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G‘schichtn aus‘m Nachbargartn – Folge 38

Abwegiges – Schwurbeleien – Unsinn

Eine Satire von Werner Roth

Wie Sie auf dem Titelbild sehen, sehen Sie nichts. Wenn Sie nichts mehr erkennen können, dann sehen Sie die Wirklichkeit: Da ist nichts mehr! Das kann man dann „nieder gemacht“ nennen. Oder „(Sie haben ihr) Ziel erreicht!“

Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro offenbarte in einer Rede vor der Haager Gruppe im Juli: „Gaza ist einfach ein Experiment der Megareichen, mit dem sie allen Völkern der Welt zeigen, wie sie auf eine Rebellion der Menschheit reagieren werden. Der Plan besteht darin, uns alle wegzubomben.“

In unseren Wahrheitsmedien kriegen Sie das nicht mit. Denn das könnte ja die zarten, empfindsamen und so zerbrechlichen Gefühle der Bevölkerung hier im Land viel „zu sehr verunsichern“, um mal einen früheren Bundesminister des Innern zu paraphrasieren. Außerdem gab‘s damals in der Wochenschau des kürzesten Jahrtausends der Weltgeschichte auch keine Berichte übers grauslige Lagerleben.

Wer sich in diesem Kampf nicht positioniert, wird positioniert.

Sich hier und jetzt ganz rauszuhalten, wird schwierig bis unmöglich. Selbst wenn Sie schon weniger als nichts sind bzw. haben, so sind Sie mindestens ein „unnützer Esser“, der den nützlichen Idioten, ääähhh…, Essern ein unangenehmes Gefühl bereitet, das „ausgemerzt“ werden muss!

Im Strafrecht wird die Verletzung der Gefühle bereits seit Beginn der großen Seuche 2020 als Beleidung verurteilt. Unzählige Fälle belegen das, wie z.B. die zum Ausdruck gebrachte Brutalität gegenüber der Sensitivität eines Zeitgenossen, der durch den unverschämten Ausdruck „Das ist ja wohl das Letzte“ bis ins Mark in seinen Gefühlen verletzt wurde.

Das ist explizit so dokumentiert im Urteil eines Landgerichts zu lesen. Der Beleidiger wurde rechtsgültig, in der Berufung bestätigt, abgeurteilt, weil der die Gefühle des Klägers in gröbster, strafbewehrter Weise verletzt hat. Kein Witz!

Sollten Sie hier Doppelmoral, Heuchelei oder gar orwell’sches Doppeldenk zu erkennen glauben, dann ist das Ihr Problem. Oder Sie wischen das halt lässig zur Seite, wie sich das in „UnsererDemokratie“ so geziemt.

„Wie konnte das alles damals geschehen? Wie hat man es geschehen lassen?“

Heute braucht keiner mehr seine Ur-Großeltern zu fragen. Gehen Sie als Zuschauer in ein Gerichtsverfahren mit einer einschlägigen Anklage, also im weiteren Sinn irgendetwas mit Beleidigung, Kritik/Spott/Verunglimpfung des Staates, etc., denn dort zeigt sich das wahre Leben.

Haltung ist alles. So heißt es allerorten. Doch eine haltlose, also aus der Luft gegriffene, willkürliche Haltung führt zum Verlust von Halt. Zur Haltlosigkeit. Für das Individuum und für die ganze Gesellschaft. Dann dringen die mit der „richtigen“ Haltung darauf, dass die ohne die „richtige“ Haltung, einfach nur noch das Maul halten. Sonst gibt’s irgendwann kein Halten mehr. Und wer den Halt verloren hat, hält sich an allem fest, was greifbar ist, bevor er in einen haltlosen Abgrund fällt.

Vielleicht haben Sie auch keine Ahnung, was man davon halten soll. Halten Sie auf jeden Fall die Stellung! Nicht nur beim Sex, auch an der Front, an welcher auch immer.

Auch Lisa Fitz bezieht Stellung zu ihrer Haltung und stellt dabei richtig, sie sei keine „Reichsbürgerin“, sondern eine „es-reicht-mir-Bürgerin“. „So is de hoid. Grodnaus und ohne Schischi. Ebm a eahliche Wuaschdhaud.“

Das ist kein Fehler im System. Das System ist der Fehler.

