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Schluss mit der „gendergerechten“ Sprache!

Von Uwe Froschauer

Aus dem links-grünen Lager kommende, dogmatische Zeitgeistliche haben durch die „gendergerechte Sprache“ eine Atmosphäre der Angst vor Unkorrektheit geschaffen, und – bei Befolgung – so ziemlich jeden freien Dialog unmöglich gemacht. Viele Menschen befürchteten, ihren Ruf und ihre Existenz zu verlieren, wenn sie sich diesem dümmlichen Dogma nicht beugen. Dieses „Neusprech“ berührt politische, gesellschaftliche und sprachphilosophische Aspekte.
Diese meines Erachtens kranken Gehirnen entspringende, neudeutsche Korrektheit war und ist nicht nur lächerlich und unfreiwillig komisch, sie ist auch gefährlich, da sie ein Programm zur Umerziehung durch Sprachlenkung im Orwell‘schen Sinne beinhaltet.

Newspeak in Orwells „1984“

Dieses – von meines Erachtens geistig Verwirrten geforderte – „Neue Sprechen“ erinnert doch sehr an das „Newspeak“ aus Orwells dystopischen Roman „1984“, den George Orwell 1948 veröffentlichte. „Newspeak“istin diesem Buch eine künstlich geschaffene Sprache, die vom totalitären Regime entwickelt und vom sogenannten Wahrheitsministerium verbreitet wurde, um freies Denken zu unterdrücken. Durch radikale sprachliche Vereinfachung und Bedeutungsverschiebung von Worten wollte die „Partei“ erreichen, bestimmte Gedanken zum Beispiel über Freiheit und Widerstand zu eliminieren beziehungsweise zu kriminalisieren. Wer Worte wie Freiheit oder Widerstand nicht mehr kennt, kann diese Ideen möglicherweise nicht denken oder ausdrücken. Wer dennoch Anzeichen von Gedanken an Freiheit, Rebellion und dergleichen erkennen lässt, wird eines „Gedankenverbrechens“ bezichtigt und umerzogen. Das Wahrheitsministerium hat in dieser Dystopie unter anderem die Aufgabe, alte Texte in Newspeak neu zu schreiben, Dokumente, die nicht zur offiziellen Sprachregelung passen, zu löschen oder anzupassen, und die Bevölkerung zu „korrektem“ Sprachgebrauch“ zu erziehen.

Newspeak ist in diesem Roman ein Werkzeug der Gedankenkontrolle durch Sprachreduktion und ideologische Steuerung. Die Einführung von Newspeak in diesem absolut lesenswerten Werk, dessen Dystopie in der Coronazeit vielleicht sogar übertroffen wurde, ist Teil eines größeren Projekts ideologischer Kontrolle, in dem alle vier Ministerien (Miniluv, Minipax, Miniplenty, Miniver) zusammenwirken.

Kommt Ihnen, werte Leserinnen und Leser das nicht bekannt vor? Haben, beziehungsweise hatten die Genderisten nicht etwas Ähnliches vor? Ist es nicht evident, dass beispielsweise die Verbotspartei „Die Grünen“ – die ich früher im mittlerweile ent-täuschten Glauben an ihren Pazifismus ein paar Mal gewählt habe – versuchen, uns umzuerziehen?

Die Befürworter dieses sprachlichen Debakels führen ins Feld, das nicht etwa Gedankenkontrolle oder gar Unterdrückung, sondern sicht- und hörbar gemachte Inklusion und Gleichstellung mit diesem neuen Sprachgebrauch beabsichtigt wäre. Es ginge nicht um einen von der Obrigkeit oktroyierten sprachlichen Zwang, sondern um einen demokratischen Diskurs einer pluralistischen Gesellschaft, der nicht die Sprache reduzieren und das Denken verarmen, sondern die Sprache, aufgrund neuer Realitäten erweitern soll. Aber genau diese „Realitäten“ sind doch infrage zu stellen? „Gender“ – das soziale Geschlecht, also wie jemand sich selbst identifiziert oder in einer Gesellschaft wahrgenommen wird – ist in diesem fragwürdigen Gedankengebäude subjektiv und wandelbar. Aus diesem Grund wird in der diesbezüglichen „Wissenschaft“ meist von einer offenen Zahl von sozialen Geschlechtern ausgegangen, die momentan zwischen 50 und 100 liegt. Die Social-Media-Plattform Facebook bot in den USA zeitweise über 70 verschiedene Gender-Optionen an.
Prost, Mahlzeit! Sind das die „neuen Realitäten“? In meinen Augen sind das Hirngespinste realitätsentrückter Geister, die eine Daseinsberechtigung in der scheinbaren Sinnlosigkeit ihres Seins suchen!

Verkomplizierung durch gendergerechte Sprache

Wenn die Sprache durch „Gendergerechtigkeit“ nicht komplexer wird, ist meines Erachtens nichts dagegen einzuwenden. Wenn beispielsweise anstatt „Alle Studenten müssen ihre Projektarbeit abgeben“ gesagt oder geschrieben wird „Alle Studierenden müssen ihre Projektarbeit abgeben“, ist die Inkludierung von Männern und Frauen in einem, die Sprache nicht komplizierter machenden Begriff begrüßenswert. Auch die Vermeidungstereotypisierender Sprache ist in einem bestimmten Ausmaß noch okay. Statt „Der Abteilungsleiter lässt seine Sekretärin einen Brief schreiben“ könnte man geschlechtsneutral auch sagen „Die Führungskraft bittet ihre Assistenz einen Brief zu schreiben“, um klassische Geschlechterrollen zu vermeiden. Selbst bei diesem harmlosen Beispiel habe ich jedoch rein sprachlich kein gutes Gefühl mehr.
Redundante Aufblähungen der Sprache wie zum Beispiel „Die Ärztin oder der Arzt erklärt der Patientin oder dem Patienten die Diagnose“ statt „Der Arzt erklärt dem Patienten die Diagnose“ ist meines Erachtens mentale Onanie, eine unnötige Überfrachtung der Sprache, und aus diesem Grunde abzulehnen. Noch schlimmer wäre angewendet auf dieses Beispiel eine geschlechtsneutrale Berufsbezeichnung wie etwa „Die medizinische Fachkraft erklärt der betroffenen Person die Diagnose“. Wer ist die medizinische Fachkraft? Der Arzt, der Krankenpfleger, die Krankenschwester – verflixt nochmal, schon wieder binäres, biologisches Denken in männlich und weiblich, warum nur?

Ich habe – in meiner Tätigkeit an einer Akademie zur Ausbildung von Bachelor und Master – meine Studenten gefragt was sie von den Skripten halten, in denen Wortmonster wie „Lieferanten und Lieferantinnen“, „Kunden und Kundinnen“, „Dreher und Dreherinnen“ oder von dem Genderstern, Doppelpunkt oder Unterstrich, beispielhalber Kund*innen, Mitarbeiter:innen, Lieferant_innen halten. Sie haben mich gebeten – Frauen wie Männer –, doch den für die Erstellung der Skripten Verantwortlichen zu schreiben, diesen Unsinn wegen der Nichtlesbarkeit der Texte in Zukunft zu unterlassen.

