die Lehren der Diplomatie sollten schon jetzt für die Definition einer neuen Ostpolitik genutzt werden. Der Schlüssel hierfür liegt nicht mehr in Moskau, sondern in Kiew. Es liegt im europäischen Interesse, dass die Ukraine nicht nur den Krieg gewinnt, sondern dass sie sich danach auch erfolgreich entwickelt. Dabei sollte die Europäische Union die führende Rolle spielen. Europäische Sicherheit ist künftig wohl nicht mehr mit, sondern eher vor Russland zu sichern, jedenfalls so lange, wie Putin im Amt ist. Abschreckung muss glaubwürdig sein“

schrieb Heumann. 

Nicht-NATO-Länder sehen das größtenteils anders. Ich auch. Einer historischen Analyse hält die Sichtweise, die Heumann im Zeit Online Artikel zum Besten gab, nicht stand.

Es war der Westen,, der eine enge Zusammenarbeit mit Russland zurückwies. Die bereits realisierte NATO-Osterweiterung, der NATO-Plan, die Ukraine und Georgien in das Bündnis zu integrieren, reduzierte nicht gerade die Bereitschaft Russlands militärisch zu reagieren, sollte diese rote Linie überschritten werden, was aber meines Erachtens spätestens mit dem von den USA inszenierten Maidan-Putsch geschah.

Historische Rückblende zum Ukraine-Konflikt

Skizzierung der Ereignisse seit 1989

1989 – 1991

Russland erlaubt die Auflösung der Demarkationslinie (Mauer) zwischen West- und Ostdeutschland und hebt den Warschauer Pakt auf. Russland zieht seine Truppen (500.000 Soldaten) aus Osteuropa ab, und vertraut auf die Aussagen von westlichen Politikern wie den damaligen Vizekanzler Hans-Dietrich Genscher und den ehemaligen Außenminister der USA James Baker im Februar 1990, dass es keine NATO-Osterweiterung geben wird, also keine ehemaligen Mitglieder des Warschauer Paktes der NATO beitreten werden („not an inch!“). James Baker äußerte in diesem Zusammenhang:

„Es gab niemals eine Diskussion über eine Nato-Erweiterung im allgemeinen Sinn. Bei den Zwei-plus-vier-Verhandlungen wurde über die NATO ausschließlich im Zusammenhang mit der DDR gesprochen.“

Russland hat sich nicht Richtung Westen, sondern die NATO sich Richtung Osten ausgedehnt. Russland oder Putin insofern imperialistische Gelüste unterstellen zu wollen, ist eine Farce.

Die amerikanischen Truppen dagegen bleiben in Deutschland stationiert. 1999 kam Polen in die NATO, etwas später Ungarn usw. Bis 2004 sind die meisten ehemaligen Warschauer Pakt-Mitglieder der NATO beigetreten. Russland verhält sich dennoch ruhig.

2000

In einem Interview mit der BBC am 5. März 2000 sagte Putin:

„Russland ist Teil der europäischen Kultur. Ich kann mir mein eigenes Land nicht isoliert von Europa und von dem vorstellen, was wir oft die zivilisierte Welt nennen.“

Weiterhin äußerte er sinngemäß, dass er nicht nur eine enge Kooperation, sondern sogar die NATO-Mitgliedschaft für möglich halte unter der Bedingung „eines gleichberechtigten Partners“ in diesem Bündnis.

Insbesondere die USA förderten erfolgreich den Umsturz russlandfreundlicher Regierungen. Im Jahr 2000 in Serbien die Regierung von Slobodan Milošević, in Georgien 2003 die Regierung von Eduard Schewardnadse, und in der Ukraine 2004 die Regierung von Viktor Janukowitsch.

2001

Putin reicht dem Westen im deutschen Bundestag (legendäre Rede) die Hand, und bietet ihm eine enge Partnerschaft zur Überwindung der Spaltung zwischen Ost und West an. Frenetischer Beifall der Bundestagsabgeordneten. Laut dem Nachrichtenmagazin „Welt“ sprach sich Putin „für ernsthafte Verhandlungen über die Aufnahme Russlands in die Allianz aus.“ Den USA (der NATO) passte das nicht. Sie waren nicht einmal bereit mit Putin ein diesbezügliches Gespräch zu führen, und behandelten ihn wie einen kleinen Schuljungen. Ihre Antwort auf dieses friedenschaffende Angebot war die NATO-Osterweiterung.
Bei der NATO war für Putin nichts zu holen. Er setzte auf eine engere Kooperation mit Deutschland und der EU. Auch das passte den USA natürlich nicht.

Noch bildeten die Ukraine, Weißrussland und die baltischen Staaten einen Puffer zwischen Russland und der NATO.

2004

Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen treten der NATO bei. Die NATO sitzt jetzt erstmals direkt an der Grenze zu Russland, das dadurch einen echten Grund zur Besorgnis in sicherheitsrechtlichen Fragen hat. Russland bleibt dennoch ruhig.
Die Sicherheit eines Landes kann nicht auf Kosten der Sicherheit eines anderen Landes aufgebaut werden. Das muss schiefgehen, und führt unweigerlich zu einem Konflikt. Auch die Vereinigten Staaten wissen das!

2007

Ob dieser Ereignisse legte Putin in Anbetracht der aggressiven Haltung der NATO, der er zuvor noch die Hand reichte, eine Kehrtwende hin. In der Sicherheitskonferenz am 10. Februar 2007 machte er seine Sicht der Dinge unmissverständlich klar. Nachfolgend ein Auszug aus seiner (meines Erachtens) ehrlichen Rede:

„…Heute beobachten wir eine fast unbegrenzte, hypertrophierte Anwendung von Gewalt in den internationalen Beziehungen.

Damit ist alles, was heute in der Welt geschieht – und wir fangen jetzt erst an, darüber zu diskutieren – eine Folge der Versuche, solch eine Konzeption der monopolaren Welt, in der Welt einzuführen.

Und mit welchem Ergebnis?

Einseitige, oft nicht legitime Handlungen haben nicht ein einziges Problem gelöst. Vielmehr waren sie Ausgangspunkt neuer menschlicher Tragödien und Spannungsherde. Urteilen Sie selbst: Die Kriege, die lokalen und regionalen Konflikte sind nicht weniger geworden. Herr Teltschik hat ganz leicht daran erinnert. Und es sterben nicht weniger Menschen bei diesen Konflikten als früher, sondern sogar mehr. Bedeutend mehr!

Heute beobachten wir eine fast unbegrenzte, hypertrophierte Anwendung von Gewalt – militärischer Gewalt – in den internationalen Beziehungen, einer Gewalt, welche eine Sturmflut aufeinander folgender Konflikte in der Welt auslöst. Im Ergebnis reichen dann nicht die Kräfte für eine komplexe Lösung wenigstens eines dieser Konflikte. Eine politische Lösung ist ebenfalls unmöglich.

Wir sehen eine immer stärkere Nichtbeachtung grundlegender Prinzipien des Völkerrechts. Mehr noch – bestimmte Normen, ja eigentlich fast das gesamte Rechtssystem eines Staates, vor allem, natürlich, der Vereinigten Staaten, hat seine Grenzen in allen Sphären überschritten: sowohl in der Wirtschaft, der Politik und im humanitären Bereich wird es anderen Staaten übergestülpt. Nun, wem gefällt das schon?…“

„…Ich bin überzeugt, dass wir heute an einem Grenzpunkt angelangt sind, an dem wir ernsthaft über die gesamte Architektur der globalen Sicherheit nachdenken sollten…“

Die gesamte eindrucksvolle Rede könnt ihr euch unter dem Link

http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Sicherheitskonferenz/2007-putin-dt.html

durchlesen.

Bei der Betrachtung der Ereignisse bis zu diesem Zeitpunkt, muss man sich doch die Frage stellen, wer hier die internationale Sicherheit gefährdet. Für mich ist die Beantwortung dieser Frage eindeutig.

2008

Im April 2008 auf dem NATO-Gipfel in Bukarest erhielten Georgien und die Ukraine eine prinzipielle Beitrittsperspektive zur NATO. Meines Erachtens ein fataler Fehler und ein Affront für Russland. Anstatt das Gespräch mit Moskau für eine internationale Entspannung zu suchen, wurde Russland erneut provoziert. Wie lange sollte ein derart aggressives Verhalten des Westens, der NATO gut gehen? Wer sind hier die Falken? Tauben gibt es keine im geopolitischen Spiel, jedoch sind für mein Dafürhalten die Verursacher der immer weiter eskalierenden Situation auf westlicher Seite zu suchen.

Am 7. August griffen georgische Streitkräfte die in der Teilprovinz Südossetien stationierten russische Truppen an, und töteten russische Soldaten und Zivilisten. Russland reagierte, und drängte die georgischen Truppen zurück. Nicht Russland ist einmarschiert, sondern Georgien hat angegriffen! In den westlichen Medien wurde das Geschehen – wie immer – russlandfeindlich dargestellt. Eine traurige Angelegenheit, das einseitige Spektakel mit unseren Medien! Am 12. August war der Spuk vorbei.

2013

Putin appellierte an die „traditionelle Freundschaft“ der Menschen in Russland und der Ukraine. Er äußerte:

„Die Ukraine ist ein Teil unserer großen russischen oder russisch-ukrainischen Welt“…“in dieser Hinsicht sind wir ein Volk“.

Nun, dieses Statement war hinsichtlich der gemeinsamen, nicht gerade brüderlichen Geschichte beider Nationen meines Erachtens unklug. Bereits im Sommer 2013 braute sich etwas zusammen. Sowohl die USA als auch die Russen versuchten, die entstehenden Bewegungen in Richtung ihrer Interessen zu kanalisieren. Im November 2013 kam es zu ersten Protesten auf dem Kiewer Maidan.

2014

Der Westen (die USA unter Obama) putscht die russlandfreundliche Regierung aus dem Amt, und ersetzt sie mit Marionetten der USA. Die USA installierten eine Regierung – u.a. aus Mitgliedern der westukrainischen Swoboda-Partei bestehend, deren großes Vorbild der Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera ist – welche die Ukraine in die NATO führen sollte. Die Abspaltung der Krim und der Bürgerkrieg waren direkte Folgen dieser Entwicklung.

