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Die großen Lügen (Teil 14) – Corona XIII: Exemplarische Einzelfälle von Widerstand


Von Uwe Froschauer

Neben mutigen Unternehmern, Wissenschaftlern und Politikern haben sich auch einzelne prominente und nicht prominente Personen sowie Gruppierungen gegen das Narrativ des Unrechtsregimes in der Coronazeit gestellt.

In diesem Beitrag werden weitere Beispiele für solche Formen des Widerstands im „Telegrammstil“ dargestellt – kurze, prägnante Einblicke in Ereignisse und Persönlichkeiten, die sich dem vorherrschenden, in vielen Teilen rechtswidrigen Kurs der Machthaber widersetzt haben.

Sie alle eint eines: die Bereitschaft, persönliche Konsequenzen in Kauf zu nehmen, um für ihre Überzeugung, für Freiheit und für das eigene Gewissen einzustehen. Moderne Helden.

Am 23. Dezember 2021 setzt der Thüringer Amtsrichter Volker Kuba ein sichtbares Zeichen persönlicher Überzeugung: In seinem Gerichtssaal untersagt er das Tragen von Masken und widerspricht damit offen den geltenden Corona-Vorgaben. In seiner Begründung kritisiert Kuba die Maßnahmen als unverhältnismäßig und spricht von „blindem Aktionismus“ der Politik. Mit diesem Schritt stellt sich Volker Kuba bewusst gegen den vorherrschenden Kurs und nimmt öffentliche Kritik ebenso in Kauf wie persönliche Konsequenzen. Sein Handeln steht beispielhaft für individuellen Widerstand und die Bereitschaft, eigene Überzeugungen auch unter Druck sichtbar zu vertreten.

Der Leipziger Hausarzt Torsten Mahn entscheidet sich während der Corona-Zeit, in seiner Praxis keine Impfungen gegen Covid-19 mehr durchzuführen. In einer öffentlichen Stellungnahme begründet er diesen Schritt damit, dass viele Patienten ihre Impfentscheidung nicht mehr frei, sondern unter gesellschaftlichem und beruflichem Druck träfen.
Diese Position führt zu einem Konflikt mit der Universität Leipzig, mit der seine Praxis als „Akademische Lehrpraxis“ zusammenarbeitet. Nach einem erfolglosen Klärungsgespräch beendet die Universität die Kooperation und entzieht der Praxis den Lehrstatus.
Der Fall steht exemplarisch für Auseinandersetzungen innerhalb des medizinischen Bereichs, in denen individuelle ärztliche Einschätzungen und institutionelle Anforderungen aufeinandertreffen.

„In letzter Zeit kamen vorwiegend Patienten zu mir, die als Grund für die Impfung den Druck der Gesellschaft, Druck durch Arbeitgeber und allgemeine Einschränkungen im öffentlichen Leben angaben.“
„Dies entspricht einer Körperverletzung, zu der ich nicht berechtigt und willens bin.“

Torsten Mahn zeigt in dieser Situation ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein, das als Orientierung für ärztliches Handeln dienen sollte. Er nimmt seine Rolle als Arzt, als helfende Person im Vergleich zu den meisten seiner Kollegen in dieser Zeit sehr ernst. In Zeiten großen Drucks stellt sich die Frage, inwieweit medizinische Entscheidungen frei von äußeren Zwängen getroffen werden. Wer aus Sorge um berufliche Konsequenzen handelt, statt das Wohl der Patienten in den Mittelpunkt zu stellen, gerät in einen grundlegenden Konflikt mit dem ärztlichen Selbstverständnis. In meinen Augen ist ein solcher Arzt kein „berufener“ Arzt.

Der britische Arzt Sam White gibt seine Tätigkeit im Umfeld des National Health Service auf, da er die aus seiner Sicht praktizierten Covid-Behandlungs- und Impfmaßnahmen nicht mit seinem ärztlichen Selbstverständnis vereinbaren kann. Unter Berufung auf den hippokratischen Grundsatz, keinen Schaden zuzufügen, äußert er öffentlich Kritik an den bestehenden Vorgehensweisen.
Nachdem er seine Ansichten auch in sozialen Medien verbreitet, wird er von der britischen Ärztekammer, dem General Medical Council, mit berufsrechtlichen Maßnahmen konfrontiert und in seiner öffentlichen Kommunikation eingeschränkt.
White setzt sich in der Folge juristisch gegen diese Einschränkungen zur Wehr. Der Fall steht exemplarisch für Konflikte zwischen individueller ärztlicher Gewissensentscheidung und regulatorischen Vorgaben innerhalb des Gesundheitssystems, bei denen persönliche Überzeugung und berufliche Konsequenzen kollidieren.
Danke für Ihren Mut, Herr White.

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, positioniert sich im Januar 2022 öffentlich gegen die geplante Umsetzung einer allgemeinen Impfpflicht in Deutschland. In Interviews betont er, dass Arztpraxen nicht dafür da seien, staatliche Maßnahmen durchzusetzen, und warnt vor einer Gefährdung des Vertrauensverhältnisses zwischen Ärzten und Patienten.

Mit seiner Haltung spricht Gassen für viele niedergelassene Mediziner, deren Arbeit auf Freiwilligkeit und Vertrauen basiert. Seine Aussagen stoßen auf deutliche Kritik, zugleich bleibt er jedoch in seiner Funktion und vertritt seine Position weiterhin öffentlich. Damit steht er exemplarisch für Widerspruch innerhalb des bestehenden Systems.

„Arztpraxen sind kein Ort, um staatliche Maßnahmen durchzusetzen.“

„Wir werden unseren Ärzten nicht zumuten, eine Impfpflicht gegen den Willen der Patienten zu exekutieren.“

Im Zusammenhang mit der großen Wiener Demonstration vom 20. November 2021 stellt sich Weihbischof Athanasius Schneider öffentlich an die Seite der Kritiker der Corona-Maßnahmen. Mit klaren und unmissverständlichen Worten würdigt er den friedlichen Protest der Österreicher als sichtbares Zeichen von Standhaftigkeit und Gewissenstreue. Athanasius Schneider verleiht dem Widerstand damit auch aus kirchlicher Perspektive eine markante Stimme und bestärkt jene Menschen, die in einer Zeit massiven gesellschaftlichen und politischen Drucks öffentlich für Freiheit und Überzeugung eintreten. Er sagte:

„Ich möchte die Österreicher bestärken in ihrem legitimen, edlen Kampf gegen die neo-marxistische Covid-Tyrannei und Diktatur. Das Beispiel, das die Österreicher bei der großen Demonstration – die am 20. November in Wien stattfand – gaben, war wirklich ein Zeugnis vor der ganzen Welt, in dieser zahlreichen und friedlichen Form.“

Die christliche Kirche hat sich in der Geschichte meist an die Seite der weltlichen Macht gestellt. Weihbischof Athanasius Schneider zeigt, dass es auch anders geht.

Der Wiener Diakon und langjährige Polizeiseelsorger Helmut Eglau äußert sich im Zuge der Corona-Maßnahmen öffentlich kritisch zur Impfpflicht und zur politischen Entwicklung. Er beteiligt sich an einem offenen Brief von Polizeibeamten an den Innenminister und tritt zudem am 15. Januar 2022 bei einer Demonstration in Wien auf.

Seine öffentlichen Stellungnahmen führen schließlich dazu, dass er von seinen kirchlichen Aufgaben entpflichtet wird. Der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, begründet diesen Schritt mit der Gefahr, dass Eglaus persönliche Positionen als offizielle Haltung der katholischen Kirche verstanden werden könnten.Diese Position der Obrigkeit der katholischen Kirche zeigt, dass Machterhalt der Kirche wichtiger ist als Dienst am Menschen. In der Corona-Zeit hat die Kirche weiter an Glaubwürdigkeit verloren.
Schönborn schrieb:

„Deine öffentlichen Meinungsäußerungen hinsichtlich der Regierungsmaßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie in Form eines Offenen Briefes an den Herrn Bundesminister für Inneres bzw. durch deinen öffentlichen Auftritt im Rahmen der Coronademonstration am 15. Jänner sind geeignet, dass deine Privatmeinung als offizielle Position der kath. Kirche missverstanden werden kann.”

Ungeachtet der Konsequenzen bleibt Helmut Eglau bei seiner Haltung und steht damit exemplarisch für Personen innerhalb kirchlicher Strukturen, die persönliche Überzeugung über institutionelle Anpassung stellen. Eglau ist in meinen Augen Verantwortungsethiker mit humanistischem Gewissen, Schönborn Gesinnungsethiker mit autoritärem Gewissen.

Die Entscheidung der Kirchenleitung in diesem Fall wirft die wiederkehrenden Fragen auf nach dem Verhältnis von Kirche und Staat, nach der Rolle geistlicher Amtsträger in gesellschaftlichen Krisen – und danach, wie viel Raum individuelle Gewissensentscheidungen innerhalb kirchlicher Strukturen einnehmen dürfen. Die Kirche hat die Chance in der Coronazeit, sich deutlicher an die Seite der betroffenen Menschen zu stellen, nicht genutzt. Das ist bedauernswert, da das die vornehmliche Aufgabe einer Kirche sein sollte: Dienst am Menschen und nicht Machterhalt.

Im Oktober 2021 führte der Vatikan unter Papst Franziskus eine Impfpflicht für seine Beschäftigten ein. Mehrere Mitglieder der Päpstlichen Schweizergarde verweigerten die Impfung und zogen daraus persönliche Konsequenzen. Sie verloren ihren Job. So viel zur Nächstenliebe.
Der Fall steht exemplarisch für individuelle Gewissensentscheidungen innerhalb kirchlicher Strukturen im Spannungsfeld zwischen persönlicher Überzeugung und institutionellen Vorgaben.

Der Schauspieler, Autor und Regisseur Rob Schneider positioniert sich während der Corona-Zeit klar gegen staatliche Impfpflichten und äußert wiederholt grundsätzliche Kritik an Eingriffen in die körperliche Selbstbestimmung. Mit deutlichen Worten wendet er sich gegen jede Form von Zwang und beruft sich dabei auf grundlegende ethische und rechtliche Prinzipien.

Rob Schneider nutzt seine öffentliche Bekanntheit, um seine Haltung international sichtbar zu machen, und nimmt dabei bewusst Kontroversen in Kauf. Seine Stellungnahmen stehen exemplarisch für individuellen Widerstand aus dem kulturellen Bereich gegen verpflichtende medizinische Maßnahmen.

„Es ist von vornherein illegal. Man kann niemanden dazu zwingen, ein Verfahren durchzuführen, das er nicht will. Das ist gegen die Nürnberger Gesetze.“
„Jeder Autositz muss Sicherheitstests durchlaufen. Das ist bei der Impfung nicht passiert.“

Der Musiker und Veranstalter Kilian Forster, künstlerischer Leiter der Dresdner Jazztage, stellt sich im Herbst 2021 öffentlich gegen die geltenden Corona-Auflagen für Kulturveranstaltungen. Angesichts drohender Zugangsbeschränkungen kündigt er an, die Durchführung des Festivals infrage zu stellen, da er eine Ausgrenzung von Teilen des Publikums nicht mittragen will.

Mit deutlichen Worten positioniert sich Kilian Forster gegen aus seiner Sicht diskriminierende Regelungen und betont die Bedeutung von Minderheitenschutz als Grundprinzip einer demokratischen Gesellschaft. Sein Vorgehen steht exemplarisch für Widerstand aus dem Kulturbereich, bei dem persönliche und wirtschaftliche Interessen hinter grundsätzliche Überzeugungen zurückgestellt werden.

„Sollte dies Realität werden, bedeutet das für uns als Veranstalter, dass wir genötigt werden, zu diskriminieren. Hier ist Schluss! Wir machen da nicht mit.“
„In einer Demokratie gibt es nicht nur Mehrheiten, sondern auch Minderheiten. Und sollte die Minderheit auch nur aus einer Person bestehen, ist auch hier eine Ausgrenzung unzulässig.“

Der weltbekannte Musiker und Gitarrist Eric Clapton positionierte sich während der Corona-Zeit mehrfach kritisch gegenüber staatlichen Maßnahmen und gesellschaftlichem Druck im Zusammenhang mit Impfungen. Bereits im Jahr 2020 veröffentlichte er gemeinsam mit Van Morrison den Song „Stand and Deliver“, in dem er sich gegen Lockdowns und Einschränkungen des öffentlichen Lebens wendet.

Nachdem er selbst eine Impfung mit dem AstraZeneca-Präparat erhalten hat, berichtete Clapton von erheblichen Nebenwirkungen, insbesondere von Taubheitsgefühlen und Schmerzen in Händen und Füßen. Diese persönlichen Erfahrungen verstärkten seine kritische Haltung und bewegten ihn dazu, sich öffentlich zu äußern.

In Interviews beschrieb Clapton seine Wahrnehmung, dass viele Menschen durch unterschwellige Botschaften und gesellschaftlichen Druck zur Impfung bewegt worden seien. Dabei bezog er sich auch auf die Theorie der sogenannten „Massenbildungs-Hypnose“, wie sie unter anderem von Mattias Desmet diskutiert wurde. Trotz Gegenwind aus seinem Umfeld entschied sich Clapton, seine Position öffentlich zu vertreten und nutzte dafür bewusst seine Bekanntheit als Künstler.

„Was auch immer das Memo war, es hatte mich nicht erreicht. Dann begann ich zu begreifen, dass es wirklich ein Memo gab, und ein Typ, Mattias Desmet, sprach darüber. Die Theorie der Massenbildungshypnose. Und dann konnte ich es sehen. Sobald ich anfing, danach zu suchen, sah ich sie überall. Dann erinnerte ich mich daran, kleine Dinge auf YouTube gesehen zu haben, die wie unterschwellige Werbung waren. Das lief schon lange: diese Sache mit „du wirst nichts besitzen und du wirst glücklich sein“.
Und ich dachte: Was soll das bedeuten? Und nach und nach setzte ich eine Art grobes Puzzle zusammen. Und das hat mich noch entschlossener gemacht.“

„Meine Karriere war sowieso schon fast vorbei. Zu dem Zeitpunkt, als ich mich zu Wort meldete, war es fast 18 Monate her, dass ich zwangsweise in den Ruhestand versetzt worden war. Und während ich mit anderen Musikern darüber sprach, mich aufregte, stellte ich fest, dass niemand das hören wollte. Ich war verblüfft, ich schien die einzige Person zu sein, die sich darüber erregte. Meine Familie und meine Freunde bekamen Angst, und ich glaube, sie waren meinetwegen verängstigt.“


Clapton erklärte zudem, dass er sich zunehmend von klassischen Nachrichtenquellen distanziert habe, da er dort vor allem Appelle zu Gehorsam und Anpassung wahrnehme. Seitdem äußerte er sich wiederholt öffentlich – sowohl in Interviews als auch in musikalischen Beiträgen – kritisch zu Impfkampagnen und Einschränkungen während der Pandemie.

Quelle: https://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-10435175/Eric-Clapton-claims-people-Covid-vaccine-victims-mass-formation-hypnosis.html, gefunden am 26. Januar 2022

Monika Gruber erklärte als Gast beim „Talk im Hangar-7“ die Hintergründe zu ihrem vorzeitigen Bühnenrücktritt und kritisierte die Corona-Regeln wie folgt:

„Die 2G-Regel vergällt mir das Spielen. Deshalb höre ich früher auf als geplant. Ich möchte mich nicht an der Spaltung der Gesellschaft beteiligen.“

Die Politik habe in den letzten Monaten diese Spaltung befeuert und zu viele Bürger hätten alles blind und hirnlos mitgetragen. Die hinterfragenden Bürger würden hingegen „als Querdenker, dumm und ahnungslos“ hingestellt.

Die österreichische Kabarettistin und Buchautorin Lisa Eckhart ließ bei einem Auftritt bei Dieter Nuhr Folgendes verlauten:

„Natürlich finde ich es gut, dass die Ungeimpften nirgendwo mehr rein dürfen… jetzt bin ich beim Rauchen draußen nicht mehr allein.

Und sicher gesellen sich zu uns bald noch weitere lebensmüde Hasardeure, die Trinker, Workaholics, Extremsportler, Autofahrer, aber auch Radfahrer, die ohne Helm fahren… kurz gesagt, alle, die kein Intensivbett verdienen. Wir müssen alle draußen bleiben und winken dem einen, der drinnen alleine mit seiner Maske Lachyoga macht.“

Ohne Humor war die Situation in der Coronazeit auch nicht mehr zu ertragen.

Anfang Januar 2022 kommt es in Madrid zu Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen, bei denen sich Polizeivertreter öffentlich positionierten. Auf einer Bühne äußerten sie ihre Solidarität mit den protestierenden Bürgern und betonten ihr Selbstverständnis als Schutzorgan der Bevölkerung. Dabei wurden deutliche Worte gegenüber politischen Entscheidungsträgern gewählt, und es wurde zu einem stärkeren Zusammenhalt innerhalb der europäischen Polizeikräfte aufgerufen. Die Auftritte stehen exemplarisch für Stimmen innerhalb staatlicher Institutionen, die sich öffentlich von politischen Maßnahmen distanzierten.

„Als ihr den Beruf Polizist gelernt habt, habt ihr gelernt die Bevölkerung zu beschützen und zu helfen, und ihr habt nicht versprochen für ein korruptes System zu stehen.“

„Wir sind mit den Menschen, nicht mit den korrupten Politikern. Wir stehen in Kontakt mit Portugal, Italien, Frankreich, Österreich, Schweiz, Schweden, Deutschland und den Niederlanden, um die gesamte Polizei in Europa zu vereinen! Nieder mit dem Gesundheitspass!“

Ein Polizeihauptmeister der kanadischen Royal Canadian Mounted Police kündigte während der Corona-Zeit seinen Dienst und begründete diesen Schritt öffentlich mit seinem Verständnis von Amtspflicht und Verantwortung gegenüber der Bevölkerung. In einer emotionalen Stellungnahme erinnerte er an seinen Eid und betonte die Verpflichtung, allen Bürgern gleichermaßen zu dienen. Seine Worte spiegeln die innere Auseinandersetzung wider, die einzelne Beamte im Spannungsfeld zwischen staatlichen Vorgaben und persönlichem Gewissen erleben.

„Wir sollen die Kanadier und ihre Interessen schützen und sichern. Alle Kanadier, nicht nur einige wenige Auserwählte.“

„Wir sind nicht immun gegen den Makel der Geschichte. Und ich fürchte, wir könnten die Fehler der Vergangenheit wiederholen.“

„Es ist an der Zeit, in Geist, Körper und Charakter stark zu sein. Das wird Opfer und Vorbereitung erfordern.
Es ist schwierig, mit Menschen zu diskutieren, die bei einem so strittigen Thema anderer Meinung sind. Aber das ist ein guter Ansatzpunkt.
Mut erfordert Übung.“

Ein vergleichbares Maß an öffentlicher Gewissensentscheidung wäre auch bei Angehörigen der deutschen Polizei wünschenswert gewesen.

In einem Brief an den Bundespräsidenten, den Bundeskanzler und die Bundesministerin für Verteidigung gab Oberleutnant Schneider a.D. bekannt, seine Auszeichnungen für besondere Verdienste zurückzugeben.

Auszüge aus dem Brief vom 04. Januar 2022:

„Begründung:

Ich selbst war einer der ersten 25 Soldaten, welche 1996 das Kommando Spezialkräfte aufbaute und mit 201 Verwendungen einer der überhaupt erfahrensten Soldaten bin bzw. war. Es war und ist mir heute noch stets eine Ehre, für dieses Land mein Leben zu riskieren und mein Blut als Sold dafür zu geben. Mit Blick in meine Personalakte erfahren Sie Bestätigung. (…)

Mit Blick auf die Geschehnisse in den letzten über 20 Monaten frage ich mich nach den demokratischen Grundsätzen. Nicht nur, dass Sie als Politiker sämtliche Grundrechte mit wahrlichen Tricks ausgehebelt haben, nein, sie gängeln mittlerweile massiv die Bevölkerung.

Ein jeder von Ihnen, der je gedient hat, erkennt meine Gedanken. Sie attackieren mittels Polizeikräften, nachfolgend Schlümpfe genannt, die gesamte Bevölkerung.

Mittlerweile werden Kinder und Jugendliche, Frauen und ältere Menschen von Schlümpfen drangsaliert. Und man nennt das Politik?“

Ich teile Ihnen hiermit mit, dass nahezu ab sofort 650 – 700 Veteranen sich um den Schutz von Spaziergängern kümmern werden und im Fall der Fälle mittels der rechtlich unbedenklichen Nothilfe einschreiten werden, sofern etwaige Schlümpfe über das Maß der Verhältnismäßigkeit schreiten und unnötige körperliche Gewalt gegen Mitbürger ausüben.“

Ein moderner Held, an dem Sie sich ein Beispiel nehmen können, Herr Drosten, Frau Buyx, Herr Wieler und Konsorten! Geben Sie Ihre unverdienten Auszeichnungen zurück! Oberleutnant Schneider gab seine verdienten Orden an das Unrechtsregime zurück.

Ende Dezember 2021 wird der Fall des Bundeswehr-Offiziers, Oberstleutnant Daniel F., öffentlich bekannt, der sich in Schreiben an seine Vorgesetzten kritisch zur Impfpflicht innerhalb der Truppe äußert.

Die von ihm selbst veröffentlichten Briefe verbreiteten sich im Internet und dokumentieren die Auseinandersetzung innerhalb militärischer Strukturen mit den staatlichen Vorgaben. Der Fall steht exemplarisch für Diskussionen und Spannungen innerhalb der Bundeswehr im Umgang mit den Corona-Maßnahmen

Soldaten haben einen Eid auf die Fahne geschworen, der wie folgt lautet:

„Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr mir Gott helfe.“

(§ 9 Soldatengesetz, Eidesformel für Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit)

Und um die Verteidigung der Freiheit, die von den Machthabenden und ihren Ausführungsorganen sprichwörtlich mit Füßen getreten wurde, ging es in der Coronazeit.

Nach der Einführung einer Covid-19-Impfpflicht durch das US-Verteidigungsministerium im August 2021 formierte sich innerhalb der Streitkräfte Widerstand. Mehrere Militärangehörige, Bundesbedienstete und Auftragnehmer in den USA reichen Klagen gegen die Maßnahme ein und berufen sich dabei insbesondere auf ihre religiösen Überzeugungen.

Eine Gruppe von 24 Klägern wurde von der Anwaltskanzlei Liberty Counsel vertreten. Sie führten an, dass ihnen trotz entsprechender Anträge keine religiösen Ausnahmeregelungen gewährt worden seien und sie dadurch in einen Gewissenskonflikt gerieten.

Der Fall entwickelte sich zu einer der zentralen juristischen Auseinandersetzungen innerhalb des US-Militärs während der Corona-Zeit und steht exemplarisch für den Widerstand einzelner Soldaten, die ihre Rechte auch gegenüber militärischen Strukturen gerichtlich geltend machen.

Ein Volksschuldirektor aus dem Bezirk Grieskirchen in Oberösterreich gerät 2021 in den Fokus der Öffentlichkeit, nachdem seine Teilnahme an einer Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Wien bekannt wird. Durch ein verbreitetes Video wird seine Identität öffentlich, woraufhin dienstrechtliche Konsequenzen folgen. In der Folge wird der Direktor vorläufig vom Dienst freigestellt. Der Fall steht exemplarisch für die Spannungen im Bildungsbereich, in denen persönliches Engagement im öffentlichen Raum mit beruflichen Erwartungen kollidiert.

Wer solche Vorkommnisse in der Coronazeit als demokratieverträglich einordnen will, kann das gerne tun. Für mich war diese Zeit ohne jeden Zweifel eine Diktatur.

In Frankreich änderten einige Restaurants, Hotels, etc. ihren Status in „Private Club“. Die Frage nach dem Covid-Pass der Kunden entfiel dadurch. Kunden wurden in weniger als 1 Minute und kostenlos „Mitglied“. Auf diese Weise war das Lokal nicht mehr „öffentlich“, sondern privat, und jeder konnte aufgenommen werden.

Im Rahmen der Aktion „De Nacht staat op“ öffneten in den Niederlanden am 12. Februar 2022 landesweit viele Clubs und Diskotheken trotz Verbot ihre Lokale. Die Polizei ließ sie gewähren.

Eine vergleichbare Aktion haben im Januar 2022 die Wirte als Protest gegen den Lockdown der Gastronomie durchgezogen. Sie öffneten entgegen der Corona-Vorschriften Kneipen, Cafés und Restaurants. Die Clubs mussten allerdings nach wie vor geschlossen bleiben. Jetzt zogen sie nach.

In der Schweiz entstanden während der Corona-Zeit verschiedene öffentlich sichtbare Kampagnen, in denen Bürger und Initiativen ihre kritische Haltung gegenüber den Covid-Impfungen zum Ausdruck brachten. Im Rahmen dieser Aktionen wurden Plakate mit klar formulierten Botschaften im öffentlichen Raum platziert, die zur individuellen Entscheidungsfreiheit aufriefen und zum Nachdenken anregten.

Die Kampagnen stehen exemplarisch für zivilgesellschaftlichen Protest, der sich im Vorfeld politischer Entscheidungen und Volksabstimmungen auch im öffentlichen Straßenbild manifestierte und damit eine breite gesellschaftliche Debatte sichtbar machte. Nachfolgend vier Beispiele dieser Kampagne.

„Ich sage Nein zur Covid-Impfung“

„Du bist nicht alleine. Wir sind viele!“

„Mein Körper, mein Leben. Denk nach!“

„Jetzt denken, weil’s kein Zurück gibt!“

Die Uniformed Firefighters Association of Greater New York, die tausende aktive und pensionierte Feuerwehrleute vertritt, positionierte sich im Jahr 2021 öffentlich gegen die von der Stadt New York eingeführte Impfpflicht für städtische Beschäftigte.

Unter der Führung ihres Präsidenten Andrew Ansbro beteiligte sich die Gewerkschaft an rechtlichen Schritten gegen die Maßnahmen und kritisierte insbesondere deren Auswirkungen auf Beschäftigte sowie die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr. Die Vorgaben waren unter Bürgermeister Bill de Blasio eingeführt worden und führten zu erheblichen Spannungen innerhalb der Einsatzkräfte.

Der Fall steht exemplarisch für Widerstand organisierter Berufsgruppen im öffentlichen Dienst, die sich gegen staatliche Vorgaben stellten und ihre Interessen sowohl öffentlich als auch juristisch vertraten.

Der Schweizer Verein „Wir Menschen“ richtete gemeinsam mit rund 10.000 Unterstützern am 17. Februar 2022 eine umfangreiche Eingabe an das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD). Ziel war es, die Corona-Maßnahmen grundsätzlich überprüfen zu lassen und deren Rechtmäßigkeit juristisch klären zu lassen. Dabei ging es nicht nur um ein mögliches Ende bestehender Regelungen, sondern auch um die Frage, wie staatliches Handeln künftig ausgestaltet werden sollte.

