– Die Wahl in Baden-Württemberg ist gelaufen: Grüne vorn
– Aber eine Koalition der CDU mit der AfD wäre möglich
– Ob die CDU die „Frohe Botschaft“ des Wahltages kennt?
Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist gelaufen. Das Wettrennen zwischen den regierenden Grünen und der mitregierenden CDU ging aus wie schon vor fünf Jahren, wobei die CDU stärker zunahm als die Grünen ab – es ist fast ein Patt mit weniger als einem Prozent Unterschied. Die Wahlanalysen zeigen, dass nicht die Wahlprogramme entscheidend waren, sondern der Bekanntheitsgrad und Sympathiewert der Spitzenkandidaten. Von der Programmatik her liegen die beiden Parteien zwar deutlich auseinander, was die beiden Spitzenkandidaten für das Ministerpräsidentenamt Manuel Hagel und Cem Özdemir nicht davon abgehalten hat, sich öffentlich fast in den Armen zu liegen. Es scheint ausgemachte Sache zu sein, dass sich die CDU nun als Juniorpartner der Grünen Regierung anbiedert. Doch muss das wirklich sein?
Nein, denn die CDU könnte den Ministerpräsidenten stellen und in Baden-Württemberg den Ton angeben – wie auch im Bund übrigens –, was allerdings nur mit der AfD möglich wäre. Denn: CDU und AfD hätten im neuen Stuttgarter Landtag ebenfalls eine komfortable Mehrheit der 154 Abgeordneten. Programmatisch liegen die Parteien nicht allzu sehr auseinander. Vieles scheinen die beiden Parteien voneinander abgeschrieben zu haben. Wer den Wahl-O-Mat nutzte um sich zu vergewissern, wie er oder sie liegt, konnte nach der Beantwortung der über 30 Fragen feststellen, dass die eigene Präferenz, je nachdem die Bestätigung für die eigene Partei, oder mit wenig Abstand eine Wahlempfehlung zugunsten der AfD oder CDU erhielt. Warum also nicht koalieren?
Schwarz-blau müsste die Zukunft sein
Mit der AfD könnte die CDU erheblich mehr durchsetzen als mit den Grünen. Wenn auch „die Musik“ im trostlosen Berlin gemacht wird, eine schwarz-blaue Koalition in BW würde den Takt für eine Trendwende setzen im ungebremsten Niedergang des ehemaligen Exportweltmeisters Deutschland, dessen Erfolgszentrum über Jahrzehnte in den high tec – Ländern BW und Bayern lagt. „Könnten“ – wäre da nicht die AfD, die in einer jahrelangen Medienkampagne zum Schmuddelkind der Nation dämonisiert wurde.
Könnte von einer CDU, die sich dem “C” im Parteinamen verpflichtet fühlt, nicht erwartet werden, sich christliche Gedanken zu machen? Beim heutigen Kirchgang stand das Johannes-Evangelium von der Begegnung von Jesus mit einer Samariterin am Brunnen im Mittelpunkt. Diese Frau wunderte sich, dass sich Jesus mit ihr unterhielt, nicht nur mit ihr als eine Frau, sondern mit einer Samariterin! Sie sagte: Du als Jude sprichst mit mir – wo doch Samariter in den Augen der Juden als Fremdvolk, eine Art Paria sind, jedenfalls als Außenseiter?
Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter
Denn man sollte wissen: Juden und Samariter galten als verfeindet. Niemals hätte ein Samariter einem halbtoten Juden am Wegrand geholfen. Und niemals wäre ein Jude bereit gewesen, einen Samaritaner zu lieben wie sich selbst. Nie hatte ein jüdischer Rabbi mit einer samaritanischen Frau gesprochen. Überhaupt pflegten die Juden bei ihren Reisen einen großen Bogen um die Samariter zu machen. Samariter waren für Juden quasi das, was in den Augen der heutigen Altparteien die geächtete AfD-Anhängern sind. Doch, und hier wird es christlich: Jesus durchbrach dieses Muster. Nicht nur in diesem Evangelium, sondern auch, als er ausgerechnet einen Samariter als Barmherzigen herausstellte.
Was könnten uns diese Gleichnisse aus der Bibel lehren? Leben wir gedanklich immer noch in der Zeit vor 2000 Jahren? Politiker tun sich ja bekanntlich schwer damit, aus der Geschichte zu lernen. Wäre es nicht an der Zeit, den Kleinkrieg mit der AfD zu beenden. In beiden Parteien gibt es außer Übereinstimmung in Sachfragen noch gute Christen. Mit der ausgrenzenden Brandmauer hatten die Altparteien bisher keinen Erfolg. Wie aus der Stadt Samaria schließlich ein Land Samaria wurde – heute der nördliche Teil des Westjordanlandes – so vergrößerte sich auch die AfD – trotz oder wegen der Stigmatisierung als politischer Paria – auf rund ein Fünftel der Bevölkerung.
15 Jahre Kretschmann reichen
Ein Politikwechsel gebietet nicht nur die Strategie, sondern insbesondere die inhaltliche Politik. Denn wie oben aufgezeigt, liegen CDU und AfD programmatisch näher beieinander als mit den Grünen. Gemeinsam würden sie den Wandel repräsentieren, der von weiten Teilen der Bevölkerung gefordert wird. Wenn Özdemir im Wahlkampf propagierte, es gebe drei wichtige Aufgaben für Baden-Württemberg, Wirtschaft, Wirtschaft und nochmals Wirtschaft, sollte er wissen, dass er mit der Programmatik seiner Grünen nicht erfolgreich sein kann. Wenn sich die CDU auf Biegen und Brechen einem „grünen“ Ministerpräsidenten unterwerfen will sollte sie wissen, dass sie dann nur eine einzige und starke Opposition haben wird, die AfD!
Die SPD wird sich mit ihren 5,5 Prozent wohl auf das Schicksal vorbereiten müssen, das jetzt der FDP widerfahren ist. Diese ist nach 75 Jahren aus dem Stuttgarter Parlament ausgeschieden, was meinerseits bedauert wird. Sie wäre heute nicht mehr überflüssig. Mit nur 0,6 Prozent Abstand zwischen CDU und Grünen sollte es keine ausgemachte Sache sein, dass Özdemir Ministerpräsident wird. 15 Jahre Kretschmann sollten reichen. In diesen Jahren hat Baden-Württemberg leider abgewirtschaftet. Es tut weh, das nicht nur mit ansehen, sondern auch den weiteren Niedergang des Landes mit erleben zu müssen. Wirklich weiter so?
Noch ein privates Anliegen, werte Leserinnen, werte Leser,
zwei Bücher „Die großen Lügen“ (Themen: Corona, Ukraine, Klima, Sicherheit) und „Persönliche Entwicklung“ nehme ich gerade in Angriff und sollen demnächst veröffentlicht werden. Es werden Sammelbände bestehender Artikel mit entsprechender Abstimmung aufeinander und nochmaliger Überarbeitung entstehen. Wenn Sie einen etwas größeren Verlag wissen, der eines der beiden Bücher oder auch beide veröffentlichen könnte bzw. würde, wäre ich Ihnen für diese Information sehr dankbar.
Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher „Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.
Während der Corona-Pandemie wurde ein Satz in immer neuen Varianten wiederholt: „Die Impfung ist sicher“. Er fiel nicht immer wortgleich, doch seine Botschaft war klar und konsistent. Von Regierungsmitgliedern, „Spitzenpolitikern“ und in weiten Teilen der Medien wurde die Impfung als verlässlich, geprüft und vertrauenswürdig dargestellt. Diese kommunikative Linie sollte Vertrauen schaffen — was bei vielen auch gelang. Bei mir und bei einigen anderen hinterließ sie jedoch ein Unbehagen, das bis heute nachwirkt. Und dieses Gefühl gibt mir heute recht: Die Impfung war alles andere als sicher!
Schon früh betonte der damalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dass bei der Entwicklung der Impfstoffe „keine Abstriche bei der Sicherheit“ gemacht würden. Die Sicherheit der Impfstoffe stehe „ganz oben auf der Agenda“, sagte er mehrfach. Die Botschaft war eindeutig: Auch wenn alles schneller gehe als sonst, bleibe der wissenschaftliche Standard unangetastet.
Von wegen!
Geschwindigkeit und Sicherheit wurden rhetorisch nicht als Spannungsverhältnis dargestellt, sondern als vereinbar. Dieser Unsinn ist ungefähr so, als würde man behaupten: Wir können die Schwangerschaft der Frauen von neun Monate auf zwei Monate verkürzen — bei gleichem Resultat.
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel warb mit Nachdruck für die Impfkampagne. Sie formulierte vorsichtiger, aber nicht weniger bestimmt. In Ansprachen und Pressekonferenzen verwies sie auf die Prüfverfahren der europäischen Zulassungsbehörden und darauf, dass man sich auf diese Prozesse verlassen könne. Konnte man eben nicht! Die Impfung sei ein Weg, sich selbst und andere zu schützen — ein Satz, der implizit Sicherheit voraussetzt.
Wie wir heute wissen, war weder Eigenschutz noch Fremdschutz durch die Impfung gegeben. Merkel vermied absolute Formulierungen, doch ihre Botschaft zielte auf Vertrauen in Staat, Wissenschaft und Verfahren. Und genau dieses Vertrauen wurde missbraucht.
Am deutlichsten formulierte Karl Lauterbach, zunächst als Gesundheitsexperte der SPD, später als Bundesgesundheitsminister. Er erklärte wiederholt, die Impfstoffe seien „sehr sicher“ und schwere Nebenwirkungen „extrem selten“. Hier eine offizielle Grafik zu Impfnebenwirkungen:
Ich würde mal sagen, die Grafik spricht für sich, oder, Herr Lauterbach?
Die Krankenhausdaten zeigen zweifellos, dass nach Covid-Impfungen wesentlich häufiger Nebenwirkungen behandelt wurden als sonst nach Impfungen üblich.
Im Februar 2022 meldete die deutsche Krankenversicherung „BKK ProVita“, dass bei ihren Versicherten erheblich mehr ärztliche Behandlungen wegen Covid-Impfnebenwirkungen abgerechnet wurden, als aufgrund der offiziellen Zahlen zu erwarten gewesen wäre.
Die BKK ProVita schlug vor, dass andere Krankenversicherungen ebenfalls ihre Versichertendaten auswerten und sie dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zur Verfügung stellen sollten. Das PEI ist in Deutschland für das Erfassen von Impfnebenwirkungen zuständig. Doch was geschah in „unserer Demokratie“? Am 1. März 2022 wurde Andreas Schöfbeck, der Vorstand der „BKK ProVita“ gefeuert. Er hatte auf die mutmaßliche Untererfassung von Impfnebenwirkungen hingewiesen.
Die Lüge von der Sicherheit der Impfung mit „sehr seltenen Nebenwirkungen“ musste schließlich aufrechterhalten werden. nicht wahr?
Das Thema Nebenwirkungen hat Helmut Sterz, lange Zeit Cheftoxikologe und Autor des absolut lesenswerten Buches „Die Impfmafia“, besonders beschäftigt. Mehr zu Helmut Sterz und seinem Buch im nächsten Abschnitt dieses Artikels. Auf Seite 57 schreibt Sterz zu den Impfnebenwirkungen:
„Sehr früh nach der Marktzulassung war eine Welle von schweren Nebenwirkungen bei Geimpften zu erkennen. Die Verantwortlichen der Gesundheitsbehörden hätten daher die Zulassung der mRNA-Vakzine bereits im Laufe des Jahres 2021 rückgängig machen müssen. Das haben Sie nicht in Erwägung gezogen, und dafür sollten sie angeklagt werden: Meine Arbeit liefert hinsichtlich der Pfizer/BioNTech-Vakzine CORMINATY klare Beweise für die Schuld der Behördenexperten.“
Auf Seite 200 ist im Buch von Helmut Sterz zu lesen:
„Meine Analyse hat schwerwiegende Abweichungen von praktisch allen verbindlichen Behördenrichtlinien in Bezug auf die präklinische Sicherheit aufgedeckt. Es ist wahrlich erschreckend, wenn man jetzt im Nachhinein konstatieren muss, dass der größte Teil der beim Menschen registrierten Nebenwirkungen bei der Anwendung von COMIRNATY in sorgfältig durchgeführten Tierversuchen hätte vorhergesehen und durch Einschränkung der Indikation vermieden werden können.“
Sterz beschreibt in seinem Buch zahlreiche Fälle von Impfgeschädigten, die unter schweren gesundheitlichen Folgen leiden, darunter neurologische Störungen, Herzprobleme und Autoimmunerkrankungen. Er kritisiert die mangelnde Unterstützung für die Betroffenen, die von den verantwortlichen Stellen im Regen stehengelassen werden.
Die Frage ist, was unsere angeblich demokratisch strukturierte Gesellschaft wert ist, wenn sie andere Meinungen nicht mehr zulässt. Ist nicht gerade das Festhalten an einem Narrativ bei gleichzeitigem Abschmettern anderer Sichtweisen das Merkmal für eine Diktatur schlechthin?
Andersdenkende und tatsächlich „Besserwissende“ wie Andreas Schöfbeck, der deutsche Mediziner und emeritierte Hochschullehrer, Sucharit Bhakdi, der deutsche Internist, Sozial- und Umweltmediziner sowie Politiker, Wolfgang Wodarg, und viele andere wahrheitssuchende Menschen wurden in der Coronazeit vom mafiös organisierten Coronaregime diffamiert, etikettiert, diskreditiert und stellenweise auch verfolgt. Jede Meinung, die das „Imperium der Lügen“ gefährdete, wurde plattgemacht.
Meinungspluralismus — ein unverzichtbares Kennzeichen einer Demokratie — war nicht mehr gegeben. Als Mediziner und Wissenschaftler sollte Karl Lauterbach wissen, dass bei der Wahrheitssuche Dissens die Essenz der Wissenschaft ist. In seiner Funktion als Politiker war ihm Wahrheitssuche fremd, weshalb er auch äußerte, dass Wahrheit oftmals der „politische Tod“ sei.
In der Coronazeit herrschte Diktatur. Sie wird wohl bei einigen Historikern — Rückgrat vorausgesetzt — als „Coronadiktatur“ in die Geschichte eingehen.
Für Lauterbach war die Impfung das zentrale Instrument zur Beendigung der Pandemie. Zweifel an ihrer Sicherheit wies er regelmäßig zurück — eine zutiefst antidemokratische und unwissenschaftliche Denk- und Verhaltensweise. Aus diesem Grund sehe ich Herrn Lauterbach besonders in der Pflicht, sich seiner Verantwortung zu stellen.
Die politische Kommunikation der Corona-Protagonisten folgte einer klaren Logik: In einer Krise, in der schnelles Handeln erforderlich schien, sollte Unsicherheit nicht betont, sondern begrenzt werden. Die Sicherheit der Impfung wurde von den Entscheidern in Coronazeiten vermutlich nicht als vollständige Abwesenheit von Risiken verstanden — wenn auch meist von den Coronaerzählern anderes behauptet wurde —, sondern als ausreichend belegt für eine breite Anwendung der Giftspritzen.
Dass die Sicherheit der neuen Impfstoffe sich nicht auf Langzeitdaten stützen konnte, wurde nur selten explizit thematisiert und in den Hintergrund gerückt.
Aber wie kommt das bei den Bürgern an? Wenn die Politik sagt, etwas sei „sicher“, verstehen viele Bürger darunter mehr als eine statistische Risiko-Nutzen-Abwägung. Sie hören eine Zusicherung, eine Beruhigung — eine Form von Garantie. Dem Bürger ist dabei oft nicht klar, dass in der Sprache der Wissenschaft „sicher“ meist bedeutet: Nach aktuellem Kenntnisstand überwiegt der Nutzen. Wissenschaft ist immer nur der momentane Stand des Irrtums, und versucht, der wie auch immer gearteten „Wahrheit“ näher zu kommen. Für den Bürger klingt das jedoch so: Es besteht kein ernstzunehmendes Risiko! Dabei war das Risiko enorm, wie der massive Anstieg der Impfnebenwirkungen und die rasant zunehmende Übersterblichkeit seit Impfbeginn Ende 2020 zeigt.
Diese Diskrepanz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und politischer Kommunikation wurde selten offen thematisiert. Stattdessen dominierte eine Sprache der Gewissheit. Zweifel galten schnell als irrational oder unsolidarisch. Wer Fragen stellte, riskierte, zu einem „Impfgegner“ abgestempelt zu werden — unabhängig davon, ob es um grundsätzliche Ablehnung oder um konkrete Sicherheitsaspekte ging.
Rückblickend lässt sich sagen: Die Aussage „Die Impfung ist sicher“ war weniger eine wissenschaftliche Feststellung als eine politische, auf fingierten Fakten beruhende Erzählung. Sie diente dazu, Handlungsfähigkeit zu demonstrieren und gesellschaftliche Mobilisierung zu ermöglichen. Schließlich warteten viele Bürger auf die Erlösung in Form der Impfung aus diesem lebensbedrohlich kommunizierten Zustand, der aber lediglich so gefährlich war wie eine mittelmäßige Grippe. Die Wirkungen der Impfung waren wesentlich lebensbedrohlicher als das, wovor sie schützen sollten. Und das wussten die Entscheider in Coronazeiten relativ früh. Dennoch beharrten sie auf ihrem Narrativ, führten in Deutschland für etwa neun Monate sogar die grundgesetzwidrige einrichtungsbezogene Impfpflicht ein, und forcierten darüber hinaus eine allgemeine Impfpflicht. Sie zerstörten dabei zahllose wirtschaftliche Existenzen und brachten auch viele Menschen gesundheitlich schwer in Gefahr.
Die Verantwortlichen sollten sich einem umfassenden Untersuchungsausschuss stellen – nicht nur einer Enquete-Kommission.
Die einrichtungsbezogene Impfpflicht bedeutete faktisch: Wer seinen Arbeitsplatz etwa im Krankenhaus nicht verlieren wollte, musste sich impfen lassen. Für die Betroffenen war das kein freiwilliger medizinischer Eingriff, sondern eine existenzielle Zwangssituation.
