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Die großen Lügen (Teil 13) – Corona XII: Widerstand aus Fachkreisen

Von Uwe Froschauer

Wer die Entwicklungen nüchtern betrachtet hat, konnte die Tragweite der Maßnahmen erkennen. Auch innerhalb von Wissenschaft und Recht gab es Stimmen, die sich dem vorherrschenden Kurs nicht anschlossen. Fachleute, die sich – trotz erheblichem Druck – nicht von finanziellen Anreizen, öffentlicher Anerkennung oder politischer Erwartungshaltung leiten ließen, sondern ihrer fachlichen und ethischen Überzeugung treu blieben, leisteten Widerstand gegen staatliches Handeln, das sie als willkürlich oder unverhältnismäßig einordneten.

Einer von ihnen ist der Rechtsanwalt Tobias Ulbrich, Sohn eines evangelischen Pfarrers und einer Kirchenmusikerin.

Rechtsanwalt Tobias Ulbrich

Der Jurist Tobias Ulbrich hat es sich zur Aufgabe gemacht, die seit Jahren stark angeschlagene Verfassung, deren teils kriminelle Auslegung und Aushebelung durch die Träger der Corona-Plandemie verstärkt zutage kam, wiederherzustellen. Dazu verfasste er auf seiner Seite

https://jetzt-demokratie.de

folgenden Text:

Die Wiederherstellung der freiheitlich demokratischen Grundordnung

Aus Liebe zum deutschen Volk und dem Verlangen, die Bundesrepublik Deutschland handlungsfähig und zukunftsfähig zu gestalten, ist die Erneuerung des Staatswesens in allen Bereichen der Legislative, Exekutive und Judikative unerlässlich.

Die Thesen und das Parteiprogramm erfolgen aus der Überzeugung und im Geiste des Grundgesetzes, das in Artikel 1 die Menschenwürde jedes Einzelnen in den Vordergrund hebt und den Schutz der Menschen zur Verpflichtung aller staatlichen Gewalt macht. Geprägt vom Zweiten Weltkrieg hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch dazu verschrieben einen Kernbeitrag für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zu leisten.

Der Souverän ist das deutsche Volk. Von ihm geht alle Staatsgewalt aus. Geprägt von Art. 20 Abs. 2 GG wird das Mandat des deutschen Volkes durch ihre gewählten Organe ausgeführt. Das Mandat jedes gewählten Repräsentanten geht daher ausschließlich von dem Leitgedanken aus, dass die Interessen der Mandatsgeber zu vertreten sind und nicht eigene Interessen oder Singularinteressen aus der Wirtschaft zu verfolgen sind.

Artikel 20 Abs. 4 GG bestimmt, dass jeder, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen automatisch die Aufforderung an alle Deutschen beinhaltet, um Abhilfe zu ringen. Sollte das nicht möglich sein, sieht die Verfassung auch das Recht zum Widerstand vor. Genau dies veranlasst mich erstmals aufzustehen und öffentlich das Wort zu ergreifen.

Nach Auffassung des Verfassers wurde durch schleichende und stete Veränderungen des Staatswesens ein System geschaffen, das es ermöglicht, dass ausnahmslos nicht mehr durch die verfassungsmäßig bestimmten Organe die Macht ausgeübt wird, sondern durch wirtschaftliche Lobbyverbände, die sich auf den Fluren der Ministerien und in und um die Abgeordnetenbüros häuslich niedergelassen haben.

Während noch in Bonn die Lobbyverbände von außen das Ministerium betreten mussten, um Einfluss auf die politische Willensbildung zu nehmen, findet das seit dem Umzug nach Berlin unsichtbar hinter verschlossenen Türen statt, da dort den einflussreichen Verbänden gestattet wurde, unmittelbar an allen Willensbildungsprozessen teilzunehmen. Diese hat aber keiner gewählt und kein Mandatsgeber hat gewollt, dass diese Einflussnahme so stattfindet.

Gesetzesvorlagen werden daher auch nicht mehr aus der Mitte des Parlamentes eingebracht und unabhängig von Erwägungen von Interessenlagen der deutschen und internationalen Wirtschaft vorgetragen, sondern es findet hinter verschlossen Türen erst die Einflussnahme statt. Seit der Corona Pandemie ist die Einflussnahme noch klarer und einfacher geworden, da die parlamentarische Debatte abgeschafft wurde und Lobbyverbände aus den Ministerien (Bund und Länder) unmittelbar mit Verordnungen durchregieren können.

Gesetzestexte werden nicht mehr vom Parlament verfasst und auch nicht mehr die Legislative bestimmt deren Inhalt, sondern es sind seit Jahren die dahinterstehenden wirtschaftlichen Lobbyverbände, die keiner sieht, keiner kennt, keiner gewählt hat, aber dennoch auf allen Ministerialfluren ihre Büros unterhalten.

Wie werden Gesetze heute gemacht?

Ein Gesetzesvorhaben wird vom Fachministerium als Verteiler durch die Lobbyverbände geschickt und die Vertreter der Wirtschaftsinteressen nehmen auf die Willensbildung Einfluss, indem sie unter den Gesetzesentwurf eigene Fassungen in eingerückten Absätzen schreiben. Das nennt man Gesetzestext mit eingerückten Absätzen. Die Urheber der eingerückten Absätze gehen daraus nicht hervor. Im Anschluss gibt es eine kodifizierte Fassung aus der nicht mehr erkennbar wird, welcher Interessenverband zu welcher Änderung des Gesetzestextes beigetragen hat. Da nur noch solche Gesetzesvorlagen oder gleich Gesetzespakete im Auftrag der Großindustrie von Großkanzleien geschrieben Einzug in das Parlament erhalten, kommt es zu dem absurden Ergebnis, dass diejenigen, die von der Verfassung her dazu bestimmt sind, in der parlamentarischen Auseinandersetzung nach den besten Formulierungen und Inhalten zu ringen von außen bereits vorbestimmte und in Ausschüssen gemeinsam mit den Lobbyverbänden vorabgestimmte Vorlagen erhalten, die das Parlament abzuknicken (Fraktionszwang und Druck über Tabellenplätze) hat.

Damit ist der eigentliche Souverän des deutschen Staates die deutsche und internationale Wirtschaft. Es ist deshalb völlig gleich, welche Partei gewählt wird, da das Ergebnis unabhängig vom Wahlausgang immer gleich bleibt. Es ist mehr oder weniger die Einheitspartei Bundesrepublik Deutschland. Nur mit Hilfe von korrumpierten Abgeordneten, die in der Regel die Inhaber der Listenplätze sind und mit korrumpierten Beamten lässt sich ein solches System unterhalten. Die anstehenden Bundestagswahlen degradieren zur Farce, da das Ergebnis keine Änderung der tatsächlichen Machtverhältnisse bringt und der von der Verfassung vorgesehene Souverän – das Volk – eher störender Untertan als Mandatsgeber ist.

Das drückt sich in der Frustration aller Wähler aus, die den Eindruck erhalten, dass völlig unabhängig davon, wen sie wählen immer das gleiche Ergebnis der Politik herauskommt. Alles wirkt gleichgeschaltet bis hin zu den Medienvertretern.

Auch personell hat das Volk keinen Einfluss auf die konkrete Willensbildung im Parlament, da die Parteien über Parteilisten einen Stamm an Politikern ausgewählt haben, die sich ihr Leben als Berufspolitiker einrichten können und im Kern über diejenigen bestimmen, die künftig auf der Liste stehen. Versüßt wird die jahrzehntelange gute Kooperation mit den eigentlichen Machtinhabern im Deutschen Staat durch verschiede lukrative Posten, die nach dem Ausscheiden die deutsche Wirtschaft für gefügige Politiker parat hält. So entsteht des Weiteren der Eindruck, dass bereits im Vorfeld der Betätigung in der deutschen Wirtschaft auch in der Retroperspektive betrachtet das gesamte politische Handeln dieses Politikers nicht als Mandat für das deutsche Volk verstanden wurde, sondern allein dazu diente, sich über das Mandat selbst zu bereichern. Sowohl auf kommunaler Ebene, auf der Landesebene und im Bund sind dieselben Strukturen vorzufinden. Die Korruptionswächter von Transparancy International sind mit der deutschen Politik höchst unzufrieden. In Bezug auf den schlechten Rang in der internationalen Korruptionsstatistik führen sie vor allem ins Feld: „Für eine bessere Platzierung Deutschlands steht das Ausbleiben wichtiger Reformen im Bereich der Abgeordnetenbestechung und der Transparenz der Nebeneinkünfte von Abgeordneten im Weg“, teilt Transparency International mit. Edda Müller, die Vorsitzende von Transparency Deutschland, bringt das auf die Palme: „Das Aussitzen wichtiger Reformen zur Korruptionsprävention durch die Mehrheit des Deutschen Bundestages muss ein Ende haben“.

Ein Ende wird es aber nie haben, da diejenigen, die mit diesem Verdacht behaftet sind über sich selbst zu befinden haben. Daraus folgt auch, dass es ohne den Druck gem. Art. 20 Abs. 4 GG keine Änderung geben wird.

Quelle: https://jetzt-demokratie.de, gefunden am 18.12.2021

Wie recht doch Herr Ulbrich hat. Die Ermöglichung eines Quartalsgewinns in Höhe von 4,7 Milliarden, und einer Umsatzrendite von 77 Prozent des Impfmittelherstellers BioNTech zu diesem Zeitpunkt spricht Bände. Ergebnisse eines fruchtbaren Lobbyismus! Pfui Teufel!

Wenn Sie sich die Seite von Herrn Ulbrich – höchste Wertschätzung meinerseits an dieser Stelle, Herr Ulbrich – ansehen, sollten Sie auch die Verlinkung mit seinen 95 Thesen anklicken. Absolut lesenswert!
Ich habe gerade die Seite aufgesucht, es wird jedoch nur das Impressum geladen. Keine Inhalte, keine Navigation, keine Artikel sind erreichbar. Das deutet wieder einmal darauf hin, dass Inhalte entfernt oder offline genommen wurden oder die Seite nur noch als „leere Hülle“ (Impressum) existiert. Vermutlich wieder ein Fall moderner Bücherverbrennung.

Dafür habe ich eine andere Adresse gefunden, unter der Sie die Inhalte teilweise finden können. Hier der Link: https://jetzt-demokratie.de/tesis-95/?utm_source=chatgpt.com.
Da muss man sich ein wenig durchwurschteln, da die Texte zunächst teilweise in Spanisch gehalten sind.

Nun zu einem Wissenschaftler, der massiv gegen den Coronabetrug ankämpfte.

Dr. Mike Yeadon

Dr. Mike Yeadon, ehemaliger Chefentwickler von Pfizer, erhob schwere und definitiv wahre Anschuldigungen gegen die Impfmafia. So ließ er beispielsweise verlauten:

„Denn ich versichere Ihnen, dass die Industrie weiß, dass sie (…die Impfungen) nicht funktionieren. Die Aufsichtsbehörden wissen es. Führende Persönlichkeiten in jeder Regierungsverwaltung wissen es. Alles, was sie tun, ist, Sie als geimpft zu kennzeichnen. Sie haben Anspruch auf einen digitalen Ausweis, prima! (Das ist nicht gut, man wird rund um die Uhr und bei jeder Transaktion verfolgt).

Sollten Sie jemals in Versuchung geraten, denken Sie daran, dass diejenigen, die darauf bestehen, dass Sie geimpft werden, wissen, dass die Impfungen nicht wirken und giftig sind.

Also…warum sind sie so erpicht darauf, die Nadel in Ihren Arm und den Ihrer Kinder zu stecken?

Es ist eindeutig nicht für Ihre Gesundheit.

All diese Beamten, die dumme Vorschriften durchsetzen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Gesundheit überhaupt keine Rolle spielen?

Sie sind das heutige Pendant zu den deutschen Nazis. Ein sehr großer Teil der Bevölkerung hat sich schließlich entschieden, der Partei beizutreten. Zum Teil, weil sie sonst von allen möglichen Dingen ausgeschlossen wurden (kommt Ihnen das bekannt vor?).

Eine der bemerkenswertesten Beobachtungen über gewöhnliche Menschen in außergewöhnlichen Zeiten ist, wie bereitwillig sich die große Mehrheit der Menschen an die neuen Regeln anpasst.

Wie in Deutschland geht es auch hier um Diskriminierung, um die Einteilung der Menschen in gute und schlechte Kategorien.

Diese bereitwillige Anpassung an das Leben in einer Welt voller grauenhafter Ungerechtigkeit ist beunruhigend.

Aber es ist die Abwesenheit von Reaktionen auf wirklich schreckliche Dinge, wie z.B. Menschen, die weggezerrt werden, deren Schuhspitzen vom Kopfsteinpflaster abprallen, und das alles „Für Ihre Sicherheit“, die zu dem Ausdruck „Die Banalität des Bösen“ führte.

Wir können und sollten uns wehren.

Lehnen Sie Impfpässe auf den ersten Blick ab.

Sie sind nicht neutral. Sobald sie in einem Land eingeführt sind, kann ihre Verwendung leicht ausgeweitet werden…(…)“

Quelle: https://uncutnews.ch/dr-mike-yeadon-ich-versichere-ihnen-dass-die-industrie-weiss-dass-die-impfstoffe-nicht-funktionieren/.gefunden am 29.12.2021

Bei anderer Gelegenheit warnte Yeadon vor dem Impfzwang und forderte, den Forderungen von Tyrannen nicht nachzugeben! Er ließ verlauten:

„Ich nehme an, Sie sind ziemlich wütend, und das sollten Sie auch sein, denn diese Lügen haben die Wirtschaft, die Zivilgesellschaft, die menschlichen Freiheiten zerstört und zwei Jahre Ihres Lebens gestohlen. Sie planen auch nicht, aufzuhören. Impfpässe haben NULL Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit. Sie sind nicht sicherer, nur weil Sie geimpft wurden. Trotzdem werden sie verlangen, dass jedem schädliches Material injiziert wird, das Hunderttausende unschuldiger Männer, Frauen und Kinder getötet hat. Wir müssen gerade wieder Masken tragen. Ich fordere Sie auf, anzuerkennen, dass, wenn sie den Forderungen von Tyrannen nachgeben, sie Ihnen nicht Ihre Freiheit zurückgeben werden. Stattdessen werden sie ihre Forderungen erhöhen.

Ihre nächste Forderung wird eine obligatorische Impfung sein. Wenn wir uns dem fügen, ist dies das dauerhafte Ende der menschlichen Freiheiten. Bitte fügen Sie sich nicht.
Beste Grüße Mike.“

Ein moderner Held.

Auch in Israel, ein Land mit sehr hoher Impfquote und dementsprechend hoher Übersterblichkeit wurde der Betrug der Eliten und Regierungen von Wissenschaftlern erkannt und angeprangert – was für einen Menschen mit offenen Augen eigentlich auch nicht schwer war.

Professor Ehud Qimron

Der Leiter der Abteilung für Mikrobiologie und Immunologie an der Universität Tel Aviv, Professor Ehud Qimronkritisierte in einem offenen Brief an das israelische Gesundheitsministerium das Management der Coronavirus-Pandemie scharf. Hier der bemerkenswerte, die tatsächliche Situation widerspiegelnde Brief, der stellvertretend für die Verfehlungen aller coronadiktatorischen Länder gesehen werden kann.

„Am Ende wird immer die Wahrheit ans Licht kommen, und die Wahrheit über die Coronavirus-Politik beginnt sich zu offenbaren. Wenn die zerstörerischen Konzepte nach und nach zusammenbrechen, bleibt nichts anderes übrig, als den Experten zu sagen, die das Management der Pandemie anführten – wir haben es Ihnen gesagt.

Mit zwei Jahren Verspätung erkennen Sie endlich, dass ein Atemwegsvirus nicht besiegt werden kann und dass jeder solche Versuch zum Scheitern verurteilt ist. Sie geben es nicht zu, weil Sie in den letzten zwei Jahren fast keinen Fehler eingeräumt haben, aber im Nachhinein ist klar, dass Sie in fast allen Ihren Handlungen kläglich versagt haben, und selbst die Medien tun sich jetzt schon schwer, über Ihre Scham zu berichten.

Sie haben sich trotz jahrelanger Beobachtungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse geweigert, zuzugeben, dass die Infektion in Wellen kommt, die von selbst abklingen. Sie bestanden darauf, jeden Rückgang einer Welle ausschließlich auf Ihre Handlungen zurückzuführen, und so „überwanden Sie durch falsche Propaganda die Pest“. Und wieder hast du es besiegt und immer wieder und wieder.

Sie haben sich geweigert zuzugeben, dass Massentests unwirksam sind, obwohl dies in ihren eigenen Notfallplänen ausdrücklich angegeben ist („Pandemic Influenza Health System Preparedness Plan, 2007“, S. 26).

Sie weigerten sich zuzugeben, dass eine Genesung mehr Schutz bietet als ein Impfstoff, obwohl bisherige Kenntnisse und Beobachtungen zeigten, dass nicht genesene geimpfte Personen mit höherer Wahrscheinlichkeit infiziert sind als genesene Personen. Sie haben sich trotz der Beobachtungen geweigert, zuzugeben, dass die Geimpften ansteckend sind. Auf dieser Grundlage hofften Sie, durch eine Impfung eine Herdenimmunität zu erreichen – und sind auch daran gescheitert.

Sie haben darauf bestanden, zu ignorieren, dass die Krankheit für Risikogruppen und ältere Erwachsene um ein Dutzend Mal gefährlicher ist als für Jugendliche, die nicht zu Risikogruppen gehören, trotz der Erkenntnisse, die bereits 2020 aus China kamen.

Sie haben sich geweigert, die von mehr als 60.000 Wissenschaftlern und Medizinern unterzeichnete „Barrington Declaration“ oder andere Programme des gesunden Menschenverstands anzunehmen. Sie haben sich entschieden, sie lächerlich zu machen, zu verleumden, zu verzerren und zu diskreditieren. Anstelle der richtigen Programme und Personen haben Sie sich für Fachkräfte entschieden, denen eine entsprechende Ausbildung für das Pandemiemanagement fehlt (Physiker als oberste Regierungsberater, Tierärzte, Sicherheitsbeamte, Medienpersonal usw.).

Sie haben kein wirksames System zur Meldung von Nebenwirkungen der Impfstoffe eingerichtet und Berichte über Nebenwirkungen wurden sogar von Ihrer Facebook-Seite gelöscht. Ärzte vermeiden es, Nebenwirkungen mit dem Impfstoff in Verbindung zu bringen, damit Sie sie nicht verfolgen, wie Sie es bei einigen ihrer Kollegen getan haben. Sie haben viele Berichte über Veränderungen der Menstruationsintensität und der Menstruationszykluszeiten ignoriert. Sie haben Daten versteckt, die eine objektive und ordnungsgemäße Recherche ermöglichen (z. B. Sie haben die Daten über Passagiere am Flughafen Ben Gurion entfernt). Stattdessen haben Sie sich entschieden, zusammen mit leitenden Pfizer-Führungskräften nicht objektive Artikel über die Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen zu veröffentlichen.

Aus der Höhe Ihrer Hybris haben Sie jedoch auch die Tatsache ignoriert, dass am Ende die Wahrheit ans Licht kommt. Und es beginnt sich zu offenbaren. Die Wahrheit ist, dass Sie das Vertrauen der Öffentlichkeit in Sie auf einen beispiellosen Tiefpunkt gebracht und Ihren Status als Autoritätsquelle untergraben haben. Die Wahrheit ist, dass Sie in den letzten zwei Jahren Hunderte von Milliarden Dollar vergeblich verbrannt haben – für die Veröffentlichung von Einschüchterungen, für ineffektive Tests, für destruktive Sperren und für die Störung des Lebensalltags.

Sie haben die Bildung unserer Kinder und ihre Zukunft zerstört. Sie haben Kindern Schuldgefühle, Angst, Rauchen, Alkohol, Sucht, Schulabbruch und Streit gegeben, wie Schulleiter im ganzen Land bezeugen. Sie haben Lebensgrundlagen, die Wirtschaft, die Menschenrechte, die psychische Gesundheit und die körperliche Gesundheit geschädigt.

Sie haben Kollegen verleumdet, die sich Ihnen nicht ergeben haben, Sie haben die Menschen gegeneinander aufgehetzt, die Gesellschaft gespalten und den Diskurs polarisiert. Sie haben Menschen, die sich gegen eine Impfung entschieden haben, ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage als Feinde der Öffentlichkeit und als Überträger von Krankheiten gebrandmarkt. Sie fördern auf beispiellose Weise eine drakonische Politik der Diskriminierung, der Verweigerung von Rechten und der Auswahl von Menschen, einschließlich Kindern, für ihre medizinische Wahl. Eine Auswahl, die jeder epidemiologischen Begründung entbehrt.

Wenn Sie die destruktive Politik, die Sie verfolgen, mit der vernünftigen Politik anderer Länder vergleichen, können Sie deutlich sehen, dass die von Ihnen verursachte Zerstörung nur Opfer gebracht hat, die über die Anfälligkeit des Virus hinausgehen. Die Wirtschaft, die Sie ruiniert haben, die Arbeitslosen, die Sie verursacht haben, und die Kinder, deren Bildung Sie zerstört haben – sie sind die überschüssigen Opfer, die nur durch Ihre eigenen Handlungen entstanden sind.

Es besteht derzeit kein medizinischer Notfall, aber Sie kultivieren einen solchen Zustand seit zwei Jahren aus Macht-, Budget- und Kontrollgier. Der einzige Notfall besteht jetzt darin, dass Sie immer noch Richtlinien festlegen und riesige Budgets für Propaganda und psychologische Technik bereithalten, anstatt sie zur Stärkung des Gesundheitssystems anzuweisen.

Dieser Notfall muss aufhören!

Professor Udi Qimron, Medizinische Fakultät, Universität Tel Aviv“

Quelle:  https://swprs.org/professor-ehud-qimron-ministry-of-health-its-time-to-admit-failure/ , gefunden am 4.2.2022

Ja, werte Leserin, werter Leser, diesem Brief ist wirklich nichts hinzuzufügen. Er sollte Pflichtlektüre für alle politischen, medialen, wissenschaftlichen und sonstigen Unterstützer des Unrechtsnarrativs der Coronazeit werden. Dieser Brief hätte ebenso an die deutsche Regierung gerichtet werden können. Herr Lauterbach sollte ihn 100-mal abschreiben und auswendig lernen, um seine Verfehlungen und die seiner Kollegen im Nachhinein vielleicht doch noch zu erkennen. Bei manchen Personen scheint jedoch Hopfen und Malz verloren zu sein.

Weitere wissenschaftliche Widerständler

Neben den bereits genannten Stimmen gab es eine ganze Reihe weiterer Wissenschaftler und Fachleute, die sich öffentlich gegen zentrale Elemente der Corona-Politik positionierten.

So etwa John Ioannidis, einer der weltweit meistzitierten Medizinforscher. Er sprach bereits früh von einem „einmaligen Fiasko evidenzbasierter Politik“ und warnte davor, dass die getroffenen Maßnahmen – insbesondere Lockdowns – mehr Schaden anrichten könnten als das Virus selbst. Seine Einschätzung, dass die Gefährlichkeit von Covid-19 überschätzt worden sei, brachte ihn in offenen Widerspruch zum politischen Kurs vieler Regierungen.
John Ioannidis legte seine Kritik nicht nur in Interviews, sondern vor allem in wissenschaftlichen Veröffentlichungen dar. In zahlreichen Studien analysierte er die Datenlage zur Pandemie und stellte dabei die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen infrage. Seine Arbeiten machten deutlich, dass zentrale politische Entscheidungen auf unsicheren oder unvollständigen Grundlagen beruhten – ein Befund, der in der öffentlichen Debatte lange kaum Beachtung fand.

Die Epidemiologin Sunetra Gupta von der Universität Oxford kritisierte die pauschalen Maßnahmen scharf. Sie plädierte für einen gezielten Schutz der Risikogruppen statt flächendeckender Einschränkungen und war Mitinitiatorin der sogenannten „Great Barrington Declaration“, die sich gegen Lockdowns und für einen differenzierteren Umgang mit der Pandemie aussprach. Sunetra Gupta brachte ihre Position nicht nur in Interviews, sondern in programmatischer Form zum Ausdruck. Als Mitinitiatorin der „Great Barrington Declaration“ formulierte sie bereits 2020 eine wissenschaftlich begründete Gegenposition zu Lockdowns und pauschalen Maßnahmen – und zeigte damit früh, dass es innerhalb der Fachwelt fundierte Alternativen zum dominierenden Kurs gab.

Der deutsche Lungenarzt Wolfgang Wodarg gehörte ebenfalls zu den frühen Kritikern. Er stellte die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen infrage und warnte vor den gesellschaftlichen und gesundheitlichen Folgen von Lockdowns und Massenimpfungen. Wodarg sah insbesondere die Rolle von politischen und wirtschaftlichen Interessen kritisch. Er veröffentlichte seine Einschätzungen vor allem in Form von Fachbeiträgen, Interviews und öffentlichen Stellungnahmen. Darin kritisierte er die Datengrundlagen sowie die politische Ableitung der Maßnahmen und machte deutlich, dass aus seiner Sicht wesentliche Aspekte der Pandemie überzeichnet oder fehlinterpretiert wurden.

Sucharit Bhakdi, emeritierter Professor für Mikrobiologie, äußerte sich wiederholt gegen die Corona-Maßnahmen. Er sprach von einer aus seiner Sicht unverhältnismäßigen Reaktion auf das Virus und warnte vor langfristigen Schäden durch Impfprogramme und gesellschaftliche Einschränkungen. Seine Positionen brachte er zudem frühzeitig auch in schriftlicher Form – wie auch meine Wenigkeit – auf den Punkt. Bereits kurz nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 veröffentlichte Sucharit Bhakdi gemeinsam mit Karina Reiß das Buch „Corona Fehlalarm? Zahlen, Daten und Hintergründe“. Darin stellte er die zentralen Annahmen der Corona-Politik grundlegend infrage und widersprach richtigerweise der offiziellen Einschätzung der Gefährlichkeit des Virus sowie der daraus abgeleiteten Maßnahmen.