Die USA schoben das Recht auf Selbstbestimmung der Ukraine vor. Obama äußerte in seiner Rede zur Lage der Nation:

„In der Ukraine treten wir für das Prinzip ein, dass alle Menschen das Recht haben, sich frei und friedlich auszudrücken und die Zukunft ihres Landes mitgestalten zu können.“

Der USA geht es meines Erachtens jedoch ausschließlich um geopolitische Interessen.
Das abgehörte und in YouTube veröffentlichte, skandalöse Telefonat zwischen der Staatsekretärin Viktoria Nuland des US-Außenministeriums und dem US-amerikanischen Botschafter in der Ukraine Geoffrey Pyatt gab Aufschluss über die tatsächliche Intention der USA. Inhaltlich sagte sie, dass ukrainischer und antirussischer Nationalismus geschürt werden soll, um die rechtsradikalen Kräfte zu unterstützen, die als Rammbock gegen die Regierung von Präsident Viktor Janukowitsch auftreten.
Der Grund für das US-amerikanische Interesse an einem Regimewechsel in der Ukraine war die Entscheidung des damaligen ukrainischen Präsidenten für ein Abkommen mit Russland, und nicht die Integration in die Europäische Union bzw. der Beitritt zur NATO.
Nuland ließ in diesem Gespräch keinen Zweifel offen, dass Washington hinter dem Putsch steckt, und dass die USA den Oppositionsführern diktiert, was sie zu machen haben, wer von ihnen in die Regierung soll, um sie auf Washingtons Seite zu bringen, und welche Rolle die anderen spielen sollen. Nuland bezeichnet Arseni Jazenjuk von der Vaterlandspartei als Mann mit wirtschaftlicher- und Regierungserfahrung, der bereits infolge der von den USA inszenierten „Orangenen Revolution“ 2004 an die Macht gekommen war. Weiterhin schlug diese zweifelhafte Dame vor, dass die zwei anderen rechten Protestführer, der ehemalige Boxer Vitali Klitschko, Parteichef der Ukrainischen Demokratischen Allianz für Reformen , und Oleg Tjangibok, Parteichef der neofaschistischen Swoboda, „draußen bleiben“ und weiterhin rechte Mobs aufhetzen sollen. Am Ende ihres Telefonats fügte sie noch „Fuck the EU“ hinzu. Na ja, dann wissen wir ja woran wir mit den Amis sind. Wegen dieser Beleidigung der EU – über die ich nur lachen kann – echauffierten sich die europäischen Politiker und Medien, jedoch kaum darüber, dass die USA die Fäden zum Putsch in der Ukraine in der Hand hielten. Ist ja auch klar, nicht wahr, „Freunde“ führt man eben nicht vor, oder?

Trotz solcher Vorkommnisse halten viele Menschen in Deutschland an der „Freundschaft“ mit den USA fest, und glauben den US-Amerikanern. Na gut, die USA haben gelogen bezüglich Haiti, Panama, Kuba, Nicaragua, Vietnam, Irak, Iran, Guatemala, Venezuela, Argentinien, Chile, Nordkorea, Honduras, Libyen, Afghanistan, Syrien, Massenvernichtungswaffen, Brutkästen in Kuwait, das wissen wir – aber bei Nordstream und Ukraine sagen sie uns die Wahrheit, sie sind doch unsere Freunde! Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde. Ein abgedroschener Spruch, aber wahrer denn je. Mit dem Statement „Fuck the EU“ von Viktoria Nuland ist alles gesagt.

Die USA waren und sind interessiert an der Ukraine als NATO-Mitglied. Sie wussten, dass der Putsch und ihre dahinterstehenden Absichten eine extreme Provokation für Russland darstellen würde. Joe Biden sagte bereits 1997 in seiner Funktion als Senator und und Mitglied des Ausschusses für Auswärtige Beziehungen:

„Das einzige, was Russland zu einer heftigen feindseligen Reaktion zwingen würde, wäre eine Expansion der NATO an die russische Grenze.“

Nun, das haben die USA jetzt geschafft.

Der russlandorientierte Viktor Janukowitsch wird 2014 seines Amtes enthoben, Oleksandr Turtschynow wird zum Übergangspräsidenten für die Zeitspanne vom 22. Februar 2014 bis zum 7. Juni 2014 ernannt, und wird vom Oligarchen Petro Poroschenko abgelöst, der bis zum 20. Mai 2019 an der Macht bleibt. Seit dem 20. Mai sitzt – bis heute – der Comedian (der er geblieben ist) Wolodymyr Selenskyj am Ruder, und wird im Jahre 2022 als Freiheitsheld gefeiert. Hm.
Amerikanische Firmen (u.a. von Hunter Biden, Sohn von Joe Biden), sowie US-amerikanische Militärberater machen sich in der Ukraine breit. Eine NATO-Mitgliedschaft wird der Ukraine in Aussicht gestellt. Hunter Biden steigt in das Gasgeschäft in der Ukraine ein (Hunter Biden soll auch in die Entwicklung von Biowaffen in ukrainischen Laboren beteiligt sein).

Russland besetzt (relativ friedlich) die Krim. Der Großteil der Bewohner war mit der Annektierung einverstanden. Dennoch war die Annexion der Krim durch Russland eine Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine, und damit völkerrechtlich nicht tragbar.
Die „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk nahm Putin vorerst nicht in die russische Föderation auf. Wäre Putin der vom Westen als größenwahnsinniger Imperialist etikettierte Diktator, hätte er wahrscheinlich auch diese ostukrainischen Gebiete sofort annektiert. Unter sicherheits- und geopolitischen Aspekten ist die Krim für Russland zur Kontrolle des Schwarzen Meeres bis hin zum Mittelmeer natürlich auch ungleich wichtiger. Auch Russland denkt selbstverständlich geostrategisch.

2014 – 2022

Das Kiewer Regime nimmt Luhansk und Donezk (Ostukraine) unter Beschuss. 15.000 Menschen sterben bis zum russischen, völkerrechtwidrigen Überfall der Ukraine am 24. Februar 2022. Die Ukraine zahlt seit 2014 keine Renten mehr an Personen in der Ostukraine. Finanzielle Leistungen werden fast komplett gestrichen. Die Ostukraine wird von der Lebensmittelversorgung abgeschnitten, die jetzt Russland übernimmt. In westlichen Mainstreammedien wird über diese Sachverhalte kaum berichtet.
Russland verhält sich immer noch ruhig.

Hätten die USA 2014 die ukrainische Regierung nicht gestürzt hätte es wahrscheinlich keinen Bürgerkrieg in der Ukraine gegeben, und Russland wäre 2022 nicht in die Ukraine einmarschiert.

2019

Der 46-jährige Oleksiy Arestovych sagte 2019 in einem Interview mit dem ukrainischen Sender Apostroph TV den Ukraine-Konflikt voraus. 

„Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu diesem Krieg kommt, liegt bei 99,9 Prozent“,

äußerte Arestovych vor dreieinhalb Jahren. In diesem Interview im März 2019 nannte er weitere Details, die 2022 genau so eingetreten sind. Er sagte eine großflächige militärische Operation Russlands gegen die Ukraine voraus, und dass Putin die ukrainische Infrastruktur schwächen und das ukrainische Territorium zerstören würde. Ziel wäre es, dass die NATO kein weiteres Interesse daran habe, die Ukraine als Bündnispartner aufzunehmen.

Die RAND-Corporation (RAND = Research and Development = „Forschung und Entwicklung“), ein 1948 gegründeter Think Tank des „Deep State“, Sprachrohr der CIA sowie des Pentagon, finanziert von der US-Regierung, stellte in der Studie

Russland überdehnen und aus der Balance bringen

(„Overextending and Unbalancing Russia“) aus dem Jahr 2019  u.a. fest, dass Russland keine aggressiven Absichten habe. Dieses Ergebnis war jedoch nicht im Sinne der USA. Neben vielen anderen (für einen friedliebenden Menschen niederschmetterten) Vorschlägen riet dieser Think Tank der NATO/USA Folgendes:

Zur Erreichung geopolitischer Ziele würde die Bewaffnung der Ukraine es den USA ermöglichen, Russland hart zu treffen. Russland müsste unter Druck gehalten werden, ohne in einen großen Konflikt zu geraten, den Russland gewinnen würde. Die RAND-Studie titulierte das Kapitel zur Ukraine mit

„Der Ukraine tödliche Waffen liefern“.

Es behandelt ausführlich die Kosten-Nutzen-Aspekte dieser Maßnahmen. Wörtlich heißt es u.a. darin:

„Die Ausweitung der US-Hilfe für die Ukraine, einschließlich tödlicher militärischer Unterstützung, würde wahrscheinlich die Kosten, die Donbass-Region zu halten, für Russland erhöhen, sowohl in Blut als auch für den Staatshaushalt. Mehr russische Hilfe für die Separatisten und eine zusätzliche russische Truppenpräsenz würde zu höheren Kosten, Ausrüstungsverlusten und russischen Opfern führen. Letzteres könnte zu Hause ziemlich kontrovers werden, wie beim Einmarsch der Sowjets in Afghanistan.“

Ist das alles widerlich!
RAND empfahl, die Waffenlieferungen und die Unterstützung für die Ukraine so hoch wie möglich zu fahren, ohne eine tatsächliche militärische Reaktion Russlands zu riskieren. Tja, das mit dem Drahtseilakt und dem Vermeiden des Krieges hat ja nun nicht so hingehauen.
Der Ukraine-Konflikt ist nur ein (gewichtiges) Element in der Schwächungsstrategie für Russland.
Wenn ihr mehr über dieses Thema wissen wollt, könnt ihr euch ja mal meinen Beitrag „Schwächung Russlands – die Rolle der RAND-Corporation“ ansehen.

2020

Der Westen (die NATO, die USA) versucht einen Putsch in Weißrussland, um Russland noch näher auf die Pelle zu rücken. Als Vorlage diente der Maidan-Putsch 2014 in der Ukraine. Der Umsturz misslingt. Auch der mutmaßliche Mordanschlag auf Lukaschenko 2021 misslingt.
Russland sieht immer noch tatenlos zu.

2021

Am 24. Februar 2021 – also exakt 1 Jahr vor dem Überfall auf die Ukraine – erließ der ukrainische Präsident Selenskyj ein Dekret, in dem er die Rückeroberung der Krim „angeordnet“ hat. Einige Zeit später wurden im Süden und Osten des Landes Streitkräfte zusammengezogen. Simultan fanden zwischen dem Schwarzen Meer und der Ostsee NATO-Manöver statt. Die Zahl der US-amerikanischen Aufklärungsflüge an der russisch-ukrainischen Grenze stieg erheblich. Russland registrierte selbstverständlich die diversen „unfreundlichen“ Aktivitäten.

Der Beschuss der Ostukraine durch ukrainische Streitkräfte ging weiter.