So, und jetzt noch etwas Grammatikalisches zu diesem leidigen Thema und ihren manchmal unterbelichteten Verfechtern. In einem aufklärenden Artikel
(Link: https://telegra.ph/Gendern-Biologie–Grammatik-08-)02
wurde die grammatikalische Fehlerhaftigkeit der gegenderten Sprache aufgegriffen. Hier das Wesentliche dieses Textes:

„In der deutschen Sprache gibt es ein natürliches Geschlecht (Sexus) und ein grammatisches Geschlecht (Genus). Beides wird von feministischen Linguistinnen gerne verwechselt, um nicht zu sagen: wild durcheinandergeworfen. Dabei können auch sprachwissenschaftliche Laien, wenn ihr Blick nicht ideologisch getrübt ist, den Unterschied leicht erkennen. Erstens nämlich gibt es drei Genusformen (maskulin, feminin, neutrum), aber nur zwei biologische Geschlechter (männlich und weiblich). Zweitens wird das Genus auch für Objekte ohne jede erkennbare Parallele zum natürlichen Geschlecht verwendet: der Herd, die Straße oder das Buch. Auch dass der Busen maskulin, die Eichel feminin und das Glied neutrum sind, beruht ganz offensichtlich nicht auf irgendwelchen biologischen Hintergründen. Ähnlich verhält es sich z. B. mit der Leser oder der Kunde. Während der Genus übergeschlechtlich verwendet wird (der Gast, der Mensch, die Person, die Waise, das Kind, das Individuum), stellt der Sexus eine weitere Aufsplitterung in männlich und weiblich dar.

Wir haben es hier mit etwas zu tun, was man in der Sprachwissenschaft „Synonymie“ nennt. Synonyme sind gleichlautende Wörter, die aber unterschiedliche Dinge meinen. Ein „Flügel“ kann beispielsweise der Teil eines Vogels sein, der Teil einer Fußballmannschaft oder ein Klavier. Manchmal sind diese Synonyme nicht so leicht auseinanderzuhalten, und da kommt es dann zu Missverständnissen wie in der feministischen Sprachwissenschaft. „Kunden“ kann nämlich ebenfalls zweierlei bedeuten: „Menschen, die einkaufen“ ebenso wie „Männer, die einkaufen“. Indem Sprachkritiker*innen behaupten, mit „Kunden“ seien nur Männer gemeint, erzeugen sie den Eindruck, Frauen würden sprachlich unterdrückt. Sie richten sich nicht danach, was Menschen meinen, wenn sie etwas sagen, sondern danach, was sie ihnen unterstellen, was sie meinen: „Sie reden ja nur von den Männern! Uns Frauen lassen Sie mal wieder unter den Tisch fallen!“

Aber das ist ebenso nervtötend wie falsch.

Auch sorgt der Artikel im Singular mit dem grammatischen Geschlecht für den Unterschied zwischen der (frohen) Kunde und dem Kunden sowie der Leiter und dem Leiter…

Aus eben den soeben erklärten Gründen sind 99 Lehrerinnen und ein Lehrer zusammen hundert Lehrer: Es wird nämlich der grammatikalische Oberbegriff verwendet, sobald eine auch nur irgendwie gemischte Gruppe besteht. Ohne einen solchen Oberbegriff, der für beide Geschlechter gilt, würden sich bestimmte Sachverhalte auch überhaupt nicht formulieren lassen (etwa „Jeder dritte Unternehmer in Österreich ist eine Frau.“ oder „Wir kennen nicht mal das Geschlecht des Verdächtigen.“) Ein „Tag“ mit seinen 24 Stunden besteht aus Tag und Nacht, genauso wie „der Kunde“ männlich oder weiblich sein kann – unabhängig von seinem grammatischen Geschlecht. Ähnlich verhält es sich mit „die Katze“: Die weibliche Form steht als Oberbegriff sowohl für das weibliche Tier als auch für das männliche, das wir, wenn wir es genauer spezifizieren möchten, als „der Kater“ bezeichnen (so wie „der Kunde“, wenn weiblich, zu „die Kundin“ wird). Zu behaupten mit „der Kunde“ seien nur Männer gemeint, allein weil „der“ davorsteht, ist grammatisch ungefähr so durchdacht, wie es die Argumentation ist, mit „die Kunden“ seien offenbar nur Frauen gemeint, weil „die“ davorsteht. In Wahrheit drückt natürlich keiner der beiden Artikel den Sexus aus: „die“ bezieht sich auf die Pluralform, „der“ auf den Genus. Erst durch die konsequente Doppelbenennung in der feministischen Sprache „die Kunden und Kundinnen“ wird der Sexismus in die Sprache eingeführt, wo er vorher durch den geschlechtsunabhängigen Oberbegriff nicht vorhanden war.

Tja, liebe feministische Linguisten und Linguistinnen, jetzt seid ihr platt, oder? Ihr wolltet alles richtig machen, und habt mal wieder alles falsch gemacht. Anstatt Sexismus zu vermeiden, habt ihr ihn mit eurer dümmlichen Ausdrucksweise in die Sprache reingebracht.

Jenseits jegliches Verständnisses sind für mich begriffliche Umdeutungen oder Neuschöpfungen wie „Gebärende“ statt „Mütter“, „Menschen mit Uterus“ statt „Frauen“, „Stillende“ statt „Mütter“, „Menstruierende“ statt „Frauen“, „Personen mit Eierstöcken“ und „Menschen mit Prostata“, „Schwangere Person“ statt „Schwangere Frau“, „Eltern mit Geburtserfahrung“ oder generell „Elternteil“ statt „Mutter/Vater“ in medizinischen Kontexten. Diese sprachlichen Vergewaltigungen, nur um trans und nicht-binäre Menschen – eine Minderheit in der Bevölkerung – sprachlich einzuschließen, die gebären können, aber sich nicht als Frauen identifizieren, ist ein No Go!

Ich begegne – auch mir nicht positiv gewogenen – Menschen ausschließlich auf Augenhöhe. Geschlecht, sexuelle Neigung, Nationalität, Herkunft, Hautfarbe und dergleichen spielen bei mir nicht die geringste Rolle. Aber ich verwehre mich gegen eine Verhunzung der Sprache. Wenn die selbsterkorenen Fürsprecher sexueller Minderheiten, die diesen Minderheiten zurecht verbrieften Minderheitenrechte mit ununterbrochener medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, und mir vorschreiben wollen, wie ich zu reden habe, werde ich das nicht akzeptieren. Von diesen im Universum Gestrandeten lasse ich mir meine deutsche Muttersprache nicht verstümmeln! Oder soll ich jetzt „Gebärendensprache“ sagen? Ihr habt sie doch nicht mehr alle!