Dass ein solches Werk zu einem frühen Zeitpunkt breite Aufmerksamkeit fand, zeigt: Zweifel an der Verhältnismäßigkeit und Sinnhaftigkeit der Maßnahmen waren keineswegs Randerscheinungen, sondern wurden bereits früh – auch aus wissenschaftlicher Perspektive – klar formuliert. Und diese Zweifel waren hundertprozentig berechtigt. Mit der Veröffentlichung seines Buches positionierte er sich dabei nicht nur als Kritiker einzelner Maßnahmen, sondern als einer der frühesten wissenschaftlichen Gegenstimmen zum gesamten politischen Kurs.

Einmal sagte Bhakdi:
„Die Daten wurden gefälscht“.

Die, die ganz oben sind, die wissen ganz genau, dass das Ganze ein Betrug ist. Das ist ein Betrug am Volk, Betrug an der Bevölkerung, Betrug an der Nation Deutschland
…die gehören alle lebenslänglich in den Kerker.“

Wo Herr Bhakdi – höchste Verehrung an dieser Stelle – recht hat, hat er recht.


Der US-amerikanische Arzt und Biochemiker Robert W. Malone, der an frühen Entwicklungen der mRNA-Technologie maßgeblich beteiligt war, tritt während der Corona-Zeit als einer der bekanntesten Kritiker von Impfkampagnen und staatlichen Maßnahmen auf.

Mit Nachdruck warnte er vor gesellschaftlichen Entwicklungen, die aus seiner Sicht mit Angst, Druck und mangelnder offener Diskussion einhergehen. In Interviews und öffentlichen Auftritten appellierte Malone insbesondere an Eltern, eigenverantwortlich zu handeln und sich kritisch mit den Maßnahmen auseinanderzusetzen.

„Als Vater und Großvater empfehle ich Ihnen nachdrücklich, Widerstand zu leisten und für den Schutz Ihrer Kinder zu kämpfen.“

Besondere Aufmerksamkeit erhält Malone Ende 2021 durch einen vielbeachteten Auftritt im Podcast von Joe Rogan. Dort beschreibt er gesellschaftliche Prozesse im Zusammenhang mit der Pandemie als eine Form von kollektiver Beeinflussung:

„Wenn eine Gesellschaft entkoppelt wird und Angst entsteht … dann können Menschen buchstäblich hypnotisiert werden und überallhin geführt werden.“

Malone greift dabei die Theorie einer sogenannten „Massenbildungs-Psychose“ auf, mit der er – aufbauend auf den Erkenntnissen von Gustave Le Bon und Mattias Desmet – erklärt, warum aus seiner Sicht viele Menschen den offiziellen Darstellungen folgen.

Malone ist eine prägende Figur in der öffentlichen Debatte, da er als Wissenschaftler mit früher Verbindung zur mRNA-Forschung eine Stimme verkörpert, die sich gegen den dominierenden Konsens stellte und damit weltweit Aufmerksamkeit und Kontroversen auslöste.

Auch Stefan Lanka, Biologe und langjähriger Kritiker virologischer Lehrmeinungen, meldete sich im Zuge der Corona-Maßnahmen zu Wort. Er stellte grundlegende Annahmen zur Virusforschung sowie zur Test- und Impfstrategie infrage und kritisierte die aus seiner Sicht mangelnde wissenschaftliche Evidenz zentraler Maßnahmen. Lanka argumentierte, dass politische Entscheidungen auf unzureichend geprüften Grundlagen beruhten, und forderte eine offene, ergebnisoffene wissenschaftliche Debatte, die jedoch seiner Ansicht nach nicht mehr im notwendigen Maß stattgefunden habe.

Der Berliner Hygieniker und Infektiologe Klaus-Dieter Zastrow äußert sich Anfang Dezember 2021 in Interviews kritisch zur deutschen Corona-Politik und insbesondere zur öffentlichen Darstellung der Lage in den Krankenhäusern. Zastrow widerspricht alarmistischen Einschätzungen und warnt vor Übertreibungen in der Kommunikation rund um die Intensivstationen.

Dabei tritt er nicht als grundsätzlicher Gegner der Maßnahmen auf: Als überzeugter Befürworter von Impfungen plädiert er vielmehr für eine sachlichere, differenzierte Bewertung der Situation. Seine Wortmeldungen stehen exemplarisch für fachliche Kritik innerhalb des medizinischen Establishments, die sich gegen aus seiner Sicht verzerrte Darstellungen und unangemessene politische Schlussfolgerungen richtet.

Tom Lausen, Datenanalyst und Programmierer, meldete sich während der Corona-Zeit wiederholt mit eigenen Auswertungen zu Wort. Auf Basis öffentlich zugänglicher Daten stellte er zentrale Annahmen der Pandemiepolitik infrage und wies auf aus seiner Sicht erhebliche Unstimmigkeiten in der Darstellung von Infektionsgeschehen, Krankenhausauslastung und Sterblichkeit hin.

Lausen kritisierte insbesondere, dass politische Entscheidungen häufig auf unvollständig interpretierten oder missverständlich kommunizierten Daten beruhten, und forderte mehr Transparenz sowie eine sachliche, datenbasierte Debatte. Seine Analysen zielten darauf ab, die Diskrepanz zwischen offizieller Darstellung und tatsächlicher Datenlage sichtbar zu machen.

Heute wird er im Zuge der Aufarbeitung der Corona-Politik regelmäßig als Sachverständiger hinzugezogen.

Auch Marcel Barz, IT-Experte und Datenanalyst, setzte sich frühzeitig mit den zugrunde liegenden Zahlen zur Pandemie auseinander. Bereits zu Beginn der Corona-Zeit analysierte er öffentlich verfügbare Daten und kam zu dem Schluss, dass die Gefährdungslage differenzierter betrachtet werden müsse, als es die politische Kommunikation nahelegte.

In seinem vielbeachteten Video „Die Pandemie in Rohdaten“ bereitete er statistische Zusammenhänge anschaulich auf und stellte die Frage, ob die Maßnahmen im Verhältnis zur tatsächlichen Datenlage stehen. Barz kritisierte insbesondere die fehlende Einordnung von Zahlen sowie die aus seiner Sicht einseitige Interpretation von Statistiken im öffentlichen Diskurs.

Seine Arbeit zielte darauf ab, eine faktenbasierte Betrachtung zu fördern und die Grundlage politischer Entscheidungen kritisch zu hinterfragen.
Barz unterscheidet in „Betonzahlen“ und „Gummizahlen“, und ist richtigerweise der Ansicht, dass in der angeblichen Pandemie auf Gummizahlen zurückgegriffen wurde, die keine Rückschlüsse auf reale Zustände zuließen, anstatt auf eher unumstößliche Betonzahlen. Ebenso prangerte er an, dass bei Entscheidungen häufig Bezug auf Sekundärquellen anstatt auf Primärquellen (z.B. die immer noch nicht zugänglichen Originalprotokolle der Sitzungen der Ministerpräsidentenkonferenzen (MPK) genommen wurde.

Der Rechtswissenschaftler Martin Schwab wiederum kritisierte insbesondere die juristische Dimension der Maßnahmen. Er stellte die Vereinbarkeit einzelner Regelungen mit dem Grundgesetz infrage und verwies darauf, dass auch in Krisenzeiten die Bindung staatlichen Handelns an Recht und Gesetz uneingeschränkt gelten müsse. Martin Schwab äußerte sich vor allem in juristischen Stellungnahmen und Fachbeiträgen zur Corona-Politik.

Auffällig ist dabei: Der Widerspruch der genannten Personen beschränkte sich nicht auf einzelne Wortmeldungen. Viele dieser Stimmen legten ihre Positionen systematisch dar – in Studien, Erklärungen oder Veröffentlichungen –, und schufen damit ein intellektuelles Gegengewicht zum politischen Kurs.

Fazit

Die genannten Beispiele machen deutlich: Der Widerspruch gegen die Corona-Politik war keineswegs auf einzelne Außenseiter beschränkt. Auch aus wissenschaftlichen, medizinischen und juristischen Fachkreisen kamen frühzeitig kritische Stimmen, die auf Unstimmigkeiten, Widersprüche und fehlende Verhältnismäßigkeit hinwiesen.

Dabei handelt es sich bei meinen Darlegungen nur um einen Ausschnitt widersprechender Personen aus vornehmlich wissenschaftlichen Kreisen. Zahlreiche weitere Wissenschaftler, Ärzte und Fachleute äußerten ähnliche Bedenken – oft unter erheblichem Druck und nicht selten unter Inkaufnahme persönlicher und beruflicher Nachteile. Dass viele dieser Stimmen im öffentlichen Diskurs kaum Gehör fanden oder pauschal diskreditiert wurden, wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zustand der Debattenkultur in dieser Zeit. Die Verhaltensweisen der Altparteien CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP in der Coronazeit sind als durch und durch antidemokratisch zu bezeichnen.

Im Rückblick zeigt sich: Zweifel an der offiziellen Linie waren früh vorhanden und fachlich begründet. Sie wurden jedoch vielfach ignoriert, ausgeblendet oder bewusst an den Rand gedrängt. Umso wichtiger ist es, diese Stimmen heute nicht zu übergehen, sondern als das zu erkennen, was sie waren: ein notwendiges Korrektiv in einer Phase, in der kritische Einordnung dringend gebraucht worden wäre.

Eine Aufarbeitung auf Bundesebene im Rahmen eines Untersuchungsausschusses ist dringend erforderlich!


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Noch ein privates Anliegen
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Vielen Dank!

Herzlichen Dank auch für bereits eingegangene Spenden.

zwei Bücher „Die großen Lügen“ (Themen: Corona, Ukraine, Klima, Sicherheit; Genre politisches Sachbuch) und „Reise zum höheren Selbst“ (Genre Ratgeber) nehme ich gerade in Angriff und sollen demnächst veröffentlicht werden. Als Basis für diese Bücher werden bestehende, diesbezügliche Artikel von mir herangezogen.
Wenn Sie in einem dem Genre entsprechenden Verlag arbeiten – oder eine entsprechende Person in einem infrage kommenden Verlag kennen, der eines meiner beiden Bücher veröffentlichen könnte, wäre ich Ihnen für Ihre Hilfe sehr dankbar.

Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln

Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

  • Ukrainekonflikt
  • Ampelkoalition
  • Corona
  • Neue Weltordnung

https://www.amazon.de/s?k=Uwe+Froschauer+Behauptungen+oder+Wahrheit&i=stripbooks

Ein anderer Bestell-Link als Amazon ist leider nicht möglich, da das Hochladen über andere Plattformen trotz wochenlangem Versuchen und unbeantworteten Anfragen mir nicht gelang.

Meine Artikel können gerne für andere Blogs oder sonstige Kommunikationsplattformen verwendet werden, soweit Inhalte nicht verändert werden, die Quelle zitiert und der Spendenaufruf beibehalten wird.

Wissen ist frei – auch wenn das manche eliteinstruierte Politiker und Journalisten anders sehen.

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Religionskrieg gegen Komplementärmedizin

von Thomas Mayer, 15.6.2026

Bundestag will Homöopathie und anthroposophische Medizin als Kassenleistung verbieten

Ende Juni 2026 wollen die Regierungsparteien die Krankenkassenleistungen für homöopathische und anthroposophische Therapien verbieten. Es geht um etwa 50 Millionen Euro. Das ist ein weiterer starker Schlag gegen die Komplementärmedizin zu Gunsten der Pharmakonzerne. Homöopathische Medikamente sind nachweislich wirksam, billig und weitgehend nebenwirkungsfrei. Das ist auch durch viele wissenschaftliche Studien belegt. Dasselbe gilt für anthroposophische Therapien. Das geplante Finanzierungsverbot bevormundet die Patienten, widerspricht jeglicher Vernunft und ist eine grobe Verletzung des Verfassungsgrundsatzes der staatlichen Neutralität. Es geht hier um einen Religionskrieg, mit dem der transhumanistische Materialismus als dominierende Weltreligion durchgesetzt werden soll.

Bislang konnte jede Krankenkasse selbst wählen, ob sie Homöopathie und anthroposophische Medizin erstattet oder nicht. Für viele Menschen, die auf Komplementärmedizin setzen, war das in den letzten Jahrzehnten ein Grund, die Krankenkasse zu wechseln. Doch die Regierungsparteien wollen nun die Homöopathie und Anthroposophische Medizin aus dem Katalog der gesetzlichen Krankenkassen streichen. Bis Ende Juni 2026 soll die Entscheidung im Bundestag gefällt werden.

Ein Verbot dieser Kassenleistungen bedeutet, dass die Mehrheit der an diesen bewährten Medikamenten und therapeutischen Maßnahmen interessierten Menschen sich diese nicht mehr leisten kann. Homöopathische und anthroposophische Verfahren und Arzneimittel sind beliebt und ausdrücklich erwünscht. Sie werden nach einer aktuellen Allensbach Umfrage (2023) von rund 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland geschätzt und genutzt.[1] Eine Forsa-Umfrage (2021) kommt zu ähnlichen Ergebnissen: Schon mehr als jeder zweite Befragte verfügt über eigene Erfahrungen. Gut 2/3 der Anwender sind zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit der Verträglichkeit und Wirksamkeit der Homöopathie.[2] Warum sollen diese zufriedenen Patienten vom Staat bevormundet werden?

Protest gestartet

Gegen das geplante Verbot regt sich Widerstand. Dieser wird organisiert von dem Aktionsbündnis „www.weils-hilft.de“. Über 100.000 Unterschriften sind schon gesammelt. 2024 konnte das Aktionsbündnis einen ähnlichen Vorstoß von Lauterbach zur Streichung der Krankenkassenleistungen noch verhindern. Die Unterschriftenaktion läuft bis zum Abschluss des parlamentarischen Verfahrens. Eine Beteiligung ist hier möglich: www.weils-hilft.de/deine-stimme-jetzt

Homöopathie und Komplementärmedizin wirkt

Jeder regelmäßige Nutzer von homöopathischen Medikamenten hat seine eigenen positiven Erfahrungen. Schon diese Zufriedenheit der Patienten beweist die Wirksamkeit. Praxisberichte von homöopathischen Ärzten gibt es auf der Webseite des „Deutsche Zentralvereins homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ)“.[3]

Die Medikamente sind in der homöopathischen und anthroposophischen Medizin Teil eines Gesamtprozesses. Andere therapeutische Maßnahmen und vor allem die Gespräche mit den Ärzten, zum Beispiel über die biographische und seelische Bedeutung der Erkrankung, sind genauso wichtig. Aufgrund der individuellen komplexen Umstände ist es nicht einfach, die Wirksamkeit von homöopathischen Medikamenten auch statistisch und mit Vergleichsgruppen nachzuweisen. Es ist aber trotzdem möglich.

In einem Konsenspapier von zehn Professoren zur Homöopathie sagt Prof. Dr. med. André-Michael Beer von der Ruhr-Universität Bochum: „Es liegen genügend Studien für akute und chronische Erkrankungen vor, die eine Wirksamkeit der homöopathischen Therapie über Placebo belegen.“[4]

Das „Institut für Komplementäre und Integrative Medizin“ an der Universität Bern pflegt eine im Internet zugängliche Datenbank mit mehr als 460 randomisierten kontrollierten Studien und mehr als 170 nicht-randomisierten Studien zu einer Vielzahl von Diagnosen.[5] Randomisiert heißt, dass es in der Studie eine zufällig ausgewählte Vergleichsgruppe gab. Der Verein Gesundheit aktiv hat weitere Studien zu anthroposophischen Therapien und anderer Komplementärmedizin zusammengetragen.[6]

In einem im Oktober 2023 veröffentlichen „Systematischen Review“ wurden alle sechs Homöopathie-Metaanalysen, in denen Studien zusammengefasst wurden, methodisch sehr aufwendig nach aktuellen wissenschaftlichen Standards ausgewertet. Die wichtigsten Aussagen dieses Systematischen Reviews sind:

  • Fünf der sechs Metaanalysen enthalten eine Effektschätzung für alle eingeschlossenen Studien.
  • Alle diese fünf Metaanalysen zeigen signifikant positive Resultate der Homöopathie im Vergleich zu Placebo.
  • Die methodische Qualität der Homöopathie-Studien ist ähnlich wie bei anderen klinischen Studien, mit gleichem Design und bewertet nach gleichen Kriterien.[7]

Die Wirksamkeit der Homöopathie ist auch in der Tiermedizin nachgewiesen. Zum Beispiel reduziert Homöopathie nachweislich Durchfall bei Ferkeln um das 6-fache.[8] Und die Grundlagenforschung an Pflanzen zeigt: Mit Arsen vergiftete Wasserlinsen, im Volksmund auch Entengrütze genannt, wachsen nach homöopathischer Behandlung wieder.[9] Studien dazu sind in angesehenen internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Wissenschaft wird mit Füßen getreten

Trotz dieser Ergebnisse hält sich in der Öffentlichkeit die Falschinformation, dass die Wissenschaft der Homöopathie ihre Wirksamkeit abspräche. Um diese öffentliche Diskreditierung der Homöopathie aufrecht zu erhalten, wird vor allem die Propaganda-Methode ständiger Wiederholung angewandt. Wenn Menschen eine Unwahrheit oft genug hören, dann halten sie sehr viele irgendwann für wahr und vertreten diese Unwahrheit selbst lautstark. Gegen eine solche langfristig angelegte und sich selbst steigernde Propaganda kommen redliche Wissenschaftler mit ihren Studien in Fachzeitschriften nicht an.

Eine weitere Methode ist, dass zur behaupteten Unwirksamkeit der Homöopathie als Quellen Studien angeben werden, die gar nicht zu diesem Ergebnis gekommen sind. Da in der Regel Quellenangaben nicht kontrolliert werden, fällt dieser Betrug nicht auf. Dazu hat eine Gruppe junger Menschen ein prägnantes Video erstellt mit dem Titel „Homöopathie: Quellenlage und Berichterstattung“. (https://www.youtube.com/watch?v=EElx8Y6k930)

Absurd wird diese ganze Diskussion zuletzt, da es für eine Vielzahl der in Deutschland zugelassenen Medikamente und Therapien keine verlässlichen Wirksamkeitsstudien gibt.

Um die Gesundheitskosten zu senken, müssten Homöopathie und anthroposophische Therapien gefördert werden

Homöopathische und anthroposophische Medikamente können vergleichsweise preiswert hergestellt werden und sind fast immer deutlich billiger als allopathische Mittel. Deshalb sind die Ausgaben der Krankenkassen dafür sehr gering. 2022 wurden rund 6,6 Millionen Euro für homöopathische Medikamente erstattet, also 0,01% der Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen, die insgesamt 50 Milliarden Euro betrugen.[10] Das Verbot von Homöopathie bringt den Krankenkassen also so gut wie nichts. Es schadet aber den bevormundeten Patienten und den homöopathischen Ärzten und Herstellern. Wer profitiert davon? Wenn homöopathische Medikamente nicht mehr bezahlt werden, werden umso mehr teurere allopathische verschrieben. Die Profiteure sind also die Pharmakonzerne.

Da der Bundestag nicht nur homöopathischen Medikamente, sondern ein breites Spektrum komplementärmedizinischer Therapien finanziell austrocknen will, wird ein bedeutender Konkurrent der Pharmakonzerne beseitigt. Das stärkt das Oligopol der Pharmakonzerne in ihrem Zugriff auf die öffentlichen Gelder. Zu dieser verordneten „Marktbereinigung“ gehört auch, dass die Honorare für Psychotherapeuten im April 2026 deutlich gekürzt wurden, obwohl eine krasse psychotherapeutische Unterversorgung besteht und Patienten oft viele Monate oder Jahre warten müssen.[11]

Wenn es darum ginge, die Kosten der Krankenkassen zu senken, dann müsste eine große Offensive für homöopathische und anthroposophische Medizin gestartet werden. Da dies aber auf Kosten der Marktanteile der Pharmakonzerne gehen würde, findet das nicht statt.

Die Krankenkasse Securvita führte eine Langzeitstudie durch, die sehr interessante Ergebnisse brachte. Ich zitiere aus der Mitteilung von Securvita:[12]

„Ausgewertet wurden dafür die Daten von 15.700 Versicherten, die mindestens drei Jahre lang regelmäßig bei homöopathischen Kassenärzten in Behandlung waren. Die Studie belegt, dass die Gruppe der Homöopathie-Nutzer bei wirtschaftlich bedeutenden Parametern wie Krankenhausaufenthalten, Arzneimittelverbrauch und Krankentagen gesundheitliche Vorteile gegenüber einer konventionell behandelten Vergleichsgruppe hatten.

Kinder erhielten beispielweise seltener Antibiotika. Besonders auffällig erwies sich dies bei Kleinkindern ab der Geburt: Mit homöopathischer Behandlung sank die Zahl der mit Antibiotika behandelten Kleinkinder im dreijährigen Untersuchungszeitraum um 16,7 %, während sie in der Vergleichsgruppe um 73,9 % stieg. Kleinkinder mit Allergien, Neurodermitis und Asthma profitierten gegenüber der Vergleichsgruppe besonders von der homöopathischen Behandlung.

Auch bei erwachsenen Patienten zeigten sich deutlich positive Effekte im Sinne sinkender Morbidität und damit einhergehender Verbesserung der Lebensqualität. So verringerte sich beispielsweise bei krebskranken Patienten und Mehrfacherkrankten der Einsatz von Schmerzmitteln im Verlauf der homöopathischen Behandlung, während er in der Vergleichsgruppe wuchs.

Die Analyse von Krankenhausdaten zeigte ebenfalls Vorteile der homöopathischen Behandlung: So ging beispielsweise die Zahl der Krankenhauseinweisungen bei Erwachsenen mit Depressionen im Lauf der homöopathischen Behandlung um 9,8 % zurück. Im Vergleich dazu stiegen die Hospitalisierungen in der konventionell behandelten Vergleichsgruppe um fast 32,6 %.

Bestätigt wurde dies auch durch die Arbeitsunfähigkeitszeiten, die durch Depressionen ausgelöst wurden und wirtschaftlich sehr relevant sind. Sie gingen im Verlauf der Homöopathie-Behandlung um 16,8 % zurück, während die Fehlzeiten bei den rein schulmedizinisch behandelten Patienten um 17,3 % stiegen.“

Soweit die klaren Ergebnisse der Untersuchung von Securvita. Wenn es den Regierungsparteien also wirklich um Gesundheitskosten ginge, müssten Homöopathie und anthroposophische Therapien gefördert werden. Doch darum geht es den Regierungsparteien nicht, denn sie dienen nicht dem Volk, sondern anderen Herren.

Die Deformation der Parteiendemokratie – Lügen ohne Ende

Die beschriebene Wirksamkeit und die großen Vorteile der Komplementärmedizin ist den Politikern der Regierungsparteien natürlich bekannt. All diese Informationen sind öffentlich zugänglich und wurden von den verschiedenen Fachverbänden den Politikern oftmals zugetragen. Doch Vertreter der CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke tun immer so, als ob sie davon nichts gehört haben. Stattdessen wiederholen sie laufend die Phrase der nicht nachgewiesenen Wirksamkeit der Komplementärmedizin.

Wie ist das zu erklären? Es ist schwer sich vorzustellen, dass diese Politiker zu dumm sind, einfache Informationen zu verstehen. Vermutlich geht es um seelische Deformation. Diese Politiker wissen, dass es falsch ist, aber sie lügen und schämen sich nicht einmal dafür. Eine solche seelische Deformation wird durch das System der bestehenden Parteiendemokratie bewirkt. In diesem System geht es um Machtkalkül, Privilegien und Fraktionszwänge, nicht um Wahrheit oder das Wohl der Bürger. Wie das in der Praxis funktioniert kann zum Beispiel im Buch „Inside Bundestag“ von Joana Cotar, die acht Jahre Bundestagsabgeordnete war, nachgelesen werden.[13] Sie sagte in einem Interview: „Der Berliner Elfenbeinturm ist viel höher als gedacht. Und obwohl mir schon vor meinem Einzug durchaus bewusst war, dass die Mehrheit der Politiker den Bezug zu den Bürgern verloren hat und dass es ihnen vor allem um den eigenen Machterhalt geht, traf mich die Realität brutal.“[14] In ihrem Buch schreibt sie: „Um dabei zu bleiben, muss man sich anpassen, gehorchen und folgen – da gehen die Ideale schnell verloren und das Gewissen gleich mit.“ Es geht dann nur noch darum, wiedergewählt zu werden durch Intrigen, innerparteiliche Schlammschlachten und durch Konformismus. Richtschnur ist nicht die Wahrheit, sondern ob etwas der eigenen Karriere dient.

Wenn die Fraktionsleitung sagt, dass Komplementärmedizin ausgetrocknet werden soll, schadet es einem, sich dagegen zu stellen. Wenn die Pharmaindustrie Regierung, Bundestag, Medien und Universitäten weitgehend durchdrungen haben und hier den Ton angeben, schadet es einem, sich dagegen zu stellen. Dann wiederholt man lieber die vorgegebenen Phrasen.

Politiker sind umringt von unzähligen Lobbyisten. Die Pharmaindustrie gibt nach Schätzungen allein in der EU jährlich 91 Millionen Euro für Lobbyarbeit aus.[15] Dieses Geld ist für die Pharmaindustrie gut investiert, denn ihnen fließen durch staatliche Beschlüsse sichere und reichliche Einnahmen zu.

Geld ist genug da

Es geht um die Streichung von Krankenkassenleistungen von etwa 50 Millionen Euro. Damit gehen nicht nur Leistungen für die Patienten verloren, sondern Therapeuten, Ärzte, Kliniken und Pharmazeuten sind in ihrer Existenz bedroht. Es sei nicht genug Geld da, heißt es.