All die erkennbaren Punkte zu erfassen und zu verbinden, ist wie „Malen-nach-Zahlen“. Und das ganze Bild nach und nach zu erkennen, macht einen nicht zu einem Verschwörungstheoretiker. Es macht einen zu einem Menschen, der die Fähigkeit zum Denken und zum Begreifen von Zusammenhängen besitzt.

So manche kommen dabei zu eigenwilligen Schlussfolgerungen, die höheren Orts oft nicht gern gesehen werden. Aber dafür und deshalb gibt’s ja den Staatsschutz. Der schützt eben den Staat, also die echten Machthaber, die vom tiefen Staat. Die unfreiwillig komischen Avatare auf den Bildschirmen natürlich auch. Aber, sagen Sie’s nicht weiter…

James Corbett hat sich mal über die Superreichen, die Deepies, oder die „Pathokraten“, wie er diese Mischpoke bezeichnet, recht ungeniert ausgelassen: „Sie hassen Sie und betrachten Sie als nichts weiter als Steuervieh, das nach Belieben manipuliert, getäuscht, ausgebeutet und geschlachtet werden kann. Wenn man das einmal verstanden hat, sind die restlichen Details nebensächlich.“

Wie jeder weiß, ist Putin schuld.

Ein russisches Speznas Kommando hat jetzt den Selenskij entführt. Sie haben ihn mit Handschellen gefesselt, einen Kopfhörer übergestülpt, um ihm „Highway to hell“ auf die Ohren zu dröhnen und im Herzen Moskaus vorgeführt. Jetzt hat der Kreml verkündet, sich alle Reichtümer der Ukraine anzueignen. Glauben Sie nicht? „Is doch aba a so a scheene G’schicht.“

Sogar mancher Blogger surft auf dieser Welle ohne jede Ironie und mit Bierernst rum. Wenn jetzt „Putin Selenski madurot“, wie da wunderbar gewortschöpft wird, dann aber „goads da Graaba nah…“ Freilich merkt man dem stark an, wie sehr der Mainstream-Propaganda-Müll hier das Hirn verstopft hat. Dazu das sture Festkleben in einer vermeintlich tollen Vor-Corona-Welt und dem damals tief verankerten Weltbild („Wir im Westen sind die Guten“), machen das Schwein dann fett.

Nehmen Sie lieber eine andere sagenhafte Geschichte, die Matthias Bröckers, ein alter weißer kluger Spötter, vorzüglich sarkastisch, so in Worte fasst: „Siegesparade mit Putin in Handschellen und Jogginganzug, Panzer-Uschi vorneweg eskortiert von Macrönchen und F*tzenfritz – hitlergrußartiger Jubel und “Sieg Heil”-Rufe bleiben zur Feier des Tages straffrei! –  das wäre ein Fest.“ Aber wer könnte so was denn wollen?

Ein wenig asiatische Weisheit von Lao Tse kann nie schaden: „Der vollkommene Mensch wünscht, nicht zu wünschen, und schätzt nicht schwer zu erlangende Güter.“

Wenn alles auseinander zu brechen droht, beschwört man das alt-gewohnte.

Die „Eliten“ des Westens stellen sich derart sensationell dumm an, dass man sprachlos zurück bleibt, was dann aber „mission accomplished“ für die Deepies ist. „Vastängans? Ned? Dann denggas hoid no a bissl nooch…“

„Liegt die Realität jenseits des Fassungsvermögens Putins und der russischen Nation?“ wie Paul Craig Roberts fragt. Denn das wahre Ausmaß der satanischen Machenschaften des „Imperium der Lügen“ ist für viel zu viele Menschen, die noch bei Sinnen sind, einfach unbegreiflich.

Dazu ist die „Vorstellung, die USA wollten nun plötzlich einen Stellvertreterkrieg beenden, den sie selbst entworfen haben“, atemberaubend bescheuert, wie Brian Berletic das allen Naivlingen ins Stammbuch schreibt. Da ist der „trashige Neo-Caligula, selbsternannter Kaiser von Barbaria“ vor, ermahnt Pepe Escobar streng.

Aus „anti-chasarischen“ Kreisen (anti-semitistisch zu sagen ist anti-semitisch!) hört man, dass der End-Krieg gegen die „Amalekiten” im „Nonstop-Modus des ewigen Krieges gegen alle“ angekommen sei.

Leben wir schon in der Zeit des Jüngsten Gerichts?