Befürworter dieser verkorksten und grammatikalisch unkorrekten Sprache wollen mit ihrer Hilfe Minderheiten nicht ausgrenzen, und die ihrer Meinung nach sozial-geschlechtliche Vielfalt in die Sprache einbeziehen. Sie glauben damit zu vermeiden, Menschen falsch zu klassifizieren und mitzuhelfen, zum Beispiel medizinische Kommunikation zu präzisieren.
In meinen Augen ist die gegenderte Sprache unnatürlich und auch entmenschlichend – Gebärende statt Mutter –, sowie kompliziert und entfremdend. Gerade, wenn man den speziell weiblichen oder männlichen Erfahrungen mehr Aufmerksamkeit schenken will, anstatt sie zu entpersonalisieren, wird man den Bedürfnissen der biologischen und gegebenenfalls sozialen Geschlechter eher gerecht.

Kulturstaatsminister Weimer untersagt Gendersprache

Der parteilose, im Mai 2025 von Bundeskanzler Friedrich Merz in dieses Amt berufene Kulturstaatsminister, Wolfram Weimer, hat die Verwendung gendergerechter Sprache in seiner Behörde untersagt, und will, dass sämtliche staatlich finanzierte Einrichtungen wie Museen, Stiftungen und Rundfunkanstalten ebenfalls darauf verzichten.

„Es geht dabei um eine gemeinsame Verantwortung für die Verständlichkeit staatlich geförderter Kommunikation”,

sagte Weimer. Es scheint noch Menschen mit Hirn zu geben. Vielleicht liegt es an der Parteilosigkeit von Weimer. Fraktionszwang in Parteien scheint die Gehirne der Politmarionetten insbesondere der Altparteien doch ein wenig zu vernebeln. Dass Weimer mehr Hirn als der Durchschnitt seiner Kollegen besitzt, zeigt schon der Umstand, dass er Skeptiker des menschengemachten Klimawandels ist. 2007 wandte sich Wolfram Weimer zusammen mit Josef Reichholf gegen den Weltklimarat IPCC und den vom IPCC inszenierten „Untergangsterror“ und die Gleichschaltung der öffentlichen Meinung. Er leugnete zwar nicht den Klimawandel – ein natürliches Phänomen kann ein intelligenter Mensch auch nicht leugnen –, ließ es aber dahingestellt, ob dieser menschengemacht sei. Dass es sich um eine „Klimalüge“ handelt – wie das Magazin Cicero einen Artikel seinerzeit betitelte – wird immer offensichtlicher. Weimer war bis 2010 Chefredakteur des Magazins Cicero.

Der Nachfolger der grünen Claudia Roth hat in seiner Behörde der Verwendung von Sonderzeichen wie Gendersternchen oder Unterstrichen die rote Karte gezeigt, was insbesondere die Grünen und diverse Medien gar nicht erfreute. Wörtlich sagte Weimer:

In der offiziellen Kommunikation verzichten wir daher auf Sonderzeichen wie Sternchen, Doppelpunkte oder Unterstriche – zugunsten von sprachlicher Klarheit, rechtlicher Eindeutigkeit und allgemeiner Verständlichkeit.“

Stattdessen soll durchgehend die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ verwendet werden. Wie angenehm, diese klaren und warmen Worte zu vernehmen!

Weimer fügte hinzu:

„Diese Linie empfehle ich auch jenen Institutionen, die mit öffentlichen Mitteln arbeiten – von Museen über Stiftungen bis hin zu Rundfunkanstalten.

Wer im öffentlichen Auftrag spricht, sollte eine Sprache wählen, die für alle nachvollziehbar ist und breite Akzeptanz findet.“

Der Bild am Sonntag sagte Weimer:

„Erzwungenes Gendern spiegelt keineswegs wider, wie die überwiegende Mehrheit in unserem Land spricht. Vielmehr vertieft das Gendern die Spaltung unserer Gesellschaft“ (…) „Sprache solle verbinden, nicht trennen”. 

Da hat Weimer zweifelsfrei recht. Die Macht- und Besitzeliten sowie ihre politischen und medialen Handlanger wollen jedoch spalten, sei es nun mit Themen wie Corona, Klima oder Gender. An Bürgern, die sich gegenseitig beharken, gehen die wirklich wichtigen Entscheidungen, die dann im Hintergrund getroffen werden können, vorbei. Divide et impera, teile und herrsche, wie es schon die alten Römer wussten.

Überdies sagte Weimer der „Bild am Sonntag“, privat stehe es weiterhin jedem frei, „sich so auszudrücken, wie er oder sie es möchte“.

Zudem hält sich Weimer an die Empfehlungen des Rats für deutsche Rechtschreibung. Dieser stellte 2023 erneut fest, dass Sonderzeichen wie Sternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich nicht zum Kernbestand der Orthografie gehören und daher auch nicht ins amtliche Regelwerk aufgenommen werden sollten. Der Staatsminister betonte, dass er „jede bevormundende Spracherziehung” ablehne. Mutwillige Eingriffe beschädigten ihm zufolge zudem die Schönheit der Sprache „im Land der Dichter und Denker”. Ja, und für dieses Land der Dichter und Denker schämen sich einige mental unterbelichtete Grüne, deren stupide Zitate ich an dieser Stelle nicht zum x-ten Male wiederholen möchte. Aber so schlau sind die Grünen dann doch, zu wissen, dass man mit einer verkorksten Sprache wie dem Gendern einen Teil der Kultur des Landes und damit auch einen Teil der Identität der Bürger zerstört. Hier mal zum Spaß „Der Erlkönig – gegendert nach Johann Wolfgang von Goethe“

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der/die Vater/Mutter/Elternteil mit seinem/ihrem Kind.
Er/Sie hat den/das Knaben/Mädchen wohl in dem Arm,
Er/Sie fasst ihn/es sicher, er/sie hält ihn/es warm.
Meine Sohn/Tochter, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst Vater/Mutter/Elternteil, du den/die ErlkönigIn nicht!
Den/die ErlenkönigIn mit Kron’ und Schweif?
Meine Sohn/Tochter, es ist ein Nebelstreif.
Du liebes Kind, komm geh’ mit mir!
Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir,
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter/Vater/Elternteil hat manch gülden Gewand.

… und so weiter.

Vielleicht haben ja ein paar der grünen Politiker doch „1984“ von George Orwell gelesen, und mitgekriegt, was veränderte Sprache bewirken kann.
Ricarda Lang hat jedenfalls Kenntnis von diesem Buch. In einem Video vom 27. Dezember 2023 erklärte Ricarda Lang, den dystopischen Roman 1984 von George Orwell, den sie 2023 zu Weihnachten geschenkt bekam, „gestern“ gelesen zu haben — scheinbar an nur einem Tag. Hut ab, Frau Lang, das hätte ich nicht geschafft! Ich las das Buch zwei Mal vor langer Zeit und benötigte jedes Mal mehrere Tage. Frau Lang äußerte:

„Es ist sehr empfehlenswert. Es ist auch extrem bedrückend, weil es sehr genau beschreibt, wie Propaganda funktioniert, wie Menschen seelisch gebrochen werden und wie sich so auch eine Ideologie der Unterdrückung verbreiten kann.“

Beim Anhören dieser Worte fiel mir spontan das US-amerikanische Filmdrama aus dem Jahre 1955 mit James Dean „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ ein. Oder auch der Sinnspruch „Wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage“. Nun, das trifft sicherlich auf viele Grüne in gehobenen Positionen zu.

