von Uwe Froschauer
Wer vorschnell nach dem Motto „Etwas Besseres als die Ampel finden wir überall“ handelte, und brav sein Kreuzchen für die CDU auf den Wahlzettel machte, hat seine Wahl eventuell schon jetzt bereut – noch vor dem Kanzleramtsantritt von Friedrich Merz. Selbst nach dem schwachen – jedoch wesentlich friedfertigeren – Ex-Kanzler Olaf Scholz ist Deutschland nicht davor gefeit, dass es weiter abwärts geht. Der Wendehalskanzler Friedrich Merz, der bereits kurz nach der Bundestagswahl 2025 seine zentralen Wahlversprechen brach – verschärfte Migrationspolitik und kein Lockern der Schuldenbremse –, könnte zu dem „schwarzen Felsen“ werden, an dem Deutschland zerschellt.
Friedrich Merz, ein überzeugter Vertreter der schlimmsten Auswüchse des Kapitalismus, hat für den aus den USA stammenden Vermögensverwalter BlackRock von Anfang 2016 bis 2020 als Aufsichtsratsvorsitzender von „BlackRock Deutschland“ gearbeitet. Er ist der Liebling der Globalisten, da ihm das Kapital wesentlich nähersteht als das Volk, das er demnächst in Deutschland vertreten soll. Bereits jetzt zeichnet sich ab, in wessen Auftrag der Wählerbetrüger während seiner Kanzlerschaft arbeiten wird — im Auftrag des Großkapitals. Der mehrfache Millionär mit zwei Flugzeugen in der Garage setzt sich für eine vertiefte EU-Integration ein, ist Mitglied des Kuratoriums des meines Erachtens kriminellen Weltwirtschaftsforums (WEF), regelmäßiger WEF-Teilnehmer in Davos, Teilnehmer der Treffen der Bilderberg-Gruppe im Jahr 2024 und so weiter und so fort. Ein erheblicher Teil des von Merz geforderten Sondervermögens in Höhe von 500 Milliarden Euro für die Infrastruktur sowie die weitere Aufnahme von Schulden durch Lockerung der Schuldenbremse, die der Bundestag am 18.März 2025 beschlossen und der Bundesrat am 21. März freigegeben hat, wird in die Kassen des US-Finanzinvestors BlackRock fließen.
Der Finanzexperte Dirk Müller meinte zu Friedrich Merz‘ Gesinnung:
„Friedrich Merz ist ohne Frage in höchstem Maße kompetent. Nur für wen macht er Politik? Für die breite Masse der Gesellschaft oder für die, für die er heute schon in höchsten Positionen die Lobbyarbeit macht?“
Diese Frage ist bereits jetzt eindeutig zu beantworten.
Tätigkeit von Friedrich Merz vor seinem Wiedereintritt in die Politik
Die folgenden Inhalte wurden zum Teil einer Sendung von kla.tv entnommen.
1. Friedrich Merz und der Cum-Ex-Skandal
Im Jahr 2005 wurde Friedrich Merz Partner in der Rechtsanwaltkanzlei Mayer Brown, die sich unter anderem mit dem Cum-Ex-Skandal beschäftigte, in den auch der temporär-demente Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz involviert war. Der Cum-Ex-Skandal war ein sorgfältig durchdachtes Betrugsverfahren, der dem deutschen Staat Steuerausfälle in Höhe von mindestens 35 Milliarden Euro bescherte, die direkt in die Taschen der Konzerne flossen. Friedrich Merz war zu dieser Zeit auch Mitglied des Aufsichtsrats und Vorsitzender des Verwaltungsrats der in den Skandal verwickelten Privatbank HSBC Trinkhaus & Burkhardt. In seiner Kontrollfunktion hätte Merz den Betrug auffliegen lassen können, was er aber nicht tat. Und warum war Merz untätig und schwieg?