Das US.Motto der „Pursuit of Happyness“ (Das Streben nach Glück) ist ein fundamentaler Wert, der aus der Unabhängigkeitserklärung von 1776 stammt. Schon hier offenbart sich die unangemessene Hybris von „Gods own country“. Denn das Streben nach Glück mag zwar ur-menschlich sein, dennoch ist das Glück immer nur kurzzeitig und das andauernde Streben danach führt unweigerlich zum ausufernden Hedonismus, in dem sich das „Imperium der Lügen“ gerade zerlegt.

Gute Zeiten machen schlechte Menschen. Schlechte Menschen machen schlechte Zeiten. Schlechte Zeiten machen gute Menschen. Gute Menschen machen gute Zeiten. Gute Zeiten machen… usw. usf.

Die Schlechtigkeit dieser Welt wird zwar einerseits (auch) von schlechten Menschen verursacht. Andererseits wird aber das Schlechte in den Menschen von den schlechten Zuständen hervorgebracht. „Ois hängt hoid mit oim zsamm.“

Klar findet sich im Internetz auch dazu ein passender Spruch: „In solchen Zeiten findet man gute Männer an drei Orten: Im Ausland, im Knast und auf dem Friedhof.“

Die historische Dimension einzubeziehen, ist auch für Charles Eisenstein unabdingbar: „Die gegenwärtige Katastrophe hat sich über Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte hinweg entwickelt.“

Viel zu machen ist hier nicht mehr. Das System wickelt sich von selbst ab. Es ist praktisch außer Kontrolle und wie eine ungesicherte Kanonenkugel auf dem Unterdeck eines alten Segelschiffes bei heftigem Sturm, haut es alles kurz und klein.

Ist die Zeit schon gekommen für einen POTUS aus den Reihen der Amish-People?

In der neuen National Security Strategy der USA 2025 steht da einfach so, bei uns, also in der EU, werden „elitegetriebene, antidemokratische Einschränkungen von Kernfreiheiten in Europa“ betrieben. Die Angst wird zum Leitmotiv der Politik gemacht und daraufhin setzt man auf maximale Kontrolle als deren logische Folge. Angst-Quellen gibt es reichlich, denn wie der alte Schwede Jacob Nordangård anmerkt: „Wir befinden uns in einer Ära der Poly-Krisen.“

Im Weltkrieg des „Imperiums der Lügen“ mit der Restwelt, v.a. mit deren stärksten Mächte Russland und China, geht es am Ende um die Frage, welches System sich ohne Zusammenbruch behaupten kann. Wessen Fundamente sind am stabilsten? Welche geistig-moralisch-mentalen Grundlagen sind am stärksten?

Was meinen Sie, wer hat hier die besseren Karten?

Ob das jetzt Nihilismus de luxe ist oder nur eine nüchtern brutale und illusionslose Ansicht, soll jeder selbst entscheiden. „Just remember that the last laugh is on you!“ Das gaben die Monty Pythons den Menschenwesen mit auf den Weg, ob als Aufmunterung oder als endgültigen Knock-Out ist umstritten.

„Warum gabst du mir zu sehen,
Was ich doch nicht wenden kann?
Das Verhängte muß geschehen.
Das Gefürchtete muß nahn.”

Rolf Peter Sieferle († 2016)

Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/

Der Artikel wurde zuerst veröffentlicht unter

https://www.anderweltonline.com/satire/satire-2026/gschichtn-ausm-nachbargartn-folge-38

Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln

Von Uwe Froschauer

Ja, was gibt es über mich zu sagen.
Ich genoss eine sehr angenehme Kindheit, verbrachte eine äußerst turbulente und ereignisreiche Jugend, und hatte sehr viel Sinn für Unsinn – was sich bis heute nicht geändert hat.

1979 machte ich mein Abi, und 1988 schloss ich mein Studium der Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit Diplom ab. Mein vornehmliches Interesse galt der Wirtschaftspsychologie.
Während des Studiums gewann ich neben einem profunden Managementwissen erste Einblicke in psychologische und soziologische Grundlagen und baute diese weiter aus.

Mich interessieren u.a. die unterschiedlichen Fühl-, Denk-, Verhaltens- und Kommunikationsweisen von Mann und Frau. Zu diesem Thema veröffentlichte ich den Titel: Mann und Frau: „Sie verstehen sich nicht, weil sie sich nicht verstehen“, Band 1: „Was Frauen an Männern nervt“.