Viele empfanden diese Regelung daher als eine Form indirekter Erpressung: Entweder Impfung — oder Verlust der beruflichen Existenz. Wenn der Staat Menschen vor die Wahl stellt, ihre körperliche Integrität oder ihre wirtschaftliche Lebensgrundlage zu riskieren, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie weit demokratische Prinzipien in einer solchen Situation noch gewahrt sind.
Sind solche Maßnahmen noch Ausdruck eines freiheitlichen Rechtsstaates — oder bereits Anzeichen einer Diktatur?
Die „Pandemie“ hat gezeigt, dass politische Kommunikation dem gesellschaftlichen Bedürfnis nach Klarheit nachkommen muss. Die Bevölkerung hätte tiefgehend darüber informiert werden müssen, dass es sich insbesondere bei den mRNA-Impfstoffen nicht um ein klassisches Vakzin, sondern um einen genverändernden Wirkstoff handelt, dessen Folgen aufgrund fehlender Langzeitdaten nicht absehbar sind. Die nicht ausgegorenen Impfstoffe hätten gar nicht erst zugelassen werden dürfen, was natürlich den renditegierigen Impfstoffherstellern gar nicht gepasst hätte. Liegt da vielleicht der Hund begraben?
Information über — sowie Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen
Anfang Dezember 2025 erschien das äußerst bemerkenswerte Buch „Die Impfmafia“ von Helmut Sterz, auf das ich mich in diesem Abschnitt beziehe. Es gibt aus meiner Sicht momentan keine bessere und profundere Darstellung der unrechtmäßigen Geschehnisse in Hinblick auf Entwicklung und Zulassung von Vakzinen.
Helmut Sterz, langjähriger Toxikologe in der Pharmabranche — zuletzt bei Pfizer tätig —, versteht sein Werk als fundamentale Abrechnung mit der Pharmaindustrie und den politischen Entscheidungsträgern der Corona-Impfkampagne. Er war über 35 Jahre in leitender Funktion im Bereich Toxikologie tätig und sieht sich daher fachlich legitimiert, die Abläufe kritisch zu bewerten.
Ebenso wie der ehemalige Pfizer-Vizepräsident Michael Yeadon, der die Pharmaindustrie scharf kritisierte und behauptete, „auf ein Kind, das durch Covid stirbt, kommen 100 Kinder, die durch die Impfung sterben“, versteht sich auch Helmut Sterz als Insider, der die Vorgänge in der Branche aus eigener Erfahrung beurteilen kann.
Beide äußern die Auffassung, dass es während der Coronazeit zu schwerwiegenden Fehlentwicklungen in der Pharmabranche gekommen sei.
Sterz beleuchtet in seinem Buch die Entwicklung und Zulassung der mRNA-Impfstoffe, insbesondere des Pfizer/BioNTech-Impfstoffs COMIRNATY, und erhebt schwere Vorwürfe gegenüber Herstellern und zuständigen Behörden. Er kritisiert, dass aus seiner Sicht grundlegende wissenschaftliche und ethische Standards verletzt wurden.
Darüber hinaus ordnet Sterz die Impfstoffpolitik in einen größeren machtpolitischen Kontext ein. Er verweist auf den Einfluss internationaler Organisationen wie dem World Economic Forum (WEF) und dessen Politikerschmiede — „Young Global Leaders“ —, die einst Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier, Jens Spahn, Annalena Baerbock und Konsorten zu dem formten, was sie heute sind. Auch globale Finanzakteure wie BlackRock — bei dessen deutschem Ableger Bundeskanzler Friedrich Merz fünf Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender diente — nennt Sterz in diesem Zusammenhang. Ebenso bezieht er supranationale Institutionen wie die WHO sowie superreiche Oligarchen und Familien wie Rockefeller und Rothschild ein. Sterz argumentiert, dass politische und wirtschaftliche Netzwerke in der Pandemiepolitik eine besondere Rolle gespielt hätten.
Ende 2020 brachte die Pharmaindustrie angeblich wirksame Impfstoffe nach nur wenigen Monaten Forschung auf den Markt, obwohl dies üblicherweise Jahre dauert. Der Autor des Buches äußert starke Skepsis gegenüber der schnellen Entwicklung und betont, dass die Substanzen von Pfizer/BioNTech keine Impfungen im herkömmlichen medizinischen Sinne, sondern modifizierte mRNA-Injektionen seien.
Im Jahr 2021 häuften sich Berichte über ungewöhnlich viele und schwere Impfnebenwirkungen, die alle Altersgruppen und Organsysteme betrafen und teils lebensbedrohlich waren. Anfang 2022 forderten autokratisch eingestellte Politiker rigorose Maßnahmen gegen Impfunwillige, darunter massive Freiheitseinschränkungen. Zudem wurden Impfunwillige wie Bürger zweiter Klasse behandelt — man denke nur an 2G, 3G, Verunglimpfungen wie „Pandemie der Ungeimpften“ und dergleichen.
Was Helmut Sterz an der Entwicklung und Zulassung der COVID-19-Impfstoffe kritisiert
Als die COVID-19-Impfstoffe Ende 2020 zugelassen wurden, dominierte der politische Wille, eine angeblich globale Krise möglichst schnell zu beenden. In dieser Atmosphäre der nicht bestehenden, jedoch kommunizierten Dringlichkeit geriet eine Frage in den Hintergrund, die in der Arzneimittelentwicklung normalerweise zentral ist: Was wissen wir — und was wissen wir noch nicht?
Der Mediziner und Autor Helmut Sterz setzt genau an dieser Stelle an. In seinem Buch „Die Impfmafia“ — das zur Pflichtlektüre für jeden aufgeklärten und informierten Menschen gehören sollte – kritisiert er weniger den Impfstoff als solchen, sondern das Verfahren, mit dem er entwickelt, geprüft und zugelassen wurde.
Sterz’ Kernthese lautet: Die COVID-19-Impfstoffe, insbesondere die neuartigen mRNA-Impfstoffe, kamen auf den Markt, ohne dass alle sicherheitsrelevanten präklinischen Studien durchgeführt wurden, die üblicherweise dazu dienen, langfristige Risiken auszuschließen. Für ihn ist das kein Detail, sondern ein grundlegendes Problem wissenschaftlicher Sorgfalt.
Ein zentraler Punkt seiner Kritik betrifft die fehlenden Langzeit-Toxizitätsstudien. In der klassischen Arzneimittelentwicklung werden neue Wirkstoffe über lange Zeiträume an Tieren getestet, um schleichende Schäden an Organen, chronische Entzündungen oder Autoimmunreaktionen zu erkennen. Diese Studien dauern Monate oder Jahre — Zeit, die während der Pandemie bewusst nicht abgewartet wurde. Sterz stellte richtigerweise fest: Man konnte zum Zeitpunkt der Zulassung schlicht nicht wissen, ob sich bestimmte Nebenwirkungen erst langfristig zeigen.
Eng damit verbunden ist sein Hinweis auf nicht durchgeführte Genotoxizitäts- und Karzinogenitätsstudien. Solche Tests sollen klären, ob ein Wirkstoff das Erbgut schädigen oder langfristig das Krebsrisiko erhöhen kann. Bei den COVID-19-Impfstoffen wurden diese Untersuchungen nicht experimentell durchgeführt, sondern mit dem Argument übersprungen, dass die verwendeten Bestandteile „nicht als genotoxisch oder karzinogen zu erwarten“ seien. Für Sterz ist genau das der kritische Punkt: Annahmen ersetzen Messungen. Gerade bei einer neuen Technologie wie der mRNA-Plattform hält er das zurecht für wissenschaftlich unzureichend.
Ein weiterer Aspekt seiner Argumentation betrifft die unzureichend untersuchte Verteilung der Impfstoffbestandteile im Körper. Sterz bemängelt, dass nicht systematisch geprüft wurde, in welchen Organen sich die Wirkstoffe oder ihre Abbauprodukte anreichern, wie lange sie dort verbleiben und welche biologischen Effekte daraus entstehen könnten. Im Klartext: Man wusste nicht genau, wohin der Impfstoff im Körper gelangt — man ging davon aus, dass dies unproblematisch sei.
All diese Punkte fasst Sterz unter einem übergeordneten, absolut berechtigten Vorwurf zusammen: Die Notfall- beziehungsweise bedingte Zulassung hat dazu geführt, dass klassische Prüfschritte verkürzt, zusammengelegt oder in die Zeit nach der Zulassung verschoben wurden. Langzeitdaten sollten vor, und nicht nach dem breiten Einsatz erhoben werden. Ein Teil der Sicherheitsprüfung hat faktisch in der Allgemeinbevölkerung stattgefunden — an den „Versuchskaninchen“, wie Olaf Scholz die Geimpften im Wahlkampf 2021 bezeichnete.
Sterz kritisiert zu Recht, die Fachinformationen zu den Impfstoffen seien unvollständig und irreführend gewesen. Ärzte und Patienten wurden nicht ausreichend über mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt. Auf Seite 204 seines Buches schreibt Sterz:
„Die von den Behörden und ihren Experten während der „Pandemie“ verbreiteten Informationen zur Sicherheit und Qualität der neuartigen Vakzine entbehrten einer wissenschaftlich gesicherten Grundlage, sie enthielten oft absichtliche Lügen, um den Menschen durch Angstmache „an der Nadel“ zu halten.
Aufgrund meiner fachlichen Erfahrung beurteile ich dieses Vorgehen bei der präklinischen Entwicklung von COMIRNATY als kriminell. Sowohl in den USA als auch in Europa können nach Erklärung eines Gesundheitsnotstands besondere Gesetze erlassen werden, die alle an der Bekämpfung der Notsituation Beteiligten von einer Haftung für Schäden jeglicher Art befreit, welche durch die Bekämpfungsmaßnahmen entstehen. Allerdings greift diese Immunität nicht, wenn die betreffenden Personen oder Institutionen sich im Zusammenhang mit ihrem Auftrag eines absichtlichen Vergehens oder einer willentlichen Amtspflichtverletzung schuldig machen. Meine Analyse belegt, dass derartige Vergehen im Verlauf der präklinischen Sicherheitsprüfungen vielfach geschehen sind.“
Wann hören wir endlich „Handschellen klicken“, wie es der deutsche Moderator und Autor Peter Hahne, in einem Interview mit der Weltwoche am 7. April 2024 forderte? Wörtlich sagte er bei der Textstelle in den Minuten 43 und 44:
„… ich will Handschellen klicken hören. (…) Die Akten des Robert Koch-Instituts sagen eindeutig: Die Verschwörungstheorien sind reinste Realität und jetzt erwarte ich, dass doch endlich die Politik sagt nicht nur Aufklärung, sondern Schuldzuweisung — ohne dem hat das doch gar keinen Sinn — wir wollen jetzt wissen, wer ist schuld daran, dass das zur Ideologie wurde. Und jetzt kann ich Ihnen ganz klar sagen was mein Vorschlag ist: Lasst doch endlich aus den Gefängnissen die Leute raus, die da immer noch sitzen – Ärzte, Hebammen, Gesundheitspersonal, die falsche Impfausweise ausgestellt haben und sowas (…), lasst die frei, wir brauchen jetzt viel Platz für Politiker, für die Verantwortlichen (…) es bleibt mein Satz bestehen: Ich will Handschellen klicken hören – das Schlimmste ist, dass die Leute sich jetzt aus der Verantwortung stehlen…“
Sie besitzen kein Rückgrat, keine Ehre und kein Format — traurig, aber wahr. Es lohnt sich, das ganze 90 Minuten dauernde Interview mit Peter Hahne anzusehen, der Deutschland als moralisch verseuchtes Notstandsgebiet beschreibt.
Nun wieder zurück zu den Ausführungen von Helmut Sterz.
Wichtig ist auch, was Sterz ausdrücklich nicht sagt: Er behauptet nicht, dass die Impfstoffe zwangsläufig gefährlich seien oder dass jeder Geimpfte Schaden davonträgt. Sein Argument ist subtiler und zugleich unbequemer:
Das Fehlen bestimmter Studien bedeutet ein Fehlen von Wissen. Und dieses Nicht-Wissen sei in Kauf genommen worden, obwohl es um Eingriffe bei Millionen — ja Milliarden — gesunder Menschen ging.
Sterz’ Kritik richtet sich damit weniger gegen einzelne Forscher oder Hersteller als gegen ein System, das im Ausnahmezustand bereit war, wissenschaftliche Standards flexibel auszulegen. Wissenschaft lebt nicht nur von Ergebnissen ihrer Forschung, sondern von transparenten Verfahren, klar benannten Unsicherheiten und der Bereitschaft, auch unbequeme Fragen zu stellen.
Gerade deshalb entfaltet Sterz‘ Kritik ihre Wirkung nicht als Gegenrede zur Impfung an sich, sondern als Grundsatzfrage moderner Medizin: Wie viel Ungewissheit sind wir bereit zu akzeptieren — und wer entscheidet darüber?
„Wir waren die Versuchskaninchen“
Als Olaf Scholz im Herbst 2021 erklärte, die bereits Geimpften seien „die Versuchskaninchen“ gewesen, war das vermutlich als Ermutigung gedacht. Glücklich diejenigen, die sich nicht ermutigen ließen. Doch der Satz wirkte auch wie ein unfreiwilliges Geständnis. Denn er benannte offen, was zuvor stets bestritten oder beschwichtigt worden war: dass die breite Impfkampagne nicht nur Schutzmaßnahme, sondern auch Erkenntnisquelle war.
Der Begriff „Versuchskaninchen“ ist kein harmloses Bild. Er steht für das Objekt eines Experiments, nicht für dessen Gestalter. Für jemanden, der politische Verantwortung trägt, ist diese Wortwahl mehr als ein rhetorischer Ausrutscher. Sie verrät ein Denken, in dem Millionen Menschen rückblickend als notwendige Etappe auf dem Weg zu mehr Sicherheit erscheinen — nicht als selbstbestimmte Individuen, sondern als statistische Masse. Die Massenimpfung war auch ein groß angelegtes, unverantwortliches Sozialexperiment.
Besonders problematisch war der Kontext. Die Impfstoffe waren neu, Langzeitdaten fehlten, viele Fragen waren offen. Genau deshalb war Vertrauen entscheidend. Wer in dieser Lage suggeriert, dass die ersten Geimpften faktisch Teil eines großangelegten Feldversuchs waren, beschädigt dieses Vertrauen — selbst dann, wenn er sich selbst einschließt. Im Nachhinein war es aus meiner Sicht gut und vielleicht lebensrettend, wenn manche Menschen sich aufgrund dieser Aussage den oftmals schädlichen Impfstoff nicht verpassen ließen.
Ein kleiner Rückblick:
Als 2020 die ersten COVID-19-Impfstoffe zugelassen wurden, überwog die Erleichterung. Endlich schien ein Ausweg aus der Pandemie — in Wirklichkeit PLANdemie — in Sicht. Ich erinnere mich noch, wie in einem meiner Managementseminare eine junge Dame plötzlich von ihrem Stuhl mit ihrem Smartphone in der Hand aufsprang und freudestrahlend und lautstark verkündete: „Nächsten Dienstag werde ich geimpft“.
Doch kaum begann die Massenimpfung, erhob sich eine kritische Stimme, die die Sache in ein anderes Licht rückte: Die Kampagne, so argumentierten einige Experten und Publizisten richtigerweise, wirke wie ein groß angelegtes Sozialexperiment. Nicht heimlich, nicht illegal — aber in ihrer Struktur, ihrem Umfang und ihrer Geschwindigkeit einzigartig.
Hinzu kommt die gesellschaftliche Dimension: Impfkampagnen, Empfehlungen für Kinder, Booster-Strategien und Debatten über Impfpflichten zeigten, dass politische Entscheidungsträger und die Pharmaindustrie gemeinsam ein beispielloses Projekt durchführten, ohne dass die Bevölkerung die volle Kontrolle über die Risiken hatte. Die Massenimpfung wurde so zu einem Experiment, bei dem Millionen Menschen gleichzeitig beobachtet, bewertet und statistisch erfasst wurden — und sehr viele von ihnen — geschädigt.
Schließlich war auch die Kommunikation ein zentraler Punkt der kriminellen Vorgehensweise der Verantwortlichen. Politiker und Medien betonten wiederholt, dass die Impfstoffe „sicher“ seien. Es entstand ein Spannungsfeld: Einerseits sollte Vertrauen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geschaffen werden, andererseits wurden offene, absolut berechtigte Fragen und enorme Unsicherheiten weitgehend ausgeblendet. Die hinters Licht geführten Menschen waren Teil eines strategisch geplanten Testfeldes, in dem die Handlungs- und Entscheidungsfreiheit der „Versuchskaninchen“ sowie eine ausreichende Kenntnis über Risiken nur eingeschränkt gegeben war.
Fazit
Die Massenimpfung war nicht nur eine medizinische — definitiv unsichere, im Nachhinein schädliche — Maßnahme, sondern auch ein soziales und epidemiologisches, weltweit einmaliges Experiment. Meines Erachtens war es zudem kriminell, da es auf Langzeitwissen verzichtete und die Bevölkerung immensen Risiken aussetzte. Nach dem sprunghaften Anstieg der Nebenwirkungen und der Sterberate hätten die Corona-Vakzine unverzüglich zurückgezogen werden müssen. Dies geschah aber nicht. Die Protagonisten aus Politik, Medien und Wissenschaft haben sich schuldig gemacht und sollten sich vor Gericht verantworten müssen.
Dieses Experiment war auch ganz im Sinne des — in einem vorigen Artikel dieser Serie bereits beschriebenen — „Great Reset“. Die eigentlichen Drahtzieher der PLANdemie – die Macht- und Besitzeliten — wollten offenbar unter anderem austesten, wie weit die Bevölkerung gehorsam den Empfehlungen und Erpressungen ihrer Politmarionetten folgen würde.
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wir bitten Sie um Veröffentlichung des Presseberichts zu
In der aktuellen Pressemitteilung geht es um:
Jetzt unabwendbar! Artikel 20 GG wird vernichtet!