Das ist Hohn und Spott. Um es in Relation zu bringen: Die Pharmaindustrie gibt allein für Lobbyismus in Brüssel 90 Millionen Euro aus. Die deutschen Parteien erhalten jedes Jahr etwa 250 Millionen Euro Parteienfinanzierung. Die Erweiterung des Bundeskanzleramtes in Berlin kostete bislang ca. 800 Millionen Euro. Der Betrieb des Bundestages kostet jährlich etwa eine Milliarde Euro. Damit die ukrainische Regierung Krieg gegen die in Volksabstimmungen zu Russland übergetretenen ehemaligen ukrainischen Regionen führen kann, bekam sie 2026 von den EU-Ländern 90 Milliarden Euro zugesprochen. Das Bundesministerium für Gesundheit bestellte ab 2020 vier Milliarden Schutzmasken, die nicht verwendet wurden. Diese kosteten etwa vier Milliarden Euro, für die Entsorgung in Müllverbrennungsanlagen wurden nochmal acht Millionen Euro ausgegeben, so der Bundesrechnungshof.[16] Vier Milliarden sind 80 mal 50 Millionen. Damit hätte also die Komplementärmedizin 80 Jahre lang im bestehenden Umfange finanziert werden können. In dieser Art könnte man seitenlang weitere Beispiele aufschreiben.

Es fehlt nicht an Geld, sondern es geht um Bösartigkeit gegenüber Menschen, die selbstverantwortlich mit ihrer Gesundheit umgehen wollen. Diese sollen zwar für die Krankenkassen bezahlen, aber nicht das erhalten, was sie benötigen. Es geht um eine Diskriminierung ganzheitlich denkender Menschen.

Parteienoligarchie in den Diensten der Pharmakonzerne

Demokratie heißt „Herrschaft des Volkes“. Das einzige Land in Europa, das sich zu Recht als Demokratie bezeichnen kann, ist die Schweiz. Nur in der Schweiz kann das Volk in Volksentscheiden direkt entscheiden. Es findet tatsächlich „Herrschaft des Volkes“ statt. In den Gemeinden, Kantonen und im Bund können die Bürgerinnen und Bürger durch Unterschriftensammlungen Volksentscheide einleiten. Alle drei Monate werden dem Volk mehrere Themen zur Entscheidung vorgelegt.

Dagegen werden Gesetze in Deutschland und in der EU ausschließlich von den regierenden Parteien beschlossen. Das Volk hat überhaupt nichts zu sagen. Von „Herrschaft des Volkes“ keine Spur. Man kann als Bürger lediglich protestieren, hat dabei als Bittsteller jedoch sehr ungleiche Möglichkeiten. Die regierenden Politiker brauchen nur zu einer Sitzung gehen und die Hand heben, während die Bürger sehr viel Zeit, Kraft und Geld aufwenden müssen, um einen sichtbaren öffentlichen Protest zu erzeugen. Wenn ein Protest so groß wird, dass die regierenden Parteien Sorge haben, dass es sich auf das Ergebnis der nächsten Wahl auswirkt, reagieren sie vielleicht. Meistens warten sie dann aber mit dem Vorhaben nur einige Zeit, um zu sehen, ob es beim nächsten Versuch nochmal eine so große öffentliche Aufregung gibt. Wenn nicht, dann wird es beschlossen. Die Arroganz der Macht ist integraler Bestandteil der Parteienoligarchie. Genau das erleben wir an dem geplanten Verbot der Krankenkassenleistungen. Diese schwächt die Komplementärmedizin und räumt einen Konkurrenten der Pharmaindustrie aus dem Weg. 2024 hatte es Lauterbach versucht, der Protest war aber zu groß. Also zwei Jahre warten, ein neuer Anlauf und durch die Fußball-WM ist die öffentliche Aufmerksamkeit absorbiert. So funktioniert Parteienoligarchie.

Anders lief es in der Schweiz. In der Schweiz sammelte 2005 die Volksinitiative «Ja zur Komplementärmedizin» rund 140.000 Unterschriften. Die gesetzlichen Krankenkassen sollten die anthroposophische Medizin, traditionelle chinesische Medizin [TCM], Homöopathie, Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Neuraltherapie weiterhin finanzieren. Zur Volksabstimmung kam dann ein Vorschlag des Berner Parlamentes mit dem die Volksinitiative zufrieden war und deshalb zurückgezogen wurde. Am 17. Mai 2009 stimmten 67 Prozent der Abstimmenden dafür, dass Art. 118a in die Schweizer Bundesverfassung aufgenommen wird: „Komplementärmedizin: Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin.“

Dadurch wurde die Finanzierung der Komplementärmedizin durch die gesetzlichen Krankenkassen in der Schweiz gesetzlich gesichert. Die Berner Regierung stellt fest:[17] „Pro Jahr beziehen rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung Leistungen der ärztlichen Komplementärmedizin. Die Kosten dafür betragen jährlich rund 18 Millionen Franken. Gemessen an den Gesamtkosten der obligatorischen Krankenversicherung – 2024 waren es rund 42.2 Milliarden – ist der Anteil der Komplementärmedizin marginal (rund 0,04 Prozent).“ Man sieht: Komplementärmedizin ist sehr beliebt und sehr billig.

Die Krankenkassen übernehmen nur Leistungen von Ärzten. Für die Leistungen von nicht-ärztlichen Therapeuten und Naturheilpraktikern gibt es in der Schweiz eine Zusatzversicherung. Diese kostet je nach Ausgestaltung zwischen CHF 20 und CHF 60 pro Monat. In einer Studie des Erfahrungs Medizinischen Register (EMR)gaben 61 Prozent der Befragten an, eine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen zu haben.[18] „Die Mehrheit der Befragten nutzt Komplementärmedizin insbesondere bei Rücken- und Nackenschmerzen, Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Allergien. 88 Prozent sehen Komplementärmedizin als sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin oder bevorzugen sie sogar. 87 Prozent beurteilen den Behandlungserfolg als mindestens genügend, ein Drittel sogar als sehr erfolgreich. Dabei berichten viele auch von weitergehenden Effekten wie einer gesteigerten Gesundheitswahrnehmung, besserem Umgang mit Beschwerden oder einer allgemein bewussteren Lebensweise.“

Es geht nicht um Vernunft, sondern um einen fanatischen Religionskrieg

Wir haben gesehen: Komplementärmedizin wird von einer Mehrheit der Bevölkerung positiv gesehen, sie leistet einen wichtigen Betrag bei der Gesundung, ist preiswert, umweltschonend und ist bei richtiger Anwendung nebenwirkungsfrei. Warum nur wollen die Parteien – alle außer AfD und BSW – Komplementärmedizin einschränken? Das hört sich nach reinem Irrsinn an.

Verständlich wird das erst, wenn man das Ganze in einem größeren Rahmen ansieht. Es geht natürlich in erster Linie um die Interessen der Pharmakonzerne, die andere Gesundheitskonzepte und Konkurrenten bekämpfen. Es gibt aber noch eine größere Dimension dahinter, der fanatische Religionskrieg der Materialisten und Transhumanisten.

Die Homöopathie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts vom deutschen Arzt Dr. Samuel Hahnemann entwickelt. Es ist eine wichtige Errungenschaft des Landes der Dichter und Denker. Doch die Homöopathie wurde zum Feindbild der Materialisten, da diese es nicht ertragen können, dass eine nicht mehr materiell vorhandene Substanz eine Wirkung haben kann. In der Homöopathie werden Substanzen in potenzierter Form eingesetzt. Bei diesem pharmazeutischen Verfahren wird eine Substanz wiederholt stufenweise verdünnt und verschüttelt. Der Verdünnungsgrad kann so stark sein, dass die Ausgangssubstanz chemisch-analytisch nicht mehr nachgewiesen werden kann. Durch die Potenzierung wird aber die Qualität, Struktur und die geistige Information der Substanz stärker wirksam. Diese Wirksamkeit nimmt sogar mit der Anzahl der Potenzierungen zu.

Das regt die Materialisten auf und trifft sie in ihrem Kern. Denn sie haben die Materie zu ihrem Gott gemacht und glauben daran – abergläubisch und oftmals fanatisch. Ich nehme hier bewusst den Begriff „Religion“, denn der Materialismus ist nichts anderes als eine Weltreligion, auch wenn er sich nicht als solche bezeichnet. Das Glaubensbekenntnis besteht unter anderem darin, dass es nur Materie gäbe, der Mensch nur aus Materie bestünde und auch das vielfältige Leben sowie das seelisch-geistige Erleben und das Bewusstsein nur biochemische Vorgänge seien. Die Materie sei das Einzige und alles Bestimmende. Was aber die Materie in Wirklichkeit ist und wie daraus Leben und Bewusstsein entstehen soll, bleibt unklar.

Materialisten reden oft von Wissenschaft. Wenn es aber wissenschaftliche Ergebnisse gibt, die nicht in ihren Glaubenskanon hineinpassen, werden diese ignoriert – wie die Ergebnisse zur Wirksamkeit der Homöopathie. Christian Morgenstern brachte diese Seelenart auf den Punkt: „Also schließt er messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.“

Der Materialismus dominiert heute über die Parteien unsere Staaten. Diese sind nicht mehr neutral. Die Neutralität des Staates gehört eigentlich zu den Grundprinzipien moderner Demokratien. Doch tatsächlich sind unsere Staaten von den Wirtschafts-Interessen lobbystarken Pharmakonzerne durchsetzt und sie haben die Religion eines fanatischen transhumanistischen Materialismus zur Staatsreligion erkoren. In diese sollen sich alle einfügen. Das wird auch mit Gewalt durchgesetzt.

Dieser Religionskrieg kann natürlich nur stattfinden, weil wir Einheitsstaaten haben und keine gegliederten Gesellschaften. Gegenwärtig kann der Staat in alle Gebiete des Lebens eingreifen, wenn die Regierungsparteien und die dahinterstehenden Interessengruppen das wollen. Dieser Einheitsstaat ist eine schlimme gesellschaftliche Krankheit und hat immer die Tendenz in den Totalitarismus.

Richtiger und menschengemäßer ist es die Kompetenzen des Staates auf das eigentliche Rechtsleben stark zu beschränken. Die Gesundheitspflege gehört nicht zum Rechtsleben. Gesundheitspflege ist die Aufgabe der Patienten, Ärzte, Therapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen. Per Gesetz sollten die Krankenkassen nur zu einer Grundversorgung verpflichtet werden und ansonsten weitgehende Freiheiten erhalten, um unterschiedliche Profile anzubieten, entsprechend der Bedürfnisse ihrer Mitglieder. Per Gesetz sollte nur geregelt werden, wie Krankenhäusern von Städten, Landkreisen und anderen Anbietern betrieben werden können. Per Gesetz sollte aber niemals die konkrete medizinische Behandlung bestimmt werden. Wir Menschen brauchen nicht von Politikern bevormundet und gegängelt werden. Das ist eine Entwürdigung.

Salamitaktik

Wir müssen aber damit rechnen, dass hier noch einiges auf uns zu kommt. Denn das Verbot der Erstattung von Komplementärmedizin ist nur ein Baustein unter vielen Maßnahmen, die nach dem Prinzip der Salamitaktik umgesetzt werden.

In Frankreich durften die Krankenkassen ab 2021 nicht mehr für Homöopathie bezahlen. Im Februar 2024 beschloss das Pariser Parlament ein Gesetz, das eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren vorsieht, wenn man von einer „wissenschaftlich befürworteten Behandlung einer Krankheit abrät und damit Menschen in Gefahr bringt“. Dieses Gesetz könnte dafür genutzt werden, um gegen Ärzte vorzugehen, die eine alternative Behandlung zum Beispiel mit Homöopathie empfehlen. Mit diesem Gesetz könnten auch Menschen eingesperrt werden, wenn sie von den umstrittenen mRNA-Impfstoffen abraten.[19]

In Deutschland gab es früher bei den Landes-Ärztekammern 3-jährige berufsbegleitende intensive Ausbildungen in Homöopathie. Die Ärzte konnten sich dann offiziell als Homöopath bezeichnen. Aber seit 2022 haben fast alle Landes-Ärztekammern diese Zusatzausbildungen gestrichen. Wenn junge Ärzte diesen Titel nicht mehr erwerben können, werden sie weniger Interesse daran entwickeln. Das kann auf Dauer ein Ende der ärztlichen Homöopathie bedeuten.

2026 soll nun die Finanzierung der Homöopathie verboten werden. Was kommt als nächstes? Zum Beispiel die Abschaffung des Berufsstandes der Heilpraktiker? Karl Lauterbach hat das auch schon als Ziel ausgesprochen.

Ein fanatischer Religionskrieg war in der Geschichte immer schrecklich. Es ist gut sich darauf innerlich vorzubereiten.

Ein Lichtblick: Anders ist es in Indien. Dort ist die Homöopathie sehr weit verbreitet, regulärer Bestandteil der staatlichen Gesundheitspolitik und integrierter Bestandteil der universitären Ärtzeausbildung. Jährlich schließen in Indien etwa 12.000 Studierende ihre Ausbildung in der homöopathischen Medizin ab.[20]


Quellen:

[1] IfD Allensbach: Homöopathie: Nutzung und Wertschätzung in der Bevölkerung. Allensbacher Kurzbericht März 2023: https://www.dzvhae.de/neu_2020/wp-content/uploads/2023/05/2023_03_15_Allensbach-Homoeopathie.pdf

[2] Repräsentative Forsa-Umfrage 2021 zur Nutzung der Homöopathie in Deutschland: https://www.presseportal.de/pm/59441/5009130

[3] https://www.dzvhae.de/homoeopathie/warum-homoeopathie/

[4] https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/html/10.1055/a-1587-2308?device=desktop

[5] https://www.akademie-wissenschaftliche-homoeopathie.org/feldversuch-bei-pflanzen-mehr-als-placebo/ https://www.ikim.unibe.ch/forschung/uebersichten_zum_stand_der_forschung/homoeopathie/datenbanken_zur_forschung_in_der_homoeopathie/index_ger.html

[6] https://www.weils-hilft.de/informieren/studien

[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37805577/

[8] https://www.hri-research.org/de/2023/04/hri-studien-monitor-nr-5-2023-homoeopathie-reduziert-durchfall-bei-ferkeln-um-das-6-fache/

[9] https://www.akademie-wissenschaftliche-homoeopathie.org/feldversuch-bei-pflanzen-mehr-als-placebo/

[10] Faktenpapier des DZVhÄ: https://www.dzvhae.de/neu_2020/wp-content/uploads/2024/06/DZVhAe_Aerztl-Hom_Die-Fakten.pdf

[11] https://www1.wdr.de/wirtschaft/therapieplatz-kassenpatient-psychotherapeut-honorar-kuerzung-1-100.html

[12] https://www.hufelandgesellschaft.de/die-hufelandgesellschaft/aktuelles/detail/versorgungsstudie-belegt-homoeopathie-ist-wirtschaftlich-und-wirksam

[13] https://joanacotar.de/buch/

[14] https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/joana-cotar-inside-bundestag/

[15] https://www.arznei-telegramm.com/de/4472/pharmaindustrie-gibt-bis-zu-91-mio-im-jahr-fuer-lobbyismus-in-der-eu-aus

[16] https://www.bundesrechnungshof.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2024/maskenbeschaffung.html

[17] https://www.bag.admin.ch/de/arztliche-komplementaermedizin

[18] https://www.medinside.ch/kam-barometer-2024-zwei-drittel-nutzen-komplementaermedizin-20250421

[19] https://norberthaering.de/news/lutte-contre-les-derives-sectaires/

[20] https://homoeopathiehilft.at/hv/homoeopathie-indien/



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„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln

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G‘schichtn aus‘m Nachbargartn – Folge 54

Abwegiges – Schwurbeleien – Unsinn

Eine Satire von Werner Roth

Enten-Test: Wenn es aussieht wie eine Ente, wenn es watschelt wie eine Ente und wenn es quakt wie eine Ente – dann ist es eine Ente.

Faschisten-Test: Wer nach Zensur und Repression schreit, wer andere verunglimpft, nur seine eigene Meinung gelten lässt, sich umringt von Feinden sieht, Hass sät und ausgrenzt – nun, der ist eben auch eine Ente.

Einfach köstlich ist da Michael Sailers Einschätzung über die Bevölkernden: „Derweil haben sich geschätzt – also gefühlt – vierzig bis achtzig Prozent der vermeintlich deutschen Bevölkerung so weit von der Wirklichkeit entfernt, daß sie nicht einmal mehr ahnen, daß es eine solche Wirklichkeit geben könnte.“

Welcome to virtuality! Im Digi Tal ist alles flach, das Niveau sowieso. „Gäh schaißn, heast!“ Wo geht’s zum Klo…?

„Viele werden auch begreifen, daß die Freiheit, zwischen CDU/CSU, SPD und FDP zu wählen, nur die Freiheit zu einer Scheinwahl bedeutet.” Und, welcher weitsichtige Kopf hat diesen Satz schon 1992 von sich gegeben? Der Erich, der Honecker, der Honni war’s, wie der Michael Klonovsky ausgrub.

Der, also der Klonovsky, klugscheißert dann weiter, wenn man mitmacht in der Diktatur, „dann lassen sie einen in Ruhe und lohnen die Anpassung mit dem Herdenglück.“ Nun denn, Halli-Hallo im „bDaZ“, dem „besten Deutschland aller Zeiten“. „De Bayern sann jo scho im Proto-Paradies, wia da Seehofer moi gmoand hod.“

Niemand müsste eigentlich mehr was über den Zivilisationsuntergang lesen. Man kann es ja gerade live erleben.

Wir im „Imperium der Lügen“ haben nicht nur personell, sondern auch ideologisch eine Auswahl des Schlechtesten. Alles und Jedes, der oder das die Macht und die Kontrolle der schon lange Mächtigen noch weiter begünstigt, wird in Stellung gebracht. Das Mittel ist die Anreiz – Beitrags – Gestaltung.

Welche Anreize werden gesetzt um welche Beiträge zu generieren? Na, da kommen Sie selbst drauf. „Säiba noochdenga hod no nia ned gschod.“

Das gewünschte Resultat ist eine Konglomeration der dunkelsten und widerwärtigsten Seiten aller Ideologien und Charaktereigenschaften. Ob vom Kommunismus/Sozialismus, Kapitalismus, Faschismus oder Feudalismus, umgesetzt durch die seelenlosesten Lügner und Betrüger, also mittels der größten Charakterschweine.

Felix Feistel versucht das als „digitalen sozialistisch-faschistischen Kapitalfeudalismus“ zusammenfassen, wobei er selbst diese Begrifflichkeit als unhandlich abtut. Jedenfalls kann das Links-Rechts-Geblöke, das „wie Flasche leer“ und ohne irgendeinen Erklärungsgehalt ist, auf dem Sperrmüllhaufen der Geschichte verrotten.

Der Vertrauensabbau ist wesentlicher Teil der Systemzerstörung.

Die Welt, wie wir sie kannten, wird gerade aufgelöst. Das betrifft einfach alles. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wohlstand, Kommunikation, Kultur. Auch die Sprache und die Menschlichkeit verflüchtigen sich in ihrer grundlegenden Substanz zunehmend. Der technologische Fortschritt walzt über die allgegenwärtigen Medien alles an Frieden im Innen wie im Außen einfach nieder.

„Das Vertrauen ist dahin. Und die, die es zerstört haben, werden es nicht zurück gewinnen. So kalt kann Logik sein.“ Dementsprechend kleidet das Gerhard Mersmann nüchtern und bestimmt in Worte.

Wer glaubt, es gäbe Rebellionen oder Aufstände im Wertloswesten wegen des Wohlstandsverfalls, der denke mal an die sog. 3. Welt. Dort lebt – oder überlebt gerade so – der allergrößte Teil der Menschenwesen in den Städten in Slums. Rebellionen oder gar Aufstände gibt es so gut wie nicht.

Wenn, dann verlaufen sie überwiegend ohne bedeutende strukturelle Änderungen und werden einfach gnadenlos und effizient niederkartätscht. Und das geht da so seit Generationen. „Warum soi des bei uns ondas sei?“

„Es herrscht irgendwie Kriseninflation – selbst ein Krisenzeichen? Ist die Krise selbst in der Krise?“ Milosz Matuschek

Dennoch zeigt sich momentan so eine trügerische Stille, bei der man geneigt ist, überall im Hintergrund die Tumbleweeds bzw. die ausgetrockneten Sträucher vorbeirollen zu sehen. Eine seltsame, spannungsgeladene Stimmung wie in der Anfangsszene von „Spiel mir das Lied vom Tod“, als Minutenlang nichts zu passieren scheint. Nur ein paar belanglose, aber nerv tötende Geräusche, die einem nichtsdestotrotz unglaublich auf die Nerven gehen.

Die Entsprechung findet man in der Überflutung mit verbalem Sondermüll von Bas, Merz und Konsorten, dass man denken könnte, vielleicht ist die Tiefkühlung der deutschen Propagandazentrale für abgestandenen „Bullshit“ ausgefallen und man muss nun alles auf einmal bringen, weil es sonst zu sehr verwest und zu stark stinkt.

Bei Sergio Leone wird diese Spannungssituation mit 3 schnellen Knallern aufgelöst. In der wirklichen Welt kommt sowas eher selten bis nicht vor. Und obwohl Putin zwar sonst gern mit nacktem Oberkörper auf rassigen Pferden durch die Wildnis reitet, ist die Rolle des Mundharmonika spielenden Schnellschützen nicht so ganz Seins.

Er will weder den Bösen noch den Hässlichen geben, wie im klassischen Italo-Western „The Good, the Bad and the Ugly“, sondern bevorzugt die Rolle des Guten. Deshalb agitieren die Putinfeinde auch so voller Hass und Hetze gegen ihn, weil der unendlich viel schlauer, gewitzter, gebildeter als sie ist und dazu noch ein strategisch versierter, sau-cooler Hund. Alles das, was diese kleinen Kläffer im Westen niemals sein werden. Und dann gewinnt der vielleicht am Ende auch noch! Shocking!

Der Unterschied zwischen Russland und dem „Imperium der Lügen“ schält sich immer deutlicher heraus. Die einen können, wollen aber nicht, zumindest nicht großangelegt, die anderen wollen, können aber nicht. „Wea wui, aba ned ko, is hoid a Hampara …, a Schlappschwanz ebm.“

„Verliere ruhig den Glauben an das System, aber niemals die Wut auf seine Architekten!“ (Unbekannter Anarchist)

In „UnsererDemokratie“ muss man im Dummschwätzertum habilitiert, oder mindestens promoviert haben, damit man „am besten im Verfertigen von aufgeblasenem Nichts ist“, wie die unvergleichliche Dagmar Henn unwiderstehlich formuliert. Wolfram Weimer ist die gegenwärtig exaltierteste Verkörperung des dünkeldeutschen Politsatrapen, unerreicht in seiner Aussage: „Das Gehäuse der Bürgerlichkeit ist immer die Eigentlichkeit, nicht die Möglichkeit.“ Wer das WIRKLICH versteht, ohne dass ihm die Synapsen durchbrennen, darf sich zum Inner-Circle zählen.

Derweilen hält sich der immer große Teil von Opportunisten an den leicht abgewandelten Spruch des dicken netten Onkels, der aus dem kürzesten Jahrtausend der Weltgeschichte: „Hauptsache gut gelebt!“ Der damalige Generalfeldmarschalloberbefehlshaberreichsführer Lufthoheit begrenzte dies noch freimütig auf 12 Jahre.

Manche fragen sich tatsächlich, wohin wohl die Entwicklung führen wird, wenn die Konzentration von Daten, Kapital und Entscheidungsmacht in den Händen weniger Akteure noch weiter zunimmt. Die Conclusio daraus ist offenkundig, solange die Deepies, die wirklich Mächtigen, ihre Macht haben, wird die weitere Versklavung der Menschen kein Ende nehmen.

Wenn die Führungskräfte bei uns gegen ihre von ihnen selbst gemachten Gesetze verstoßen, ist das so was von egal, denn die betreffen sie ja nicht. Aber sie missachten auch permanent die obersten Gesetze die es gibt. Die Naturgesetze.

Und das wird böse für sie enden, hört man diese verschwurbelten Querdullis munkeln. Das war übrigens auch schon Werner Enkes Standardspruch im Film „Zur Sache Schätzchen“, den er in seiner Rolle als charmanter, fauler Nichtstuer bestens verkörperte. „Des duad koa guad ned…“

In „UnsererDemokratie“ scheint es ja weder Oligarchen noch Korruption zu geben.

Diese unsere „Elite“ ist so abgehoben, die haben schon lang keinen Bodenkontakt mehr. Inzwischen haben sie sogar den Sichtkontakt zur Realität verloren. Daneben wird durch deren Hofschranzen die Vereinnahmung staatlicher Institutionen durch privatwirtschaftliche Akteure im gestreckten Galopp weiter getrieben. Das Zauberwort hierbei ist KI, gern als „künstliche Intelligenz“ beschworen. Künstlich auf jeden Fall, aber intelligent?

Skepsis bleibt also angebracht, ganz besonders ob der immer größeren Invest-Blase in und um die neue Wunderwaffe, die Gott ersetzende KI. Das Kapital will Anlage. Schätzungen zufolge soll der KI-Sektor über 90 % des US-amerikanischen BIP-Wachstums ausmachen. Gegen diesen gigantischen Heißluftballon sind die Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende und die Subprime-Derivate-Blase von 2008 laue Lüftchen.

Wenn diese Blase platzt, wünschte man sich, die bisherigen Annahmen über die Gestalt der Erde würden sich tatsächlich als grundlegend falsch herausstellen. So, wie es die Monty Pythons schon in der Anfangssequenz von „Der Sinn des Lebens“ unwiderlegt filmisch dokumentiert haben.