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat äußerte zur Problematik in der Ostukraine:

„Die ukrainischen Streitkräfte führten unter Verstoß des Minsker Abkommens im Donbass Einsätze mit Drohnen durch, darunter mindestens ein nachgewiesener Angriff auf ein Kraftstoffdepot in Donezk im Oktober 2021.“

Über die Opferzahlen im Donezker und Lugansker Gebiet vor dem russischen Einmarsch durch die permanenten ukrainischen Angriffe haben unsere Politiker und Medien kaum berichtet.

Seit April 2021 konzentrierten sich russische Truppen in den Grenzregionen zur Ukraine. Seit Ende 2021 fanden dort Manöver statt, ab Februar 2022 auch im benachbarten und russlandfreundlichen Belarus (Weißrussland).

Im November 2021 haben die Ukraine und die USA ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft geschlossen. Als Ziele wurden u.a. genannt die NATO-Perspektive der Ukraine und die Rückeroberung der Krim.

Putin forderte ein letztes Mal vor der militärischen Auseinandersetzung, dass der Westen eine Garantie für die Neutralität der Ukraine abgebe. Darüber hinaus forderte er das Selbstverwaltungsrecht der Gebiete Donezk und Lugansk. Putin verlangte Sicherheitsgarantien und hat zu diesem Zweck zwei Vertragsentwürfe vorgelegt, deren Unterzeichnung er einforderte. Die USA lehnten die Forderungen strikt ab.
Etwas detaillierter: In einem Telefongespräch Ende Dezember 2021 zwischen Biden und Putin machte Biden Herrn Putin klar, dass die USA und ihre Verbündeten „entschlossen reagieren würden, sollte Russland weiter in die Ukraine einmarschieren“. Putin dementierte entsprechende Absichten, drohte aber seinerseits damit, dass sich Russland zur Wehr setzen müsse, sollten die Ukraine oder westliche Staaten „rote Linien“ – wie die Stationierung zusätzlicher Waffen in der Ukraine, die Verlagerung von Truppen auf NATO-Gebiet an die russische Grenze, die Aufnahme der Ukraine in die NATO – überschreiten.

Die USA hätten den Krieg schon zu diesem Zeitpunkt verhindern können. Haben sie aber nicht. Das hat nicht in ihr geopolitisches Strategiekonzept gepasst. Den Preis dafür zahlen nicht die US-Amerikaner, sondern die Europäer, die Russen und in erster Linie das ukrainische Volk. Das ist den USA jedoch s…..egal, ganz im Gegenteil!

2022 (vor der russischen Invasion)

Im Januar 2022 hat die NATO die Ukraine eingeladen, an der NATO-Agenda 2030 mitzuarbeiten.

Im Januar 2022 erklärte US-Präsident Joe Biden, er gehe fest von einem bevorstehenden russischen Angriff auf die Ukraine aus. Russland bestritt dies bis zuletzt.

Am 21. Februar 2022 erkannte Russland die Unabhängigkeit der unter russischem Einfluss und Schutz stehenden selbsternannten, und von den ukrainischen Streitkräften attackierten „Volksrepubliken“ Lugansk und Donezk an. Russland schloss mit beiden Gebieten Beistandsverträge. Russland plante nach eigenen Angaben keine Annexion der Gebiete.

2022 (nach der Invasion Russlands)

Russland fiel am 24. Februar 2022 am frühen Morgen des 24. Februar gleichzeitig von Süden, Osten und Norden in der Ukraine ein. Russland hatte keinen langen Krieg vor, und nannte seine Aktion eine „Spezialoperation“. Die schnelle Einnahme Kiews innerhalb weniger Tage, sowie der Sturz der ukrainischen Regierung – das ursprüngliche Kriegsziel Russlands, wurde nach heftigen Kämpfen Ende März aufgegeben. Russland konzentrierte alle Kräfte auf eine Offensive im Osten des Landes. Nach anfänglichen Erfolgen mussten die russischen Streitkräfte Anfang September 2022 aufgrund einer ukrainischen Gegenoffensive herbe Verluste hinnehmen. Sie wurden aus dem Großraum Charkiw zurückgedrängt. Darauf reagierte Russland mit einer Teilmobilmachung und der Annexion der Süd- und Ostukraine.
Putin erklärt die vier ukrainischen Gebiete Donezk, Lugansk, Cherson und Saporischja Ende September 2022 in einer groß angelegten Feier zu russischem Staatsgebiet. Die Besatzungschefs der vier mehrheitlich von russischen Truppen besetzten Regionen und Putin unterschrieben die Abkommen. Angeblich habe die große Mehrheit dafür gestimmt.
Selenskyj reagierte mit einem Post auf Telegram, er wolle einen beschleunigten NATO-Beitritt beantragen. In einer Videoansprache meinte Selenskyj, die Ukraine habe ihren „Weg in Richtung NATO“ bereits begonnen und ihre „Kompatibilität mit den Standards des Bündnisses“ demonstriert.

Zur Beendigung des Kriegs forderte Putin bereits bei Beginn der Invasion

  • eine Garantie der Neutralität der Ukraine
  • eine Entmilitarisierung der Ukraine
  • die Anerkennung von Lugansk und Donezk als Volksrepubliken
  • eine Anerkennung der Krim als russisches Hoheitsgebiet
  • eine Entnazifizierung der Ukraine

Die USA lehnten diese Forderungen als unannehmbar ab.

Bereits Ende März / Anfang April wäre der Krieg vorbei gewesen Der Westen, allen voran die USA und Großbritannien waren jedoch nicht bereit den Krieg zu beenden.

In ihrer (sehenswerten, integren) Wochenschau zitiert Sahra Wagenknecht die Begründung des damaligen britischen Premiers Boris Johnson für den Abbruch der Istanbuler Verhandlungen am 29. März 2022 zwischen Russland und Ukraine. Die Vereinbarung von Istanbul sei nicht etwa an Russland, sondern an einer Intervention von Boris Johnson mit Rückendeckung der USA gescheitert.

In ihrer Wochenschau am 13. Oktober 2022 sagte Frau Wagenknecht, dass laut eines Artikels der wichtigsten außenpolitischen US-amerikanischen Zeitschrift „Foreign Affairs“ Russland und die Ukraine sich darauf verständigt hätten, dass sich Russland aus allen seit dem 24. Februar eroberten Gebieten zurückzieht, im Gegenzug die Ukraine auf einen NATO-Beitritt verzichtet und dafür Sicherheitsgarantien von verschiedenen Staaten erhält. Aber

„The West wasn’t ready for the war to end“

soll Johnson gesagt haben. (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=CbAfH65jGI4, gefunden am 23.10.2022).

Das heißt, der Krieg könnte längst vorbei sein, Europa und Deutschland hätten keine Energieprobleme, und wir würden nicht in eine Rezession schlittern, die sich gewaschen hat. Aber unsere Verbündeten wollten das nicht!!! Alles klar? Solltest du deinen Job verlieren und im Winter frieren usw., dann weißt du warum. Den Mächtigen dürfte das Blutbad in der Ukraine und die bedrohte wirtschaftliche Existenz vieler Europäer jedoch ziemlich egal sein. Vielleicht kommt ihnen dieser Umstand sogar gelegen.

Im März 2022 beschuldigt Russland im UN-Sicherheitsrat die USA, in der Ukraine Biowaffen entwickelt zu haben. Das russische Verteidigungsministerium beschuldigte am 24. März 2022 den von Hunter Biden, Sohn des US-Präsidenten, gegründeten Investmentfonds Rosemont Seneca Thornton und den Soros Fund, an der Finanzierung der mutmaßlichen Laboratorien für biologische Waffen in der Ukraine beteiligt zu sein.

Die NATO-Staaten liefern bis heute verstärkt Waffen in die Ukraine. Die ehemalige Antikriegspartei „Die Grünen“ entwickelten sich zu einer Kriegstreiberpartei, allen voran die „Young Global Leaderin“ Annalena Baerbock, eine Außenministerin mit vielen transatlantischen Verbindungen, wenig Format und unzureichenden mentalen Fähigkeiten für diesen Posten. „Waffen für den Frieden… was für ein Schwachsinn… aber viele glauben ihr – noch. Das Gleiche gilt für die Führung in der EU. Frau Von der Leyen ist mental und charakterlich untragbar für die Position des obersten Amtes in der EU-Kommission. Beide Damen sind Vasallen der USA und für mein Dafürhalten nicht integer. Ihre (von den USA geforderte) Sanktionspolitik bringt die Welt an den Rand eines Atomkriegs, macht die Ukraine zu einem Schlachtfeld und Europa zu einem Armenhaus. Beide Politikerinnen sind untragbar. Das Gleiche gilt für die meisten MinisterInnen der Ampelkoalition. Viele Politiker der Opposition sind leider auch nicht besser. Deutschland, quo vadis?

Der Ukraine-Konflikt würde wahrscheinlich umgehend beendet werden, wenn die Ukraine ihre Neutralität zusichern und vertraglich bestätigen würde.
Eine Politik der „Stärke“, die weiteres Blutvergießen in der Ukraine zeitigt, ist definitiv der falsche Weg, Frau Baerbock. Das ist eine Politik der „Dummheit“. Sie schaden mit dieser ideologisch verbohrten Haltung der Ukraine und uns mehr als Russland. Das müssten Sie eigentlich mittlerweile verstanden haben. Oder steckt eine ganz andere Agenda dahinter, die genau das will? Die Misserfolge der Sanktionspolitik von Ihnen, von Ursula Von der Leyen, und von anderen US-Vasallen lassen sich nicht mehr leugnen. Ihre gebetsmühlenartigen Wiederholungen, mit Putin könne man nicht verhandeln schreien zum Himmel! Sie wollen mit Russland nicht verhandeln, weil die USA das nicht wollen. Die Politik ihrer Partei setzt Deutschland, Europa und die ganze Welt einer extremen Gefahr aus, und verlängert damit lediglich das Leid der Ukrainer. Im Krieg gibt es keine „Seite“ und keine Gewinner. Man kann sich als verantwortlicher Mensch nur auf die Seite des Friedens stellen, wie das verantwortungsvolle Politiker vor Ihnen gemacht haben. Krieg bedeutet, dass junge Menschen andere junge Menschen umbringen, die sie nicht hassen und nicht kennen, um dreckige Ziele von alten Männern und Frauen zu erreichen, die sich kennen und hassen, aber nicht umbringen.
Sie scheinen nicht zwischen Ursache und Wirkung, sowie zwischen Aktion und Reaktion unterscheiden zu können. Sie bringen zudem die Ereignisse in ihrer Chronologie durcheinander. Sie sind für den Job nicht geeignet. Russland hat seine Zusagen seit dem Mauerfall eingehalten. Der Westen, die NATO, der Sie sich ja so verpflichtet fühlen, nicht. Schließen Sie das Nato-Märchenbuch und öffnen Sie ihre Augen für die Realität. Im Jahr 2016 bombardierten die Vereinigten Staaten 7 verschiedene Länder. Obama bekam den Friedensnobelpreis. Das sind die Taten Ihrer „Freunde“, deren „Werte“ – besser gesagt Interessen – Sie vertreten. „Wertegeleitete Außenpolitik“…ein schlechter Witz, oder? Wo sind ihre Werte geblieben als Aserbeidschan Armenien überfallen und Menschen getötet hat? Haben Sie Armenien auch Waffen geliefert? Wo waren ihre Werte, als im Jemen 80.000 Kinder getötet wurden, und jetzt noch weitere getötet werden? Haben diese Kinder die falsche Haarfarbe? Doppelte Moral nennt man so etwas! Aber den Gutmenschen spielen! Den Gutmenschen können Sie jemandem anderen weiß machen, aber nicht Menschen, die noch klar bei Verstand sind. Wollen Sie und Ihre Partei Deutschland wirtschaftlich und kulturell zerstören, oder was geht da ab?