Im Zentrum dieses Skandals stand die Hamburger Privatbank M.M. Warburg. Der Warburg-Clan gehört zu den mächtigsten und einflussreichsten Familien der Welt und pflegt enge Beziehungen zu den Rothschilds und Rockefellers. Eric Warburg war Mitbegründer der Atlantik Brücke und des American Council on Germany. Und wer saß im Kuratorium der Stiftung der Atlantik-Brücke, während Friedrich Merz zeitgleich Vorsitzender der Atlantikbrücke war? Max M. Warburg Junior, der Hauptgesellschafter der Privatbank M.M. Warburg & Co! Eine Krähe hackt der anderen nun mal kein Auge aus. Die beiden saßen sozusagen im gleichen Boot, was erklärt, warum Merz Warburg nicht auffliegen ließ.
2. Friedrich Merz und internationale Konzerne
Friedrich Merz ist ein Hansdampf in allen Gassen. Das ist kein Nachteil, ganz im Gegenteil, so zeigt sich darin doch eine Form vielfältigen Schaffens und eines Aktivismus, die viele Zeitgenossen anscheinend verloren haben. Friedrich Merz hatte als Bundestagsabgeordneter bis zu 18 Nebenjobs gleichzeitig. Wie schafft man so etwas? Neben seinen Tätigkeiten als Anwalt war er für internationale Konzerne und Dax-Unternehmen tätig. Er saß in Aufsichtsräten, Beiräten und Verwaltungsräten, beispielsweise von der Commerzbank AG, IVG Immobilien AG, BASF Antwerpen, Deutsche Börse AG, Flughafen Köln Bonn GmbH, und verdiente 2018 mit solchen Nebentätigkeiten nach eigenen Aussagen rund eine Million Euro im Jahr – so nebenbei.
Was für ihn und seinen angestrebten Job als Bundeskanzler möglicherweise noch wichtiger als der schnöde Mammon sein dürfte, sind seine mit den Nebenjobs geknüpften Verbindungen zu den Global Players dieser Welt, deren Interessen er als Bundeskanzler sicherlich zu vertreten weiß.
3. Friedrich Merz – der BlackRock-Agent
Friedrich Merz war in seiner Tätigkeit für BlackRock Deutschland wohl der bestbezahlte Lobbyist dieses weltweit größten und mächtigsten Vermögensverwalters. Seine Lobbyfunktion hat er in meinen Augen nicht aufgegeben, und das wird vermutlich auch so bleiben.
Vorerst ein paar Hintergrundinformationen zu BlackRock:
BlackRock ist der größte und einflussreichste Finanzinvestor und Vermögensverwalter weltweit. Das Unternehmen hat mehr Macht als jede Regierung. In Deutschland ist es an allen 40 Dax-Konzernen beteiligt und an insgesamt 18.000 Unternehmen weltweit. Zusammen mit dem Vermögensverwalter Vanguard hat dieses Konglomerat durch erhebliche Aktienanteile großen Einfluss auf nahezu alle multinationalen Konzerne. BlackRock verwaltet private Vermögenswerte im Umfang von mehr als 11 Billionen US-Dollar, also elftausend Milliarden!
BlackRock hat weitreichende Kontakte in die Politik — so auch zum designierten Bundeskanzler Friedrich Merz. Selbstverständlich versuchte Merz die Einflussnahme von BlackRock auf die Geschicke der Unternehmen, an denen der Finanzverwalter beteiligt ist, herunterzuspielen. Er betonte öffentlich immer wieder, dass sich mit Beteiligungen von meist „nur“ 3 bis 7 Prozent kein Unternehmen steuern ließe. An diesen Unternehmen sind jedoch — wie bereits erwähnt — auch andere große Finanzinvestoren wie Vanguard oder State Street beteiligt, an denen wiederum BlackRock beteiligt ist, und umgekehrt.
Selbstverständlich sprechen sich diese Finanzgiganten untereinander ab, um dann in einer konzertierten Aktion die Unternehmen möglichst auf ihre Spur zu bringen.
