
Ketzerisches von Werner Roth
Das geht schon mal gut los. Warum heißt das eigentlich „der“ Feminismus“ und nicht „die“? Um das einfach mal so vorweg zu stellen. Hier wird deutlich wie sonst kaum wo, bis in welche tiefste Tiefenstruktur Feminismus diskreditiert und herabgewürdigt wird. Wachen Sie also endlich auf!
Wer folglich weiterhin was vom „Schlaf der Gerechten“ daher lullt oder den Spruch „Wer schläft, sündigt nicht“ hinterm Ofen hervorholt, hat den Schuss nicht gehört. Weshalb wohl erschallt von allen Seiten der Ruf nach „Erwachen“, englisch „woke“? Von den Zeugen Jehovas über die verstrahlten GenZ-ler bis zu den kritischen Geistern, oft Schwurbler genannt?
Alle erheben das „Wachsein“ in den Olymp des menschlichen Seins. „Aba drama ko ma a, wemma aufgweggt is.“
Haben Sie (k)einen Traum? Faschis…, ääähhh…, Feminismus zum Beispiel?
Träume sind Schäume. Und Schäume sind toll. Das, was der Feminismus aus der Welt mit gekonnten Schaumschlägereien hervorgekitzelt hat, ist doch phänomenal.
Alle nur denkbaren Geschlechtsidentitäten leben einhellig und friedlich im Einklang zusammen. Männer und Frauen sind einträchtig (und nicht niederträchtig) in allen Berufs- und Tätigkeitsfeldern ohne Konflikte zugegen. Es herrscht ein Umgang voller Rücksichtnahme und gender-gerechter, sprachlicher Liebkosungen vor. Von den höchsten Führungskreisen bis zu den einfachen unteren Sozialebenen gibt es nur noch ein Friede, Freude, Eier lecken.
Bildung, seelischer Grundzustand und psychische Zufriedenheit sind auf einem nie erhofften Höchststand. Ehrlichkeit, Respekt und Toleranz sind unumstößliche Werteleitbilder, die von nahezu jedem internalisiert und gelebt werden. Neid ist quasi inexistent und Wohlstand ist so weit verbreitet wie nie zuvor. Zwist und Missgunst existieren nicht mehr. Desgleichen sprießen so nie erwartbare Erkenntnisgewinne wohin man auch schaut.
Nein? Stimmt alles nicht? Sowas aber auch… . Diese Beschreibung könnte auch von einer Küchenhilfe wie Katrin Göring-Eckardt stammen, die oft nicht als Politikerin wahrgenommen wird, sondern als eine unerschöpfliche Gedanken-Gülle produzierende Stand Up Comedienne? „Sanns hoid ned so bäs. So a bisserl rosarode Seifnblasndramarei duad do koam wos.“
Die Regel geht so: Die Männer sind an allem schuld und die Welt ist für die Frauen sooo ungerecht.
Das manisch verzweifelte Ausgraben eines Welt beglückenden Matriarchats, das es außer in einem verklärten Romantizismus von überspannten und „untervögelten“ Feministinnen nie gegeben hat, trägt eher wenig bis nichts zum Ausgleich, zur erstrebenswerten Balance innerhalb der Menschenwesen bei. Vielmehr ist es Ausdruck von eingeimpften und erdrückenden Minderwertigkeitsgefühlen a la „Alle Frauen sind immer zu allen Zeiten unterdrückt worden“.
Doch beim Suchen, wer den „Feminismus“ denn eigentlich „erfunden“ hat, stößt man sogar heute noch via Google auf den französischen Philosoph Charles Fourier (1772–1837). Sieh an, ein Mann! Der Typ „grunzender Macho“ würde hier anmerken, nicht mal das können diese abgespaltenen Rippen aus sich selbst heraus entwickeln.
Ist es nicht seltsam, dass aus keiner Epoche in keiner Kultur dieser Welt was zu finden ist über Frauenaufstände, Frauenkriege oder ähnlich gelagerte Widerstandsbewegungen gegen die Unterdrückung von Frauen? Erst mit der sog. „Moderne“ und der gleichzeitigen Zunahme der Macht der „Räuber-Barone“ taucht diese Frauen-Emanzipationsbewegung in Form der Suffragetten auf. „Des is jetz oba weid hea khoid, oda ned?“
Wer die Hebel der Macht in seinen Händen hält, muss sich ständig mit einer wie auch immer gearteten Gegenmacht herumärgern. Diese ist deutlich leichter zu beherrschen, wenn man sie spaltet. Die Teile kann man dann wunderbar gegeneinander hetzen.
