
Abwegiges – Schwurbeleien – Unsinn
Eine Satire von Werner Roth
Die Verdummung nimmt zu. Sie war zu allen Zeiten da, doch sie war früher nicht so wichtig bzw. weniger ein Thema, weil sie Teil des normalen Lebens war und ungestraft (!) als verstrahlt, verpeilt oder gaga in den Senkel gestellt werden konnte. Das „deutsche (sic!) Jugendwort des Jahres“ gab es da noch nicht, doch das aktuelle passt hier bestens. Das ist „Das crazy“.
„Nur mit Dummen sind Kriege und Pandemien möglich – und fast alle sind dumm“, meint Ludwig F. Badenhagen einfach mal so. Man könnte hier anfügen, dass prinzipiell alles in allen steckt, also jedes Menschenwesen sich schon mal dumm verhalten oder Blödsinniges gemacht hat. Dann wird die Aussage rund.
Allerdings ist es eine unübersehbare Tatsache, dass die Dummheit nicht nur aufgehört hat, sich zu schämen, sie feiert sich in obszöner Art und Weise selbst. Die Bevölkerung wird auf vielfältige Weise permanent noch blöder gemacht, wodurch es nicht allzu sehr auffällt, wenn die derzeitigen Funktionsträger möglichst viele ihrer Gesinnungsgenossen in bestens honorierte Versorgungs-Jobs unterbringen.
Woher das Geld stammt, das sie „verdienen“ oder woher der Wohlstand kommt, in dem sie leben, darüber machen sich die wenigsten Menschen Gedanken. Übergebührend oft hört man, alles sei durch eigene Leistung erreicht worden. Welche Leistung, fragt da so mancher. „Mia hamm uns hoid a’gstrengt und g’arbat vo fria bis spat. Arbat! Arbat! Arbat!“
Wie viele andere Menschen sind wohl nötig und müssen allzu oft leiden, um all das Geld und die Dinge zu erwirtschaften, die dann höheren Orts und von den ganz normalen wohlanständigen Wohlstandsbürgern verprasst, Verzeihung.., konsumiert werden können? Weil, „Wir sind die Guten!“ Damit sind hierzulande alle aufgewachsen. Treffender wäre da: „Uns geht‘s gut!“ Ist das dumm oder nur engstirnig, einfältig, ignorant, arrogant und-was-sonst-noch-alles?
Wenn der Sinn für Ästhetik abstirbt, was sagt das über den Zustand einer Gesellschaft aus?
Peter Sloterdijk als umstritten zu bezeichnen, sei ziemlich umstritten, aber hoch gedrechselt formulieren kann der wie kaum jemand sonst. Denn der Normalbürger steht „der stets drohenden Vergewaltigung des Einzelnen durch aufdringliche Fiktionen eines fusionierten Gemeinwesens“ gegenüber. Also, man kann auch sagen, der Schädelinnendruck ist kurz vorm Explosionspunkt.
Der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich brachte es vorzüglich zum Ausdruck, als er bereits 1965 schrieb: „Der Mensch wird so, wie die Stadt ihn macht, und umgekehrt; mit fortschreitender Urbanisierung trifft das auf immer mehr Menschen zu.“
Wer seiner inneren Balance fern ist, der kann auch durch keinen äußeren Reiz irgendwie „geheilt“ werden. Andersrum geht das aber schon, also das „krank machen“.
Deutlich sichtbar wird dies im total entseelten und geistlosen Kunstbetrieb, aber ganz besonders offensichtlich für jedermann in den Bauwerken einer Zeit. Warum ist praktisch jeder von den Altbauten ästhetisch berührt im Positiven, von beinahe allen Neubauten abgestoßen bis angewidert?
Warum werden Umgebungen geschaffen, die der menschlichen Gesundheit und dem Bewusstsein feindlich sind? Hässliche Umgebungen machen uns krank, aggressiv, ängstlich und verwirren durch Frequenzen, die die innere Harmonie und somit unser Wohlbefinden stören. „Des is koa Esotärik-G’fasl, sondan des meagt a jeda, dea no ned dod is.“
Deshalb produzieren totalitäre Systeme immer Hässlichkeit.