Weltweit beschäftigt BlackRock nur etwa 15.000 Spezialisten — bei 11,5 Billionen zu verwaltenden Dollars ein nahezu mickriger Personalbestand. Dieser geringe Personaleinsatz erklärt sich insbesondere dadurch, dass hauptsächlich superreiche Geldgeber bedient werden, denen BlackRock zwischen 6 und 12 Prozent Rendite verspricht, meist auch einhält und manchmal sogar übertrifft. Die durchschnittliche Rendite der letzten zehn Jahre liegt bei circa 10,5 Prozent. Diese im Vergleich zu anderen Anbietern meist höhere Performance zieht zweifellos Kunden an. Die Macht dieses Giganten wächst von Tag zu Tag, und damit auch der Reichtum und die Macht der Superreichen.
Da BlackRock an Unternehmen beteiligt ist, die miteinander in Konkurrenz stehen — wie zum Beispiel die Chemiekonzerne Bayer und BASF in Deutschland und das US-Unternehmen Monsanto, das von Bayer zu einem Preis von 66 Milliarden Dollar übernommen wurde —, entstehen ernstzunehmende volkswirtschaftliche Probleme wie Arbeitsplatzvernichtung, Preiserhöhungen, Monopolbildungen und die Ausschaltung von Wettbewerb. BlackRock trug 2018 entscheidend zur Fusion von Bayer und Monsanto bei, die den Abbau Tausender von Arbeitsplätzen in den USA und in Deutschland zur Folge hatte.
Die Väter der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland wussten um die Gefahr der Machtkonzentration in Konzernen, die den Schutz sozial Schwächerer nicht mehr ausreichend gewährleistet und die Soziale Marktwirtschaft ins Wanken bringt.
Zudem hat BlackRock sehr viel Verständnis für „arme“ steuerflüchtige Unternehmen wie Apple und Microsoft. BlackRock hilft solchen Unternehmen in ihrer „Not“, was selbstverständlich auch wieder den Anlegern von BlackRock zugutekommt. Die Gelackmeierten sind der Staat und seine Steuerzahler, da weniger Mittel für notwendige Staatsausgaben zur Verfügung stehen.
Nachdem sich der wirtschaftsliberal eingestellte Bundestagsabgeordnete Friedrich Merz 2004 von der aktiven Politik — unter anderem wegen Querelen mit der CDU-Chefin Angela Merkel — verabschiedete, sprach er sich beispielsweise gegen Mindestlöhne, für eine Entmachtung der Gewerkschaften, für eine Privatisierung der Sozialversicherung sowie für eine Steuersenkung von Gutverdienern aus: Maßnahmen, die Arbeitnehmern zum Nachteil gereichen. Öffentlich ist von Herrn Merz in dieser Richtung seit seinem Wiedereintritt in die aktive Politik kaum mehr etwas zu hören. Ich glaube jedoch nicht, dass sich seine Gesinnung geändert hat.
Sein Handeln als Kanzler wird von einem massiven Sozialabbau geprägt sein — selbst bei einer Koalition mit der SPD.
Die Sozialdemokraten sind für mich zwar schon lange keine „Arbeitnehmerpartei“ mehr, dennoch werden sie versuchen, Friedrich Merz in seinem turbokapitalistischen Agieren ein wenig zu bremsen. Das wird die Koalition wahrscheinlich nicht aushalten und vermutlich zu ihrem frühzeitigen Ende führen.
Den Unternehmen und der Volkswirtschaft würde es unter Friedrich Merz vermutlich besser gehen, allerdings auf Kosten eines starken Sozialabbaus. Die Reichen werden noch reicher werden und die Armen noch ärmer. Das steht für mich außer Frage.
BlackRock ist auch Kriegsprofiteur im Ukrainekonflikt. Zum einen profitiert der Finanzverwalter von den enormen Kursgewinnen der Rüstungsindustrie — der Finanzverwalter ist an Unternehmen wie Boeing, Lockheed Martin, Airbus und Rheinmetall beteiligt, die unmittelbar von Waffenlieferungen an die Ukraine profitieren —, zum anderen wird er zusammen mit der Bank J.P. Morgan — an der BlackRock selbstverständlich beteiligt ist — zu einem großen Teil den Wiederaufbau der Ukraine finanzieren. BlackRock ist seit Ende 2022 der offizielle Koordinator des Wiederaufbaus in der Ukraine.