Das würde an der objektiven Situation zwar absolut nichts ändern, doch die Ablenkung könnte dann nicht groß genug sein. Und mit der Überzeugung einer flachen Erde hat die Menschheit länger gelebt, als mit der Kugelform. „Ma muas se hoid sein Galgnhumor b’hoitn…“

Es bleiben Fragen…

Kommt mit der totalen Demokratie zuerst der totale Krieg und dann der totale Zusammenbruch? Mit anschließender ultimativer, totaler Friedhofsruhe?

Fallen wir tatsächlich wieder in eine Gesellschaft auf dem technischen Stand von vor Jahrtausenden zurück?

Wird Deutschland „Vergriechenlandt“, nur ohne die Sonne, das Meer und das Sirtaki-Feeling?

Hat Mark Twain Recht, wenn er meint „Gott schuf den Krieg, damit Amerikaner Geografie lernen“?

Hat Israel wirklich die „humanste Armee der Welt“, wie Bibi Satanjahu deklamiert?

Undsoweiterundsofort…

Den Ausblick gibt Martin Armstrong rückblickend: „Im Rückblick behauptet jeder, die Warnzeichen seien offensichtlich gewesen. Während man sie durchlebte, taten die meisten sie als Lärm ab. Aber jetzt wird der Lärm sehr laut.“

Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/

Dieser Artikel erschien zuerst unter
https://www.anderweltonline.com/satire/satire-2026/gschichtn-ausm-nachbargartn-folge-54/


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Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

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Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


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Wissen ist frei – auch wenn das manche eliteinstruierte Politiker und Journalisten anders sehen.

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Die Dämonisierung Putins – ein klassisches Instrument der Kriegsrhetorik

Von Uwe Froschauer

Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit. Dieser Satz wird häufig zitiert, doch selten war seine Aktualität so offensichtlich wie heute. Während Milliarden für Aufrüstung bereitgestellt werden und die Bevölkerung in Deutschland auf „Kriegstüchtigkeit“ eingeschworen wird, erleben wir zugleich eine massive Personalisierung und Moralisierung des Ukraine-Krieges.

Statt über geopolitische Interessen, Sicherheitsfragen, die Vorgeschichte des Konflikts oder mögliche Verhandlungslösungen zu sprechen, wird der Krieg zunehmend auf eine einzige Person reduziert: Wladimir Putin.

Putin erscheint in der öffentlichen Darstellung nicht als politischer Akteur mit Interessen, Strategien oder Motiven, sondern als Kriegsverbrecher, Friedensfeind, irrationaler Aggressor und personifiziertes Böse. Die politische Botschaft ist klar: Wenn das Problem ausschließlich Putin ist, dann können Verhandlungen mit ihm nicht sinnvoll sein. Wer dennoch nach Diplomatie ruft, gerät schnell unter Rechtfertigungsdruck.

Die ethische Herabwürdigung Putins ist ein Paradebeispiel für eines der ältesten Instrumente der Kriegspropaganda: die Dämonisierung des Gegners.

Dämonisierung

Dämonisierung bedeutet nicht einfach Kritik. Kritik beschäftigt sich mit Handlungen, Entscheidungen und politischen Zielen. Dämonisierung dagegen verschiebt die Aufmerksamkeit von den Handlungen auf die Person. Der Gegner erscheint nicht mehr als politischer Akteur mit Interessen, Motiven oder Sicherheitsvorstellungen, sondern als moralisch minderwertige, gefährliche oder gar böse Figur. Er wird als irrational dargestellt, als von Gewalt besessen, als unfähig zu Verhandlungen, als permanenter Aggressor und als alleinige Ursache sämtlicher Probleme.

Dadurch entsteht beim Publikum der Eindruck, mit einem solchen Gegner könne man nicht reden, man könne ihn nur bekämpfen.

Die Dämonisierung des Gegners ist keineswegs eine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Bereits vor über hundert Jahren wurden Methoden entwickelt, die bis heute zum Standardrepertoire moderner Kriegspropaganda gehören.

Besonders deutlich zeigte sich dies im Ersten Weltkrieg. Die britische Propaganda zeichnete das Bild des „Hunnen“, eines angeblich barbarischen deutschen Soldaten, der keinerlei menschliche oder moralische Grenzen kenne. Die Öffentlichkeit wurde mit Geschichten über deutsche Gräueltaten in Belgien konfrontiert. Zeitungen berichteten von verstümmelten Kindern, abgeschnittenen Händen, vergewaltigten Frauen und anderen Schreckensgeschichten. Einige dieser Berichte bezogen sich auf wahrscheinlich stattgefundene Kriegsverbrechen, andere konnten nicht nachgewiesen werden, erwiesen sich später als stark übertrieben oder waren frei erfunden. Dennoch entfalteten sie ihre Wirkung.

Besonders wirksam waren Berichte, nach denen deutsche Soldaten belgischen Kindern die Hände abgeschnitten hätten. Solche Geschichten verbreiteten sich rasend schnell in Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Sie erzeugten jene emotionale Empörung, die notwendig war, um die Bevölkerung für den Krieg zu mobilisieren. Die Frage, ob jede einzelne Geschichte auch nur in Bruchstücken der Wahrheit entsprach, spielte dabei nur eine untergeordnete Rolle. Entscheidend war die emotionale Wirkung. Der Gegner sollte nicht verstanden, sondern gefürchtet und besiegt werden.

Im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich ein ähnliches Muster. Adolf Hitler wurde in Großbritannien, Frankreich und später in den Vereinigten Staaten zunehmend als Verkörperung einer existenziellen Bedrohung dargestellt. Angesichts der tatsächlichen Politik des NS-Regimes war ein großer Teil dieser Kritik berechtigt. Dennoch zeigt die damalige Kommunikation ein bekanntes propagandistisches Muster: Komplexe politische Konflikte wurden zunehmend auf die Person Hitlers reduziert. Deutschland erschien nicht mehr als Staat mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, politischen Strömungen oder Interessen, sondern als unmittelbare Verlängerung des Willens eines einzelnen Mannes.

Umgekehrt betrieb auch das NS-Regime intensive Dämonisierung. Winston Churchill wurde als Kriegstreiber dargestellt. Franklin D. Roosevelt erschien in der nationalsozialistischen Propaganda als Teil einer angeblichen Verschwörung gegen Deutschland. Die Sowjetunion wurde als Verkörperung eines zerstörerischen „bolschewistischen Feindes“ präsentiert. In Plakaten, Zeitungen und Wochenschauen wurden politische Gegner nicht als Menschen mit anderen Interessen gezeigt, sondern als moralisch verkommene Bedrohungen, gegen die nur noch Kampf möglich sei.

Darin zeigt sich ein wesentliches Merkmal von Kriegspropaganda: Sie funktioniert in nahezu allen Lagern nach ähnlichen Mustern. Jede Seite neigt dazu, die eigenen Ziele als gerecht und die Ziele des Gegners als Ausdruck von Bosheit, Irrationalität oder Aggressivität darzustellen.

„Im Krieg glaubt jede Seite, Gott auf ihrer Seite zu haben.“
Robert Bolt

Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwand diese Methode keineswegs. Im Kalten Krieg wurde sie zu einem festen Bestandteil der politischen Kommunikation.

In den Vereinigten Staaten wurde die Sowjetunion häufig als „Reich des Bösen“ dargestellt. Präsident Ronald Reagan bezeichnete die UdSSR 1983  als „evil empire“ („Reich des Bösen“).

Damit wurde ein geopolitischer Konflikt in eine moralische Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse übersetzt. Die Sowjetunion erschien nicht mehr als konkurrierende Großmacht mit eigenen Interessen, sondern als moralisch minderwertiges System.

Auf sowjetischer Seite fand dieselbe Logik statt. Die Vereinigten Staaten wurden als imperialistische Macht dargestellt, die Kriege führe, um die Welt zu beherrschen. Der Westen erschien in der sowjetischen Propaganda regelmäßig als aggressiver Feind, der den Sozialismus vernichten wolle – was ja auch nicht ganz abwegig war.

In beiden Fällen wurden politische Konflikte moralisiert. Die jeweilige Gegenseite wurde nicht als Verhandlungspartner, sondern als Bedrohung für die gesamte Menschheit dargestellt.

Die Logik dahinter war immer dieselbe: Wer die Bevölkerung auf Konfrontation, Aufrüstung oder Krieg einschwören möchte, benötigt ein Feindbild. Ein Feindbild funktioniert umso besser, je weniger differenziert es ist. Der Gegner darf nicht als Mensch mit Interessen erscheinen. Er muss zum Aggressor werden, zum Diktator, zum Kriegstreiber, zum Feind des Friedens, zur Gefahr für die Zivilisation. Wenn die Menschen den Krieg wollen sollen, muss man ihnen zuerst Angst machen.

„Die Menschen wollen keinen Krieg. Aber man kann das Volk immer dazu bringen, den Anführern zu folgen. Man braucht ihm nur zu sagen, es werde angegriffen, und die Pazifisten als unpatriotisch zu beschimpfen.“
Hermann Göring

Die propagandistischen Muster ähneln sich über Jahrzehnte hinweg. Die Namen wechseln. Die Methoden bleiben weitgehend dieselben.

Die Professionalisierung der Meinungslenkung

Die Dämonisierung von Gegnern entsteht nicht zufällig. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Methoden der öffentlichen Meinungsbeeinflussung systematisch untersucht und professionalisiert.

Bereits während des Ersten Weltkriegs gründete die britische Regierung mit dem Wellington House eine eigene Einrichtung für Kriegspropaganda. Dort arbeiteten Journalisten, Historiker, Schriftsteller und Kommunikationsexperten daran, die öffentliche Meinung im In- und Ausland zugunsten der britischen Kriegsziele zu beeinflussen. Ziel war es nicht nur, Informationen zu verbreiten, sondern Emotionen zu erzeugen. Empörung, Angst und moralische Entrüstung erwiesen sich dabei als besonders wirksame Mittel.

Parallel dazu entstand in den Vereinigten Staaten das Committee on Public Information, besser bekannt als Creel Committee – benannt nach dem Journalisten und Vorsitzenden George Creel. Diese Organisation sollte die amerikanische Bevölkerung auf den Kriegseintritt vorbereiten. Zu den dort tätigen Personen gehörte auch Edward Bernays, ein Neffe Sigmund Freuds.

Bernays zog aus den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs weitreichende Schlussfolgerungen. In seinem späteren Werk Propaganda schrieb er offen über die Möglichkeit, öffentliche Meinungen gezielt zu formen. Demokratie bedeute nicht automatisch, dass sich Menschen unabhängig informierten. Vielmehr könnten Einstellungen, Überzeugungen und politische Haltungen durch professionelle Kommunikation in erheblichem Umfang beeinflusst werden.

Bernays formulierte:

„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft.“

Diese Erkenntnisse waren für den NS-Propagandaminister Joseph Goebbels eine Steilvorlage zur Beeinflussung der Massen, und bildeten später eine wichtige Grundlage moderner Public Relations und politischer Kommunikationsstrategien.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurden solche Techniken weiterentwickelt. Das 1947 gegründete Tavistock Institute in London beschäftigte sich unter anderem mit Gruppenverhalten, Sozialpsychologie und den Auswirkungen gesellschaftlicher Prozesse auf menschliches Verhalten. Das Tavistock Institute sehe ich unter anderem als ein Zentrum westlicher Meinungssteuerung. Die Geschichte des Instituts zeigt, wie intensiv moderne Gesellschaften die Mechanismen kollektiver Meinungsbildung erforscht haben.

Besonders bekannt wurde die Rolle professioneller Kommunikationsagenturen im Vorfeld des ersten Golfkriegs 1990/91.

Die PR-Agentur Hill & Knowlton organisierte damals einen Auftritt eines kuwaitischen Mädchens vor dem US-Kongress. Die junge Zeugin berichtete unter Tränen, irakische Soldaten hätten in einem kuwaitischen Krankenhaus Babys aus Brutkästen gerissen und auf dem Boden sterben lassen.

Die Geschichte erzeugte weltweit Entsetzen und wurde zu einem der bekanntesten Argumente für ein militärisches Eingreifen gegen den Irak.

Erst nach Kriegsbeginn stellte sich heraus, dass die Zeugin – die Tochter des kuwaitischen Botschafters – zum Zeitpunkt dieser angeblichen Gräueltat in Washington und nicht in Kuwait war. Die sogenannte „Brutkastenlüge“ ist eines der bekanntesten Beispiele moderner Kriegspropaganda.

Die Methoden haben sich seitdem technisch verändert. Die zugrunde liegenden psychologischen Mechanismen sind jedoch weitgehend dieselben geblieben. Emotionale Bilder wirken stärker als nüchterne Analysen. Moralische Empörung verbreitet sich schneller als differenzierte Argumente. Die Personalisierung komplexer Konflikte auf einzelne Feindfiguren erleichtert die Mobilisierung öffentlicher Zustimmung erheblich.

„Propaganda ist für die Demokratie, was der Knüppel für den totalitären Staat ist.“
Noam Chomsky

Vor diesem historischen Hintergrund erscheint die aktuelle westliche Darstellung Wladimir Putins nicht als Ausnahmeerscheinung, sondern als Teil eines seit mehr als hundert Jahren bekannten Musters politischer Kommunikation in Zeiten internationaler Konflikte.

Die öffentliche Darstellung Wladimir Putins wurde seit Beginn des Ukraine-Krieges immer stärker personalisiert. Nicht Russland, nicht russische Sicherheitsinteressen, nicht geopolitische Konflikte und nicht die jahrzehntelange Vorgeschichte stehen im Mittelpunkt der Debatte, sondern die Person Putin. Der gesamte Krieg wird auf ihn konzentriert. Die Botschaft lautet regelmäßig: Putin hat den Krieg begonnen, Putin will den Krieg fortsetzen, Putin will keinen Frieden, Putin blockiert Verhandlungen und Putin allein trägt die Verantwortung für alle Folgen des Konflikts – in meinen Augen eine glatte Lüge.

Diese Darstellung – der ich keinesfalls zustimme – ist zunächst zweitrangig. Interessant ist die Frage, welche rhetorischen Mittel dabei eingesetzt werden. Vier Muster treten dabei besonders häufig auf: Kriminalisierung, Personalisierung, die Darstellung als Friedensfeind und schließlich die moralische Delegitimierung.

1. Kriminalisierung: Putin als Kriegsverbrecher

Ein zentrales Element der Dämonisierung besteht darin, den Gegner nicht mehr primär als Staatsführer, sondern als Verbrecher darzustellen.

Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte:

„Er ist ein Kriegsverbrecher.“

Noch weiter ging Merz mit der Aussage:

„Er ist vielleicht der schwerste Kriegsverbrecher unserer Zeit.“

Und jetzt kommts:

„Ich habe keine Veranlassung, Putin Glauben zu schenken.“

Das Problem mit dem „Glauben schenken“ ist ja wohl eher Ihr Problem bei deutschen Bürgern, oder Herr Merz? Da müssten Sie sich doch eigentlich an die eigene Nase fassen, falls sie noch nicht zu lange ist, nicht wahr?
Die Formulierungen vom deutschen Bundeskanzler sind hochinteressant. Sie beziehen sich nicht auf einzelne Entscheidungen oder konkrete Handlungen, sondern auf die Person Putin selbst. Wenn Sie schon personalisieren wollen, Herr Merz, dann beziehen Sie Ihre moralischen Urteile bitte auf den Kriegsverbrecher, Kinder- und Völkermörder Benjamin Netanjahu, den Sie nach Deutschland einladen wollten.

Natürlich kann und muss über mögliche Kriegsverbrechen gesprochen werden. Doch die politische Wirkung solcher Aussagen geht weit über eine juristische Bewertung hinaus. Wer als „schwerster Kriegsverbrecher unserer Zeit“ dargestellt wird, erscheint nicht mehr als möglicher Verhandlungspartner, sondern als moralisch absolut illegitime Figur, mit der man nicht verhandelt.

Der Gegner wird kriminalisiert. Aus einem Staatsoberhaupt wird ein Verbrecher. Die politische Auseinandersetzung wird moralisch aufgeladen.

Die Versuchung, diese Art der Kommunikation zu nutzen ist groß, wie Sie vielleicht an meinen emotionalen Aussagen zu Benjamin Netanjahu erkennen können.

2. Personalisierung: Der gesamte Krieg wird auf Putin reduziert

Ein weiteres klassisches Mittel der Kriegsrhetorik besteht darin, komplexe Konflikte auf eine einzelne Person zu reduzieren.

Annalena Baerbock erklärte:

„Dieser Krieg ist Putins Krieg.“

Ebenso sagte sie:

„Putin wollte diesen Krieg.“

Die NATO beziehungsweise die USA wollten diesen Krieg, nicht Russland oder Putin. Nicht wer den ersten Schritt macht ist der wahre Aggressor, sondern wer zu diesem ersten Schritt zwingt. Vielleicht erschließt sich Ihnen das bei Ihrer einfachen Logik ja nicht, Frau Baerbock. Schon mal was von NATO-Osterweiterung gehört und der Beteuerung von James Baker und Hans-Dietrich Genscher „not an inch eastwards“?

Ähnliche Muster finden sich auch bei SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil. Während der ARD-„Arena“-Sendung am 8. Juni 2026 erklärte er auf die Frage eines Bürgers zum Ukrainekrieg:

„Es gibt einen Menschen, der den Krieg jeden Tag beenden könne.“

Und unmittelbar danach:

„Das ist Wladimir Putin.“

Außerdem sagte Klingbeil über Putin:

„Dem ist es egal, was mit seinen eigenen Leuten passiert.“

Die politische Botschaft ist eindeutig. Nicht unterschiedliche Interessen, Sicherheitsvorstellungen oder geopolitische Konflikte stehen im Mittelpunkt, sondern die Person Putin. Er erscheint als alleiniger Verantwortlicher für die Fortsetzung des Krieges und als jemand, der weder Mitgefühl noch Verantwortung gegenüber dem eigenen Volk empfindet.

Dabei handelt es sich keineswegs um eine einmalige Äußerung. Bereits 2022 sprach Klingbeil von den

„imperialistischen Großmachtgelüsten des russischen Diktators“

und erklärte:

„Dieser Krieg ist der Anfang des Endes von Wladimir Putin.“

Später ergänzte er:

„Auch ich habe große Zweifel daran, dass Wladimir Putin ernste Friedensgespräche will.“

Und 2023 erklärte er:

„Putin hat uns belogen und betrogen.“

Bemerkenswert ist dabei weniger jede einzelne Aussage für sich als das Gesamtbild, das daraus entsteht. Putin wird als Diktator, als Lügner, als Betrüger, als von imperialen Großmachtfantasien getriebener Politiker und als Gegner ernsthafter Friedensverhandlungen beschrieben. Damit werden nahezu alle klassischen Elemente moderner Dämonisierung bedient: Personalisierung, Moralisierung, Kriminalisierung und die Darstellung des Gegners als grundsätzlich friedensunwillig.

Die Frage, ob diese Darstellung der Realität gerecht wird, ist dabei eine andere. Festzustellen ist jedoch, dass auch hier nicht primär über politische Interessen oder geopolitische Konflikte gesprochen wird, sondern über den Charakter und die angeblichen persönlichen Motive einer einzelnen Person.

Noch deutlicher formulierte es Wolodymyr Selenskyj in seinem offenen Brief an Putin Anfang Juni 2026:

„Dieser Krieg ist Ihre persönliche Entscheidung – ein Krieg ohne wirklichen Grund.“

Diese Aussage verdient besondere Aufmerksamkeit, denn sie geht weit über die Feststellung hinaus, dass Russland die Ukraine angegriffen hat. Selenskyj erklärt den Krieg nicht als Folge geopolitischer Spannungen, historischer Entwicklungen oder konkurrierender Sicherheitsinteressen. Vielmehr wird der gesamte Konflikt auf den persönlichen Willen Putins zurückgeführt.

Der Brief beginnt zudem nicht mit einem Verhandlungsangebot, sondern mit einer politischen und moralischen Abrechnung. Selenskyj zeichnet das Bild eines Herrschers, der Russland in einen sinnlosen Krieg geführt habe, der gegen die Interessen seines eigenen Volkes handle und der die Hauptverantwortung für das Leid beider Nationen trage.

Der Brief wurde im Westen vielfach als Friedensangebot dargestellt. Tatsächlich liest sich die erste Hälfte jedoch eher wie eine politische Anklageschrift als wie die Einleitung zu ernsthaften Verhandlungen. Putin wird persönlich für den Krieg verantwortlich gemacht und als das eigentliche Problem dargestellt.

Damit stellt sich die Frage: Beginnt man Verhandlungen, indem man den Gesprächspartner öffentlich anklagt, demütigt und ihm die alleinige Schuld zuschreibt? Oder sorgt ein solcher Ton nicht vielmehr dafür, dass Gespräche gar nicht erst zustande kommen?

Der Brief wirkt weniger wie ein ernsthafter Versuch, Putin an den Verhandlungstisch zu bringen, sondern vielmehr wie ein PR-Instrument für die internationale Öffentlichkeit. Selensky konnte anschließend darauf verweisen, er habe doch Gespräche angeboten. Gleichzeitig war die Ablehnung durch Putin nach Ton und Inhalt des Briefes praktisch vorprogrammiert.

Die eigentliche Zielgruppe des Briefes war nicht der Kreml, sondern die westliche Öffentlichkeit. Westliche Medien konnten die wenigen Passagen zitieren, die nach Verhandlungsbereitschaft klangen – die beleidigenden Passagen ließen sie bewusst weg –, während eine Ablehnung durch Putin anschließend als weiterer Beleg für dessen angeblichen Friedensunwillen präsentiert werden konnte. Deshalb dient der Brief weniger der Diplomatie sondern der politischen Kommunikation mit propagandistischem Zweck.
Billig, Herr Selenskyj!

Dieser Brief zeigt – wie die aufgeführten Äußerungen deutscher Politmarionetten zuvor – ein typisches Merkmal der Dämonisierung. Der Gegner wird nicht mehr primär über seine Politik definiert, sondern über seine Persönlichkeit. Er erscheint als jemand, dessen Handeln nicht durch nachvollziehbare Interessen, sondern durch persönliche Fehlentscheidungen, Machtstreben oder mangelnde Vernunft erklärt wird.

Der Konflikt wird dadurch moralisiert und personalisiert zugleich. Die politische Botschaft lautet nicht mehr: „Russland verfolgt bestimmte Ziele.“ Die Botschaft lautet vielmehr: „Putin ist das Problem.“

„Nichts ist leichter, als die Schuld für alles Übel einem einzigen Menschen zuzuschreiben.“
Leo Tolstoi

Diese Aussagen von Friedrich Merz, Annalena Baerbock, Wolodymyr Selenskyj und andere bellizistische Aussagen europäischer Kriegstreiber wie Keir Starmer, Ursula von der Leyen oder Emmanuel Macron haben eine einheitliche Struktur und ein gemeinsames Ziel: die Personalisierung.

Nachfolgend weitere Aussagen europäischer Politiker als Beispiele für die Personalisierung des Ukraine-Krieges und die Dämonisierung Putins:

Boris Pistorius

„Putin versteht nur die Sprache der Stärke.“

„Putin führt einen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine.“

Roderich Kiesewetter

„Putin wird erst aufhören, wenn er gestoppt wird.“

„Putin führt einen imperialistischen Eroberungskrieg.“

„Putin bedroht die gesamte europäische Friedensordnung.“

Die Vorgeschichte des Konflikts verschwindet vollständig aus der Darstellung dieser bellizistischen Politiker und aus dem Blickfeld vieler Bürger. NATO-Osterweiterung, Bürgerkrieg im Donbass, gescheiterte Minsker Vereinbarungen, Sicherheitsinteressen Russlands oder geopolitische Machtfragen spielen keine Rolle mehr.

Alles wird auf eine Person reduziert.

Der Krieg erscheint nicht mehr als Ergebnis komplexer politischer Entwicklungen, sondern als Produkt des Willens eines einzelnen Mannes.

Die politische Wirkung einer solchen Personalisierung ist erheblich. Wer den Eindruck gewinnt, der gesamte Konflikt gehe ausschließlich auf den Charakter oder die Absichten einer einzelnen Person zurück, wird zwangsläufig weniger geneigt sein, strukturelle Ursachen oder politische Hintergründe zu betrachten.

„Massen haben niemals nach Wahrheit gedürstet. Von Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn der Irrtum sie zu verführen vermag.“
Gustave Le Bon

3. Friedensunwilligkeit: Putin als Feind jeder Verhandlung

Ein weiteres Merkmal von Dämonisierung besteht darin, dem Gegner grundsätzlich jede Friedensbereitschaft abzusprechen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte:

„Putin will keinen Frieden.“

Später bekräftigte er:

„Ich glaube nicht, dass Präsident Putin Frieden will.“

Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte:

„Putin ist derjenige, der dem Frieden im Weg steht.“

Außerdem sagte er:

„Putin zeigt nicht, dass er zum Frieden bereit ist.“

Marie-Agnes Strack-Zimmermann formulierte:

„Putin will keinen Frieden.“

Anton Hofreiter

„Das ist kein Friedensplan.“

„Eine Aufforderung an Wladimir Putin, weitere europäische Länder anzugreifen.“

Der Kern dieser Aussagen besteht nicht darin, dass Verhandlungen schwierig seien oder dass die Positionen weit auseinanderliegen. Vielmehr wird suggeriert, dass Putin grundsätzlich nicht verhandeln wolle – was in meinen Augen definitiv nicht stimmt. Die europäischen Kriegstreiber halten diesen Krieg am Laufen, nicht Putin.

Die politische Konsequenz liegt auf der Hand. Wenn Putin keinen Frieden will, wenn er Verhandlungen blockiert und Diplomatie grundsätzlich ablehnt, dann erscheinen diplomatische Initiativen zwangsläufig als aussichtslos. Die Bereitschaft, nach politischen Lösungen zu suchen, nimmt ab. Militärische Lösungen erscheinen dagegen plausibler. Die Rüstungsindustrie freut sich.