Der Berliner Künstler und Bürgerrechtler Ralph Boes teilt mit, dass seine Verfassungsbeschwerde gegen die Vernichtung seines Kunstwerkes “Artikel 20 GG in Gold auf Buche” vom Bundesverfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen worden ist. Damit ist die staatliche Vernichtung des Artikels 20 nicht mehr abzuwenden.
Boes spricht von einem Vorgang, der den Kern der Demokratie berührt.
„Kunst nimmt ja oft vorweg, was später in der Wirklichkeit geschieht. Denken wir nur an Orwells 1984. Wenn jetzt der Artikel 20 GG vernichtet wird, handelt es sich um ein Realbild zum Zustand unserer Republik“, sagt Boes.
– Er ist ein freilaufender gefährlicher Wiederholungstäter
– Nimmt denn die Serie der Anschläge auf uns kein Ende?
– Wen wird die Geschichte einmal zur Verantwortung ziehen?
Wolodymyr Selenskyj, der angebliche “Verteidiger europäischer Freiheit und Werte”, lässt nicht nur Schiffe im Schwarzen Meer versenken; nun trafen seine Seedrohnen einen LNG-Tanker – aber nicht in seinem angrenzenden Meer, von dem man meinen könnte, dass es ihm alleine gehört; nein, der Angriff auf den Flüssiggas-Tanker erfolgte in unserem europäischen Mittelmeer vor der Küste Afrikas. Als Folge zogen augenblicklich die Gaspreise erneut an. Die Märkte reagieren zunehmend empfindlich, seit bereits Katar nach dem Beschuss aus dem Iran zwei Tage zuvor einen Produktionsstopp von LNG verfügt hat. Der europäische Gaspreis machte einen Sprung von 42 Prozent – und jetzt geht es gerade so weiter. Der von uns finanzierten ukrainischen Führung ist das völlig schnuppe.
Dabei ist Selenskyj ein gefährlicher Wiederholungstäter. Schon vor Beginn des Ukrainekrieges zapfte er zu unseren Lasten die Überland-Gaspipeline nach Europa an und versuchte, den Zubau der alternativen Pipeline außerhalb seines Herrschaftsbereiches durch die Ostsee zu hintertreiben; es gelang ihm bekanntlich nicht, Nord Stream 2 wurde trotzdem gebaut, was das deutsch-russische Konsortium Milliarden kostete (und uns Milliarden ersparen sollte). Schon das günstige russische Gas aus Nord Stream 1 hatte die deutsche Industrie florieren lassen und den privaten Haushalten niedrige Heizkosten beschwert; Nord Stream 2 war das auf eine prosperierende deutsche Wirtschaft ausgelegte nächste Zukunftsprojekt – bis es von ukrainischen Terroristen unter US-Ägide in völkerrechtswidriger Weise sabotiert wurde.
Bei Geld hört die Freundschaft auf
Doch die grüngefärbte Berliner Ampelpolitik wollte kein Gas mehr, weil sie immer noch glaubt, dieses sei ein „Klimakiller“ – und das, obwohl die CO2-Konzentration in der Erdgeschichte schon fast zehnmal so hoch war wie heute (und zwar ohne dass von Menschen fossile Brennstoffe verheizt wurden). Also glaubte Selenskyj ein gutes Werk zu tun, als er in einer „Koalition der Willigen“ (USA, deutsche und europäische Grüne und andere Anhänger des menschengemachten Klimakults) Nord Stream sprengen ließ. Der Gaspreis stieg infolgedessen drastisch, denn das vom damaligen Wirtschaftszerstörungsminister Habeck ersatzweise favorisierte LNG ist knapp, somit naturgemäß teuer und beschert den Lieferländern bei gleichzeitigem Wegfall von „Russengas“ eine exorbitante Handelsspanne. Auch die USA langen hier voll zu, denn beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf.
Nun sollte es eigentlich der gesunde Menschenverstand gebieten, die kostspielige „Freundschaft“ mit der Ukraine unverzüglich zu beenden – jedenfalls solange dieser Selenskyj sein Unwesen treibt. Doch man muss sich an den Kopf fassen: Wir schicken der Ukraine (!) über Polen schon seit einiger Zeit Gas – aber jetzt sogar noch mehr – und das, obwohl der Füllstand unserer eigenen Gasspeicher bereits auf alarmierende 20 Prozent gesunken ist. Wie der Skandal funktioniert, beschreibt “Bild”: “Die Ukraine bekommt ab jetzt Gas aus einem deutschen Flüssiggas-Terminal auf der Insel Rügen – gegen den Kälte-Terror Russlands! Die ukrainische ‚Naftogaz‘-Gruppe hat sich nach Bild-Informationen die Lieferung von US-amerikanischem Flüssigerdgas (LNG) über das Terminal des Unternehmens „Deutsche ReGas“ gesichert. Das LNG wird aus den USA per Schiff bezogen und aus Deutschland vom Energieunternehmen TotalEnergies Deutschland in die Ukraine geliefert. Brisant: Nachdem das LNG von Deutsche ReGas wieder in Gas umgewandelt (‚regasifiziert‘) wurde, wird es über Pipelines nach Lubmin geleitet – dem Ort, wo russisches Gas von 2011 bis 2022 über Nord Stream nach Deutschland kam… Von dort aus wird das Gas über Polen in die Ukraine geliefert, wo es Naftogaz zur Verfügung steht, um den Bedarf des Landes zu decken.” Soweit “Bild”.
Ungarn und Slowakei: Das Ende der Geduld
Und wo bleiben wir? Der Niedergang Deutschlands wird sich wegen der absehbar weiteren Erhöhung der Energiepreise beschleunigen. Der höhere Gaspreis schlägt auch auf den Strompreis durch, weil Gaskraftwerke die ebenfalls abgewürgten Atom- und Kohlekraftwerke ersetzen müssen. Auch noch so hohe Sonderschulden können den Abstieg Deutschlands nicht aufhalten. Was die deutsche Politik tut, grenzt an Selbstzerstörung und kriminelle Kumpanei. Das müsste nicht so sein; im Gegenteil: Die Slowakei etwa stellt ihre Stromhilfen für die Ukraine ein, die das Netz der Ukraine stabilisieren sollte. Die Fico-Regierung rechtfertigt diesen Schritt damit, dass die Ukraine ihrerseits die Slowakei von russischen Öllieferungen abschneidet – genau wie Ungarn auch. Beide Länder bezogen russisches Öl über die – von der Ukraine hierzu vorvergangene Woche sabotierte – Druschba-Pipeline. Die Ukraine, so Fico, habe einen Erdöl-Notstand in der Slowakei verursacht.
Die Geduld anderer EU-Länder mit dem skrupellosen Selenskyj-Regime scheint nun am Ende zu sein. Hingegen ist die Geduld der deutschen Politik mit diesem ukrainischen Zar anscheinend grenzenlos. Es wird wohl nicht ausbleiben, dass Juristen und Historiker dereinst die Frage zu beantworten haben, wer für das Desaster in Deutschland verantwortlich war: Waren es die Terroranschläge der Ukraine mithilfe der USA, oder war es der ökonomische Masochismus der eigenen politischen Führung? War es Unwissen, Blauäugigkeit oder Vorsatz, und wenn ja, von welchen Verantwortlichen? Vor welchem Richter werden sich diese sattsam bekannten Akteure einmal verantworten müssen? Oder werden die eigentlichen Drahtzieher, wie schon oft in der Geschichte, unbeschadet von dannen ziehen? Vermutlich eher Letzteres.
Das sogenannte „Völkerrecht“ sieht leider kein Recht der Völker vor, in dessen Namen solche Energie-Verbrechen aufgeklärt und die Täter abgeurteilt werden. Wenn, dann müssten dies Gerichte bewerkstelligen – und vor diesen ist man bekanntlich in Gottes Hand…
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Zwei Bücher „Die großen Lügen“ (Themen: Corona, Ukraine, Klima, Sicherheit) und „Persönliche Entwicklung“ nehme ich gerade in Angriff und sollen demnächst veröffentlicht werden. Es werden Sammelbände bestehender Artikel mit entsprechender Abstimmung aufeinander und nochmaliger Überarbeitung entstehen. Wenn Sie einen etwas größeren Verlag wissen, der eines der beiden Bücher oder auch beide veröffentlichen könnte bzw. würde, wäre ich Ihnen für diese Information sehr dankbar.
Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher „Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.
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Wissen ist frei – auch wenn das manche eliteinstruierte Politiker und Journalisten anders sehen.
Während der Corona-Pandemie wurde ein Satz in immer neuen Varianten wiederholt: „Die Impfung ist sicher“. Er fiel nicht immer wortgleich, doch seine Botschaft war klar und konsistent. Von Regierungsmitgliedern, „Spitzenpolitikern“ und in weiten Teilen der Medien wurde die Impfung als verlässlich, geprüft und vertrauenswürdig dargestellt. Diese kommunikative Linie sollte Vertrauen schaffen — was bei vielen auch gelang. Bei mir und bei einigen anderen hinterließ sie jedoch ein Unbehagen, das bis heute nachwirkt. Und dieses Gefühl gibt mir heute recht: Die Impfung war alles andere als sicher!
Schon früh betonte der damalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dass bei der Entwicklung der Impfstoffe „keine Abstriche bei der Sicherheit“ gemacht würden. Die Sicherheit der Impfstoffe stehe „ganz oben auf der Agenda“, sagte er mehrfach. Die Botschaft war eindeutig: Auch wenn alles schneller gehe als sonst, bleibe der wissenschaftliche Standard unangetastet.
Von wegen!
Geschwindigkeit und Sicherheit wurden rhetorisch nicht als Spannungsverhältnis dargestellt, sondern als vereinbar. Dieser Unsinn ist ungefähr so, als würde man behaupten: Wir können die Schwangerschaft der Frauen von neun Monate auf zwei Monate verkürzen — bei gleichem Resultat.
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel warb mit Nachdruck für die Impfkampagne. Sie formulierte vorsichtiger, aber nicht weniger bestimmt. In Ansprachen und Pressekonferenzen verwies sie auf die Prüfverfahren der europäischen Zulassungsbehörden und darauf, dass man sich auf diese Prozesse verlassen könne. Konnte man eben nicht! Die Impfung sei ein Weg, sich selbst und andere zu schützen — ein Satz, der implizit Sicherheit voraussetzt.
Wie wir heute wissen, war weder Eigenschutz noch Fremdschutz durch die Impfung gegeben. Merkel vermied absolute Formulierungen, doch ihre Botschaft zielte auf Vertrauen in Staat, Wissenschaft und Verfahren. Und genau dieses Vertrauen wurde missbraucht.
Am deutlichsten formulierte Karl Lauterbach, zunächst als Gesundheitsexperte der SPD, später als Bundesgesundheitsminister. Er erklärte wiederholt, die Impfstoffe seien „sehr sicher“ und schwere Nebenwirkungen „extrem selten“. Hier eine offizielle Grafik zu Impfnebenwirkungen:
Ich würde mal sagen, die Grafik spricht für sich, oder, Herr Lauterbach?
Die Krankenhausdaten zeigen zweifellos, dass nach Covid-Impfungen wesentlich häufiger Nebenwirkungen behandelt wurden als sonst nach Impfungen üblich.
Im Februar 2022 meldete die deutsche Krankenversicherung „BKK ProVita“, dass bei ihren Versicherten erheblich mehr ärztliche Behandlungen wegen Covid-Impfnebenwirkungen abgerechnet wurden, als aufgrund der offiziellen Zahlen zu erwarten gewesen wäre.
Die BKK ProVita schlug vor, dass andere Krankenversicherungen ebenfalls ihre Versichertendaten auswerten und sie dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zur Verfügung stellen sollten. Das PEI ist in Deutschland für das Erfassen von Impfnebenwirkungen zuständig. Doch was geschah in „unserer Demokratie“? Am 1. März 2022 wurde Andreas Schöfbeck, der Vorstand der „BKK ProVita“ gefeuert. Er hatte auf die mutmaßliche Untererfassung von Impfnebenwirkungen hingewiesen.
Die Lüge von der Sicherheit der Impfung mit „sehr seltenen Nebenwirkungen“ musste schließlich aufrechterhalten werden. nicht wahr?
Das Thema Nebenwirkungen hat Helmut Sterz, lange Zeit Cheftoxikologe und Autor des absolut lesenswerten Buches „Die Impfmafia“, besonders beschäftigt. Mehr zu Helmut Sterz und seinem Buch im nächsten Abschnitt dieses Artikels. Auf Seite 57 schreibt Sterz zu den Impfnebenwirkungen:
„Sehr früh nach der Marktzulassung war eine Welle von schweren Nebenwirkungen bei Geimpften zu erkennen. Die Verantwortlichen der Gesundheitsbehörden hätten daher die Zulassung der mRNA-Vakzine bereits im Laufe des Jahres 2021 rückgängig machen müssen. Das haben Sie nicht in Erwägung gezogen, und dafür sollten sie angeklagt werden: Meine Arbeit liefert hinsichtlich der Pfizer/BioNTech-Vakzine CORMINATY klare Beweise für die Schuld der Behördenexperten.“
Auf Seite 200 ist im Buch von Helmut Sterz zu lesen:
„Meine Analyse hat schwerwiegende Abweichungen von praktisch allen verbindlichen Behördenrichtlinien in Bezug auf die präklinische Sicherheit aufgedeckt. Es ist wahrlich erschreckend, wenn man jetzt im Nachhinein konstatieren muss, dass der größte Teil der beim Menschen registrierten Nebenwirkungen bei der Anwendung von COMIRNATY in sorgfältig durchgeführten Tierversuchen hätte vorhergesehen und durch Einschränkung der Indikation vermieden werden können.“
Sterz beschreibt in seinem Buch zahlreiche Fälle von Impfgeschädigten, die unter schweren gesundheitlichen Folgen leiden, darunter neurologische Störungen, Herzprobleme und Autoimmunerkrankungen. Er kritisiert die mangelnde Unterstützung für die Betroffenen, die von den verantwortlichen Stellen im Regen stehengelassen werden.
Die Frage ist, was unsere angeblich demokratisch strukturierte Gesellschaft wert ist, wenn sie andere Meinungen nicht mehr zulässt. Ist nicht gerade das Festhalten an einem Narrativ bei gleichzeitigem Abschmettern anderer Sichtweisen das Merkmal für eine Diktatur schlechthin?
Andersdenkende und tatsächlich „Besserwissende“ wie Andreas Schöfbeck, der deutsche Mediziner und emeritierte Hochschullehrer, Sucharit Bhakdi, der deutsche Internist, Sozial- und Umweltmediziner sowie Politiker, Wolfgang Wodarg, und viele andere wahrheitssuchende Menschen wurden in der Coronazeit vom mafiös organisierten Coronaregime diffamiert, etikettiert, diskreditiert und stellenweise auch verfolgt. Jede Meinung, die das „Imperium der Lügen“ gefährdete, wurde plattgemacht.
Meinungspluralismus — ein unverzichtbares Kennzeichen einer Demokratie — war nicht mehr gegeben. Als Mediziner und Wissenschaftler sollte Karl Lauterbach wissen, dass bei der Wahrheitssuche Dissens die Essenz der Wissenschaft ist. In seiner Funktion als Politiker war ihm Wahrheitssuche fremd, weshalb er auch äußerte, dass Wahrheit oftmals der „politische Tod“ sei.
In der Coronazeit herrschte Diktatur. Sie wird wohl bei einigen Historikern — Rückgrat vorausgesetzt — als „Coronadiktatur“ in die Geschichte eingehen.
Für Lauterbach war die Impfung das zentrale Instrument zur Beendigung der Pandemie. Zweifel an ihrer Sicherheit wies er regelmäßig zurück — eine zutiefst antidemokratische und unwissenschaftliche Denk- und Verhaltensweise. Aus diesem Grund sehe ich Herrn Lauterbach besonders in der Pflicht, sich seiner Verantwortung zu stellen.
Die politische Kommunikation der Corona-Protagonisten folgte einer klaren Logik: In einer Krise, in der schnelles Handeln erforderlich schien, sollte Unsicherheit nicht betont, sondern begrenzt werden. Die Sicherheit der Impfung wurde von den Entscheidern in Coronazeiten vermutlich nicht als vollständige Abwesenheit von Risiken verstanden — wenn auch meist von den Coronaerzählern anderes behauptet wurde —, sondern als ausreichend belegt für eine breite Anwendung der Giftspritzen.
Dass die Sicherheit der neuen Impfstoffe sich nicht auf Langzeitdaten stützen konnte, wurde nur selten explizit thematisiert und in den Hintergrund gerückt.
Aber wie kommt das bei den Bürgern an? Wenn die Politik sagt, etwas sei „sicher“, verstehen viele Bürger darunter mehr als eine statistische Risiko-Nutzen-Abwägung. Sie hören eine Zusicherung, eine Beruhigung — eine Form von Garantie. Dem Bürger ist dabei oft nicht klar, dass in der Sprache der Wissenschaft „sicher“ meist bedeutet: Nach aktuellem Kenntnisstand überwiegt der Nutzen. Wissenschaft ist immer nur der momentane Stand des Irrtums, und versucht, der wie auch immer gearteten „Wahrheit“ näher zu kommen. Für den Bürger klingt das jedoch so: Es besteht kein ernstzunehmendes Risiko! Dabei war das Risiko enorm, wie der massive Anstieg der Impfnebenwirkungen und die rasant zunehmende Übersterblichkeit seit Impfbeginn Ende 2020 zeigt.
Diese Diskrepanz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und politischer Kommunikation wurde selten offen thematisiert. Stattdessen dominierte eine Sprache der Gewissheit. Zweifel galten schnell als irrational oder unsolidarisch. Wer Fragen stellte, riskierte, zu einem „Impfgegner“ abgestempelt zu werden — unabhängig davon, ob es um grundsätzliche Ablehnung oder um konkrete Sicherheitsaspekte ging.