Alle Anstrengungen müssen dem Frieden in der Zukunft gelten, gleichgültig wer welche Fehler in der Vergangenheit gemacht hat. Hierzu gehört auch eine objektive, neutrale, faire und respektvolle Berichterstattung der Medien, die größtenteils zu Propagandaorganen der Drahtzieher verkommen sind. Macht endlich euren journalistischen Job, und hört auf mit eurer einseitigen Darstellung. Russland und Ukraine gehören an den Verhandlungstisch und nicht auf das Schlachtfeld. Hoffnung besteht, dass Diplomaten beider Seiten die Verhandlungen zustande bringen.

So, liebe Leser, es war mir ein Bedürfnis dazu beizutragen, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, zumal eine entsprechende Berichterstattung von den Mainstreammedien nicht mehr erwartet werden kann, wenn es nicht ins Narrativ der Entscheider passt.

Nächste Wochen erscheinen Beiträge zum Thema Massenpsychologie in diesem Blog.

Ich wünsche euch eine angenehme Zeit.

Noch ein Anliegen, werte Leserinnen, werte Leser,

in diesem Blog, den ich ohne jede fremde Unterstützung – inhaltlich wie finanziell – allein betreibe, steckt mein Herzblut. Ich möchte meine diesbezügliche – meines Erachtens nutzbringende – Aktivität keinesfalls einschränken. Der Zeitaufwand hierfür reduziert jedoch meine Möglichkeiten für den Broterwerb. Für eine Spende wäre ich Ihnen sehr dankbar.

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Vielen Dank!

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Das menschliche Schaf Massenpsychologie 1 Phänomen der Massenbildung

Werte Leserinnen, werte Leser,

machthungrige Menschen haben seit Menschengedenken versucht, Imperien aufzubauen, und nach Möglichkeit die ihnen bekannte Welt zu beherrschen. Ägyptische Pharaonen, russische Zaren, asiatische Kaiser, europäische Diktatoren, römische Kaiser, britische Könige und andere machtgierige Despoten führten grausame Kriege, um andere Länder zu erobern und deren Völker zu unterwerfen. Weltreiche wie das assyrische, babylonische, persische, römische, chinesische, spanische und britische entstanden.

Heutzutage Länder zur Erringung der Weltherrschaft zu überfallen, ist nicht mehr opportun. Das kostet zu viel, und hält nicht ewig, nicht einmal „tausend Jahre“. Außerdem stresst es die Eroberer und die Eroberten.
Dennoch war es für machtgierige Menschen zu keiner Zeit so einfach wie heute, die Welt in die gewünschte Richtung zu lenken. Wer die Gedanken und Verhaltensweisen der Menschen kontrollieren kann, beherrscht letztlich die Welt. Neue Informationstechnologien, sowie Gedankenkontrolle und Verhaltenssteuerung durch die Nachrichtenmedien, die in den Händen weniger machtbesessener (meist psychisch kranker) Menschen liegen, schaffen nie dagewesene Möglichkeiten für die Manipulation der Massen. Die Themen Massenpsychologie und Manipulation sind Inhalt meiner ersten Beitragsserie.

Wie ihr dem Leitsatz des Blogs „Selbstdenken ist angesagt“ entnehmen könnt, liegt es mir fern, euch von irgendetwas überzeugen zu wollen. Intention meiner Beiträge ist es, den Fokus auf eure eigenen Gedanken und auf die daraus resultierenden Schlüsse zu richten. Die Beiträge des Blogs sollen euch dazu ermuntern, keinem „Lager“ – auch dem meinen – blind zu glauben, und dessen angebliche Fakten nicht nur „nachzuplappern“, sondern euch selbst ein Bild von der Lage in diesen nicht ganz einfachen Zeiten zu machen. Es zeugt nicht gerade von fortschreitender persönlicher Entwicklung, wenn man sein Leben als Tagesschaupapagei fristet.

Ein reifer Mensch akzeptiert und übernimmt die Verantwortung für sich selbst – in jeglicher Hinsicht. Er spielt nicht die Rolle des Opfers, sondern die des Protagonisten und handelt dementsprechend. Er wartet nicht darauf, dass Dinge passieren, sondern macht sich selbst auf den Weg, um sein Schicksal zu gestalten. Außerdem ignoriert er seine Fehler nicht, sondern sieht in ihnen Gelegenheiten, zu lernen“ (Osho).

Sollte ich in meinen Texten ab und zu etwas leidenschaftlich, und manchmal auch provokativ wirken – nun, so bin ich eben.

Da viele LeserInnen zurecht bemängelten, die Beiträge seien zwar informativ, aber zu lange, habe ich auch diesen ersten Beitrag meines Blogs aktualisiert, und in einen Teil für den „Wenigleser“, und einen Teil für LeserInnen, die sich ausführlicher informieren wollen, unterteilt.

Für den eiligen Leser

  • Sozialisation

Die Persönlichkeit eines Menschen wird stark durch sein Umfeld geprägt. Dieser Prozess – die Sozialisation – kann sich positiv wie negativ auf das Individuum auswirken. Die Sozialisation beinhaltet die durch Gesellschaft und Familie vermittelten Lernprozesse, durch die das Individuum sozial handlungsfähig werden soll. Der Einzelne soll in die Gesellschaft eingeordnet, und gesellschaftlich bedingte Verhaltensweisen übernehmen.

Menschen werden von klein auf für ihr späteres Leben gedrillt. Ob hinter diesem „Drill“ immer gute Absichten stecken, wage ich zu bezweifeln.
Das jeweilige Schulsystem eines Landes ist richtungsweisend für die Entwicklung einer Gesellschaft, und garantiert nicht immer eine positive und menschengerechte Zukunft ihrer Mitglieder. Schon in einem frühen Entwicklungsstadium indoktriniert in den meisten Gesellschaftssystemen die Schule unsere Jüngsten, und „schleift“ sie – meist für die Übernahme von Aufgaben im „Hamsterrad“, manche auch für den Krieg (z.B. Kindersoldaten) . Lernprogramme wie z.B. SEL (soziales und emotionales Lernen) lassen auf den ersten Blick Gutes vermuten. Diese Programme können jedoch auch dazu benutzt werden, junge Menschen durch gezieltes „Brainwash“ zu „gefügigen“ – nicht unbedingt „wertvollen“ – Mitgliedern der Gesellschaft zu erziehen, indem ihnen Ecken und Kanten – und damit ihre Individualität – aberzogen werden.

  • Manipulation von Individuen und Kollektiven

Manipulatoren nutzen die Möglichkeiten der Suggestion. Dieser manipulativen Beeinflussung unserer Vorstellungen oder Empfindungen sind wir uns meist nicht bewusst.
Das Wissen über die Beeinflussungsmöglichkeit von Menschen ist wie alles Wissen über Menschen nicht vor Missbrauch geschützt. Miese Charaktere nutzen dieses Wissen zur Erreichung ihrer meist niederträchtigen Ziele.
Wer die weltweiten Massen in seine Richtung manipulieren kann, gibt auf diesem Planeten den Ton an. Die Meinung der Massen wird insbesondere beeinflusst durch die Massenmedien. Wer die Medien kontrolliert, lenkt die Welt. Die Eliten haben die Massenmedien fest im Griff, und damit die Massen. Wenn die Eliten böse Absichten haben – und das haben sie meiner bescheidenen Meinung nach – führen sie die Menschheit in den Abgrund.
Durch ein Gemisch von Halbwahrheiten und Lügen schaffen Demagogen Orientierungslosigkeit bei den Menschen, und präsentieren sich anschließend als Retter aus dieser „aussichtslosen“ von ihnen geschaffenen Situation. Die Herde wird dieses Rettungsangebot annehmen. Der Selbstdenker nicht – weil er weiß, von wem es aus welchem Grund kommt.
Der Verstand (oder Mut) mancher Menschen reicht nur für die Ausführung einer Aufgabe oder eines Befehls. Derartig gestrickte Menschen sind unfähig für die Übernahme von Eigenverantwortung und somit für die Freiheit. Sie wollen sich unterordnen, sie betteln geradezu danach. Demagogen wissen, dass Menschen „kleinen“ Kalibers die gefährlichsten Waffen sind, und instrumentalisieren sie durch das Aufhetzen gegen Andersdenkende zur Erreichung ihrer menschenverachtenden Ziele.

  • Massenbildung – Massenhypnose

Mattias Desmet, Professor für klinische Psychologe von der Uni Gent in Belgien bezeichnet das Phänomen, das große Gruppen von Menschen dazu bringt, sich zusammenzuschließen, um einen gemeinsamen Feind zu bekämpfen, ohne sich um den Verlust individueller Rechte, Privilegien und sogar des Wohlbefindens zu kümmern, als psychologisches Konzept der „Massenbildung“, als eine Art weitreichende Hypnose.

Er meint, eine historische Analyse zeige, dass eine solche Massenbildung der erste Schritt zum Totalitarismus und zur Begehung von Gräueltaten im Namen des kollektiven Wohls sein kann.