Die Initiatoren betonten, dass kurzfristige Lockerungen für sie keinen Anlass darstellen, die grundsätzliche Kritik an den Maßnahmen aufzugeben. Aus ihrer Sicht blieb eine nachhaltige rechtliche Klärung entscheidend, um vergleichbare Entwicklungen in zukünftigen Krisensituationen zu vermeiden.

Es sei durch das Gericht unter anderem festzustellen, dass

  • die durch den Bundesrat erlassenen Corona-Maßnahmen rechtswidrig waren und sind.
  • die seit zwei Jahren eingesetzten PCR-Tests keine epidemiologisch relevante Aussagekraft haben.
  • das vom Bundesrat als Zentrum der so genannten „Pandemie“ erklärte Virus „SARS-CoV-2“ bis heute nicht isoliert und biochemisch charakterisiert werden konnte. Ohne Kontrollversuche fehlt zudem jeder Nachweis für dessen Eigenschaft als Krankheitserreger, selbst wenn man meint, auf dessen Isolation verzichten zu können.
  • der Bundesrat zu verpflichten sei, alle freiheitsbeschränkenden Maßnahmen sofort zu beenden, um auf diese Weise seiner Pflicht zur Schadensminderung nachzukommen.
  • es den Klägern nicht um Geld gehe. Sie verlangen als Schadenersatz nur einen symbolischen Betrag von je einem Franken, vor allem aber Genugtuung durch das beantragte Feststellungsurteil des Bundesgerichts.

Der dreifache Olympiasieger Felix Gottwald beendete Ende 2021 seine Tätigkeit im Umfeld des österreichischen Spitzensports und äußerte sich in diesem Zusammenhang ungewöhnlich deutlich zur politischen Situation im Land. Mit kritischen Worten wand er sich gegen den gesellschaftlichen Umgang während der Corona-Zeit und prangerte insbesondere die zunehmende Spaltung an.
Felix Gottwald nutzte seine öffentliche Bekanntheit, um seiner Haltung Nachdruck zu verleihen, und stellte sich damit bewusst gegen den politischen und medialen Mainstream. Seine Wortmeldungen stehen exemplarisch für Stimmen aus dem Sport, die sich nicht nur fachlich, sondern auch gesellschaftspolitisch positionieren und dabei persönliche Konsequenzen in Kauf nehmen.

„Es mag in unserem Land gerade um viel gehen, aber sicher nicht um die Gesundheit und das Wohl der Österreicher…Spaltung, Hetze, Diskriminierung – das sind die Regierungsgebote der Stunde.“

„Schäme mich für Regierung“.

Hut ab, Herr Gottwald!

Der Fußball-Zweitligist Hansa Rostock entschied sich, für das Auswärtsspiel am 27. November 2021 beim FC St. Pauli kein reguläres Kartenkontingent in Anspruch zu nehmen. Hintergrund war die am Millerntor-Stadion geltende 2G-Regel, die nur geimpften oder genesenen Zuschauern Zutritt gewährte.

Mit dieser Entscheidung positionierte sich der Verein gegen den Ausschluss eines Teils seiner Anhängerschaft und setzte ein Zeichen für die Gleichbehandlung seiner Fans.

Der Fall Joshua Kimmich machte unmissverständlich klar, dass es nicht um Gesundheit, sondern um Gehorsam ging.

Der Mittelfeldspieler vom FC Bayern München mahnte, die Ängste und Bedenken der Menschen gegenüber einer Corona-Impfung ernst zu nehmen. Gleichzeitig warnte er vor einer wachsenden Spaltung der Gesellschaft.

„Wenn wir jetzt sagen, wir haben genug aufgeklärt, jetzt müssen wir Druck ausüben, bin ich mir nicht sicher, ob das der richtige Weg ist. Und ich glaube, das wird dann zu einer noch größeren Spaltung in unserer Gesellschaft führen.“

Jeder, der Kimmich wegen seiner intelligenten und richtigen Haltung angegriffen hat, sollte sich bei ihm entschuldigen – auch Sie, Herr Merz!

Der Ex-Fußballnationalspieler Thomas Berthold hatte die Kampagne gegen den Bayern-Profi Joshua Kimmich kritisiert.

„Ich finde es unerträglich, was in dem Fall Joshua Kimmich abläuft“,

sagte der Weltmeister von 1990 der Jungen Freiheit.

„Die persönliche Gesundheit ist Privatsache und die Würde des Menschen ist das oberste Gebot im Grundgesetz.“

Gleichzeitig riet Berthold Kimmichs Kritikern, sich über Menschen mit Impfnebenwirkungen zu informieren. Das würde gegebenenfalls ihre Meinung ändern.

Der Tennisspieler Nowak Djokovich, die damalige Nummer eins der Welt reagierte zornig auf Fragen nach seinem Impfstatus:

„Es gibt immer weniger freien Journalismus und Informationen. Es geht nur noch darum, Propaganda zu verbreiten, die einer Elite dient.“

Wie wahr!

Im Januar 2022 wurde er bei seiner versuchten Teilnahme an den Australian Opens von der totalitären Regierung schikaniert, und musste letztendlich abreisen.

Australien war einmal ein freies Land…

Die mutige Studentin Julia Kicin stellte sich im Jahr 2021 an der Wirtschaftsuniversität Wien gegen die geltenden 3G-Zugangsbeschränkungen. Nachdem sie das Universitätsgebäude ohne entsprechenden Nachweis betrat und sich auf grundlegende Rechte berief, wurde sie mehrfach aufgefordert, das Gebäude zu verlassen.

Da sie dieser Aufforderung nicht nachkam, wurde schließlich die Polizei hinzugezogen. In der Folge wurde Julia Kicin aus dem Gebäude entfernt. In einem später veröffentlichten Schreiben schilderte sie ihre Beweggründe und begründete ihr Handeln mit ihrem Verständnis von Grundrechten sowie dem Anspruch auf freien Zugang zur Bildung.

Ihr Auftreten steht exemplarisch für individuellen Widerstand einzelner Studierender, die sich während der Corona-Zeit gegen Zugangsbeschränkungen im Bildungsbereich positionierten und bereit waren, persönliche Konsequenzen in Kauf zu nehmen.

Fazit

Was all diese – bei weitem nicht alle – Beispiele verbindet, ist nicht ihre Prominenz, ihre gesellschaftliche Stellung oder ihr beruflicher Hintergrund. Es ist der Mut des Einzelnen.

In einer Zeit, in der Anpassung vielfach erwartet oder sogar eingefordert wurde, haben diese Menschen widersprochen. Sie haben Fragen gestellt, Haltung gezeigt und Verantwortung übernommen – oft gegen Widerstände, Kritik und persönliche Nachteile.

Vor dem Hintergrund des Artikels 20 Absatz 4 des Grundgesetzes, der das Recht auf Widerstand gegen Bestrebungen zur Beseitigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung formuliert, kann ihr Handeln als Ausdruck zivilen Ungehorsams verstanden werden. Nicht als blinder Protest, sondern als bewusste Entscheidung, das eigene Gewissen über äußeren Druck zu stellen.

Diese Menschen sind keine Helden im klassischen Sinne. Und doch verkörpern sie das, was eine freie Gesellschaft im Kern ausmacht: Mut, Gewissen und Standhaftigkeit.

Sie sind die modernen Helden unserer Zeit.

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Vielen Dank!

Herzlichen Dank auch für bereits eingegangene Spenden.

zwei Bücher „Die großen Lügen“ (Themen: Corona, Ukraine, Klima, Sicherheit; Genre politisches Sachbuch) und „Reise zum höheren Selbst“ (Genre Ratgeber) nehme ich gerade in Angriff und sollen demnächst veröffentlicht werden. Als Basis für diese Bücher werden bestehende, diesbezügliche Artikel von mir herangezogen.
Wenn Sie in einem dem Genre entsprechenden Verlag arbeiten – oder eine entsprechende Person in einem infrage kommenden Verlag kennen, der eines meiner beiden Bücher veröffentlichen könnte, wäre ich Ihnen für Ihre Hilfe sehr dankbar.

Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln

Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

  • Ukrainekonflikt
  • Ampelkoalition
  • Corona
  • Neue Weltordnung

https://www.amazon.de/s?k=Uwe+Froschauer+Behauptungen+oder+Wahrheit&i=stripbooks

Ein anderer Bestell-Link als Amazon ist leider nicht möglich, da das Hochladen über andere Plattformen trotz wochenlangem Versuchen und unbeantworteten Anfragen mir nicht gelang.

Meine Artikel können gerne für andere Blogs oder sonstige Kommunikationsplattformen verwendet werden, soweit Inhalte nicht verändert werden, die Quelle zitiert und der Spendenaufruf beibehalten wird.

Wissen ist frei – auch wenn das manche eliteinstruierte Politiker und Journalisten anders sehen.

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Krieg als Geschäftsmodell –

Medienmacht, Geldherrschaft und die Sabotage des globalen Friedens

von Christian Hamann

1. Der Triumphzug des Militarismus

1.1 Die Frage nach den Verantwortlichen

Am Ende des Zweiten Weltkrieges waren rund 60 Millionen Tote zu beklagen. Die logische Konsequenz bestand in der Gründung der Vereinten Nationen (UNO) und dem großen Versprechen ihrer Charta, „die Menschheit von der Geisel des Krieges zu befreien“. Doch bis heute, nach 81 Jahren, ist die Welt diesem Ziel keinen Schritt nähergekommen.

Die Schuld an diesem Totalversagen tragen Personenkreise mit maßgeblichem Einfluss auf die Politik der alliierten UNO-Gründungsmitglieder. Nach der klaren Warnung Präsident Dwight D. Eisenhowers vor dem wachsenden Einfluss des MIC, des Militärisch-industriellen Komplexes aus hohen Militärs sowie Vertretern der Rüstungsindustrie und der Politik im Januar 1961 hatte die Chance und Notwendigkeit bestanden, den kriegstreibenden Einfluss dieses Interessenklüngels nachhaltig abzustellen. Der seitherige Stillstand bei der weltweiten Durchsetzung gewaltfreier Konfliktlösungen lässt sich hauptsächlich auf dieses Versäumnis zurückführen. Denn dauerhafter Frieden würde mit dem Geschäftsmodell des MIC oder besser MIFC (mit F für den Finanzsektor) kollidieren.

Zwar bietet die UNO eine Bühne der Diplomatie und des Völkerrechts, doch ihren Resolutionen und Einsätzen fehlt es an Durchsetzungskraft. Die Praxis der Weltorganisation hat gezeigt, dass es verschiedenen Charta-Artikeln an Ausschärfung fehlt, um als Instrumentarium für friedliche Konfliktlösung tauglich zu sein. Vor allem besteht zwischen drei rechtlichen Kernprinzipien dringender Klärungsbedarf ihrer Priorität, indem zwischen ihnen eine Anwendungsrivalität vorliegt. Streitpunkt ist der Souveränitätsanspruch nach Artikel 2, der im Konflikt mit dem Selbstbestimmungsrecht nach Artikel 1 steht und ebenso mit dem Recht auf Selbstverteidigung nach Artikel 51. https://www.frieden-freiheit-fairness.com/blog/die-schuld-der-uno-am-terrorismus

Obwohl diese Lücken und Schwachstellen der Charta bereits Millionen von Menschleben in bewaffneten Konflikten gefordert haben, sind vernünftige Konsequenzen ebenso unterblieben wie im Falle der ungebremsten Aktivitäten des MIFC. Eine gründliche Analyse, systematische Nachbesserung und ein begleitendes Reformpaket sind überfällig. 

1.2 Ein Markt für gewaltsame Lösungen

Die mangelhafte Durchsetzungskraft des UNO-Friedensinstrumentariums hat eine wachsende Marktlücke für gewaltsame Konfliktaustragung geöffnet. Das Geschäft mit dem Tod wurde im 20. Jahrhundert zu einem der lukrativsten und ist dabei, seine Profite im 21. auf neue Höhen zu treiben. Seine inhärente Logik ist nicht auf Konfliktbeilegung programmiert, sondern auf Dauerpolarisierung und Kriegsausweitung.

Das System wird von einer Symbiose aus drei Kräften gebildet. Bei diesen handelt es sich um erstens die Geldherrschaft des Finanzsystems, zweitens die geopolitischen Interessen des Militärisch-Industriellen-Finanz-Komplexes (MIFC) und drittens die Möglichkeiten der Meinungsformung durch die Mainstream-Medien. Letztere versagen schon lange in ihrer Wächterfunktion für Freiheit und Demokratie, indem sie nicht vorrangig die Interessen der Bürger schützen, sondern die der Kriegsprofiteure. Dies geschieht u.a. durch Informationsfilterung (siehe Punkt 3), Tabus und andere psychologische Mittel, darunter Verängstigung und das Erzeugen von Schuldgefühlen.

1.3 Historie der Geldherrschaft und des MIFC

Die moderne Triebfeder des Krieges ist das Ergebnis historischer Automatismen. Schon der Verfasser der US-Unabhängigkeitserklärung, Thomas Jefferson, warnte vor der existenziellen Bedrohung durch den unkontrollierten Einfluss der Finanzinstitute und eines ausufernden Militarismus. Beide Gefahren stehen in einem engen Zusammenhang mit unkontrollierter Machtexpansion.

  • 1600 (Die Geburtsstunde des Konzern-Militarismus): Königin Elisabeth I. verleiht der East India Company exklusive Hoheitsrechte. Als größte Aktiengesellschaft der Geschichte unterhielt sie eine Privatarmee, die zeitweise doppelt so groß war wie die des britischen Staates – der Prototyp des kommerzialisierten Krieges.
  • 1913 Die Institutionalisierung: Mit dem Federal Reserve Act wird in den USA der US-Dollar eingeführt und das Recht, neues Geld aus dem Nichts zu schaffen, in die Hände privater Großbanken gelegt.
  • 1917 Der profitgetriebene Kriegseintritt: Im Ersten Weltkrieg vermittelt und finanziert das Bankhaus JP Morgan gigantische US-Waffendeals mit Frankreich und Großbritannien. Um den Kriegseintritt der zuvor pazifistischen USA abzusichern – und damit die Rückzahlung der Kredite zu garantieren – nimmt Morgan zusammen mit anderen Bankern Einfluss auf führende Zeitungen, um sie in Werkzeuge der Kriegspropaganda zu verwandeln. Olga Koulisis, Organizing Minds …, in The Journal of the Gilded Age and Progressive Era Cambridge 2024 Der Versailler Vertrag und die spätere, ebenfalls von westlichen Banken mitfinanzierte Karriere Adolf Hitlers stehen in ursächlichem Zusammenhang mit dieser verhängnisvollen Dynamik.
  • Lend-Lease und die in Kauf genommene Supermacht: Das Lend-Lease-Gesetz von 1941 hob die Rüstungsproduktion auf ein historisches Maximum. Die Belieferung der Sowjetunion mit Kriegsmaterial zur Niederwerfung Nazi-Deutschlands durch die USA und Großbritannien schoss jedoch im Interesse der Geschäftsprofite über das Ziel hinaus. Neben Waffen gelangten auch Maschinen für deren Produktion und Fahrzeuge (u.a. 400.000 LKW) in die Hände des stalinistischen Regimes.https://docslib.org/doc/2902487/national-suicide-military-aid-to-the-soviet-union Nach dem Krieg und bis 1947 wurden die Lieferungen für moderne Produktionsanlagen für zivile Güter fortgesetzt, die teilweise auch für die Waffenproduktion geeignet waren (dual use). Damit wurde der Aufstieg der UdSSR zur rivalisierenden Supermacht sehenden Auges unterstützt. Danach schalteten die Medien schlicht von Freund auf Feind und behandelten den Kalten Krieg wie einen unverhofften Schicksalsschlag. Eine wirksame Kritik an der Rüstungslobby und ihrer Beihilfe zur Hochrüstung der nun – vorhersehbarer Weise – gegnerischen Sowjetunion blieb jedoch aus. Wie so oft lag das an mangelhafter Information der Bürger. Die amerikanische Bevölkerung war auch psychologisch nicht auf solche Kritik vorbereitet, denn die Medien hatten es während des Krieges versäumt, zwischen Freundschaft und einem rein strategischen Bündnis gegen einen gemeinsamen Feind zu unterscheiden. Während der gesamten Kriegsdauer und schon davor war der brutale Diktator Stalin in den Medien der gutherzige „Uncle Joe“.

Die 1949 gegründete NATO garantierte die Fortsetzung der Rüstungsgeschäfte. Ihr erster Generalsekretär, Lord Ismay, erklärte in einer Stunde der Aufrichtigkeit die wahre Zweckbestimmung des Bündnisses, nämlich „die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten zu halten“. Die Eindämmung des Kommunismus war für die MIFC- und NATO-Militaristen ein nützliches Lippenbekenntnis, während Waffendeals und Dauerpolarisierung innerhalb Europas die tatsächlichen Grundlagen für ihre einträglichen Posten und Einkünfte bildeten.

Nach der Auflösung der UdSSR 1991 wurde die historische Chance einer echten europäischen Einigung mehr mutwillig als fahrlässig vertan. Denn der Einschluss Russlands war und ist bis heute eine für Europa überlebensnotwendige Aufgabe, nicht anders als sie Victor Hugo bereits 1849 auf dem Pariser Friedenskongress vorgeschlagen hatte. In demselben integrativen Geist hatte Wladimir Putin 2001 in seiner Rede vor dem deutschen Bundestag die Vision einer freien Gemeinschaft von Lissabon bis Wladiwostok vorgestellt.

Doch mit der NATO-Osterweiterung ab 1999 unter Bruch klarer mündlicher Zusagen und mit der systematischen, geschäftseinträglichen Hochrüstung der Ukraine ab 2014 zur stärksten Militärmacht Europas haben sich die Militaristen durchgesetzt – und die Worte Lord Ismays zynisch bestätigt. Denn „die Amerikaner drinnen“ zu halten bedeutete, die Interessen des MIFC zu wahren.

2. Das System instrumentalisiert Konflikte

2.1 Verschleppte Kriege

Dass die Betreiber des Systems Kriege nicht zu beenden, sondern künstlich zu verschleppen trachten, zieht sich wie ein roter Faden durch die Moderne. Ein Krieg ist für das Finanzkapital und die Rüstungsindustrie dann profitabel, wenn er Planungssicherheit bietet. Ein schnelles diplomatisches Ende ist aus dessen Sicht ein „Risiko“ – so plastisch erlebt, als George W. Bush im Dezember 2001, 2 Monate nach Beginn des Afghanistankrieges, das definitive Kapitulationsangebot der Taliban ausschlug. Nicht nur seine Familie profitierte von der erfolglosen Verschleppung bis zum August 2021. Das Funktionieren von Langzeitkriegen lässt sich an weiteren Beispielen aufzeigen:

2.1 Der Koreakrieg (1950–1953)

Hier scheiterte der Friedensvorsatz der UNO-Charta das erste Mal krachend. Die US-Regierung ignorierte und duldete massive, vom amerikanisch aufgerüsteten südkoreanischen Syngman-Rhee-Regime ausgehende Grenzprovokationen, die bereits vor dem offiziellen Kriegsausbruch 100.000 Todesopfer forderten. https://archive.org/details/KoreanWarTheBruceCumings/mode/1up

Als der Norden im Juni 1950 den Konterangriff startete, rollte seine Logistik auf den amerikanischen Studebaker-LKWs, die die Sowjetunion aus den Lend-Lease-Überschüssen des Zweiten Weltkriegs überlassen hatte. Gleichzeitig kämpften chinesische Truppen mit US-Waffen (Thompson, Springfield), die sie den im Bürgerkrieg unterlegenen Truppen Chiang Kai-sheks abgenommen hatten. Der Westen kämpfte in Korea also gegen seine eigenen, zuvor profitabel exportierten Waffen.

2.2 Der Ukrainekrieg (Ab 2022)

Der Ukrainekrieg folgt ebenfalls einem Profite maximierenden Muster. Die westlichen Rüstungshilfen fließen in Wahrheit als kommerzielle Großaufträge direkt zurück an die heimische Verteidigungsindustrie, um abgegebene Altbestände durch modernste, teurere Systeme zu ersetzen. Transnationale Vermögensverwalter wie BlackRock, Vanguard oder State Street – historisch die größten Anteilseigner der führenden Rüstungsschmieden (Lockheed Martin, RTX, Rheinmetall) – erleben eine historische Aktien-Rallye. Dieselben Finanzinstitute positionieren sich bereits über exklusive „Wiederaufbaufonds“ für die Zeit danach: Erst verdient das Kapital an der Zerstörung, danach am Aufbau und an der Privatisierung der Infrastruktur des hochverschuldeten Landes. Wie der damalige Raytheon-CEO Greg Hayes bereits im Januar 2022 offen vor Investoren erklärte, stellen die Spannungen in Osteuropa eine hervorragende „Gelegenheit für internationale Verkäufe“ dar. Der MIFC hat sich hier Verträge und Planungssicherheit bis weit in die 2030er Jahre gesichert.

2.3 Die psychologischen Verschleppungsstrategien von Vietnam bis Gaza

Kriege wie in Vietnam (20 Jahre) oder im Irak (9 Jahre) schleppten sich so lange hin, weil das Militär auf psychologischem Gebiet systematisch versagte. Das Muster blieb gleich: Der Westen bewaffnet und trainiert angeblich pro-westliche Rebellen oder Regierungstruppen. Deren rücksichtsloser, brutaler Umgang mit der Zivilbevölkerung treibt die leidenden Menschen jedoch direkt in die Arme der Aufständischen. Im Westen führt dies zu einer künstlichen, lähmenden Spaltung: Linke Bürger solidarisieren sich aus Empathie mit den Opfern, während Konservative eine härtere militärische Gangart fordern. Der daraus resultierende politische „Kompromiss“ ist eine militärisch sinnlose Tröpfchendosierung von Waffen, die den Krieg über Jahrzehnte unentschieden hält – ein Desaster für die betroffenen Nationen, aber eine endlose Goldgrube für den MIFC.

3. Das Versagen der Medien

3.1 Zensur und Schönfärbung

Diese Art der Kriegsverschleppung würde unter Bürgerprotest umgehend abgestellt werden, wenn die Mainstream-Medien ihre verfassungsmäßige Rolle als Wächter der freiheitlichen Zivilisation wahrnehmen würden. Doch tun sie das bereits seit dem Spanisch-Amerikanischen Krieg (1898-1899) und anschließenden Philippinisch- Amerikanischen Krieg nur mit großen Einschränkungen. https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/geschichte/amerikas-sundenfall-1749625.html

Stattdessen agieren sie als integraler Bestandteil des Systems. Durch eine doppelte Informationsfilterung – erst durch Militär und Geheimdienste, dann durch die Oligopolle der Nachrichtenagenturen – wird die Berichterstattung einer permanenten Schönfärbung und Zensur unterzogen.

Sobald systembedrohliche Skandale ans Licht kommen, greift ein verlässlicher medialer Bremsmechanismus, wie die US-amerikanische Zeitgeschichte in zwei historischen Untersuchungen beweist:

3.2 Das Church-Committee (1975–1976)

Als der Investigativjournalist Seymour Hersh Ende 1974 aufdeckte, dass die CIA im Inland illegal US-Bürger und die Antikriegsbewegung ausspionierte (Operation CHAOS), gründete der Senat die Church-Kommission. Doch je tiefer der Ausschuss grub und illegale Attentatspläne sowie das COINTELPRO-Programm des FBI ans Licht brachte, desto stärker schwenkten die Leitmedien auf ein Abblocken der mehr als berechtigten Kritik an staatlichen Institutionen ein. Sie übernahmen das National Security Framing und warfen Senator Frank Church vor, er würde die CIA „kastrieren“ und das Land im Kalten Krieg wehrlos machen.

Als der CIA-Stationschef Richard Welch im Dezember 1975 in Athen von Terroristen ermordet wurde, nutzten Medien und Regierung dies trotz fehlender Kausalität für eine massive Kampagne: Die „Enthüllungs-Hysterie“ der Presse habe Welchs Leben auf dem Gewissen. Dieser mediale Umschwung entzog der Kommission den öffentlichen Rückhalt; der Abschlussbericht wurde weichgespült, und die neu eingerichteten parlamentarischen Kontrollgremien blieben zahnlos.

3.3 Die Iran-Contra-Affäre (1986–1987)

Als im November 1986 aufflog, dass die amerikanische Regierung mit CIA-Hilfe im Irakisch-Iranischen Krieg beiden Parteien Waffen verkauft hatte, um mit den Erlösen die rechtsgerichteten Contra-Rebellen in Nicaragua zu finanzieren, schützten die Medien das System durch gezielte Personalisierung. Sie spielten die Inszenierung des CIA-Offiziers Oliver North als den zentralen Akteur durch das Gericht mit und präsentierten ihn im Stile einer Seifenoper als patriotischen Außenseiter. Damit lenkten sie erfolgreich vom Kernproblem ab – dem Bruch der Verfassung durch Regierung und Geheimdienste. Um die CIA-Führung, Präsident Ronald Reagan und Vizepräsident George H. W. Bush zu schützen, übernahmen die Medien das Narrativ, es seien lediglich ein paar „außer Kontrolle geratene Mitarbeiter“ gewesen.

Schlimmer noch: Als Journalisten wie Robert Parry und später Gary Webb (1996, Dark Alliance) detailliert nachwiesen, dass die von der CIA unterstützten Contras tonnenweise Kokain in die USA schmuggelten, um ihren Krieg zu finanzieren, starteten die New York Times, die Los Angeles Times und die Washington Post nicht etwa eigene Recherchen, sondern eine massive Kampagne zur Zerstörung von Webbs Glaubwürdigkeit. Das systemische Verbrechen wurde erfolgreich begraben; die juristische Aufarbeitung zog sich hin, bis George H. W. Bush am Heiligabend 1992 die Hauptbeschuldigten kurz vor ihrer Verurteilung begnadigte.

4. Missachtung psychologischer Grundregeln

4.1 Israels kontraproduktive Militärstrategie

Während Israel 1967 und 1973 gegen mehrere arabische Staaten gleichzeitig innerhalb von 6 bzw. 19 Tagen grandios gesiegt hat, gelingt jetzt gegen die Terrorgruppen Hamas und Hisbollah kein abschließender Erfolg. Wie bei den amerikanischen Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan liegen dem Misserfolg gravierende Fehler auf der psychologischen Ebene zugrunde. Eine Steigerung liegt darin, dass die jetzige israelische Führung dem Kernfehler nun den Rahmen einer Militärstrategie gegeben hat. Diese Dahiya-Doktrin sieht vor, in Gebieten, von denen aus auf Israel geschossen wird, zivile Infrastruktur und Wohngebäude in großem Umfang zu zerstören – angeblich zur Abschreckung.