Rückblickend lässt sich sagen: Die Aussage „Die Impfung ist sicher“ war weniger eine wissenschaftliche Feststellung als eine politische, auf fingierten Fakten beruhende Erzählung. Sie diente dazu, Handlungsfähigkeit zu demonstrieren und gesellschaftliche Mobilisierung zu ermöglichen. Schließlich warteten viele Bürger auf die Erlösung in Form der Impfung aus diesem lebensbedrohlich kommunizierten Zustand, der aber lediglich so gefährlich war wie eine mittelmäßige Grippe. Die Wirkungen der Impfung waren wesentlich lebensbedrohlicher als das, wovor sie schützen sollten. Und das wussten die Entscheider in Coronazeiten relativ früh. Dennoch beharrten sie auf ihrem Narrativ, führten in Deutschland für etwa neun Monate sogar die grundgesetzwidrige einrichtungsbezogene Impfpflicht ein, und forcierten darüber hinaus eine allgemeine Impfpflicht. Sie zerstörten dabei zahllose wirtschaftliche Existenzen und brachten auch viele Menschen gesundheitlich schwer in Gefahr.
Die Verantwortlichen sollten sich einem umfassenden Untersuchungsausschuss stellen – nicht nur einer Enquete-Kommission.
Die einrichtungsbezogene Impfpflicht bedeutete faktisch: Wer seinen Arbeitsplatz etwa im Krankenhaus nicht verlieren wollte, musste sich impfen lassen. Für die Betroffenen war das kein freiwilliger medizinischer Eingriff, sondern eine existenzielle Zwangssituation.
Viele empfanden diese Regelung daher als eine Form indirekter Erpressung: Entweder Impfung — oder Verlust der beruflichen Existenz. Wenn der Staat Menschen vor die Wahl stellt, ihre körperliche Integrität oder ihre wirtschaftliche Lebensgrundlage zu riskieren, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie weit demokratische Prinzipien in einer solchen Situation noch gewahrt sind.
Sind solche Maßnahmen noch Ausdruck eines freiheitlichen Rechtsstaates — oder bereits Anzeichen einer Diktatur?
Die „Pandemie“ hat gezeigt, dass politische Kommunikation dem gesellschaftlichen Bedürfnis nach Klarheit nachkommen muss. Die Bevölkerung hätte tiefgehend darüber informiert werden müssen, dass es sich insbesondere bei den mRNA-Impfstoffen nicht um ein klassisches Vakzin, sondern um einen genverändernden Wirkstoff handelt, dessen Folgen aufgrund fehlender Langzeitdaten nicht absehbar sind. Die nicht ausgegorenen Impfstoffe hätten gar nicht erst zugelassen werden dürfen, was natürlich den renditegierigen Impfstoffherstellern gar nicht gepasst hätte. Liegt da vielleicht der Hund begraben?
Information über — sowie Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen
Anfang Dezember 2025 erschien das äußerst bemerkenswerte Buch „Die Impfmafia“ von Helmut Sterz, auf das ich mich in diesem Abschnitt beziehe. Es gibt aus meiner Sicht momentan keine bessere und profundere Darstellung der unrechtmäßigen Geschehnisse in Hinblick auf Entwicklung und Zulassung von Vakzinen.
Helmut Sterz, langjähriger Toxikologe in der Pharmabranche — zuletzt bei Pfizer tätig —, versteht sein Werk als fundamentale Abrechnung mit der Pharmaindustrie und den politischen Entscheidungsträgern der Corona-Impfkampagne. Er war über 35 Jahre in leitender Funktion im Bereich Toxikologie tätig und sieht sich daher fachlich legitimiert, die Abläufe kritisch zu bewerten.
Ebenso wie der ehemalige Pfizer-Vizepräsident Michael Yeadon, der die Pharmaindustrie scharf kritisierte und behauptete, „auf ein Kind, das durch Covid stirbt, kommen 100 Kinder, die durch die Impfung sterben“, versteht sich auch Helmut Sterz als Insider, der die Vorgänge in der Branche aus eigener Erfahrung beurteilen kann.
Beide äußern die Auffassung, dass es während der Coronazeit zu schwerwiegenden Fehlentwicklungen in der Pharmabranche gekommen sei.
Sterz beleuchtet in seinem Buch die Entwicklung und Zulassung der mRNA-Impfstoffe, insbesondere des Pfizer/BioNTech-Impfstoffs COMIRNATY, und erhebt schwere Vorwürfe gegenüber Herstellern und zuständigen Behörden. Er kritisiert, dass aus seiner Sicht grundlegende wissenschaftliche und ethische Standards verletzt wurden.
Darüber hinaus ordnet Sterz die Impfstoffpolitik in einen größeren machtpolitischen Kontext ein. Er verweist auf den Einfluss internationaler Organisationen wie dem World Economic Forum (WEF) und dessen Politikerschmiede — „Young Global Leaders“ —, die einst Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier, Jens Spahn, Annalena Baerbock und Konsorten zu dem formten, was sie heute sind. Auch globale Finanzakteure wie BlackRock — bei dessen deutschem Ableger Bundeskanzler Friedrich Merz fünf Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender diente — nennt Sterz in diesem Zusammenhang. Ebenso bezieht er supranationale Institutionen wie die WHO sowie superreiche Oligarchen und Familien wie Rockefeller und Rothschild ein. Sterz argumentiert, dass politische und wirtschaftliche Netzwerke in der Pandemiepolitik eine besondere Rolle gespielt hätten.
Ende 2020 brachte die Pharmaindustrie angeblich wirksame Impfstoffe nach nur wenigen Monaten Forschung auf den Markt, obwohl dies üblicherweise Jahre dauert. Der Autor des Buches äußert starke Skepsis gegenüber der schnellen Entwicklung und betont, dass die Substanzen von Pfizer/BioNTech keine Impfungen im herkömmlichen medizinischen Sinne, sondern modifizierte mRNA-Injektionen seien.
Im Jahr 2021 häuften sich Berichte über ungewöhnlich viele und schwere Impfnebenwirkungen, die alle Altersgruppen und Organsysteme betrafen und teils lebensbedrohlich waren. Anfang 2022 forderten autokratisch eingestellte Politiker rigorose Maßnahmen gegen Impfunwillige, darunter massive Freiheitseinschränkungen. Zudem wurden Impfunwillige wie Bürger zweiter Klasse behandelt — man denke nur an 2G, 3G, Verunglimpfungen wie „Pandemie der Ungeimpften“ und dergleichen.
Was Helmut Sterz an der Entwicklung und Zulassung der COVID-19-Impfstoffe kritisiert
Als die COVID-19-Impfstoffe Ende 2020 zugelassen wurden, dominierte der politische Wille, eine angeblich globale Krise möglichst schnell zu beenden. In dieser Atmosphäre der nicht bestehenden, jedoch kommunizierten Dringlichkeit geriet eine Frage in den Hintergrund, die in der Arzneimittelentwicklung normalerweise zentral ist: Was wissen wir — und was wissen wir noch nicht?
Der Mediziner und Autor Helmut Sterz setzt genau an dieser Stelle an. In seinem Buch „Die Impfmafia“ — das zur Pflichtlektüre für jeden aufgeklärten und informierten Menschen gehören sollte – kritisiert er weniger den Impfstoff als solchen, sondern das Verfahren, mit dem er entwickelt, geprüft und zugelassen wurde.
Sterz’ Kernthese lautet: Die COVID-19-Impfstoffe, insbesondere die neuartigen mRNA-Impfstoffe, kamen auf den Markt, ohne dass alle sicherheitsrelevanten präklinischen Studien durchgeführt wurden, die üblicherweise dazu dienen, langfristige Risiken auszuschließen. Für ihn ist das kein Detail, sondern ein grundlegendes Problem wissenschaftlicher Sorgfalt.
Ein zentraler Punkt seiner Kritik betrifft die fehlenden Langzeit-Toxizitätsstudien. In der klassischen Arzneimittelentwicklung werden neue Wirkstoffe über lange Zeiträume an Tieren getestet, um schleichende Schäden an Organen, chronische Entzündungen oder Autoimmunreaktionen zu erkennen. Diese Studien dauern Monate oder Jahre — Zeit, die während der Pandemie bewusst nicht abgewartet wurde. Sterz stellte richtigerweise fest: Man konnte zum Zeitpunkt der Zulassung schlicht nicht wissen, ob sich bestimmte Nebenwirkungen erst langfristig zeigen.
Eng damit verbunden ist sein Hinweis auf nicht durchgeführte Genotoxizitäts- und Karzinogenitätsstudien. Solche Tests sollen klären, ob ein Wirkstoff das Erbgut schädigen oder langfristig das Krebsrisiko erhöhen kann. Bei den COVID-19-Impfstoffen wurden diese Untersuchungen nicht experimentell durchgeführt, sondern mit dem Argument übersprungen, dass die verwendeten Bestandteile „nicht als genotoxisch oder karzinogen zu erwarten“ seien. Für Sterz ist genau das der kritische Punkt: Annahmen ersetzen Messungen. Gerade bei einer neuen Technologie wie der mRNA-Plattform hält er das zurecht für wissenschaftlich unzureichend.
Ein weiterer Aspekt seiner Argumentation betrifft die unzureichend untersuchte Verteilung der Impfstoffbestandteile im Körper. Sterz bemängelt, dass nicht systematisch geprüft wurde, in welchen Organen sich die Wirkstoffe oder ihre Abbauprodukte anreichern, wie lange sie dort verbleiben und welche biologischen Effekte daraus entstehen könnten. Im Klartext: Man wusste nicht genau, wohin der Impfstoff im Körper gelangt — man ging davon aus, dass dies unproblematisch sei.
All diese Punkte fasst Sterz unter einem übergeordneten, absolut berechtigten Vorwurf zusammen: Die Notfall- beziehungsweise bedingte Zulassung hat dazu geführt, dass klassische Prüfschritte verkürzt, zusammengelegt oder in die Zeit nach der Zulassung verschoben wurden. Langzeitdaten sollten vor, und nicht nach dem breiten Einsatz erhoben werden. Ein Teil der Sicherheitsprüfung hat faktisch in der Allgemeinbevölkerung stattgefunden — an den „Versuchskaninchen“, wie Olaf Scholz die Geimpften im Wahlkampf 2021 bezeichnete.
Sterz kritisiert zu Recht, die Fachinformationen zu den Impfstoffen seien unvollständig und irreführend gewesen. Ärzte und Patienten wurden nicht ausreichend über mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt. Auf Seite 204 seines Buches schreibt Sterz:
„Die von den Behörden und ihren Experten während der „Pandemie“ verbreiteten Informationen zur Sicherheit und Qualität der neuartigen Vakzine entbehrten einer wissenschaftlich gesicherten Grundlage, sie enthielten oft absichtliche Lügen, um den Menschen durch Angstmache „an der Nadel“ zu halten.
Aufgrund meiner fachlichen Erfahrung beurteile ich dieses Vorgehen bei der präklinischen Entwicklung von COMIRNATY als kriminell. Sowohl in den USA als auch in Europa können nach Erklärung eines Gesundheitsnotstands besondere Gesetze erlassen werden, die alle an der Bekämpfung der Notsituation Beteiligten von einer Haftung für Schäden jeglicher Art befreit, welche durch die Bekämpfungsmaßnahmen entstehen. Allerdings greift diese Immunität nicht, wenn die betreffenden Personen oder Institutionen sich im Zusammenhang mit ihrem Auftrag eines absichtlichen Vergehens oder einer willentlichen Amtspflichtverletzung schuldig machen. Meine Analyse belegt, dass derartige Vergehen im Verlauf der präklinischen Sicherheitsprüfungen vielfach geschehen sind.“
Wann hören wir endlich „Handschellen klicken“, wie es der deutsche Moderator und Autor Peter Hahne, in einem Interview mit der Weltwoche am 7. April 2024 forderte? Wörtlich sagte er bei der Textstelle in den Minuten 43 und 44:
„… ich will Handschellen klicken hören. (…) Die Akten des Robert Koch-Instituts sagen eindeutig: Die Verschwörungstheorien sind reinste Realität und jetzt erwarte ich, dass doch endlich die Politik sagt nicht nur Aufklärung, sondern Schuldzuweisung — ohne dem hat das doch gar keinen Sinn — wir wollen jetzt wissen, wer ist schuld daran, dass das zur Ideologie wurde. Und jetzt kann ich Ihnen ganz klar sagen was mein Vorschlag ist: Lasst doch endlich aus den Gefängnissen die Leute raus, die da immer noch sitzen – Ärzte, Hebammen, Gesundheitspersonal, die falsche Impfausweise ausgestellt haben und sowas (…), lasst die frei, wir brauchen jetzt viel Platz für Politiker, für die Verantwortlichen (…) es bleibt mein Satz bestehen: Ich will Handschellen klicken hören – das Schlimmste ist, dass die Leute sich jetzt aus der Verantwortung stehlen…“
Sie besitzen kein Rückgrat, keine Ehre und kein Format — traurig, aber wahr. Es lohnt sich, das ganze 90 Minuten dauernde Interview mit Peter Hahne anzusehen, der Deutschland als moralisch verseuchtes Notstandsgebiet beschreibt.
Nun wieder zurück zu den Ausführungen von Helmut Sterz.
Wichtig ist auch, was Sterz ausdrücklich nicht sagt: Er behauptet nicht, dass die Impfstoffe zwangsläufig gefährlich seien oder dass jeder Geimpfte Schaden davonträgt. Sein Argument ist subtiler und zugleich unbequemer:
Das Fehlen bestimmter Studien bedeutet ein Fehlen von Wissen. Und dieses Nicht-Wissen sei in Kauf genommen worden, obwohl es um Eingriffe bei Millionen — ja Milliarden — gesunder Menschen ging.
Sterz’ Kritik richtet sich damit weniger gegen einzelne Forscher oder Hersteller als gegen ein System, das im Ausnahmezustand bereit war, wissenschaftliche Standards flexibel auszulegen. Wissenschaft lebt nicht nur von Ergebnissen ihrer Forschung, sondern von transparenten Verfahren, klar benannten Unsicherheiten und der Bereitschaft, auch unbequeme Fragen zu stellen.
Gerade deshalb entfaltet Sterz‘ Kritik ihre Wirkung nicht als Gegenrede zur Impfung an sich, sondern als Grundsatzfrage moderner Medizin: Wie viel Ungewissheit sind wir bereit zu akzeptieren — und wer entscheidet darüber?
„Wir waren die Versuchskaninchen“
Als Olaf Scholz im Herbst 2021 erklärte, die bereits Geimpften seien „die Versuchskaninchen“ gewesen, war das vermutlich als Ermutigung gedacht. Glücklich diejenigen, die sich nicht ermutigen ließen. Doch der Satz wirkte auch wie ein unfreiwilliges Geständnis. Denn er benannte offen, was zuvor stets bestritten oder beschwichtigt worden war: dass die breite Impfkampagne nicht nur Schutzmaßnahme, sondern auch Erkenntnisquelle war.
Der Begriff „Versuchskaninchen“ ist kein harmloses Bild. Er steht für das Objekt eines Experiments, nicht für dessen Gestalter. Für jemanden, der politische Verantwortung trägt, ist diese Wortwahl mehr als ein rhetorischer Ausrutscher. Sie verrät ein Denken, in dem Millionen Menschen rückblickend als notwendige Etappe auf dem Weg zu mehr Sicherheit erscheinen — nicht als selbstbestimmte Individuen, sondern als statistische Masse. Die Massenimpfung war auch ein groß angelegtes, unverantwortliches Sozialexperiment.
Besonders problematisch war der Kontext. Die Impfstoffe waren neu, Langzeitdaten fehlten, viele Fragen waren offen. Genau deshalb war Vertrauen entscheidend. Wer in dieser Lage suggeriert, dass die ersten Geimpften faktisch Teil eines großangelegten Feldversuchs waren, beschädigt dieses Vertrauen — selbst dann, wenn er sich selbst einschließt. Im Nachhinein war es aus meiner Sicht gut und vielleicht lebensrettend, wenn manche Menschen sich aufgrund dieser Aussage den oftmals schädlichen Impfstoff nicht verpassen ließen.
Ein kleiner Rückblick:
Als 2020 die ersten COVID-19-Impfstoffe zugelassen wurden, überwog die Erleichterung. Endlich schien ein Ausweg aus der Pandemie — in Wirklichkeit PLANdemie — in Sicht. Ich erinnere mich noch, wie in einem meiner Managementseminare eine junge Dame plötzlich von ihrem Stuhl mit ihrem Smartphone in der Hand aufsprang und freudestrahlend und lautstark verkündete: „Nächsten Dienstag werde ich geimpft“.
Doch kaum begann die Massenimpfung, erhob sich eine kritische Stimme, die die Sache in ein anderes Licht rückte: Die Kampagne, so argumentierten einige Experten und Publizisten richtigerweise, wirke wie ein groß angelegtes Sozialexperiment. Nicht heimlich, nicht illegal — aber in ihrer Struktur, ihrem Umfang und ihrer Geschwindigkeit einzigartig.
Hinzu kommt die gesellschaftliche Dimension: Impfkampagnen, Empfehlungen für Kinder, Booster-Strategien und Debatten über Impfpflichten zeigten, dass politische Entscheidungsträger und die Pharmaindustrie gemeinsam ein beispielloses Projekt durchführten, ohne dass die Bevölkerung die volle Kontrolle über die Risiken hatte. Die Massenimpfung wurde so zu einem Experiment, bei dem Millionen Menschen gleichzeitig beobachtet, bewertet und statistisch erfasst wurden — und sehr viele von ihnen — geschädigt.
Schließlich war auch die Kommunikation ein zentraler Punkt der kriminellen Vorgehensweise der Verantwortlichen. Politiker und Medien betonten wiederholt, dass die Impfstoffe „sicher“ seien. Es entstand ein Spannungsfeld: Einerseits sollte Vertrauen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geschaffen werden, andererseits wurden offene, absolut berechtigte Fragen und enorme Unsicherheiten weitgehend ausgeblendet. Die hinters Licht geführten Menschen waren Teil eines strategisch geplanten Testfeldes, in dem die Handlungs- und Entscheidungsfreiheit der „Versuchskaninchen“ sowie eine ausreichende Kenntnis über Risiken nur eingeschränkt gegeben war.