Ist sich denn Frau Lang nicht darüber im Klaren, dass gerade auch ihre Partei mit den Methoden der im Orwell‘schen Buch beschriebenen Verfahren und ihren Instrumenten arbeitet? Entweder hat sie es nur oberflächlich gelesen, oder die eigentliche Aussage blieb ihr verborgen.

Nun wieder zurück zu Herrn Weimer und seinem Gender-Verbot in seiner Behörde. Mehrere Medien und Kulturschaffende reagierten kritisch und sehen in dem „unerhörten“ Vorstoß ein rückschrittliches Signal in einer offenen Gesellschaft. „Staatliche Bevormundung lehnen wir ab”, sagte der Geschäftsführer vom Deutschen Kulturrat, Olaf Zimmermann.

„Die Idee der Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der Kunstfreiheit ist es ja gerade, dass diese Institutionen in ihrem Wesenskern unabhängig sind. Deswegen müssen sie auch unabhängig darüber entscheiden können, wie sie sich äußern”,

sagte Olaf Zimmermann der Zeit.
Was meinen Sie mit Staatsferne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Herr Zimmermann? Das meinen Sie doch nicht ernst, oder?
Olaf Zimmermann hat sich in der Corona-Diktatur klar gegen eine Diskriminierung von Kulturschaffenden geäußert hat. Er forderte die Bundesregierung und Politik mehrfach auf, den Kulturbereich angemessen und gerecht zu unterstützen und nicht wie bloßes Freizeitvergnügen zu behandeln. Hut ab, Herr Zimmermann!

Der Deutsche Journalistenverband nannte Weimers Ratschlag einen Angriff auf die Rundfunkfreiheit. Seit wann ist der Rundfunk frei? Das wäre mir neu. Bei allen Krisen – sei es Corona, die Ukraine, Gaza, das Klima – hat sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk als Propagandaorgan der eliteinstruierten Regierung entpuppt. Das jeweilige Narrativ wird aufrechterhalten, koste es, was es wolle, und wenn es noch so ein Schmarrn ist!

Das Magazin Spiegel schrieb:

„Die Idee der gendergerechten Sprache ist eine gesellschaftliche Forderung im Zeichen der Inklusion – sie ist wortwörtlich als Konzept gegen jegliche Spaltung gedacht und zielt darauf ab, alle Menschen miteinzubeziehen. Sprache formt Gesellschaft, schafft ein Miteinander.“

Richtig, Sprache formt die Gesellschaft, aber verformte Sprache kann sie spalten. Wenn durch das unsägliche Gendern Texte nicht mehr lesbar sind, und Teile der Kultur eines Landes den Bach runter gehen, dann werden einige Bürger – wie ich zum Beispiel – etwas dagegen haben. Und mit dieser Einstellung stehe ich nicht alleine. Hier eine Civey-Umfrage zu diesem Thema:

Wie Sie sehen, gehen knapp ¾ der Bevölkerung mit Wolfram Weimer konform.

Sven Lehmann von den Grünen – Vorsitzender des Kulturausschusses – äußerte heftige Kritik an Weimers Vorgehen. Zur dpa sagte er:

„Ist Herr Weimer eigentlich Kulturstaatsminister oder missionarischer Kulturkämpfer?“
„Es ist schlimm genug, dass er in seiner Behörde Sprachverbote verhängt. Dass er nun aber sogar freie Kulturinstitutionen einschränken will, geht eindeutig zu weit. Weimers Formel für seine Kulturpolitik lautet offenbar: Freiheit predigen und Verbote erlassen.“

Mit der Anspielung auf Doppelmoral sollten die Grünen vorsichtig sein. Keine Rüstungsgüter in Krisengebiete vor der Wahl, und emsigster Befürworter von Waffenlieferungen an die Ukraine nach der Wahl, oder Wladimir Putin als Berserker hinzustellen und das kindermordende Israel zu dulden – das nenne ich Doppelmoral!

Misbah Khan, die grüne Fraktionsvize äußerte sich ebenfalls kritisch:

„Wer nicht folgt, riskiert den Verlust relevanter Finanzmittel.“

Khan sieht im Vorstoß Weimers einen direkten Angriff auf die Freiheit von Kunst und Kultur, und sieht im Genderverbot eine Bevormundung.

Eine Empfehlung ist noch keine Bevormundung, auch wenn eine gewisse Bevormundung in Weimers Appell mitschwingen mag. Auch hier wäre ich als „die Verbotspartei“ schlechthin in Deutschland etwas vorsichtig mit solchen Anspielungen. Bei den Grünen war Bevormundung während der Ampelkoalition Tagesgeschäft. Und noch was: Was spricht dagegen, etwas Dümmliches abzuschaffen? Muss ja nicht per Gesetz sein, eine Empfehlung, verbunden mit der Hoffnung, dass sich Intelligenz letztendlich durchsetzt, reicht vorerst.
Und wie Sie aus der Civey-Umfrage ersehen, Frau Khan, hat die Bevölkerung von dem Gender-Schwachsinn die Nase gestrichen voll!

Gendering mal humorvoll

Abschließend möchte ich Ihnen noch einen Ausschnitt aus dem Text des herrlichen Films „Das Leben des Brian“ („Life of Brian“) von Monty Python kredenzen. Diese Szene illustriert auf wunderbar satirische und überspitzte Weise die Diskussion um Geschlechtsidentität und damit verbundene Rechte – eingebettet in den bizarren, politischen Humor von Monty Python. In dieser Szene dieses satirischen Meisterwerks besteht Stan immer wieder auf die weibliche Form.

Frage: „Warum redest du nur pausenlos über Frauen, Stan?“

Stan: „Weil ich eine sein möchte…“

Andere Person: „Was?“

Stan: „Ich möchte eine Frau sein. Ich möchte, dass ihr… dass ihr mich von jetzt an Loretta nennt.“

Andere Person: „Was?“

Stan: „Das ist mein Recht als Mann.“

Andere Person: „Ja, aber warum möchtest du Loretta sein, Stan?“

Stan: „Weil ich Babys haben möchte.“

Andere Person: „Was möchtest du haben? Babys???”

Stan: „Jeder Mann hat das Recht, Babys zu haben, wenn er sie haben will.“

Andere Person: „Aber, aber du kannst keine Babys haben.“

Stan: „Unterdrücke mich bitte nicht.“

Andere Person: „Ich unterdrücke dich überhaupt nicht, Stan. Aber du hast keine Mumu. Eine Gebärmutter hast du auch nicht. Wie soll denn das funktionieren? Willst du’s in ’ner Zigarrenkiste aufheben?“

Ab dieser Szene besteht Stan immer wieder darauf, die weibliche Form in die Sprache einzubinden. Nachfolgend ein Textfragment, in dem verschiedene Geschlechtsformen spielerisch nebeneinandergestellt werden:

Andere Person: „…es das unveräußerliche Recht eines jeden Mannes ist…“

Stan: „Oder Frau…“

Andere Person: „…oder Frau, dass er sich selbst verachtet.“

Stan: „Oder sie sich selbst…“

Andere Person: „…oder sie sich selbst.“

Stan: „Einverstanden.“

Andere Person: „Danke, Bruder.“

Stan: „Oder Schwester…“

Andere Person: „…oder Schwester.“

Diese beiden Szenen machen in genüsslicher Form – natürlich nicht für die verkrampften Genderisten – den lächerlichen Genderschwachsinn, der erst lange nach diesem Film seine volle Fahrt aufnahm, sichtbar.