J.P. Morgan lieh bereits 2019 der Ukraine erhebliche Summen durch den Ankauf von Eurobonds, eine Form von Staatsanleihen, die durch staatliche Vermögenswerte wie Infrastruktureinrichtungen, Kernkraftwerke, Wärmekraftwerke sowie industrielle und landwirtschaftliche Betriebe real gesichert sind. Wohlwissend, dass die Ukraine die hierfür notwendigen Rückzahlungen in Zukunft nicht leisten wird, „begnügen“ sich die in Goldgräberstimmung befindlichen Aasgeier auch mit Naturalien in Form von Abbaulizenzen von Seltenen Erden oder der Genehmigung ausländischer Militärstützpunkte sowie mit dem Kauf von Agrarflächen.
Die auf 10 bis 12 Billionen Dollar geschätzten Rohstoffvorkommen der von Russland besetzten Ostukraine würden sich die im Hintergrund agierenden, in Unternehmen wie BlackRock und Vanguard investierten Macht- und Besitzeliten auch noch gerne einverleiben.
Die Ukraine wird zudem „die Kornkammer Europas“ genannt. Kaum ein Land hat so fruchtbare Böden wie die Ukraine. Oligarchen und Agrarkonzerne haben sich riesige Flächen angeeignet. Kleinbauern in der Ukraine verarmen zunehmend. Der Studie „Krieg und Diebstahl“ des kalifornischen Oakland Institute, eines Thinktanks für Nahrungssicherheit und Landaneignungen zufolge, befinden sich bereits mehrere Millionen Hektar fruchtbares Ackerland in den Händen von einem Dutzend großer, vornehmlich westlicher Agrarunternehmen. Auch deutsche Unternehmen wie die Firma Bayer sind in der Ukraine investiert.
Um das geht es in der Ukraine: Um Macht und Besitz — und nicht um Demokratie, wie vielleicht einige leicht verführbare Gutmenschen glauben mögen, weil es ihnen Kriegstreiber und Kriegsprofiteure wie Friedrich Merz einreden.
Deswegen fordert dieser gewissenlose Kriegstreiber auch die Lieferung von Taurus Marschflugkörpern ohne jede Reichweitenbegrenzung. Dass er mit solchen Forderungen und bei deren Umsetzung eine Eskalation dieses Krieges riskiert sowie eine weitere finanzielle und wirtschaftliche Schwächung Deutschlands billigend In Kauf nimmt, geht dem Wahlbetrugskanzler am Allerwertesten vorbei. Dass bei anhaltenden Waffenlieferungen für die Rüstungskonzerne und die Finanzmafia — insbesondere BlackRock — der Rubel rollt, dürfte ihn dagegen eher fröhlich stimmen – deswegen fordert er es ja auch.
Auch wenn Friedrich Merz mit seinem Wiedereinstieg in die deutsche Politik und seiner Kandidatur als Parteivorsitzender der CDU offiziell seine Tätigkeit bei BlackRock beendete, wird er als Bundeskanzler Frontmann von BlackRock bleiben, egal was er erzählen mag.
4. Weitere Mitgliedschaften und Verstrickungen von Friedrich Merz
Der designierte Bundeskanzler war 10 Jahre lang — bis 2019 — Vorsitzender des elitären Klubs „Atlantik-Brücke“, dem unter anderem auch Ex-Kanzlerin Merkel und Ex-Finanzminister Christian Lindner angehören. Der als gemeinnützig anerkannte Verein wurde 1952 mit dem offiziellen Ziel gegründet, eine politische Brücke zwischen den USA und Deutschland zu schlagen. Rund 500 führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft zählen zu den Mitgliedern.