Die Mainstream-Medien haben diese Antistrategie jedoch vor konzeptioneller Wahrnehmung und Kritik abgeschirmt. In den 2 Jahren vom Massaker am 7. Oktober 2023 bis zum Waffenstillstand am 10. Oktober 2025 hat keine der großen nordamerikanischen oder europäischen Nachrichtenagenturen über die Dahiya-Doktrin berichtet, während deren destruktive Resultate in derselben Zeit die Schlagzeilen dominiert haben. https://www.frieden-freiheit-fairness.com/blog/eine-militaerdoktrin-gefaehrdet-die-befreiung-der-iranischen-nation

Auch wenn die Einsätze angekündigt wurden, kamen Zehntausende von Zivilisten ums Leben. Der Reputationsschaden für Israel und den Westen ist gigantisch, wie u.a. der Anstieg antisemitischer Übergriffe zeigt. Die Islamisten konnten die klaffende Informationslücke mühelos mit eigener Propaganda füllen.

4.2 Die Strategie der Islamisten

Das Versäumnis der Medien wiegt doppelt schwer, indem auch die Erläuterung der Gegenstrategie unterblieb, die fanatische Islamistenführer unter Ausnutzung der Dahiya-Doktrin anwenden. Im Sommer 2024 schrieb der Hamas-Chef Yahya Sinwar (der Planer des Massakers vom 7. Oktober) an seine Komplizen in Katar: „We have Israel right where we want them“ („Wir haben Israel genau da, wo wir es haben wollen“). Sinwar bestätigte damit, dass die zerstörerische Dahiya-Strategie Israels exakt dem Kalkül der Islamisten entspricht: Die muslimische Bevölkerung leidet und die Islamistenführer profitieren von den Wogen der Sympathie und Unterstützung, die ihnen nach entsprechenden Medienberichten zuteilwerden.

Militante Führer wie die Mullahs in Teheran verfolgen mit Fanatismus das Ziel der weltweiten Verbreitung eines radikalen Islam; ihre eigene Bevölkerung betrachten sie als Werkzeuge, die man in der Verpackung eines edlen Märtyrertums kalt opfert. Als Donald Trump oder Benjamin Netanyahu dem Regime in Teheran mit der Zerstörung von Kraftwerken und ziviler Infrastruktur drohten, zeigte das, dass sie nicht hinreichend aus den Katastrophen von Somalia bis Afghanistan gelernt haben. Man kann Islamisten keinen größeren Gefallen tun als mit einem zeitlich verschleppten Krieg, der viele zivile Opfer fordert.

4.3 Kampf der Kulturen statt kulturelle Annäherung

Diese Strategie funktioniert seit dem Libanesischen Bürgerkrieg (1975-1995), als die europäischen Staaten außer den verfolgten Christen auch Moslems aufzunehmen begannen. Damit beschleunigte sich die Ausbreitung eines radikalen, reformresistenten Islam im (Un)Geist der 1928 gegründeten Muslim-Bruderschaft, indem diese den bewaffneten Dschihad mit Propaganda kombiniert. Teheran gilt als Koordinationszentrum.

Nach dem Libanesischen Bürgerkrieg haben die permanent unentschiedenen, vom MIFC in die Länge gezogenen Kriege im Nahen Osten vom Irak bis Afghanistan für das Leiden unter den Zivilisten gesorgt, welches die Flüchtlingsströme antreibt. Das medial vermittelte emotionale Ambiente im Westen sorgt für breite Sympathien für die Opfer und kommt auch den Terroristen zugute.

Dagegen werden Reformbewegungen im Orient, die die Spannungen zwischen den Kulturen abbauen könnten, von der westlichen Politik im Stich gelassen oder aktiv zerstört

. – Die wegweisenden Reformen Atatürks von 1924/1926 mit ihrer Abschaffung der Scharia in der Türkei können mangels effektiver Verteidigung heute unter Erdogan wieder aufgeweicht werden. Auch an dieser Beschädigung der Kompatibilität zwischen dem Westen und dem Orient tragen die Mainstream-Medien eine erhebliche Mitschuld, indem eine ehrliche Debatte über den Islamismus unter Verwendung von Totschlagwörtern wie „Islamophobie“ tabuisiert wird. Dieselbe unaufrichtige Schweigemauer ist es auch, die die endlose Verschleppung der Kriege, die selbstzerstörerische Spaltung der westlichen Gesellschaften in Linke und Konservative sowie das Migrationschaos vor der dringend notwendigen Kritik abschirmt.

Indem eine ideologische Verteidigung des westlichen Wertefundaments in den Medien kaum stattfindet, sehen sich Islamisten zu expansionistischen Zukunftsentwürfen ermutigt. Der türkische Präsident Erdogan erklärte im November 2024 auf einer Islamkonferenz:

„Der Fortschritt des Westens – errichtet auf Blut, Tränen, Massakern, Völkermord und Ausbeutung – hat vorübergehend die Oberhand gewonnen […]. Es wird ein Tag kommen, früher oder später, an dem die Ära des Fortschritts, die das Heilige und Menschliche ausklammert, geschlossen wird, und während die westliche Zivilisation mit großem Getöse zusammenbricht, wird unsere Zivilisation […] sich noch stärker erheben.“ https://www.memri.org/tv/turkish-president-erdogan-western-civilization-will-collapse-we-will-flourish

Das Problem unsolidarischer, voreingenommener Medien wurde bereits von den Gründervätern der USA wie Thomas Jefferson erkannt, doch eine strukturelle Lösung wurde bis heute aufgeschoben.

5. Lösungswege

5.1 Konsequente Gewaltenteilung 

Diese Lösung erfordert keine Erfindung neuer demokratischer Prinzipien, sondern lediglich die konsequente Anwendung eines bewährten Instruments der Demokratie, der Gewaltheilung.

In den vergangenen 250 Jahren hat sich der Informationssektor faktisch als vierte Gewalt etabliert, die jedoch unter dem Einfluss eines Oligopols großer Nachrichtenagenturen steht, die mit selektiver Informationsfilterung die öffentliche Meinung manipulieren.

Wenn verhindert werden soll, dass die freiheitliche Zivilisation durch autoritäre Gesellschaftsmodelle ersetzt wird, muss der faire Markt der Meinungen auf der Grundlage ungefilterter Informationsflüsse wiederhergestellt werden. Dazu bedarf es einer demokratischen Kontrolle und Strukturierung des Nachrichtenwesens. Erst eine konsequent den Bürgern und der Wahrheit verpflichtete Berichterstattung entzieht den Militaristen die psychologische Deckung und beseitigt damit das Haupt-Hindernis auf dem Weg zur Befreiung der Menschheit von der Geisel des Krieges.

5.2 KI als Retter

Für diese Reform ist es allerhöchste Zeit. Während eine nicht manipulierte KI im Informationssektor exakt die wahrheitsgebundene, faire und das Leben achtende Berichterstattung überwachen kann, lässt sich eine manipulierte für jede Form von perfidem Betrug und menschenverachtender Gewalt missbrauchen. Destruktive Pioniermodelle breiten sich bereits aus, u.a. Bot-Farmen, die politische Debatten verfälschen.

Die anstehende Systemreform muss den bereits angekündigten gigantischen Investitionen in den Ausbau der KI zuvorkommen und die demokratische Kontrolle über diesen ultimativen Machtapparat sicherstellen. – Exakt auf dieser Ebene entscheidet sich jetzt die seit den Anfängen der Zivilisation währende Auseinandersetzung zwischen Destruktion und Aufbau, Betrug und Aufrichtigkeit.

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zwei Bücher „Die großen Lügen“ (Themen: Corona, Ukraine, Klima, Sicherheit; Genre politisches Sachbuch) und „Reise zum höheren Selbst“ (Genre Ratgeber) nehme ich gerade in Angriff und sollen demnächst veröffentlicht werden. Als Basis für diese Bücher werden bestehende, diesbezügliche Artikel von mir herangezogen.
Wenn Sie in einem dem Genre entsprechenden Verlag arbeiten – oder eine entsprechende Person in einem infrage kommenden Verlag kennen, der eines meiner beiden Bücher veröffentlichen könnte, wäre ich Ihnen für Ihre Hilfe sehr dankbar.

Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln

Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

  • Ukrainekonflikt
  • Ampelkoalition
  • Corona
  • Neue Weltordnung

https://www.amazon.de/s?k=Uwe+Froschauer+Behauptungen+oder+Wahrheit&i=stripbooks

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Wissen ist frei – auch wenn das manche eliteinstruierte Politiker und Journalisten anders sehen.

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Die 80er – Ein Jahrzehnt zum Vergessen?

Wehmütiges von Werner Roth

„Wer sich noch an die 80er erinnern kann, der hat sie nicht erlebt.“ Um diesen, in westlichen Gefilden, leidlich populären Spruch über das Jahrzehnt des Höhepunkts der westlichen Macht und Dekadenz wirklich zu verstehen, sollte man um 1960 herum geboren worden sein.

Denn als Kern-Boomer konnte man die 80er in seiner individuellen Blütezeit erfahren, im Alter zwischen Volljährigkeit und Mitte dreißig. Das ist der Lebensabschnitt, in dem wir Menschen auf dem Höhepunkt der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit sind. Die Spitzenleistungen in Sport, Wissenschaft, Kunst und Kultur mögen hier als Beleg dienen. Jung war schon immer auch wild. „Feiern, Saufen, Kiffen, Vögeln. Wos ma hoid so mocht, wemma jung is.“

Klar lebten auch jüngere und ältere Menschenwesen in diesem Jahrzehnt, doch deren Rezeption war eben aus einer ganz anderen Perspektive. Der Blick auf die Welt und die Wahrnehmung unterliegen nun mal auch altersspezifischen Gegebenheiten. Im Hinblick auf das „Party-Jahrzehnt“ gilt dies darüber hinaus noch strikt abgegrenzt durch die Mauer. Nein, nicht die Brandmauer, die mit dem Schießbefehl.

Das Jahrzehnt begann unmerklich und als reine Fortschreibung des Bisherigen und endete spektakulär im Finale furioso des Mauerfalls mit einem Massenglücksrausch sondergleichen. „Das gibt’s nur einmal. Das kommt nicht wieder. Das ist zu schön, um wahr zu sein. …“. Nein, nix Nazi, das Lied ist von 1931 mit jüdischem Odeur …

Der Kater folgte auf den Fuß und gebar die Verklärung der Vergangenheit. Die „Ostalgie“ zeigte sich schnell trotzig gegenüber den Invasoren aus Glücksrittern, Spekulanten und Beutelschneider, wohingegen die „Westalgie“ erst heutzutage massiv aufflammt. Der Psychologe Stephan Grünwald erklärt dieses Phänomen als Sehnsucht nach der Bonner Republik, die für viele Westdeutsche „das verlorene Auenland, eine Insel des kleinen Wohlstands und der Stabilität“ gewesen ist.

Nix gibt’s ohne sein Gegenteil.

Der Zeitgeist im „Imperium der Lügen“ der 80er wurde zunehmend stärker bestimmt von Ambiguität. Einerseits herrschte eine Leichtigkeit, eine Unbeschwertheit und Beschwingtheit beim Großteil der Westler, wie wohl noch nie zuvor in einer Gesellschaft. Anderseits war da dieses ungewisse Gespür für das Morbide, das den Odem des Untergangs in sich trug. Irgendwo dazwischen wurschtelte ein Kabarett umanand, mit zwei „t“, das Satire massentauglich machte.

In Musik und Mode, also der Jugendkultur, gab es einen letzten kreativen Aufschwung. Wiewohl der Ideenreichtum in vielen Feldern einen Höchstwert erreichte. Dazu kam der Eindruck, all die Fortschritte in Technik und Gesellschaft vereinen sich auf magische Weise zu einer alles überstrahlenden Zukunft in Wohlstand und Wohlgefallen.

Den Gegenpol bildete die explosiv wachsende Gemeinde des „schwarzen Blocks“, der schwarz gekleideten, düster blickenden und Depri-Sound konsumierenden „New Waver“, Gothics und ähnlichem „Gesocks“. Die feierten aber trotzdem mit am ausgelassensten den Tanz auf dem Vulkan, oder gerade weil ein mulmiges Gefühl hochkochte. Motto: „Die fetten Jahre sind bald vorbei.“

Was macht gerade diesen Zeitabschnitt zu etwas besonderem?

Kein Ereignis, kein Phänomen, keine Entwicklung geschieht isoliert nur für sich. In der Nachkriegszeit sprossen im Wirtschaftswunderwesten die ersten Triebe des neuen Zeitgeists und so manches entwickelte sich gar prächtig. „Wei, ois hängt mit oim zsamm!“

Die Jugendkultur war so ein Phänomen. Die Jugend wurde zwar schon immer gefeiert, aber nie so zum anbetungswürdigen Zustand verklärt, wie nach dem großen Krieg. Die „Weisheit“ der „alten weißen Männer“ schien doch soeben die schlimmste Katastrophe der Zivilisation nicht verhindert, sondern noch eher angeschoben zu haben und „die Jugend“ hatte einen Schuldigen. Das ging weit über die üblichen Generationenkonflikte hinaus.

Es geschah verdammt viel durch und nach dem Krieg mit der politischen Plattentektonik, während die Dinge im Erdmantel der Geschichte weiter ihren Gang gingen. Die Oberflächentektonik wird zwar durch den Untergrund wesentlich beeinflusst, umgekehrt gilt das kaum.

Kein Lebensbereich blieb verschont vom Willen zur Veränderung.

Gerade in der Politik wurde vieles in Frage gestellt. Alte Autoritäten wurden vom Sockel gestürzt. Neues installiert. Das galt für die ganze Welt. Man denke an die Ent-Kolonialisierung, die Etablierung eines kommunistischen Ost-Blocks, die rebellischen Jugendbewegungen im Westen.

Wissenschaft und Technik schienen den Himmel auf Erden zu verheißen. In den 60ern träumte man sogar von atomgetriebenen Staubsaugern und ähnlichem Kokolores. Nehmen Sie die Sci-Fi-TV-Serien wie das legendäre Raumschiff Enterprise mit Spock, Pille und Captain Kirk. Diese Utopie-Vorstellung teilte praktisch die ganze Weltbevölkerung, wie der globale Erfolg bis heute aufzeigt.

Mit Beginn der 70er wurde das Jahr 2000 als ultimativer Startpunkt einer paradiesischen Zivilisation herbeiphantasiert, mit einer maximal 3-Stunden-Arbeitswoche, fliegenden Autos und Schönheit und Glück für jede und jeden. Die totale sexuelle Freiheit mit bislang unerreichbarer Lustbefriedigung selbstverständlich inkludiert. Quasi ein ewiger Orgasmus. „Do koost mi gean hamm. I wui mai Ruah. Soi de Chakren schlackern lassn wea wui…“

Eine alte Weisheit: „Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, finde heraus, wen du nicht kritisieren darfst.“

Die Altvorderen in der Antike hatten sich auch schon echauffiert über die verdorbene, aufmüpfige und ungehorsame Jugend, doch nun, mit Sex, Drugs & Rock’n Roll, schien die Quertreiberei der Nachwachsenden Grenzen im Verhalten zu sprengen, die die Zivilisation insgesamt beschädigten.

Wenn zu viele ihren Verhaltenskodex an den Vorbildern der Rockstars ausrichten, also einer grenzenlosen Freiheit ohne Rücksichtnahme oder gar Demut, dann ist das Tor der Hybris sperrangelweit offen. Diese damalige „haute volée“ wurde auch als „Jet Set“ bezeichnet. James Bond, Gunter Sachs, Rockstars und andere waren die Rollenikonen dieser „abgehobenen“ Klasse. Sie gaben die Vorhut für unsere heutige Gesellschaft voller Selbstdarsteller und Selfie-Video-„Stars“.

Den Boden endgültig bereitet für die letzte große Demolition-Party in den 1980ern haben dann die Punks zum Ende der 70er. „No Future!“ krakeelte es durch die Gassen und verschreckte das Establishment und „die Braven“ zutiefst. Wenn wir als Gesellschaft so weitermachen, dann war‘s das. So der Sinn der Parole. Ironischerweise kam das nicht vom großen Vorlagengeber USA, sondern aus „good ol‘ England“, das seine geistig-moralisch-zivilisatorische Kaputtheit im Outfit und der Attitüde der Punks widergespiegelt sah.

Denn spätestens nach WK II läuft alles ab unter der „Amerikanisierung“ der Welt, was die Entwurzelung der Menschen zur Folge hatte und hat. Das ist das gewaltigste Unheil, das in der neueren Geschichte geschehen ist, wobei die Gehirnwaschsystematik in seiner Subtilität überwiegend unsichtbar bleibt. Die bis Ende der 80er hinter der Mauer Lebenden blieben davon weitgehend verschont und haben, gut zu erkennen, bis heute eine deutlich andere Sicht auf die Welt.

Das (Unter)Bewusstsein ist das Schlachtfeld.

„Der Fokus lag insbesondere auf der jungen „Babyboomer“-Generation, die die intensivste und umfassendste Konditionierung aller Generationen in der Geschichte erdulden musste.“ So formuliert das Alex Krauss präzise und treffend. Ziel war die Indoktrinierung der Bevölkerungen mit dem bis heute wiedergekäuten Mantra im Westen: Wir sind „die Guten™“!

Von wegen Freiheit. Wer oder was ist denn in den USA wann frei? Da ist jedermann so eingezwängt in teilweise abstruse Konventionen, dass das der Selbstbeschreibung des „Land of the free“ nur noch Hohn spottet. Nicht nur die nicht-reichen Nicht-Weißen können davon ein Lied singen.

Auch bei den (noch) wohlhabenden WASPs, den White Anglo-Saxon Protestants, wird die Art des Sakkos schon zum Distinktionsmerkmal erster Güte. „Keep up with the Joneses“ ist da das Leitmotiv für alle, dicht gefolgt von „That’s the law“ für Ausflüchte jeder Art.

Die gesamte US-Gesellschaft ist in allem so dermaßen tiefgehend militarisiert und/oder kriminalisiert im Denken und Verhalten, dass das zum Nationalcharakter wurde. Schon die Manie alles in Abkürzungen zu pressen ist Army-Denk in Potenz. Das unkritische Nachplappern jeder noch so hohlen Anweisung von oben. Der Zinnober um alles mit Orden und Bling-Bling. Eine in Beton gegossene ultra-strenge Hierarchie, die bis in die letzte Faser verinnerlicht ist. „That’s America“.

„It’s the economy, stupid!“

Die Entwicklung in den für die Weltläufte wesentlichen Feldern, verläuft in einer asymptotischen Grenznutzenlinie, die in den 80ern überall stark abflachte. Diese ist kennzeichnend für alle relevanten Bereiche. Ob politisch, wirtschaftlich, technologisch, naturwissenschaftlich, kulturell, ideologisch, moralisch, und und und.

Aber besonders der materiellen Produktivität näherte sich die asymptotische Grenznutzenlinie unabwendbar weiter ans Limit heran. Dadurch rückte der Finanzsektor in den Focus. Hier konnte man phantastische immaterielle Gewinne erzielen. Bekanntlich sind der Phantasie ja keine Grenzen gesetzt.

Fast im Gleichklang mit den Börsenkursen ging hingegen die Kurve des Wahnsinns und der Blödheit, exponentiell seit dem Mauerfall, nach oben. Zunächst noch überschaubar und dann mit Corona in die Endphase.

Wie und ob sich das in Wohlgefallen auflöst? Es dürfte noch spannend werden, das zu erleben.

Glauben Sie vornehmlich an das, was man nicht glauben darf.

Den ganzen heutigen Irrsinn gab‘s schon mal entspannt und locker vor gut 40 Jahren. Gerade in der Jugendkultur. Die Schickimicki-Gesellschaft mit ihrem exaltierten Hedonismus war da mal wieder ganz vorne dabei beim Zeitgeist („Kir Royal“, P1, Parkcafe).

Das was wir jetzt alle erleben dürfen, ist eine vollkommen aus dem Ruder gelaufene, seichte, geschmack- und humorlose, dümmliche Wiederauflage des 80er-Jahre-Lifestyles mit seiner Schrillheit und Überdrehtheit. Eine Verballhornung ohne Esprit, Witz und jeglicher Selbst-Ironie im offenkundigen Niedergang der Macht des „Imperium der Lügen“. Da bleibt aus Selbstschutz nur, spöttisch drüber zu lachen.

Auch wer, wie, auf wen, warum scharf ist, ging und geht den Veteranen der 80er – Verzeihung, der flache Witz muss jetzt sein – am Arsch vorbei. Diese exorbitante Emporhebung der geschlechtlichen Lustbefriedung zur genehmen Selbstdarstellung in „diesem unserem Land“ finden viele bloß noch zum Übergeben abartig.

Wer sich hier an die wunderbar ent- und überspannten 80er erinnern kann, dem wird da ganz wehmütig… Klingt blöd, aber es muss trotzdem raus: So Einige haben diesen Untergang schon damals vorausgesehen. No Future!

Die westliche Welt lebt weiter in ihrer Fantasiekonstruktion – bis sie gewaltsam daraus vertrieben wird.

Politisch wurden die Weichen neu gestellt durch Kohls „geistig-moralische Wende“, Thatchers Plattmachen der britischen Industrie und Reagans Star-Wars-Spinnereien, die im Doppelpack mit der Wortkreation vom „Reich des Bösen“ und dem Zu-Tode-Rüsten, dem ewigen Russen endgültig den Garaus machen sollten.

Wirtschaftlich begann der neue Kurs hin zur Glorifizierung der Finanzbranche („Master oft the Universe“) unter dem Feuerschutz Hollywoods („Wall Street“) richtig Fahrt aufzunehmen. „Greed is good“ („Gier ist gut“), wurde zum neuen Mantra.

Die technische Entwicklung ermöglichte (für Westler) günstiges Reisen rund um den ganzen Globus. „Lonely Planet“ und die Rucksack-Traveller tauchten auf. Sie waren die Vorhut des Massentourismus bis in die hintersten Ecken der Welt.

Die IT-Branche mit ihren Zeichen der Zeit, dem PC, drängte immer mehr ins Bild. Dennoch ist ein ganz bestimmendes Momentum für die 80er, dass es der letzte Zeitraum ohne Internet und ohne Handy war. Inwiefern dies das vorherrschende Lebensgefühl beförderte, bleibt spekulativ.

Wohlstand bedeutet nicht Wohlbefinden.

Das www kam erst in den 90ern. Diese Computerrevolution durch das Internetz hat der Menschheit allerdings Abermillionen unabhängiger Stimmen beschert, die, nach James Corbett, „in den letzten 30 Jahren mehr dazu beigetragen haben, das Bewusstsein für die Realität von Verschwörungen zu schärfen, als in den vorangegangenen 30 Jahrhunderten der Menschheitsgeschichte.“

Irrsinnigerweise, so James Corbett weiter, treiben sich mehr und mehr Leute im Cyberspace rum, „die ihren Computer nutzen, um einen Kommentar zu hinterlassen, in dem sie anderen predigen, dass sie keine Computer benutzen sollten!“

Natürlich gäbe es noch unendlich viel mehr über diese außergewöhnliche Zeit zu erwähnen. Doch wer sie erlebt hat und seinen Verstand noch nicht abgegeben hat, der kann viel erzählen. „Oiso, redn mit de Oidn vu friha.“

So, jetzt ist Ende.

Brauchen wir Weltuntergangsberater? Gibt es schon einen Markt dafür? Dazu ein Lenin zugesprochene Zitat zur Erinnerung: „Eine revolutionäre Situation gibt es dann, wenn die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen.“

Tiefgründig darf Stefan Zweig abschließen: „In der Stunde der Barbarei ist das Denken die letzte Zuflucht des Menschlichen.“ 

Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/

Der Artikel erschien zuerst unter

https://www.anderweltonline.com/satire/satire-2026/die-80er-ein-jahrzehnt-zum-vergessen

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Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

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Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


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  • Ukrainekonflikt
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Es ist so warm – ausgerechnet im Sommer!

22. Juni 2026, von Albrecht Künstle

– 21. Juni 10:25 Uhr: Sonne erreichte den nördl. Wendekreis

– Die Menschen zieht es trotz der Hitzeinseln in die Städte

– Nicht das Klima, sondern die Hitze ist „menschengemacht“

Die Temperaturaufzeichnungen bringen es an den Tag: In den Städten ist es heißer als auf dem Land, und in ländlichen Kommunen ist es wärmer als draußen in der Natur. Ich ging am Freitag um 15 Uhr wieder einmal mit meinem Infrarotmessgerät raus und überprüfte die Oberflächentemperaturen. Die Umgebungstemperatur betrug 34 Grad im Schatten, im Grasgarten zwei Meter neben dem Thermometer waren es 28 Grad, doch auf der Südseite des Hauses war der furztrockene Rasen in der Sonne 38 Grad warm. Warum? Weil es seit über einer Woche nicht mehr geregnet hat und keine Verdunstungskühle entstehen kann. Dann ein paar Schritte raus auf den Gehweg und die Straße: Die Oberflächentemperaturen lagen dort um die 59 Grad – obwohl der Asphalt nur grau ist und nicht schwarz. Auf meiner hell gefliesten Terrasse konnte ich bei 45 Grad Oberflächentemperatur barfuß gehen; auf dem Gehweg mit 59 Grad nicht mehr. Um die Messungen zusammenzufassen: Der Temperaturunterschied zwischen trockenem Rasen – also ein wenig Natur – und dem Asphalt betrug 15 Grad, ich maß auch schon 20 Grad Unterschied, als der Rasen nicht so ausgetrocknet war. Übrigens: 10 Grad betrug der Unterschied zwischen draußen und unserer Wohnung – ohne Klimaanlage!

Das Haus hatte ich schon 1980 selbst gedämmt, leider nur 6 Zentimeter stark (der Standard waren 4 Zentimeter, wenn überhaupt); 10 Zentimeter wären besser gewesen, wobei alles darüber hinaus meines Erachtens Unsinn ist, weil jeder Zentimeter mehr immer weniger Nutzen bringt. Dämmung und eine systematische Lüftung (dabei gilt es genau zu beobachten, wann sich die Innen- und Außentemperatur umdrehen!) sind die “halbe Miete“. Übrigens: Auch unsere Mieterin im Dachgeschoss ist zufrieden. Das Dach ließ ich später nachdämmen, diesmal dann mit schwerem Material, was auch gegen Hitze besser wirkt als leichtes Dämmmaterial und zusätzlich auch besser vor Außenlärm schützt.