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Vielen Dank!

Herzlichen Dank auch für bereits eingegangene Spenden.

Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln

Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

  • Ukrainekonflikt
  • Ampelkoalition
  • Corona
  • Neue Weltordnung

https://www.amazon.de/s?k=Uwe+Froschauer+Behauptungen+oder+Wahrheit&i=stripbooks

Ein anderer Bestell-Link als Amazon ist leider nicht möglich, da das Hochladen über andere Plattformen trotz wochenlangem Versuchen und unbeantworteten Anfragen mir nicht gelang.

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Woke-Man und der Genderwahnsinn

Von Uwe Froschauer

„Und warum nicht ‚woke-woman‘, Froschauer, Sie Sexist?“

Vielleicht, weil das englische Wort „man“ nicht nur Mann sondern auch Mensch bedeutet, Sie „Anglist“!

„Dann sollten sich die Anglist:innen aber schnellstens einen gendergerechten Ausdruck dafür einfallen lassen. Wie wäre es denn mit „woke-human being“.

Ihr Genderisten habt doch alle ein Rad ab!

„Das heißt im Neusprech Genderist*Innen, Froschauer, Sie Sexist!“

“Nicht unhöflich werden, bitte, das heißt immer noch „Herr“ Froschauer für Sie!
Übrigens Herr/Frau Genderist:in: „Neusprach“ oder auch „Neusprech“ kommt ebenfalls aus dem Englischen: „Newspeak“ = Neusprech. Es ist dem Buch „1984“ von George Orwell entliehen, der solche Typen wie Sie schon angekündigt hat. Oh Entschuldigung, Typ*innen muss ich wahrscheinlich sagen!

„Nein, „Typ“ ist geschlechtsneutral. Das dürfen Sie sagen.“

Danke vielmals, aber wann weiß ich denn, ob der bisher verwendete Begriff okay ist oder nicht?“

Ach, das bekommt man schnell in den Griff, daran gewöhnt man sich!“

Ich nicht!

„Notfalls kann man immer noch den „Genderator“ zu Hilfe nehmen. Hier der Link dazu:
https://www.genderator.app/“

Ihr habt echt ein Rad ab!
Und ist es jetzt egal, ob ich in der Schreibweise einen „Doppelpunkt“ oder ein „Sternchen“ benutze?

Ja doch, wir sind flexibel! Schauen wir doch mal, was uns der Genderator beispielsweise zum Begriff „Anglist“ sagt:

https://www.genderator.app/wb/anglist/

„Sie sehen Herr Froschauer, ganz einfach, und vor allem so vielfältig diese herrliche Gendersprache, I love it!“

Wissen Sie Herr Frau/Genderist*in, ich lehre in Akademien, und arbeite mit akademieeigenen Skripten in „geschlechtergerechter Sprache“. Wissen Sie, was ich mir jeden Tag anhören muss, und das auch noch zu Recht? Dass diese Skripten nicht mehr lesbar wären! Der innere Lesewiderstand ist zu hoch! Kein Student hat mehr Lust auf Lektüre mit dieser verschandelnden, verkomplizierenden, menschenungerechten Sprache.

Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach Anfang Dezember 2023 im Bayerischen Landtag über geschlechtergerechte Sprache. Er meinte

„Für Bayern kann ich sagen: Mit uns wird es kein verpflichtendes Gendern geben. Im Gegenteil: wir werden das Gendern in Schule und Verwaltung sogar untersagen.”

Zudem warf Söder der Ampelkoalition laut Spiegel vor, sich mit Nichtigkeiten zu beschäftigen, statt ernsthafte Probleme anzugehen.
Nun, ich bin alles andere als ein Fan vom oftmals populistisch agierenden Wendehals Söder. Aber wo er recht hat, hat er recht!

Die bayerische Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler) verwies diesbezüglich laut der „Zeit“ auf bestehende Regeln:

„Wir haben an den Schulen bereits einen klaren Leitfaden zur sprachlichen Repräsentanz der Geschlechter. Wir werden jetzt prüfen, ob es Änderungsbedarf gibt. Eines ist mir ganz wichtig: Wir wollen und werden gute und verlässliche Regelungen für alle Beteiligten finden.“

„Unterrichten Sie nur Männer, Herr Froschauer?“

Nein, Männer und Frauen, warum?

„Warum haben Sie vorhin nur „Student“ und nicht auch „Studentin“ gesagt? Sind Sie frauenfeindlich?“

Absolut nicht, ganz im Gegenteil!

„Heißt das; Sie mögen Frauen mehr als Männer?“

Sexuell gesehen ja, da stehe ich ausschließlich auf Frauen, ich bin heterosexuell! Ich empfinde Frauen innerlich wie äußerlich als wunderbare Wesen.

„Haben Sie etwa etwas gegen Homosexuelle?“

Nein, aber ich schlafe eben nur mit Frauen, ob jemand schwul, lesbisch, bisexuell, transsexuell oder sonst was ist, ist mir sowas von egal!

„Es ist Ihnen egal, so, so! Typische Denkweise eines heterosexuellen, weißen deutschen Mannes!“

Sie sagen das so abwertend, sind heterosexuelle, weiße deutsche Männer minderwertig, oder was? Soll ich mich jetzt dafür entschuldigen, zu dieser Gruppe zu gehören, oder wie?
Hier ein Video für Sie, das ihrem Männerverständnis wahrscheinlich nahekommt:

„Entschuldigung, dass ich ein Mann bin“
https://www.tiktok.com/@sebastianvorbach/video/7251133398553578779

Dieses übertriebene zur Schau stellen von Gefühlen geht mir mittlerweile dermaßen auf die Nerven!

„Mann, Herr Froschauer, „woke“ sind Sie ja nicht gerade.“

So, jetzt bin ich also Mann, weil Sie mich als solchen erkannt haben. Interessant.
Ja, „woke“ muss man sein, damit man heute mitreden kann, ein geflügelter Begriff. Was heißt „woke“ eigentlich genau?

„Die Bedeutung des Wortes „woke“ steht insbesondere mit sozialen und politischen Bewegungen in Zusammenhang.  „Woke“ ist die Vergangenheitsform des englischen Verbs „to wake“ = erwachen, bedeutet sozusagen „erwacht“. Man kann es im übertragenen Sinne mit politischem und sozialem Bewusstsein gleichsetzen.
Woke Menschen sind sich sozialer und politischer Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen bewusst. Woke Menschen sind sehr sensibel bei Themen wie Rassismus, Sexismus, Diskriminierung und dergleichen, und engagieren sich aktiv bei sozialen und politischen Missständen.“

Nun, wenn das „woke“ ist, dann bin ich sowas von woke! Für mich gibt und gab es schon immer nur „Augenhöhe“ mit Menschen. Ich sehe zu niemandem hinunter, und zu niemandem hinauf.