Bei der „Massenbildung“ handle es sich um eine Art hypnotischen Zustand, in dem Menschen auf der ganzen Welt ihre Einsamkeit, ihre Frustrationen, ihre „freischwebenden Ängste“ und ihre Unzufriedenheit mit Jobs und Lebensstilen, die sie als bedeutungslos erachteten, auf das von den Konzernmedien, Regierungsvertretern und globalen Eliten verbreitete Corona-Narrativ abladen konnten.

Desmet legt dar, das Corona-Narrativ habe Millionen unzufriedener Moderner einen identifizierbaren Feind präsentiert, einen Schlachtplan zu seiner Bekämpfung, Kameradschaft mit anderen Soldaten und etwas, für das sie sogar ihre grundlegendsten Rechte und Freiheiten angeblich für das Gemeinwohl opfern, was „zu einer Art geistigem Rausch der Verbundenheit führt, was der eigentliche Grund dafür ist, warum die Menschen weiterhin in das Narrativ einsteigen, selbst wenn es völlig absurd oder offenkundig falsch ist“.

  • Das kann doch gar nicht sein…

Doch, kann es.
„Schafe“ können es sich einfach nicht vorstellen, dass etwas Undenkbares wie Genozid, Reduzierung der Bevölkerungszahlen, Diktatur in der westlichen Welt, bewusste Provokation und Steuerung von Kriegen usw. tatsächlich umgesetzt wird. Sie interpretieren Fehlentwicklungen beispielsweise auf Grund von Fehlern, die gemacht wurden. Sie denken sich „das gibt’s doch gar nicht“, und schieben negative Ereignisse irgendwelchen Versehen, fehlender Kommunikation oder Unfähigkeiten Involvierter zu. Sie kommen keine Sekunde darauf, dass System dahinterstecken könnte – was es zweifellos aber tut.
Aufgrund dieser Grundannahme (des Guten), dass etwas gar nicht sein kann (weil es nicht sein darf), wird jede weitere Schlussfolgerung (bei dieser grundfalschen Denkweise) als falsch verworfen, weil es eben nicht sein kann, und deshalb nicht gedacht werden sollte, weil es nicht sein darf. Man will sich das gar nicht vorstellen.
Ein Wissenschaftler, ein Politiker, ein Arzt, ein Bürger usw. würde ja anerkennen, dass alles was er bisher getan oder gedacht hat, falsch oder Unrecht war, wenn er jetzt damit aufhören würde. Deswegen macht er weiter wie bisher, weil er damit alles rechtfertigt, was er bisher getan hat – auch auf Kosten der Gesundheit und des Wohlstands seiner Person und seines Umfeldes. Ist das nicht verrückt?

So liebe Schell-LeserInnen, ich hoffe euch einen Überblick über dieses Themenfeld verschafft zu haben. Wenn euch das eine oder andere Kapitel mehr interessiert, könnt ihr ja mal bei den gleichnamigen Überschriften im ausführlichen Teil nachlesen. Euch eine positive und ereignisreiche Zeit mit interessanten Begegnungen.

Ausführlich beschriebener Teil

Die nachfolgenden Kapitel sind eine tiefgehende Betrachtung oben genannter Punkte. Sie werden mit ausführlichen Erläuterungen und Beispielen untermauert.

Prägung des Menschen durch Sozialisation

Keiner von uns ist frei von Fremdsteuerung. Die Persönlichkeit eines Menschen wird stark durch sein Umfeld geprägt. Dieser Prozess – die Sozialisation – kann sich positiv wie negativ auf das Individuum auswirken. Die Sozialisation beinhaltet die durch Gesellschaft und Familie vermittelten Lernprozesse, durch die das Individuum sozial handlungsfähig werden soll. Der Einzelne soll in die Gesellschaft eingeordnet, und gesellschaftlich bedingte Verhaltensweisen übernehmen.

Das klingt ja erst einmal nach Friede, Freude, Eierkuchen. In den besonders prägenden Phasen junger Menschen können jedoch bei entsprechender Manipulation durch nicht immer gutmeinende Beeinflusser erhebliche psychische Schäden bei ihnen entstehen. Wenn Menschen bereits im Kindesalter einem ideologischen oder religiösen Drill (z.B. Kindersoldaten, Koranschulen usw.) ausgesetzt werden, dürfte sich die damit verbundene Manipulation kaum positiv auf die Psyche eines jungen Menschen auswirken.

Schon in einem frühen Entwicklungsstadium indoktriniert in den meisten Gesellschaftssystemen die Schule unsere Jüngsten, und „schleift“ sie – meist für die Übernahme von Aufgaben im „Hamsterrad“. Ob hinter diesem „Drill“ immer gute Absichten stecken, wage ich zu bezweifeln.
Das jeweilige Schulsystem eines Landes ist richtungsweisend für die Entwicklung einer Gesellschaft, und garantiert nicht immer eine positive und menschengerechte Zukunft ihrer Mitglieder.

Wie ihr wahrscheinlich schon bemerkt habt, bin ich kein sonderlicher Fan unseres Schulsystems.
Die Schule mutet bei mir ein wenig wie eine Dressuranstalt an, die für das Hamsterrad Nachschub „züchtet“. Diejenigen Schüler, welche die Lehre des Lehrers am besten reproduzieren, bekommen die besseren Noten, den besseren Abschluss und später die besseren Jobs. Wenn ein Schüler eine andere Meinung, seinen eigenen Kopf hat, wird er als auffällig eingestuft und als Sonderling behandelt. Diese „Sonderlinge“ sind oftmals die kreativeren Schüler. Und was braucht ein Land wie z.B. Deutschland ohne nennenswerte Rohstoffe und Landwirtschaft? Kreative Leute! Deutschland lebt vom Wissen, vom Know-how und insbesondere vom Know-why.
Insofern wirkt sich das praktizierte Schulsystem eventuell kontraproduktiv auf die Gesellschaft und Wirtschaft des Landes aus.
Momentan kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass einige Mitglieder der Regierung genau das wollen. Die Wirtschaft wird sehenden Auges und wider besseren Wissens (mit ein, zwei Ausnahmen) an die Wand gefahren.

Die Schule ist die stärkste Indoktrinationswaffe einer Nation, und sollte mit Bedacht unsere Kinder und Jugendlichen an das Leben heranführen. Kinder einer Gehirnwäsche zu unterziehen, wie es z.B. die Koranschulen praktizieren, oder auch die teilweise Kategorisierung und Wertung von „gut“ und „böse“ in deutschen Schulbüchern kommt meines Erachtens einer mentalen Vergewaltigung gleich, und hat weitreichende, psychisch nicht absehbare Folgen für sie.

Antidiskriminierungsnetzwerke wie z.B. die „Schule der Vielfalt“ versuchen mehr Akzeptanz für unterschiedliche Orientierungen zu schaffen.

„Das Antidiskriminierungsprogramm Schule der Vielfalt setzt sich dafür ein, dass an Schulen mehr gegen Homo- und Transphobie und mehr für die Akzeptanz von unterschiedlichen Lebensweisen getan wird.“
Quelle: https://schule-der-vielfalt.de/ gefunden am 2.10.2021.

Die (relativ neuen) Lernprogramme für soziales und emotionales Lernen (SEL) lassen auf den ersten Blick Gutes vermuten. Sozial-emotionales Lernen soll zu einer konzentrierten Informationsverarbeitung, besserem Gedächtnis, zu einer besseren Kontrolle von Impulsen und Gefühlen, zu erfolgreicher Interaktion mit anderen Menschen, zu effizienter Problemlösung, sowie zu einem engagierten Umgang mit Herausforderungen führen. Ziel dieses Programms ist das bessere Verständnis für die eigenen Emotionen, und die Erlangung der Fähigkeit, sie auch ausdrücken und mitteilen zu können. Dadurch soll u.a. die soziale Kompetenz verbessert werden, da angenommen wird, dass durch das tiefergehende Verständnis der eigenen Gefühle diese auch in anderen Menschen erkannt werden können. Nun, ein guter Ansatz will ich meinen.

Ein Problem, das ich in vielen dieser neuen Ansätze sehe, ist, dass diese Programme auch dazu benutzt werden können, junge Menschen durch gezieltes „Brainwash“ zu gefügigen Mitgliedern der Gesellschaft zu erziehen, indem ihnen Ecken und Kanten – und damit ihre Individualität – aberzogen werden. Ich denke, meine Besorgnis ist in Hinblick auf den Versuch der Eliten, eine totalitär geprägte neue Weltordnung zu erschaffen, nicht ganz von der Hand zu weisen.
Kinder und Jugendliche in Fragen der Richtigkeit von Corona-Maßnahmen oder über „gut“ und „böse“ in der Ukrainekrise zu beeinflussen, halte ich für Gehirnwäsche, die einseitig auf die Interessen der Eliten und ihrer Marionetten ausgerichtet ist, und der möglichst freien Meinungsbildung junger Menschen entgegensteht.

Die Noten meiner Tochter haben waren mir nie sonderlich wichtig, sondern ihr Absolvieren der Schule ohne großen „Brainwash“, sowie das kritische Hinterfragen der Inhalte der Lehre. Es lag mir fern, ihr beizubringen, irgendetwas zu „werden“, außer das, was sie ist. Sie soll sich selbst genug sein, und auf Anforderungen und Einwirkungen von außen gelassen reagieren. Sie soll nicht „funktionieren“ und zur Marionette der Mächtigen, und schon gar kein nützliches Mitglied dieser mehr und mehr auf Unterwerfung ausgerichteten Gesellschaft werden, sondern einen Beitrag dazu liefern, eine Gesellschaft zu schaffen, für die es sich lohnt, ein nützliches Mitglied zu sein.

Manipulation von Individuen und Kollektiven

Einzelne Personen, Interessengruppen wie z.B. Parteien, Regierungen, Non Government Organisations (NGO), mächtige Menschen und Institutionen anderer Länder usw., sowie marktorientierte Unternehmen, schieben uns sehr erfolgreich Meinungen oder Gefühle unter, die nicht unsere eigenen, und nicht unbedingt zu unserem Besten sind. Erkennen wir jedoch die perfiden Mechanismen der Suggestion (lat. suggerere = unterschieben, einflüstern), gelingt es uns besser, sich ihrer manipulativen Wirkung zu entziehen.

Was ist an der Suggestion so perfide?

Das Heimtückische an der beispielsweise von Politikern und den Sprachrohren ihrer Narrative praktizierten Suggestion ist die manipulative Beeinflussung unserer Vorstellungen oder Empfindungen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Das Wissen über die Beeinflussungsmöglichkeit von Menschen ist wie alles Wissen über Menschen nicht vor Missbrauch geschützt. Miese Charaktere nutzen dieses Wissen zur Erreichung ihrer meist niederträchtigen Ziele.