Nikola Tesla wird auch die Aussage zugeschrieben: „Wenn Sie die Geheimnisse des Universums entdecken wollen, denken Sie in Begriffen wie Energie, Frequenz und Schwingung.“ Jeder Mensch weiß, wie Schönheit und Hässlichkeit im menschlichen Bewusstsein unterschiedliche Zustände bewirken. Die beruhen auf unterschiedlichen Frequenzen. Da gewinnt der geniale Slogan für Blue Note Records von Alfred Lion „It must schwing!“ gleich eine ganz andere Qualität.
Was uns in unseren modernen Städten optisch entgegenschlägt, ist disharmonischer Lärm versetzt mit schrillem, Nerven zerfetzenden, Krawall. Ein nicht mehr enden wollendes Fingernagel-über-Schiefertafel-Kratzen Geräusch.
Dagegen liefert uns eine gelungene Ästhetik, also Schönheit, Nahrung für Geist und Seele.
Wenn man Dostojewski ernst nimmt, der erklärte, dass „die Schönheit die Welt retten wird“, dann schaut es derzeit verdammt schlecht um uns aus. Denn nicht nur die Blöden, auch die Hässlichen werden immer mehr.
Die schon längst vergessene Aussage vom Lügen-Fritze mit dem Stadtbild und die hitzigen Reaktionen darauf haben jedoch einen wunden Punkt offenbart. Denn im Stadtbild zeigt sich die physikalische Realität, also die wirkliche Wirklichkeit und nicht die medial konstruierte Matrix. Da hilft dann auch keine blaue Pille mehr.
„So gehen Imperien unter.“
Die Punks ab Mitte/Ende der 70er hatten die Voraussicht, mit ihrer Parole „No Future!“ die Zukunft drastisch auf den Punk(t) zu bringen. Wenn wir so weitermachen, krachen wir an die Wand. Wir sind jetzt live dabei.
Inzwischen ist auch der Blechdepp, vulgo KI, schon recht gut eingenordet und spuckt zur Frage nach dem bekannten Zitat zur psychologischen Kriegsführung des CIA-Typs Bill Casey, natürlich ganz unvoreingenommen, aus:
„Das angebliche Zitat von William J. Casey (CIA-Direktor ab 1981), wonach das Desinformationsprogramm der CIA erst dann vollständig sei, „wenn alles, was das amerikanische Volk glaubt, falsch ist“ (»We’ll know our disinformation program is complete when everything the American public believes is false«), ist höchstwahrscheinlich apokryph.“
Aaaah…ja… „angebliche Zitat“, „höchstwahrscheinlich“, „apokryph“ (lt. KI: nicht zum offiziellen Kanon (z. B. der Bibel) gehörend). So geht das mit der Bedeutungsumkehr. Wenn der Casey noch leben würde, könnte er sich gemütlich zurücklehnen und von sich geben: „Job erledigt! Sir!“
Schwarz ist jetzt weiß. Menschlichkeit ist unmenschlich. Die Trottel haben alles von Orwell weitflächig widerspruchslos gefressen. Zum „Kotzen“, bitte 2. Tür rechts…
Der Westen hat exakt die Krankheit, die er vorgibt überall zu bekämpfen.
Auf der anderen Seite sind „unsere“ viel bejubelten Denk-Panzer (Think Tanks) zu wiederkäuenden Wesenheiten verkommen, die naturgemäß dann eben nur noch halb verdauten Input, so attraktiv wie frisch Erbrochenes, hervorwürgen. Das ist dann die Entscheidungsgrundlage für die Herrschenden. Mahlzeit!
Konkret ist derzeit die x-te Neuauflage der Virus-Lüge dran. „Hanta! Hanta!“ möchte man ausrufen, ob eines ähnlich klingenden Films aus untergegangenen Zeiten. Unterirdisches Niveau und das Niederreißen von Publikumsgunstbeliebtheitswerten gingen da auch Hand in Hand. Schon da war das Konsumentenvolk weitflächig dumm wie ein Meter Waldweg. Trotzdem hieß es: „Ich bin doch nicht blöd!“
Nun, das mit den Beliebtheitswerten wurde schon zu Corona selig Zeiten durch Angst und Panik erfolgreichst ausgetauscht. Der blanke Horror zieht einfach mehr. Hauptsache „starke Gefühle“, die das Stamm- bzw. Reptilienhirn erreichen, weil sonst tote Hose in der Zielgruppen-Seele ist.