„Sie sagten vorhin, Sie empfänden Frauen auch äußerlich als wunderbare Wesen. Degradieren Sie Frauen damit nicht zu Objekten?“

Hä? Sie haben wirklich nicht alle Tassen im Schrank! Bei Leuten wie Ihnen hat die Natur anscheinend die Positionen von Darm und Gehirn verwechselt, weil Sie Scheiße denken und klug scheißen.
Hier ein Beispiel für kranke Gehirnwindungen wie die ihrigen:

Ein paar Feministinnen haben sich über die angebliche Frauenfeindlichkeit eines wunderschönen Gedichts, das 1951 vom bolivianisch-schweizerischen Schriftsteller Eugen Gomringer geschrieben wurde, und die Fassade einer Berliner Hochschule zierte. Hier der Text:

„Avenidas
avenidas y flores

flores
flores y mujeres

avenidas
avenidas y mujeres

avenidas y flores y mujeres y
un admirador”

Auf deutsch:

Alleen
Alleen und Blumen

Blumen
Blumen und Frauen

Alleen
Alleen und Frauen

Alleen und Blumen und Frauen und
ein Bewunderer.

Was soll daran frauenfeindlich sein? Das ist doch eine Hommage an die Frauen!
In einem offenen Brief an das Rektorat vom 12. April 2016 kritisierte der „Allgemeine Studierendenausschuss“ der Hochschule, dass Gomringers Gedicht

„…nicht viel anderes in den Fokus (stelle), als den omnipräsenten objektivierenden Blick auf Weiblichkeit (…)“

Und weiterhin

„…erinnert es unangenehm daran, dass wir uns als Frauen nicht in die Öffentlichkeit begeben können, ohne für unser körperliches „Frau-Sein“ bewundert zu werden. Eine Bewunderung, die häufig unangenehm ist, die zu Angst vor Übergriffen und das konkrete Erleben solcher führt…“

Wenn man so einer Schwachsinns-Argumentation Raum gibt, müsste die Hälfte der Weltliteratur neu überdacht (also verschandelt) werden. Der „Erlkönig“ von Goethe würde dann wahrscheinlich wie folgt umgeschrieben werden:

https://funpot.net/blog/824332/Der-gegenderte-Erlk%C3%B6nig

Und natürlich sehen sich Männer und Frauen das andere (biologische) Geschlecht auch „äußerlich“ an. Das hat die Natur so eingerichtet! Wir sind ja (noch) keine asexuellen Zombies!

Die Fassade der FH in Berlin wurde übertüncht! Das kommt mir vor wie Bücherverbrennung!
Die Gemeinde Rehau, in der Gomringer lebt, hat im Gegenzug eine Fassade mit eben diesem Gedicht bemalen lassen, und im Juni 2018 feierlich eingeweiht. Gut so! Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!


Gendergerechte Sprache und George Orwell

In einem Video vom 27. Dezember 2023 erklärte Ricarda Lang (Die Grünen), den dystopischen Roman 1984 von George Orwell, den sie 2023 zu Weihnachten geschenkt bekam, „gestern“ gelesen zu haben – scheinbar an nur einem Tag. Hut ab Frau Lang, das hätte ich nicht geschafft! Ich las das Buch zwei Mal vor langer Zeit, und benötigte jedes Mal mehrere Tage. Frau Lang äußerte:

„Es ist sehr empfehlenswert. Es ist auch extrem bedrückend, weil es sehr genau beschreibt, wie Propaganda funktioniert, wie Menschen seelisch gebrochen werden, und wie sich so auch eine Ideologie der Unterdrückung verbreiten kann“.

Beim Aussprechen dieser Worte fiel mir spontan das US-amerikanische Filmdrama aus dem Jahre 1955 mit James Dean „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ ein. Oder auch der Sinnspruch „wie kann ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage.“ Nun, das trifft sicherlich auf viele Grüne in gehobenen Positionen zu.

Ist sich denn Frau Lang nicht darüber im Klaren, dass gerade auch ihre Partei mit den Methoden der im Orwell‘schen Buch beschriebenen Verfahren und Instrumenten arbeitet? Entweder, sie hat es nur oberflächlich gelesen, oder die eigentliche Aussage blieb ihr verborgen.

„Neusprech“ (Newspeak) heißt die sprachpolitisch umgestaltete Sprache in George Orwells Roman 1984. Durch diese Sprachregelungen sollen sprachliche Ausdrucksmöglichkeiten beschränkt und damit die Freiheit des Denkens aufgehoben werden. Orwell beschreibt in seinem Roman, wie der Staat verlangt, dass die Sprache von „schädlichen Begriffen“ gereinigt werden müsse. Zigeunerschnitzel und Mohrenkopf waren aber meines Wissens nicht dabei.

Was bezwecken denn Parteien wie die Grünen und die SPD mit der Forderung nach gendergerechter Sprache? Ist das kein „Neusprech“? Und was für ein bescheuerter! Entschuldigung, ist doch aber auch wahr! Ihre „gendergerechte“ und „gendersensible“ Sprache ist nicht menschengerecht, und auch nicht gesellschaftskonform, wie die Grünen immer behaupten. Sie ist eine Verunglimpfung der deutschen Sprache! Der überwiegende Teil der Bevölkerung möchte eure Indoktrination des Gehirns nicht, sondern reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist!
Gerade die Grünen wollen den Menschen in Deutschland vorschreiben, wie sie zu formulieren, wie sie zu heizen, welche Autos sie zu fahren haben usw. Das ist Gehirnwäsche, wie sie Orwell beschreibt!

Quelle: https://debeste.de/bilder/zigeunerschnitzel/

Der von Orwell beschriebene Überwachungsstaat hat sich die Veränderung des Bewusstseins aller Bürger zum Ziel gesetzt, sowie ihrer völligen Gleichschaltung mit den Zielen dieses Staates. Die Gleichschaltung sollte durch – den Menschen nicht bewusstwerdende – Fremdsteuerung erfolgen, unter anderem mit Hilfe subtiler psychologischer Instrumente wie Sprache und psychischer Gewalt, etwa Isolation, Ausgrenzung, Diffamierung und Etikettierung, Berufsverbote und dergleichen. Die Menschen sollen nicht ihrem eigenen Willen folgen, sondern der vom Staat vorgegebenen Handlungsweise, dabei aber das Gefühl haben, eigenverantwortlich zu entscheiden und zu handeln. Die „Gedankenpolizei“ im Roman von Orwell überwacht die Bürger im Hinblick auf mögliche „Gedankenverbrechen“. Das „Wahrheitsministerium“ schreibt die neuen Texte im Sinne des „Großen Bruders“, untersucht Texte aus der Vergangenheit auf ihre Konformität mit der Ideologie des „großen Bruders“, und schreibt gegebenenfalls die Texte um.
Ähnliches habt ihr Genderisten möglicherweise auch vor.