Der Feminismus ist der größte Diener und Unterstützer für das Herrschaftsprinzip „divide & impera“, das Teilen und Herrschen.
Durch welche Attribute lassen sich die Hauptspaltungspunkte von männlichen und weiblichen Verhaltensmustern ausdrücken? Wo kann man ansetzen?
Blicken wir mal nur auf das Positive. Als positiv männlich gilt bis heute wettbewerbsorientiert (kompetitiv), körperlich stark, beschützend, ziel- & lösungsorientiert, rational und logisch. Positiv weiblich wird assoziiert mit Kommunikationsfreude, Gefühlsbetontheit, Fürsorglichkeit, Interesse an Mode/Shopping/Heimgestaltung. Das sind praktisch ausschließlich diametrale Eigenschaften, die sich ergänzen (können), aber auch ein beachtliches (Schädel-)Spaltungspotential in sich tragen.
In einem anderen Jahrtausend, das nur 12 Jahre währte, war das Männliche noch „Schnell wie Kruppstahl! Zäh wie Windhunde! Und hart wie Leder!“. Oder so… . Für die Personen mit XX-Chromosomensatz ist nichts dergleichen überliefert. Wahrscheinlich aus purer, toxisch-patriarchalischer Unterdrückungsabsicht.
Bei Männern steht die Ratio, der nüchterne Verstand und bei Frauen die Emotion, das Gefühl, im Vordergrund.
Das lässt sich heute sogar neuro-physiologisch nachweisen, durch die Messung von Hirnaktivitäten in den Bereichen, wo die Ratio bzw. die Emotion verankert ist.
Robert Louis Stevenson veranschaulicht das an Robert Habeck, dem wort-wörtlich feuchten Traum so mancher reiferen weiblichen (Dr)Anhängerin: „Zu den übelsten Begleiterscheinungen der Gefühlsseligkeit gehört, dass die Stimme wichtiger wird als das Gesagte und der Sprecher wichtiger als das, was er sagt.”
Wertet man nun von „höherer Stelle“, durch die Funktionsträgerkaste übermittelt, die Verhaltensmuster und die Vorstellungswelt einer Gruppe, die der Frauen, zur unbedingt erstrebenswerten Lebenseinstellung auf und macht die andere Seite, die männliche, radikal nieder, dann steigt der Druck im Kessel.
Wenn das durch alle Lebensbereiche, vom Kita-Kleinkind über die Schule bis zur Hochschule, auf allen Kommunikationsfeldern und Medien, bis zur offiziellen Regierungspolitik gepusht wird, bleibt noch nicht mal mehr ein Häuflein Elend vom „starken Mann“ übrig. Unlängst befahl da obendrauf ein Dödel-Pozilei-Funktionär bei der Halali im TV, Frauen sollen sich nicht mehr auf Beziehungen mit Männern einlassen. Wegen Gefahrenvermeidung. Da fliegt der Deckel in die Umlaufbahn!
Doch die engstirnige und arrogante Konzentration auf Frauen als diskriminierte Personen ganz allgemein befördert zunehmend den Brechreiz.
Der mehr als berechtigte Wunsch bzw. Anspruch auf Gleichberechtigung von Mann und Frau kann ja ernsthaft nicht bezweifelt werden. „Gleiches Recht für alle“ muss in einem von Recht und Gesetz bestimmten Gemeinwesen selbstverständlich als Maxime gelten.
Gut, der Konjunktiv „müsste“ wäre hier wohl angebrachter. Staatlich verordnete Quoten zur Einstellung von Frauen für die Besetzung von Arbeitsstellen sprechen da ersichtlich eine andere Sprache. Das heißt am Ende, Geschlecht vor Qualifikation und das führt zum Verfall jedes Leistungsprinzips. Man(n), aber vor allem Frauen, können ganz vorne dabei sein, ohne etwas zu können, einfach indem sie sich aufspielen. Und v.a. weil sie eine Frau sind.