Die Darstellung des Gegners als Friedensfeind zählt seit Jahrhunderten zu den klassischen Werkzeugen der Kriegspropaganda der Bellizisten.

4. Moralische Delegitimierung: Putin als Hindernis für jede Lösung

Die letzte Stufe der Dämonisierung besteht darin, dem Gegner jede moralische Legitimität abzusprechen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte:

„Russlands Führung trägt die Verantwortung für diesen Krieg.“

Zudem sagte sie:

„Russland verspottet offen diplomatische Bemühungen.“

Auch Selenskyj wählte in seinem offenen Brief eine ähnliche Argumentation:

„Dieser Krieg ist Ihre persönliche Entscheidung – ein Krieg ohne wirklichen Grund.“

Der Kern dieser Aussagen besteht darin, Putin nicht nur politisch, sondern auch moralisch zu delegitimieren.

Nicht unterschiedliche Sicherheitsinteressen stehen einer Friedenslösung im Weg. Nicht geopolitische Konflikte. Nicht konkurrierende Machtinteressen. Vielmehr erscheint Putin selbst als das eigentliche Problem. Der Gegner wird damit vom politischen Akteur zum moralischen Hindernis erklärt. Und mit moralischen Hindernissen verhandelt man nicht – man beseitigt sie.

Die moralische Delegitimierung gehört zu den wirksamsten Instrumenten moderner Kriegsrhetorik.

Fazit

Die Wirksamkeit von Dämonisierung beruht auf ihrer Einfachheit. Komplexe Konflikte sind schwer zu verstehen. Sie erfordern historische Kenntnisse, geopolitisches Wissen und die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven zu betrachten. Die Masse der Bevölkerung verfügt nur über geringe diesbezügliche Kenntnisse. Ein Feindbild dagegen ist einfach. Wenn Putin der alleinige Schuldige ist, müssen keine weiteren Ursachen untersucht werden. Wenn Putin keinen Frieden will, müssen Verhandlungsangebote nicht ernsthaft diskutiert werden. Wenn Putin irrational handelt, müssen seine Motive nicht verstanden werden. Wenn Putin das personifizierte Problem ist, erscheint jede politische Lösung, die seine Interessen berücksichtigt, verdächtig.

Die Dämonisierung von Gegnern gehört seit Jahrhunderten zum Standardrepertoire der Kriegspropaganda. Sie ersetzt Analyse durch Moral. Sie ersetzt politische Debatten durch emotionale Urteile. Und sie erleichtert es Regierungen, Konfrontation, Aufrüstung und Eskalation gegenüber der eigenen Bevölkerung zu rechtfertigen.

Kritik an politischen Entscheidungen ist legitim. Auch scharfe Kritik. Doch zwischen Kritik und Dämonisierung besteht ein wesentlicher Unterschied. Wer politische Entscheidungen kritisiert, beschäftigt sich mit Handlungen, Interessen und Fakten. Wer dämonisiert, konzentriert sich auf die moralische Verurteilung einer Person.

Die zahlreichen Äußerungen westlicher Politiker über Putin weisen auffällige Gemeinsamkeiten auf. Putin wird als Kriegsverbrecher, Friedensfeind, alleiniger Schuldiger und moralisch verwerflicher Akteur dargestellt. Der Konflikt wird auf seine Person reduziert. Verhandlungen erscheinen dadurch zunehmend sinnlos oder gar unmoralisch.

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob man Putin kritisieren darf. Natürlich darf und soll man das. Die entscheidende Frage lautet vielmehr, ob eine demokratische Öffentlichkeit fähig ist, zwischen Kritik und Dämonisierung zu unterscheiden. Je stärker politische Konflikte auf die moralische Verurteilung einzelner Personen reduziert werden, desto schwieriger wird die nüchterne Suche nach Lösungen. Dämonisierung ist eine von Kriegstreibern gewollte Fortsetzung des Krieges mit rhetorischen Mitteln.

In Zeiten zunehmender Aufrüstung und einer politischen Forderung nach größerer „Kriegstüchtigkeit“ sollte die Öffentlichkeit besonders sensibel gegenüber jeder Form der Dämonisierung sein – unabhängig davon, gegen wen sie sich richtet. Frieden entsteht selten dort, wo Feindbilder gepflegt werden. Frieden entsteht dort, wo trotz aller Gegensätze die Bereitschaft erhalten bleibt, die Realität differenziert zu betrachten und mit Gegnern zu sprechen.

Hören Sie auf, Putin zu dämonisieren und sprechen Sie endlich mit ihm, Herr Merz!

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G‘schichtn aus‘m Nachbargartn – Folge 53

Abwegiges – Schwurbeleien – Unsinn

Eine Satire von Werner Roth

Welche Generation hat schon das „Glück“, den Zusammenbruch eines Imperiums, des bis jetzt größten und mächtigsten Reichs, das „Imperium der Lügen“, live und in Farbe zu erleben? Das letzte Mal war das bei uns vor rund 1.500 Jahren möglich, aber ohne Glotze und Internetz.

Imperien gibt es schon ziemlich lange. Die Perser hatten das erste, so steht es geschrieben. Das aktuell letzte ist das „Imperium der Lügen“, das das macht, was Imperien halt so machen. Die machen eben so Imperiumssachen. Sie entstehen, werden groß und mächtig und irgendwann zerfallen sie wieder. Der Kreislauf allen Seins des Entstehens und Vergehens betrifft eben auch Imperien.

Nach der offiziellen Beendigung des westlichen Imperium Romanum 476 n.Chr. versank Europa über Jahrhunderte in barbarischer Kulturlosigkeit, Wissensverlust und Instabilität. Walter Sobchak (John Goodman), der beste Kumpel vom Dude, würde hierzu seinen Standardspruch raushauen: „Diese verdammten Amateure!“

„Der Nebel des Krieges hat sich vom Schlachtfeld in die Medien verzogen.“

Derweilen soll es manche geben, die das medial-politische Rumgehampel der Restetruppe um „UnsereDemokratie“ als das künstliche Beatmen einer Leiche, die längst zu verfaulen begonnen hat, abtun. Der Danisch geht sogar da noch drüber raus und fragt: „Sind wir längst an dem Punkt, an dem wir uns selbst verdauen?“

Eine riesige Mehrheit ist überzeugt, die Führungskräfte, egal wo, kriegen absolut nichts mehr gebacken. Die sind unfähig in allem.

Nun stelle man sich vor, genau das ist gewollt. Gewollt von wem? Wer könnte von der Totalzerstörung nicht nur Deutschlands, sondern möglichst großer Teile der Welt profitieren?

Die Antwort ist unangenehm. Genau die Leute, die die Subprimekrise 2008 und praktisch alle anderen Sauereien, sprich Terror, Kriege, Umstürze, Zersetzung von allem und jedem, legalisiertem Raub  bzw. „Umverteilung“, etc., verursacht haben und schon länger wissen, dass jetzt das System, aufgebaut auf unendlichem Morden, Lügen, Betrügen und Skrupellosigkeit, endgültig am Ende ist.

Allerdings ist es eher kontraproduktiv zu glauben, etwas ausrichten zu können, v.a.  wenn man frontal gegen „die Macht“ kämpft. Das ist Don Quichotte in Reinform.

Unsere „Eliten“ sind wahrlich „Idole der wahrhaftigen Verlogenheit.“

Speziell nur zum Rammbockkrieg gegen die Russen mittels der Ukro-Banderistas hatten die auch bei RAND schon 2019 schriftlich fixiert: Die Eskalation war kein unbeabsichtigter Nebeneffekt – sie wurde als realistisches Risiko einkalkuliert.

Dem Meisterwerk von Stanley Kubrick „Dr. Seltsam“ muss man wohl mehr dokumentarischem Charakter im Hinblick auf die Persönlichkeitszeichnungen der Protagonisten zuschreiben, als das bisher der Fall war.

Wenn alles platt gemacht ist, kann man darauf ohne Rücksicht auf irgendwas, was ganz Neues aufbauen. Der Great Reset kann dann so richtig durchstarten. Mit Gaza soll der Welt nicht nur die Zukunft des Wiederaufbaus gezeigt werden. Es ist der Plan eines Prototyps für globale Technokratie. „Ob des wos wead, glam aba ned moi mea de Scheichs so gonz.“

„Schalten Sie wieder ein wenn es heißt: Sehr verhöhnte Damen und Herren.“

Wer sich der zentralisierten, einheitlichen Natur globaler Machtstrukturen bewusst ist, kann deutlich besser das permanente Sammelsurium an „Informationen“, das auf jeden einprasselt, gewichten und einordnen. Anstatt sich noch weiter in den Strudel der totalen Verwirrung hineinziehen zu lassen. „Sunst wead ma jo imma däppada.“

Nicht nur nach Kit Knightly ist bei der derzeitigen „Sandale“, der „multipolaren Weltordnung“ Vorsicht und Zweifel angebracht. Krieg wird dann, wie bei Orwell, zu einer „rein internen Angelegenheit“, nicht dazu bestimmt, gewonnen zu werden, sondern dazu, andauernd zu sein.

Dem George Orwell mit seinem „Eurasien war schon immer im Krieg mit Ozeanien“ ist stetig mehr Wahrheit beschieden. Aus diesem Blickwinkel stehen diese Scheinkriege und sogar die höheren Preise alles im Dienste des Great Reset.

Sedieren durch Konsum, Komfort und Bequemlichkeit mittels schneller Lust- und Bedürfnisbefriedigung ist die wirksamste Waffe zur Unterdrückung der verblödeten Masse. Im Internet findet sich dazu treffend das Alt-Bekannte: „Kapitalismus verwüstet, verblödet und tötet für Profit, wahlweise Menschen, Gehirnzellen, was immer es braucht, Hauptsache, die Dividende stimmt.“

Immer noch viel zu viele Zeitgenossen scheint das nicht großartig zu bekümmern. Manche Außenseiter lachen sich dazu nur noch einen…

Die neue Staatsreligion hierzulande ist die performative Betroffenheit oder auch rotz-besoffene Gefühlsrauschigkeit. Vom Gefühl her ist das mehr so ein Selbsthilfegruppenfeeling im Dauerbetroffenheitsmodus. Irgendwann wirkt da sogar ein Schuss in den Kopf erlösend. Betroffenheit alleine hat keinen Tiefgang.

Der „Godfather of mindcontrol“, der Begründer der modernen Propaganda, Edward Bernays, hat zum Longieren der Massen Eindrückliches ausgedrückt:

„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wahre herrschende Macht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unsere Gedanken geformt, unser Geschmack gebildet, unsere Ideen aufgebracht vor allem von Männern, von denen wir noch nie gehört haben.“

Wer es schafft v.a. die jeweilige kulturelle Elite gezielt zu infiltrieren, ist einen gewaltigen Schritt weiter, um die Massen in die gewünschte Richtung lenken. Das ist die Methode „Influencer“. Es gibt da tatsächlich Schwurbler, die behaupten, dass die CIA das schon mit der Hippie-Bewegung als recht erfolgreicher Initiator geschafft habe. Die Linie wird dazu gezogen von CIA – Gehirnmanipulation – MK Ultra – LSD – Hippies. „Des ko jetz glam, wea wui. Sei koos aba scho, wos de do oiwei sunst so macha.“

„Bei uns kriegen Sie genau die richtige Propaganda: holzschnittartig, grob, substanzlos, ekelhaft.“

Die eigentliche Macht basiert auf ökonomischer Konzentration, die die zentralisierte Informationsmacht kontrolliert. Wenn also Medien-, KI- und Datenmacht in den Händen weniger Konzerne sind und diese wiederrum nur wenigen Leuten gehören, was könnte das zur Folge haben?

„Wissen kommt immer in Form einer Erzählung daher. Es ist eine Geschichte, die den Daten, die wir gesammelt und verifiziert haben, einen Sinn verleiht.“ Logisch hat auch James Corbett verstanden, wie wir uns die Welt zugänglich machen. Durch, dünkeldeutsch, Narrative.

Die Klima-Horror-Story wurde ja vom untadeligen und so was von unabhängigen Club of Rome auf die Gleise gesetzt, um, wie es dortselbst in deren Schriften steht, „den Menschen so viel Angst einzujagen, dass sie Opfer bringen, um eine Katastrophe zu verhindern.“ Eine Welt-Regierung gibt’s eben nicht mal so nebenbei.

Allerdings steht es jedem frei, am besten sein ganzes Leben lang, danach zu streben, seine Leitgeschichten besser mit der Realität abzugleichen und möglichst damit in Übereinstimmung zu bringen. Noch sind die Beherrschten schwach und die Herrschenden stark. „Aba wia lang nua? Wai, nix blaibt wias is…!“

Die Herrschaft der einfältigen Vielfaltsprediger ist, trotz unbeschränkter Beschränktheit, sehr einfallsreich im Schwurbeln.

Die Wechselwirkung zwischen den Mächtigen und der breiten Bevölkerung lässt so manchen verstört zurück. Denn das, was da abläuft, ist der so oft zitierte „American Dream“ vom „Jeder kann es schaffen!“.

Der kleine Scheißer will halt liebend gern ein genauso reiches Arschloch werden, wie die, die er so kennt aus Film, Funk und Fernsehen. Wer dann auch zum Charakter-Schwein wird, zahlt eben nur den Preis, den es kostet.

Wenn man sich umschaut, ist das sehr plausibel. In dieser Welt ist Geld der höchste Gott. Die meisten Zeitgenossen halten sich halt nicht an Goethe mit seinem „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“.

Wer sich dünkt, für alle Fälle noch ein As im Ärmel zu haben, der könnte am Ende allerdings entgeistert feststellen müssen, das er doch nur die Arschkarte hat. „No schaungs wia a Haschal wenns blitzt“.

Welcher Gedienter oder Nicht-Gedienter Nicht-Migrant versteht das schon?

Bei den durchschnittlichen Menschenwesen kommt auch hier das psychologische Phänomen der Projektion ins Spiel. Nur andersherum, als dies sonst besonders von „den Guten™“ angewandt wird.

Denn ein normales Individuum ist bei weitem nicht so bösartig, skrupellos und verkommen wie diese Mächtigen. Die Vorstellungswelt reicht nicht aus, um sich ausmalen zu können, wie viel Schlechtigkeit ein Mensch haben kann. Und so kommt der Satz „Das kann einfach nicht sein“ und die Sache wird vom Tisch gewischt.

Die Masse ist unbedarft, leichtgläubig und gutmütig, doch das ist noch lange nicht gutherzig. Gleichwohl schließen sie von sich auf andere, betreiben also Projektion.

Das „Imperium der Lügen“, in dem wir leben, kann als Pathokratie beschrieben werden, als Herrschaft durch Psychopathen und Soziopathen. Das hängt übrigens nicht an der Religion. „Varrugte gibts übaoi, wuaschd ob Moslem, Judn oda sunst wäiche. Host mi?“

Macht hoch die Tür, das Tor macht weit! Der Wahnsinn kommt und macht sich breit.

Merzilein als Lackaffen zu markieren, kost’n Hunni. Den als „Lügenfritz“ zu apostrophieren, gleich einen Monatslohn, 30 Tagessätze. Was bleibt eigentlich von einem Lackaffen übrig, wenn der Lack ab ist? Darf man Ftznfrtz (Ja! Soo darf man „ihn“ nennen! Ist juristisch erlaubt!) dann auch einfach „nur“ als „Affe“ bezeichnen?

„Ein Aliasbegriff für Dominanzverblödung heißt Dünkel. Was die Vertreter eines jahrzehntelang mit Staatskohle eingefetteten Milieus während dessen Abdankens von sich geben, ist ein Lehrstück der Affektheuristik.“ Michael Klonovsky verdient sich in seinem unnachahmlich eleganten Duktus die Vor-Schlusspointe.

Walter van Rossum fackelt da nicht mehr lange rum: „Der Planet wird planvoll und systematisch in Brand geschossen.“ Aus ohne Applaus!

Das mit dem totlachen müsste eigentlich ein schöner Abgang sein, doch bedenke, der letzte Lacher geht auf Dich: „Remember, that the last laugh is on you“.

Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/

Dieser Artikel erschien zuerst unter
https://www.anderweltonline.com/satire/satire-2026/gschichtn-ausm-nachbargartn-folge-53/

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Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln

Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

  • Ukrainekonflikt
  • Ampelkoalition
  • Corona
  • Neue Weltordnung

https://www.amazon.de/s?k=Uwe+Froschauer+Behauptungen+oder+Wahrheit&i=stripbooks

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Trotz Geburtendefizit: Deutschland schrumpft nicht – das zugewanderte Volk sorgt für genügend Nachwuchs

08. Juni 2026, von Albrecht Künstle

Es ist noch gar nicht lange her, da wurde eine neue Kita (für die älteren Leser: “Kindertagesstätte”, die moderne Entsprechung des früheren Kindergartens) nach der anderen “eingeweiht” – wobei die weihende Geistlichkeit am wenigsten zum Bedarf an Plätzen beigetragen haben dürften, sehr viel mehr hingegen der geschaffene sichere Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz. Nun ist zu vernehmen, dass inzwischen immer mehr Kitaplätze unbesetzt bleiben und sogar ganze Gruppen geschlossen werden. Der Grund: Der einheimische Nachwuchs stagniert, und die Kinder der zugezogenen Migrantenfamilien werden immer seltener in diese staatlichen Einrichtungen geschickt, sondern stattdessen eher zu Hause „erzogen“. Begründet wird die Entwicklung offiziell jedoch mit dem Hinweis, es gebe einfach weniger Kinder. Für die stetig wachsende Zuwanderungsgesellschaft im Siedlungsgebiet BRD trifft dies jedenfalls nicht zu – sehr wohl aber für deutsche Familien und man fragt sich auch diesbezüglich unweigerlich: Was ist los mit Deutschland? Hat die politische Inkompetenz der Regierenden nun auch eine Impotenz der Regierten zur Folge?

In der Tat ging die Geburtenrate von 1,55 Kinder je Frau auf 1,35 zurück. Warum? Ein Grund dafür ist, dass Kinderkriegen hierzulande seitens unserer “Eliten” einer zunehmenden sozialen Ächtung ausgesetzt wird. Die Horrorszenarien der Klimapäpste des IPCC und der Erfüllungsgehilfen in den Regierungspalästen, in den Schulen und der Freitags-Aktivisten auf den Straßen, zeitigen offensichtlich Früchte: Dort wurde offen zum Geburtenstreik aufgerufen, weil man Kinder nicht einer untergehenden Welt aussetzen dürfe oder weil sie eine schlechte CO2-Bilanz hätten.

Auch werden Kinder von vielen Frauen als Karrierehemmnis und Einschränkung der individuellen Work-Life-Balance empfunden. Bei dieser Geisteshaltung verwundert es nicht, dass die Geburten innerhalb von fünf Jahren um 150.000 auf nur mehr 654.300 pro Jahr zurückgingen. Alleine die gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche betragen jährlich über 100.000. Sogar die Geburten in Ausländerfamilien sollen zurück-gegangen sein. Wobei eine Unterteilung in „Nicht-Migranten“ (neues “Tagesschau”-Wording) und Migranten nicht mehr viel aussagt, seit jedes Jahr Hunderttausende von ihnen eingedeutscht werden, 332.500 alleine im Jahr 2025.

Von der deutschen Bevölkerung zur Bevölkerung in Deutschland

Wer eigentlich bekommt in Deutschland noch Kinder? Weil das nicht so einfach feststellbar ist, hier ein Blick in die kulturell ähnliche Schweiz: Das Land hat zwar, anders als Deutschland, einen kleinen Geburtenüberschuss. Doch wem war dieser zu verdanken? Die „eingeborenen“ Schweizer hatten 2024 ein Geburtendefizit von 9.000 Kindern, die Ausländer aber einen Überschuss von 15.000. So dürfte es auch bei uns sein, schaut man auf die Straßen. Wenn eine Mutter mit Inlineskatern ihren Kinderwagen bewegt, ist es eine Einheimische. Eine zugewanderte oder nachgeholte Mutter kann das nicht, weil sie neben dem Kinderwagen noch ein oder zwei Kinder an der Hand hat.

Was bedeutet die unterschiedliche Kinderzahl für die Bevölkerungsentwicklung? Wird sie wirklich dermaßen schrumpfen, wie uns das zur Rechtfertigung der Rentenkürzungen verkauft wird? Die Demographen prophezeien für das Jahr 2070 eine “deutsche Bevölkerung” – korrekterweise müsste man von “Bevölkerung” in Deutschland sprechen! – von 80,7 bis nur noch 68,7 Millionen. Die mittlere Vorausberechnung lautet auf 73 Millionen für das Jahr 2060, die für die Entwicklung der Sozialversicherung unterstellt werden. Das vorherrschende Glaubensbekenntnis politischer Kreise lautet, die fehlenden Kinder Einheimischer müssen durch Zuwanderung “ersetzt” werden; die Bevölkerung werde damit faktisch ausgetauscht, sagen andere. Beides beschreibt jedenfalls dasselbe Phänomen.

Ohne Klimapropaganda ist schon viel gewonnen

Wie ich an anderer Stelle vorgerechnet habe, geht die Rechnung – jedenfalls wirtschaftlich gesehen – nicht auf. Solange die Erwerbsquote der Zuwanderer unter der von Einheimischen liegt, bleibt Massenmigration ein Verlustgeschäft. Ein Blick in die Schweiz bestätigt meine Berechnungen, dass Migranten mehr Arbeit machen, als sie für die Volkswirtschaft leisten. Dieser Autor in der Schweiz drückt es so aus: Für eine benötigte Vollzeitkraft bräuchte es fast sechs Zuwanderer.

Doch von der ökonomischen Sackgasse der Massenmigration nun zurück zum Problem des Kindermangels: Wie kann die Abwärtsbewegung der Geburten gestoppt und umgekehrt werden? Ansätze gibt es. Ein Beispiel von vielen: Wenn etwa dem “Weltklimarat” der Geldhahn abgedreht würde, könnte er keine Horrorszenarien mehr in die Welt setzen (die er später, nach angerichtetem Schaden, selbst widerruft). Und das Panikorchester unserer Erziehungsmedien sollte es tunlichst unterlassen, weiterhin kinder- und jugendgefährdende Klima-Szenarien zu verbreiten, die junge Menschen hoffnungs- und perspektivlos machen. Das allein dürfte dazu beitragen, dass unsere jungen Familien wieder mehr Kinder in die Welt zu setzen bereit werden.

Mangelnde Familienförderung ist nicht das Problem

Oder liegt der Kindermangel an einer fehlenden staatlichen Förderung? Mitnichten; die finanziellen Leistungen an die Familien können sich sehen lassen. Sie sind so gut, dass sich Migrantenfamilien drei und mehr Kinder leisten können und auch haben. So viele, dass sie nicht einmal arbeiten müssen. Oder nur der Mann, und eine Großfamilie trotzdem auskömmlich leben kann. Ein Fortschritt wäre es schon, wenn einheimische Mütter nicht erst mit durchschnittlich 31 Jahren das erste und vielleicht einzige Kind bekommen. Denn das Gebäralter ist neben der Kinderzahl für eine demographische Entwicklung genauso wichtig. Es muss ja nicht so sein, dass – wie in zugewanderten Kulturen – schon Kinder Kinder bekommen.

Bisher machen Regierungen und Abgeordnete vorgerückten Alters vor allem Gesetze für junge Zuwanderer. Sie spekulieren auf einen Bevölkerungserhalt und auf Nachschub für ihre Wiederwahl in die Parlamente. Statt einer eigenen Bevölkerungsvorausspekulation wage ich eine andere: Bereits im Jahr 2050 werden junge Ausländer in den künftigen Regierungen und als Abgeordnete Gesetze für die wenigen einheimischen Alten machen, die es dann noch gibt. Junge Migranten in der Politik, die als Dankeschön für ihre großzügige Aufnahme in Deutschland für „nicht-migrantische“ Alte eine einheimischenfreundliche Politik betreiben? Daran glaubt vermutlich nur, wer vor zehn Jahren auch an die Parolen von “wertvoller als Gold“ oder den renten- und zukunftssichernden “Fachkräften” glaubte. Mir persönlich kann das altersbedingt egal sein… aber ich habe Enkel, die dann nicht mehr jung sein werden.

Dieser Artikel ist ohne „KI“ ausschließlich mit Künstle-Intelligenz 😊 erstellt; zuerst hier https://ansage.org/trotz-geburtendefizit-deutschland-schrumpft-nicht-das-zugewanderte-volk-sorgt-fuer-genuegend-nachwuchs/ erschienen.


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Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

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Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


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  • Ampelkoalition
  • Corona
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Blog Beiträge

Die großen Lügen (Teil 12) – Corona XI: Widerstand von Unternehmern

Von Uwe Froschauer

Nicht nur Politiker mit noch vorhandenen Idealen und breite Schichten der Bevölkerung leisteten Widerstand gegen den weltweit fortschreitenden Totalitarismus in der Coronazeit. Auch Unternehmer hatten teilweise erkannt, was die Uhr geschlagen hatte, und erhoben ihre Stimme. Zahlreiche Unternehmer stellten sich öffentlich gegen einzelne Maßnahmen oder deren Ausgestaltung und verwiesen auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und teilweise auch grundrechtliche Folgen.