„Nieder mit dem großen Bruder, nieder mit dem großen Bruder…“
 
Genau dieses von Orwell beschriebene Szenario haben die regierenden Parteien in Corona-Zeiten bei einem Großteil der Bevölkerung umsetzen können. Darauf arbeiten elitehörige Parteien – wie auch die Grünen meines Erachtens eine ist – hin. Ich kann nicht umhin, Ihnen, werte Leser, ein Zitat von Jakob Rothschild zuzumuten:

“Alle müssen das Gleiche tun. In allen kommunistischen Nationen, die wir gefördert haben, ist es üblich, dass für die “Gleichheit”, für die gewünschte und geplante “Nivellierung” in dieser neuen Ordnung, damit die Menschen das Gleiche in ihren Bedürfnissen und Wünschen haben, alle psychologisch geschult werden müssen, um die gleichen Befehle zu befolgen.

Danke an dieser Stelle, Frau Lang, dass Sie als Vorsitzende einer eliteinstruierten Verbotspartei diesen Roman zur Lektüre den Bürgern in Deutschland empfohlen haben. Das Buch ist nämlich – ebenso wie „Farm der Tiere“ von George Orwell – aktueller denn je. Einigen Bürgern wird – denke ich – ein Licht aufgehen, das heißt, die Partei der Grünen nicht mehr wählen.

Übrigens, werte Leserinnen und Leser, kürzlich sind drei Sammelbände mit komplett überarbeiteten Beiträgen von mir – die in einen Sinn-Zusammenhang gebracht wurden – zu den Themenkreisen

  • Ukraine-Russland-Konflikt
  • Ampelkoalition und
  • Corona

unter  

https://www.amazon.de/B%C3%BCcher-Uwe-Froschauer/s?rh=n%3A186606%2Cp_27%3AUwe+Froschauer

erschienen.


Nicht-binäre Gechlechtsidentitäten

Nicht-binär bedeutet, wenn das soziale Geschlecht nicht eindeutig männlich oder weiblich ist.
Manchmal zweifle ich wirklich am Hirn einiger Exemplare meiner Spezies, egal ob Mann oder Frau.

„Herr Froschauer, es gibt nicht nur Mann oder Frau, es gibt eine Vielzahl von sozialen Geschlechtern!“

Echt?
Letztens habe ich am FKK-Strand mal genau hingeschaut – was ich normalerweise… natürlich… unter keinen Umständen … also gar nicht mache…das müssen Sie mir glauben – jedenfalls habe ich nur Penen und Vaginen gesehen, oder müsste ich jetzt Pen*innen und Vagin*innen sagen?

Hm. Gute Frage! Kommt wahrscheinlich drauf an, ob der Penisträger bzw. die Penisträgerin sich gerade als Mann oder Frau fühlt. Das Gleiche gilt natürlich für den Vaginaträger bzw. die Vaginaträgerin.

Ah ja.
 
„Sie müssen da einfach ein bisschen feinfühliger werden Herr Froschauer. Biologisch gesehen gibt es natürlich nur zwei Geschlechter – männlich und weiblich (binär). Das ist aber manchmal nicht zwingend identisch mit dem, was wir als “ biologische Männer“ oder „biologische Frauen“ – oder was auch immer – fühlen.
Nicht-binäre Geschlechtsidentitäten ergeben sich nicht aus bestimmten Körpermerkmalen, sondern aus dem eigenen Geschlechtsempfinden einer Person. Klar, die biologische Definition hängt nur von der Keimzellenproduktion ab – produziert nun der betrachtete Mensch Ei- oder Samenzellen?
Es geht bei Gender etwa um die Transidentität, also um Menschen, die bei der Geburt beispielsweise als „weiblich“ erkannt wurden, sich selbst aber als Junge oder Mann fühlen. Sollten die dann nicht das Recht haben dürfen, auch körperlich ein anderes Geschlecht anzunehmen als das, das ihnen zugeschrieben wurde?“

Keine Frage! Da bin ich voll bei Ihnen! Die Frage ist, wann ein Mensch die Reife hat, zu sagen, er ist im falschen Körper gefangen, und er möchte sein Geschlecht – egal ob körperlich oder nur auf dem Papier – ändern.
Nach dem neuen – für mich fragwürdigen – Selbstbestimmungsgesetz kann man jährlich unter bestimmten Voraussetzungen seine Geschlechtsidentität ändern lassen.
Ja was jetzt?
Wenn ich als 12-Jähriger feststelle, dass ich im falschen Körper lebe, und eigentlich Frau bin, ändert sich das dann nach geraumer Zeit wieder? Möchte ich dann wieder Mann werden? Ist das so wie mit wechselnden Moden? Und wieviel Gender gibt es denn mittlerweile?

„Personen, die sich mal männlich, mal weiblich fühlen bezeichnet man als „genderfluid“ oder – je nachdem – auch als „bigender“. Hier mal eine mögliche allgemeine Klassifikation von den US-Sozialpsychologen Bosson, Vandello und Buckner aus dem Jahr 2018, die noch stark differenziert werden kann:

  • transgender: Personen, deren psychologische Geschlechtsidentität nicht übereinstimmt mit dem ihnen bei Geburt zugewiesenen Geschlecht
  • genderqueer: Personen, die sich als weder/noch identifizieren, oder als beides oder als Kombination von Mann und Frau
  • genderfluid: Personen, deren Geschlechtsidentität sich verschiebt oder flexibel verändert, statt anhaltend gleich zu bleiben
  • bigender: Personen, die zwischen den Geschlechtsidentitäten Frau und Mann wechseln
  • trigender: Personen, die zwischen Frau, Mann und einer dritten Geschlechtsidentität wechseln
    [siehe pangender]
  • agender: Personen, die sich innerlich als ungeschlechtlich empfinden

https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtbin%C3%A4re_Geschlechtsidentit%C3%A4t
Anmerkung d. Verfassers: Wikipedia ist meines Erachtens als Quelle okay, so lange es nicht um politische Themen, oder um wissenschaftliche Themen geht, die Mainstream-Politiker für ihre Narrative nutzen (wie z.B. Klima)
Original-Quelle: Jennifer K. Bosson, Joseph A. Vandello, Camille E. Buckner: The Psychology of Sex and Gender. Sage, Los Angeles Januar 2018

Facebook gab bereits 2014 seinen deutschen Nutzern – in den USA schon vorher – bei der Beschreibung ihres Geschlechts – neben „Mann“ und „Frau“ – insgesamt 60 Auswahlmöglichkeiten, die gemeinsam mit dem Lesben- und Schwulenverband ausgearbeitet wurden.
Facebook will es Menschen einfacher machen, ihre Geschlechtsidentität auszudrücken. Eine sensiblere Sprache sei „ein Zeichen des Respekts gegenüber Verschiedenheiten“. Der Lesben- und Schwulenverband schätzte, dass sich etwa drei Prozent der Deutschen nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen lassen. Hier mal eine kleine Auswahl:

  • androgyner Mensch
  • androgyn
  • bigender
  • weiblich
  • Frau zu Mann (FzM)
  • Gender variabel
  • genderqueer
  • intersexuell (auch inter*)
  • männlich
  • Mann zu Frau (MzF)

Zurzeit werden 72 verschiedene soziale Geschlechter unterschieden.