In diesem ersten von sieben Beiträgen zu diesem Thema möchte ich euch näherbringen, wie Massen ticken, und wie sie gesteuert werden können. Die gewählten Beispiele beziehen sich insbesondere auf die jüngsten „Krisen“, die für mein Dafürhalten zu einem erheblichen Teil von den sogenannten Eliten und ihren ausführenden Organen wie Regierungen, Medien und Wissenschaftler bewusst verursacht wurden, und eine schon vor längerer Zeit verfasste Agenda verfolgen.
Der entscheidende Faktor für das scheinbare Gelingen dieses unredlichen Vorhabens ist die erfolgreiche Manipulation der Massen. Wer die weltweiten Massen in seine Richtung manipulieren kann, gibt auf diesem Planeten den Ton an. Die Meinung der Massen wird insbesondere beeinflusst durch die Massenmedien. Wer die Medien kontrolliert, lenkt die Welt. Die Eliten haben die Massenmedien fest im Griff, und damit die Massen. Wenn die Eliten böse Absichten haben – und das haben sie meiner bescheidenen Meinung nach – führen sie die Menschheit in den Abgrund. Die beste – und meiner Meinung nach einzige effektive – Möglichkeit, sich dem Willen der Eliten zu widersetzen und sich ihrem Einfluss zu entziehen, besteht im Selbstdenken. Wenn Menschen einmal angefangen haben, sich selbst, relativ unbeeinflusst von außen Gedanken zu machen, ist dieser sich in ihnen entwickelnde Prozess nicht mehr aufzuhalten. Hannah Arendt hat diesen Prozess wie folgt beschrieben:

„Niemand, dem du beibringst, zu denken, kann danach wieder so gehorchen wie zuvor. Nicht aus rebellischem Geist heraus, sondern wegen der Angewohnheit, im Zweifel alle Dinge zu prüfen.“

Für die Manipulierer wird es dann schwer, ihre Halbwahrheiten und Lügen weiterhin aufrechtzuerhalten. Nun, leider haben wir den kritischen Punkt, dass genügend Menschen aufwachen und selbst denken anfangen, noch nicht erreicht. Die meisten Menschen nehmen weiterhin die Lügen und Halbwahrheiten der Eliten für wahr an, und merken nicht, dass die Wahrheit als Lüge diffamiert wird. Solange das so bleibt, wird die Menschheit Spielball der Eliten sein. Hierzu meinte Hannah Arendt:

„Denn das Resultat ist keineswegs, dass die Lüge nur als wahr akzeptiert und die Wahrheit als Lüge diffamiert wird, sondern dass der menschliche Orientierungssinn im Bereich des Wirklichen, der ohne die Unterscheidung von Wahrheit und Unwahrheit nicht funktionieren kann, vernichtet wird.“

Wie euch sicherlich aufgefallen ist, fehlt den Menschen momentan der von Hannah Arendt angesprochene Orientierungssinn mehr denn je. Die Coronakrise ist noch nicht überwunden, da prasseln schon die nächsten Krisen (Ukraine, Energie, Lebensmittelversorgung…) auf die Menschen ein. Zufall? Ich denke nicht. Da steckt System dahinter, ein teuflisches System. Wenn die Menschheit durch die inszenierten Krisen am Boden zerstört ist, wird ihr das von den Eliten etablierte System die Hand (oder besser: den kleinen Finger) reichen in Form von bedingungslosem Grundeinkommen und dergleichen. Selbstverständlich nur unter bestimmten Bedingungen: Absoluter Gehorsam. Totale Kontrolle. Aufgabe der Freiheit. Diktatur. Um „diktieren“ zu können, muss diese neue Weltordnung die Menschheit kontrollieren. Kontrolle erreicht es durch digitales Geld, digitale Identität und derlei, um über Schritt und Tritt der Menschheit informiert zu sein. Die Drehscheibe und Koordinationsplattform hierfür ist das Weltwirtschaftsforum, das sich im Gewand von Gutmenschen nach außen zeigt, meines Erachtens jedoch böse Absichten verfolgt. Wenn vor laufender Kamera Begriffe wie „unnütze Esser“ fallen, oder Statements abgegeben werden wie „2030 wird neunundneunzig Prozent der Menschheit nichts mehr besitzen aber glücklich sein“, dürfte von einer solchen Institution, die von den Menschen nicht gewählt wurde und trotzdem die Geschicke der meisten Regierungen lenkt, nichts Gutes zu erwarten sein.

Trotz der Offensichtlichkeit der Absichten dieses „Forums“ bezeichnen Herdenmitglieder andere Menschen, welche die evidenten Absichten dieser Institution erkannt haben, als Verschwörungstheoretiker. „Verschwörung“ ja, „Theoretiker“ nein. Die Realität hat die „Theorien“ längst verifiziert – und das ist leicht erkennbar, sofern man seine Augen geöffnet hat.

Viele Menschen stellen sich die Frage, ob der vom Weltwirtschaftsforum propagierte „Great Reset“ (großer Umbruch) als Reform oder Verschwörungstheorie zu verstehen ist. Ich für meinen Teil sehe insbesondere eine Verschwörung der Eliten gegen die Menschheit darin.

Zur Einführung in die Thematik der Massenpsychologie folgt ein Ausschnitt aus meinem Buch

„1 x 1 = 3 – oder jedes andere gewünschte Ergebnis“,

das sich u.a. mit Zahlen, (Un-) Logik, Widersprüche und Widerstand in Coronazeiten beschäftigt. Nachfolgend ein sich mit dem Thema „Massenbildung“ auseinandersetzender Auszug:

„…Die Frage ist, warum viele Menschen trotz offensichtlicher Ungefährlichkeit des Virus, trotz augenscheinlicher Unwirksamkeit der Coronamaßnahmen, trotz offen zu Tage tretender schwerer Menschenrechtsverletzungen nicht erkennen (wollen), was um sie herum geschieht. Sie lassen sich erneut impfen, obwohl sie wissen (sollten), dass die Impfung sie – wenn überhaupt – nur vorübergehend schützt. Sie ziehen ihre Masken auf, obwohl sie nachweislich kaum etwas bringen und gesundheitsschädlich sind. Sie lassen in ihrer Verbohrtheit sogar ihre Kinder impfen, obwohl einige von ihnen wissen, dass schon einige Kinder durch die Impfung gestorben sind, und noch kein gesundes Kind durch Corona zu Tode gekommen ist. Sie schimpfen (und Schlimmeres) auf Demonstranten, die keine Lust haben auf faschistische, sowjetische oder DDR-Verhältnisse, die letztendlich auch für sie, die Ewiggestrigen auf die Straße gehen, damit sich historische Gräueltaten und massive Freiheitbeschränkungen nicht wiederholen. Sie dämonisieren und ächten die Menschen, die für ihre und die Freiheit aller demonstrieren, und sich dem totalitär werdenden Regime widersetzen.

Was ist los mit diesen auf Demonstranten schimpfenden Menschen, die es zulassen, dass unsere Kinder psychisch und körperlich vergewaltigt, und unsere älteren Mitbürger isoliert werden? Was seid ihr doch blind! Müssen weiterblickende Menschen immer erst gekreuzigt werden, bevor sie als „Heiland“ verehrt werden? Anscheinend ja.
Das Wenigste, was man euch Obrigkeitshörigen zurecht vorwerfen wird, ist, dass ihr wieder einmal mitgemacht habt. Und das müsst ihr mit eurem Gewissen (falls vorhanden) ausmachen.

Ein Grund für die erkennbare Blindheit vieler Menschen dürfte sein, dass sie sich nicht eingestehen können, auf dem falschen Dampfer gewesen zu sein. Ein weiterer Grund ist wohl der Schutz der sich im Besitz der Wahrheit wähnenden Herde, den sie nicht aufgeben wollen. Ihre Solidarität vereint sie, egal wie widersinnig das Narrativ der „Hirten“ ist, egal wohin diese Hirten sie führen. Womöglich zur Schlachtbank, zu der die Herde freiwillig gehen wird, wie Jacques Attali, ein menschenverachtender Berater des ehemaligen französischen Präsidenten François Mitterand bereits 1981 in einem Interview ankündigte.
Zudem können und wollen sich die meisten Menschen die Ungeheuerlichkeit des momentanen skrupellosen Geschehens nicht vorstellen: „Das kann doch nicht sein…“ Doch, es ist so!

Menschen, die in der „Coronakrise“ von Solidarität sprachen, haben diesen Begriff semantisch im Sinne von Unterwerfung gebraucht. Solidarisch empfanden sie Mitbürger, die das Narrativ der Entscheider nicht in Zweifel zogen, und sich den Maßnahmen bedingungslos unterwarfen. Menschen, die sich für die Aufrechterhaltung des Grundgesetzes eingesetzt haben, bezeichneten sie als unsolidarisch, weil sie sich nicht der mittlerweile evident gewordenen unseriösen Agenda der Regierung unterworfen haben. Die einzigen dem Grundgesetz gegenüber Solidarischen waren aus freiheitlicher Sicht die Unsolidarischen.

„Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen“ (George Orwell).

Dystopisten wie George Orwell oder Aldous Huxley hatten die Gabe, zukünftige Entwicklungen vorauszusehen. Je absurder die Lügen der Manipulatoren sind, desto mehr werden sie von der Herde geglaubt.

Der Verstand (und Mut) mancher Menschen reicht nur für die Ausführung einer Aufgabe oder eines Befehls. Derartig gestrickte Menschen sind unfähig für die Übernahme von Eigenverantwortung und somit für die Freiheit. Sie wollen sich unterordnen, sie betteln geradezu danach. Demagogen wissen, dass Menschen „kleinen“ Kalibers die gefährlichsten Waffen sind, und instrumentalisieren sie durch das Aufhetzen gegen Andersdenkende zur Erreichung ihrer menschenverachtenden Ziele.

Zum Thema „falsche“ Solidarität folgt ein weiterer Ausschnitt aus dem Buch „1 x 1 = 3 – oder jedes andere gewünschte Ergebnis“.