Akzent Möbel Unger

Auf der Website von Akzent Möbel Unger war folgendes zu lesen:

„Corona-Info:

Nach gesetzlichem Zwang haben folgende Menschen vom 04.12. bis 27.12.2021 keinen Zutritt zu unserem Ladenlokal:

– gesunde Menschen, wenn sie nicht geimpft sind

– Lebensretter, wenn Sie nicht geimpft sind

– Helden des Alltags – Flutopferhelfer, Ärzte, Krankenschwester usw., 

  wenn sie nicht geimpft sind

– aufrechte, ehrliche, hilfsbereite Menschen, wenn sie nicht geimpft sind
– Prinzessinnen, Elfen, Feen.- wenn diese nicht geimpft sind

Nach UNSEREM HAUSRECHT haben folgende Personen keinen Zutritt zu unserem Ladenlokal bis diese mit der Spaltung der Gesellschaft aufhören:

– Politiker und Mitglieder der regierenden Parteien CDU, SPD, FDP, die

  Grünen, es sei denn Sie können nachweisen, dass Sie gegen die Spaltung  

  der Bevölkerung durch Corona-Auflagen vorgegangen sind und nicht  

  einfach weggeschaut haben

– Polizisten, die auf Demonstrationen gegen die Bevölkerung Zwang und 

  Gewalt ausüben, anstatt die Bevölkerung zu schützen

– Ärzte die Menschen nicht behandeln möchten, weil diese nicht an einer 

  medizinischen Studie teilnehmen möchten

– Hetzer, Spalter, Leute welche die Diskriminierung von gesunden

  Menschen wegen fehlender Impfbereitschaft fordern und fördern

Für alle anderen gilt – Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

WIR EMPFEHLEN JEDOCH EINEN TERMIN ZU VEREINBAREN, DAMIT WIR AUCH ZEIT FÜR SIE HABEN!

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und können Termine anbieten Montag, Dienstag. Mittwoch, Freitag von 09.00-18.00 Uhr, donnerstags von 09.00-20.00 Uhr, samstags von 10.00-15.00 Uhr. 

Melden Sie sich telefonisch unter 02181-758380 oder per E-Mail unter kontakt@akzentmoebel-unger.defür eine Terminvereinbarung.

2G im Einzelhandel? Impfstatus verfällt nach 3-6 Monaten? Dauerbooster über Jahre? WIE LANGE MACHST DU DIESES SPIEL NOCH MIT??? Bürger? Person? Kunde? Oder doch nur Untertan? Wie wärs mit Mensch!

Gegen Diskriminierung gesunder Menschen!

Erweiterter Werbetext: (die Überschrift ist eine Anmerkung des Verfassers):
Während der gesetzlich vorgeschriebenen Diskriminierungszeit vom 04.12. bis 27.12.2021 sollen gesunde Menschen vom öffentlichen Leben u.a. dem Einkaufen im Einzelhandel, weitgehend ausgeschlossen werden. Dies hat wohl mehr den Sinn ungeimpfte Menschen zu einer Impfung zu zwingen, als dass es hilft die „Corona-Pandemie“ einzudämmen. Wir halten das für einen Skandal. Geben Sie als (Un)geimpfter in unserem Online-Shop im Warenkorb den Rabatt-Code „Ich bin gegen Diskriminierung gesunder Menschen“ ein und Sie erhalten 10% Rabatt auf alle Artikel!

Kurze Stellungnahme von mir, Dominic Unger, zu diesem Thema:

Ich bin kein „Corona-Leugner“, natürlich leben wir in einer schwierigen Zeit mit einer neuen Krankheit, die für Risikogruppen sehr gefährlich sein kann. Jedoch wird uns über unsere Politiker und Medien ein Eindruck vermittelt, als stünde die Apokalypse kurz bevor, das sehe ich nicht so.

Ein Großteil der Bevölkerung ca. 70% sind mittlerweile geimpft. Unsere (Ex-) Kanzlerin Frau Merkel sprach im Jahr 2020 davon, dass wenn 60-70% der Bevölkerung geimpft seien, eine Art „Herdenimmunität“ vorliegen würde und man das Virus dann im Griff hätte. Heute heißt es 100% inklusive der Kinder ab 5 Jahren und bald wohl auch noch darunter.

Wir reden hier immer noch von notzugelassenen „Impfstoffen“ deren Langzeitfolgen nicht abzusehen sind. Mit über 2,5 Millionen bei der WHO gemeldeten unerwünschten Nebenwirkungen haben diese „Impfstoffe“ bisher mehr Nebenwirkungen hervorgerufen, als alle anderen Impfstoffe der Welt in den letzten 20 Jahren zusammen. Auch das Paul-Ehrlich Institut listet mittlerweile über 1800 Todesfälle, die im Zusammenhang mit der „Impfung“ stehen könnten, auf. Das sind ebenfalls mehr Todesfall-Verdachtsfälle, als bei allen anderen Impfungen der Welt in den letzten Jahrzehnten zusammen. Jeder Tierversuch wäre längst abgebrochen worden!

Es gibt einfach sehr viele offene Fragen:


– wieso werden die Impfstoffhersteller aus jeglicher Haftung zu ihren 

  Produkten befreit?
– wieso werden die Lieferverträge zu diesen Impfstoffen nicht veröffentlicht 

  und selbst danach fragenden Politikern nur weitgehend geschwärzt

  vorgelegt?
– wieso wird jeder der sich etwas kritisch äußert umgehend in die Nazi- oder

  Querdenkerecke gedrückt?
– wieso gibt es in keinem Land der Welt eine deutliche Übersterblichkeit,

  während dieser Pandemie?
– wieso sterben in den Bevölkerungsgruppen mit den höchsten Impfquoten,

  anteilig die meisten Menschen „an“ Corona, obwohl in diesen

  Bevölkerungsgruppen über 60 Jahren eine Impfquote von nahezu 90%

  vorliegt?
– wieso werden in dieser Pandemie in Deutschland über 20 Krankenhäuser

  geschlossen und über 6000 Intensivbetten abgebaut und dann die

  Intensivbettenbelegung als Grund für Einschränkungen hervorgehoben?
– wieso werden kritische Berichte zu den Impfstoffen auf Medienportalen 

  Wie YouTube zu Tausenden gelöscht?
– wieso werden die Aussagen zur Wirksamkeit der Impfstoffe ständig

  überarbeitet? Zitate des Paul-Ehrlich-Instituts:

  „15.08.2021 Covid-19-Impfstoffe schützen vor Infektionen mit dem SARS-

  CoV-2 Virus.“

  „07.09.2021 Covid-19-Impfstoffe schützen vor einem schweren Verlauf 

  einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus.“

  „27.09.2021 Covid-19-Impstoffe sind indiziert zur aktiven Immunisierung 

  zur Vorbeugung der durch das SARS- CoV-2 Virus verursachten Covid-

  19-Erkrankung.“
– Wieso liegt der Anteil von Impfdurchbrüchen bei symptomatischen Covid-

  19-Erkrankungen bei fast 50%? Bei über 60-jährigen gar über 70%! (lt. 

  RKI-Wochenbericht für die Wochen KW 44-47 – siehe Grafik unten)
– Wieso haben wir nun trotz Impfungen höhere Inzidenzzahlen als vor   

  einem Jahr als so gut wie niemand geimpft war?!
– Wieso haben wir nun trotz Impfungen höhere Todeszahlen als vor einem  

  Jahr als so gut wie niemand geimpft war?!

Deswegen kann ich jeden Menschen verstehen, der zögert sich einen dieser Impfstoffe spritzen zu lassen. Die persönliche Gesundheit ist kein solidarisches Allgemeingut!

Jetzt wird ein Schuldiger gesucht und der hat sich mit den „Ungeimpften“ auch nun gefunden. Diese sind nun schuld, dass die Geschützen nicht geschützt sind und sich immer weiter schützen müssen. Wenn sich aber nach und nach immer mehr herausstellt, dass der „Schutz“ aber nun mal nicht so schützt, wie man versprochen hat, so erleben wir zurzeit. keine „Pandemie der Ungeimpften“, sondern die „Pandemie des nicht schützenden Impfstoffes“.

Nachfolgende Grafik aus dem RKI-Wochenbericht für die Wochen KW 44-47:

Zu guter Letzt…

– warum fallen eigentlich all unsere Politiker (mal wieder) nach der Wahl 

  um?

„Ich gebe Ihnen mein Wort…“

(hier wird in einem Video ein Zusammenschnitt gezeigt, in dem sich Spahn, Merkel, Scholz, Söder, Wissler, Lindner, und Weidel eindeutig gegen eine Impfpflicht stellen. Die einzige der genannten Personen, die das auch so gemeint haben, und dazu stehen dürfte, ist wahrscheinlich Frau Weidel)

Quelle: https://www.akzentmoebel-unger.de/ gefunden am 15.12.2021

Ja, soviel zu diesem tollen Möbelhaus. Bitte macht eine Filiale in München auf, ich kaufe nur noch bei Euch!

Nun zu einem weiteren mutigen Unternehmer, der sich von dem Unrechtsstaat in der Coronazeit nicht einschüchtern ließ.

Apotheke Hirsch

Eine mehr als bemerkenswerte Lörracher Apotheke hängte in ihre Schaufenster im Spätsommer 2021 unter anderem eine Liste mit Impfnebenwirkungen aus, welche die Leute vom Impfen abhalten sollte, und hatte Aufsteller mit einem Plakat des Corona-Ausschusses mit folgenden Inhalten neben der Eingangstüre stehen:

Genug ist Genug!

  • Nein zur Masken-, Test- und Lockdown-Diktatur!
  • Nein zum indirekten Impfzwang (Impferpressung)!
  • Nein zum Verschweigen der gravierenden Impfschäden!
  • Nein zum Verschweigen der vielen Impftoten!
  • Nein zur Diskriminierung der aufklärenden Ärzte!
  • Nein zur Diskriminierung der kritischen Medien und Bürger!
  • Nein zur Spaltung der Bevölkerung!
  • Nein zur Vernichtung der Klein- und Mittleren-Unternehmen!
  • Nein zur Machtübergabe an Pharma-, IT- und Finanz-Oligarchen!
  • Nein zur Abschaffung unserer Grundrechte!
  • Nein zur Angstmache von RKI, Medien, Parteien und Regierung!
  • Nein zur Masken- und Impf-Vergewaltigung unserer Kinder!!!

Ab heute und auch zum 26. September ein klares – Nein – zu den fatalen CORONA-Parteien.

Nachfolgend der Aufsteller mit dem Plakat:

Hier die Quelle zu dem Artikel über diesen mutigen Apotheker: https://report24.news/mutiger-apotheker-publiziert-impfnebenwirkungen-im-schaufenster/?feed_id=6938, gefunden am 15. September 2021

Weltklasse, oder? Wenn die eine oder andere Person sich aufgrund dieser Aktion nicht impfen ließ, hat der Inhaber der Apotheke größeren Schaden von diesen Menschen abgehalten, und womöglich sogar Menschenleben gerettet. Der Apotheker ist ein prominenter Corona-Kritiker in Baden-Württemberg. Er kämpfte seit Beginn der Pandemie gegen die unverhältnismäßigen und ungerechten Corona-Maßnahmen. Die Schaufenster seiner Apotheke nutzt er zur Aufklärung über Nebenwirkungen und Gefahren der umstrittenen Covid-Impfung. Aufklärung statt Verblödung! Gut der Mann! Klar, dass solche ehrenhaften Menschen von unehrenhaften Menschen im Internet beschimpft werden, und von den wirklichen Verschwörern gegen die Menschheit Druck bekommen. Schämt euch, ihr Werkzeuge des Bösen!

Edeka-Markt Zellmer

Der Inhaber des Edeka-Marktes Zellmer richtet sich am 24. September 2021 in einem internen Schreiben an seine Mitarbeiter und äußert darin deutliche Kritik an den Corona-Maßnahmen sowie am gesellschaftlichen Umgang mit Ungeimpften.

In dem Brief betont er die Bedeutung von Eigenverantwortung und persönlicher Entscheidungsfreiheit und spricht sich gegen eine aus seiner Sicht zunehmende Spaltung der Gesellschaft aus. Gleichzeitig signalisiert er seinen Mitarbeitern Verständnis für individuelle Entscheidungen im Zusammenhang mit Impfungen und stellt sich demonstrativ hinter deren persönliche Wahlfreiheit.

Das Schreiben steht exemplarisch für Stimmen aus dem Einzelhandel, in denen sich Unternehmer während der Corona-Zeit öffentlich oder intern gegen staatliche Vorgaben und gesellschaftlichen Druck positionierten. Nachfolgend der Brief

Hut ab vor diesem Filialleiter und Menschen!

Unternehmer kritisieren die Unverhältnismäßigkeit der Corona-Politik

Die oben genannten Fälle sind ein paar Beispiele besonders mutiger Unternehmer. In vielen Bereichen der Wirtschaft wuchs der Widerstand – insbesondere dort, wo Unternehmer die Maßnahmen als unverhältnismäßig, widersprüchlich und zunehmend existenzbedrohend empfanden. Vor allem Persönlichkeiten mit öffentlicher Reichweite machten diesen Widerspruch sichtbar und brachten ihn auch über die Grenzen Deutschlands hinaus zur Sprache.

So kritisierte etwa Wolfgang Grupp, langjähriger Inhaber des Textilunternehmens Trigema, wiederholt die Lockdown-Politik. Er sprach sich gegen pauschale Betriebsschließungen aus und warnte früh vor den langfristigen Schäden für den Mittelstand. Grupp betonte, dass Unternehmen unter strengen Auflagen sehr wohl verantwortungsvoll weiterarbeiten könnten, und stellte die Verhältnismäßigkeit flächendeckender Stilllegungen infrage. Besonders kritisch sah er die aus seiner Sicht fehlende Differenzierung zwischen großen Konzernen und kleineren Betrieben, die durch die Maßnahmen existenziell bedroht wurden.

Carsten Maschmeyer, ein deutscher Unternehmer und Investor, der sein Vermögen im Finanzdienstleister AWD Holding aufgebaut hat und heute über seine Beteiligungsgesellschaft Maschmeyer Group in zahlreiche Start-ups investiert, äußerte sich wiederholt kritisch zur Corona-Politik. Er verwies insbesondere auf die erheblichen wirtschaftlichen Kollateralschäden, die viele Selbstständige und kleinere Unternehmen trafen, und kritisierte die mangelnde Planbarkeit durch sich ständig ändernde Vorgaben.

Maschmeyer forderte eine ausgewogenere Abwägung zwischen Gesundheitsschutz und wirtschaftlicher Stabilität und warnte davor, dass einseitige Maßnahmen langfristig mehr Schaden anrichten könnten als Nutzen bringen.

Dirk Roßmann, Gründer der Drogeriemarktkette Rossmann, äußerte sich während der Corona-Zeit kritisch zu einzelnen Maßnahmen und deren Auswirkungen. Er warnte vor gesellschaftlicher Spaltung und stellte infrage, ob die politischen Entscheidungen stets verhältnismäßig und ausreichend differenziert getroffen wurden. Roßmann betonte die Bedeutung von Eigenverantwortung und sprach sich gegen eine zunehmende Polarisierung innerhalb der Gesellschaft aus.

Wolfgang Kubicki – zwar primär Politiker (FDP), aber zugleich Jurist und unternehmerisch tätig – positionierte sich wiederholt kritisch gegenüber den Corona-Maßnahmen. Er hinterfragte insbesondere die Eingriffe in Grundrechte und warnte vor einer schleichenden Aushöhlung rechtsstaatlicher Prinzipien. Kubicki forderte eine konsequente Rückkehr zu einer Politik, die Freiheit und Verhältnismäßigkeit stärker in den Mittelpunkt stellt. Dass er am 30. Mai 2026 zum Bundesvorsitzenden der FDP gewählt wurde, und sich gegen die Kriegstreiberin Marie-Agnes Strack-Zimmermann durchsetzte, ist zu begrüßen.

Winfried Stöcker, Arzt und Unternehmer sowie Gründer des Diagnostikunternehmens Euroimmun, stellte sich während der Corona-Zeit offen gegen den politischen Kurs. Er entwickelte einen eigenen Impfstoff und kritisierte die staatliche Regulierung sowie die aus seiner Sicht einseitige Ausrichtung der Impfstrategie. Stöcker bemängelte insbesondere bürokratische Hürden und sprach sich für einen freieren, wissenschaftlich offeneren Umgang mit alternativen Ansätzen aus. Sein Vorgehen und seine öffentlichen Äußerungen machten deutlich, dass auch aus unternehmerischer und medizinischer Perspektive erheblicher Widerspruch gegen die offizielle Linie bestand.

Im internationalen Kontext sorgte vor allem Elon Musk für Aufmerksamkeit. Der Unternehmer kritisierte die Lockdown-Politik der US-Behörden scharf und bezeichnete weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens als unverhältnismäßig. Besonders deutlich wurde dies, als er sich gegen die Stilllegung seines Tesla-Werks in Kalifornien stellte und die Produktion – entgegen behördlicher Vorgaben – wieder aufnahm. Musk argumentierte, dass wirtschaftliche Tätigkeit unter entsprechenden Schutzmaßnahmen möglich sei und warnte vor den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen eines dauerhaften Ausnahmezustands.

Fazit

Diese Beispiele zeigen: Der Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen beschränkte sich nicht auf einzelne gesellschaftliche Gruppen. Deutsche und internationale kleine, mittelständische und große Unternehmer, stellten zentrale Entscheidungen infrage und machten auf die weitreichenden Konsequenzen aufmerksam, die über den gesundheitspolitischen Kontext hinausgingen.

Danke an dieser Stelle an alle Dienstleister, Einzelhandelsgeschäfte, Restaurants, Cafés und sonstige Betriebe, sowie Nachbarn und andere hilfsbereite Menschen, die sich wenig um die teils illegalen Auflagen der Entscheider kümmerten, die Menschen in – von eliteinstruierten Politikern verursachten – Notsituationen halfen, und keine Unterschiede zwischen Menschen vornahmen. Danke auch an alle helfenden Ärzte, Rechtsanwälte, Richter und sonstige Helfer, die trotz erlebter Repressalien und Verfolgung dennoch den Menschen in Not halfen. Moderne Helden! Das ist Menschlichkeit, und nicht Spaltung, wie sie die meisten Politiker der Altparteien betrieben haben, und die deswegen vor Gericht gestellt und verurteilt gehören.

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Noch ein privates Anliegen
, werte Leserinnen, werte Leser,

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zwei Bücher „Die großen Lügen“ (Themen: Corona, Ukraine, Klima, Sicherheit; Genre politisches Sachbuch) und „Reise zum höheren Selbst“ (Genre Ratgeber) nehme ich gerade in Angriff und sollen demnächst veröffentlicht werden. Als Basis für diese Bücher werden bestehende, diesbezügliche Artikel von mir herangezogen.
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Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln

Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

  • Ukrainekonflikt
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G‘schichtn aus‘m Nachbargartn – Folge 52

Abwegiges – Schwurbeleien – Unsinn

Eine Satire von Werner Roth

Wenn es die Realität nicht gäbe, gäbe es diese Zeilen auch nicht. Es ist also mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass eine Realität existiert. Freilich gibt es mindestens 8 Milliarden Perspektiven auf diese eine Realität.

Wenn nach Ansicht der Herrschenden die Realität nicht mehr handhabbar und deshalb nicht mehr regierbar ist, weil sie selbst dazu völlig unfähig sind, dann begibt man sich eben in die digitale, die virtuelle Realität.

Da klappt’s dann auch wieder mit regieren. Gerade auch gegen virtuelle Gewalt. Da haut man dann drauf. Aber nicht nur virtuell, versteht sich.

Was ist eigentlich dann mit jemand, der mit Wortgewalt hantiert? Ist das auch virtuell? Oder real? Oder egal? Oder illegal?

Jedenfalls klingen die Vorschläge der Epstein-Klasse zur Lösung der von ebendieser Klasse selbst geschaffenen, überbordenden Unsicherheiten wie die Antworten eines Vorschulkindes zum Entschlüsseln einer Integralrechnung. „Ned wiagli übazeugnd“.

Der im Westen praktizierte Standard ist der Doppelstandard!

Hinterher ist man immer schlauer. Heißt es. Ist das so? Wenn man sich so umschaut in der westlichen Welt, sind Zweifel mehr als berechtigt. Oder ist es inzwischen gelungen das „Blitzdingsen“ großflächig anzuwenden?

Die Leute sehen nur, wer die Figuren auf dem Schachbrett sind und vergessen zu fragen, wessen Hände die Figuren bewegen. Ergänzend und exemplarisch befindet Pepe Escobar zur EU, dass diese „Vasallen sein, die süchtig danach sind, politischen Selbstmord in Serie zu begehen.“ „D’Leit san jo genauaso, dann bassts do wieda.“

Doch vorher soll demnächst noch die Alkoholsteuer erhöht werden, obwohl dann viele schwarzsehen für „UnsereDemokratie“! Wer will die ganze Chose denn nüchtern ertragen? Manche fragen sich auch, wie viel da, „in eingeweihten Kreisen“, also „höheren Orts“, eigentlich gekokst wird. Viel, sehr viel oder so richtig viel?

Könnte denn irgendwann die westliche Dekadenz zum Weltkulturerbe werden?

Gelbhaar flog zum alten und jetzt wieder Mächtigsten der Welt, dem Kaiser von China. Im Tross mehr als ein Dutzend hochrangigster Gangster, äähhh…, CEOs. Diese CEOs wurden faktisch wie Schattenregierungsbeamte behandelt. Die dürfen sogar selbstständig Denken und Vorschläge an ihre wahren Auftraggeber unterbreiten.

Denn letztlich entschieden wird weiterhin von den Deepies. Das sind immer noch dieselben reichen Eliten, die seit Generationen das Geld, die Konzerne und die Politik kontrollieren. Wer jetzt Rockefeller, Rothschild et al. sagt, ist ein unverbesserlicher VT-ler. Fakt ist allerdings, dass „Uncle Sam“ auf die harte Tour lernen muss, dass China nicht länger herumkommandiert werden kann.

Kann sich noch jemand erinnern, als Gelbhaar, der Don, vor Jahren zum Besten gab, er könne jederzeit auf die Straße gehen und einfach so jemand erschießen und ihm würde nichts passieren („I could stand in the middle of Fifth Avenue and shoot somebody, and I wouldn’t lose any voters.“)? Und alle haben gelacht! „So issa hoid…“

Da wurde wieder mal ein Detail des „Imperium der Lügen“ sichtbar. Geteiltes Verbrechen als Kitt verbindet die Epstein-Clique noch besser als römischer Beton.

„Eine Art Steigerung des Peter-Prinzips hat eine Elite von aggressiven Totalversagern hervorgebracht.“

Der griechische Klagegott Yanis Varoufakis meint apodiktisch, nur „Pessimismus sei die einzig mögliche rationale Erwartung. Nur Narren könnten optimistisch sein.“

Das „Imperium der Lügen“ wird seit Neuestem von Pepe Escobar erweitert zum „Imperium des Chaos, der Lügen, der Plünderung und der Piraterie“. Dazu gesellen sich noch Attribute wie Untergang. Denn der Petrodollar, die künstlichen Golf-Glitzer-Konstrukte, wie die VAE und die US-Hegemonie sind dem geweiht.

Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob die US-Vorherrschaft endet, sondern: Wie viel Schaden wird beim Absaufen noch entstehen?

Jetzt geben schon die Deepies über ihr Sprachrohr Kagan offen zu, „dass der Iran die Vereinigten Staaten besiegt. Das ist fast so, als würde der Papst öffentlich eingestehen, er habe sich geirrt und werde zum Islam konvertieren“, wie das Ben Norton süffisant zum Ausdruck bringt.

Auch Tarik Cyril Amar legt noch ein Scheit aufs Feuer: „Wer den israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran „Operation Epstein Fury“ nennt, statt „Epic Fury“, hat den Nagel auf den Kopf getroffen.“

Das, was die „Eliten“ so tun und von sich geben, ist ein Schweben zwischen einem geistig-mentalem, moralisch-ethischem Nichts und dem Krieg.

Der Durchschnittsuntertan fragt sich, ob er den Oberen nicht besser mehr Kontrolle über alle Aspekte seines täglichen Lebens gibt. Wenn er das nicht tut, könnten die bösen Akteure, die Rääächten, die Nadsis, die die Politik der nicht gewählten global Herrschenden in Frage stellen, vielleicht doch die Oberhand gewinnen!

Die Quatschköppe im Bildschirmuniversum sondern inzwischen so viel verbalen Sondermüll ab, dass die einen nicht mal mehr zum kotzen bringen. Immer mehr „Schimmerlose“ stolpern durch die Welt. Diese „Fodznschädel“ haben keinen Schimmer von irgendwas. Ganz im Gegensatz zum „Baby“.

Deren so gedrilltes Publikum frisst und stopft sich die Infopampe der Fast-Food-Propaganda so gierig rein, wie den neuesten Riesen-Burger. Es „schibbet sich das vorne und hinten rein“, bis es mürbe wird. Dann gehören sie der Macht und die macht dann mit ihm, was sie will. Sie sind dann endgültig geknechtet.

Frag nach bei Heinrich „Heini“ Haffenloher. Dem Generaldirektor. Aus Kleinweilersheim. Der machte zwar nur „in Polyvinylacetat und Phenolharz, in Zelluloseäther und Glutaminsäure und in Polyester und Hypoxit“. Aber er verstand das Spiel.

„Die Realität ist: Knappheit erzeugt mehr staatliche Kontrolle und Unterdrückung.“

Das „Imperium der Lügen“ scheint zuweilen immer mehr zu einer brüllenden Schimpansenhorde zu mutieren. Wenngleich das unsere nächsten biologischen Verwandten unangemessen brüskiert.

Ein geopolitischer Analyst, wie es so schön heißt, „aus informierter Kreisen“, Richard Medhurst, bringt das Wesen des „Imperium der Lügen“ zur künstlichen Verknappung globaler Energie auf den Punkt: „Es ist wie ein Drogenkartell, das seine Konkurrenz ausschaltet, um Marktanteile zu übernehmen.“

Das ganze Schlammassel ist „eine globale Strategie: Kontrolle von Energie, Einschränkung chinesischen Einflusses, Sicherung amerikanischer Dominanz und gigantische Gewinne für westliche Konzerne.“

„Die Guten™“ in „UnsererDemokratie“ kuscheln sich in ihrer „Wohlstandsverteidgungsblase“ so richtig kriegstüchtig. Vor allem gegen die, die zumindest noch so tun, als wären sie da voll dagegen, die AfD. Doch die AfD ist die Karotte, die dafür sorgt, dass sich nicht noch mehr völlig vom System verabschieden.