Der Einfluss der Gruppe „Atlantik-Brücke“ auf die deutsche Politik und Öffentlichkeit ist groß. Deutschland fühlte sich — zumindest bis zur erneuten Wahl von Donald Trump — dem „großen Bruder“ USA verpflichtet, selbst wenn dieser mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die — im Vorfeld von den USA angedeutete, von Pulitzerpreisträger Seymour Hersh seriös recherchierte und von US-Präsidentschaftskandidat Robert Kennedy Jr. im März 2024 im Bundesfernsehen kundgegebene — Sprengung der Nord-Stream-Pipelines zu verantworten hat. Dieser Terrorakt käme einer Kriegserklärung gleich — es sei denn, er wurde eben vom großen Bruder verübt, der in Deutschland Narrenfreiheit genießt. Die USA haben keine Freunde, sondern verfolgen lediglich ihre Interessen.
Seit der Präsidentschaft von Donald Trump, der Deutschland nicht besonders mag, ist das Verhältnis zu den USA „ein wenig“ eingetrübt. Die transatlantische Brücke wird langsam baufällig. Na sowas! Möglicherweise nimmt es Trump den Deutschen auch übel, dass sie lautstark die Demokraten unterstützt haben und kein gutes Haar an ihm ließen.
Da kommt doch dieser Trump daher, will tatsächlich Frieden und BlackRock und Konsorten das renditestarke Kriegsgeschäft in der Ukraine versauen, das schon mehr als 500.000 Tote gekostet hat. Okay Kollateralschäden, Hauptsache der Euro rollt, oder, ihr gewissenlosen Kriegstreiber?
Friedrich Merz ist auch Mitglied der Trilateralen Kommission. Diese ist neben dem Council on Foreign Relations (CFR) eine der mächtigsten Denkfabriken der globalen Finanzmafia und wurde von Zbigniew Brzeziński, David Rockefeller und Jimmy Carter 1973 gegründet. Die Macht dieses Thinktanks sei an einem Beispiel kurz dargestellt.
Am 20. Januar 1977 wurde Jimmy Carter Junior als der 39. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Alle Amtsinhaber in seinem Kabinett, außer einem, waren Mitglieder in der Trilateralen Kommission. Ziel dieser Institution ist die Förderung der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Nordamerika, Westeuropa und Japan. Das Hauptaugenmerk der Trilateralen Kommission liegt auf der praktischen Eingliederung eigener Mitglieder in die Regierungen der wichtigsten Industrienationen.
Ebenso haben die aus der WEF-Schmiede stammenden „Young Global Leaders“ die Kabinette der westlichen Regierungen unterwandert — allesamt Kriegstreiber, wie zum Beispiel Annalena Baerbock, Robert Habeck, Emmanuel Macron oder Justin Trudeau. Ist doch auch verständlich, zumal der Krieg die Eliten, die von diesen Bellizisten vertreten werden, noch reicher macht. Das Volk, das mit Steuern oder Blutzoll zahlt, interessiert niemanden.
Im Klartext bedeutet das, dass insbesondere die westlichen Regierungen stark unterminiert sind von Mitgliedern der Trilateralen Kommission und des WEF, anderen NGOs und Lobbyisten. Mit echter Demokratie hat das nichts mehr zu tun, sehr wohl jedoch mit der US-amerikanisch geprägten repräsentativen Demokratie, die von Anfang an nur ausgesuchte Elitenvertreter dem Volk zur Wahl stellte, sodass diesem lediglich die Wahl zwischen Pest und Cholera bleibt.
Friedrich Merz nahm im Jahr 2024 an der Bilderberg Konferenz teil. Kurz darauf setzte er sich als Kanzlerkandidat der Union durch. Äußerst aufschlussreich, oder?