„…Auch am ersten Montagabend des Jahres 2022 waren Tausende „Spaziergänger“ in Hunderten Städten unterwegs. Natürlich gab es auch ein paar Gegendemonstrationen für mehr „Solidarität“ von meiner Meinung nach Ewiggestrigen. Mit was solidarisch? Solidarische Volksvergiftung? Solidarischer Untergang? Solidarische psychische und körperliche Vergewaltigung von Kindern? 500 Kinder sollen laut Berichten versucht haben sich während des zweiten Lockdowns im Frühjahr 2021 das Leben zu nehmen. Eine Verdreifachung im Vergleich zu „normalen“ Zeiten!
Kein einziges gesundes Kind ist an Corona gestorben, aber sie sollen sich impfen lassen mit einer unerprobten Impfsubstanz, die bereits mehrfach Todesfälle verursacht hat! Relationen, die nicht in Ordnung sind! Schämt ihr Verbohrten euch eigentlich nicht? Seid ihr wirklich für eine Impfpflicht, womöglich auch bei Kindern? Reicht es euch nicht langsam, wenn ein Herr Lauterbach im Februar 2022 eine Quarantäne von 5 Tagen für nicht vollgeimpfte Kinder verordnet, die aus dem Urlaub zurückkehren, und Deutschland in der EU wieder einmal eine allseits kritisierte und belächelte Sonderstellung damit einnimmt? Fünf Tage Hausarrest für Kinder also, selbst wenn sie kerngesund sind? Die anderen EU-Länder schütteln den Kopf über die hirnlosen, familienfeindlichen und kinderschädigenden Entscheidungen des Herrn Lauterbach. Karlchen gegen den Rest der Welt, gegen wissenschaftliche Erkenntnisse und gegen jede Vernunft. Gehen Sie endlich! Sie peinigen unsere Kinder! Alle anderen EU-Länder haben ihre Coronamaßnahmen über den Jordan geschickt, nur Lauterbach peinigt nach wie vor die deutsche Bevölkerung mit diesen sinn- und hirnlosen Maßnahmen wie Maskentragen in Zügen und ähnlichen Schwachsinn.

Welche Kabinettsstückchen müssen die Regierenden eigentlich noch vollbringen, damit sich eure Augen öffnen? Blinde seid ihr! Noch etwas für die besonders Blinden unter euch:

Quarantäne bezeichnet den Zustand, wenn Kranke in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden.

Tyrannei bezeichnet den Zustand, wenn Gesunde in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden.

Dummheit ist es, wenn man zwischen beiden Zuständen nicht unterscheiden kann!

Ihr Ewiggestrigen geht für die Tyrannei auf die Straße, und demonstriert gegen die, welche für die Freiheit auf die Straße gehen. Es sind nicht die Tyrannen die Tyrannei erschaffen. Euer Gehorsam ist es. Die dümmsten Schafe führen sich selbst zur Schlachtbank.

Aber ich gebe auch bei euch die Hoffnung nicht auf, dass ihr irgendwann ein Erweckungserlebnis haben werdet, und der Groschen endlich fällt. Eventuell ja dann, wenn ihr friert (und arm werdet) für die Freiheit und den Frieden (was für Phrasen verantwortungsloser Politiker!).

Mann o Mann, ist aber auch wahr!

Massenbildung – Massenhypnose

Weiter mit dem Textausschnitt aus dem Buch „1 x 1 = 3 – oder jedes andere gewünschte Ergebnis“:

Mattias Desmet, Professor für klinische Psychologe von der Uni Gent in Belgien bezeichnet das Phänomen, das große Gruppen von Menschen dazu bringt, sich zusammenzuschließen, um einen gemeinsamen Feind zu bekämpfen, ohne sich um den Verlust individueller Rechte, Privilegien und sogar des Wohlbefindens zu kümmern, als psychologisches Konzept der „Massenbildung“, als eine Art weitreichende Hypnose.

Er meint, eine historische Analyse zeige, dass eine solche Massenbildung der erste Schritt zum Totalitarismus und zur Begehung von Gräueltaten im Namen des kollektiven Wohls sein kann.

Bei der „Massenbildung“ handle es sich um eine Art hypnotischen Zustand, in dem Menschen auf der ganzen Welt ihre Einsamkeit, ihre Frustrationen, ihre „freischwebenden Ängste“ und ihre Unzufriedenheit mit Jobs und Lebensstilen, die sie als bedeutungslos erachteten, auf das von den Konzernmedien, Regierungsvertretern und globalen Eliten verbreitete Corona-Narrativ abladen konnten.

Desmet legt dar, das Corona-Narrativ habe Millionen unzufriedener Moderner einen identifizierbaren Feind präsentiert, einen Schlachtplan zu seiner Bekämpfung, Kameradschaft mit anderen Soldaten und etwas, für das sie sogar ihre grundlegendsten Rechte und Freiheiten angeblich für das Gemeinwohl opfern, was „zu einer Art geistigem Rausch der Verbundenheit führt, was der eigentliche Grund dafür ist, warum die Menschen weiterhin in das Narrativ einsteigen, selbst wenn es völlig absurd oder offenkundig falsch ist“.

Quelle Video: https://guestpost.easybranches.com/amp/12353936, gefunden am 18.12.2021

Quelle für die schriftliche Kurzfassung: https://www.freiewelt.net/nachricht/klinischer-psychologe-warnt-vor-totalitarismus-und-graeueltaten-der-corona-manie-10087330, gefunden am 18.12.2021

Sehen Sie sich das Video mal an, wenn es noch nicht von der totalitären Zensur gelöscht wurde. Es lohnt sich, wenn Sie den gerade ablaufenden Irrsinn verstehen wollen.

Robert Malone, ein US-amerikanischer Virologe, Immunologe und Molekularbiologe, und Pionier der mRNA-Impfstoffe äußerte sich mit einfachen Worten in einem Video vom 1. Januar 2022 zur Massenbildung vergangener Jahre wie folgt:

„Was zum Teufel ist mit Deutschland in den 20er und 30er Jahren passiert? Eine hochintelligente, hochgebildete Bevölkerung, und die ist völlig durchgedreht. Und wie ist das passiert?

Die Antwort lautet: Massenbildungspsychose.

„Wenn man eine Gesellschaft hat, die sich voneinander abgekoppelt hat und eine freischwebende Angst in dem Sinne hat, dass die Dinge keinen Sinn ergeben, dass wir sie nicht verstehen können, und dann wird ihre Aufmerksamkeit durch einen Anführer oder eine Reihe von Ereignissen auf einen kleinen Punkt fokussiert, dann werden sie genau wie bei einer Hypnose buchstäblich hypnotisiert und können überall hingeführt werden.

Und einer der Aspekte dieses Phänomens ist, dass die Menschen, die sie als ihre Führer identifizieren, typischerweise diejenigen sind, die kommen und sagen: Ihr habt dieses Problem und ich kann es für euch lösen. Ich und nur ich, …dann werden sie dieser Person folgen.

Es spielt keine Rolle, ob diese Person sie belogen hat oder was auch immer. Die Daten sind irrelevant.

Wir hatten alle diese Bedingungen. Wenn Sie sich an die Zeit vor 2019 erinnern, haben sich alle beschwert, dass die Welt keinen Sinn macht und wir alle voneinander isoliert sind. Dann ist diese Sache passiert, und alle haben sich darauf konzentriert. So kommt es zu einer Massenbildungspsychose, und genau das ist hier passiert.“

Quelle: https://uncutnews.ch/massenbildungspsychose-wird-von-regierungen-als-instrument-der-bevoelkerungskontrolle-eingesetzt/ gefunden am 9. Januar 2022

„Das wohl größte Drama auf diesem Planeten ist, dass hochgradig manipulierte Menschen ihre Manipulierer verteidigen, weil sie selber die Wahrheit für Manipulation halten.“(Alexander Schöndeling)

Die Wahrheit ist der größte Feind der Lüge. Die Manipulierer wissen genau, dass sie lügen. Deshalb schüren sie den Hass auf alle, die die Wahrheit sagen.

Alexander Solschenizyn schrieb:

„Wir wissen, sie lügen.

Sie wissen, sie lügen.

Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen.

Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen.

Und trotzdem lügen sie weiter.“

Der Manipulation sind keine Grenzen gesetzt. Die Behörden im Vereinigten Königreich (UK) haben zugegeben, „totalitäre“ Methoden der „Gedankenkontrolle“ anzuwenden, um der Bevölkerung Angst einzuflößen.

In Kanada gab das Militär zu, eine psychologische Kampagne gegen die eigene Bevölkerung zu starten, um sie dahingehend zu manipulieren, die COVID-19-Beschränkungen und -pflichten einzuhalten.

Wenn ich mir die Verhaltensweisen eines großen Teils meiner meist intelligenten Freunde ansehe, unterschreibe ich die Ausführungen von Herrn Desmet und Herrn Malone. Erst dachte ich, meine Freunde seien vielleicht nicht so intelligent wie ich annahm. Später wurde mir jedoch bewusst, dass sie unter einer Art Bann stehen, und wie hypnotisiert zu sein scheinen.
Die aus den Vorgehens- und Verhaltensweisen klar erkennbare Intention der Politiker weltweit, die sich offensichtlich gegen das Wohlergehen der Bevölkerung richtet – evidenter geht es nun wirklich nicht mehr – müsste für einen normal denkenden Menschen auf der Hand liegen. Da jedoch die gewissen- und hemmungslosen Absichten der Entscheider selbst von intelligenten Menschen nicht erfasst werden, befinden sich vermutlich viele dieser Menschen in einer Art hypnotischen Zustand.
Den Politikern ist dieser Status der Orientierungslosigkeit ihrer Schäflein durchaus bewusst. Sie wollen bzw. müssen diesen Zustand aufrechterhalten, um ein Erwachen der Hypnotisierten zu verhindern, wenn sie nicht durch die Gassen getrieben werden wollen. Davor haben die Corona-Entscheider berechtigte Angst. Also wird auf Teufel komm raus das menschenzersetzende Narrativ aufrechterhalten – zumindest noch!

Hans-Joachim Maaz, Dietmar Czycholl und Aaron B. Czycholl beschrieben in ihrem Buch „Corona – Angst“ das Zusammenspiel zwischen den Eliten und der Bevölkerung sehr treffend. Dr. med. Hans-Joachim Maaz schrieb:

„Dass der größere Teil der politisch-medialen Eliten psychisch so schwer gestört sein könnte, aus eigener Ängstigung so irrational zu handeln, wie es derzeit offenbar der Fall ist, das übersteigt sogar das emotionale Fassungsvermögen eines Psychiaters mit speziellen Kenntnissen narzisstischer Psychopathologie. Um das Unvorstellbare doch irgendwie erfassen zu können, hilft mir nur eine psychodynamische Gesamtdeutung für das Zusammenspiel einer schwer narzisstisch gestörten und von Macht und Geld süchtig abhängigen Elite mit einer massenpsychologisch wirksamen kollektiven Angst-Psychose einer Mehrheit der Bevölkerung. … In einer Gesellschaftskrise hilft dann das kollektiv-kollusive Zusammenspiel zwischen einer eingebildeten Rettungs-Kompetenz der Machteliten und einer illusionären Rettungsfantasie der Abhängigen, die wirklichen Ursachen der Gesellschaftsproblematik zu vertuschen.“

Auf den Punkt gebracht! Nur werden wahrscheinlich die Rollen in diesem „kranken“ Zusammenspiel nicht jeder der beiden Seiten bewusst sein.