Neben unserem Anwesen befindet sich ein noch unbebautes Grundstück von sechs Ar; bisher ein willkommener Temperaturpuffer. Doch solche Grundstücke wollen die Städte und Gemeinden trotz der Prognose einer weiteren abnehmenden Bevölkerung immer mehr überbauen lassen – was die Wohnsiedlungen immer wärmer und heißer werden lässt. Zusätzlich werden die Wohnhäuser und Wohnungen immer mehr mit Wärmepumpen ausgestattet, was im Winter temperaturmäßig kein Problem darstellt, doch im Sommer sehr wohl – denn da werden die Luft-Luft-Anlagen umgekehrt als Klimaanlagen betrieben, und die Wärme, die dem Wohnraum zur Kühlung entzogen wird, wird nach draußen gepumpt – und erhöht so die Außentemperatur zusätzlich. So kommt eins zum anderen.

Der Wärmeinseleffekt

Wie groß sind nun die Unterschiede? Die Temperaturdifferenz zwischen Städten und dem umliegenden ländlichen Raum bedingt das Phänomen der sogenannten städtischen Wärmeinsel. Wie groß sie ist, hängt von Stadtgröße, Bebauung, Wetterlage und Tageszeit ab. Typische Werte sind tagsüber 1 bis 3 Grad wärmer als das Umland, nachts häufig 3 bis 8 Grad wärmer. In großen Städten und bestimmten Wetterlagen (windschwach, wolkenlos) können leicht Unterschiede von über 10 Grad auftreten. Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern sind temperaturmäßig kein Problem: Oberhalb der Module ist es heißer, aber die Module beschatten die Dächer. Ein Problem jedoch sind Freiflächenanlagen: Bei großen Solarparks beobachten Forscher einen sogenannten PV-Wärmeinsel-Effekt. Die Temperaturen innerhalb eines Solarparks können höher sein als auf benachbarten unbebauten Flächen. Gemessene Unterschiede liegen häufig im Bereich von etwa 1 bis 3 Grad im Solarpark; mit der Entfernung nimmt die Temperaturerhöhung ab. Auch Windparks können ein Problem darstellen. Sie erhöhen die gefühlte Effektivtemperatur – das Resultat aus Trockentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung – durch Ausbremsen des Luftstroms.

Warum sind die Städte wärmer? Asphalt, Beton und Gebäude speichern tagsüber viel Wärme und geben sie nachts wieder ab. Weniger Vegetation bedeutet weniger Verdunstungskühlung. Gebäude reduzieren die Luftzirkulation. Verkehr und Klimaanlagen erzeugen zusätzliche Wärme. Während Hitzewellen können dicht bebaute Innenstädte nachts deutlich über 25 Grad warm bleiben, während das Umland bereits auf unter 20 Grad abkühlt. Für eine mittelgroße Stadt kann man als grobe Faustregel sagen: Nachts ist es etwa 2 bis 5 Grad wärmer als in der umliegenden Natur, in Extremfällen noch deutlich mehr.

Menschgemachte Hitze durch immer mehr Siedlungsflächen

Gegen diese Differenz infolge der tatsächlich menschgemachten Hitze in den Städten ist der angebliche “menschengemachte Klimawandel” von zwei Grad in den letzten 150 Jahren ein Nasenwasser. Dass die meisten Messstationen, mit denen der angebliche Temperaturanstieg belegt wird, daraus resultieren, dass sie einst außerhalb von Städten errichtet wurden, heute jedoch inmitten dichtbebauter Siedlungen liegen, führt zu so massiv verfälschten Vergleichsdaten, dass seriöse Belege für eine die menschgemachte Erderwärmung kaum vorliegen (bestätigt durch Satellitenmessdaten, die den bodengestützten Messdaten regelmäßig widersprechen). Fakt ist, dass die deutschen „Bevölkerungsvermehrer“ in Wirtschaft und Politik – vier Millionen mehr Bevölkerung innerhalb von 10 Jahren – mit dem dadurch erforderlich gewordenen, noch nicht einmal ansatzweise an den eigentlichen Bedarf heranreichenden Wohnungsbau, mehr Autos und zusätzlichen Verkehrswegen mehr Schaden angerichtet hat als die gesamte Menschheit in den letzten 150 Jahren davor.

Und ihre “Hitzeaktionspläne” sind keine Wiedergutmachung gegenüber den Versündigungen an der Natur, die da sind: In Deutschland werden täglich (!) 50 bis 51 Hektar neu für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen. Das entspricht ungefähr 70 Fußballfeldern. Zwar wird nicht die gesamte Fläche versiegelt, weil zur Siedlungs- und Verkehrsfläche auch Gärten, Parks, Sportanlagen oder Campingplätze zählen; doch 72 Prozent dieses Siedlungswachstums gehen aufs Konto von Wohnbau, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen. Diese gehen zulasten von Ackerland, Grünland oder naturnahen Flächen, wodurch wertvolle Temperaturpuffer verloren gehen. Das Ziel der Bundesregierung liegt zwar bei einer Reduzierung auf “nur“ noch 30 Hektar pro Tag bis 2030 – aber auch das ist zu viel; und für wen braucht es das überhaupt, wenn die Bevölkerung doch angeblich abnimmt? Würde ich zu einem Klimaaktionsdemo gehen, stünde auf meinem Plakat: „Regierung heißt sie – uns bescheißt sie“.

Dieser Artikel ist ohne „KI“ mit Künstle-Intelligenz 😊 erstellt; zuerst hier https://ansage.org/tagelange-hitze-mitten-im-sommer-das-kann-nur-der-menschgemachte-klimawandel-sein/ erschienen


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Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

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Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

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Die großen Lügen (Teil 13) – Corona XII: Widerstand aus Fachkreisen

Von Uwe Froschauer

Wer die Entwicklungen nüchtern betrachtet hat, konnte die Tragweite der Maßnahmen erkennen. Auch innerhalb von Wissenschaft und Recht gab es Stimmen, die sich dem vorherrschenden Kurs nicht anschlossen. Fachleute, die sich – trotz erheblichem Druck – nicht von finanziellen Anreizen, öffentlicher Anerkennung oder politischer Erwartungshaltung leiten ließen, sondern ihrer fachlichen und ethischen Überzeugung treu blieben, leisteten Widerstand gegen staatliches Handeln, das sie als willkürlich oder unverhältnismäßig einordneten.

Einer von ihnen ist der Rechtsanwalt Tobias Ulbrich, Sohn eines evangelischen Pfarrers und einer Kirchenmusikerin.

Rechtsanwalt Tobias Ulbrich

Der Jurist Tobias Ulbrich hat es sich zur Aufgabe gemacht, die seit Jahren stark angeschlagene Verfassung, deren teils kriminelle Auslegung und Aushebelung durch die Träger der Corona-Plandemie verstärkt zutage kam, wiederherzustellen. Dazu verfasste er auf seiner Seite

https://jetzt-demokratie.de

folgenden Text:

Die Wiederherstellung der freiheitlich demokratischen Grundordnung

Aus Liebe zum deutschen Volk und dem Verlangen, die Bundesrepublik Deutschland handlungsfähig und zukunftsfähig zu gestalten, ist die Erneuerung des Staatswesens in allen Bereichen der Legislative, Exekutive und Judikative unerlässlich.

Die Thesen und das Parteiprogramm erfolgen aus der Überzeugung und im Geiste des Grundgesetzes, das in Artikel 1 die Menschenwürde jedes Einzelnen in den Vordergrund hebt und den Schutz der Menschen zur Verpflichtung aller staatlichen Gewalt macht. Geprägt vom Zweiten Weltkrieg hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch dazu verschrieben einen Kernbeitrag für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zu leisten.

Der Souverän ist das deutsche Volk. Von ihm geht alle Staatsgewalt aus. Geprägt von Art. 20 Abs. 2 GG wird das Mandat des deutschen Volkes durch ihre gewählten Organe ausgeführt. Das Mandat jedes gewählten Repräsentanten geht daher ausschließlich von dem Leitgedanken aus, dass die Interessen der Mandatsgeber zu vertreten sind und nicht eigene Interessen oder Singularinteressen aus der Wirtschaft zu verfolgen sind.

Artikel 20 Abs. 4 GG bestimmt, dass jeder, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen automatisch die Aufforderung an alle Deutschen beinhaltet, um Abhilfe zu ringen. Sollte das nicht möglich sein, sieht die Verfassung auch das Recht zum Widerstand vor. Genau dies veranlasst mich erstmals aufzustehen und öffentlich das Wort zu ergreifen.

Nach Auffassung des Verfassers wurde durch schleichende und stete Veränderungen des Staatswesens ein System geschaffen, das es ermöglicht, dass ausnahmslos nicht mehr durch die verfassungsmäßig bestimmten Organe die Macht ausgeübt wird, sondern durch wirtschaftliche Lobbyverbände, die sich auf den Fluren der Ministerien und in und um die Abgeordnetenbüros häuslich niedergelassen haben.

Während noch in Bonn die Lobbyverbände von außen das Ministerium betreten mussten, um Einfluss auf die politische Willensbildung zu nehmen, findet das seit dem Umzug nach Berlin unsichtbar hinter verschlossenen Türen statt, da dort den einflussreichen Verbänden gestattet wurde, unmittelbar an allen Willensbildungsprozessen teilzunehmen. Diese hat aber keiner gewählt und kein Mandatsgeber hat gewollt, dass diese Einflussnahme so stattfindet.

Gesetzesvorlagen werden daher auch nicht mehr aus der Mitte des Parlamentes eingebracht und unabhängig von Erwägungen von Interessenlagen der deutschen und internationalen Wirtschaft vorgetragen, sondern es findet hinter verschlossen Türen erst die Einflussnahme statt. Seit der Corona Pandemie ist die Einflussnahme noch klarer und einfacher geworden, da die parlamentarische Debatte abgeschafft wurde und Lobbyverbände aus den Ministerien (Bund und Länder) unmittelbar mit Verordnungen durchregieren können.

Gesetzestexte werden nicht mehr vom Parlament verfasst und auch nicht mehr die Legislative bestimmt deren Inhalt, sondern es sind seit Jahren die dahinterstehenden wirtschaftlichen Lobbyverbände, die keiner sieht, keiner kennt, keiner gewählt hat, aber dennoch auf allen Ministerialfluren ihre Büros unterhalten.

Wie werden Gesetze heute gemacht?

Ein Gesetzesvorhaben wird vom Fachministerium als Verteiler durch die Lobbyverbände geschickt und die Vertreter der Wirtschaftsinteressen nehmen auf die Willensbildung Einfluss, indem sie unter den Gesetzesentwurf eigene Fassungen in eingerückten Absätzen schreiben. Das nennt man Gesetzestext mit eingerückten Absätzen. Die Urheber der eingerückten Absätze gehen daraus nicht hervor. Im Anschluss gibt es eine kodifizierte Fassung aus der nicht mehr erkennbar wird, welcher Interessenverband zu welcher Änderung des Gesetzestextes beigetragen hat. Da nur noch solche Gesetzesvorlagen oder gleich Gesetzespakete im Auftrag der Großindustrie von Großkanzleien geschrieben Einzug in das Parlament erhalten, kommt es zu dem absurden Ergebnis, dass diejenigen, die von der Verfassung her dazu bestimmt sind, in der parlamentarischen Auseinandersetzung nach den besten Formulierungen und Inhalten zu ringen von außen bereits vorbestimmte und in Ausschüssen gemeinsam mit den Lobbyverbänden vorabgestimmte Vorlagen erhalten, die das Parlament abzuknicken (Fraktionszwang und Druck über Tabellenplätze) hat.

Damit ist der eigentliche Souverän des deutschen Staates die deutsche und internationale Wirtschaft. Es ist deshalb völlig gleich, welche Partei gewählt wird, da das Ergebnis unabhängig vom Wahlausgang immer gleich bleibt. Es ist mehr oder weniger die Einheitspartei Bundesrepublik Deutschland. Nur mit Hilfe von korrumpierten Abgeordneten, die in der Regel die Inhaber der Listenplätze sind und mit korrumpierten Beamten lässt sich ein solches System unterhalten. Die anstehenden Bundestagswahlen degradieren zur Farce, da das Ergebnis keine Änderung der tatsächlichen Machtverhältnisse bringt und der von der Verfassung vorgesehene Souverän – das Volk – eher störender Untertan als Mandatsgeber ist.

Das drückt sich in der Frustration aller Wähler aus, die den Eindruck erhalten, dass völlig unabhängig davon, wen sie wählen immer das gleiche Ergebnis der Politik herauskommt. Alles wirkt gleichgeschaltet bis hin zu den Medienvertretern.

Auch personell hat das Volk keinen Einfluss auf die konkrete Willensbildung im Parlament, da die Parteien über Parteilisten einen Stamm an Politikern ausgewählt haben, die sich ihr Leben als Berufspolitiker einrichten können und im Kern über diejenigen bestimmen, die künftig auf der Liste stehen. Versüßt wird die jahrzehntelange gute Kooperation mit den eigentlichen Machtinhabern im Deutschen Staat durch verschiede lukrative Posten, die nach dem Ausscheiden die deutsche Wirtschaft für gefügige Politiker parat hält. So entsteht des Weiteren der Eindruck, dass bereits im Vorfeld der Betätigung in der deutschen Wirtschaft auch in der Retroperspektive betrachtet das gesamte politische Handeln dieses Politikers nicht als Mandat für das deutsche Volk verstanden wurde, sondern allein dazu diente, sich über das Mandat selbst zu bereichern. Sowohl auf kommunaler Ebene, auf der Landesebene und im Bund sind dieselben Strukturen vorzufinden. Die Korruptionswächter von Transparancy International sind mit der deutschen Politik höchst unzufrieden. In Bezug auf den schlechten Rang in der internationalen Korruptionsstatistik führen sie vor allem ins Feld: „Für eine bessere Platzierung Deutschlands steht das Ausbleiben wichtiger Reformen im Bereich der Abgeordnetenbestechung und der Transparenz der Nebeneinkünfte von Abgeordneten im Weg“, teilt Transparency International mit. Edda Müller, die Vorsitzende von Transparency Deutschland, bringt das auf die Palme: „Das Aussitzen wichtiger Reformen zur Korruptionsprävention durch die Mehrheit des Deutschen Bundestages muss ein Ende haben“.

Ein Ende wird es aber nie haben, da diejenigen, die mit diesem Verdacht behaftet sind über sich selbst zu befinden haben. Daraus folgt auch, dass es ohne den Druck gem. Art. 20 Abs. 4 GG keine Änderung geben wird.

Quelle: https://jetzt-demokratie.de, gefunden am 18.12.2021

Wie recht doch Herr Ulbrich hat. Die Ermöglichung eines Quartalsgewinns in Höhe von 4,7 Milliarden, und einer Umsatzrendite von 77 Prozent des Impfmittelherstellers BioNTech zu diesem Zeitpunkt spricht Bände. Ergebnisse eines fruchtbaren Lobbyismus! Pfui Teufel!

Wenn Sie sich die Seite von Herrn Ulbrich – höchste Wertschätzung meinerseits an dieser Stelle, Herr Ulbrich – ansehen, sollten Sie auch die Verlinkung mit seinen 95 Thesen anklicken. Absolut lesenswert!
Ich habe gerade die Seite aufgesucht, es wird jedoch nur das Impressum geladen. Keine Inhalte, keine Navigation, keine Artikel sind erreichbar. Das deutet wieder einmal darauf hin, dass Inhalte entfernt oder offline genommen wurden oder die Seite nur noch als „leere Hülle“ (Impressum) existiert. Vermutlich wieder ein Fall moderner Bücherverbrennung.

Dafür habe ich eine andere Adresse gefunden, unter der Sie die Inhalte teilweise finden können. Hier der Link: https://jetzt-demokratie.de/tesis-95/?utm_source=chatgpt.com.
Da muss man sich ein wenig durchwurschteln, da die Texte zunächst teilweise in Spanisch gehalten sind.

Nun zu einem Wissenschaftler, der massiv gegen den Coronabetrug ankämpfte.

Dr. Mike Yeadon

Dr. Mike Yeadon, ehemaliger Chefentwickler von Pfizer, erhob schwere und definitiv wahre Anschuldigungen gegen die Impfmafia. So ließ er beispielsweise verlauten:

„Denn ich versichere Ihnen, dass die Industrie weiß, dass sie (…die Impfungen) nicht funktionieren. Die Aufsichtsbehörden wissen es. Führende Persönlichkeiten in jeder Regierungsverwaltung wissen es. Alles, was sie tun, ist, Sie als geimpft zu kennzeichnen. Sie haben Anspruch auf einen digitalen Ausweis, prima! (Das ist nicht gut, man wird rund um die Uhr und bei jeder Transaktion verfolgt).

Sollten Sie jemals in Versuchung geraten, denken Sie daran, dass diejenigen, die darauf bestehen, dass Sie geimpft werden, wissen, dass die Impfungen nicht wirken und giftig sind.

Also…warum sind sie so erpicht darauf, die Nadel in Ihren Arm und den Ihrer Kinder zu stecken?

Es ist eindeutig nicht für Ihre Gesundheit.

All diese Beamten, die dumme Vorschriften durchsetzen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Gesundheit überhaupt keine Rolle spielen?

Sie sind das heutige Pendant zu den deutschen Nazis. Ein sehr großer Teil der Bevölkerung hat sich schließlich entschieden, der Partei beizutreten. Zum Teil, weil sie sonst von allen möglichen Dingen ausgeschlossen wurden (kommt Ihnen das bekannt vor?).

Eine der bemerkenswertesten Beobachtungen über gewöhnliche Menschen in außergewöhnlichen Zeiten ist, wie bereitwillig sich die große Mehrheit der Menschen an die neuen Regeln anpasst.

Wie in Deutschland geht es auch hier um Diskriminierung, um die Einteilung der Menschen in gute und schlechte Kategorien.

Diese bereitwillige Anpassung an das Leben in einer Welt voller grauenhafter Ungerechtigkeit ist beunruhigend.

Aber es ist die Abwesenheit von Reaktionen auf wirklich schreckliche Dinge, wie z.B. Menschen, die weggezerrt werden, deren Schuhspitzen vom Kopfsteinpflaster abprallen, und das alles „Für Ihre Sicherheit“, die zu dem Ausdruck „Die Banalität des Bösen“ führte.

Wir können und sollten uns wehren.

Lehnen Sie Impfpässe auf den ersten Blick ab.

Sie sind nicht neutral. Sobald sie in einem Land eingeführt sind, kann ihre Verwendung leicht ausgeweitet werden…(…)“

Quelle: https://uncutnews.ch/dr-mike-yeadon-ich-versichere-ihnen-dass-die-industrie-weiss-dass-die-impfstoffe-nicht-funktionieren/.gefunden am 29.12.2021

Bei anderer Gelegenheit warnte Yeadon vor dem Impfzwang und forderte, den Forderungen von Tyrannen nicht nachzugeben! Er ließ verlauten:

„Ich nehme an, Sie sind ziemlich wütend, und das sollten Sie auch sein, denn diese Lügen haben die Wirtschaft, die Zivilgesellschaft, die menschlichen Freiheiten zerstört und zwei Jahre Ihres Lebens gestohlen. Sie planen auch nicht, aufzuhören. Impfpässe haben NULL Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit. Sie sind nicht sicherer, nur weil Sie geimpft wurden. Trotzdem werden sie verlangen, dass jedem schädliches Material injiziert wird, das Hunderttausende unschuldiger Männer, Frauen und Kinder getötet hat. Wir müssen gerade wieder Masken tragen. Ich fordere Sie auf, anzuerkennen, dass, wenn sie den Forderungen von Tyrannen nachgeben, sie Ihnen nicht Ihre Freiheit zurückgeben werden. Stattdessen werden sie ihre Forderungen erhöhen.

Ihre nächste Forderung wird eine obligatorische Impfung sein. Wenn wir uns dem fügen, ist dies das dauerhafte Ende der menschlichen Freiheiten. Bitte fügen Sie sich nicht.
Beste Grüße Mike.“

Ein moderner Held.

Auch in Israel, ein Land mit sehr hoher Impfquote und dementsprechend hoher Übersterblichkeit wurde der Betrug der Eliten und Regierungen von Wissenschaftlern erkannt und angeprangert – was für einen Menschen mit offenen Augen eigentlich auch nicht schwer war.

Professor Ehud Qimron

Der Leiter der Abteilung für Mikrobiologie und Immunologie an der Universität Tel Aviv, Professor Ehud Qimronkritisierte in einem offenen Brief an das israelische Gesundheitsministerium das Management der Coronavirus-Pandemie scharf. Hier der bemerkenswerte, die tatsächliche Situation widerspiegelnde Brief, der stellvertretend für die Verfehlungen aller coronadiktatorischen Länder gesehen werden kann.

„Am Ende wird immer die Wahrheit ans Licht kommen, und die Wahrheit über die Coronavirus-Politik beginnt sich zu offenbaren. Wenn die zerstörerischen Konzepte nach und nach zusammenbrechen, bleibt nichts anderes übrig, als den Experten zu sagen, die das Management der Pandemie anführten – wir haben es Ihnen gesagt.

Mit zwei Jahren Verspätung erkennen Sie endlich, dass ein Atemwegsvirus nicht besiegt werden kann und dass jeder solche Versuch zum Scheitern verurteilt ist. Sie geben es nicht zu, weil Sie in den letzten zwei Jahren fast keinen Fehler eingeräumt haben, aber im Nachhinein ist klar, dass Sie in fast allen Ihren Handlungen kläglich versagt haben, und selbst die Medien tun sich jetzt schon schwer, über Ihre Scham zu berichten.

Sie haben sich trotz jahrelanger Beobachtungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse geweigert, zuzugeben, dass die Infektion in Wellen kommt, die von selbst abklingen. Sie bestanden darauf, jeden Rückgang einer Welle ausschließlich auf Ihre Handlungen zurückzuführen, und so „überwanden Sie durch falsche Propaganda die Pest“. Und wieder hast du es besiegt und immer wieder und wieder.

Sie haben sich geweigert zuzugeben, dass Massentests unwirksam sind, obwohl dies in ihren eigenen Notfallplänen ausdrücklich angegeben ist („Pandemic Influenza Health System Preparedness Plan, 2007“, S. 26).

Sie weigerten sich zuzugeben, dass eine Genesung mehr Schutz bietet als ein Impfstoff, obwohl bisherige Kenntnisse und Beobachtungen zeigten, dass nicht genesene geimpfte Personen mit höherer Wahrscheinlichkeit infiziert sind als genesene Personen. Sie haben sich trotz der Beobachtungen geweigert, zuzugeben, dass die Geimpften ansteckend sind. Auf dieser Grundlage hofften Sie, durch eine Impfung eine Herdenimmunität zu erreichen – und sind auch daran gescheitert.

Sie haben darauf bestanden, zu ignorieren, dass die Krankheit für Risikogruppen und ältere Erwachsene um ein Dutzend Mal gefährlicher ist als für Jugendliche, die nicht zu Risikogruppen gehören, trotz der Erkenntnisse, die bereits 2020 aus China kamen.

Sie haben sich geweigert, die von mehr als 60.000 Wissenschaftlern und Medizinern unterzeichnete „Barrington Declaration“ oder andere Programme des gesunden Menschenverstands anzunehmen. Sie haben sich entschieden, sie lächerlich zu machen, zu verleumden, zu verzerren und zu diskreditieren. Anstelle der richtigen Programme und Personen haben Sie sich für Fachkräfte entschieden, denen eine entsprechende Ausbildung für das Pandemiemanagement fehlt (Physiker als oberste Regierungsberater, Tierärzte, Sicherheitsbeamte, Medienpersonal usw.).

Sie haben kein wirksames System zur Meldung von Nebenwirkungen der Impfstoffe eingerichtet und Berichte über Nebenwirkungen wurden sogar von Ihrer Facebook-Seite gelöscht. Ärzte vermeiden es, Nebenwirkungen mit dem Impfstoff in Verbindung zu bringen, damit Sie sie nicht verfolgen, wie Sie es bei einigen ihrer Kollegen getan haben. Sie haben viele Berichte über Veränderungen der Menstruationsintensität und der Menstruationszykluszeiten ignoriert. Sie haben Daten versteckt, die eine objektive und ordnungsgemäße Recherche ermöglichen (z. B. Sie haben die Daten über Passagiere am Flughafen Ben Gurion entfernt). Stattdessen haben Sie sich entschieden, zusammen mit leitenden Pfizer-Führungskräften nicht objektive Artikel über die Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen zu veröffentlichen.

Aus der Höhe Ihrer Hybris haben Sie jedoch auch die Tatsache ignoriert, dass am Ende die Wahrheit ans Licht kommt. Und es beginnt sich zu offenbaren. Die Wahrheit ist, dass Sie das Vertrauen der Öffentlichkeit in Sie auf einen beispiellosen Tiefpunkt gebracht und Ihren Status als Autoritätsquelle untergraben haben. Die Wahrheit ist, dass Sie in den letzten zwei Jahren Hunderte von Milliarden Dollar vergeblich verbrannt haben – für die Veröffentlichung von Einschüchterungen, für ineffektive Tests, für destruktive Sperren und für die Störung des Lebensalltags.

Sie haben die Bildung unserer Kinder und ihre Zukunft zerstört. Sie haben Kindern Schuldgefühle, Angst, Rauchen, Alkohol, Sucht, Schulabbruch und Streit gegeben, wie Schulleiter im ganzen Land bezeugen. Sie haben Lebensgrundlagen, die Wirtschaft, die Menschenrechte, die psychische Gesundheit und die körperliche Gesundheit geschädigt.

Sie haben Kollegen verleumdet, die sich Ihnen nicht ergeben haben, Sie haben die Menschen gegeneinander aufgehetzt, die Gesellschaft gespalten und den Diskurs polarisiert. Sie haben Menschen, die sich gegen eine Impfung entschieden haben, ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage als Feinde der Öffentlichkeit und als Überträger von Krankheiten gebrandmarkt. Sie fördern auf beispiellose Weise eine drakonische Politik der Diskriminierung, der Verweigerung von Rechten und der Auswahl von Menschen, einschließlich Kindern, für ihre medizinische Wahl. Eine Auswahl, die jeder epidemiologischen Begründung entbehrt.

Wenn Sie die destruktive Politik, die Sie verfolgen, mit der vernünftigen Politik anderer Länder vergleichen, können Sie deutlich sehen, dass die von Ihnen verursachte Zerstörung nur Opfer gebracht hat, die über die Anfälligkeit des Virus hinausgehen. Die Wirtschaft, die Sie ruiniert haben, die Arbeitslosen, die Sie verursacht haben, und die Kinder, deren Bildung Sie zerstört haben – sie sind die überschüssigen Opfer, die nur durch Ihre eigenen Handlungen entstanden sind.

Es besteht derzeit kein medizinischer Notfall, aber Sie kultivieren einen solchen Zustand seit zwei Jahren aus Macht-, Budget- und Kontrollgier. Der einzige Notfall besteht jetzt darin, dass Sie immer noch Richtlinien festlegen und riesige Budgets für Propaganda und psychologische Technik bereithalten, anstatt sie zur Stärkung des Gesundheitssystems anzuweisen.

Dieser Notfall muss aufhören!