Die Spitzenpositionen von Friedrich Merz bei den genannten Institutionen lassen vermuten, dass Merz nicht nur Wasserträger dieser Globalisten ist, sondern selbst eine wichtige Rolle in diesem mafiös anmutenden System spielt. Er scheint der auserkorene Vertreter der Finanzmafia in Deutschland zu sein, der in seiner Funktion als Bundeskanzler in erster Linie die Interessen der Macht- und Besitzeliten und nicht die des deutschen Volkes vertreten wird.
Was ist von Friedrich Merz als Bundeskanzler zu erwarten?
Der Finanzexperte Ernst Wolff beantwortet diese Frage kurz und bündig:
„Der kommt ja direkt aus dem Hause BlackRock. Also Black Rock übernimmt mehr oder weniger die deutsche Politik. Das steht völlig außer Frage.“
Alles spricht für diese Beurteilung von Friedrich Merz, seine Verstrickungen mit der Finanzmafia, seine vehemente Vertretung einer Eskalation des Ukraine-Krieges sowie seine Aussagen und Vorschläge für den Sozialabbau.
Folgende Sätze von Friedrich Merz klingen noch in meinen Ohren. In seiner Rede beim CSU-Parteitag am 12. Oktober 2024 sagte er:
„Auf den deutschen Konten, Sparkonten und laufenden Girokonten liegen 2,8 Billionen Euro. Stellen Sie sich mal einen kurzen Augenblick vor, wir wären in der Lage, davon nur 10 Prozent zu mobilisieren — mit einem vernünftigen Zinssatz, für die öffentliche Infrastruktur in Deutschland, für den Ausbau dessen, was wir in der Bildung im öffentlichen Sektor in der gesamten Infrastruktur unseres Landes brauchen. Es fehlt uns nicht an Kapital, es fehlt uns an den vernünftigen Instrumenten, dieses Kapital so zu mobilisieren.”
Warum will Merz an die Guthaben der „kleinen“ Leute ran? Warum nicht an das immense Kapital der Superreichen, das diese nicht ausschließlich durch eigene Arbeit erwirtschaftet, sondern anderen weggenommen haben? Oder glauben Sie, werte Leserinnen und Leser, Sie würden es mit Ihrer ehrlichen Arbeit schaffen, auch nur eine oder gar zwei Millionen — geschweige denn Milliarden — zur Seite zu legen?
Um die durch die Coronaplandemie verursachten finanziellen Belastungen zu bewältigen, kam auch eine Vermögensabgabe der Reichen ins Gespräch. Dieser widersprach Friedrich Merz jedoch vehement und forderte stattdessen, alle staatlichen Leistungen von Bund Ländern und Gemeinden inklusive sozialer Transferleistungen auf den Prüfstand zu stellen. Bildung und Betreuung der Bürger dürfte man nicht länger als selbstverständliche Angebote des Staates ansehen, meinte Merz.
Wirtschaftliche Folgen des Schuldenwahnsinns
Das Verhalten von Friedrich Merz erinnert ein wenig an die Beschreibungen aus dem Buch „Bekenntnisse eines Economic Hit Man“ („ökonomischer Auftragskiller“) von John Perkins, in dem der Autor berichtet, wie er in seiner Funktion als „Economic Hit Man“ im Auftrag der US-Geheimdienstbehörden und der multinationalen Konzernen ausländische Staatsoberhäupter dazu verleitet und gegebenenfalls erpresst hat, der US-Außenpolitik zu dienen und der US-Wirtschaft lukrative Aufträge zu verschaffen.
Vornehmlich sei es darum gegangen, Staaten höhere US-amerikanische Kredite zu verschaffen, als diesen wirtschaftlich guttat. Durch deren provozierte Zahlungsunfähigkeit sicherte sich die USA die Ausplünderung des wirtschaftlich zerstörten Landes, das daraufhin für Schleuderpreise beispielsweise Rohstoffe und Infrastrukturunternehmen verkaufen musste.
Der Finanzverwalter BlackRock, für den Friedrich Merz fünf Jahre gearbeitet hat, setzt in der Ukraine exakt auf dieses Szenario. Der Ausverkauf der Ukraine hat begonnen.