„Marketing und Propaganda funktionieren genau dadurch, dass sie steuern, worauf Sie sich konzentrieren und was Sie ignorieren.“

In letzter Zeit sollen unsere Freiheitsverteidiger an der Ostfront das „strategische Momentum“ wieder innehaben. Das Blatt soll sich gegen Russland zu wenden beginnen. Der Russe sei verunsichert, gar verzweifelt, ob der vernichtenden Raketenschläge im Hinterland. Unsere Ukros treten dem Russen also so richtig in den Arsch. Hurrrah! Hurrrah! Hurrrah! Der Endsieg ist nah!

Die Tonlage in unserer Berichterstattung ist durchgängig euphorisch bis enthusiastisch. Unsere Experten und sonstigen Bildschirmköpfe erleben dabei gefühlstechnisch tausende innere Reichsparteitage. Nur noch eine letzte kleine Anstrengung und der Schurkenstaat des Leibhaftigen zerbirst in tausend Teile. Endsieg total!

Die Entzückensbekundungen und kaum unterdrückten Jubelarien unserer Volksinformationsverkünderbrigaden in Rund und Funk kommen durch die galaktische technische Überlegenheit unserer KI-Robotik-Kampfmaschinen auf Terminator-Level nun richtig in Schwung. Sie sind ja auch unwiderstehlich.

Man muss die putzigen futuristischen Killer-Apparate einfach lieben. Wenn man die auch noch mit diesen großen Manga-Augen vorne dran aufpeppen würde, würden die TV-Konsumenten bei uns unwiederbringlich dahinschmelzen. „Killi“ und „Bombi“ verteidigen „UnsereDemokratie“. Ach, wie süüüüß…

„Das Unrechtfertigbare muss auch gerechtfertigt werden.“

Warum der Wladi mit der weißen Nase trotzdem rum heult und nach „Woffn, Woffn, Woffn“ bei allen und jedem bettelt, ist sicher einer gewissen Routine zuzuschreiben. Gerade wenn man die unbegreifliche Inkompetenz der Russen bei diesen völkermörderischen Angriffen auf die Zivilbevölkerung Kijevws mitbekommen hat. An die 500 Drohnen und dutzende Massenvernichtungsraketen haben laut ukrainischen Behörden allenfalls vier Menschen getötet. Was für eine Ineffizienz!

Nun kommt dieser Propagandist Kirill Strelnikow vom Feindmedium rt um die Ecke und faselt da was von einer zahlenmäßigen Tendenz, die es Russlands Truppen stark erleichtern würde, „die Hafenstadt Odessa einzunehmen – und das Regime in Kiew wird vor dem Hintergrund allen Frontgeschehens ersetzt.“

Er zitiert da auch noch einen Professor Turchin: „Russland dominiert weiterhin das Schlachtfeld – und ohne einen schwarzen Schwan (ein weltweit unvorhersehbares Ereignis) ist eine Niederlage für die Ukraine unvermeidlich.“

Wahrheit ist eine Richtung und kein Ziel, das man endgültig erreicht.

Das System mit seinen -lingen kann seine eigene Selbsttäuschung nicht erkennen, weil diese Täuschung das gesamte Weltbild zusammenhält.

Wann setzt sich endlich Zbigniew Brzezinski auf breiter Front durch, der in seinem Buch „The Grand Chessboard“ schreibt: „Es ist einfacher, eine Millionen Menschen zu töten, als sie zu kontrollieren, also töten wir sie…!“ „Oiso, ausg’red is!“

Im moralisch verkommenen Rheinland hieß es einst:„Geh’n wir erst mal in den Puff, dann ham wir das schon mal aus’m Kopp.“

Haaallooo, das ist ein Witz. Ein derber. Und nu? Altes Swingerclubmotto? „Alles kann. Nix muss!“ Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/

Der Artikel ist zuerst erschienen unter
https://www.anderweltonline.com/satire/satire-2026/gschichtn-ausm-nachbargartn-folge-52/

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Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

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Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


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Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

  • Ukrainekonflikt
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„Anklageschrift“ gegen deutsche und europäische Kriegstreiber

Von Uwe Froschauer

Bevor ich mit dem Artikel beginne, möchte ich meine tiefe Verachtung gegenüber allen Kriegstreibern dieser Welt ausdrücken. Nicht, wer den ersten Schritt zu einem Krieg unternimmt, ist zwangsläufig der wahre Aggressor, sondern der, der zu diesem Schritt zwingt. Dennoch ist auch dieser erste Schritt nicht zu verzeihen.

Am Ende wird dieser Krieg nicht mit einem Triumph enden, sondern mit Verhandlungen. Er wird enden, wie Kriege fast immer enden: nicht durch moralische Posen, nicht durch Fernsehparolen, nicht durch Orden für Scharfmacher und „Leidverlängerer“ wie Anton Hofreiter, Marie-Agnes Strack-Zimmermann oder Annalena Baerbock, sondern durch eine politische Lösung am Verhandlungstisch. Die Tragödie besteht darin, dass ein solcher Tisch bereits Ende März/Anfang April 2022 – lediglich fünf Wochen nach Ausbruch des Krieges – in Istanbul bereitstand.

Fünf Wochen nach Beginn der russischen Invasion lagen Entwürfe vor, die zumindest die Chance auf ein Ende des Sterbens boten: Neutralität der Ukraine, Sicherheitsgarantien, ein politischer Rahmen. Doch diese Chance wurde nicht genutzt. Sie wurde politisch erstickt — von jenen dunklen Kräften im Westen, die nicht Frieden wollten, sondern den Abnutzungskrieg.

Boris Johnson erschien in Kiew als Bote dieser Linie: Mit Putin solle nicht verhandelt, sondern er solle unter Druck gesetzt werden. Hinter dem britischen Bellizisten stand die damalige US-Regierung unter Joe Biden, flankiert von europäischen Politikern, die seither jede weitere Eskalation als Solidarität mit der Ukraine verkauften. Annalena Baerbock sprach davon, „einen Krieg gegen Russland“ zu führen. Ursula von der Leyen versprach den Sieg der Ukraine. Keir Starmer erklärte die ukrainische Front faktisch zur eigenen europäischen Frontlinie.

Als Ende März 2022 in Istanbul über ein mögliches Kriegsende verhandelt wurde, hatte die UN-Menschenrechtsbehörde OHCHR bereits 3.257 zivile Opfer in der Ukraine dokumentiert – darunter 1.276 getötete und 1.981 verletzte Zivilisten. Verlässliche Gesamtzahlen zu getöteten und verletzten Soldaten auf beiden Seiten gab es damals noch nicht. Schätzungen gingen jedoch bereits in die Zehntausende.
Heute, vier Jahre später, reichen Schätzungen der militärischen Verluste – getötet, verwundet oder vermisst – auf 1,7 bis fast 2 Millionen russische und ukrainische Soldaten zusammen. Allein CSIS schätzt rund 1,2 Millionen russische und 500.000 bis 600.000 ukrainische Verluste. Wie viele dieser Opfer wären vermeidbar gewesen? Diese Frage richtet sich weniger an Moskau, sondern insbesondere an jene politischen Akteure, die auf weitere Eskalation, Waffenlieferungen und einen langen Abnutzungskrieg setzten. Schande über euch Kriegstreiber! Das Leid jeder einzelnen Mutter, die ein Kind in diesem sinnbefreiten Krieg verloren hat, möge euch euren Schlaf rauben! Aber dazu bräuchte man ja so etwas wie ein Gewissen. Ich denke, die Protagonisten dieses Krieges schlafen recht gut.

Das Ergebnis dieser Kriegsverlängerungs-Politik liegt in Leichenhallen, Schützengräben und zerstörten Städten. Hunderttausende Soldaten sind tot, verwundet oder vermisst. Zehntausende Zivilisten wurden getötet oder verletzt. Und dennoch werden jene, die den Krieg durch immer neue Waffenlieferungen verlängern, als Freunde der Ukraine gefeiert.

Das ist die Perversion unserer Zeit: Wer Frieden verhindert, nennt sich Freund. Wer Verhandlungen diffamiert, nennt sich Verteidiger der Freiheit und Demokratie. Wer andere Menschen in einem aussichtslosen Abnutzungskrieg sterben lässt, erhält Orden.

Diese Anklage richtet sich gegen die politischen Kriegstreiber Europas und der USA, gegen jene, die Russland allein zum Täter erklären, aber ihre eigene Mitverantwortung am verlängerten Sterben verschweigen. Russland hat diesen Krieg begonnen. Doch der Westen hat alles getan, ihn nicht frühzeitig zu beenden. Darin liegt seine historische Schuld.

Wer verdient am Krieg?

„Der beste Kaufmann ist der Krieg. Er macht aus Eisen Gold“

Friedrich Schiller

Der Krieg in der Ukraine ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe. Er ist auch ein gigantisches Konjunkturprogramm – für Rüstungskonzerne.

Nehmen wir Rheinmetall.

Ende 2021, also wenige Monate vor dem russischen Einmarsch, notierte die Aktie grob im Bereich von rund 85–95 Euro. Nach Kriegsbeginn sprang sie sofort über 100 Euro. Im März 2022 wurde erstmals die Marke von 200 Euro überschritten. Im Jahr 2025/2026 lag die Aktie zeitweise bei rund 1.600 bis fast 2.000 Euro. Selbst nach Rücksetzern bewegte sie sich noch deutlich über 1.200 Euro.

Das bedeutet: Aus einer Aktie um 90 Euro wurde zeitweise ein Papier im Bereich von fast 2.000 Euro. Ein Zuwachs, der selbst im Technologiesektor außergewöhnlich wäre. Der Krieg tötet Menschen – und schafft zugleich Börsenrekorde.

Eine Bekannte von mir brüstete sich damit, den richtigen Riecher gehabt zu haben, da sie rechtzeitig in Rheinmetallaktien investierte. Ich entgegnete ihr äußerlich ruhig, innerlich jedoch zutiefst bestürzt mit einer Bibelstelle. Jesus stellte folgende grundsätzliche Frage, erfasst in mehreren Evangelien, unter anderem bei Matthäus 16,26:

„Denn was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber an seiner Seele Schaden leidet?“

Jesus warnt davor, sein eigenes inneres und ewiges Wohlbefinden für rein äußere, materielle oder weltliche Erfolge zu opfern. Man kann nach allem streben, was die Welt an extrinsischer Motivation zu bieten hat (Reichtum, Macht, Ansehen, Besitz), doch wenn man dabei seine eigene Seele, sein Gewissen oder seine Beziehung zu Gott – was auch immer man sich unter Gott vorstellen mag – „verliert“, hat man am Ende nichts gewonnen. Sollte man auch noch an eine Vergeltungsethik, etwa an Kharma glauben, hat man durch den Kauf von Rheinmetallaktien definitiv mit Zitronen gehandelt. Man braucht sich dann nicht zu wundern, wenn man im nächsten Leben als Nacktschnecke wiedergeboren wird.

Wer behauptet, Kriege hätten keine wirtschaftlichen Gewinner, ignoriert die Realität der Rüstungsindustrie. Rüstungskonzerne in Europa und den USA verzeichneten Auftragsbücher auf Rekordniveau. Rheinmetall meldete Milliardenaufträge, Kapazitätserweiterungen und neue Produktionsstandorte.

Damit ist meines Erachtens die Frage geklärt, wer ein materielles Interesse daran hat, dass Kriege möglichst lange dauern. Dieses Interesse – die Gier – hat einen Namen: Teufel Mammon. Wer Rüstungsaktien kauft, ist in meinen Augen Teil des Bösen, auch wenn er nach außen als ein „unbescholtener“ Bürger dastehen mag.

Bereits vor über 60 Jahren sprach ein Mann eine Warnung aus, die heute aktueller wirkt als je zuvor. Nicht irgendein Friedensaktivist. Nicht ein linker Intellektueller. Sondern ein Fünf-Sterne-General, ehemaliger NATO-Oberbefehlshaber und Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika: Dwight D. Eisenhower. Kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt warnte er eindringlich:

„In den Regierungsinstitutionen müssen wir uns vor dem Erwerb unberechtigten Einflusses – gewollt oder ungewollt – durch den militärisch-industriellen Komplex schützen.“

Und weiter:

„Das Potenzial für den verhängnisvollen Aufstieg fehlgeleiteter Macht besteht und wird fortbestehen.“

Ein amerikanischer Präsident sah also bereits 1961 die Gefahr, dass Rüstungsindustrie, Militär und Politik ein Machtgefüge bilden könnten, das eigene Interessen entwickelt – Interessen, die definitiv nicht deckungsgleich mit Frieden, Diplomatie oder dem Wohl der Bevölkerung sind.

Hatte Eisenhower recht? Ohne Zweifel!

Wenn Kriege ganze Industriezweige reich machen, wenn Aktien von Rüstungskonzernen explodieren während Menschen in Schützengräben sterben, wenn Rheinmetall innerhalb weniger Jahre Kurssteigerungen erlebt, von denen normale Unternehmen nur träumen können, wenn Politiker immer neue Waffenlieferungen als Friedenspolitik verkaufen – „mit Waffen Frieden schaffen“, wen wollt ihr eigentlich für blöd verkaufen –, wenn ganze Volkswirtschaften wieder „kriegstüchtig“ werden sollen, wenn junge Menschen eventuell wieder verheizt werden sollen, ist die Frage berechtigt: Wer profitiert von einem dauerhaftem Konflikt? Der ukrainische oder russische Soldat im Schützengraben? Die Mutter, die ihren Sohn verloren hat? Der Rentner, dessen Sozialleistungen gekürzt werden? Der Arbeiter? Oder vielleicht jene Unternehmen, deren Auftragsbücher mit jedem weiteren Eskalationsschritt voller werden?

Eisenhower warnte nicht vor Russland. Er warnte nicht vor China. Er warnte vor einer Machtstruktur im eigenen Lager. Er warnte vor einem System, in dem Krieg nicht nur ein geopolitisches Mittel, sondern zu einem ökonomisches Geschäftsmodell wird. Das ist eine der empörendsten Wahrheiten unserer Zeit: Konflikte lassen sich schwer beenden, wenn ein paar mächtige Institutionen und Personen ein Interesse daran haben, dass sie weiterlaufen. In meinen Augen sind Kriegstreiber hochkriminelle Elemente.

Wer die Frage nach dem Sinn des Ukrainekriegs stellt, ist kein Extremist oder gar ein Volksschädling, sondern er stellt lediglich dieselbe Frage, die ein amerikanischer Präsident bereits vor mehr als sechs Jahrzehnten stellte.

Vielleicht hätten wir besser auf ihn gehört. Pazifistische Politiker wie Sahra Wagenknecht oder auch meine Wenigkeit haben es, aber bellizistische Politiker wie Anton Hofreiter, Roderich Kiesewetter, Friedrich Merz – BlackRock lässt grüßen – Annalena Baerbock, Marie-Agnes Strack-Zimmermann – Rheinmetall lässt grüßen –, Keir Starmer, Emmanuel Macron, Ursula von der Leyen und Konsorten sind nach wie vor auf ihrer kriegstreiberischen Linie, und machen sich massiv mitschuldig am Leid der davon betroffenen Menschen

„Nie wieder Krieg“ – oder „kriegstüchtig“?

Deutschland definierte sich jahrzehntelang mit einem historischen Imperativ:

Nie wieder Krieg!

Heute spricht dieselbe Republik über Kriegstüchtigkeit und Aufrüstung, sieht die Rüstungsproduktion als Wachstumsmarkt, möchte die stärkste konventionelle Armee Europas aufbauen, will Verteidigungsausgaben aufbauen, die nahezu die Hälfte des Bundeshaushalts auf Kosten des Sozialstaats verschlingen, und diskutiert über eine erneute Einführung der Wehrpflicht.

Boris Pistorius sagte am 29. Oktober 2023 bei Berlin direkt: Deutschland müsse „kriegstüchtig werden“. Später verschärfte er diese Linie mit der Formel, Deutschland müsse „bis 2029 kriegstüchtig sein“. Wie kommt dieser Mann auf das Jahr 2029? Eine göttliche, oder besser gesagt teuflische Eingebung? Das Bundesverteidigungsministerium benutzt seitdem diese Formulierung, ebenso wie der Bundestag. Warum? Weil die Menschen sich an die verantwortungslose Kriegsrhetorik gewöhnen sollen, und die Kriegstüchtigkeit zur neuen Normalität werden soll. Wenn unsere Parlamentarier des Altparteienkartells außer Sesselerhalt und Diätenerhöhung auch sonst nicht viel draufhaben: die Instrumente der Manipulation – wie ständige Wiederholung, Angsterzeugung oder Feindbildaufbau – beherrschen sie aus dem FF.
Der Begriff Kriegstüchtigkeit wurde politisch prägend. Er ruft bei mir jedoch historische Assoziationen hervor, weil eine ähnliche Kriegsrhetorik auch vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg existierte.

Das Wort kriegstüchtig ist ein politischer Dammbruch. Es heißt eben nicht „friedensfähig“, nicht „diplomatiefähig“, nicht einmal nur „verteidigungsfähig“. Es heißt: kriegstüchtig. Also tüchtig zum Krieg. Bereit für den Krieg. Gesellschaftlich, wirtschaftlich, militärisch und mental auf Krieg ausgerichtet. Schande über Sie, Herr „Pistolius“ und alle Ihre bellizistischen Weggenossen!

Pistorius verkauft diese Rhetorik als Abschreckung. Doch wer eine Gesellschaft auf Krieg trimmt, erhöht nicht ihre Sicherheit. Er erhöht die Kriegsbereitschaft. Deutschland wird nicht sicherer, wenn es sich wieder an militärische Großmachtphantasien gewöhnt – die stärkste konventionelle Armee Europas aufbauen und ähnliche bellizistische Suizidgedanken. Es wird gefährdeter.

Deutschland und seine Bevölkerung müssten bei solchen Begriffen eigentlich zusammenzucken. Zwei Weltkriege, Millionen Tote, zerstörte Städte, verbrannte Erde – und nun soll ausgerechnet Deutschland wieder „kriegstüchtig“ werden – obwohl es der Menschheit insbesondere mit dem Zweiten Weltkrieg unermessliches Leid zugefügt hat und daraus vor allem eines hätte lernen müssen: Nie wieder Krieg! Man muss sich fragen, ob Teile dieser Gesellschaft aus ihrer eigenen Geschichte überhaupt etwas gelernt haben. Ich befürchte: Nein, wenn ich mir Hardliner wie Kiesewetter, Strack-Zimmermann oder Pistorius so ansehe.

Besonders irritierend wirkt, dass ausgerechnet Boris Pistorius – der Mann, der Deutschland „kriegstüchtig“ machen will – seit Jahren zu den beliebtesten Politikern Deutschlands zählt. Im ZDF-Politbarometer war er zeitweise der einzige Spitzenpolitiker mit positiver Bewertung, während andere Regierungsmitglieder deutlich schlechter abschnitten. Auch RTL/Forsa und INSA sahen ihn regelmäßig auf Platz eins der Beliebtheitsskalen.

Diese Popularität eines Verteidigungsministers wurde vornehmlich in alternativen Medien kritisch kommentiert. Auf Manova griff der Publizist Tom J. Wellbrock in seinem Beitrag „Der Zeitenwendehals“ die politische Figur Pistorius scharf an und problematisierte gerade dessen hohe Zustimmung trotz immer offensiverer Aufrüstungsrhetorik. Dort wird sinngemäß die Frage gestellt, wie ein Politiker, der Begriffe wie „kriegstüchtig“ gesellschaftsfähig macht, gleichzeitig als Hoffnungsträger gelten kann.

In meinem Buch „Gefährliche Nullen“, in dem ich über 10 äußerst fragwürdige Personen der deutschen Gesellschaft geschrieben habe, durfte neben den Kriegstreibern Annalena Baerbock, Anton Hofreiter, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Friedrich Merz und Ursula von der Leyen auch Boris Pistorius nicht fehlen. Darin stelle ich diesen Kriegstreiber als nach außen pragmatisch, volksnah und vernünftig dar, der jedoch die politische Normalität schrittweise wieder in Richtung Militarisierung verschiebt. Meine Kritik lautet im Kern: Nicht der laut auftretende Hardliner ist die größte Gefahr, sondern der populäre Politiker mit gemäßigter Sprache, der Aufrüstung als Vernunft verkauft. Der Wolf im Schafspelz wirkt nicht gefährlich, weil er wie ein Psychopath – wie etwa Donald Trump – brüllt. Er ist gefährlich, weil er ruhig spricht, staatsmännisch klingt und dabei eine ganze Gesellschaft an den Gedanken gewöhnt, Krieg sei wieder eine normale Option politischer Gestaltung. Auch intelligente Menschen in meinem engeren Umkreis fallen auf den versteckten Bellizisten Pistorius herein, der mit seiner pastoralen Ruhe und gemäßigter Sprache Militarisierung als Vernunft verkauft.

Pistorius erhöht nicht die Sicherheit Deutschlands. Er verschiebt die geistige Grenze dessen, was wieder sagbar, denkbar und machbar wird. Dadurch gefährdet er Deutschland massiv. Denn wer ständig von Kriegstüchtigkeit spricht, der baut nicht am Frieden. Er baut an der psychologischen Infrastruktur des nächsten Krieges. Politiker wie Boris Pistorius machen aus mühsam aufgebauter Friedenspolitik militärische Normalität. Ein Bundeskanzler wie Friedrich Merz, der nicht das Gespräch mit Russland sucht, sondern die Konfrontation, ist in meinen Augen ein Todesengel. Scharfmacher wie Roderich Kiesewetter, der schon vor ein paar Jahren den Krieg nach Russland tragen wollte, werden wieder gehört. Mental begrenzte und bellizistische Politiker – eine gefährliche Mischung –wie Annalena Baerbock, die Krieg mit Russland führt und uns in ihrer Formulierung inkludierte, haben Deutschland nach außen vertreten. Die Worte „Nie wieder Krieg“ verhallen zunehmend, und werden aus dem kollektiven Gedächtnis der deutschen Bevölkerung schrittweise gelöscht.

Die Umwandlung zur Kriegswirtschaft

Es entstehen neue Allianzen zwischen ziviler Industrie und Militär. Was früher als Ausnahme galt, wird Schritt für Schritt zur neuen Normalität: Autoindustrie, Bahnindustrie, Zulieferer, Infrastrukturplanung – alles wird zunehmend unter dem Gesichtspunkt militärischer Verwendbarkeit betrachtet.

Ein besonders deutliches Beispiel ist Volkswagen. Rheinmetall prüfte 2025 eine mögliche Zusammenarbeit mit VW am Standort Osnabrück. Laut Deutschlandfunk bestätigte VW, dass bei einem Besuch einer Rheinmetall-Delegation „mögliche Potenziale einer Zusammenarbeit bei Militärfahrzeugen“ ergebnisoffen diskutiert wurden. VW-Chef Oliver Blume zeigte sich zuvor offen für ein stärkeres Engagement in Militärprojekten. Reuters berichtete später zwar, Rheinmetall verhandele aktuell nicht mehr konkret über Osnabrück – entscheidend ist aber: Die Tür wurde geöffnet. Ein ziviler Autostandort wird als möglicher Baustein der Rüstungsproduktion gedacht. Sollte dieser Baustein realisiert werden, weiß ich, welche Automarken ich nicht mehr kaufe.

In Görlitz übernimmt der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS schrittweise das frühere Alstom-Werk, in dem jahrzehntelang Doppelstockzüge und Straßenbahnen gebaut wurden. Künftig sollen dort Baugruppen für den Kampfpanzer Leopard 2, den Schützenpanzer Puma sowie Module für Varianten des Radpanzers Boxer produziert werden. Die Umstellung erfolgt schrittweise; der Übergang des Standorts soll voraussichtlich bis 2027 abgeschlossen sein. Produktionsstarts und erste Personalübernahmen durch KNDS wurden bereits angekündigt.

Aus einem Werk, das Menschen transportierte, wird ein Werk, das Komponenten für Kriegsgerät liefert. Das nennt man heute Strukturwandel. Es ist ein Symbol dafür, wie die bellizistischen Drahtzieher in Deutschland eine Gesellschaft langsam von einer zivil ausgerichteten hin zu einer militärischen verschieben.

Auch Continental und Rheinmetall zeigen, wohin die Reise geht. Continental unterzeichnete 2024 eine Absichtserklärung mit Rheinmetall, um Beschäftigten – aus vom Strukturwandel betroffenen Bereichen – Wechselmöglichkeiten in die Rüstungsindustrie zu eröffnen. Reuters beschrieb dies ausdrücklich als Folge des Personalbedarfs der Rüstungsbranche bei gleichzeitigem Stellenabbau in der Autoindustrie. ZF Friedrichshafen, klassischer Autozulieferer, spricht selbst von seiner Rolle als Partner der Verteidigungsindustrie und liefert Komponenten für geschützte Fahrzeuge.

Das ist der Kern der neuen Kriegswirtschaft: Wo zivile Industrien schwächeln, erscheint Rüstung plötzlich als Rettungsanker. Arbeitsplätze werden nicht mehr durch friedliche Zukunftstechnologien gesichert, sondern durch Panzer, Munition, Militärfahrzeuge und Kriegslogistik.

Autor Michael Hollister vertritt in seinem beim Online-Magazin Overton erschienenen Beitrag „Aufrüstung im Niedergang: Warum Deutschland und die EU in den Krieg investieren“ die These, dass wirtschaftliche Schwäche, Deindustrialisierung und ausbleibendes Wachstum die Versuchung erhöhen könnten, Aufrüstung als neuen Investitions- und Wachstumsmotor zu nutzen. Im Klartext heißt das: Wo industrielle Dynamik schwindet – der Schwund ist in Deutschland von unfähigen beziehungsweise eliteinstruierten Politikern hausgemacht –, wird Kriegswirtschaft nicht mehr als Ausnahme gesehen, sondern als ökonomischer Ausweg.