Seit den Anfängen der Corona-Plandemie hat sich eine (wachsende) Minderheit von Menschen gegen das vorherrschende Narrativ gesträubt. Einige haben sich aktiv dagegen gewehrt. Als Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger, Schwurbler, Covidioten u.v.m. bezeichnete, hatten sie von Anfang an ein ungutes Gefühl bei dem vorherrschenden Narrativ. Sie erkannten u.a. den Kultcharakter der Corona-Erzählung, der viele „Leichter“-Gläubige in seinen Bann zog. Rituale wie ständiges Händewaschen, Maskentragen, Social Distancing, Impfung usw. vereinen (oftmals psychisch instabile) Menschen, und geben ihnen ein Gefühl der Zugehörigkeit, Sicherheit und Überlegenheit.

Gut zwei Jahre nach dem Ausbruch der angeblichen Pandemie wird das Bauchgefühl der als Verschwörungstheoretiker- und Schwurbler-Etikettierten faktisch bestätigt. Diese Fakten werden langsam aber sicher immer mehr verängstigten „Schafen“ bewusst, die sich bereits am Rand der Herde befinden. Ihre Stimmen gegen Andersdenkende werden leiser, und ihr Vertrauen in die Argumente und Zahlen der Regierungen geringer. Die als Querdenker diskreditierten entpuppen sich als Klardenker und Selbstdenker…“

Dieser kleine Ausschnitt aus dem Buch „1 x 1 = 3“ skizzierte insbesondere die Wirkungen der Massenbildung, die in der Geschichte so viel Unheil unter den Menschen zugunsten weniger Profiteure angerichtet haben.

Der Theorie der Massenbildung pflichten selbstverständlich nicht alle bei.

C.J. Hopkins beispielsweise, ein amerikanischer, in Berlin lebender Dramatiker, Romanautor und politischer Satiriker hält nicht viel von dem „Massenhypnose Geschwafel“ wie er es nennt. In einem Interview hat er nach eigener Aussage Folgendes von sich gegeben:

„Der Totalitarismus kann jeder Gesellschaft aufgezwungen werden, wenn die Regierung oder eine andere Struktur, die sie beherrscht, die wesentlichen Elemente der Macht kontrolliert (d.h. das Militär, die Polizei, die Medien, die Kulturindustrie usw.). Sobald der Übergang zum Totalitarismus beginnt, können Sie damit rechnen, dass etwa zwei Drittel der Gesellschaft ihn entweder annehmen oder sich damit abfinden, nicht weil sie sich in einem verletzlichen psychologischen Zustand befinden, sondern weil sie richtig erkennen, aus welcher Richtung der Wind weht, und sie das totalitäre Regime nicht herausfordern und dafür bestraft werden wollen. Sie sind nicht hypnotisiert oder stehen unter einem anderen Bann. Es ist reiner Überlebensinstinkt. … Um es nicht zu sehr auf die Spitze zu treiben, aber die meisten Menschen sind entweder vollkommen zufrieden damit, sich der Gesellschaft anzupassen, die ihnen von den Machthabern aufgezwungen wird, solange ihre Grundbedürfnisse befriedigt werden, oder sie sind nicht zufrieden [damit], aber sie sind feige, also sehen sie schweigend zu. Ich meine das weder als Urteil noch als Beleidigung. Feigheit und die Fähigkeit, seine Prinzipien aufzugeben (oder überhaupt keine Prinzipien zu haben), sind sehr positive Eigenschaften, wenn es ums Überleben geht. Wenn eine Gesellschaft totalitär wird oder anderweitig besetzt und radikal umgestaltet wird, sind es die Rebellen und Dissidenten, die an die Wand gestellt und erschossen werden, nicht die Feiglinge und Kollaborateure.“

Quelle: https://uncutnews.ch/massenbildungshypnose-stoerung/, gefunden am 14.9.2022

Nun, so kann man es auch sehen. Ich für meinen Teil sehe das anders. Meine Erfahrungen der letzten zweieinhalb Jahre in meinem Umkreis haben mir offenbart, dass die Masse wie hypnotisiert durch die „Pandemie“ taumelt, und leider aus ihrer Hypnose noch nicht erwacht ist. Träumen ist ja meist etwas Schönes, aber irgendwann sollte man aus den Träumen auch wieder erwachen, und die Realität wahrnehmen.

„Das kann doch gar nicht sein…“

„Schafe“ können es sich einfach nicht vorstellen, dass etwas Undenkbares wie Genozid, Reduzierung der Bevölkerungszahlen, Diktatur in der westlichen Welt, bewusste Provokation und Steuerung von Kriegen usw. tatsächlich umgesetzt wird. Sie interpretieren Fehlentwicklungen beispielsweise auf Grund von Fehlern, die gemacht wurden – errare humanum est (irren ist menschlich). Sie denken sich „das gibt’s doch gar nicht“, und schieben negative Ereignisse irgendwelchen Versehen, fehlender Kommunikation oder Unfähigkeiten Involvierter zu. Sie kommen keine Sekunde darauf, dass System dahinterstecken könnte – was es zweifellos aber tut.
Wenn beispielsweise Christian Kreiß, Professor für Volkswirtschaftslehre äußert „Manchmal scheint es mir so, wie wenn unsere beiden grünen Minister, Habeck und Baerbock gewissermaßen wie Auftragskiller der deutschen Industrie handeln würden“, geht er doch von der Grundannahme aus, dass das nicht sein kann, weil es „unvorstellbar“ ist. In dem Wörtchen „scheint“ spiegelt sich das Unfassbare, das Unvorstellbare, das Unmögliche, das Undenkbare. Aufgrund dieser Grundannahme (des Guten) wird auch jede weitere Schlussfolgerung bei dieser grundfalschen Denkweise als falsch verworfen, weil es eben nicht sein kann, und deshalb nicht gedacht werden sollte, weil es nicht sein darf. Man will sich das gar nicht vorstellen.
Ein Wissenschaftler, ein Politiker, ein Arzt, ein Bürger usw. würde ja anerkennen, dass alles, was er bisher getan oder gedacht hat, falsch oder Unrecht war, wenn er jetzt damit aufhören würde. Deswegen macht er weiter wie bisher, weil er damit alles rechtfertigt, was er bisher getan hat – auch auf Kosten der Gesundheit und des Wohlstands seiner Person und seines Umfeldes. Ist das nicht verrückt?

Es wäre hoffnungsfroher, wenn die momentanen Ereignisse tatsächlich eine Aneinanderreihung unglücklicher Zufälle wären. Sind sie aber nicht, sie werden gesteuert. Akteure wie unsere Politiker handeln so, weil sie so handeln sollen. Sie sprechen es doch sogar aus. Wenn Baerbock sagt, der Wille des deutschen Wählers interessiert sie nicht, sagt sie doch ganz offen heraus, dass sie einer anderen (m.E. transatlantischen) Agenda folgt, und es ihr ziemlich egal ist, was die Wähler und Bürger davon halten. Ihren Amtseid leistete sie anscheinend nur pro forma.
Wenn Habeck trotz offenkundiger Notsituation nach wie vor „Nein“ zur Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerken sagt, um die grüne Agenda zu verfolgen, verhöhnt er doch den deutschen Wähler. Er hat zähneknirschend das diesbezügliche Machtwort von Olaf Scholz zur Kenntnis genommen.
In meinen Augen „scheint“ es nicht nur so, dass sich diese Minister gegen die eigenen Bürger wenden. Oder seht euch den Historiker Yoval Harari an, der rechte Hand von Klaus Schwab spielen darf, mit seiner Aussage von den „unnützen Essern“, die man mit Computerspielen und Drogen ruhigstellen soll. Sie sprechen ihr Vorhaben frei aus, und trotzdem schlafen die Schafe.
Für meinen Vater sind meine Worte ebenfalls unvorstellbar, deswegen meint er insgeheim, ich sei ein „Verschwörungstheoretiker“. „Fakt“ ist jedoch, dass sich so ziemlich alle Verschwörungstheorien in letzter Zeit realisiert haben. Viele ehemalige Schafe haben erkannt, dass sie in Coronazeiten betrogen und geschädigt wurden, und geben teilweise kleinlaut zu, dass es sich bei den Aussagen der damaligen „Covidioten“ nicht um Verschwörungstheorien handelte, sondern um erkannte Realität. Trotzdem wollen immer noch sehr viele Menschen die sich ihnen offenbarende Realität nicht annehmen.
Nun, meine Großeltern konnten sich damals auch nicht vorstellen, dass Hitler tatsächlich Millionen von Juden umbringen lässt, und haben Andersdenkende möglicherweise als „Verschwörungstheoretiker“ oder Ähnliches etikettiert.
Die Schafe von heute unterscheiden sich kein Bisschen von den Schafen damaliger Zeit. Ganz im Gegenteil, heute hätte jeder die Möglichkeit, sich aus vielfältigen Quellen zu informieren. Insofern kommt meines Erachtens den heutigen Schafen eine größere Mitschuld an den Ereignissen zu, die sich gerade vollziehen, als den Schafen vor 80 Jahren.

So, liebe Leserinnen und Leser, den ersten Teil „Massenpsychologie“ möchte ich nun beschließen. Der zweite, demnächst erscheinende Beitrag zu diesem Thema analysiert die Gründe, die Menschen so weit bringen, die Wahrheit für Manipulation, und die Lüge für Wahrheit zu halten (was immer man auch als Wahrheit bezeichnet). Die grundlegenden Ursachen für das durch Massenbildung erzeugte irrationale Verhalten werden aufgezeigt. Im Beitrag „Das menschliche Schaf – Massenpsychologie 2“ möchte ich euch die vielen ineinandergreifenden Rädchen des manipulativen Systems, das uns Dinge glauben und machen lässt, die nicht unseren eigenen Gedanken und Zielen entspringen, näherbringen.

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Ich wünsche euch allen eine angenehme Zeit, und bleibt positiv!