Die enorme Schuldenaufnahme in Form von Sondervermögen für die Infrastruktur in Höhe von 500 Milliarden sowie die gelockerte Schuldenbremse, die vermutlich noch zu einer wesentlich höheren Schuldenaufnahme führen wird, könnte die BRD in Zahlungsschwierigkeiten bringen. Noch verfügt Deutschland mit dem Triple-A-Rating (AAA, die höchste Stufe, steht für „zuverlässiger und stabiler Schuldner“) über eine optimale Bewertung im Länderrating. Einem hochverschuldeten Land traut man jedoch nicht über den Weg, was zu einer Herabstufung der Bewertung führen könnte, und Zinserhöhungen für Kredite nach sich ziehen würde.
Vorarbeit für die wirtschaftliche Zerstörung Deutschlands durch Friedrich Merz haben die ehemaligen „Spitzen“ der Grünen, Robert Habeck und Annalena Baerbock — die der Volkswirtschaftsprofessor Christian Kreiß treffend als „Auftragskiller der deutschen Industrie“ bezeichnet hat — bereits geleistet. Das mag vielleicht auch ein Grund dafür gewesen sein, dass Friedrich Merz eine Zeitlang mit den Grünen liebäugelte.
Dass die Grundsatzabteilung des noch grünen Wirtschaftsministeriums von Elga Bartsch — die zuvor als Europa-Chefvolkswirtin bei der Investmentbank Morgan Stanley beschäftigt, und zuletzt beim Thinktank von BlackRock war — seit Januar 2023 geleitet wird, begrüßte BlackRock-Agent Merz sehr. Laut einem Bericht des Spiegel vom 18. November 2022 war aus dem Umfeld von Merz zu vernehmen, dass dieser Bartsch sehr schätze und es für eine gute Entscheidung von Minister Robert Habeck halte, die Volkswirtin in sein Team aufzunehmen.
Die Finanzmärkte reagierten bereits erheblich auf das zu erwartende Sondervermögen und die Schuldenpolitik der künftigen Bundesregierung unter Friedrich Merz mit steigenden Zinsen für Kredite. Bereits mit der Ankündigung des 500 Milliarden Sondervermögens für die Infrastruktur für die kommenden Jahre kletterte der Bauzins mit einer Sollfristbindung von zehn Jahren im Durchschnitt von 3,16 Prozent im Januar 2025 auf 3,5 Prozent im Februar. Häuslebauer werden sich freuen. Der Anstieg der Bauzinsen ist schon mal ein Vorgeschmack auf die weitere Entwicklung der Finanzpolitik von CDU und SPD.
Wer glaubt, mit dieser größten Schuldenaufnahme in der Geschichte der BRD hätte der Lügenbold Friedrich Merz schon genug Schaden angerichtet, der hat sich geirrt. Vera Lengsfeld äußerte sich am 15. März 2025 auf ihrer Seite wie folgt:
„Nachdem unser Möchtegern-Kanzler Merz die größte Schuldenorgie seit Bestehen der Bundesrepublik eingeleitet hat und mit den Grünen die Deindustrialisierung Deutschlands ins Grundgesetz schreiben will, lässt er die Öffentlichkeit sogleich wissen, dass dies nicht das Ende der von ihm geplanten Grausamkeiten ist. Umgehend hat seine Propagandaabteilung einen Tweet auf X veröffentlicht, in dem steht, Deutschland habe nach Einigung mit SPD und Grünen Spielräume für Investitionen und Infrastruktur. Und dann kommt der Hammer:
„Wichtig wird für uns dabei sein, dass wir privates Kapital mobilisieren. 500 Milliarden Euro für 12 Jahre klingt sehr viel, ist aber bei Weitem nicht das, was wir für unsere Infrastruktur wirklich brauchen“, betont Friedrich Merz.