In meinem Artikel „Sozialabbau für Kriegswirtschaft ist eine Kriegserklärung an das eigene Volk“ auf wassersaege.com schrieb ich im Kern: Während Politiker über Einschnitte im Sozialstaat in einem massiven Ausmaß diskutieren, werden für Aufrüstung, Rüstungsproduktion und militärische Infrastruktur Milliarden ohne großartige Debatte mobilisiert. Die Prioritäten der deutschen Politmarionetten verschieben sich – weg von sozialer Absicherung, hin zu militärischer Stärke.

Es bleibt aber nicht bei Fabriken, die umstellen auf Kriegswirtschaft. Auch Straßen, Brücken, Schienen und Häfen werden zunehmend unter militärischen Gesichtspunkten geplant und ausgebaut. Die EU und Deutschland arbeiten an dem Projekt „Military Mobility“: Truppen und schweres Gerät sollen schneller durch Europa bewegt werden können. Eine DGAP-Analyse fordert regelmäßige Berichte über Straßen, Brücken, Tunnel, Schienen und Wasserwege – inklusive militärischer Lastenklassen. Die Bundesregierung selbst räumt ein, dass die Bundeswehr für Bewegungen außerhalb militärischer Liegenschaften auf zivile Verkehrsinfrastruktur angewiesen ist, insbesondere auf Straßen. Hatten wir das nicht schon einmal vor 85 bis 90 Jahren?

Brücken werden nicht nur saniert, damit Pendler schneller zur Arbeit kommen. Schienen werden nicht nur ertüchtigt, damit Familien pünktlicher in den Urlaub fahren. Straßen werden nicht nur ausgebaut, damit der Alltag besser funktioniert. Für die Kriegstreiber stellt sich die Frage: Hält diese Brücke auch Panzer aus? Kommt dieser Zug auch mit Militärgerät durch? Kann diese Infrastruktur im Ernstfall Truppen und Waffen Richtung Osten transportieren?

Das ist keine harmlose Modernisierung. Das ist die schleichende Militarisierung des zivilen Lebens.
Noch vor nicht allzu langer Zeit stellten sich verantwortungsvollere Politiker die Frage: Wie verbessern wir das Leben der Bürger? Heute lautet sie: Wie machen wir das Land kriegstauglich?

Ist das nicht pervers? Eine Gesellschaft, die Schulen verfallen lässt, Pflegekräfte überlastet, Rentner vertröstet und Familien mit steigenden Kosten alleinlässt, entdeckt plötzlich ihre Tatkraft, wenn Panzer rollen sollen. Für marode Klassenzimmer fehlt Geld. Für die Sanierung von Brücken, über die im Ernstfall schweres Kriegsgerät fahren kann, finden sich plötzlich strategische Begründungen und jeder Menge finanzielle Mittel.

Kriegswirtschaft entsteht nicht über Nacht. Sie kommt leise. Erst als „Zeitenwende“, dann als „Sondervermögen“, dann als „Kriegstüchtigkeit“, dann als Arbeitsplatzsicherung und dann noch als Infrastrukturprogramm. Und irgendwann merkt man: Das ganze Land wird nicht mehr auf Frieden ausgerichtet, sondern auf den nächsten Krieg vorbereitet. Und viele Bürger in Deutschland sitzen wie hypnotisierte Kaninchen vor der Schlange. Deutschland ist zu einer Zuschauerdemokratie geworden.

Nicht nur Rheinmetall profitiert. Der Geist der Rüstung frisst sich in die zivile Wirtschaft hinein. In Autowerke. In Bahnwerke. In Zulieferketten. In Straßenbauprogramme. In Brückenstatik. In politische Sprache. In die Köpfe.

Und wer das kritisiert, ist kein Träumer, Schwurbler oder Verschwörungstheoretiker. Er sieht nur früher als andere, wohin diese Entwicklung führt.

Wie wird die neue Kriegswirtschaft finanziert? Auf Kosten des Sozialstaats.

Aufrüstung kostet. Kriegswirtschaft kostet. „Kriegstüchtigkeit“ kostet. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob bezahlt wird, sondern wer bezahlt.

Die Antwort lautet:

Nicht die Vermögenden, nicht die großen Profiteure, nicht jene Konzerne, deren Gewinne mit jedem Rüstungsauftrag steigen. Bezahlen sollen Arbeitnehmer, Rentner, Familien und sozial Schwächere.

Während für Aufrüstung, Waffen, Munition, militärische Infrastruktur und milliardenschwere Sondervermögen plötzlich Geld in kaum vorstellbarer Höhe mobilisiert wird, heißt es an anderer Stelle: Sparen bei Pflege, sparen bei Bildung, sparen bei Renten, sparen bei sozialen Leistungen.

Gleichzeitig werden längere Lebensarbeitszeiten diskutiert. Menschen sollen länger arbeiten, später in Rente gehen und sich auf geringere soziale Absicherung einstellen – in einem der wirtschaftsstärksten Länder der Welt – zumindest noch.

Für Panzer ist Geld da, für Menschen offenbar weniger. Eine Gesellschaft, die Milliarden für Aufrüstung bereitstellt, während über Kürzungen im Sozialbereich gesprochen wird, verschiebt ihre Prioritäten – weg vom sozialen Ausgleich, hin zur militärischen Stärke. Kanonen statt Butter.

Natürlich wird niemand offen sagen: Wir kürzen Soziales, damit mehr Geld für Aufrüstung bleibt. Politisch klingt das so: Haushaltsdisziplin, Standortsicherung, Verantwortung, Zeitenwende, Kriegstüchtigkeit. Die Wirkung ist dennoch dieselbe. Eine einzige Scharade!

Eine der gefährlichsten Entwicklungen unserer Zeit liegt nicht allein in der Aufrüstung selbst, sondern darin, dass eine Gesellschaft beginnt, Waffen schneller zu finanzieren als soziale Sicherheit – und dies nicht einmal mehr hinterfragt. Das ist keine „Zeitenwende“, das ist ein Wertewandel einer manipulierten Gesellschaft – weg vom Selbstdenken hin zur Fremdsteuerung. Die Handlanger der eliteinstruierten Politiker – die Mainstreammedien – unterstützen die gesteuerte und systematische Volksverblödung mit allen erdenklichen Mitteln. Sie werden ihrem Auftrag einer objektiven und neutralen Berichterstattung in keiner Weise mehr gerecht.

Die momentane Entwicklung ist nicht nur bedenklich, sondern brandgefährlich.

Junge Menschen sollen den Preis zahlen

Aufrüstung braucht nicht nur Geld. Aufrüstung braucht auch Menschen.

Die Bundeswehr kämpft seit Jahren mit Personalproblemen. Stimmen werden lauter, die Truppenstärke deutlich auszubauen. Zielgrößen von bis zu 260.000 Soldaten werden diskutiert, hinzu kommen Reservisten und Überlegungen zu neuen Wehrdienstmodellen. Verteidigungsminister Boris Pistorius brachte mehrfach eine Form von verpflichtendem Dienst ins Gespräch. Die Bundeswehr spricht langfristig von einem deutlich höheren Personalbedarf.

Die entscheidende Frage lautet:

Wer soll diese neue „Kriegstüchtigkeit“ eigentlich tragen?

Die Antwort ist einfach:

Nicht jene Politiker, die heute Aufrüstung fordern, und wahrscheinlich auch nicht deren Kinder, Nichten, Neffen und dergleichen. Nicht jene Kommentatoren, die von ihren bequemen Sesseln aus Waffenlieferungen bejubeln. Nicht jene Entscheidungsträger, die von geopolitischer Verantwortung sprechen.

Den Preis zahlen junge Menschen. Menschen, die Familien gründen wollen. Menschen, die studieren, arbeiten, reisen oder Unternehmen aufbauen wollen. Menschen mit Zukunft. Wieder sollen junge Menschen auf Konflikte vorbereitet werden, die ältere Entscheidungsträger verantworten. Kanonenfutter – Bauernopfer werden gesucht

Nachfolgendes Zitat bringt es auf den Punkt:

Krieg ist, wenn junge Menschen, die sich nicht kennen und nicht hassen, einander töten – weil alte Menschen, die sich kennen und hassen, es so wollen.

Die Herkunft des Zitats ist nicht eindeutig. Seine Aussagekraft schon.

Die Opfer der Kriege waren immer überproportional junge Menschen. Im Ukrainekrieg zählen die militärischen Verluste auf beiden Seiten mittlerweile Schätzungen zufolge weit über eine Million Tote, Verwundete oder Vermisste zusammen. Hinter jeder Zahl stand einmal ein Mensch mit Plänen, Hoffnungen und Angehörigen. Nicht die Väter sollten ihre Söhne beerdigen, sondern die Söhne ihre Väter.

Wer heute „kriegstüchtig“ sagt, sollte deshalb klar benennen, was das bedeutet: Es bedeutet nicht nur mehr Panzer, nicht nur mehr Waffen, nicht nur höhere Militärausgaben, es bedeutet insbesondere: mehr junge Menschen, die im Ernstfall kämpfen und gegebenenfalls ihr Leben lassen sollen oder versehrt aus dem Krieg zurückkommen. Und für was beziehungsweise wen? Um den Macht- und Besitzeliten bei der Erreichung ihrer menschenverachtenden Ziele zu helfen. Junge Männer und Frauen, bitte glaubt nicht diesen Schwachsinn, dass ihr im Ernstfall für Volk und Vaterland, für die Sicherheit Deutschlands kämpfen würdet. Ihr kämpft für ein paar alte, verantwortungslose Säcke, die ihre Kinder sicherlich nicht in den Krieg schicken werden.
Mein Appell an die junge Generation: Überlegt euch genau, ob ihr diesen Schritt in die Bundeswehr gehen wollt. Wenn ihr das nicht wollt, gibt es selbst bei gegebener Wehrpflicht Mittel und Wege diesem von eigennützigen Bellizisten entwickelten Zwang zu entgehen.

Deutschland müsste aufgrund seiner dunklen Geschichte, die sie Kriegstreibern vergangener Jahre zu verdanken hat, besonders vorsichtig sein. Stattdessen wird erneut eine Sprache gesellschaftsfähig, in der Aufrüstung Verantwortung heißt und Kriegsvorbereitung als Vernunft gilt, wofür es Soldaten braucht, um die stärkste Armee Europas aufzubauen. Es sind wieder die gleichen skrupellosen Bellizisten am Werk! Schande über euch Kriegstreiber! Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich kann meinen Ekel vor diesen Leuten nicht oft genug ausdrücken.

Junge Menschen brauchen Zukunft, Bildung, Familien, Innovation, bezahlbaren Wohnraum und Perspektiven, und keine militärische Mobilmachung im Kopf. Wahre Verantwortung gegenüber der jungen Generation besteht nicht darin, sie kriegstüchtig zu machen, sondern ihr eine aussichtsreiche Zukunft zu bescheren, und alles dafür zu tun, dass sie niemals kriegstüchtig sein muss. Gehen Sie endlich zu Wladimir Putin, Herr Merz, und reden Sie mit ihm. Oder haben Sie nicht die Courage dazu?

Eine große Leistung der Politik wäre es, nicht junge Menschen auf den Krieg vorzubereiten, sondern sie davor zu bewahren. Das scheint mit dem momentanen bellizistischen, von den Macht- und Besitzeliten ins Amt gehievten „Politikermaterial“ nicht machbar zu sein. Es ist auch nicht beabsichtigt, da sich die eliteinstruierten Politiker längst unverblümt gegen das eigene Volk gewendet haben, wie spätestens in der Coronazeit offen sichtbar wurde.

Russland als Bedrohung – Realität, Narrativ oder Folge eigener Politik?

Seit einiger Zeit taucht in Deutschland immer wieder eine bemerkenswert konkrete Zahl auf:

2029.

Bis spätestens 2029 müsse Deutschland „kriegstüchtig“ werden. Russland könne dann militärisch in der Lage sein, NATO-Staaten zu bedrohen. Das ist Russland heute schon. Gehen die Verbreiter dieses Unsinns davon aus, dass Putin „fairerweise“ so lange wartet, bis es Europa mit Russland aufnehmen kann? Diese Warnung wurde von Verteidigungsminister Boris Pistorius und Militärvertretern aufgegriffen.

Warum genau 2029?

Beruht diese Jahreszahl auf belastbaren Geheimdienstinformationen? Auf militärischen Planspielen? Auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen? Oder handelt es sich vor allem um ein politisches Szenario, das Aufrüstung gesellschaftlich akzeptabler machen soll? Eines sollte klar sein: 2029 ist keine Tatsache. 2029 ist eine Annahme aus – in meinen Augen – unberufenem, bellizistischem und letztendlich dummem Munde.

Aus einer Annahme wird jedoch schnell ein Gefühl. Aus einem Gefühl Angst. Und aus Angst entstehen politische Entscheidungen, die unter normalen Umständen und einer weniger ängstlichen Bevölkerung auf erheblich mehr Widerstand stoßen würden.

Mehr Waffen, mehr Schulden für Aufrüstung, mehr Soldaten, mehr „Kriegstüchtigkeit“ werden mit dieser hirnrissigen Annahme begründet. Die Frage, die in diesem Zusammenhang gestellt werden sollte, ist doch: Warum sollte Russland überhaupt Europa oder Deutschland angreifen?

Russland besitzt die längsten Landesgrenzen der Welt – mehr als 60.000 Kilometer –, enorme Rohstoffvorkommen und gewaltige eigene sicherheitspolitische Herausforderungen. Welches strategische Interesse hätte Russland daran, Deutschland militärisch zu besetzen? Wegen seiner alternden Infrastruktur? Wegen seinen hohen Energiekosten? Wegen seinen fehlenden Rohstoffen? Oder will Russland unsere enormen Sondervermögen alias Schulden übernehmen? Machen Sie sich doch nicht lächerlich, Herr Pisorius und Konsorten! In meinen Augen seid ihr das: Lächerliche Figuren, gesteuert von den Finanzeliten dieser Welt, die Deutschland in den Abgrund führen werden, sollte ihnen nicht Einhalt geboten werden.

Die Invasion Russlands in die Ukraine ist nicht zu entschuldigen. Dennoch drängt sich die Frage auf: Wie entstand überhaupt die heutige sicherheitspolitische Konfrontation?

Hier kommt die NATO-Osterweiterung ins Spiel. 1990 sagte der damalige US-Außenminister James Baker im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung sinngemäß:

„Not one inch eastward.“
„Keinen Zentimeter nach Osten.“

Das war zwar keine verbindliche Zusage gegen spätere NATO-Erweiterungen wie Bellizisten oftmals argumentieren. Es gibt tatsächlich keinen schriftlichen Vertrag, keine rechtlich bindende Vereinbarung. Aber ist ein Wort eines hochrangigen Politikers nichts mehr wert? Andererseits, wenn ich mir die Versprechungen von Friedrich Merz vor seiner Wahl zum Bundeskanzler so ansehe…

Russische Sichtweisen betonen dagegen – in meinen Augen – richtigerweise:  Auch wenn kein schriftlicher Vertrag geschlossen wurde, gab es dennoch ein politisches Versprechen, aus dem ein gebrochenes Vertrauen wurde.

Es ist auch nicht so wichtig, wer historisch recht hat. Wenn Russland durch die NATO-Osterweiterung über Jahrzehnte eingekreist wird – unabhängig davon, ob der Westen diese Sicht teilt –, ist die russische Reaktion zu verstehen. Mit der möglichen Aufnahme der Ukraine in die NATO wurde aus Sicht Russlands eine rote Linie überschritten – ein Konfliktpotenzial, das Joe Biden bereits 1997 im Zusammenhang mit der NATO-Osterweiterung prognostiziert hatte. Die USA würden es verständlicherweise auch nicht gerne haben, wenn Mexiko oder Kanada auf sie gerichtete Raketen in unmittelbarer Nähe zur Landesgrenze aufstellen würden.

Der Ukrainekrieg hat nicht im Februar 2022 begonnen, sondern ist das Ergebnis einer jahrelangen bewusst gesteuerten Eskalationsspirale. Er begann spätestens mit dem Euromaidan 2014, wie auch Jens Stoltenberg, der ehemalige Generalsekretär der NATO wusste.

Fazit

Vielleicht ist die größte Tragödie Europas nicht, dass Russland die Ukraine angegriffen hat. Die größere Tragödie ist meines Erachtens, dass ausgerechnet jene Politiker, die täglich von Frieden sprechen, jede neue Waffenlieferung in die Ukraine als Moral verkaufen. Die eigentliche Perversion besteht darin, dass heute Aufrüstung als Friedenspolitik gilt und Kriegsverlängerung als Solidarität mit der Ukraine.
Für mich stellt sich mittlerweile weniger die Frage, wer diesen Krieg begonnen, beziehungsweise wer zu diesem Schritt provoziert hat, sondern: Wer hätte ihn früher beenden können – und wollte es nicht?

Mit tiefster Verachtung für alle Kriegstreiber
Uwe Froschauer

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Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

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Umbau des Sozialsystems, aber kein Ende der wirtschaftsschädlichen Klimapolitik – trotz Rücknahme des IPCC-Szenarios

01. Juni 2026, von Albrecht Künstle

ich vor, ein Arzt diagnostiziert bei einem Patienten eine zunehmende Muskelschwäche und verordnet statt einem Aufbaupräparat und körperlicher Betätigung – eine Diät. Einen ähnlichen Eindruck hatte man, als die sogenannten Wirtschaftsweisen ihr „Frühjahrsgutachten“ vorstellten, jedenfalls, wenn man die Medienberichte verfolgte. „Teure Energie schwächt die deutsche Wirtschaft“ war eine der Schlagzeilen. Deshalb fordern die unendlich Weisen nun: „Sozialsystem umbauen!“ Nun braucht man für die Feststellung, dass unser Sozialstaat aus dem Ruder läuft, keine teuren Wirtschaftsweisen. Dass stellte auch wiederholt schon das ifo-Institut fest, das auf 500 unterschiedliche Sozialleistungen kam.

Wie ich schon an anderer Stelle ausführte, ist dieses System kaum noch finanzierbar. Ein Beispiel ist „Bürgergeld“ an Nicht-Bürger: Artikel 20 Grundgesetz, Absatz 1 („Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“) wird inzwischen als Freibrief für jede soziale und unsoziale Wohltat bemüht. Die Sozialleistungen stiegen dabei auf ein Rekordniveau: „Ausgeuferter Sozialstaat verschlingt 751 Milliarden Euro“, wird etwa hier treffend zusammengefasst . Wobei es teilweise auch anders aussieht: Die im europäischen Vergleich niedrigen Renten können kaum weiter abgemagert werden.

Doch eigentlich lenken die Wirtschaftsweisen mit ihrer “Expertise” von etwas wesentlich Gravierenderem ab – nämlich von der verfehlten Energiepolitik und ihren katastrophalen Folgen. Die Kurzfassung des Frühjahrsgutachten besagt eingangs lediglich: “Hohe Energiepreise bremsen die konjunkturelle Erholung. Die Weltwirtschaft (jedoch) hat sich im vergangenen Jahr robust entwickelt – trotz der seit mehr als einem Jahr erhöhten handelspolitischen Unsicherheit. Im Prognosezeitraum dürften die protektionistische US-Handelspolitik und die infolge des Iran-Kriegs stark gestiegenen Preise fossiler Energieträger die Weltkonjunktur allerdings dämpfen. Der Sachverständigenrat rechnet für die Jahre 2026 und 2027 mit einem Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von jeweils 2,3 Prozent. … Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich schwach… Der stark gestiegene Ölpreis dürfte im Jahr 2026 eine Verschlechterung der Terms of Trade für Deutschland bedeuten.“ Aha. Nun wird die Schuld also, wie zuvor dem Ukrainekrieg, dem Irankrieg angelastet. Doch der mit dem “Weltklima” begründete, schon vor vielen Jahren angezettelte Energiekrieg gegen das eigene Land wird geflissentlich ausgeblendet.

Abgeräumtes Weltuntergangsszenario

Diese “Weisen aus dem Abendland” hätten besser einmal von den „Weisen aus dem Morgenland“ gelernt: Letztere hatten immerhin aus der realen Bewegung der Sterne zutreffend eine planetare Konjunktion ausgemacht – den sogenannten “Stern von Bethlehem” – und sind diesem gefolgt. Unsere Wirtschaftsweisen hingegen hätten weitaus mehr Möglichkeiten, aus Daten und Fakten – etwa der Dynamik und Entwicklung von Wirtschaftsdaten – die richtigen Schlüsse zu ziehen. Stattdessen folgen sie lieber anderen “Sternen” oder gar ideologischen Schwarzen Löchern. Diese Herrschaften sollten aber nicht nur publizieren, sondern ab und zu auch einmal lesen: Beispielsweise die sensationelle Meldung, dass der Weltklimarat IPCC nun sein eigenes Weltunteruntergangsszenario, auf dessen Grundlage in Deutschland Gesetze, Verfassungsgerichtsurteile und sogar Grundgesetzänderungen durchgesetzt wurden, als völlig „unplausibel“ – also falsch – zurückgezogen hat. Man musste eingestehen, dass es so viel fossile Energie auf dem Globus gar nicht gibt, dass selbst deren komplette Verwertung eine Klimakatastrophe auslösen könnte.

Nun bestünde die Möglichkeit – nein, es wäre sogar dringend geboten –, unsere Energiepolitik einer sofortigen Revision oder wenigstens Korrektur zu unterziehen und wieder auf ökonomisch und ökologisch gesunde Füße zu stellen. Denn das “Null-CO2-Ziel” einer vollständigen “Dekarbonisierung” ist nicht nur physikalisch unerreichbar, sondern wirtschaftlich verheerend. Zumal der Strombedarf aufgrund der boomenden Kommunikationstechnologie, des Streaming-Unwesens, der KI-Technik mit immer mehr Bedarf an Rechenzentren, der vollständigen Elektrifizierung des Verkehrs und vielen anderen Verbrauchssteigerungen eine Entwicklung, die allein mit regenerativen Energien niemals gedeckt werden kann; im Tagesverlauf nicht, und übers Jahr gesehen (geschweige denn global) noch weniger. Die Zerstörung unserer AKWs und Kohlekraftwerken, die unwiederbringliche Flutung von Kohlegruben, die Sprengung und Demontage von Gasleitungen, die Ächtung von Erd-/Heizöl und Treibstoffen, teure Fernwärme statt billiger Gasleitungen zu den Verbrauchern für dezentrale Gasheizungen – all das ist schon heute kaum mehr bezahlbar.

Den Irrweg sofort beenden!

Doch dazu kein Wort der “Weisen”. Die „Energiewende“ wird weiterhin fehlgesteuert und mit weiteren Milliarden-Subventionen für Stromproduzenten von Solar- und Windparks am Bedarf vorbei vergoldet – zu Lasten der Steuerzahler und der Wirtschaft. Die Verbraucher können sich kaum aus dem Staub machen, die Wirtschaft umso mehr. Und das tut sie auch: Die Unternehmen suchen sich weltweit Standorte mit moderaten Energiepreisen. Von alldem ist im 275-seitigen Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen nichts zu finden. Das Wort „Energie“ kommt darin zwar 12 Mal vor – doch nur als Lamento über die Höhe der Energiepreise. Aber auch „Weise“ können nicht alle Zusammenhänge durchschauen (Normalsterbliche zuweilen schon eher). Zur Ehrenrettung Ersterer: Die „Weisen aus dem Morgenland“ waren Sterndeuter und Astronomen, hatten aber von Energiepolitik mit Sicherheit ebenfalls keine Ahnung.

Nachdem schon die „Weisen“ des Weltklimarates zugaben, dass sie irrten, sollte nun auch die Politik ihren Irrweg beenden und eine andere Richtung einschlagen. Ich möchte dieses sehr wichtige Problem aus Platzgründen nicht vertiefen; hier findet man es überaus kompetent aufgezeigt (man sollte sich diesen Beitrag von Ute Böttcher zumindest bis zu den erklärenden Graphiken anschauen) Welche finanziellen Dimensionen die verfehlte “Energiewende” hat, zeigte sich an der Nacht- und Nebelaktion der einem staatsstreichartigen Einführung des Artikels 143h ins Grundgesetz vom am 22. März 2025, beschlossen vom einen Monat zuvor abgewählten Bundestag im Rahmen der vom wortbrüchigen Merz zu verantwortenden „Sondervermögen“ (ergo Sonderschulden). Der Wortlaut dieser Ergänzung: “Der Bund kann ein Sondervermögen mit eigener Kreditermächtigung für zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur und für zusätzliche Investitionen zur Erreichung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 mit einem Volumen von bis zu 500 Milliarden Euro errichten.“ Und wenn man dem Gesetzgeber eine Finanzwaffe in die Hand gibt, benutzt er sie auch – wie die leidliche Erfahrung zeigt. Dass dieses Geld anschließend weitgehend zum Stopfen von Haushaltslöchern verpulvert wurde, macht diesen Skandal noch größer.

Das alles wird die Wirtschaft nicht beflügeln, sondern ihr eher schaden. Manager und Politiker können das Weite suchen, wenn ihr Experiment scheitert; doch von der steuerzahlenden, immer weiter schrumpfenden Leistungsbevölkerung können das die wenigsten. Was deren Nachkommen einmal tun werden? Bergsteiger wissen, es ist leichter einen Berg zu erklimmen, als wieder von ihm herabzusteigen. Das gilt auch für den Schuldenberg. Die Enkel werden es als Wähler in der Hand haben, was aus ihrem Land einmal werden soll. Vielleicht aber auch nicht – wenn es stimmt, dass Wahlen eh nichts ändern können…

Dieser Artikel ist ohne „KI“ ausschließlich mit Künstle-Intelligenz 😊 erstellt; zuerst hier https://ansage.org/wirtschafts-weise-umbau-des-sozialsystems-aber-kein-ende-der-wirtschaftsschaedlichen-klimapolitik-trotz-ruecknahme-des-ipcc-szenarios/ erschienen.

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Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
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Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln

Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

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