Professor Udi Qimron, Medizinische Fakultät, Universität Tel Aviv“

Quelle:  https://swprs.org/professor-ehud-qimron-ministry-of-health-its-time-to-admit-failure/ , gefunden am 4.2.2022

Ja, werte Leserin, werter Leser, diesem Brief ist wirklich nichts hinzuzufügen. Er sollte Pflichtlektüre für alle politischen, medialen, wissenschaftlichen und sonstigen Unterstützer des Unrechtsnarrativs der Coronazeit werden. Dieser Brief hätte ebenso an die deutsche Regierung gerichtet werden können. Herr Lauterbach sollte ihn 100-mal abschreiben und auswendig lernen, um seine Verfehlungen und die seiner Kollegen im Nachhinein vielleicht doch noch zu erkennen. Bei manchen Personen scheint jedoch Hopfen und Malz verloren zu sein.

Weitere wissenschaftliche Widerständler

Neben den bereits genannten Stimmen gab es eine ganze Reihe weiterer Wissenschaftler und Fachleute, die sich öffentlich gegen zentrale Elemente der Corona-Politik positionierten.

So etwa John Ioannidis, einer der weltweit meistzitierten Medizinforscher. Er sprach bereits früh von einem „einmaligen Fiasko evidenzbasierter Politik“ und warnte davor, dass die getroffenen Maßnahmen – insbesondere Lockdowns – mehr Schaden anrichten könnten als das Virus selbst. Seine Einschätzung, dass die Gefährlichkeit von Covid-19 überschätzt worden sei, brachte ihn in offenen Widerspruch zum politischen Kurs vieler Regierungen.
John Ioannidis legte seine Kritik nicht nur in Interviews, sondern vor allem in wissenschaftlichen Veröffentlichungen dar. In zahlreichen Studien analysierte er die Datenlage zur Pandemie und stellte dabei die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen infrage. Seine Arbeiten machten deutlich, dass zentrale politische Entscheidungen auf unsicheren oder unvollständigen Grundlagen beruhten – ein Befund, der in der öffentlichen Debatte lange kaum Beachtung fand.

Die Epidemiologin Sunetra Gupta von der Universität Oxford kritisierte die pauschalen Maßnahmen scharf. Sie plädierte für einen gezielten Schutz der Risikogruppen statt flächendeckender Einschränkungen und war Mitinitiatorin der sogenannten „Great Barrington Declaration“, die sich gegen Lockdowns und für einen differenzierteren Umgang mit der Pandemie aussprach. Sunetra Gupta brachte ihre Position nicht nur in Interviews, sondern in programmatischer Form zum Ausdruck. Als Mitinitiatorin der „Great Barrington Declaration“ formulierte sie bereits 2020 eine wissenschaftlich begründete Gegenposition zu Lockdowns und pauschalen Maßnahmen – und zeigte damit früh, dass es innerhalb der Fachwelt fundierte Alternativen zum dominierenden Kurs gab.

Der deutsche Lungenarzt Wolfgang Wodarg gehörte ebenfalls zu den frühen Kritikern. Er stellte die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen infrage und warnte vor den gesellschaftlichen und gesundheitlichen Folgen von Lockdowns und Massenimpfungen. Wodarg sah insbesondere die Rolle von politischen und wirtschaftlichen Interessen kritisch. Er veröffentlichte seine Einschätzungen vor allem in Form von Fachbeiträgen, Interviews und öffentlichen Stellungnahmen. Darin kritisierte er die Datengrundlagen sowie die politische Ableitung der Maßnahmen und machte deutlich, dass aus seiner Sicht wesentliche Aspekte der Pandemie überzeichnet oder fehlinterpretiert wurden.

Sucharit Bhakdi, emeritierter Professor für Mikrobiologie, äußerte sich wiederholt gegen die Corona-Maßnahmen. Er sprach von einer aus seiner Sicht unverhältnismäßigen Reaktion auf das Virus und warnte vor langfristigen Schäden durch Impfprogramme und gesellschaftliche Einschränkungen. Seine Positionen brachte er zudem frühzeitig auch in schriftlicher Form – wie auch meine Wenigkeit – auf den Punkt. Bereits kurz nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 veröffentlichte Sucharit Bhakdi gemeinsam mit Karina Reiß das Buch „Corona Fehlalarm? Zahlen, Daten und Hintergründe“. Darin stellte er die zentralen Annahmen der Corona-Politik grundlegend infrage und widersprach richtigerweise der offiziellen Einschätzung der Gefährlichkeit des Virus sowie der daraus abgeleiteten Maßnahmen.

Dass ein solches Werk zu einem frühen Zeitpunkt breite Aufmerksamkeit fand, zeigt: Zweifel an der Verhältnismäßigkeit und Sinnhaftigkeit der Maßnahmen waren keineswegs Randerscheinungen, sondern wurden bereits früh – auch aus wissenschaftlicher Perspektive – klar formuliert. Und diese Zweifel waren hundertprozentig berechtigt. Mit der Veröffentlichung seines Buches positionierte er sich dabei nicht nur als Kritiker einzelner Maßnahmen, sondern als einer der frühesten wissenschaftlichen Gegenstimmen zum gesamten politischen Kurs.

Einmal sagte Bhakdi:
„Die Daten wurden gefälscht“.

Die, die ganz oben sind, die wissen ganz genau, dass das Ganze ein Betrug ist. Das ist ein Betrug am Volk, Betrug an der Bevölkerung, Betrug an der Nation Deutschland
…die gehören alle lebenslänglich in den Kerker.“

Wo Herr Bhakdi – höchste Verehrung an dieser Stelle – recht hat, hat er recht.


Der US-amerikanische Arzt und Biochemiker Robert W. Malone, der an frühen Entwicklungen der mRNA-Technologie maßgeblich beteiligt war, tritt während der Corona-Zeit als einer der bekanntesten Kritiker von Impfkampagnen und staatlichen Maßnahmen auf.

Mit Nachdruck warnte er vor gesellschaftlichen Entwicklungen, die aus seiner Sicht mit Angst, Druck und mangelnder offener Diskussion einhergehen. In Interviews und öffentlichen Auftritten appellierte Malone insbesondere an Eltern, eigenverantwortlich zu handeln und sich kritisch mit den Maßnahmen auseinanderzusetzen.

„Als Vater und Großvater empfehle ich Ihnen nachdrücklich, Widerstand zu leisten und für den Schutz Ihrer Kinder zu kämpfen.“

Besondere Aufmerksamkeit erhält Malone Ende 2021 durch einen vielbeachteten Auftritt im Podcast von Joe Rogan. Dort beschreibt er gesellschaftliche Prozesse im Zusammenhang mit der Pandemie als eine Form von kollektiver Beeinflussung:

„Wenn eine Gesellschaft entkoppelt wird und Angst entsteht … dann können Menschen buchstäblich hypnotisiert werden und überallhin geführt werden.“

Malone greift dabei die Theorie einer sogenannten „Massenbildungs-Psychose“ auf, mit der er – aufbauend auf den Erkenntnissen von Gustave Le Bon und Mattias Desmet – erklärt, warum aus seiner Sicht viele Menschen den offiziellen Darstellungen folgen.

Malone ist eine prägende Figur in der öffentlichen Debatte, da er als Wissenschaftler mit früher Verbindung zur mRNA-Forschung eine Stimme verkörpert, die sich gegen den dominierenden Konsens stellte und damit weltweit Aufmerksamkeit und Kontroversen auslöste.

Auch Stefan Lanka, Biologe und langjähriger Kritiker virologischer Lehrmeinungen, meldete sich im Zuge der Corona-Maßnahmen zu Wort. Er stellte grundlegende Annahmen zur Virusforschung sowie zur Test- und Impfstrategie infrage und kritisierte die aus seiner Sicht mangelnde wissenschaftliche Evidenz zentraler Maßnahmen. Lanka argumentierte, dass politische Entscheidungen auf unzureichend geprüften Grundlagen beruhten, und forderte eine offene, ergebnisoffene wissenschaftliche Debatte, die jedoch seiner Ansicht nach nicht mehr im notwendigen Maß stattgefunden habe.

Der Berliner Hygieniker und Infektiologe Klaus-Dieter Zastrow äußert sich Anfang Dezember 2021 in Interviews kritisch zur deutschen Corona-Politik und insbesondere zur öffentlichen Darstellung der Lage in den Krankenhäusern. Zastrow widerspricht alarmistischen Einschätzungen und warnt vor Übertreibungen in der Kommunikation rund um die Intensivstationen.

Dabei tritt er nicht als grundsätzlicher Gegner der Maßnahmen auf: Als überzeugter Befürworter von Impfungen plädiert er vielmehr für eine sachlichere, differenzierte Bewertung der Situation. Seine Wortmeldungen stehen exemplarisch für fachliche Kritik innerhalb des medizinischen Establishments, die sich gegen aus seiner Sicht verzerrte Darstellungen und unangemessene politische Schlussfolgerungen richtet.

Tom Lausen, Datenanalyst und Programmierer, meldete sich während der Corona-Zeit wiederholt mit eigenen Auswertungen zu Wort. Auf Basis öffentlich zugänglicher Daten stellte er zentrale Annahmen der Pandemiepolitik infrage und wies auf aus seiner Sicht erhebliche Unstimmigkeiten in der Darstellung von Infektionsgeschehen, Krankenhausauslastung und Sterblichkeit hin.

Lausen kritisierte insbesondere, dass politische Entscheidungen häufig auf unvollständig interpretierten oder missverständlich kommunizierten Daten beruhten, und forderte mehr Transparenz sowie eine sachliche, datenbasierte Debatte. Seine Analysen zielten darauf ab, die Diskrepanz zwischen offizieller Darstellung und tatsächlicher Datenlage sichtbar zu machen.

Heute wird er im Zuge der Aufarbeitung der Corona-Politik regelmäßig als Sachverständiger hinzugezogen.

Auch Marcel Barz, IT-Experte und Datenanalyst, setzte sich frühzeitig mit den zugrunde liegenden Zahlen zur Pandemie auseinander. Bereits zu Beginn der Corona-Zeit analysierte er öffentlich verfügbare Daten und kam zu dem Schluss, dass die Gefährdungslage differenzierter betrachtet werden müsse, als es die politische Kommunikation nahelegte.

In seinem vielbeachteten Video „Die Pandemie in Rohdaten“ bereitete er statistische Zusammenhänge anschaulich auf und stellte die Frage, ob die Maßnahmen im Verhältnis zur tatsächlichen Datenlage stehen. Barz kritisierte insbesondere die fehlende Einordnung von Zahlen sowie die aus seiner Sicht einseitige Interpretation von Statistiken im öffentlichen Diskurs.

Seine Arbeit zielte darauf ab, eine faktenbasierte Betrachtung zu fördern und die Grundlage politischer Entscheidungen kritisch zu hinterfragen.
Barz unterscheidet in „Betonzahlen“ und „Gummizahlen“, und ist richtigerweise der Ansicht, dass in der angeblichen Pandemie auf Gummizahlen zurückgegriffen wurde, die keine Rückschlüsse auf reale Zustände zuließen, anstatt auf eher unumstößliche Betonzahlen. Ebenso prangerte er an, dass bei Entscheidungen häufig Bezug auf Sekundärquellen anstatt auf Primärquellen (z.B. die immer noch nicht zugänglichen Originalprotokolle der Sitzungen der Ministerpräsidentenkonferenzen (MPK) genommen wurde.

Der Rechtswissenschaftler Martin Schwab wiederum kritisierte insbesondere die juristische Dimension der Maßnahmen. Er stellte die Vereinbarkeit einzelner Regelungen mit dem Grundgesetz infrage und verwies darauf, dass auch in Krisenzeiten die Bindung staatlichen Handelns an Recht und Gesetz uneingeschränkt gelten müsse. Martin Schwab äußerte sich vor allem in juristischen Stellungnahmen und Fachbeiträgen zur Corona-Politik.

Auffällig ist dabei: Der Widerspruch der genannten Personen beschränkte sich nicht auf einzelne Wortmeldungen. Viele dieser Stimmen legten ihre Positionen systematisch dar – in Studien, Erklärungen oder Veröffentlichungen –, und schufen damit ein intellektuelles Gegengewicht zum politischen Kurs.

Fazit

Die genannten Beispiele machen deutlich: Der Widerspruch gegen die Corona-Politik war keineswegs auf einzelne Außenseiter beschränkt. Auch aus wissenschaftlichen, medizinischen und juristischen Fachkreisen kamen frühzeitig kritische Stimmen, die auf Unstimmigkeiten, Widersprüche und fehlende Verhältnismäßigkeit hinwiesen.

Dabei handelt es sich bei meinen Darlegungen nur um einen Ausschnitt widersprechender Personen aus vornehmlich wissenschaftlichen Kreisen. Zahlreiche weitere Wissenschaftler, Ärzte und Fachleute äußerten ähnliche Bedenken – oft unter erheblichem Druck und nicht selten unter Inkaufnahme persönlicher und beruflicher Nachteile. Dass viele dieser Stimmen im öffentlichen Diskurs kaum Gehör fanden oder pauschal diskreditiert wurden, wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zustand der Debattenkultur in dieser Zeit. Die Verhaltensweisen der Altparteien CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP in der Coronazeit sind als durch und durch antidemokratisch zu bezeichnen.

Im Rückblick zeigt sich: Zweifel an der offiziellen Linie waren früh vorhanden und fachlich begründet. Sie wurden jedoch vielfach ignoriert, ausgeblendet oder bewusst an den Rand gedrängt. Umso wichtiger ist es, diese Stimmen heute nicht zu übergehen, sondern als das zu erkennen, was sie waren: ein notwendiges Korrektiv in einer Phase, in der kritische Einordnung dringend gebraucht worden wäre.

Eine Aufarbeitung auf Bundesebene im Rahmen eines Untersuchungsausschusses ist dringend erforderlich!


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Wenn Sie in einem dem Genre entsprechenden Verlag arbeiten – oder eine entsprechende Person in einem infrage kommenden Verlag kennen, der eines meiner beiden Bücher veröffentlichen könnte, wäre ich Ihnen für Ihre Hilfe sehr dankbar.

Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln

Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

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Religionskrieg gegen Komplementärmedizin

von Thomas Mayer, 15.6.2026

Bundestag will Homöopathie und anthroposophische Medizin als Kassenleistung verbieten

Ende Juni 2026 wollen die Regierungsparteien die Krankenkassenleistungen für homöopathische und anthroposophische Therapien verbieten. Es geht um etwa 50 Millionen Euro. Das ist ein weiterer starker Schlag gegen die Komplementärmedizin zu Gunsten der Pharmakonzerne. Homöopathische Medikamente sind nachweislich wirksam, billig und weitgehend nebenwirkungsfrei. Das ist auch durch viele wissenschaftliche Studien belegt. Dasselbe gilt für anthroposophische Therapien. Das geplante Finanzierungsverbot bevormundet die Patienten, widerspricht jeglicher Vernunft und ist eine grobe Verletzung des Verfassungsgrundsatzes der staatlichen Neutralität. Es geht hier um einen Religionskrieg, mit dem der transhumanistische Materialismus als dominierende Weltreligion durchgesetzt werden soll.

Bislang konnte jede Krankenkasse selbst wählen, ob sie Homöopathie und anthroposophische Medizin erstattet oder nicht. Für viele Menschen, die auf Komplementärmedizin setzen, war das in den letzten Jahrzehnten ein Grund, die Krankenkasse zu wechseln. Doch die Regierungsparteien wollen nun die Homöopathie und Anthroposophische Medizin aus dem Katalog der gesetzlichen Krankenkassen streichen. Bis Ende Juni 2026 soll die Entscheidung im Bundestag gefällt werden.

Ein Verbot dieser Kassenleistungen bedeutet, dass die Mehrheit der an diesen bewährten Medikamenten und therapeutischen Maßnahmen interessierten Menschen sich diese nicht mehr leisten kann. Homöopathische und anthroposophische Verfahren und Arzneimittel sind beliebt und ausdrücklich erwünscht. Sie werden nach einer aktuellen Allensbach Umfrage (2023) von rund 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland geschätzt und genutzt.[1] Eine Forsa-Umfrage (2021) kommt zu ähnlichen Ergebnissen: Schon mehr als jeder zweite Befragte verfügt über eigene Erfahrungen. Gut 2/3 der Anwender sind zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit der Verträglichkeit und Wirksamkeit der Homöopathie.[2] Warum sollen diese zufriedenen Patienten vom Staat bevormundet werden?

Protest gestartet

Gegen das geplante Verbot regt sich Widerstand. Dieser wird organisiert von dem Aktionsbündnis „www.weils-hilft.de“. Über 100.000 Unterschriften sind schon gesammelt. 2024 konnte das Aktionsbündnis einen ähnlichen Vorstoß von Lauterbach zur Streichung der Krankenkassenleistungen noch verhindern. Die Unterschriftenaktion läuft bis zum Abschluss des parlamentarischen Verfahrens. Eine Beteiligung ist hier möglich: www.weils-hilft.de/deine-stimme-jetzt

Homöopathie und Komplementärmedizin wirkt

Jeder regelmäßige Nutzer von homöopathischen Medikamenten hat seine eigenen positiven Erfahrungen. Schon diese Zufriedenheit der Patienten beweist die Wirksamkeit. Praxisberichte von homöopathischen Ärzten gibt es auf der Webseite des „Deutsche Zentralvereins homöopathischer Ärzte e.V. (DZVhÄ)“.[3]

Die Medikamente sind in der homöopathischen und anthroposophischen Medizin Teil eines Gesamtprozesses. Andere therapeutische Maßnahmen und vor allem die Gespräche mit den Ärzten, zum Beispiel über die biographische und seelische Bedeutung der Erkrankung, sind genauso wichtig. Aufgrund der individuellen komplexen Umstände ist es nicht einfach, die Wirksamkeit von homöopathischen Medikamenten auch statistisch und mit Vergleichsgruppen nachzuweisen. Es ist aber trotzdem möglich.

In einem Konsenspapier von zehn Professoren zur Homöopathie sagt Prof. Dr. med. André-Michael Beer von der Ruhr-Universität Bochum: „Es liegen genügend Studien für akute und chronische Erkrankungen vor, die eine Wirksamkeit der homöopathischen Therapie über Placebo belegen.“[4]

Das „Institut für Komplementäre und Integrative Medizin“ an der Universität Bern pflegt eine im Internet zugängliche Datenbank mit mehr als 460 randomisierten kontrollierten Studien und mehr als 170 nicht-randomisierten Studien zu einer Vielzahl von Diagnosen.[5] Randomisiert heißt, dass es in der Studie eine zufällig ausgewählte Vergleichsgruppe gab. Der Verein Gesundheit aktiv hat weitere Studien zu anthroposophischen Therapien und anderer Komplementärmedizin zusammengetragen.[6]

In einem im Oktober 2023 veröffentlichen „Systematischen Review“ wurden alle sechs Homöopathie-Metaanalysen, in denen Studien zusammengefasst wurden, methodisch sehr aufwendig nach aktuellen wissenschaftlichen Standards ausgewertet. Die wichtigsten Aussagen dieses Systematischen Reviews sind:

  • Fünf der sechs Metaanalysen enthalten eine Effektschätzung für alle eingeschlossenen Studien.
  • Alle diese fünf Metaanalysen zeigen signifikant positive Resultate der Homöopathie im Vergleich zu Placebo.
  • Die methodische Qualität der Homöopathie-Studien ist ähnlich wie bei anderen klinischen Studien, mit gleichem Design und bewertet nach gleichen Kriterien.[7]

Die Wirksamkeit der Homöopathie ist auch in der Tiermedizin nachgewiesen. Zum Beispiel reduziert Homöopathie nachweislich Durchfall bei Ferkeln um das 6-fache.[8] Und die Grundlagenforschung an Pflanzen zeigt: Mit Arsen vergiftete Wasserlinsen, im Volksmund auch Entengrütze genannt, wachsen nach homöopathischer Behandlung wieder.[9] Studien dazu sind in angesehenen internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Wissenschaft wird mit Füßen getreten

Trotz dieser Ergebnisse hält sich in der Öffentlichkeit die Falschinformation, dass die Wissenschaft der Homöopathie ihre Wirksamkeit abspräche. Um diese öffentliche Diskreditierung der Homöopathie aufrecht zu erhalten, wird vor allem die Propaganda-Methode ständiger Wiederholung angewandt. Wenn Menschen eine Unwahrheit oft genug hören, dann halten sie sehr viele irgendwann für wahr und vertreten diese Unwahrheit selbst lautstark. Gegen eine solche langfristig angelegte und sich selbst steigernde Propaganda kommen redliche Wissenschaftler mit ihren Studien in Fachzeitschriften nicht an.

Eine weitere Methode ist, dass zur behaupteten Unwirksamkeit der Homöopathie als Quellen Studien angeben werden, die gar nicht zu diesem Ergebnis gekommen sind. Da in der Regel Quellenangaben nicht kontrolliert werden, fällt dieser Betrug nicht auf. Dazu hat eine Gruppe junger Menschen ein prägnantes Video erstellt mit dem Titel „Homöopathie: Quellenlage und Berichterstattung“. (https://www.youtube.com/watch?v=EElx8Y6k930)

Absurd wird diese ganze Diskussion zuletzt, da es für eine Vielzahl der in Deutschland zugelassenen Medikamente und Therapien keine verlässlichen Wirksamkeitsstudien gibt.

Um die Gesundheitskosten zu senken, müssten Homöopathie und anthroposophische Therapien gefördert werden

Homöopathische und anthroposophische Medikamente können vergleichsweise preiswert hergestellt werden und sind fast immer deutlich billiger als allopathische Mittel. Deshalb sind die Ausgaben der Krankenkassen dafür sehr gering. 2022 wurden rund 6,6 Millionen Euro für homöopathische Medikamente erstattet, also 0,01% der Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen, die insgesamt 50 Milliarden Euro betrugen.[10] Das Verbot von Homöopathie bringt den Krankenkassen also so gut wie nichts. Es schadet aber den bevormundeten Patienten und den homöopathischen Ärzten und Herstellern. Wer profitiert davon? Wenn homöopathische Medikamente nicht mehr bezahlt werden, werden umso mehr teurere allopathische verschrieben. Die Profiteure sind also die Pharmakonzerne.

Da der Bundestag nicht nur homöopathischen Medikamente, sondern ein breites Spektrum komplementärmedizinischer Therapien finanziell austrocknen will, wird ein bedeutender Konkurrent der Pharmakonzerne beseitigt. Das stärkt das Oligopol der Pharmakonzerne in ihrem Zugriff auf die öffentlichen Gelder. Zu dieser verordneten „Marktbereinigung“ gehört auch, dass die Honorare für Psychotherapeuten im April 2026 deutlich gekürzt wurden, obwohl eine krasse psychotherapeutische Unterversorgung besteht und Patienten oft viele Monate oder Jahre warten müssen.[11]

Wenn es darum ginge, die Kosten der Krankenkassen zu senken, dann müsste eine große Offensive für homöopathische und anthroposophische Medizin gestartet werden. Da dies aber auf Kosten der Marktanteile der Pharmakonzerne gehen würde, findet das nicht statt.

Die Krankenkasse Securvita führte eine Langzeitstudie durch, die sehr interessante Ergebnisse brachte. Ich zitiere aus der Mitteilung von Securvita:[12]

„Ausgewertet wurden dafür die Daten von 15.700 Versicherten, die mindestens drei Jahre lang regelmäßig bei homöopathischen Kassenärzten in Behandlung waren. Die Studie belegt, dass die Gruppe der Homöopathie-Nutzer bei wirtschaftlich bedeutenden Parametern wie Krankenhausaufenthalten, Arzneimittelverbrauch und Krankentagen gesundheitliche Vorteile gegenüber einer konventionell behandelten Vergleichsgruppe hatten.

Kinder erhielten beispielweise seltener Antibiotika. Besonders auffällig erwies sich dies bei Kleinkindern ab der Geburt: Mit homöopathischer Behandlung sank die Zahl der mit Antibiotika behandelten Kleinkinder im dreijährigen Untersuchungszeitraum um 16,7 %, während sie in der Vergleichsgruppe um 73,9 % stieg. Kleinkinder mit Allergien, Neurodermitis und Asthma profitierten gegenüber der Vergleichsgruppe besonders von der homöopathischen Behandlung.

Auch bei erwachsenen Patienten zeigten sich deutlich positive Effekte im Sinne sinkender Morbidität und damit einhergehender Verbesserung der Lebensqualität. So verringerte sich beispielsweise bei krebskranken Patienten und Mehrfacherkrankten der Einsatz von Schmerzmitteln im Verlauf der homöopathischen Behandlung, während er in der Vergleichsgruppe wuchs.

Die Analyse von Krankenhausdaten zeigte ebenfalls Vorteile der homöopathischen Behandlung: So ging beispielsweise die Zahl der Krankenhauseinweisungen bei Erwachsenen mit Depressionen im Lauf der homöopathischen Behandlung um 9,8 % zurück. Im Vergleich dazu stiegen die Hospitalisierungen in der konventionell behandelten Vergleichsgruppe um fast 32,6 %.

Bestätigt wurde dies auch durch die Arbeitsunfähigkeitszeiten, die durch Depressionen ausgelöst wurden und wirtschaftlich sehr relevant sind. Sie gingen im Verlauf der Homöopathie-Behandlung um 16,8 % zurück, während die Fehlzeiten bei den rein schulmedizinisch behandelten Patienten um 17,3 % stiegen.“

Soweit die klaren Ergebnisse der Untersuchung von Securvita. Wenn es den Regierungsparteien also wirklich um Gesundheitskosten ginge, müssten Homöopathie und anthroposophische Therapien gefördert werden. Doch darum geht es den Regierungsparteien nicht, denn sie dienen nicht dem Volk, sondern anderen Herren.

Die Deformation der Parteiendemokratie – Lügen ohne Ende

Die beschriebene Wirksamkeit und die großen Vorteile der Komplementärmedizin ist den Politikern der Regierungsparteien natürlich bekannt. All diese Informationen sind öffentlich zugänglich und wurden von den verschiedenen Fachverbänden den Politikern oftmals zugetragen. Doch Vertreter der CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke tun immer so, als ob sie davon nichts gehört haben. Stattdessen wiederholen sie laufend die Phrase der nicht nachgewiesenen Wirksamkeit der Komplementärmedizin.