Bei der juristischen Gleichstellung müsste für die Obrigkeit Schluss sein. Alles Weitere läuft auf ein ungezügeltes, übergriffiges Herrschaftssystem hinaus, die die Freiheit jedes Individuums zugunsten einer von Oben verordneten Nivellierung beschneidet. Wenn die Verhaltensnorm einer Gruppe, sprich hier der weiblichen, als DER Standard für alle sakrosankt gesetzt wird, ist Freiheit adè. „Aba, des hamma do übaoi.“
Wenn man „den Bürgern auch noch steuerfinanziert erklärt, wie sie sprechen, denken, fühlen, einkaufen, reisen, pendeln und vögeln sollen, dann schwindet der Zuspruch nun mal.“ So binsenweisheitet Roberto De Lapuente nachdenkenswert.
Das mit der Herrenrasse bei uns ging damals ja gründlich schief. Jetzt darf wohl die Weiberrasse die Welt beglücken.
Man stelle sich vor, jemand würde eine schonungslose und nüchterne Bilanz aufmachen, was der Feminismus bisher gebracht hat und Fragen stellen wie:
Sind die Menschen glücklicher? Sind die Beziehungen stabiler? Sind die Gesellschaften friedvoller? Wie lange halten Ehen/Beziehungen heute im Vergleich zu früher? Sind die psychischen Probleme größer oder kleiner? Hat die Harmonie allgemein zu- oder abgenommen? Sind die geschlechtlichen Konflikte kleiner oder größer? Welche „feministische Errungenschaft“ hat die Welt besser gemacht?
Dazu inkludiert der Postfeminismus auch noch den ganzen LGBTXYZ-Quatsch und zerschellt damit endgültig an sich selbst. Sascha Wuttke aka Polemicer gräbt richtig tief im Wahnsinn: „Dagegen soll der Queeraktivismus bunt, divers, empathisch und tolerant sein. Doch findet er eigentlich nur Gruppen, Menschen oder Meinungen, die man ausgrenzen und „zerstören“ müsse.“ Das dokumentiert eine „verbiesterte Ernsthaftigkeit und Feindseligkeit gegenüber jedem Mann, der Dinge anders sieht.“
Wenn man sich diverse weiblich gelesen werden wollende auf den Bildschirmen dieser Welt so vergegenwärtigt, dann ist deren optische Erscheinung die exakte Entsprechung zu den Widersprüchen und Falschheiten des Feminismus. Aufgepumpt und Aufgeblasen plastifiziert bis zur vollkommen überkandidelten Schrillheit entstellt.
Das ist das wahre Abbild des Feminismus heutiger Prägung. Mit diesem Horror-Clown Glöööckler ganz vorne. Zumindest beschämt „der deutsche Modedesigner und Unternehmer Harald Glööckler“ niemand durch übertriebene Intelligenz. Trotzdem oder gerade deswegen ist er/sie/es in dieser „UnsererDemokratie“ ein Aushängeschild.
„Transfrauen sind Frauen! Punkt!!“ Plakatiert die SPD. Bravo!
Oliver Driesen ist auch was aufgefallen: „Männern (außer dunkelhäutigen) fällt in der Werbung routinemäßig die Rolle des komischen Trottels zu. Frauen aller Schattierungen und Gewichtsklassen sind im Gegensatz dazu stark, couragiert, clever, ambitioniert und selbstbestimmt – vor allem auch sexuell.“
Das gleiche, aber „im Namen des Volkes“, vollbrachte eine Richterin, die sich damit hervor tat, dass sie „Anstarren“ als sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz verurteilte. Sobald allerdings eine Dame ihn, den Anstarrer, aber attraktiv und anziehend, besser ausziehend, findet, kann er sich alles rausnehmen. „Jaaah… Mach mir den Hengst!“
Insgesamt aber weckt bei den Feministeninninen der „toxische“ Mann, also der Mann als solcher, Gefühle, wie die AfD für Fans der Einheitsparteien. Wem da Gedanken an einen kollektiven Nervenzusammenbruch übermannen (hähä…), dürfte so falsch nicht liegen.
Nett sind auch die Begriffe „Fotzenknecht“ und „Zahlsklaven“ die die neuen Kosenamen für das männliche Menschenwesen sind, wie Roland Rottenfußer herausgefunden haben will.
Alles, was da schon länger passiert, wirkt wie der Teil eines Plans, das Leben der Bevölkerung maximal zu verschlechtern.