Fazit
Die Massenimpfung war nicht nur eine medizinische — definitiv unsichere, im Nachhinein schädliche — Maßnahme, sondern auch ein soziales und epidemiologisches, weltweit einmaliges Experiment. Meines Erachtens war es zudem kriminell, da es auf Langzeitwissen verzichtete und die Bevölkerung immensen Risiken aussetzte. Nach dem sprunghaften Anstieg der Nebenwirkungen und der Sterberate hätten die Corona-Vakzine unverzüglich zurückgezogen werden müssen. Dies geschah aber nicht. Die Protagonisten aus Politik, Medien und Wissenschaft haben sich schuldig gemacht und sollten sich vor Gericht verantworten müssen.
Dieses Experiment war auch ganz im Sinne des — in einem vorigen Artikel dieser Serie bereits beschriebenen — „Great Reset“. Die eigentlichen Drahtzieher der PLANdemie – die Macht- und Besitzeliten — wollten offenbar unter anderem austesten, wie weit die Bevölkerung gehorsam den Empfehlungen und Erpressungen ihrer Politmarionetten folgen würde.
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Wissen ist frei – auch wenn das manche eliteinstruierte Politiker und Journalisten anders sehen.
Schon Max Weber formulierte vor gut einem Jahrhundert: „Man soll nicht aus dem Verhalten einzelner Menschen auf die Struktur eines Apparates schließen.“ Nur eine strukturelle Analyse, und nicht die Betrachtung von austauschbaren Individuen, erklärt, warum bestimmte Entscheidungen immer wieder getroffen werden. Genau darin liegt ihre größere Substanz.
Die Idee, dass die Menschen von einer unsichtbaren Macht hinters Licht geführt werden, ist in der Vorstellung einer Matrix, wie im Plot des gleichnamigen Films, eindrücklich verkörpert. Der Begriff „Matrix“ soll hier vornehmlich dazu dienen, die Struktur der real existenten Weltbeherrschung anschaulicher und begreifbarer zu machen.
Das Phänomen des Belügens der Beherrschten durch die Herrscher ist nicht neu, aber das weitflächig implementierte Konstrukt der verdeckten Machtausübung ist historisch betrachtet relativ jung. Es machte ja früher auch nie Sinn, denn die von Gottes Gnaden Regierenden waren ganz offiziell der höchsten transzendenten Macht verantwortlich und nicht den Untertanen.
Erst mit der Einführung der Schimäre einer „Volksherrschaft“, der Demokratie, schien es für die wirklich Herrschenden sowohl möglich, als auch äußerst vorteilhaft, sich hinter einem vorgeschalteten System zu verstecken. Eine fantastische Gelegenheit tat sich so auf, denn „Die im Dunkeln sieht man nicht…“
Der damalige Ministerpräsident Bayerns Horst Seehofer brachte das 2010 plakativ zum Ausdruck: „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“.
Wie kommt eigentlich das ganze „Wissen“ in Ihren Kopf?
Vor allem aufgrund des technischen Fortschritts sind wir alle fest im „Imperium der Lügen“ eingebunden und sollen von den Dingen nur das mitkriegen, was der Herrschaft genehm ist. Dazu wird auf allen möglichen Ebenen und Feldern getrickst, getäuscht, manipuliert und gelogen, das es eine wahre Freud‘ ist. So ein System kann man eben auch gut und gerne als „Matrix“ bezeichnen.
Wer sich dem Motto von Anderweltonline „Aus Freude am Denken“ verbunden fühlt, kann mal darüber nachdenken, woher und wie denn das, was man als sein persönlich erworbenes Wissen bezeichnet, ins Gehirn gelangt. Aus eigenem Erleben und Erfahrung stammt in unserer „Wissensgesellschaft“ ziemlich sicher nur ein kleiner Teil.
Den allergrößten Teil, der unser Wissen über die Welt bildet, kommt zweifelsohne über die Schule bis hin zur Uni, von nahe stehenden Personen aus Familie und persönlichem Umfeld, aus Büchern (für versprengte Sonderlinge) und den Massen-Medien. Also aus der Gesellschaft, in der man lebt.
Dummheit war und ist DER nachwachsende Rohstoff, mit dem sich das meiste Geld verdienen lässt.
Wer demnach wirkmächtigen Einfluss auf Bildungseinrichtungen und Medien auszuüben in der Lage ist, der hat schon mindestens die halbe Miete zur Kontrolle des Wissenstransfers. Die Denk- und Verhaltensmuster, die über Familie und Umfeld erworben werden, stehen allerdings der vollständigen Kontrolle im Wege.
Deshalb müssen diese überholten Traditionen wie Familie, Bräuche, Traditionen und Riten auch möglichst mit Stumpf und Stiel ausgemerzt werden. Schaut man sich die traditionsfreien, orientierungslosen und verwirrten Massen im güldenen Westen so an, scheint das prächtig funktioniert zu haben. Abgestumpftheit, Verblödung und damit einher gehende Aggression, wohin man auch schaut.
Das Phänomen der Matrix ist mehrgleisig angelegt. Hauptsächlich sind da die flächendeckende Zerstörung der menschlichen Denkfähigkeiten und die Implementierung von „Wissen, das die Welt nicht braucht“ bzw. was den Herrschenden in die Hände spielt. Das vorläufige Endresultat dieser Manipulationsoperation mittels der Matrix-Strukturen kann in jeder Innenstadt im „Imperium der Lügen“ bewundert werden.
„Die Illusion einer wertebasierten Weltordnung zerfällt.“
Selbst wenn man aus dem System ausbricht und raus geht, so geht das System nicht so leicht aus einem selber heraus. Das System steckt prinzipiell jedem in den Knochen bis ins Mark. Und bei manchen offensichtlich ganz besonders fest eingebrannt. „Du kannst jemanden aus dem Ghetto (System) holen, aber nicht das Ghetto (System) aus ihm.“
„Sie müssen verstehen, dass die meisten dieser Menschen nicht bereit sind, sich vom System abzukoppeln. Und viele von ihnen sind so abgestumpft, so hoffnungslos abhängig davon, dass sie es mit allen Mitteln verteidigen werden.“ So spricht Morpheus, der Anführer der Widerständler im Film Matrix (1999).
Hier passt eine Aussage von Karl Rove, früher stellvertretender Stabschef des Weißen Hauses, in Bezug auf unsere derzeit vorgespiegelte Realität recht gut: „Wir sind jetzt ein Imperium, und wenn wir handeln, erschaffen wir unsere eigene Realität. Und während ihr diese Realität studiert – so sorgfältig ihr wollt –, werden wir erneut handeln und weitere neue Realitäten erschaffen, die ihr dann ebenfalls studieren könnt, und so wird sich alles fügen.“
In Kurzform: „Wir verarschen euch ohne Ende. Da könnt ihr machen, was ihr wollt.“
Bei all den Verwirrungen, drohenden Rollatoren-Putschen und Plandemien…
In einer idealen Welt würde der menschliche Lebenstakt der Beschleunigung, die Weisheit der Hybris, die Vernunft dem Utopismus und die Verantwortung der Gier vorgezogen. Aber ideal und real sind halt zwei verschiedene Paar Schuhe.
Schon Walter Lippman hat in seinen Schriften zur Public Opinion, der öffentlichen Meinung, erschreckend wirklichkeitsnah angemerkt: „Ein Führer oder eine Interessengruppe, die sich die aktuellen Symbole zu eigen machen kann, ist der Herrscher über die aktuelle Situation.“
Jacques Ellul spitzt das noch zu: „Ein Beispiel für die radikale Entwertung des Denkens ist die Verwandlung von Wörtern in Propaganda; dort wird die Sprache, das Instrument des Geistes, zu „reinem Klang“, zu einem Symbol, das direkt Gefühle und Reflexe hervorruft.“
Mit Worten kann etwas Immaterielles, Geistiges durch die Reaktionen, die sie auslösen können, in tatsächlich Materielles transformiert werden, was man sonst nur der Magie zuschreiben würde.
Es gibt viel zu viele, die zwar schauen, aber nicht sehen wollen.
Daher sollen sich diese ach so verdrießlichen missmutigen Quertreiber alle mal nicht so anstellen und sich ein wenig mehr von der guten Laune der führenden Eliten
anstecken lassen. Die sind grad so besoffen von ihrer Macht, dass man sich den irgendwann zwangsläufig folgenden Kater gar nicht vorstellen mag.
Aber „Nix blaibt wias is“. Und was man heute ignoriert, trifft einen morgen selbst. David Mamet weist auf eine dieser parasitären Gewinnerklassen hin, die unbeirrbar im Sinne der Matrix tätig sind: „Das ist eine Industrie, die auf der bewussten und profitablen Vernebelung des Offensichtlichen beruht.“
Dirk Schwarzenberg beschreibt die Denkweise der bestens abgesicherten „Untouchables“ dieser Vernebelungsindustrie (=sämtliche Bildschirmhackfressen und die Strippenzieher dahinter) gegenüber dem populistischen Pöbel des Populus: „Was für uns kein Problem darstellt, sollte euch auch nicht kümmern.“
Diese sehr einfache und obendrein dreiste „Haltung“ verdeutlicht imposant das reale Verhalten unserer „Elite“. Bertolt Brecht dagegen nannte den „plebejischen Blick“, immer alle Erniedrigten und Beleidigten mitdenken und immer den Mächtigen auf die Finger schauen — und bei Bedarf auch hauen! „Hod dea des eanst gmoand? Wia däppad woa dea denn?“
Das Luftschloss als Bunker.
Welche von „Fletchers Visionen“ stimmen eigentlich nicht? Kennen Sie den Film? Schade, wenn nicht. Da werden Dinge ausgesprochen, die eigentlich unsagbar sind. Auch die Sache mit dem „Deep State“. Natürlich total lächerlich gemacht dargestellt, sonst dürften sie ja nicht gesagt werden. Freilich waren in den 90ern die Zügel ohnehin noch etwas lockerer.
„Sämtliche, wirklich ausnahmslos sämtliche „Verschwörungstheorien“ der letzten vier Jahre haben sich als zahnschmelzharte Fakten erwiesen.“ Das hat der schon als „Verschwörungstheoretiker“ geborene Michael Sailer festgestellt. „So a varuggta Hund, oda?“
Gibt es da einen Plan? Einen? Es gibt tonnenweise Pläne! Fürs Publikum sichtbar werden sie in den offiziellen Narrativen. Das ist ja das Problem. Die Herrschenden über uns, die der Matrix Futter geben, haben zwar das eindeutige Ziel, weiterhin die Weltbeherrscher zu bleiben, nur mit den Plänen und den Geschichten drumrum, dies zu erreichen, ist das, nun ja, kompliziert. Denn keiner der bisherigen Pläne scheint wirklich hundertprozentig aufzugehen.
Mit das Kernproblem ist dabei, dass faktisch sämtliche Prämissen, auf denen diese Pläne und die damit einhergehenden Narrative aufgebaut sind, Lügen sind. Und die können enttarnt werden. Das passiert gerade, historisch betrachtet, in Hyperschallgeschwindigkeit, allerdings sind (immer noch) große Teile der Insassen des „Imperiums der Lügen“ verbunkert in ihren Luftschlössern und weigern sich, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Wir sind doch „die Guten™“?
„Nichts ist so wie es scheint und nichts wird so bleiben wie es ist.“
Die gegenseitige Aufschaukelung von genehmigten Kommunikationskanälen, sprich der Propaganda-Matrix, und der Bevölkerung bedingt eine totale Niveaueindampfung des Verstandes bis knapp überm Nullpunkt. Die Botschaften überwältigen die Kleingeister „penetrant charmant“, wie dies ein Vertrieblerspruch plastisch ausdrückt. So wird eine Mentalität verstärkt, die das Denken selbst als belastend und langweilig brandmarkt.
All dies basiert auf der materiellen Weltsicht und die ist beschränkt auf das Messbare und zwängt die Komplexität des Universums in ein messbares, algorithmisches, „wissenschaftliches“ System. Alles nicht-messbare wird ausgeblendet oder messbar gemacht. Das uralte Motto: Alles, was nicht passt, wird passend gemacht.
Zugegeben, für manches wird das schwierig. Wie schwer ist eine Seele? Wie viel Zentimeter misst ein Gedanke? Doch das ist natürlich, selbstverständlich, auf jeden Fall, ganz sicher Kokolores. Wobei die nicht-messbaren Dinge in wesentlichen Teilen die Welt ausmachen. Aber „die Wissenschaft“ wird sicher einen Weg finden, alles das in die 96% des Universums einzubeziehen, wovon „die Wissenschaft“ ganz offiziell keine Ahnung hat und für die Begriffe wie schwarze Energie und schwarze Materie erfunden wurden.
Dann gibt es da auch noch diese Art kluger Leute, die „das anders sehen“, die die „rote Pille“ genommen haben, die Opposition, die Bekämpfer der Matrix. Die setzen sich allerdings überwiegend aus Querköpfen, Unangepassten und Nonkonformisten zusammen. Durch die Bank selbstständig denken könnende Individualisten. Zumeist Einzelgänger. Das macht machtvollen Widerstand so schwierig bis unmöglich.
„Ich gehör jetzt nicht mehr zur Norm. Ich trag jetzt die Nonkonformisten-Uniform.“
Diesen selbst-ironischen Sponti-Spruch aus den späten 70ern kann die Masse, die sich im Mainstream der Matrix-Vorgaben wohlfühlt, wahrscheinlich gar nicht mehr verstehen. Die Konformisten und Mitläufer sind als klassische Herdenmenschen die idealen Propagandaopfer, deren einzige Stärke die einheitliche Masse ist. Wie immer, gebündelt hinter der Macht. Faschisten eben.
Übrigens klärt die Matrix-Wahrheitsmaschine beruhigend zur „roten Pille“ auf: „Der Begriff wird heute oft von der Alt-Right-Bewegung und Männerrechtlern genutzt, um den Übergang zu einer antifeministischen, verschwörungsideologischen oder rechtsextremen Weltanschauung zu beschreiben.“ „Des koost da ned ausdengga…“
Wir sind Menschen und wir sind beschränkt. Durch unsere Sinne, durch unseren nicht unbeschränkten Verstand. Durch unsere Vorprägungen, genetisch wie erfahrungstechnisch. Trotzdem ist der freie Wille – grundsätzlich – da. Zwar eingeschränkt im Sinne des physikalischen und menschlichen Rahmens, aber darin frei. Und das ist eine ganze Menge.
Zu unterscheiden, was einem das System unterjubeln will und einer echten Information, braucht‘s immer auch das entsprechende „Gfui“. Das kann man nicht messen. Die ur-alt Weisheit dabei nie vergessen: „Die Dosis macht das Gift!“
Whitney Webb meinte mal: „Es ist wichtiger denn je, für das zu kämpfen, was uns menschlich macht.“ So soll’s sein…
Da darf auch die Erinnerung an Olli Kahn nicht fehlen: „Weiter! Immer weiter!“
Zum Abschluss gibt’s noch Hoffnungsvolles, denn „wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.“ Blöd halt, wenn’s der Widerschein eines Atomblitzelein ist…
Der Artikel wurde zuerst veröffentlicht bei AnderweltOnline unter https://www.anderweltonline.com/satire/satire-2026/gefangen-in-der-matrix/
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Wissen ist frei – auch wenn das manche eliteinstruierte Politiker und Journalisten anders sehen.
Der Satz klingt wie eine geografische Binsenweisheit. Doch er beschreibt zunehmend mehr als nur den Lauf der Sonne. Er steht sinnbildlich für eine weltpolitische und gesellschaftliche Verschiebung: Während große Teile des Ostens wirtschaftlich, technologisch und demografisch an Dynamik gewinnen, wirkt der Westen ideologisch verhärtet, wirtschaftlich erschöpft und gesellschaftlich orientierungslos.
Aufstieg des Ostens: Pragmatismus statt Moralpredigt
China, Indien, Russland und weitere asiatische Staaten verfolgen in zentralen Fragen eine Politik des materiellen Ausbaus: Infrastruktur, Energieversorgung, industrielle Kapazitäten und technologische Souveränität. China baut Häfen, Hochgeschwindigkeitsstrecken und Produktionsketten. Indien investiert massiv in Digitalisierung und Industrie. Russland orientiert sich – trotz Sanktionen – neu in Richtung Asien, Afrika und den globalen Süden.
Gemeinsam ist diesen Ländern ein nüchterner Ansatz: Wirtschaft vor Ideologie, Stabilität vor Symbolpolitik. Politische Systeme des Ostens mögen kritikwürdig sein – doch sie orientieren sich sichtbar an realen Macht- und Produktionsverhältnissen. Der Fokus liegt auf Versorgungssicherheit, Energie, Rohstoffen und eigener Wertschöpfung.
Europa sollte mit diesen pragmatisch operierenden Ländern stärker zusammenarbeiten. Eine von transatlantischen Politmarionetten befürchtete politische Systemangleichung ist für eine verstärkte wirtschaftliche und gegebenenfalls auch militärische Kooperation Europas mit dem Osten nicht zwingend notwendig. Kooperation muss nicht Gleichschaltung bedeuten. Staaten können unterschiedliche politische Modelle haben und dennoch auf Basis gegenseitiger Interessen zusammenarbeiten. Stellen Sie sich Folgendes vor, verehrte Leserinnen und Leser: Die bevölkerungsreichen Absatzmärkte Indiens und Chinas, die Rohstoffbasis und Sicherheitsarchitektur Russlands sowie die nach wie vor vorhandene technische Leistungsfähigkeit Europas würden zusammenwirken – und sich zugleich vom Druck- und Erpressungsinstrument des US-Dollars lösen. In einem solchen Szenario verlören die Vereinigten Staaten ihre geopolitische Vormachtstellung. Europa hätte die Chance, sich politisch und wirtschaftlich zu emanzipieren. Zukunftsmusik – ich weiß – aber man wird ja noch träumen dürfen, und manche Träume wurden auch schon realisiert, nicht wahr? Mit dem momentan eher als unterdurchschnittlich begabt zu bezeichnenden westeuropäischen politischen Personal ist das natürlich nicht zu machen. Wenn Sie mehr zu der Möglichkeit eines starken Eurasiens wissen wollen: Hier der Link zu einem kürzlich erschienenen Artikel von mir: https://wassersaege.com/blogbeitraege/meg-make-eurasia-greater/
Gerade für Deutschland wäre eine solche neue außenpolitische Nüchternheit von strategischer Bedeutung. Statt sich dauerhaft in ein Abhängigkeitsverhältnis zu begeben, in dem Entscheidungen in Washington getroffen und die Kosten in Europa getragen werden, wäre eine eigenständigere Orientierung geboten. Der Eindruck drängt sich auf, dass Deutschland häufig Rechnungen für geopolitische Strategien bezahlt, die andernorts entworfen wurden.