Wie ist das zu erklären? Es ist schwer sich vorzustellen, dass diese Politiker zu dumm sind, einfache Informationen zu verstehen. Vermutlich geht es um seelische Deformation. Diese Politiker wissen, dass es falsch ist, aber sie lügen und schämen sich nicht einmal dafür. Eine solche seelische Deformation wird durch das System der bestehenden Parteiendemokratie bewirkt. In diesem System geht es um Machtkalkül, Privilegien und Fraktionszwänge, nicht um Wahrheit oder das Wohl der Bürger. Wie das in der Praxis funktioniert kann zum Beispiel im Buch „Inside Bundestag“ von Joana Cotar, die acht Jahre Bundestagsabgeordnete war, nachgelesen werden.[13] Sie sagte in einem Interview: „Der Berliner Elfenbeinturm ist viel höher als gedacht. Und obwohl mir schon vor meinem Einzug durchaus bewusst war, dass die Mehrheit der Politiker den Bezug zu den Bürgern verloren hat und dass es ihnen vor allem um den eigenen Machterhalt geht, traf mich die Realität brutal.“[14] In ihrem Buch schreibt sie: „Um dabei zu bleiben, muss man sich anpassen, gehorchen und folgen – da gehen die Ideale schnell verloren und das Gewissen gleich mit.“ Es geht dann nur noch darum, wiedergewählt zu werden durch Intrigen, innerparteiliche Schlammschlachten und durch Konformismus. Richtschnur ist nicht die Wahrheit, sondern ob etwas der eigenen Karriere dient.

Wenn die Fraktionsleitung sagt, dass Komplementärmedizin ausgetrocknet werden soll, schadet es einem, sich dagegen zu stellen. Wenn die Pharmaindustrie Regierung, Bundestag, Medien und Universitäten weitgehend durchdrungen haben und hier den Ton angeben, schadet es einem, sich dagegen zu stellen. Dann wiederholt man lieber die vorgegebenen Phrasen.

Politiker sind umringt von unzähligen Lobbyisten. Die Pharmaindustrie gibt nach Schätzungen allein in der EU jährlich 91 Millionen Euro für Lobbyarbeit aus.[15] Dieses Geld ist für die Pharmaindustrie gut investiert, denn ihnen fließen durch staatliche Beschlüsse sichere und reichliche Einnahmen zu.

Geld ist genug da

Es geht um die Streichung von Krankenkassenleistungen von etwa 50 Millionen Euro. Damit gehen nicht nur Leistungen für die Patienten verloren, sondern Therapeuten, Ärzte, Kliniken und Pharmazeuten sind in ihrer Existenz bedroht. Es sei nicht genug Geld da, heißt es.

Das ist Hohn und Spott. Um es in Relation zu bringen: Die Pharmaindustrie gibt allein für Lobbyismus in Brüssel 90 Millionen Euro aus. Die deutschen Parteien erhalten jedes Jahr etwa 250 Millionen Euro Parteienfinanzierung. Die Erweiterung des Bundeskanzleramtes in Berlin kostete bislang ca. 800 Millionen Euro. Der Betrieb des Bundestages kostet jährlich etwa eine Milliarde Euro. Damit die ukrainische Regierung Krieg gegen die in Volksabstimmungen zu Russland übergetretenen ehemaligen ukrainischen Regionen führen kann, bekam sie 2026 von den EU-Ländern 90 Milliarden Euro zugesprochen. Das Bundesministerium für Gesundheit bestellte ab 2020 vier Milliarden Schutzmasken, die nicht verwendet wurden. Diese kosteten etwa vier Milliarden Euro, für die Entsorgung in Müllverbrennungsanlagen wurden nochmal acht Millionen Euro ausgegeben, so der Bundesrechnungshof.[16] Vier Milliarden sind 80 mal 50 Millionen. Damit hätte also die Komplementärmedizin 80 Jahre lang im bestehenden Umfange finanziert werden können. In dieser Art könnte man seitenlang weitere Beispiele aufschreiben.

Es fehlt nicht an Geld, sondern es geht um Bösartigkeit gegenüber Menschen, die selbstverantwortlich mit ihrer Gesundheit umgehen wollen. Diese sollen zwar für die Krankenkassen bezahlen, aber nicht das erhalten, was sie benötigen. Es geht um eine Diskriminierung ganzheitlich denkender Menschen.

Parteienoligarchie in den Diensten der Pharmakonzerne

Demokratie heißt „Herrschaft des Volkes“. Das einzige Land in Europa, das sich zu Recht als Demokratie bezeichnen kann, ist die Schweiz. Nur in der Schweiz kann das Volk in Volksentscheiden direkt entscheiden. Es findet tatsächlich „Herrschaft des Volkes“ statt. In den Gemeinden, Kantonen und im Bund können die Bürgerinnen und Bürger durch Unterschriftensammlungen Volksentscheide einleiten. Alle drei Monate werden dem Volk mehrere Themen zur Entscheidung vorgelegt.

Dagegen werden Gesetze in Deutschland und in der EU ausschließlich von den regierenden Parteien beschlossen. Das Volk hat überhaupt nichts zu sagen. Von „Herrschaft des Volkes“ keine Spur. Man kann als Bürger lediglich protestieren, hat dabei als Bittsteller jedoch sehr ungleiche Möglichkeiten. Die regierenden Politiker brauchen nur zu einer Sitzung gehen und die Hand heben, während die Bürger sehr viel Zeit, Kraft und Geld aufwenden müssen, um einen sichtbaren öffentlichen Protest zu erzeugen. Wenn ein Protest so groß wird, dass die regierenden Parteien Sorge haben, dass es sich auf das Ergebnis der nächsten Wahl auswirkt, reagieren sie vielleicht. Meistens warten sie dann aber mit dem Vorhaben nur einige Zeit, um zu sehen, ob es beim nächsten Versuch nochmal eine so große öffentliche Aufregung gibt. Wenn nicht, dann wird es beschlossen. Die Arroganz der Macht ist integraler Bestandteil der Parteienoligarchie. Genau das erleben wir an dem geplanten Verbot der Krankenkassenleistungen. Diese schwächt die Komplementärmedizin und räumt einen Konkurrenten der Pharmaindustrie aus dem Weg. 2024 hatte es Lauterbach versucht, der Protest war aber zu groß. Also zwei Jahre warten, ein neuer Anlauf und durch die Fußball-WM ist die öffentliche Aufmerksamkeit absorbiert. So funktioniert Parteienoligarchie.

Anders lief es in der Schweiz. In der Schweiz sammelte 2005 die Volksinitiative «Ja zur Komplementärmedizin» rund 140.000 Unterschriften. Die gesetzlichen Krankenkassen sollten die anthroposophische Medizin, traditionelle chinesische Medizin [TCM], Homöopathie, Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Neuraltherapie weiterhin finanzieren. Zur Volksabstimmung kam dann ein Vorschlag des Berner Parlamentes mit dem die Volksinitiative zufrieden war und deshalb zurückgezogen wurde. Am 17. Mai 2009 stimmten 67 Prozent der Abstimmenden dafür, dass Art. 118a in die Schweizer Bundesverfassung aufgenommen wird: „Komplementärmedizin: Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die Berücksichtigung der Komplementärmedizin.“

Dadurch wurde die Finanzierung der Komplementärmedizin durch die gesetzlichen Krankenkassen in der Schweiz gesetzlich gesichert. Die Berner Regierung stellt fest:[17] „Pro Jahr beziehen rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung Leistungen der ärztlichen Komplementärmedizin. Die Kosten dafür betragen jährlich rund 18 Millionen Franken. Gemessen an den Gesamtkosten der obligatorischen Krankenversicherung – 2024 waren es rund 42.2 Milliarden – ist der Anteil der Komplementärmedizin marginal (rund 0,04 Prozent).“ Man sieht: Komplementärmedizin ist sehr beliebt und sehr billig.

Die Krankenkassen übernehmen nur Leistungen von Ärzten. Für die Leistungen von nicht-ärztlichen Therapeuten und Naturheilpraktikern gibt es in der Schweiz eine Zusatzversicherung. Diese kostet je nach Ausgestaltung zwischen CHF 20 und CHF 60 pro Monat. In einer Studie des Erfahrungs Medizinischen Register (EMR)gaben 61 Prozent der Befragten an, eine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen zu haben.[18] „Die Mehrheit der Befragten nutzt Komplementärmedizin insbesondere bei Rücken- und Nackenschmerzen, Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Allergien. 88 Prozent sehen Komplementärmedizin als sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin oder bevorzugen sie sogar. 87 Prozent beurteilen den Behandlungserfolg als mindestens genügend, ein Drittel sogar als sehr erfolgreich. Dabei berichten viele auch von weitergehenden Effekten wie einer gesteigerten Gesundheitswahrnehmung, besserem Umgang mit Beschwerden oder einer allgemein bewussteren Lebensweise.“

Es geht nicht um Vernunft, sondern um einen fanatischen Religionskrieg

Wir haben gesehen: Komplementärmedizin wird von einer Mehrheit der Bevölkerung positiv gesehen, sie leistet einen wichtigen Betrag bei der Gesundung, ist preiswert, umweltschonend und ist bei richtiger Anwendung nebenwirkungsfrei. Warum nur wollen die Parteien – alle außer AfD und BSW – Komplementärmedizin einschränken? Das hört sich nach reinem Irrsinn an.

Verständlich wird das erst, wenn man das Ganze in einem größeren Rahmen ansieht. Es geht natürlich in erster Linie um die Interessen der Pharmakonzerne, die andere Gesundheitskonzepte und Konkurrenten bekämpfen. Es gibt aber noch eine größere Dimension dahinter, der fanatische Religionskrieg der Materialisten und Transhumanisten.

Die Homöopathie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts vom deutschen Arzt Dr. Samuel Hahnemann entwickelt. Es ist eine wichtige Errungenschaft des Landes der Dichter und Denker. Doch die Homöopathie wurde zum Feindbild der Materialisten, da diese es nicht ertragen können, dass eine nicht mehr materiell vorhandene Substanz eine Wirkung haben kann. In der Homöopathie werden Substanzen in potenzierter Form eingesetzt. Bei diesem pharmazeutischen Verfahren wird eine Substanz wiederholt stufenweise verdünnt und verschüttelt. Der Verdünnungsgrad kann so stark sein, dass die Ausgangssubstanz chemisch-analytisch nicht mehr nachgewiesen werden kann. Durch die Potenzierung wird aber die Qualität, Struktur und die geistige Information der Substanz stärker wirksam. Diese Wirksamkeit nimmt sogar mit der Anzahl der Potenzierungen zu.

Das regt die Materialisten auf und trifft sie in ihrem Kern. Denn sie haben die Materie zu ihrem Gott gemacht und glauben daran – abergläubisch und oftmals fanatisch. Ich nehme hier bewusst den Begriff „Religion“, denn der Materialismus ist nichts anderes als eine Weltreligion, auch wenn er sich nicht als solche bezeichnet. Das Glaubensbekenntnis besteht unter anderem darin, dass es nur Materie gäbe, der Mensch nur aus Materie bestünde und auch das vielfältige Leben sowie das seelisch-geistige Erleben und das Bewusstsein nur biochemische Vorgänge seien. Die Materie sei das Einzige und alles Bestimmende. Was aber die Materie in Wirklichkeit ist und wie daraus Leben und Bewusstsein entstehen soll, bleibt unklar.

Materialisten reden oft von Wissenschaft. Wenn es aber wissenschaftliche Ergebnisse gibt, die nicht in ihren Glaubenskanon hineinpassen, werden diese ignoriert – wie die Ergebnisse zur Wirksamkeit der Homöopathie. Christian Morgenstern brachte diese Seelenart auf den Punkt: „Also schließt er messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.“

Der Materialismus dominiert heute über die Parteien unsere Staaten. Diese sind nicht mehr neutral. Die Neutralität des Staates gehört eigentlich zu den Grundprinzipien moderner Demokratien. Doch tatsächlich sind unsere Staaten von den Wirtschafts-Interessen lobbystarken Pharmakonzerne durchsetzt und sie haben die Religion eines fanatischen transhumanistischen Materialismus zur Staatsreligion erkoren. In diese sollen sich alle einfügen. Das wird auch mit Gewalt durchgesetzt.

Dieser Religionskrieg kann natürlich nur stattfinden, weil wir Einheitsstaaten haben und keine gegliederten Gesellschaften. Gegenwärtig kann der Staat in alle Gebiete des Lebens eingreifen, wenn die Regierungsparteien und die dahinterstehenden Interessengruppen das wollen. Dieser Einheitsstaat ist eine schlimme gesellschaftliche Krankheit und hat immer die Tendenz in den Totalitarismus.

Richtiger und menschengemäßer ist es die Kompetenzen des Staates auf das eigentliche Rechtsleben stark zu beschränken. Die Gesundheitspflege gehört nicht zum Rechtsleben. Gesundheitspflege ist die Aufgabe der Patienten, Ärzte, Therapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen. Per Gesetz sollten die Krankenkassen nur zu einer Grundversorgung verpflichtet werden und ansonsten weitgehende Freiheiten erhalten, um unterschiedliche Profile anzubieten, entsprechend der Bedürfnisse ihrer Mitglieder. Per Gesetz sollte nur geregelt werden, wie Krankenhäusern von Städten, Landkreisen und anderen Anbietern betrieben werden können. Per Gesetz sollte aber niemals die konkrete medizinische Behandlung bestimmt werden. Wir Menschen brauchen nicht von Politikern bevormundet und gegängelt werden. Das ist eine Entwürdigung.

Salamitaktik

Wir müssen aber damit rechnen, dass hier noch einiges auf uns zu kommt. Denn das Verbot der Erstattung von Komplementärmedizin ist nur ein Baustein unter vielen Maßnahmen, die nach dem Prinzip der Salamitaktik umgesetzt werden.

In Frankreich durften die Krankenkassen ab 2021 nicht mehr für Homöopathie bezahlen. Im Februar 2024 beschloss das Pariser Parlament ein Gesetz, das eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren vorsieht, wenn man von einer „wissenschaftlich befürworteten Behandlung einer Krankheit abrät und damit Menschen in Gefahr bringt“. Dieses Gesetz könnte dafür genutzt werden, um gegen Ärzte vorzugehen, die eine alternative Behandlung zum Beispiel mit Homöopathie empfehlen. Mit diesem Gesetz könnten auch Menschen eingesperrt werden, wenn sie von den umstrittenen mRNA-Impfstoffen abraten.[19]

In Deutschland gab es früher bei den Landes-Ärztekammern 3-jährige berufsbegleitende intensive Ausbildungen in Homöopathie. Die Ärzte konnten sich dann offiziell als Homöopath bezeichnen. Aber seit 2022 haben fast alle Landes-Ärztekammern diese Zusatzausbildungen gestrichen. Wenn junge Ärzte diesen Titel nicht mehr erwerben können, werden sie weniger Interesse daran entwickeln. Das kann auf Dauer ein Ende der ärztlichen Homöopathie bedeuten.

2026 soll nun die Finanzierung der Homöopathie verboten werden. Was kommt als nächstes? Zum Beispiel die Abschaffung des Berufsstandes der Heilpraktiker? Karl Lauterbach hat das auch schon als Ziel ausgesprochen.

Ein fanatischer Religionskrieg war in der Geschichte immer schrecklich. Es ist gut sich darauf innerlich vorzubereiten.

Ein Lichtblick: Anders ist es in Indien. Dort ist die Homöopathie sehr weit verbreitet, regulärer Bestandteil der staatlichen Gesundheitspolitik und integrierter Bestandteil der universitären Ärtzeausbildung. Jährlich schließen in Indien etwa 12.000 Studierende ihre Ausbildung in der homöopathischen Medizin ab.[20]


Quellen:

[1] IfD Allensbach: Homöopathie: Nutzung und Wertschätzung in der Bevölkerung. Allensbacher Kurzbericht März 2023: https://www.dzvhae.de/neu_2020/wp-content/uploads/2023/05/2023_03_15_Allensbach-Homoeopathie.pdf

[2] Repräsentative Forsa-Umfrage 2021 zur Nutzung der Homöopathie in Deutschland: https://www.presseportal.de/pm/59441/5009130

[3] https://www.dzvhae.de/homoeopathie/warum-homoeopathie/

[4] https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/html/10.1055/a-1587-2308?device=desktop

[5] https://www.akademie-wissenschaftliche-homoeopathie.org/feldversuch-bei-pflanzen-mehr-als-placebo/ https://www.ikim.unibe.ch/forschung/uebersichten_zum_stand_der_forschung/homoeopathie/datenbanken_zur_forschung_in_der_homoeopathie/index_ger.html

[6] https://www.weils-hilft.de/informieren/studien

[7] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37805577/

[8] https://www.hri-research.org/de/2023/04/hri-studien-monitor-nr-5-2023-homoeopathie-reduziert-durchfall-bei-ferkeln-um-das-6-fache/

[9] https://www.akademie-wissenschaftliche-homoeopathie.org/feldversuch-bei-pflanzen-mehr-als-placebo/

[10] Faktenpapier des DZVhÄ: https://www.dzvhae.de/neu_2020/wp-content/uploads/2024/06/DZVhAe_Aerztl-Hom_Die-Fakten.pdf

[11] https://www1.wdr.de/wirtschaft/therapieplatz-kassenpatient-psychotherapeut-honorar-kuerzung-1-100.html

[12] https://www.hufelandgesellschaft.de/die-hufelandgesellschaft/aktuelles/detail/versorgungsstudie-belegt-homoeopathie-ist-wirtschaftlich-und-wirksam

[13] https://joanacotar.de/buch/

[14] https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/joana-cotar-inside-bundestag/

[15] https://www.arznei-telegramm.com/de/4472/pharmaindustrie-gibt-bis-zu-91-mio-im-jahr-fuer-lobbyismus-in-der-eu-aus

[16] https://www.bundesrechnungshof.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2024/maskenbeschaffung.html

[17] https://www.bag.admin.ch/de/arztliche-komplementaermedizin

[18] https://www.medinside.ch/kam-barometer-2024-zwei-drittel-nutzen-komplementaermedizin-20250421

[19] https://norberthaering.de/news/lutte-contre-les-derives-sectaires/

[20] https://homoeopathiehilft.at/hv/homoeopathie-indien/



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Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

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Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


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Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

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G‘schichtn aus‘m Nachbargartn – Folge 54

Abwegiges – Schwurbeleien – Unsinn

Eine Satire von Werner Roth

Enten-Test: Wenn es aussieht wie eine Ente, wenn es watschelt wie eine Ente und wenn es quakt wie eine Ente – dann ist es eine Ente.

Faschisten-Test: Wer nach Zensur und Repression schreit, wer andere verunglimpft, nur seine eigene Meinung gelten lässt, sich umringt von Feinden sieht, Hass sät und ausgrenzt – nun, der ist eben auch eine Ente.

Einfach köstlich ist da Michael Sailers Einschätzung über die Bevölkernden: „Derweil haben sich geschätzt – also gefühlt – vierzig bis achtzig Prozent der vermeintlich deutschen Bevölkerung so weit von der Wirklichkeit entfernt, daß sie nicht einmal mehr ahnen, daß es eine solche Wirklichkeit geben könnte.“

Welcome to virtuality! Im Digi Tal ist alles flach, das Niveau sowieso. „Gäh schaißn, heast!“ Wo geht’s zum Klo…?

„Viele werden auch begreifen, daß die Freiheit, zwischen CDU/CSU, SPD und FDP zu wählen, nur die Freiheit zu einer Scheinwahl bedeutet.” Und, welcher weitsichtige Kopf hat diesen Satz schon 1992 von sich gegeben? Der Erich, der Honecker, der Honni war’s, wie der Michael Klonovsky ausgrub.

Der, also der Klonovsky, klugscheißert dann weiter, wenn man mitmacht in der Diktatur, „dann lassen sie einen in Ruhe und lohnen die Anpassung mit dem Herdenglück.“ Nun denn, Halli-Hallo im „bDaZ“, dem „besten Deutschland aller Zeiten“. „De Bayern sann jo scho im Proto-Paradies, wia da Seehofer moi gmoand hod.“

Niemand müsste eigentlich mehr was über den Zivilisationsuntergang lesen. Man kann es ja gerade live erleben.

Wir im „Imperium der Lügen“ haben nicht nur personell, sondern auch ideologisch eine Auswahl des Schlechtesten. Alles und Jedes, der oder das die Macht und die Kontrolle der schon lange Mächtigen noch weiter begünstigt, wird in Stellung gebracht. Das Mittel ist die Anreiz – Beitrags – Gestaltung.

Welche Anreize werden gesetzt um welche Beiträge zu generieren? Na, da kommen Sie selbst drauf. „Säiba noochdenga hod no nia ned gschod.“

Das gewünschte Resultat ist eine Konglomeration der dunkelsten und widerwärtigsten Seiten aller Ideologien und Charaktereigenschaften. Ob vom Kommunismus/Sozialismus, Kapitalismus, Faschismus oder Feudalismus, umgesetzt durch die seelenlosesten Lügner und Betrüger, also mittels der größten Charakterschweine.

Felix Feistel versucht das als „digitalen sozialistisch-faschistischen Kapitalfeudalismus“ zusammenfassen, wobei er selbst diese Begrifflichkeit als unhandlich abtut. Jedenfalls kann das Links-Rechts-Geblöke, das „wie Flasche leer“ und ohne irgendeinen Erklärungsgehalt ist, auf dem Sperrmüllhaufen der Geschichte verrotten.

Der Vertrauensabbau ist wesentlicher Teil der Systemzerstörung.

Die Welt, wie wir sie kannten, wird gerade aufgelöst. Das betrifft einfach alles. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wohlstand, Kommunikation, Kultur. Auch die Sprache und die Menschlichkeit verflüchtigen sich in ihrer grundlegenden Substanz zunehmend. Der technologische Fortschritt walzt über die allgegenwärtigen Medien alles an Frieden im Innen wie im Außen einfach nieder.

„Das Vertrauen ist dahin. Und die, die es zerstört haben, werden es nicht zurück gewinnen. So kalt kann Logik sein.“ Dementsprechend kleidet das Gerhard Mersmann nüchtern und bestimmt in Worte.

Wer glaubt, es gäbe Rebellionen oder Aufstände im Wertloswesten wegen des Wohlstandsverfalls, der denke mal an die sog. 3. Welt. Dort lebt – oder überlebt gerade so – der allergrößte Teil der Menschenwesen in den Städten in Slums. Rebellionen oder gar Aufstände gibt es so gut wie nicht.

Wenn, dann verlaufen sie überwiegend ohne bedeutende strukturelle Änderungen und werden einfach gnadenlos und effizient niederkartätscht. Und das geht da so seit Generationen. „Warum soi des bei uns ondas sei?“

„Es herrscht irgendwie Kriseninflation – selbst ein Krisenzeichen? Ist die Krise selbst in der Krise?“ Milosz Matuschek

Dennoch zeigt sich momentan so eine trügerische Stille, bei der man geneigt ist, überall im Hintergrund die Tumbleweeds bzw. die ausgetrockneten Sträucher vorbeirollen zu sehen. Eine seltsame, spannungsgeladene Stimmung wie in der Anfangsszene von „Spiel mir das Lied vom Tod“, als Minutenlang nichts zu passieren scheint. Nur ein paar belanglose, aber nerv tötende Geräusche, die einem nichtsdestotrotz unglaublich auf die Nerven gehen.

Die Entsprechung findet man in der Überflutung mit verbalem Sondermüll von Bas, Merz und Konsorten, dass man denken könnte, vielleicht ist die Tiefkühlung der deutschen Propagandazentrale für abgestandenen „Bullshit“ ausgefallen und man muss nun alles auf einmal bringen, weil es sonst zu sehr verwest und zu stark stinkt.

Bei Sergio Leone wird diese Spannungssituation mit 3 schnellen Knallern aufgelöst. In der wirklichen Welt kommt sowas eher selten bis nicht vor. Und obwohl Putin zwar sonst gern mit nacktem Oberkörper auf rassigen Pferden durch die Wildnis reitet, ist die Rolle des Mundharmonika spielenden Schnellschützen nicht so ganz Seins.

Er will weder den Bösen noch den Hässlichen geben, wie im klassischen Italo-Western „The Good, the Bad and the Ugly“, sondern bevorzugt die Rolle des Guten. Deshalb agitieren die Putinfeinde auch so voller Hass und Hetze gegen ihn, weil der unendlich viel schlauer, gewitzter, gebildeter als sie ist und dazu noch ein strategisch versierter, sau-cooler Hund. Alles das, was diese kleinen Kläffer im Westen niemals sein werden. Und dann gewinnt der vielleicht am Ende auch noch! Shocking!

Der Unterschied zwischen Russland und dem „Imperium der Lügen“ schält sich immer deutlicher heraus. Die einen können, wollen aber nicht, zumindest nicht großangelegt, die anderen wollen, können aber nicht. „Wea wui, aba ned ko, is hoid a Hampara …, a Schlappschwanz ebm.“

„Verliere ruhig den Glauben an das System, aber niemals die Wut auf seine Architekten!“ (Unbekannter Anarchist)

In „UnsererDemokratie“ muss man im Dummschwätzertum habilitiert, oder mindestens promoviert haben, damit man „am besten im Verfertigen von aufgeblasenem Nichts ist“, wie die unvergleichliche Dagmar Henn unwiderstehlich formuliert. Wolfram Weimer ist die gegenwärtig exaltierteste Verkörperung des dünkeldeutschen Politsatrapen, unerreicht in seiner Aussage: „Das Gehäuse der Bürgerlichkeit ist immer die Eigentlichkeit, nicht die Möglichkeit.“ Wer das WIRKLICH versteht, ohne dass ihm die Synapsen durchbrennen, darf sich zum Inner-Circle zählen.

Derweilen hält sich der immer große Teil von Opportunisten an den leicht abgewandelten Spruch des dicken netten Onkels, der aus dem kürzesten Jahrtausend der Weltgeschichte: „Hauptsache gut gelebt!“ Der damalige Generalfeldmarschalloberbefehlshaberreichsführer Lufthoheit begrenzte dies noch freimütig auf 12 Jahre.

Manche fragen sich tatsächlich, wohin wohl die Entwicklung führen wird, wenn die Konzentration von Daten, Kapital und Entscheidungsmacht in den Händen weniger Akteure noch weiter zunimmt. Die Conclusio daraus ist offenkundig, solange die Deepies, die wirklich Mächtigen, ihre Macht haben, wird die weitere Versklavung der Menschen kein Ende nehmen.

Wenn die Führungskräfte bei uns gegen ihre von ihnen selbst gemachten Gesetze verstoßen, ist das so was von egal, denn die betreffen sie ja nicht. Aber sie missachten auch permanent die obersten Gesetze die es gibt. Die Naturgesetze.

Und das wird böse für sie enden, hört man diese verschwurbelten Querdullis munkeln. Das war übrigens auch schon Werner Enkes Standardspruch im Film „Zur Sache Schätzchen“, den er in seiner Rolle als charmanter, fauler Nichtstuer bestens verkörperte. „Des duad koa guad ned…“

In „UnsererDemokratie“ scheint es ja weder Oligarchen noch Korruption zu geben.

Diese unsere „Elite“ ist so abgehoben, die haben schon lang keinen Bodenkontakt mehr. Inzwischen haben sie sogar den Sichtkontakt zur Realität verloren. Daneben wird durch deren Hofschranzen die Vereinnahmung staatlicher Institutionen durch privatwirtschaftliche Akteure im gestreckten Galopp weiter getrieben. Das Zauberwort hierbei ist KI, gern als „künstliche Intelligenz“ beschworen. Künstlich auf jeden Fall, aber intelligent?