Meine Leidenschaft, zwischenmenschliche Beziehungen zu beobachten und zu analysieren, sowie die Beschäftigung mit psychologischen, soziologischen, anthropologischen, politischen, ökonomischen, ökologischen und philosophischen Themen prägen meine vielfältigen Schaffensgebiete.

Persönliche Weiterentwicklung im Kontext einer sich verändernden Gesellschaft ist mir ein besonderes Anliegen. Das Buch „Mach nicht mit – entwickle Dich weiter, 12 Wegweiser für ein sinnvolles und erfülltes Leben“ gibt Menschen Hilfestellung, sich aus einer machtorientierten und raffgierigen Welt zu lösen.

Mein Buch „Turbokapitalismus – eine Schmähschrift“, ruft die sozialen und ökologischen Kräfte auf, den Abgang dieses Killerkapitalismus zu beschleunigen.

Die Buchreihe „Vater, Sohn und die Welt“ ist ein reiner Dialog zwischen einem Vater und seinem flügge werdenden Sohn über die wichtigsten Bereiche des Lebens. Band 1 handelt von „Mann, Frau, Liebe, Sex, Prostitution, Beziehung, Ehe“, Band 2 von Wirtschaft und Politik.

Meine politsatirischen Bücher „Weltkasperletheater, Band 1“, und „Weltkasperletheater Band 2: Good Bye Demokratie“ bringen weltpolitisches Geschehen zeitnah auf den Punkt.

Mein erstes Buch zur angeblichen Pandemie „Corona – eine Chance“ erschien Anfang April 2020 zu Beginn des ersten Lockdowns – ein Schnellschuss, da ich bereits zu diesem Zeitpunkt richtigerweise vermutete, dass an der „Krise“ etwas (ober-) faul ist.

Das Buch „Die Verschwörung der Coronaviren“ setzt sich in einer Art Chronik kritisch, faktenbezogen und unterhaltsam mit dem Thema Corona im Rahmen einer Verschwörung der Viren mit dem Ziel „Reduzierung der Menschheit“ auseinander. Bei der Lektüre des Buches darf auch gelacht werden.

Das im Juli 2022 erschienene Buch „1 x 1 = 3 – oder jedes andere gewünschte Ergebnis“, Untertitel „Mathematik, Logik und Widerstand in Corona-Zeiten“ zeigt auf Basis offizieller Statistiken, dass es zu keinem Zeitpunkt eine Pandemie gegeben hat. Des Weiteren geht es auf Widersprüche von Politikern und anderen Interessengruppen, sowie auf verschiedene Formen des Widerstands gegen die Corona-Maßnahmen ein.

Das letzte Buch "Das menschliche Schaf – Massenpsychologie und Manipulation" erläutert anhand von konkreten Beispielen aus den letzten und laufenden Krisen das Phänomen der Massenbildung, sowie Strategien und Techniken der Manipulation, die uns Dinge machen lassen, die wir eigentlich nicht wollen.

Ich gebe Seminare, coache Existenzgründer, und berate Unternehmen. Zum Thema Management schrieb ich 4 Grundlagenbücher und ein Buch zum Bereich Projektmanagement, die auf humorvolle und verständliche Weise die Managementinhalte näherbringen.

Meine Hobbys sind Reisen, viel Sport, insbesondere Kampfsport, Lesen und Schreiben, sowie recht und schlecht Gitarre spielen. Ich liebe Tiere und die Natur, und lerne sehr viel von Kindern.
Die Würde jedes Menschen ist mir sehr wichtig, Begriffe wie Ehre haben für mich einen hohen Stellenwert, und das Leben ist viel zu wichtig, um es zu ernst zu nehmen.
Politisch bin ich eher Mitte links orientiert. Bei wahren Worten ist es mir egal, wer sie ausspricht, gleichgültig welcher politischen Gesinnung entspringend.
Ich werde meine Kraft dem Kampf für eine lebenswerte Zukunft für meine Familie, für mich, für jeden Menschen widmen, für eine Zukunft, die in einem bisher nicht gekannten Ausmaß in Gefahr ist.

Ich wünsche euch viel Spaß mit meinen Beiträgen, und hoffe, dass ihr die eine oder andere neue Erkenntnis gewinnt.

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