So entsteht das Bild eines Landes, das nicht als gleichberechtigter Akteur handelt, sondern als zentraler Spielball amerikanischer Interessen in Europa fungiert – wirtschaftlich, militärisch und energiepolitisch. Eine solche Rolle schwächt nicht nur die eigene Souveränität, sondern untergräbt auch die Fähigkeit, langfristig stabile Beziehungen sowohl nach Westen als auch nach Osten aufzubauen.
Der Westen: Moralische Überhöhung bei wachsender Realitätsschere
Demgegenüber präsentiert sich der sogenannte – andernorts belächelte – Wertewesten zunehmend als moralischer Richter der Welt – bei gleichzeitigem Verlust an wirtschaftlicher Substanz. Deindustrialisierung, Energieverteuerung, demografischer Einbruch und steigende soziale Spannungen prägen viele westliche Gesellschaften.
Besonders deutlich tritt dieser Widerspruch in der Klimapolitik zutage: Parteien und Bewegungen, die sich selbst als ökologisches Gewissen der Gesellschaft verstehen, akzeptieren oder rechtfertigen zugleich militärische Eskalation. Dabei zählt Krieg zu den größten Umweltzerstörern – durch tonnenweise Sprengstoffe, großflächige Brände, die Verseuchung von Böden und Gewässern sowie einen extremen Ressourcenverbrauch. Ex-Bundesaußenministerin Baerbock sprach in ihrer Amtszeit wiederholt von Deutschland als „Partei des Friedens“, betonte jedoch gleichzeitig, dass „schwere Waffen“ für die Ukraine geliefert werden müssten und Deutschland „so lange unterstützt, wie es nötig ist“. Diese Haltung steht eindeutig in einem Spannungsverhältnis zur ökologischen Identität ihrer Partei. Die Grünen haben in ihrer Zeit als Koalitionspartner in der Ampel ihre doppelmoralische Gesinnung mehr als ein Mal zum Ausdruck gebracht. Einmal abgesehen von ihrer bellizistischen Gesinnung hat die ehemalige Doppelspitze der Grünen – Annalena Baerbock und Robert Habeck – federführend mitgeholfen, Deutschland an den Rand des wirtschaftlichen Ruins zu bringen. Volkswirtschaftsprofessor Dr. Christian Kreis schrieb in einem Meinungsbeitrag: „Manchmal scheint es mir so als wenn unsere beiden grünen Minister Habeck und Baerbock gewissermaßen wie Auftragskiller der deutschen Industrie handeln würden.“
Trotz der „ökologischen“ Ideologie der Grünen und auch anderer den Begriff Ökologie missbrauchenden Parteien wird Aufrüstung politisch als „notwendig“ etikettiert, während gleichzeitig Autofahrer, Hausbesitzer und Landwirte moralisch diszipliniert und finanziell belastet werden. So entsteht ein paradoxes Bild: Die ökologische Verantwortung wird auf den Einzelnen abgewälzt, während staatlich organisierte Zerstörung ökologisch ausgeblendet bleibt.
Hier zeigt sich ein Kernproblem deutscher und auch europäischer Politik: Ideologie steht vor Realität. Politische Narrative ersetzen nüchterne Kosten-Nutzen-Analysen. Komplexe Probleme werden moralisch vereinfacht – wer widerspricht, gilt nicht als Kritiker, sondern als Gegner. Die USA sind gerade dabei, innenpolitisch dieses Problem zu lösen, indem sie unter der republikanischen Führung beispielsweise dem Klimaschwindel oder dem woken Genderschwachsinn die rote Karte zeigen. Außenpolitisch ist ihre bellizistische Hybris die gleiche geblieben wie die Geschehnisse im Iran, Venezuela, Kuba und Grönland zeigen. Es wird Zeit, dass die Weltgemeinschaft den USA ihre außenpolitische Grenze aufzeigt.
Europa als Spiegel dieser Entwicklung
Diese Ost-West-Spaltung zeigt sich nicht nur global, sondern auch innerhalb Europas. Während viele osteuropäische Staaten stärker auf nationale Souveränität, industrielle Substanz und soziale Stabilität setzen, verfolgt Westeuropa zunehmend eine Politik der Entgrenzung, Umverteilung und normativen Überhöhung.
Besonders deutlich wird dieser Unterschied am Verhalten Ungarns und der Slowakei. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán verweigerte sowohl weitere militärische Eskalationsschritte als auch zusätzliche Finanzpakete für die Ukraine und erklärte wiederholt:
„Dieser Krieg hat keine militärische Lösung. Er kann nur durch Verhandlungen beendet werden.“
Orbán betonte zudem, dass die Sanktionspolitik der EU vor allem Europa selbst schade und forderte, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland wieder aufzunehmen, statt sie dauerhaft zu zerstören:
„Die Sanktionen haben Europa mehr geschadet als Russland.“
Ähnlich positioniert sich der slowakische Ministerpräsident Robert Fico, der Waffenlieferungen ablehnt und erklärte:
„Ich werde keine Waffen in die Ukraine schicken. Wir müssen sofort Friedensverhandlungen beginnen.“
Fico kritisierte ausdrücklich die Logik permanenter Eskalation und forderte, Russland wieder diplomatisch einzubinden, da ein dauerhaft feindseliges Verhältnis ökonomisch wie sicherheitspolitisch für Europa selbstzerstörerisch sei. Beide Politiker stehen damit für eine weniger bellizistische, stärker interessengeleitete Politik – im Gegensatz zu vielen westeuropäischen Regierungen, die militärische Unterstützung als moralische Pflicht formulieren und ökonomische Folgeschäden ausblenden. BlackRock und Rheinmetall freuen sich.
Hier zeigt sich: Während Westeuropa zunehmend moralisch argumentiert, handeln Teile Osteuropas strategisch – mit Blick auf Energiepreise, Industrie und soziale Stabilität.
Auch innerhalb Deutschlands lässt sich diese Linie erkennen. Die ostdeutschen Bundesländer zeigen deutlich größere Skepsis gegenüber militärischer Eskalation, migrationspolitischen Utopien und ökonomisch selbstschädlichen Energieexperimenten. Ihre Bevölkerung hat massive Transformationsbrüche erlebt – den Zusammenbruch eines Systems, Deindustrialisierung und soziale Verwerfungen. Dadurch misst sie Politik stärker an praktischen Ergebnissen als an moralischen Erzählungen.
Diese realitätsnähere Haltung zeigte sich bereits in der Corona-Zeit: In Ostdeutschland wuchs früher und stärker das Misstrauen gegenüber pauschalen Lockdowns, autoritären Maßnahmen und medialer Gleichförmigkeit. Während im Westen lange der moralische Imperativ „Solidarität durch Gehorsam“ dominierte, stellten viele Ostdeutsche schneller die Frage nach Verhältnismäßigkeit, Datenlage und Folgeschäden.
Daraus ergibt sich bis heute ein kultureller Unterschied: Ostdeutschland ist stärker bodenständig, erfahrungsbasiert und misstrauisch gegenüber ideologischen Versprechen. Westdeutschland hingegen folgt häufiger einem akademisch-moralischen Politikstil, in dem Haltung über Wirkungsanalyse gestellt wird.
Man könnte zugespitzt sagen: Der Osten fragt: Was bringt es? Der Westen fragt: Wie klingt es?
Diese Differenz erklärt, warum ostdeutsche Länder heute vielfach kritischer auf Aufrüstung, Energiepolitik und Migrationsdogmen blicken – nicht aus Ideologie, sondern aus Erfahrung
Wirtschaftliche Verschiebungen und ideologische Verhärtung
Ein Blick auf Produktionszahlen, Energiepreise und Schuldenquoten zeigt ein immer klareres Bild:
– Asien wächst. – Europa stagniert. – Der Westen verschuldet sich. – Der Osten investiert.
China ist in den vergangenen zwanzig Jahren von rund 1,2 Billionen US-Dollar Wirtschaftsleistung auf über 19 Billionen US-Dollar gewachsen, Indien verzeichnet seit Jahren Wachstumsraten zwischen fünf und acht Prozent. Demgegenüber liegen große Teile Europas und auch die USA häufig nur noch bei rund zwei Prozent realem BIP-Wachstum oder darunter. Deutschland bewegte sich zuletzt zeitweise nahe der Null-Linie.
Die jahrzehntelange Verlagerung von Produktion und Wertschöpfung in billigere Weltregionen hat viele westliche Volkswirtschaften deindustrialisiert und ihre Lieferketten hochgradig verwundbar gemacht. Energieintensive Industrien wandern ab, während Energiepreise steigen und staatliche Schulden neue Rekordstände erreichen. In den USA übersteigt die Staatsverschuldung inzwischen 38 Billionen Dollar – was einer Verschuldung von 113.000 Dollar pro Person entspricht, in vielen EU-Ländern wächst sie ebenfalls schneller als die reale Wirtschaftsleistung.
Parallel dazu verlagern sich die globalen Handelsströme. Neue Finanzarchitekturen entstehen außerhalb westlicher Kontrolle, etwa durch wachsende Handelsabkommen in Asien, regionale Währungskooperationen und Rohstoffpartnerschaften zwischen China, Russland, Indien, Afrika und dem Nahen Osten. Öl, Gas, seltene Erden und Metalle werden zunehmend in Washington oder Brüssel politisch moderiert, und in Peking, Neu-Delhi oder Moskau vertraglich abgesichert.
Der Westen verliert damit nicht nur wirtschaftlich an Gewicht, sondern auch kulturell: Seine moralischen Erzählungen überzeugen außerhalb der eigenen politischen Blase immer weniger. Während im Osten Fabriken, Bahnlinien, Kraftwerke und Häfen gebaut werden, beschäftigt sich der Westen in wachsendem Maße mit symbolischen Selbstvergewisserungen.
Im Westen dominiert vielfach ein ideologisch aufgeladener Diskurs, der politischen Symbolismus über pragmatische Problemlösung stellt – sei es in der Klimapolitik, in Migrationsdebatten oder in der Außenpolitik. Politische Entscheidungen orientieren sich zunehmend an normativen Leitbildern statt an materiellen Rahmenbedingungen. Kritiker – wie ich – sprechen von einem unübersehbaren wachsenden Realitätsverlust politischer Steuerung, wenn Zielvorgaben formuliert werden, ohne deren physische, ökonomische oder soziale Umsetzbarkeit ernsthaft zu prüfen. Traumtänzerei eben.
In Europa werden Debatten über Begriffe wie „Dekolonisation des Curriculums“ – kritische Hinterfragung kolonialer Perspektiven und damit verbundene Pluralisierung der Lerninhalte – oder „toxische Männlichkeit“ – Kritik an schädlichen, übersteigerten Männlichkeitsnormen – geführt, die häufig größere mediale Aufmerksamkeit erhalten als Fragen der Energieversorgung, der industriellen Substanz oder der Infrastruktur. Gleichzeitig halten viele Regierungen an symbolischen Klimazielen fest, ohne tragfähige Strategien für deren Umsetzung unter Bedingungen steigender Energiepreise und internationaler Konkurrenz zu liefern.
So entsteht eine strukturelle Diskrepanz: Während der Osten wirtschaftliche Realität organisiert, verwaltet der Westen zunehmend moralische Narrative. Der Osten handelt interessengeleitet, der Westen argumentiert wertegeleitet – oft ohne materielle Grundlage. Politische Zielsetzungen werden nicht mehr primär an empirischen Wirkungen gemessen, sondern an ihrer ideologischen Stimmigkeit. Das ist das klassische Merkmal einer Gesinnungspolitik, die Realpolitik ersetzt – mit der Folge, dass wirtschaftliche Schwäche, soziale Spannungen und geopolitischer Bedeutungsverlust nicht korrigiert, sondern rhetorisch überdeckt werden. Wenn Politik sich primär als moralische Selbstbestätigung versteht, verliert sie ihre Fähigkeit zur Gestaltung. Die Folgen sind Vertrauensverlust, Polarisierung und politischer Zynismus.
Fazit
Im Osten geht die Sonne auf – nicht weil dort alles besser wäre, sondern weil dort Entscheidungen stärker an Macht, Produktion und Ressourcen orientiert sind. Im Westen geht sie unter – nicht wegen fehlender Werte, sondern wegen eines Übermaßes an Moral ohne ökonomische Basis.
Die Zukunft gehört nicht automatisch dem Osten. Aber sie gehört sicher nicht einem Westen, der lieber recht haben will als handlungsfähig zu bleiben.
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– Einen Aufenthalt überlebt man Dank ärztlicher Kunst
– Doch die Ablauforganisation macht einen halb krank
Wegen einer kleinen Operation musste ich ins Krankenhaus. Wenige Tage zuvor waren die Voruntersuchungen fällig. Doch anscheinend wurden alle Patienten zur gleichen Zeit einbestellt, – denn ich fand mich bei der Anmeldung in einer kleinen Schlange wieder. Was verwunderte: Die elektronische Patientenakte ist in diesem Krankenhaus wohl noch ein Fremdwort; jedenfalls würde sie noch nicht funktionieren, wie mir gesagt wurde – über ein Jahr nach ihrer Einführung. Es waren drei Abteilungen aufzusuchen, die Hälfte der Fragen zu persönlichen und gesundheitlichen Angaben wurden mehrfach gestellt, weil die Abteilungen untereinander noch nicht einmal miteinander verknüpft sind – 50 Jahre nach Einführung des Computers in der Verwaltung.
Am Tag der Operation musste ich um 6:30 Uhr „antanzen“. Doch die Türen der Station öffneten sich erst um 7:25 Uhr. Gibt es etwa schon frühmorgens unerklärliche Verzögerungen, so wie bei der Bahn? Die OP sollte dann 11:30 Uhr stattfinden. Zuvor wurde ich vom operierenden Chirurgen auf dem Patientenzimmer aufgesucht und es wurden Einzelheiten besprochen. Nach über drei Stunden Wartezeit war ich dann endlich dran – allerdings bei einem anderen Chirurgen, dem ich in aller Kürze zusammengefasst alles noch einmal alles sagen wollte, was ich seinen Vorgängern berichtet hatte, aber die Narkose hat das abgekürzt. Zum Glück verstand jedoch auch dieser Chirurg sein Handwerk, die OP verlief gut.
Warten auf Godot
Meine eigenen, regelmäßig einzunehmenden Medikamente sollte ich nicht mehr einnehmen, sondern nur die von der Krankenhaus-Apotheke gerichteten. Deshalb hoffte ich, ein nach der OP vorübergehend zu tragendes Hilfsmittel schon im Krankenhaus gestellt zu bekommen. Das war jedoch nicht der Fall. Gott sei Dank hatte ich vorgesorgt und dieses selbst mitgebracht. Auf einem anderen Gebiet war die Klinik dann wiederum recht großzügig: Weil ich wegen der Narkosedosis mitteilte, dass ich ein Weingenießer sei, bekam ich Weinschorle angeboten – was ich jedoch dankend ablehnte. Anscheinend ist man recht schnell als Alkoholiker abgestempelt… Wasser reichte mir, doch dieses in ein Glas einzuschenken, war aus den fehlkonstruierten Kännchen nicht möglich, ohne einen „Wasserschaden“ auf dem Nachttisch und dem Boden anzurichten. Wie man als Einkäufer solche Kännchen bestellen kann, ohne für die Fehlentscheidung haftbar gemacht zu werden?
Am Tag darauf sollte noch eine andere Untersuchung durchgeführt werden. Der Stationsarzt wollte mich bei der Sonographie anmelden, ich solle warten und würde gerufen. Nach über zwei Stunden Wartezeit begab ich mich dann selbst zur Abteilung, aber diese hatte mich noch gar nicht auf dem Schirm. Man habe vergessen, mich anzumelden, aber ohne Auftrag ging nichts. Also wieder zurück auf die Station und dort gefragt, ob jemand anders gnädigerweise den Auftrag erteilen kann, weil der Chef gerade operierte. Es fand sich schließlich ein Stationsarzt dazu bereit – und nach drei Stunden fand die Untersuchung dann endlich statt, Dauer: keine fünf Minuten. Der elektronische Befund sollte in spätestens zehn Minuten auf meiner Station sein, daraus wurde dann eine halbe Stunde, bis er endlich auf dem Bildschirm gefunden wurde. Geschenkt.
Betriebe der freien Wirtschaft wären schon pleite
Meine Entlassung verzögerte sich natürlich um diese drei Stunden – zum Ärgernis dessen, der mich abholen sollte. Zwar wurde mir der Entlassbrief ausgehändigt, aber am Ausgang fiel mir ein, dass mir eigentlich gesagt worden war, man würde mir noch Medikamente mitgeben. Die hatte mir aber keiner gegeben. Also zurück auf die Station – und die Suche dort begann von neuem. Die postoperativen Medikamente fanden sich schließlich in einem Oberschrank, unter zig anderen vorgerichteten Medikamenten. Eine systematische Suche war der Dame in Weiß nicht möglich – weil die Boxen intelligenterweise nicht gekennzeichnet waren.
Bleibt als Fazit: Die Ärzte verstehen ihr Geschäft, soweit ich das beurteilen kann, auch die Sprachverständigung bei nichtdeutschen Medizinern in der Klinik untereinander und mit den Patienten funktioniert hier passabel – aber dafür ist die Ablauforganisation chaotisch. Früher wäre so etwas in Deutschland unvorstellbar gewesen. Ist das nur in diesem Krankenhaus so? Ich weiß es nicht, aber habe die Vermutung, dass das kein Einzelfall war. Würden jedenfalls Betriebe so arbeiten, wären sie wohl längst pleite. Hier verhindert das die Krankenhausfinanzierung…
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Wir leben seit einigen Jahrtausenden in einer Plutokratie, in einer Gesellschafts- beziehungsweise Staatsform, in der die Besitzenden die politische Herrschaft ausüben. Geld regiert die Welt. Um dieses System am Leben zu halten, stehen die Reichen heutzutage nicht selbst an der Front wie einst Kaiser und Könige. Zur Erfüllung dieser Aufgabe benutzen sie ihre Marionetten: die Politiker, Medien und Wissenschaftler. Die Geldeliten ziehen die Fäden im Hintergrund.