Die ganze Menschheitsgeschichte zeigt auf, dass Frauen noch nie besser als die männliche Spezies gewesen waren und sind. Oft sogar in den negativ empfundenen Eigenschaften wie Dummheit, Kriegstreiberei und Ahnungslosigkeit noch radikaler. Man sehe sich einfach mal im Politik-, Medien-, Kunst- und Kulturbetrieb um. „Nua varuggte und hysterische Weiba.“
Diese neuen „Feministinnen“ kombinieren Unterverantwortlichkeit und Kritikunfähigkeit mit einer extrem infantilen Dünnhäutigkeit. In Sachen Kratzbürstigkeit, Zickigkeit und Bießgurkigkeit waren und sind sie sowieso unschlagbar. Über alles wird eine papp-süße Glasur aus Gender-hicks-Sternchen gekübelt. Für ewig unverzeihlich bleibt die Verunstaltung des weltweit beliebtesten Sports in Form einer erbarmungswürdig lächerlichen Farce als Frauenfußball.
Die medial am präsentesten Schreckschrauben (d/w/m) legen ein Verhaltensmuster an den Tag, das den Menschenwesen vor ihrer Pubertät eigen ist. Jungs und Mädchen entfernen sich maximal voneinander und das jeweils andere Geschlecht ist nur noch Ääähhh und Bääähh und voll blöd. Bemerkenswert ist hierbei, dass das geistig-intellektuelle Niveau von 3-jährigen nie überschritten wird.
So was wie Demut ist im Feminismus-Universum nicht bekannt.
Die Vernichtung der Gesellschaften ist keine Dummheit oder kein Versehen mit Nebenwirkungen, sondern das Ziel selbst. Eines der hervorstechendsten Symptome war da auch der „Fernandes/Ulmen-„Deepfake“-HateAid-Komplex“.
Die Bevölkerungen verarmen immer schneller immer mehr, während die ganz oben an der Spitze der monetären Pyramide atemberaubend schneller reicher und reicher werden. Und die Geschlechter gehen sich lieber gegenseitig an die Gurgel, statt an die der „Diebe im System“. Doch das hat natürlich nichts miteinander zu tun! Das ist übelste antisemitische Fake-News Verschwörungs-Schwurbelei. „Isch schwör, Alda.“
Die EU hat neuerdings ein Programm gegen „Desinformation“ aufgelegt, das den Namen SOMA hat. Wer sich so unverhohlen bei Aldous Huxleys Dystopie „Brave New Word“ und der Idee der dortigen Volksberuhigungsdroge bedient, ist mindestens größenwahnsinnig und uneinholbar menschenverachtend. Aber das nur nebenbei.
Gibt es feministischen Humor?
Aber sicher doch! Und wie! Einzigartig! Außergewöhnlich! Unfassbar! Alleine Kebekus und Bosetti haben die Großkünstler Welke und Böhmermann in Sachen Witzschischkeit bei Anspruch, Niveau und intellektueller Tiefgründigkeit weit hinter sich gelassen und sie gar noch unterboten.
Wer redet da noch von Loriot, Hildebrandt, Schramm oder auch Dietl? Ja, es gab tatsächlich auch in diesem unserem Land mal wirklich witzige Leute, im Sinne von gewitzt, geistreich und hintersinnig. Nun haben wir „Comedians“. „Des vastängan de Blädn eh bessa.“
Das, was einem heutzutage so als „Comedy“, also als Witz-Sendung zum Amüsement vorgesetzt wird, stammt aus einem diametralen humoristischen Universum, wo halt so was als witzig gilt. Die oberste Regel lautet da: „Seichtigkeit kennt keine Grenzen, denn Seichtigkeit ist mein Humor…“
Belanglosigkeiten, hohle Worte, Nichtigkeiten, Gewäsch, Stumpfsinn, Wortschrott, Geschwafel, Weinerlichkeit und Bosheit, soweit das Auge reicht, sowie noch so einiges sind die Zutaten dieses Würgemahls. Doch Pennälerhirne lieben das, ganz besonders wenn sich praktisch alles um den Südpol dreht.
Da schadet dann zum Abschluss auch ein Flachwitz Güteklasse B nicht mehr:
„Wenn das mit den „Frauenrechten“ so weitergeht, braucht man zum Vögeln bald einen Notar und zwei Sekundanten.“
Na dann, Gudn Abdnd… Die Lottozahlen…
Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/

„Die Männer sind alle Verbrecher, ihr Herz ist ein finsteres Loch, hat tausend verschied’ne Gemächer, aber lieb, aber lieb sind sie doch“
Schlager aus 1913 als Schlaglicht auf verschlagene Schläger…
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