Neuere Aussetzer zum Thema gendergerechte Sprache

Der Weihnachtsmann

…ist traditionell ein alter, weißer Mann – noch zeit- bzw. gendergerecht?
In vielen Regionen – je nach kirchlicher Prägung – überbringt ja „er“ die Weihnachtsgeschenke, in anderen christlichen Regionen das „Christkind“ – Gott sei Dank ein geschlechtsneutraler Begriff, da es ja männlich, weiblich oder divers sein kann.

Die Sprachwissenschaftlerin und Feministin Luise Pusch forderte 2021 im MDR „das Weihnachtspersonal weiblicher zu machen“. Sie plädierte in der Sendung für eine geschlechtsneutrale Bezeichnung – wie etwa die „Weihnachtskraft“. Weihnachtsmann wäre politisch unkorrekt.

Der SWR erklärt in seinen „Leitplanken” für gendersensible Sprache, sich generell darum zu bemühen, alle Geschlechter gleichermaßen anzusprechen und das generelle Maskulinum weitestgehend wegzulassen. Bei Eigennamen jedoch verwendet der Sender nach wie vor den Originalbegriff und daher „bleibt der Weihnachtsmann … der Weihnachtsmann”.

Die Weihnachtsmann-Vermittlung des Berliner Studierendenwerks beschloss 2017, dass auch Frauen den/die „Weihnachts….?“ spielen dürfen, jedoch weniger aus Gender-Überlegungen heraus, sondern schlicht und ergreifend wegen Personalmangel. Die Weihnachtsfrauen dürfen sich als solche auch zu erkennen geben.

Eine andere Berliner Agentur vermittelt dem Magazin Stern zufolge auch deswegen Weihnachtsfrauen, damit Kinder auch an Weihnachten Gleichberechtigung lernen.
Hm. Also sollen die Kinder auch Weihnachten noch indoktriniert werden, anstatt unbekümmert ihre Geschenke auszupacken.

„Mama, warum ist der Weihnachtsmann eine Frau?“

Mögliche Antwort:
„Sag bitte Elternteil oder gebärende Person zu mir, ich weiß gerade nicht, was mein soziales Geschlecht ist, und „Geschlecht“, mein Kind, ist doch ohnedies nur ein Konstrukt! Wie oft habe ich dir das schon gesagt!“

Schöne Bescherung!
Ist doch nett, wie Kinder mit Pseudorealitäten überschüttet werden. Warum überhaupt den „Weihnachtsmenschen“ kommen lassen? Den „Weihnachtsmann“ gibt’s doch gar nicht! Ihr Superrationalen, die ihr anscheinend unfähig seid, euch in die Kinderwelt zu versetzen.
Und die Kinder zu animieren, schon im Vorschulalter mit ihrem Geschlecht zu spielen – das biologische selbstverständlich –, und einen kleinen Jungen in einer ZDF-Reportage 2023 zu fragen „Fritz, bist du ein Junge oder ein Mädchen…“ – da muss ich mich in der Tat fragen: Hat diesen Leuten irgendjemand ins Gehirn gesch…..?


Die Tagesmutter

Die Beamten im Münchner Schulreferat haben seit Ende 2023 Probleme mit dem Begriff „Tagesmutter“. In einer Beschlussvorlage an die Verwaltung heißt es mitunter

„Zudem nimmt das Referat für Bildung und Sport folgende Änderungen für seinen zuständigen Teilbereich des oben genannten Beschlusses vor: Auf Seite 43 letzter Absatz Ersetzung des Wortes ‚Tagesmutter‘ durch ‚Kindertagespflegeperson.“

Eine Sprecherin bestätigte (und verteidigte) gegenüber der „Bild“ die Einführung des neuen Begriffs mit folgenden Worten:

„Kindertagespflegeperson ist ein Begriff, der in den Paragrafen 22 und 23 KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz, Anmerkung des Verfassers) verwendet wird. Darauf Bezug nehmend ist der Begriff auch bei der Landeshauptstadt München in Verwendung.“

Nur Behörden-Deutsch?

Ich denke, dass auch ein paar Bayer*innen eventuell auf den „woken“ Zug aufspringen wollen. Die meisten Bayern scheinen aber noch klar bei Verstand zu sein. CSU-Stadtrat Manuel Pretzl meinte:

„Mit solchen technokratischen Wort-Monstern entfernt sich die Verwaltung von den Menschen. Das ist doch lebensfremd. In der realen Welt gibt es ganz andere Sorgen. Entscheidend für die Familien ist, dass sie einen Betreuungsplatz bekommen.“

Dito!

Die 55-jährige Münchner Tagesmutter Sandra Huggler-Welsch hielt diese Monsterwortschöpfung aus dem Rathaus auch für einen rechten Schmarrn:

„Immer dieses Titel-Upgrade, als ob das was ändern würde. Viel wichtiger wäre es, mit dem Herzen dabei zu sein und wirkliche Unterstützung vom Staat und den Kommunen zu kommen.“


Fazit:

Eine moralisierende Minderheit möchte in Deutschland bestimmen, wie man zu sprechen, zu denken und zu schreiben hat – analog zu den Beschreibungen im Roman 1984 von George Orwell.
Die queren, woken Gehirne werden von den Mainstreammedien unterstützt in der Spracherziehung der Massen. Nachfolgend ein Ausschnitt aus einem die Thematik aufgreifenden Artikel der Berliner Zeitung:

„Beschämend, dass eine Journalistin in linken Medien publizieren darf, die twittert: „Grammatik und Rechtschreibregeln sind ein kolonialrassistisches tool von white supremacy um BIPoCs („BIPoC“ ist eine inklusive Sammelbezeichnung für Schwarze, Indigene und nicht-weiße Menschen, Anmerkung des Verfassers). zu unterdrücken don’t @ me.“ Ein Einzelfall? In einem Verlag werden Pflanzen zu „Superheld*innen“, die Verdi-Mitgliederzeitung berichtet von Rentenversicherungsträger*innen, RBB-Radio-eins von Samenspender:innen, die Zeit von „Witwerinnen und Witwern“. Das lachen wir weg.

Wenn aber Angestellte des ZDF „Ideologie“ und „Antifeminismus“ erkennen, wenn „Familie als Stütze der Gesellschaft“ angesehen wird, dann verabschiedet sich dieser Sender von seinen Zuschauern. Wenn die „Tagesschau“ in einem Beitrag über einen Gesetzentwurf des Familienministeriums die Formulierungen „entbindende Person“ und „gebärende Person“ wählt, dann schüttelt das Publikum den Kopf.“

https://www.berliner-zeitung.de/open-source/ard-und-zdf-die-macht-der-woken-warum-die-oeffentlich-rechtlichen-wie-erziehungsanstalten-wirken-li.2157743

„Woke“ waren persönlich weit entwickelte Menschen schon immer. Rassismus, Sexismus und jede andere Art von Diskriminierung liegen aufrechten Menschen fern.
„Woke“ ist ein Hype, auf den „en vogue“ Menschen aufspringen, ohne auch nur eine Spur von woke zu sein. Journalisten, die in Corona-Zeiten noch gegen Ungeimpfte ins Feld zogen, schreiben jetzt „woke“ Artikel gegen Antidiskriminierung. Wie widersprüchlich, klein und lächerlich.

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