Aus den Kommentaren geht hervor, dass kaum jemand bereit sein wird, sein Geld Merz zur Verfügung zu stellen. Das weiß Merz auch. Unter den „Instrumenten”, um zu „mobilisieren“, scheint er eher eine Art Zwangsanleihen zu verstehen — mit einem „vernünftigen Zinssatz”. Es betrifft nicht nur Spar-, sondern auch Girokonten. Es ist wirklich ernst, denn EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat vor wenigen Tagen verkündet, dass die EU Gleiches vorhat und innerhalb eines Monats eine Gesetzesinitiative vorlegen will.
Hier die Beweise: Siehe dazu den Post der CDU auf X.“
Der nicht-integren EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen — ebenfalls von der CDU — reicht auf europäischer Ebene dieser Schuldenwahnsinn noch nicht. Wahrscheinlich haben sich die beiden Totengräber der europäischen Wirtschaft und leidenschaftlichen Kriegstreiber abgesprochen, wie ihre Auftraggeber — die Finanzmafia — noch mehr Geld verdienen können. Die Schuldenspirale und Geldmaschine für die Eliten drehen sich weiter.
In Brüssel wird „befürchtet“, dass durch die massive Schuldenaufnahme durch CDU und SPD für die Sanierung der Infrastruktur folgenschwere Wettbewerbsvorteile für Deutschland entstehen könnten, da anderen, bereits stark verschuldeten europäischen Staaten wie Italien und Griechenland das Geld für derartige Förderprogramme fehlen würde.
Die EU könnte deshalb das alte Thema, auf gemeinsame Schulden im Euroraum zurückgreifen, wieder zur Diskussion stellen. Zu diesem Zweck könnten umstrittene EU-Staatsanleihen, sogenannte Eurobonds, an die Finanzmärkte gebracht werden, für die dann alle EU-Mitgliedsstaaten gemeinsam haften würden. Die Eurobonds würden die Zinsen für Kredite und Häuslebauer aller EU-Bürger und auch die Inflation in der Eurozone weiter und immens nach oben treiben.
Die Besitz-Eliten können sich auf weitere Milliarden von der EU freuen. Wer gesetzten Falles wieder der Hauptbetroffene wäre, dürfte klar sein: Der deutsche Steuerzahler! Die — vermutlich geplante — wirtschaftliche Zerstörung Deutschlands und die Enteignung seiner Bürger schreitet voran.
Fazit
Deutschland befindet sich unter der Führung von Friedrich Merz fest im Griff der Finanzmafia. Deutschland geht mit großen Schritten dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Abgrund entgegen. Weder die Leitmedien, noch die Unternehmen, noch die Gewerkschaften prangern die offensichtlichen Gründe für den Niedergang Deutschlands angemessen an. Das lässt vermuten, dass zumindest deren Spitzenfunktionäre Teil des Problems sind. Nicht nur Politiker, sondern auch viele führende Köpfe deutscher Konzerne und Unternehmen sowie Chefredakteure diverser Leitmedien sind Mitglieder der Atlantik-Brücke. Daher stellt sich die Frage, ob diese Protagonisten wirklich die Interessen Deutschlands oder nicht vielmehr die der Eliten der USA durchsetzen.
Die deutsche Staatsverschuldung ist in Coronazeiten innerhalb von nur 4 Jahren um über 30 Prozent auf mehr als 2,5 Billionen Euro angestiegen. Durch die Aufnahme des Sondervermögens in Höhe von 500 Milliarden für die Infrastruktur und weitere Schuldenaufnahmen durch die Lockerung der Schuldenbremse steigt die Verschuldung nochmals enorm an. Die aktuell einbrechende Konjunktur, der zunehmend prekäre Staatshaushalt infolge sinkender Steuereinnahmen sowie zunehmender Staatsausgaben für den Ukrainekrieg und die weiterhin ins Land strömenden Migranten könnten den Schuldenberg weiter anwachsen lassen. Meine düstere Prognose, wenn den rot-grün-schwarzen Auftragskillern der deutschen Wirtschaft nicht Einhalt geboten wird: Deutschland wird zum Armenhaus!
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