Die Aufgabe der Politiker in diesem „Spiel“ ist es, die Privilegien und das Vermögen der Besitzenden durch entsprechende Gesetze, Rechtsprechung und Maßnahmen abzusichern und möglichst zu erweitern.
Den Medien kommt in diesem System insbesondere die Aufgabe zu, die Massen durch Manipulationstechniken wie Angstverbreitung, Verdummung und Wiederholung in die von den Geldeliten gewünschte Richtung zu dirigieren. Meinungspluralismus, freie Meinungsbildung und so etwas wie Wahrheit – oder gar der Mensch – interessieren hierbei weniger. Der eliteorientierte Zweck heiligt die menschenverachtenden Mittel. Der im Fokus der euphorischen Periode der „Aufklärung“ gestandene Humanismus wird begraben.
Die Funktion der Wissenschaftler in diesem mafiös vernetzten System des „Werte-Westens“ besteht darin, zum Teil vorgefertigte Entscheidungen wissenschaftlich mit Argumenten und „Beweisen“ zu untermauern – wie wir es in Coronazeiten hautnah miterleben durften. Stilblüten dieser „wissenschaftlichen“ Ergebnisse waren beispielshalber das Oxymoron „Pandemie der Ungeimpften“, oder Übersterblichkeiten aufgrund von klimawandelbedingten Hitzetoten und andere lächerliche, armselige Gründe für die überdurchschnittlich hohe Sterberate. Der wahrscheinlichste Grund für die hohe Übersterblichkeit seit der Impfung – die Impfung – darf von den Wissenschaftlern nicht einmal in den Mund genommen, geschweige denn zu Papier gebracht und veröffentlicht werden, sonst war es das mit den Forschungsgeldern für das Institut und/oder dem Job des Wissenschaftlers. Die Seriosität von Studien hängt laut meinen Recherchen meistens davon ab, wer diese Studie oder das forschende Institut finanziert. Die Spur des Geldes führt meist zu den Macht- und Besitzeliten.
Diese Artikelserie beschäftigt sich mit bewusst verbreiteten Unwahrheiten zur Aufrechterhaltung von Narrativen, sei es nun zum Thema Corona, Ukrainekonflikt, Klimawandel oder angeblich notwendigen Kontrollmechanismen.
Wir leben in Zeiten der Halbwahrheiten. Meist wird weder massiv gelogen noch die „reine“ Wahrheit gesprochen.
Demagogen wissen über die verwirrende Wirkung von Halbwahrheiten bei ihren Empfängern. Wenn Menschen mit Halbwahrheiten überhäuft werden, können sie nicht mehr zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden. Aus zwei Halbwahrheiten wird schnell eine Dreiviertel-Lüge oder eine Viertel-Wahrheit. Politiker und deren Opponenten nutzen dieses perfide Mittel, um die Bevölkerung im Dämmerschlaf zu halten.
Halbwahrheiten und Lügen treffen auf ein fruchtbares Umfeld, zumal die systematische, gesteuerte Desorientierung der Bevölkerung in einem erschreckenden Ausmaß zunimmt. Gekaufte Wissenschaftler und Medien unterstützen diese von Eliten und Regierungen verbreiteten Halbwahrheiten – manchmal auch glatte Lügen – mit voller Kraft.
Behauptungen, die dem Eliten- und Regierungsnarrativ widersprechen – vornehmlich nicht-regierungskonforme Behauptungen mit Wahrheitsgehalt –, dürfen die eierlosen Journalisten der „Qualitätsmedien“ nicht aufstellen, selbst wenn es ihrer persönlichen Überzeugung entspräche. Sie würden sonst von ihren elitengesteuerten Arbeitgebern plattgemacht oder gefeuert werden.
Teil 1: Indizien für eine „Coronaplandemie“
Die Coronapandemie war geplant. Die zeitliche Reihenfolge diverser Ereignisse spricht in meinen Augen eindeutig für eine „Plandemie“.
Nachfolgend soll anhand verschiedener, zeitlich dicht folgender Ereignisse dargelegt werden, warum es sich bei der Coronakrise wohl kaum um einen „Zufall“ gehandelt haben dürfte.
Der globale Impfgipfel 2019
Am 12. September 2019, nur zwei Monate vor dem weltweiten Ausbruch von COVID-19, trafen sich in Brüssel hochrangige Vertreter der Europäischen Kommission und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum ersten sogenannten Global Vaccination Summit. Angebliches Ziel dieser Veranstaltung war es, die weltweite Impfpolitik neu zu justieren und einen gemeinsamen politischen Rahmen zu schaffen, um durch Impfungen vermeidbare Krankheiten effektiver zu bekämpfen. Im Zentrum stand dabei nicht nur die medizinische, sondern auch die gesellschaftliche Dimension von Immunisierung.
Letztlich sollten sich die Regierungen aller Staaten zum Glauben an die Allmacht des Impfens bekennen. Hierfür wurden zehn Aufgaben benannt – besser gesagt Gebote entwickelt –, die von den Regierungen und dem regierten Volk eingehalten beziehungsweise erfüllt werden sollten.
Hier die „Zehn Maßnahmen für eine Impfung für alle“:
1. Förderung globaler politischer Führungsrolle und Engagements für Impfung
„Förderung politischen Engagements weltweit und Aufbau wirksamer Zusammenarbeit und Partnerschaften – über internationale, nationale, regionale und lokale Ebenen hinweg – mit Gesundheitsbehörden, Gesundheitsfachpersonen, Zivilgesellschaft, Gemeinschaften, Wissenschaft und Industrie, um alle Menschen überall durch dauerhaft hohe Impfquoten zu schützen.“
Was dann ja auch gut gelang, zumal die Kabinette vieler Regierungen und auch einige Medien von den „Young Global Leaders“ beziehungsweise ihren Vorgängern, den „Global Leaders for Tomorrow“ – eine Kaderschmiede des Weltwirtschaftsforums (WEF) – unterwandert waren und es noch immer sind. Um nur einige deutsche Absolventen zu nennen: Angela Merkel, Jens Spahn, Annalena Baerbock und viele mehr. Die supranationalen Institutionen WEF und die WHO waren Schaltzentralen der Coronaplandemie.
2. Sicherstellung nationaler Impfstrategien in allen Ländern
„Sicherstellung, dass alle Länder nationale Impfstrategien haben und umsetzen, und Stärkung ihrer finanziellen Nachhaltigkeit im Einklang mit dem Fortschritt zur universellen Gesundheitsversorgung, wobei niemand zurückgelassen werden darf.”
Heute wissen wir, dass Länder mit niedrigen Impfquoten eine niedrige Übersterblichkeit aufweisen, und Länder mit hoher Impfquote eine hohe Übersterblichkeit. Und was sagt uns das? Dass die Impfung definitiv mehr Schaden als Gutes angerichtet hat. Was wollten die Hauptdarsteller dieses Events dann tatsächlich „sicherstellen“? Möglicherweise, dass auch jeder dazu beiträgt, die Kassen der Pharmaindustrie zu füllen?
3. Aufbau starker Überwachungssysteme
„Aufbau robuster Systeme zur Überwachung von Krankheiten, die durch Impfung vermieden werden können, insbesondere jener, für die globale Ausrottungs- oder Eliminierungsziele bestehen.”
Gemeint ist damit die systematische Erfassung, Analyse und Auswertung von Krankheitsdaten, um Ausbrüche früh zu erkennen und Impfprogramme zu bewerten sowie Fortschritte bei der Eindämmung oder Ausrottung bestimmter Krankheiten zu messen.
Ein hehres Anliegen, was aber in der Coronazeit nicht umgesetzt wurde. Wären die Impfprogramme seriös bewertet worden, hätten sie sofort zurückgezogen werden müssen, da die massiven, teils tödlichen Impfnebenwirkungen sprunghaft anstiegen. Seriosität ist aber nur von seriösen Menschen zu erwarten, die in der Coronazeit bei den Entscheidern aber kaum zu finden waren, weder unter den Politikern noch unter den Akteuren bei den Medien. Wäre seriös gemessen worden, hätten die machtbesessenen, eliteinstruierten Politiker nicht dazu aufgerufen, auch Kinder impfen zu lassen – eine unverzeihliche Verfehlung dieser ethischen und menschlichen Versager! Es war seinerzeit klar, dass das Coronavirus einem gesunden Kind nichts anhaben kann. Durch die Impfung sind einige Kinder gestorben.
Dr. Michael Yeadon, der Ex-Vizepräsident und Ex-Chefentwickler von Pfizer, meinte, auf ein Kind, das durch Covid stirbt, kommen 100 Kinder, die durch die Impfung sterben würden (und dass der Wert statistisch gesehen noch wesentlich höher wäre). Nach Angaben der CDC (amerikanische Gesundheitsbehörde) hatten Kinder eine 99,998-prozentige Chance auf Heilung, und das ohne Behandlung!
4. Bekämpfung der Ursachen von Impfskepsis
„Auseinandersetzung mit den Grundursachen von Impfskepsis, Steigerung des Vertrauens in Impfungen und Entwicklung sowie Umsetzung evidenzbasierter Interventionen.”
Nun, ist ja auch klar: Die Menschen sollten durch Impfpropaganda von der Notwendigkeit der Corona-Impfung überzeugt werden. Zu diesem Zweck mussten Andersdenkende diskriminiert, etikettiert und diskreditiert werden. Beides gelang den Protagonisten in der Coronazeit sehr gut.
Den Schaden haben viele gutgläubige, den Entscheidern vertrauende Menschen, die sich jetzt mit den enormen Impfnebenwirkungen herumschlagen dürfen. Einige – nicht wenige – haben die Impfung auch nicht überlebt.
Das Wörtchen „evidenzbasiert“ wurde in der Coronaplandemie des Öfteren missbraucht. So gut wie keine Behauptung von sogenannten Experten wie Christian Drosten oder Lothar Wieler war „evidenzbasiert“ sondern eher politisch motiviert.
5. Nutzung digitaler Technologien
„Nutzung der Möglichkeiten digitaler Technologien, um die Überwachung der Wirksamkeit von Impfprogrammen zu stärken.”
Selbstverständlich nutzten die eliteninstruierten Politiker die „Coronakrise” zum Ausbau digitaler Kontrolle. Sie wollten den digitalen Impfpass, die digitale Identität und dergleichen unter dem Vorwand der Stärkung der Sicherheit einführen. Und das wollen sie heute noch: um die Bürger auf Schritt und Tritt überwachen zu können. Einer der Hauptgründe für diese geplante Pandemie war eine stärkere Kontrolle der Bevölkerung. Um dies zu bewerkstelligen, wurden in Deutschland selbst Teile des Grundgesetzes mit Hilfe einer fadenscheinigen Veränderung des Infektionsschutzgesetzes außer Kraft gesetzt.
6. Fortführung der Forschungsanstrengungen
„Aufrechterhaltung von Forschungsanstrengungen, um kontinuierlich Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen sowie zu den Auswirkungen von Impfprogrammen zu gewinnen.”
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass während der Pandemie alternative Heilmittel und Medikamente wie Hydroxychloroquin/Chloroquin oder Ivermectin – die selbstverständlich therapeutisch erst nach der Infektion zur Behandlung eingesetzt hätten werden können – abgelehnt wurden. Die mRNA-Impfstoffe sollten präventiv eine schwere Corona-Erkrankung vermeiden, was sie aber nicht taten. Die mRNA-Impfstoffe dienten weder dem Eigenschutz noch dem Fremdschutz. Es wäre wesentlich vernünftiger gewesen, eine das eigene Immunsystem stärkende Corona-Erkrankung in Kauf zu nehmen und bei schwerem Verlauf mit alternativen Heilmitteln zu therapieren. Auch präventiv hätte es andere Möglichkeiten gegeben, wie zum Beispiel eine Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels. Internationale Experten machten schon im April 2020 ausdrücklich darauf aufmerksam, dass sich der Grad des Schutzes vor schweren COVID-19-Verläufen erhöht, wenn der Vitamin-D-Spiegel ansteigt. Aber damit hätte eben die Pharmaindustrie kein Geld verdient, nicht wahr, Herr Bourla und Herr Şahin?
7. Weitere Investitionen in Forschung und Innovation
„Fortsetzung der Bemühungen und Investitionen, einschließlich neuer Finanzierungs- und Anreizmodelle, in Forschung, Entwicklung und Innovation für neue oder verbesserte Impfstoffe und Verabreichungssysteme.”
Der Chef des Pharmariesen Pfizer, Albert Bourla, und der Boss des Pharmaunternehmens BioNTech, Uğur Şahin, werden sich gefreut haben über diesen Passus. Einen derartigen Geldsegen hätte sich der mittlerweile vierfache Dollar-Milliardär Uğur Şahin selbst in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können.
Hauptsache, die beiden Herren können noch gut schlafen angesichts dessen, was sie der Menschheit mit ihren unausgegorenen Vakzinen angetan haben.
8. Minderung des Risikos von Impfstoffengpässen
„Minderung der Risiken von Impfstoffengpässen durch verbesserte Systeme zur Überwachung der Verfügbarkeit, Prognose, Beschaffung, Lieferung und Bevorratung sowie durch Zusammenarbeit mit Herstellern und allen Beteiligten der Lieferkette, um bestehende Produktionskapazitäten bestmöglich zu nutzen oder zu erweitern.”
Ja, da haben Politiker wie Jens Spahn und Ursula von der Leyen ganze Arbeit geleistet, als sie zu völlig überhöhten Preisen in Milliardenhöhe Masken und Impfstoffe eingekauft haben. Die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat die Impfstoff-Deals unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit dem CEO von Pfizer, Albert Bourla, mit Hilfe von SMS gehändelt, deren Inhalte sie bis heute nicht offengelegt hat. Wer da wohl wieder seine Hand aufgehalten hat?
Millionen von Impfdosen wurden bereits wieder vernichtet. Der Steuerzahler freut sich.
9. Befähigung von Fachpersonal und Medien
„Befähigung von Gesundheitsfachpersonen auf allen Ebenen sowie von Medien, der Öffentlichkeit wirksame, transparente und objektive Informationen zu vermitteln und falsche oder irreführende Informationen zu bekämpfen – unter anderem durch Zusammenarbeit mit sozialen Medienplattformen und Technologieunternehmen.”
Die Zusammenarbeit sah dann so aus, dass auf sozialen Plattformen wie zum Beispiel YouTube Videos, die alternative Denkansätze zur Bekämpfung der Coronapandemie brachten, gelöscht wurden. Moderne Bücherverbrennung eben. Fakt ist – spätestens seit Veröffentlichung der RKI-Files –, dass nicht Andersdenkende die Bevölkerung mit Fehlinformationen eindeckten, sondern die verantwortlichen Entscheider in der Coronazeit – und das wissentlich und willentlich! Heute wollen sich diese fragwürdigen Elemente der Gesellschaft nicht ihrer Verantwortung in Form eines Untersuchungsausschusses anstatt dieser zahnlosen Enquete-Kommission stellen. Für die Aufarbeitung der unsäglichen, teils kriminellen Verfehlungen der Protagonisten in der Coronazeit und für das kollektive Gedächtnis wäre ein Untersuchungsausschuss wesentlich wirkmächtiger als eine Enquete-Kommission. Die Entscheider seinerzeit könnten auch vor Gericht gestellt werden, was im Rahmen einer Enquete-Kommission nicht der Fall ist. Warten wir also auf die nächsten Verfehlungen dieser Delinquenten, es kann ihnen bei ihren menschenverachtenden Machenschaften ja nicht viel passieren in „Unserer Demokratie“.
10. Integration von Impfungen in globale Gesundheits- und Entwicklungsagenda
„Ausrichtung und Integration von Impfungen in die globale Gesundheits- und Entwicklungsagenda im Rahmen einer erneuerten Immunization Agenda 2030 (= Impfagenda 2030).“
Genau das ist nach wie vor das Anliegen der WHO, die durch einen „Pandemievertrag” erreichen möchte, dass nationales Recht im Pandemiefall – der durch die WHO ausgerufen werden kann – nicht mehr gültig ist. Deutschland beispielsweise würde dann seine Souveränität in Gesundheitsfragen aufgeben und sie dem Diktat der WHO unterstellen. Nein danke, kann ich da nur sagen!
Der Gipfel fand in einer Zeit statt, in der sich internationale Gesundheitsorganisationen zunehmend mit dem Phänomen der Impfmüdigkeit und wachsender Skepsis gegenüber staatlichen Gesundheitsmaßnahmen konfrontiert sahen – so heißt es – und natürlich rein zufällig zwei Monate vor Bekanntwerden des ersten Corona-Falls in Wuhan.
Die WHO hatte bereits 2019 „Vaccine Hesitancy“ (Impfskepsis) zu einer der größten globalen Gesundheitsgefahren erklärt. Vor diesem Hintergrund verstand sich der Gipfel als politische und kommunikative Antwort auf sinkende Impfquoten, etwa bei Masern, aber auch als strategische Vorbereitung auf zukünftige epidemiologische Herausforderungen.
Meines Erachtens verstand sich der Gipfel eher als eine Beratschlagung, wie man der Pharmaindustrie auf Kosten der Bevölkerung wieder auf die Beine helfen und die Bevölkerung besser kontrollieren könne.
Interessant in diesem Zusammenhang ist jedenfalls, dass die 2.700 Milliardäre bereits im ersten Coronajahr ihr Vermögen erheblich steigern konnten, während gleichzeitig die Wirtschaftsleistung um 3,3 Prozent infolge der COVID-19-Maßnahmen einbrach.