Solange die Leute noch an diese perfide und hochgradig verlogene, weil frei erfundene Infektionstheorie glauben, solange können „SIE“, die Herrscher, die Herde am Nasenring der Angst in jede Richtung dirigieren, die vorgesehen ist.
Mit den Worten eines Bloggers aus Berlin, der Betonflüsterer, ist hierzu eigentlich alles abschließend gesagt: „RTL: Wie schütze ich mich vor dem Hantavirus? Noooooo. Nicht schon wieder. Einmal reicht. Hanta Claus. Hanta Biden. Hanta Mango. Ich hol mir Hanta in Atlanta. Verpisst euch.“
„Dies ist eine Regierung, die lügt, betrügt, stiehlt, spioniert, tötet und ihre Befugnisse fast bei jeder Gelegenheit überschreitet.“
Das was John und Nisha Whitehead da glauben feststellen zu müssen, ist nicht begrenzt auf die USA. Die heilige Staatsraison muss schließlich auch in „UnsererDemokratie“ gewahrt werden.
Hat jemand noch die Nummer um die „Jüdische Stimme“ im Kopf, der jüdische Verein, der am Ende dann tatsächlich von einem deutschen Gericht vom Anti-Semitismus freigesprochen wurde? Wer hatte damals, sie wissen schon wann, lauthals getönt, „Wer Jude ist bestimme ich“? „Samma do a scho wieda so weid?“
Dem Antisemitismus-Beauftragten des Landes Hessen war es jedenfalls nicht zu blöd, den Verein „Jüdische Stimme“ verbieten zu wollen. Damit bewegt er sich in einer schon lange überkommen geglaubten Traditionslinie. „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“, wie Bertolt Brecht das schon mal schauervoll anmerkte.
Die hessische Landesregierung legt da noch einen neuen Gesetzesentwurf, in der vermeintlich gegenteiligen Richtung, drauf, in dem bis zu 5 Jahren Haft bei Leugnung des Existenzrechts Israels eingefordert wird. Doch gemach ihr Leut‘, „Russland ruinieren!“ oder die „ganze alte Zivilisation des Iran auslöschen“ dürfen Sie weiterhin ungestraft rumkrakelend einfordern. „Des wäa jo nu scheena…“
Allerdings pisst da mal wieder so ein Internetzler an die Wand: „Schon bald wird das bloße Aussprechen des Wortes „Freiheit“ als das schwerste Verbrechen überhaupt gelten. Jeder, der „Freiheit“ sagt – oder auch nur denkt – wird schlimmer verfemt sein als Klima-, Covid- oder Genderleugner.“
Das westliche Denken ist vergiftet. Seine Weltsicht ist grundlegend falsch.
Humor ist schon teilweise strafbewehrt verboten und verschwindet sowieso bald ganz. Denn wenn jemand den Witz, die Ironie, die Satire, den Hintersinn, die Pointe nicht versteht, könnten ja die Gefühle von solchen wehleidigen Snowflakes nicht nur aus der „Generation Waschlappen“ verletzt werden. Und das, also das Nicht-Verstehen, kann von den Verblödeten, äähhh…, den sich angesprochen Fühlenden, als Beleidung empfunden werden. „Vastängans? Ned? A wuaschd…“
Leider ist die Geschichte mit den kannibalischen Russen so schnell wieder aus den Meldungen verschwunden, wie sie aufgetaucht ist. Das hätte perfekt in die „G’schichtn“ hier reingepasst. Schad….
Die Aussichten: Bloomberg, das weltweit führende Medium für Finanzfuzzis, prophetisiert zum Zähne klappern: „Deutschland marschiert noch nicht – aber es baut bereits die Straßen dafür.“ Marschieren? Blödsinn! Wir fahr‘n, fahr‘n, fahr‘n, auf der Autobahn… Und, wer hat’s gebaut? Nein, nicht die Schweizer…
Dem berühmten Ausdruck aus dem Film „Der Pate“ soll hier das vieldeutige Ende gehören: „Nichts Persönliches, nur Geschäft“. Man sieht sich…
Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/
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Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts
Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/
Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.
Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln
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