Skepsis bleibt also angebracht, ganz besonders ob der immer größeren Invest-Blase in und um die neue Wunderwaffe, die Gott ersetzende KI. Das Kapital will Anlage. Schätzungen zufolge soll der KI-Sektor über 90 % des US-amerikanischen BIP-Wachstums ausmachen. Gegen diesen gigantischen Heißluftballon sind die Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende und die Subprime-Derivate-Blase von 2008 laue Lüftchen.

Wenn diese Blase platzt, wünschte man sich, die bisherigen Annahmen über die Gestalt der Erde würden sich tatsächlich als grundlegend falsch herausstellen. So, wie es die Monty Pythons schon in der Anfangssequenz von „Der Sinn des Lebens“ unwiderlegt filmisch dokumentiert haben.

Das würde an der objektiven Situation zwar absolut nichts ändern, doch die Ablenkung könnte dann nicht groß genug sein. Und mit der Überzeugung einer flachen Erde hat die Menschheit länger gelebt, als mit der Kugelform. „Ma muas se hoid sein Galgnhumor b’hoitn…“

Es bleiben Fragen…

Kommt mit der totalen Demokratie zuerst der totale Krieg und dann der totale Zusammenbruch? Mit anschließender ultimativer, totaler Friedhofsruhe?

Fallen wir tatsächlich wieder in eine Gesellschaft auf dem technischen Stand von vor Jahrtausenden zurück?

Wird Deutschland „Vergriechenlandt“, nur ohne die Sonne, das Meer und das Sirtaki-Feeling?

Hat Mark Twain Recht, wenn er meint „Gott schuf den Krieg, damit Amerikaner Geografie lernen“?

Hat Israel wirklich die „humanste Armee der Welt“, wie Bibi Satanjahu deklamiert?

Undsoweiterundsofort…

Den Ausblick gibt Martin Armstrong rückblickend: „Im Rückblick behauptet jeder, die Warnzeichen seien offensichtlich gewesen. Während man sie durchlebte, taten die meisten sie als Lärm ab. Aber jetzt wird der Lärm sehr laut.“

Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/

Dieser Artikel erschien zuerst unter
https://www.anderweltonline.com/satire/satire-2026/gschichtn-ausm-nachbargartn-folge-54/


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Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
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Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

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Die Dämonisierung Putins – ein klassisches Instrument der Kriegsrhetorik

Von Uwe Froschauer

Das erste Opfer eines Krieges ist die Wahrheit. Dieser Satz wird häufig zitiert, doch selten war seine Aktualität so offensichtlich wie heute. Während Milliarden für Aufrüstung bereitgestellt werden und die Bevölkerung in Deutschland auf „Kriegstüchtigkeit“ eingeschworen wird, erleben wir zugleich eine massive Personalisierung und Moralisierung des Ukraine-Krieges.

Statt über geopolitische Interessen, Sicherheitsfragen, die Vorgeschichte des Konflikts oder mögliche Verhandlungslösungen zu sprechen, wird der Krieg zunehmend auf eine einzige Person reduziert: Wladimir Putin.

Putin erscheint in der öffentlichen Darstellung nicht als politischer Akteur mit Interessen, Strategien oder Motiven, sondern als Kriegsverbrecher, Friedensfeind, irrationaler Aggressor und personifiziertes Böse. Die politische Botschaft ist klar: Wenn das Problem ausschließlich Putin ist, dann können Verhandlungen mit ihm nicht sinnvoll sein. Wer dennoch nach Diplomatie ruft, gerät schnell unter Rechtfertigungsdruck.

Die ethische Herabwürdigung Putins ist ein Paradebeispiel für eines der ältesten Instrumente der Kriegspropaganda: die Dämonisierung des Gegners.

Dämonisierung

Dämonisierung bedeutet nicht einfach Kritik. Kritik beschäftigt sich mit Handlungen, Entscheidungen und politischen Zielen. Dämonisierung dagegen verschiebt die Aufmerksamkeit von den Handlungen auf die Person. Der Gegner erscheint nicht mehr als politischer Akteur mit Interessen, Motiven oder Sicherheitsvorstellungen, sondern als moralisch minderwertige, gefährliche oder gar böse Figur. Er wird als irrational dargestellt, als von Gewalt besessen, als unfähig zu Verhandlungen, als permanenter Aggressor und als alleinige Ursache sämtlicher Probleme.

Dadurch entsteht beim Publikum der Eindruck, mit einem solchen Gegner könne man nicht reden, man könne ihn nur bekämpfen.

Die Dämonisierung des Gegners ist keineswegs eine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Bereits vor über hundert Jahren wurden Methoden entwickelt, die bis heute zum Standardrepertoire moderner Kriegspropaganda gehören.

Besonders deutlich zeigte sich dies im Ersten Weltkrieg. Die britische Propaganda zeichnete das Bild des „Hunnen“, eines angeblich barbarischen deutschen Soldaten, der keinerlei menschliche oder moralische Grenzen kenne. Die Öffentlichkeit wurde mit Geschichten über deutsche Gräueltaten in Belgien konfrontiert. Zeitungen berichteten von verstümmelten Kindern, abgeschnittenen Händen, vergewaltigten Frauen und anderen Schreckensgeschichten. Einige dieser Berichte bezogen sich auf wahrscheinlich stattgefundene Kriegsverbrechen, andere konnten nicht nachgewiesen werden, erwiesen sich später als stark übertrieben oder waren frei erfunden. Dennoch entfalteten sie ihre Wirkung.

Besonders wirksam waren Berichte, nach denen deutsche Soldaten belgischen Kindern die Hände abgeschnitten hätten. Solche Geschichten verbreiteten sich rasend schnell in Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Sie erzeugten jene emotionale Empörung, die notwendig war, um die Bevölkerung für den Krieg zu mobilisieren. Die Frage, ob jede einzelne Geschichte auch nur in Bruchstücken der Wahrheit entsprach, spielte dabei nur eine untergeordnete Rolle. Entscheidend war die emotionale Wirkung. Der Gegner sollte nicht verstanden, sondern gefürchtet und besiegt werden.

Im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich ein ähnliches Muster. Adolf Hitler wurde in Großbritannien, Frankreich und später in den Vereinigten Staaten zunehmend als Verkörperung einer existenziellen Bedrohung dargestellt. Angesichts der tatsächlichen Politik des NS-Regimes war ein großer Teil dieser Kritik berechtigt. Dennoch zeigt die damalige Kommunikation ein bekanntes propagandistisches Muster: Komplexe politische Konflikte wurden zunehmend auf die Person Hitlers reduziert. Deutschland erschien nicht mehr als Staat mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, politischen Strömungen oder Interessen, sondern als unmittelbare Verlängerung des Willens eines einzelnen Mannes.

Umgekehrt betrieb auch das NS-Regime intensive Dämonisierung. Winston Churchill wurde als Kriegstreiber dargestellt. Franklin D. Roosevelt erschien in der nationalsozialistischen Propaganda als Teil einer angeblichen Verschwörung gegen Deutschland. Die Sowjetunion wurde als Verkörperung eines zerstörerischen „bolschewistischen Feindes“ präsentiert. In Plakaten, Zeitungen und Wochenschauen wurden politische Gegner nicht als Menschen mit anderen Interessen gezeigt, sondern als moralisch verkommene Bedrohungen, gegen die nur noch Kampf möglich sei.

Darin zeigt sich ein wesentliches Merkmal von Kriegspropaganda: Sie funktioniert in nahezu allen Lagern nach ähnlichen Mustern. Jede Seite neigt dazu, die eigenen Ziele als gerecht und die Ziele des Gegners als Ausdruck von Bosheit, Irrationalität oder Aggressivität darzustellen.

„Im Krieg glaubt jede Seite, Gott auf ihrer Seite zu haben.“
Robert Bolt

Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwand diese Methode keineswegs. Im Kalten Krieg wurde sie zu einem festen Bestandteil der politischen Kommunikation.

In den Vereinigten Staaten wurde die Sowjetunion häufig als „Reich des Bösen“ dargestellt. Präsident Ronald Reagan bezeichnete die UdSSR 1983  als „evil empire“ („Reich des Bösen“).

Damit wurde ein geopolitischer Konflikt in eine moralische Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse übersetzt. Die Sowjetunion erschien nicht mehr als konkurrierende Großmacht mit eigenen Interessen, sondern als moralisch minderwertiges System.

Auf sowjetischer Seite fand dieselbe Logik statt. Die Vereinigten Staaten wurden als imperialistische Macht dargestellt, die Kriege führe, um die Welt zu beherrschen. Der Westen erschien in der sowjetischen Propaganda regelmäßig als aggressiver Feind, der den Sozialismus vernichten wolle – was ja auch nicht ganz abwegig war.

In beiden Fällen wurden politische Konflikte moralisiert. Die jeweilige Gegenseite wurde nicht als Verhandlungspartner, sondern als Bedrohung für die gesamte Menschheit dargestellt.

Die Logik dahinter war immer dieselbe: Wer die Bevölkerung auf Konfrontation, Aufrüstung oder Krieg einschwören möchte, benötigt ein Feindbild. Ein Feindbild funktioniert umso besser, je weniger differenziert es ist. Der Gegner darf nicht als Mensch mit Interessen erscheinen. Er muss zum Aggressor werden, zum Diktator, zum Kriegstreiber, zum Feind des Friedens, zur Gefahr für die Zivilisation. Wenn die Menschen den Krieg wollen sollen, muss man ihnen zuerst Angst machen.

„Die Menschen wollen keinen Krieg. Aber man kann das Volk immer dazu bringen, den Anführern zu folgen. Man braucht ihm nur zu sagen, es werde angegriffen, und die Pazifisten als unpatriotisch zu beschimpfen.“
Hermann Göring

Die propagandistischen Muster ähneln sich über Jahrzehnte hinweg. Die Namen wechseln. Die Methoden bleiben weitgehend dieselben.

Die Professionalisierung der Meinungslenkung

Die Dämonisierung von Gegnern entsteht nicht zufällig. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Methoden der öffentlichen Meinungsbeeinflussung systematisch untersucht und professionalisiert.

Bereits während des Ersten Weltkriegs gründete die britische Regierung mit dem Wellington House eine eigene Einrichtung für Kriegspropaganda. Dort arbeiteten Journalisten, Historiker, Schriftsteller und Kommunikationsexperten daran, die öffentliche Meinung im In- und Ausland zugunsten der britischen Kriegsziele zu beeinflussen. Ziel war es nicht nur, Informationen zu verbreiten, sondern Emotionen zu erzeugen. Empörung, Angst und moralische Entrüstung erwiesen sich dabei als besonders wirksame Mittel.

Parallel dazu entstand in den Vereinigten Staaten das Committee on Public Information, besser bekannt als Creel Committee – benannt nach dem Journalisten und Vorsitzenden George Creel. Diese Organisation sollte die amerikanische Bevölkerung auf den Kriegseintritt vorbereiten. Zu den dort tätigen Personen gehörte auch Edward Bernays, ein Neffe Sigmund Freuds.

Bernays zog aus den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs weitreichende Schlussfolgerungen. In seinem späteren Werk Propaganda schrieb er offen über die Möglichkeit, öffentliche Meinungen gezielt zu formen. Demokratie bedeute nicht automatisch, dass sich Menschen unabhängig informierten. Vielmehr könnten Einstellungen, Überzeugungen und politische Haltungen durch professionelle Kommunikation in erheblichem Umfang beeinflusst werden.

Bernays formulierte:

„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft.“

Diese Erkenntnisse waren für den NS-Propagandaminister Joseph Goebbels eine Steilvorlage zur Beeinflussung der Massen, und bildeten später eine wichtige Grundlage moderner Public Relations und politischer Kommunikationsstrategien.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurden solche Techniken weiterentwickelt. Das 1947 gegründete Tavistock Institute in London beschäftigte sich unter anderem mit Gruppenverhalten, Sozialpsychologie und den Auswirkungen gesellschaftlicher Prozesse auf menschliches Verhalten. Das Tavistock Institute sehe ich unter anderem als ein Zentrum westlicher Meinungssteuerung. Die Geschichte des Instituts zeigt, wie intensiv moderne Gesellschaften die Mechanismen kollektiver Meinungsbildung erforscht haben.

Besonders bekannt wurde die Rolle professioneller Kommunikationsagenturen im Vorfeld des ersten Golfkriegs 1990/91.

Die PR-Agentur Hill & Knowlton organisierte damals einen Auftritt eines kuwaitischen Mädchens vor dem US-Kongress. Die junge Zeugin berichtete unter Tränen, irakische Soldaten hätten in einem kuwaitischen Krankenhaus Babys aus Brutkästen gerissen und auf dem Boden sterben lassen.

Die Geschichte erzeugte weltweit Entsetzen und wurde zu einem der bekanntesten Argumente für ein militärisches Eingreifen gegen den Irak.

Erst nach Kriegsbeginn stellte sich heraus, dass die Zeugin – die Tochter des kuwaitischen Botschafters – zum Zeitpunkt dieser angeblichen Gräueltat in Washington und nicht in Kuwait war. Die sogenannte „Brutkastenlüge“ ist eines der bekanntesten Beispiele moderner Kriegspropaganda.

Die Methoden haben sich seitdem technisch verändert. Die zugrunde liegenden psychologischen Mechanismen sind jedoch weitgehend dieselben geblieben. Emotionale Bilder wirken stärker als nüchterne Analysen. Moralische Empörung verbreitet sich schneller als differenzierte Argumente. Die Personalisierung komplexer Konflikte auf einzelne Feindfiguren erleichtert die Mobilisierung öffentlicher Zustimmung erheblich.

„Propaganda ist für die Demokratie, was der Knüppel für den totalitären Staat ist.“
Noam Chomsky

Vor diesem historischen Hintergrund erscheint die aktuelle westliche Darstellung Wladimir Putins nicht als Ausnahmeerscheinung, sondern als Teil eines seit mehr als hundert Jahren bekannten Musters politischer Kommunikation in Zeiten internationaler Konflikte.

Die öffentliche Darstellung Wladimir Putins wurde seit Beginn des Ukraine-Krieges immer stärker personalisiert. Nicht Russland, nicht russische Sicherheitsinteressen, nicht geopolitische Konflikte und nicht die jahrzehntelange Vorgeschichte stehen im Mittelpunkt der Debatte, sondern die Person Putin. Der gesamte Krieg wird auf ihn konzentriert. Die Botschaft lautet regelmäßig: Putin hat den Krieg begonnen, Putin will den Krieg fortsetzen, Putin will keinen Frieden, Putin blockiert Verhandlungen und Putin allein trägt die Verantwortung für alle Folgen des Konflikts – in meinen Augen eine glatte Lüge.

Diese Darstellung – der ich keinesfalls zustimme – ist zunächst zweitrangig. Interessant ist die Frage, welche rhetorischen Mittel dabei eingesetzt werden. Vier Muster treten dabei besonders häufig auf: Kriminalisierung, Personalisierung, die Darstellung als Friedensfeind und schließlich die moralische Delegitimierung.

1. Kriminalisierung: Putin als Kriegsverbrecher

Ein zentrales Element der Dämonisierung besteht darin, den Gegner nicht mehr primär als Staatsführer, sondern als Verbrecher darzustellen.

Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte:

„Er ist ein Kriegsverbrecher.“

Noch weiter ging Merz mit der Aussage:

„Er ist vielleicht der schwerste Kriegsverbrecher unserer Zeit.“

Und jetzt kommts:

„Ich habe keine Veranlassung, Putin Glauben zu schenken.“

Das Problem mit dem „Glauben schenken“ ist ja wohl eher Ihr Problem bei deutschen Bürgern, oder Herr Merz? Da müssten Sie sich doch eigentlich an die eigene Nase fassen, falls sie noch nicht zu lange ist, nicht wahr?
Die Formulierungen vom deutschen Bundeskanzler sind hochinteressant. Sie beziehen sich nicht auf einzelne Entscheidungen oder konkrete Handlungen, sondern auf die Person Putin selbst. Wenn Sie schon personalisieren wollen, Herr Merz, dann beziehen Sie Ihre moralischen Urteile bitte auf den Kriegsverbrecher, Kinder- und Völkermörder Benjamin Netanjahu, den Sie nach Deutschland einladen wollten.

Natürlich kann und muss über mögliche Kriegsverbrechen gesprochen werden. Doch die politische Wirkung solcher Aussagen geht weit über eine juristische Bewertung hinaus. Wer als „schwerster Kriegsverbrecher unserer Zeit“ dargestellt wird, erscheint nicht mehr als möglicher Verhandlungspartner, sondern als moralisch absolut illegitime Figur, mit der man nicht verhandelt.

Der Gegner wird kriminalisiert. Aus einem Staatsoberhaupt wird ein Verbrecher. Die politische Auseinandersetzung wird moralisch aufgeladen.

Die Versuchung, diese Art der Kommunikation zu nutzen ist groß, wie Sie vielleicht an meinen emotionalen Aussagen zu Benjamin Netanjahu erkennen können.

2. Personalisierung: Der gesamte Krieg wird auf Putin reduziert

Ein weiteres klassisches Mittel der Kriegsrhetorik besteht darin, komplexe Konflikte auf eine einzelne Person zu reduzieren.

Annalena Baerbock erklärte:

„Dieser Krieg ist Putins Krieg.“

Ebenso sagte sie:

„Putin wollte diesen Krieg.“

Die NATO beziehungsweise die USA wollten diesen Krieg, nicht Russland oder Putin. Nicht wer den ersten Schritt macht ist der wahre Aggressor, sondern wer zu diesem ersten Schritt zwingt. Vielleicht erschließt sich Ihnen das bei Ihrer einfachen Logik ja nicht, Frau Baerbock. Schon mal was von NATO-Osterweiterung gehört und der Beteuerung von James Baker und Hans-Dietrich Genscher „not an inch eastwards“?

Ähnliche Muster finden sich auch bei SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil. Während der ARD-„Arena“-Sendung am 8. Juni 2026 erklärte er auf die Frage eines Bürgers zum Ukrainekrieg:

„Es gibt einen Menschen, der den Krieg jeden Tag beenden könne.“

Und unmittelbar danach:

„Das ist Wladimir Putin.“

Außerdem sagte Klingbeil über Putin:

„Dem ist es egal, was mit seinen eigenen Leuten passiert.“

Die politische Botschaft ist eindeutig. Nicht unterschiedliche Interessen, Sicherheitsvorstellungen oder geopolitische Konflikte stehen im Mittelpunkt, sondern die Person Putin. Er erscheint als alleiniger Verantwortlicher für die Fortsetzung des Krieges und als jemand, der weder Mitgefühl noch Verantwortung gegenüber dem eigenen Volk empfindet.

Dabei handelt es sich keineswegs um eine einmalige Äußerung. Bereits 2022 sprach Klingbeil von den

„imperialistischen Großmachtgelüsten des russischen Diktators“

und erklärte:

„Dieser Krieg ist der Anfang des Endes von Wladimir Putin.“

Später ergänzte er:

„Auch ich habe große Zweifel daran, dass Wladimir Putin ernste Friedensgespräche will.“

Und 2023 erklärte er:

„Putin hat uns belogen und betrogen.“

Bemerkenswert ist dabei weniger jede einzelne Aussage für sich als das Gesamtbild, das daraus entsteht. Putin wird als Diktator, als Lügner, als Betrüger, als von imperialen Großmachtfantasien getriebener Politiker und als Gegner ernsthafter Friedensverhandlungen beschrieben. Damit werden nahezu alle klassischen Elemente moderner Dämonisierung bedient: Personalisierung, Moralisierung, Kriminalisierung und die Darstellung des Gegners als grundsätzlich friedensunwillig.

Die Frage, ob diese Darstellung der Realität gerecht wird, ist dabei eine andere. Festzustellen ist jedoch, dass auch hier nicht primär über politische Interessen oder geopolitische Konflikte gesprochen wird, sondern über den Charakter und die angeblichen persönlichen Motive einer einzelnen Person.

Noch deutlicher formulierte es Wolodymyr Selenskyj in seinem offenen Brief an Putin Anfang Juni 2026:

„Dieser Krieg ist Ihre persönliche Entscheidung – ein Krieg ohne wirklichen Grund.“

Diese Aussage verdient besondere Aufmerksamkeit, denn sie geht weit über die Feststellung hinaus, dass Russland die Ukraine angegriffen hat. Selenskyj erklärt den Krieg nicht als Folge geopolitischer Spannungen, historischer Entwicklungen oder konkurrierender Sicherheitsinteressen. Vielmehr wird der gesamte Konflikt auf den persönlichen Willen Putins zurückgeführt.

Der Brief beginnt zudem nicht mit einem Verhandlungsangebot, sondern mit einer politischen und moralischen Abrechnung. Selenskyj zeichnet das Bild eines Herrschers, der Russland in einen sinnlosen Krieg geführt habe, der gegen die Interessen seines eigenen Volkes handle und der die Hauptverantwortung für das Leid beider Nationen trage.

Der Brief wurde im Westen vielfach als Friedensangebot dargestellt. Tatsächlich liest sich die erste Hälfte jedoch eher wie eine politische Anklageschrift als wie die Einleitung zu ernsthaften Verhandlungen. Putin wird persönlich für den Krieg verantwortlich gemacht und als das eigentliche Problem dargestellt.

Damit stellt sich die Frage: Beginnt man Verhandlungen, indem man den Gesprächspartner öffentlich anklagt, demütigt und ihm die alleinige Schuld zuschreibt? Oder sorgt ein solcher Ton nicht vielmehr dafür, dass Gespräche gar nicht erst zustande kommen?

Der Brief wirkt weniger wie ein ernsthafter Versuch, Putin an den Verhandlungstisch zu bringen, sondern vielmehr wie ein PR-Instrument für die internationale Öffentlichkeit. Selensky konnte anschließend darauf verweisen, er habe doch Gespräche angeboten. Gleichzeitig war die Ablehnung durch Putin nach Ton und Inhalt des Briefes praktisch vorprogrammiert.

Die eigentliche Zielgruppe des Briefes war nicht der Kreml, sondern die westliche Öffentlichkeit. Westliche Medien konnten die wenigen Passagen zitieren, die nach Verhandlungsbereitschaft klangen – die beleidigenden Passagen ließen sie bewusst weg –, während eine Ablehnung durch Putin anschließend als weiterer Beleg für dessen angeblichen Friedensunwillen präsentiert werden konnte. Deshalb dient der Brief weniger der Diplomatie sondern der politischen Kommunikation mit propagandistischem Zweck.
Billig, Herr Selenskyj!

Dieser Brief zeigt – wie die aufgeführten Äußerungen deutscher Politmarionetten zuvor – ein typisches Merkmal der Dämonisierung. Der Gegner wird nicht mehr primär über seine Politik definiert, sondern über seine Persönlichkeit. Er erscheint als jemand, dessen Handeln nicht durch nachvollziehbare Interessen, sondern durch persönliche Fehlentscheidungen, Machtstreben oder mangelnde Vernunft erklärt wird.

Der Konflikt wird dadurch moralisiert und personalisiert zugleich. Die politische Botschaft lautet nicht mehr: „Russland verfolgt bestimmte Ziele.“ Die Botschaft lautet vielmehr: „Putin ist das Problem.“

„Nichts ist leichter, als die Schuld für alles Übel einem einzigen Menschen zuzuschreiben.“
Leo Tolstoi

Diese Aussagen von Friedrich Merz, Annalena Baerbock, Wolodymyr Selenskyj und andere bellizistische Aussagen europäischer Kriegstreiber wie Keir Starmer, Ursula von der Leyen oder Emmanuel Macron haben eine einheitliche Struktur und ein gemeinsames Ziel: die Personalisierung.

Nachfolgend weitere Aussagen europäischer Politiker als Beispiele für die Personalisierung des Ukraine-Krieges und die Dämonisierung Putins:

Boris Pistorius

„Putin versteht nur die Sprache der Stärke.“

„Putin führt einen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine.“

Roderich Kiesewetter

„Putin wird erst aufhören, wenn er gestoppt wird.“

„Putin führt einen imperialistischen Eroberungskrieg.“

„Putin bedroht die gesamte europäische Friedensordnung.“

Die Vorgeschichte des Konflikts verschwindet vollständig aus der Darstellung dieser bellizistischen Politiker und aus dem Blickfeld vieler Bürger. NATO-Osterweiterung, Bürgerkrieg im Donbass, gescheiterte Minsker Vereinbarungen, Sicherheitsinteressen Russlands oder geopolitische Machtfragen spielen keine Rolle mehr.

Alles wird auf eine Person reduziert.

Der Krieg erscheint nicht mehr als Ergebnis komplexer politischer Entwicklungen, sondern als Produkt des Willens eines einzelnen Mannes.

Die politische Wirkung einer solchen Personalisierung ist erheblich. Wer den Eindruck gewinnt, der gesamte Konflikt gehe ausschließlich auf den Charakter oder die Absichten einer einzelnen Person zurück, wird zwangsläufig weniger geneigt sein, strukturelle Ursachen oder politische Hintergründe zu betrachten.

„Massen haben niemals nach Wahrheit gedürstet. Von Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn der Irrtum sie zu verführen vermag.“
Gustave Le Bon

3. Friedensunwilligkeit: Putin als Feind jeder Verhandlung

Ein weiteres Merkmal von Dämonisierung besteht darin, dem Gegner grundsätzlich jede Friedensbereitschaft abzusprechen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte:

„Putin will keinen Frieden.“

Später bekräftigte er:

„Ich glaube nicht, dass Präsident Putin Frieden will.“

Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte:

„Putin ist derjenige, der dem Frieden im Weg steht.“

Außerdem sagte er:

„Putin zeigt nicht, dass er zum Frieden bereit ist.“

Marie-Agnes Strack-Zimmermann formulierte:

„Putin will keinen Frieden.“

Anton Hofreiter

„Das ist kein Friedensplan.“

„Eine Aufforderung an Wladimir Putin, weitere europäische Länder anzugreifen.“

Der Kern dieser Aussagen besteht nicht darin, dass Verhandlungen schwierig seien oder dass die Positionen weit auseinanderliegen. Vielmehr wird suggeriert, dass Putin grundsätzlich nicht verhandeln wolle – was in meinen Augen definitiv nicht stimmt. Die europäischen Kriegstreiber halten diesen Krieg am Laufen, nicht Putin.

Die politische Konsequenz liegt auf der Hand. Wenn Putin keinen Frieden will, wenn er Verhandlungen blockiert und Diplomatie grundsätzlich ablehnt, dann erscheinen diplomatische Initiativen zwangsläufig als aussichtslos. Die Bereitschaft, nach politischen Lösungen zu suchen, nimmt ab. Militärische Lösungen erscheinen dagegen plausibler. Die Rüstungsindustrie freut sich.