Event 201
Im Oktober 2019, einen Monat bevor ein neuartiges, höchstwahrscheinlich dem Labor entsprungenes Virus den Alltag der Welt grundlegend veränderte, trafen sich Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien in New York zu einer Übung mit dem nüchternen Namen „Event 201“. Als routinemäßiges Planspiel zur Pandemie-Vorsorge getarnt, war es die Simulation der kurz danach ausgebrochenen Pandemie. Zufall?
Event 201 war eine sogenannte Tabletop-Simulation. Kein Labor, kein Virus, kein Experiment in der Realität, sondern ein moderiertes Gedankenspiel. Veranstaltet wurde es vom Johns Hopkins Center for Health Security, in Zusammenarbeit mit dem World Economic Forum (WEF) und der Bill & Melinda Gates Foundation. Da waren schon mal wichtige Drahtzieher der späteren „Pandemie“ vereint. Allein diese Konstellation von beteiligten Institutionen sollte zu denken geben.
Das durchgespielte Szenario handelte von einem fiktiven, neuartigen Coronavirus, das als Zoonose – also durch den Übersprung von Tieren auf Menschen – entsteht und sich über den internationalen Reiseverkehr global ausbreitet. Zu Beginn gibt es weder Impfstoff noch spezifische Therapie. Gesundheitssysteme geraten unter Druck, Lieferketten brechen zusammen, wirtschaftliche Unsicherheit wächst, politische Spannungen nehmen zu.
Event 201 konzentrierte sich weniger auf medizinische Detailfragen, Lockdowns oder auf etwaige Impfpflichten, sondern vielmehr auf die Kommunikation: Wie reagieren Regierungen unter Zeitdruck? Wie gehen Medien mit Unsicherheit um? Wie verbreiten sich Fehlinformationen in sozialen Netzwerken? Und wie kann Kooperation zwischen staatlichen und privaten Akteuren in einer globalisierten Welt funktionieren?
Gerade dieser Kommunikationsfokus erweckte meines Erachtens berechtigtes Misstrauen bei Andersdenkenden. Die zeitliche Nähe zur COVID-19-Pandemie erzeugte richtigerweise den Eindruck einer Vorwegnahme der tatsächlichen Pandemie. Sicherlich, wer Risiken systematisch analysiert, wird zwangsläufig Szenarien entwerfen, die eintreten könnten. Dass ein Szenario kurz nach diesem Event Realität wurde, könnte Zufall sein. Die Chance hierfür – auch in Anbetracht weiterer Indizien für eine Plandemie – halte ich jedoch für äußerst gering.
Auch wenn Event 201 kein „Geheimprojekt“, sondern öffentlich angekündigt, dokumentiert und vollständig einsehbar war, keine Beschlüsse gefasst, keine Maßnahmen verabschiedet, keine politischen Programme entworfen wurden, sieht er für mich dennoch wie ein Probelauf aus für das, was kurz danach eintreten sollte.
Coronagläubige beanstandeten, dass Event 201 im Nachhinein zu einem Symbol für angebliche „Coronalügen“ oder „Coronabetrug“ wurde und argumentierten, dass moderne Gesellschaften Schwierigkeiten hätten, zwischen Vorsorge und Verursachung zu unterscheiden. Wer den Brandmelder testen würde, gelte plötzlich als Brandstifter, wer über Krisen spreche, dem werde unterstellt, sie herbeizuwünschen, und dergleichen. Event 201 stehe damit weniger für eine Verschwörung als für ein kulturelles Dilemma, da in einer Welt komplexer Risiken Transparenz nicht automatisch Vertrauen erzeuge.
Nun, als demokratisch eingestellter Mensch bin ich ein Freund von Meinungspluralismus. Der Meinung dieser Coronagläubigen kann ich dennoch nicht viel abgewinnen.
The Great Reset
Im Mai 2020, zwei Monate nach dem ersten Lockdown in Deutschland, dann die Vorstellung eines Buches mit dem Titel „COVID 19: The Great Reset“ (Der große Umbruch). Die Autoren: der fragwürdige und meines Erachtens nicht integre Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab und der Ökonom Thierry Malleret. Ein Buch, das bereits zwei Monate nach dem ersten Lockdown die „fatalen Folgen“ der „Pandemie“ aufzeigt, und selbstverständlich die Rettung aus diesem Dilemma – als Buchautor muss ich „Bewunderung“ für die schnelle Publikation dieses Buches aussprechen. Eigentlich unmöglich! Oder haben Sie, Herr Schwab, COVID 19 lediglich „erahnt“ und auf dieser Grundlage das gut geschriebene, aber inhaltlich weit hergeholte Buch verfasst?
Die Coronaplandemie diente offensichtlich nicht dem Gesundheitsschutz, sondern in allererster Linie der Umsetzung des Great Reset. Bei diesem „großen Neustart“ geht es nicht darum, die Menschheit wieder in die „gute alte Zeit“ zurückzuversetzen, sondern – ganz im Gegenteil – darum, alles, was uns Menschen ausmacht, unsere Kulturen, unsere Nationen, unsere Regeln des Zusammenlebens abzuschaffen und durch eine totalitäre Zwangsjacke zu ersetzen.
Die Coronapandemie, so die zentrale These von Klaus Schwab und Thierry Malleret, habe nicht nur Gesundheitssysteme belastet, sondern unsere global verflochtenen Wirtschafts-, Sozial- und politischen Strukturen fundamental erschüttert. Die Krise sei kein Störfeuer am Rande der Geschichte – sie markiert nach Ansicht der Autoren einen Zäsurpunkt, an dem die bisherigen Wege nicht einfach fortgesetzt werden können.
In einer Mixtur aus Analyse und Prognose skizzieren die Autoren, wie die Pandemie die Wirtschaft, die Gesellschaft, die Geopolitik, die Umwelt und die Technologie grundlegend beeinflusst habe und weiterhin beeinflussen werde. Sie sehen darin nicht nur Herausforderungen, sondern auch Gelegenheiten für einen Neuanfang: eine Chance, die Welt resilienter, gerechter und nachhaltiger zu gestalten – sozialer im Umgang mit Menschen, grüner im Verhältnis zur Natur und innovativer in den Technologien, die unser Leben prägen.
An dieser Stelle, werte Leserinnen und Leser, darf auch herzlich gelacht werden.
Dabei stehe weniger eine radikale Revolution im Mittelpunkt als vielmehr der Vorschlag eines „Reset“ – eines Neustarts in der Art und Weise, wie wir wirtschaften und zusammenleben. Der Begriff soll die Augen öffnen für die strukturellen Schwächen des Status quo: einen Kapitalismus, der vor der Pandemie oft kurzfristige Gewinne vor langfristige Stabilität gestellt hat, eine Gesellschaft mit tiefen Ungleichheiten und eine globale Zusammenarbeit, die bei Krisen ins Stocken gerät.
Das, was die beiden Autoren, diese Globalisten hier zu Papier bringen, ist im Grunde nichts Neues. Die Architekten von Krisen sind oftmals gleichzeitig die Retter aus diesen Krisen. Deswegen haben sie diese Krisen geschaffen, um das bestehende Gesellschafts- und Wirtschaftssystem in ihrem Sinne umgestalten zu können. Das WEF war eine der koordinierenden Institutionen der Corona-Inszenierung,
Das Buch versteht sich als Appell und Einladung zugleich: nicht zurückzufallen in alte Muster, sondern die epochale Krise als historischen Moment des Nachdenkens und Neuordnens zu begreifen. Für die Autoren war die Coronakrise angeblich ein Impuls, das Gemeinwesen grundlegend zu reflektieren und neu auszurichten.
Das hört sich gut an, nur ist es meines Erachtens genau umgekehrt: Die Coronapandemie wurde geschaffen, um diese dystopische, an die Bücher von George Orwell und Aldous Huxley erinnernde Vision umsetzen zu können. Es geht um die totale Kontrolle durch supranationale, nicht gewählte, elitegesteuerte Institutionen wie das WEF, die WHO und die Vereinten Nationen (UN). Zu diesem Zweck gilt es, verschiedene Nationen, Kulturen sowie die Individualität der Menschen aufzulösen und sie gleichzuschalten – eine Art „Zombiefizierung“. Das ist das Ziel des „Great Reset“, und die Coronaplandemie war einer der ersten Schritte hierfür. Demokratien in ihrer ehemaligen Form sollen aufgelöst und einer Art Weltregierung unterstellt werden.
Sonderfonds Corona-Pandemie im Mai 2019
Das Bundesland Bayern hat bereits im Mai (!) 2019 eine Kreditermächtigung zur Finanzierung eines Sonderfonds Corona-Pandemie im Haushaltsplan des Freistaates Bayern für die Haushaltsjahre 2019 und 2020 berücksichtigt.
„Gesetz über die Feststellung des Haushaltsplans des Freistaates Bayern für die Haushaltsjahre 2019 und 2020 (Haushaltsgesetz 2019/2020 – HG 2019/2020) Vom 24. Mai 2019 (GVBl. S. 266) BayRS 630-2-22-F Art. 2a Kreditermächtigung zur Finanzierung von Kapitel 13 19 – Sonderfonds Corona-Pandemie
(1) 1. Das Staatsministerium der Finanzen und für Heimat wird ermächtigt, zur Deckung von Ausgaben für Kapitel 13 19 (Sonderfonds Corona-Pandemie) und den dort auszugleichenden Mindereinnahmen im Haushaltsjahr 2020 Kredite am Kreditmarkt bis zur Höhe von 20 000 000 000 € aufzunehmen. 2. Die Kreditermächtigung kann übertragen werden, soweit diese Kreditmittel bis zum Ablauf des Haushaltsjahres 2020 nicht aufgenommen wurden und zur Deckung noch benötigt werden. (2) Ab dem Haushaltsjahr 2024 ist jährlich 1/20 der im Kapitel 13 19 (Sonderfonds Corona-Pandemie) aufgenommenen und bis Ende des Haushaltsjahres 2023 noch nicht zurückgeführten Schulden zu tilgen. (3) Art. 2 Abs. 2 Satz 1 bis 3 sowie Abs. 3 und 4 gilt sinngemäß.“
Und das im Mai 2019, ein halbes Jahr vor dem Ausbruch von Corona! Chapeau vor der Weitsicht und den hellseherischen Fähigkeiten der bayerischen Regierung!
COVID-19-Impfstoff bereits im Geschäftsbericht 2019 von BionTech
Bei BioNTech erschien der COVID-19-Impfstoff bereits im Geschäftsbericht 2019, siehe hier. Auf Seite 6 kann man ersehen, an welchen Projekten, Medikamenten, Immuntherapeutika und Impfstoffen das Unternehmen aktuell arbeitete und wie weit fortgeschritten der Prozess bereits war. Hier wird als Immuntherapeutikum basierend auf der mRNA-Technologie ein Medikament gegen COVID-19 aufgeführt. Man kann lesen, dass die präklinische Studienphase bereits abgeschlossen ist und die Phase 1 der Testung läuft. Weiterhin steht dort, dass das Therapeutikum mit BNT 162 bezeichnet wird. Nachfolgend der entsprechende Ausschnitt aus dem Geschäftsbericht:
Die Frage ist natürlich, wie es BioNTech möglich war, ein Therapeutikum zu entwickeln, welches Ende 2019 bereits die präklinische Testphase abgeschlossen hatte, obwohl das Virus erst im November/Dezember 2019 auftrat. Wunder über Wunder! Immerhin ist die Stadt Mainz aufgrund der hohen Gewerbesteuerabgabe von BioNTech (alleine für 2021 satte 1,2 Milliarden!!!) zu diesem Zeitpunkt schuldenfrei geworden. Mainz, wie es singt und lacht!
Fazit
Keine Pandemie, sondern eine Plandemie! Die zeitlich dichte Aufeinanderfolge oben dargestellter Ereignisse legt diesen Verdacht – für mich Gewissheit – sehr nahe. Es gibt noch jede Menge weitere Indizien – genau genommen eine geschlossene Beweislage – für eine Plandemie.
„Das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde.“ (William Shakespeare)
Prägnanter kann man es kaum beschreiben, was gerade abläuft. Die Drahtzieher der großen Krisen setzen insbesondere auf die Uninformiertheit der Massen, um ihre Lügen aufrechterhalten zu können.
Selbstdenken ist angesagt. Für jede Propaganda ist der selbstdenkende Mensch der größte Feind, denn er hat massive Probleme, Regeln zu befolgen, die seine Intelligenz beleidigen.
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Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher „Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.
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Wissen ist frei – auch wenn das manche eliteinstruierte Politiker und Journalisten anders sehen.
– Merz, dem der Wähler egal ist, will es jetzt ganz genau wissen
– Keine anonyme Meinungen, morgen keine geheimen Wahlen?
– Meine Konsequenz und Kommentare anderer Publizisten
Für mich als Autor und früheren Blogbetreiber war es immer eine Selbstverständlichkeit, alles mit meinem richtigen Namen zu schreiben und zu verbreiten. Denn im Mittelpunkt meiner Artikel stand hauptsächlich die Recherche, das Zusammentragen von nachprüfbaren, zumindest glaubhaften Quellen unter Angabe derselben, zumeist mit Link versehen. Sich daraus eine Meinung zu bilden überließ ich den Leserinnen und Lesern, ich selbst hielt mich dabei eher zurück. Aber bewährt hat es sich leider nicht, unter Angabe meines Klarnamens mit offenem Visier zu arbeiten.
Als ich vor über fünf Jahren einen Artikel verfasste, nachdem in einer unweit entfernten nahegelegenen Stadt zwei Menschen unter dem Schlachtruf “Allahu Akbar” ihr Leben lassen mussten, stellte ich für solche Taten einen naheliegenden Zusammenhang mit dem Islam her, speziell mit dessen Quelle, dem Koran. Die Strafe folgte zwar nicht auf dem Fuß, aber fünf Jahre später – was uns lehrt: Es wird in Deutschland immer gefährlicher, sich generell mit dem Islam kritisch auseinanderzusetzen, und sogar noch gefährlicher, wenn man das unter Angabe seines Namens tut. Das brachte mir alternativ drei Monate Gefängnis ein, von denen ich mich alternativ durch eine Geldstrafe von 4.500 Euro freikaufen konnte. Der Berufungstermin steht noch aus.
Mit Klarnamen in den Knast
Dies hätte mir eigentlich eine Lehre sein sollen, künftig nur mehr unter Pseudonym zu schreiben – damit es fortan wenigstens nicht mehr ganz so einfach ist, mich ausfindig zu machen, anzuklagen, zu verurteilen und ins Gefängnis zu stecken. Trotzdem schreibe ich bis heute weiter unter meinem Klarnamen, weil ich meiner journalistischen Arbeit keinerlei Schuld bewusst bin. Nun aber werde ich meine Position überdenken müssen – denn wenn jetzt Politiker bis zum Bundeskanzler hoch das Publizieren unter Pseudonym verbieten wollen, muss etwas dahinterstecken und liegt es auf der Hand, dass er und seine Konsorten wohl etwas im Schilde führen – und genau so ist es auch: Merz will wissen, wer welche Meinung hat und verbreitet. Wörtlich sagte er: „Ich möchte Klarnamen im Internet sehen. Ich möchte wissen, wer da sich zu Wort meldet.“ Das kann grundsätzlich nichts Gutes für die Meinungsfreiheit in Deutschland heißen, die ohnehin schon schwer angeschlagen ist. Sind denn die Gefängnisse nicht schon voll genug?
Bisher schieb ich also, trotz aller schlechten Erfahrungen, unter meinem „Klarnamen“. Doch das könnte sich bald ändern; falls mein Name künftig nicht mehr zu finden ist, ist das Merz und dieser Bundesregierung geschuldet, de sich – auffällig und verdächtig – plötzlich höchstpersönlich für die Meinungen der Bürger interessieren. Ein wahrhaft erstaunlicher Wandel, denn bisher hat er doch nicht nur die eigene Meinung wieder und wieder verraten, sondern auch die Meinung seiner eigenen Wähler mit Füßen getreten – etwa, als er sich binnen Tagen vom „Sparschwein der Nation” und flammenden ewigen Verfechter der unverrückbaren Schuldenbremse zum größten Schuldenkanzler der deutschen Geschichte wandelte – und zudem nun noch als der Kanzler in die Geschichte eingehen wird, der die Wähler so schamlos belogen hat wie noch kein anderer zuvor.
Kriegserklärung an die Alternativen Medien
Ich frage mich: Wann ist es so weit, dass Merz & Co. dann auch wissen wollen, wer und warum viele der Stimmbürger ihn und die Regierungsparteien nicht gewählt haben? Müssen bald künftig dann auch die Stimmzettel mit dem Namen der Wähler zu versehen sein, damit sie nicht als “ungültig” gewertet werden und im Papierkorb landen? Eigentlich könnten wir an Wahltagen inzwischen auch gleich daheimbleiben – denn es wird sich nichts ändern, solange die größte Oppositionspartei, die über ein Viertel der Wählerstimmen erhält, als nicht koalitionsfähig und gesprächstauglich ausgebootet wird, während die Altparteien entgegen dem Wählerwillen ihr eigenes Ding machen. Über dieses Verständnis von “Demokratie” mag sich jeder sein eigenes Bild machen
Mit meinen Bedenken stehe ich nicht alleine. Kritische Kommentatoren monieren den nächsten Coup und eine weitere der Operation von „Unsere Demokratie™“ gegenüber der staunenden Bevölkerung, andere sprechen von einer Kriegserklärung an die alternativen Medien oder findet pointierte Worte wie die Kabarettistin Simone Solga. Heute trifft es uns als schreibende Zunft der alternativen Medien – und morgen interessiert es die Regierung dann vielleicht schon ebenfalls mit Klarnamenpflicht, wer alles unsere Artikel liest!? Ich sage dazu erneut: Wehret den Anfängen! Der schleichenden Eskalation dieser Ent-Demokratisierung muss dringend Einhalt geboten werden – denn das hat Deutschland alles 1933 schon einmal erlebt!
Vorbehalt: Falls in diesem Artikel Strafbares enthalten sein sollte, distanziere ich mich prophylaktisch von solchen Unrechtsgrundlagen bzw. der Justiz, die darin evtl. Strafbares erkennen will.
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