Die Darstellung des Gegners als Friedensfeind zählt seit Jahrhunderten zu den klassischen Werkzeugen der Kriegspropaganda der Bellizisten.

4. Moralische Delegitimierung: Putin als Hindernis für jede Lösung

Die letzte Stufe der Dämonisierung besteht darin, dem Gegner jede moralische Legitimität abzusprechen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte:

„Russlands Führung trägt die Verantwortung für diesen Krieg.“

Zudem sagte sie:

„Russland verspottet offen diplomatische Bemühungen.“

Auch Selenskyj wählte in seinem offenen Brief eine ähnliche Argumentation:

„Dieser Krieg ist Ihre persönliche Entscheidung – ein Krieg ohne wirklichen Grund.“

Der Kern dieser Aussagen besteht darin, Putin nicht nur politisch, sondern auch moralisch zu delegitimieren.

Nicht unterschiedliche Sicherheitsinteressen stehen einer Friedenslösung im Weg. Nicht geopolitische Konflikte. Nicht konkurrierende Machtinteressen. Vielmehr erscheint Putin selbst als das eigentliche Problem. Der Gegner wird damit vom politischen Akteur zum moralischen Hindernis erklärt. Und mit moralischen Hindernissen verhandelt man nicht – man beseitigt sie.

Die moralische Delegitimierung gehört zu den wirksamsten Instrumenten moderner Kriegsrhetorik.

Fazit

Die Wirksamkeit von Dämonisierung beruht auf ihrer Einfachheit. Komplexe Konflikte sind schwer zu verstehen. Sie erfordern historische Kenntnisse, geopolitisches Wissen und die Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven zu betrachten. Die Masse der Bevölkerung verfügt nur über geringe diesbezügliche Kenntnisse. Ein Feindbild dagegen ist einfach. Wenn Putin der alleinige Schuldige ist, müssen keine weiteren Ursachen untersucht werden. Wenn Putin keinen Frieden will, müssen Verhandlungsangebote nicht ernsthaft diskutiert werden. Wenn Putin irrational handelt, müssen seine Motive nicht verstanden werden. Wenn Putin das personifizierte Problem ist, erscheint jede politische Lösung, die seine Interessen berücksichtigt, verdächtig.

Die Dämonisierung von Gegnern gehört seit Jahrhunderten zum Standardrepertoire der Kriegspropaganda. Sie ersetzt Analyse durch Moral. Sie ersetzt politische Debatten durch emotionale Urteile. Und sie erleichtert es Regierungen, Konfrontation, Aufrüstung und Eskalation gegenüber der eigenen Bevölkerung zu rechtfertigen.

Kritik an politischen Entscheidungen ist legitim. Auch scharfe Kritik. Doch zwischen Kritik und Dämonisierung besteht ein wesentlicher Unterschied. Wer politische Entscheidungen kritisiert, beschäftigt sich mit Handlungen, Interessen und Fakten. Wer dämonisiert, konzentriert sich auf die moralische Verurteilung einer Person.

Die zahlreichen Äußerungen westlicher Politiker über Putin weisen auffällige Gemeinsamkeiten auf. Putin wird als Kriegsverbrecher, Friedensfeind, alleiniger Schuldiger und moralisch verwerflicher Akteur dargestellt. Der Konflikt wird auf seine Person reduziert. Verhandlungen erscheinen dadurch zunehmend sinnlos oder gar unmoralisch.

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob man Putin kritisieren darf. Natürlich darf und soll man das. Die entscheidende Frage lautet vielmehr, ob eine demokratische Öffentlichkeit fähig ist, zwischen Kritik und Dämonisierung zu unterscheiden. Je stärker politische Konflikte auf die moralische Verurteilung einzelner Personen reduziert werden, desto schwieriger wird die nüchterne Suche nach Lösungen. Dämonisierung ist eine von Kriegstreibern gewollte Fortsetzung des Krieges mit rhetorischen Mitteln.

In Zeiten zunehmender Aufrüstung und einer politischen Forderung nach größerer „Kriegstüchtigkeit“ sollte die Öffentlichkeit besonders sensibel gegenüber jeder Form der Dämonisierung sein – unabhängig davon, gegen wen sie sich richtet. Frieden entsteht selten dort, wo Feindbilder gepflegt werden. Frieden entsteht dort, wo trotz aller Gegensätze die Bereitschaft erhalten bleibt, die Realität differenziert zu betrachten und mit Gegnern zu sprechen.

Hören Sie auf, Putin zu dämonisieren und sprechen Sie endlich mit ihm, Herr Merz!

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zwei Bücher „Die großen Lügen“ (Themen: Corona, Ukraine, Klima, Sicherheit; Genre politisches Sachbuch) und „Reise zum höheren Selbst“ (Genre Ratgeber) nehme ich gerade in Angriff und sollen demnächst veröffentlicht werden. Als Basis für diese Bücher werden bestehende, diesbezügliche Artikel von mir herangezogen.
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Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


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Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

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G‘schichtn aus‘m Nachbargartn – Folge 53

Abwegiges – Schwurbeleien – Unsinn

Eine Satire von Werner Roth

Welche Generation hat schon das „Glück“, den Zusammenbruch eines Imperiums, des bis jetzt größten und mächtigsten Reichs, das „Imperium der Lügen“, live und in Farbe zu erleben? Das letzte Mal war das bei uns vor rund 1.500 Jahren möglich, aber ohne Glotze und Internetz.

Imperien gibt es schon ziemlich lange. Die Perser hatten das erste, so steht es geschrieben. Das aktuell letzte ist das „Imperium der Lügen“, das das macht, was Imperien halt so machen. Die machen eben so Imperiumssachen. Sie entstehen, werden groß und mächtig und irgendwann zerfallen sie wieder. Der Kreislauf allen Seins des Entstehens und Vergehens betrifft eben auch Imperien.

Nach der offiziellen Beendigung des westlichen Imperium Romanum 476 n.Chr. versank Europa über Jahrhunderte in barbarischer Kulturlosigkeit, Wissensverlust und Instabilität. Walter Sobchak (John Goodman), der beste Kumpel vom Dude, würde hierzu seinen Standardspruch raushauen: „Diese verdammten Amateure!“

„Der Nebel des Krieges hat sich vom Schlachtfeld in die Medien verzogen.“

Derweilen soll es manche geben, die das medial-politische Rumgehampel der Restetruppe um „UnsereDemokratie“ als das künstliche Beatmen einer Leiche, die längst zu verfaulen begonnen hat, abtun. Der Danisch geht sogar da noch drüber raus und fragt: „Sind wir längst an dem Punkt, an dem wir uns selbst verdauen?“

Eine riesige Mehrheit ist überzeugt, die Führungskräfte, egal wo, kriegen absolut nichts mehr gebacken. Die sind unfähig in allem.

Nun stelle man sich vor, genau das ist gewollt. Gewollt von wem? Wer könnte von der Totalzerstörung nicht nur Deutschlands, sondern möglichst großer Teile der Welt profitieren?

Die Antwort ist unangenehm. Genau die Leute, die die Subprimekrise 2008 und praktisch alle anderen Sauereien, sprich Terror, Kriege, Umstürze, Zersetzung von allem und jedem, legalisiertem Raub  bzw. „Umverteilung“, etc., verursacht haben und schon länger wissen, dass jetzt das System, aufgebaut auf unendlichem Morden, Lügen, Betrügen und Skrupellosigkeit, endgültig am Ende ist.

Allerdings ist es eher kontraproduktiv zu glauben, etwas ausrichten zu können, v.a.  wenn man frontal gegen „die Macht“ kämpft. Das ist Don Quichotte in Reinform.

Unsere „Eliten“ sind wahrlich „Idole der wahrhaftigen Verlogenheit.“

Speziell nur zum Rammbockkrieg gegen die Russen mittels der Ukro-Banderistas hatten die auch bei RAND schon 2019 schriftlich fixiert: Die Eskalation war kein unbeabsichtigter Nebeneffekt – sie wurde als realistisches Risiko einkalkuliert.

Dem Meisterwerk von Stanley Kubrick „Dr. Seltsam“ muss man wohl mehr dokumentarischem Charakter im Hinblick auf die Persönlichkeitszeichnungen der Protagonisten zuschreiben, als das bisher der Fall war.

Wenn alles platt gemacht ist, kann man darauf ohne Rücksicht auf irgendwas, was ganz Neues aufbauen. Der Great Reset kann dann so richtig durchstarten. Mit Gaza soll der Welt nicht nur die Zukunft des Wiederaufbaus gezeigt werden. Es ist der Plan eines Prototyps für globale Technokratie. „Ob des wos wead, glam aba ned moi mea de Scheichs so gonz.“

„Schalten Sie wieder ein wenn es heißt: Sehr verhöhnte Damen und Herren.“

Wer sich der zentralisierten, einheitlichen Natur globaler Machtstrukturen bewusst ist, kann deutlich besser das permanente Sammelsurium an „Informationen“, das auf jeden einprasselt, gewichten und einordnen. Anstatt sich noch weiter in den Strudel der totalen Verwirrung hineinziehen zu lassen. „Sunst wead ma jo imma däppada.“

Nicht nur nach Kit Knightly ist bei der derzeitigen „Sandale“, der „multipolaren Weltordnung“ Vorsicht und Zweifel angebracht. Krieg wird dann, wie bei Orwell, zu einer „rein internen Angelegenheit“, nicht dazu bestimmt, gewonnen zu werden, sondern dazu, andauernd zu sein.

Dem George Orwell mit seinem „Eurasien war schon immer im Krieg mit Ozeanien“ ist stetig mehr Wahrheit beschieden. Aus diesem Blickwinkel stehen diese Scheinkriege und sogar die höheren Preise alles im Dienste des Great Reset.

Sedieren durch Konsum, Komfort und Bequemlichkeit mittels schneller Lust- und Bedürfnisbefriedigung ist die wirksamste Waffe zur Unterdrückung der verblödeten Masse. Im Internet findet sich dazu treffend das Alt-Bekannte: „Kapitalismus verwüstet, verblödet und tötet für Profit, wahlweise Menschen, Gehirnzellen, was immer es braucht, Hauptsache, die Dividende stimmt.“

Immer noch viel zu viele Zeitgenossen scheint das nicht großartig zu bekümmern. Manche Außenseiter lachen sich dazu nur noch einen…

Die neue Staatsreligion hierzulande ist die performative Betroffenheit oder auch rotz-besoffene Gefühlsrauschigkeit. Vom Gefühl her ist das mehr so ein Selbsthilfegruppenfeeling im Dauerbetroffenheitsmodus. Irgendwann wirkt da sogar ein Schuss in den Kopf erlösend. Betroffenheit alleine hat keinen Tiefgang.

Der „Godfather of mindcontrol“, der Begründer der modernen Propaganda, Edward Bernays, hat zum Longieren der Massen Eindrückliches ausgedrückt:

„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wahre herrschende Macht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unsere Gedanken geformt, unser Geschmack gebildet, unsere Ideen aufgebracht vor allem von Männern, von denen wir noch nie gehört haben.“

Wer es schafft v.a. die jeweilige kulturelle Elite gezielt zu infiltrieren, ist einen gewaltigen Schritt weiter, um die Massen in die gewünschte Richtung lenken. Das ist die Methode „Influencer“. Es gibt da tatsächlich Schwurbler, die behaupten, dass die CIA das schon mit der Hippie-Bewegung als recht erfolgreicher Initiator geschafft habe. Die Linie wird dazu gezogen von CIA – Gehirnmanipulation – MK Ultra – LSD – Hippies. „Des ko jetz glam, wea wui. Sei koos aba scho, wos de do oiwei sunst so macha.“

„Bei uns kriegen Sie genau die richtige Propaganda: holzschnittartig, grob, substanzlos, ekelhaft.“

Die eigentliche Macht basiert auf ökonomischer Konzentration, die die zentralisierte Informationsmacht kontrolliert. Wenn also Medien-, KI- und Datenmacht in den Händen weniger Konzerne sind und diese wiederrum nur wenigen Leuten gehören, was könnte das zur Folge haben?

„Wissen kommt immer in Form einer Erzählung daher. Es ist eine Geschichte, die den Daten, die wir gesammelt und verifiziert haben, einen Sinn verleiht.“ Logisch hat auch James Corbett verstanden, wie wir uns die Welt zugänglich machen. Durch, dünkeldeutsch, Narrative.

Die Klima-Horror-Story wurde ja vom untadeligen und so was von unabhängigen Club of Rome auf die Gleise gesetzt, um, wie es dortselbst in deren Schriften steht, „den Menschen so viel Angst einzujagen, dass sie Opfer bringen, um eine Katastrophe zu verhindern.“ Eine Welt-Regierung gibt’s eben nicht mal so nebenbei.

Allerdings steht es jedem frei, am besten sein ganzes Leben lang, danach zu streben, seine Leitgeschichten besser mit der Realität abzugleichen und möglichst damit in Übereinstimmung zu bringen. Noch sind die Beherrschten schwach und die Herrschenden stark. „Aba wia lang nua? Wai, nix blaibt wias is…!“

Die Herrschaft der einfältigen Vielfaltsprediger ist, trotz unbeschränkter Beschränktheit, sehr einfallsreich im Schwurbeln.

Die Wechselwirkung zwischen den Mächtigen und der breiten Bevölkerung lässt so manchen verstört zurück. Denn das, was da abläuft, ist der so oft zitierte „American Dream“ vom „Jeder kann es schaffen!“.

Der kleine Scheißer will halt liebend gern ein genauso reiches Arschloch werden, wie die, die er so kennt aus Film, Funk und Fernsehen. Wer dann auch zum Charakter-Schwein wird, zahlt eben nur den Preis, den es kostet.

Wenn man sich umschaut, ist das sehr plausibel. In dieser Welt ist Geld der höchste Gott. Die meisten Zeitgenossen halten sich halt nicht an Goethe mit seinem „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“.

Wer sich dünkt, für alle Fälle noch ein As im Ärmel zu haben, der könnte am Ende allerdings entgeistert feststellen müssen, das er doch nur die Arschkarte hat. „No schaungs wia a Haschal wenns blitzt“.

Welcher Gedienter oder Nicht-Gedienter Nicht-Migrant versteht das schon?

Bei den durchschnittlichen Menschenwesen kommt auch hier das psychologische Phänomen der Projektion ins Spiel. Nur andersherum, als dies sonst besonders von „den Guten™“ angewandt wird.

Denn ein normales Individuum ist bei weitem nicht so bösartig, skrupellos und verkommen wie diese Mächtigen. Die Vorstellungswelt reicht nicht aus, um sich ausmalen zu können, wie viel Schlechtigkeit ein Mensch haben kann. Und so kommt der Satz „Das kann einfach nicht sein“ und die Sache wird vom Tisch gewischt.

Die Masse ist unbedarft, leichtgläubig und gutmütig, doch das ist noch lange nicht gutherzig. Gleichwohl schließen sie von sich auf andere, betreiben also Projektion.

Das „Imperium der Lügen“, in dem wir leben, kann als Pathokratie beschrieben werden, als Herrschaft durch Psychopathen und Soziopathen. Das hängt übrigens nicht an der Religion. „Varrugte gibts übaoi, wuaschd ob Moslem, Judn oda sunst wäiche. Host mi?“

Macht hoch die Tür, das Tor macht weit! Der Wahnsinn kommt und macht sich breit.

Merzilein als Lackaffen zu markieren, kost’n Hunni. Den als „Lügenfritz“ zu apostrophieren, gleich einen Monatslohn, 30 Tagessätze. Was bleibt eigentlich von einem Lackaffen übrig, wenn der Lack ab ist? Darf man Ftznfrtz (Ja! Soo darf man „ihn“ nennen! Ist juristisch erlaubt!) dann auch einfach „nur“ als „Affe“ bezeichnen?

„Ein Aliasbegriff für Dominanzverblödung heißt Dünkel. Was die Vertreter eines jahrzehntelang mit Staatskohle eingefetteten Milieus während dessen Abdankens von sich geben, ist ein Lehrstück der Affektheuristik.“ Michael Klonovsky verdient sich in seinem unnachahmlich eleganten Duktus die Vor-Schlusspointe.

Walter van Rossum fackelt da nicht mehr lange rum: „Der Planet wird planvoll und systematisch in Brand geschossen.“ Aus ohne Applaus!

Das mit dem totlachen müsste eigentlich ein schöner Abgang sein, doch bedenke, der letzte Lacher geht auf Dich: „Remember, that the last laugh is on you“.

Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/

Dieser Artikel erschien zuerst unter
https://www.anderweltonline.com/satire/satire-2026/gschichtn-ausm-nachbargartn-folge-53/

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Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

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Trotz Geburtendefizit: Deutschland schrumpft nicht – das zugewanderte Volk sorgt für genügend Nachwuchs

08. Juni 2026, von Albrecht Künstle

Es ist noch gar nicht lange her, da wurde eine neue Kita (für die älteren Leser: “Kindertagesstätte”, die moderne Entsprechung des früheren Kindergartens) nach der anderen “eingeweiht” – wobei die weihende Geistlichkeit am wenigsten zum Bedarf an Plätzen beigetragen haben dürften, sehr viel mehr hingegen der geschaffene sichere Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz. Nun ist zu vernehmen, dass inzwischen immer mehr Kitaplätze unbesetzt bleiben und sogar ganze Gruppen geschlossen werden. Der Grund: Der einheimische Nachwuchs stagniert, und die Kinder der zugezogenen Migrantenfamilien werden immer seltener in diese staatlichen Einrichtungen geschickt, sondern stattdessen eher zu Hause „erzogen“. Begründet wird die Entwicklung offiziell jedoch mit dem Hinweis, es gebe einfach weniger Kinder. Für die stetig wachsende Zuwanderungsgesellschaft im Siedlungsgebiet BRD trifft dies jedenfalls nicht zu – sehr wohl aber für deutsche Familien und man fragt sich auch diesbezüglich unweigerlich: Was ist los mit Deutschland? Hat die politische Inkompetenz der Regierenden nun auch eine Impotenz der Regierten zur Folge?

In der Tat ging die Geburtenrate von 1,55 Kinder je Frau auf 1,35 zurück. Warum? Ein Grund dafür ist, dass Kinderkriegen hierzulande seitens unserer “Eliten” einer zunehmenden sozialen Ächtung ausgesetzt wird. Die Horrorszenarien der Klimapäpste des IPCC und der Erfüllungsgehilfen in den Regierungspalästen, in den Schulen und der Freitags-Aktivisten auf den Straßen, zeitigen offensichtlich Früchte: Dort wurde offen zum Geburtenstreik aufgerufen, weil man Kinder nicht einer untergehenden Welt aussetzen dürfe oder weil sie eine schlechte CO2-Bilanz hätten.

Auch werden Kinder von vielen Frauen als Karrierehemmnis und Einschränkung der individuellen Work-Life-Balance empfunden. Bei dieser Geisteshaltung verwundert es nicht, dass die Geburten innerhalb von fünf Jahren um 150.000 auf nur mehr 654.300 pro Jahr zurückgingen. Alleine die gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche betragen jährlich über 100.000. Sogar die Geburten in Ausländerfamilien sollen zurück-gegangen sein. Wobei eine Unterteilung in „Nicht-Migranten“ (neues “Tagesschau”-Wording) und Migranten nicht mehr viel aussagt, seit jedes Jahr Hunderttausende von ihnen eingedeutscht werden, 332.500 alleine im Jahr 2025.

Von der deutschen Bevölkerung zur Bevölkerung in Deutschland

Wer eigentlich bekommt in Deutschland noch Kinder? Weil das nicht so einfach feststellbar ist, hier ein Blick in die kulturell ähnliche Schweiz: Das Land hat zwar, anders als Deutschland, einen kleinen Geburtenüberschuss. Doch wem war dieser zu verdanken? Die „eingeborenen“ Schweizer hatten 2024 ein Geburtendefizit von 9.000 Kindern, die Ausländer aber einen Überschuss von 15.000. So dürfte es auch bei uns sein, schaut man auf die Straßen. Wenn eine Mutter mit Inlineskatern ihren Kinderwagen bewegt, ist es eine Einheimische. Eine zugewanderte oder nachgeholte Mutter kann das nicht, weil sie neben dem Kinderwagen noch ein oder zwei Kinder an der Hand hat.

Was bedeutet die unterschiedliche Kinderzahl für die Bevölkerungsentwicklung? Wird sie wirklich dermaßen schrumpfen, wie uns das zur Rechtfertigung der Rentenkürzungen verkauft wird? Die Demographen prophezeien für das Jahr 2070 eine “deutsche Bevölkerung” – korrekterweise müsste man von “Bevölkerung” in Deutschland sprechen! – von 80,7 bis nur noch 68,7 Millionen. Die mittlere Vorausberechnung lautet auf 73 Millionen für das Jahr 2060, die für die Entwicklung der Sozialversicherung unterstellt werden. Das vorherrschende Glaubensbekenntnis politischer Kreise lautet, die fehlenden Kinder Einheimischer müssen durch Zuwanderung “ersetzt” werden; die Bevölkerung werde damit faktisch ausgetauscht, sagen andere. Beides beschreibt jedenfalls dasselbe Phänomen.

Ohne Klimapropaganda ist schon viel gewonnen

Wie ich an anderer Stelle vorgerechnet habe, geht die Rechnung – jedenfalls wirtschaftlich gesehen – nicht auf. Solange die Erwerbsquote der Zuwanderer unter der von Einheimischen liegt, bleibt Massenmigration ein Verlustgeschäft. Ein Blick in die Schweiz bestätigt meine Berechnungen, dass Migranten mehr Arbeit machen, als sie für die Volkswirtschaft leisten. Dieser Autor in der Schweiz drückt es so aus: Für eine benötigte Vollzeitkraft bräuchte es fast sechs Zuwanderer.

Doch von der ökonomischen Sackgasse der Massenmigration nun zurück zum Problem des Kindermangels: Wie kann die Abwärtsbewegung der Geburten gestoppt und umgekehrt werden? Ansätze gibt es. Ein Beispiel von vielen: Wenn etwa dem “Weltklimarat” der Geldhahn abgedreht würde, könnte er keine Horrorszenarien mehr in die Welt setzen (die er später, nach angerichtetem Schaden, selbst widerruft). Und das Panikorchester unserer Erziehungsmedien sollte es tunlichst unterlassen, weiterhin kinder- und jugendgefährdende Klima-Szenarien zu verbreiten, die junge Menschen hoffnungs- und perspektivlos machen. Das allein dürfte dazu beitragen, dass unsere jungen Familien wieder mehr Kinder in die Welt zu setzen bereit werden.

Mangelnde Familienförderung ist nicht das Problem

Oder liegt der Kindermangel an einer fehlenden staatlichen Förderung? Mitnichten; die finanziellen Leistungen an die Familien können sich sehen lassen. Sie sind so gut, dass sich Migrantenfamilien drei und mehr Kinder leisten können und auch haben. So viele, dass sie nicht einmal arbeiten müssen. Oder nur der Mann, und eine Großfamilie trotzdem auskömmlich leben kann. Ein Fortschritt wäre es schon, wenn einheimische Mütter nicht erst mit durchschnittlich 31 Jahren das erste und vielleicht einzige Kind bekommen. Denn das Gebäralter ist neben der Kinderzahl für eine demographische Entwicklung genauso wichtig. Es muss ja nicht so sein, dass – wie in zugewanderten Kulturen – schon Kinder Kinder bekommen.

Bisher machen Regierungen und Abgeordnete vorgerückten Alters vor allem Gesetze für junge Zuwanderer. Sie spekulieren auf einen Bevölkerungserhalt und auf Nachschub für ihre Wiederwahl in die Parlamente. Statt einer eigenen Bevölkerungsvorausspekulation wage ich eine andere: Bereits im Jahr 2050 werden junge Ausländer in den künftigen Regierungen und als Abgeordnete Gesetze für die wenigen einheimischen Alten machen, die es dann noch gibt. Junge Migranten in der Politik, die als Dankeschön für ihre großzügige Aufnahme in Deutschland für „nicht-migrantische“ Alte eine einheimischenfreundliche Politik betreiben? Daran glaubt vermutlich nur, wer vor zehn Jahren auch an die Parolen von “wertvoller als Gold“ oder den renten- und zukunftssichernden “Fachkräften” glaubte. Mir persönlich kann das altersbedingt egal sein… aber ich habe Enkel, die dann nicht mehr jung sein werden.

Dieser Artikel ist ohne „KI“ ausschließlich mit Künstle-Intelligenz 😊 erstellt; zuerst hier https://ansage.org/trotz-geburtendefizit-deutschland-schrumpft-nicht-das-zugewanderte-volk-sorgt-fuer-genuegend-nachwuchs/ erschienen.


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Noch ein privates Anliegen
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in diesem Blog, den ich alleine ohne jede finanzielle Unterstützung betreibe, steckt mein Herzblut. Ich möchte meine diesbezügliche – meines Erachtens nutzbringende – Aktivität keinesfalls einschränken. Der Zeitaufwand hierfür reduziert jedoch meine Möglichkeiten für den Broterwerb. Für eine Spende wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Spendenkonto:

Uwe Froschauer

IBAN: DE41 7015 0000 1008 3626 40

BIC: SSKMDEMMXXX

Wenn Sie bei der Überweisung im Vermerk „Spende“ eingeben, wäre das sehr hilfreich für eine korrekte Zuordnung.

Vielen Dank!

Herzlichen Dank auch für bereits eingegangene Spenden.

zwei Bücher „Die großen Lügen“ (Themen: Corona, Ukraine, Klima, Sicherheit; Genre politisches Sachbuch) und „Reise zum höheren Selbst“ (Genre Ratgeber) nehme ich gerade in Angriff und sollen demnächst veröffentlicht werden. Als Basis für diese Bücher werden bestehende, diesbezügliche Artikel von mir herangezogen.
Wenn Sie in einem dem Genre entsprechenden Verlag arbeiten – oder eine entsprechende Person in einem infrage kommenden Verlag kennen, der eines meiner beiden Bücher veröffentlichen könnte, wäre ich Ihnen für Ihre Hilfe sehr dankbar.

Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln

Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

  • Ukrainekonflikt
  • Ampelkoalition
  • Corona
  • Neue Weltordnung

https://www.amazon.de/s?k=Uwe+Froschauer+Behauptungen+oder+Wahrheit&i=stripbooks

Ein anderer Bestell-Link als Amazon ist leider nicht möglich, da das Hochladen über andere Plattformen trotz wochenlangem Versuchen und unbeantworteten Anfragen mir nicht gelang.

Meine Artikel können gerne für andere Blogs oder sonstige Kommunikationsplattformen verwendet werden, soweit Inhalte nicht verändert werden, die Quelle zitiert und der Spendenaufruf beibehalten wird.

Wissen ist frei – auch wenn das manche eliteinstruierte Politiker und Journalisten anders sehen.