
Abwegiges – Schwurbeleien – Unsinn
Eine Satire von Werner Roth
„Wir können uns dieses System, das wir heute so haben, einfach nicht mehr leisten. Das wird schmerzhafte Entscheidungen bedeuten, das wird Einschnitte bedeuten“. Das sagte Merz auf dem nordrhein-westfälischen Landesparteitag der Christdemokraten in Bonn am 30. August 2025.
Der Postillon frotzelt derweilen nach den Sachsen-Anhalt-Wahlen: „Peinliche Panne: Merz halbiert versehentlich falsche Partei!“ Wenn sich nun alsbald der Black Rocker Merzilein als nicht mehr haltbar für den Kanzlerposten herausstellen sollte, wer soll den dann aus dem letzten Rest der „Reservoir Dogs“ (der Blechdepp dazu: „Der Titel beschreibt metaphorisch eine Gruppe von kriminellen „Straßenkötern“, die in der Falle sitzen und sich in der Enge gegenseitig zerfleischen.“) in „UnsererDemokratie“ ersetzen?
Welche Figur bleibt dann noch? Wüst und Günther? „Ja maigottnah!“ Kiesehitler oder doch Philipp „Alfred-E.-Neumann“ Amthor? „Bist däppad, Oida?“ Doch die Umfragewerte der CDU können inzwischen sogar unter einer Kartoffelknolle Hochsprung üben.
Der Amthor würde den Humorfaktor als Wiedergänger von Alfred E. Neumann wenigstens optisch befördern. Den älteren Herrschaften könnte der noch aus den alten deutschen MAD-Comics bekannt sein. Mehr Ähnlichkeit geht doch nicht. Wahrscheinlich haben die Stilberater den auch als Vorgabe bestimmt.
Ein Sonnyboy-Typ mit Erlöserkult-Flair wie der Siegmund ist in der Einheits-blockflötig-wokistischen-LGBTQ+-Partei in „UnsererDemokratie“ nirgends zu finden. Ob der auch „ge-epsteint“ werden kann? Oder sie probierens wieder mit Habbels? Zumindest optisch macht der bei Miosga-Typen noch was her.
„Propaganda ist für eine Demokratie das, was der Knüppel für einen totalitären Staat ist.“ Noam Chomsky
Auf jeden Fall muss der jetzige Kanzler noch unbedingt seinen jetzigen Auftrag und den eines früheren Vorgängers (und heimlichen Vorbildes?) zu Ende führen. Deutschland und die Deutschen zu vernichten! Oder Russland endlich mal vernichtend zu besiegen. Weil „das deutsche Volk“ es sonst nicht wert ist, zu überleben, so der damalige Führer. „Gäh, wea sowos dengt, is fei a Nadsi!“
Viele fragen sich, wie man so wahnsinnig wie Merz sein kann. Doch jetzt will er es allen besser erklären. Wie er diesen Wahnsinn der Welt begreiflich machen will, wird sicher spannend und hoffentlich lustig, weil so herrlich abstrus. „Des kannt a Gaudi gem, wenn a des duan dat…“
Aber vielleicht wird ja gerade Alice Weidel aus dem Stall von Goldman Sachs, fürs Großkapital installiert? Die AfD wäre dann die neue Tanzpartnerin des Kapitals, statt der alten Schlampe CDU. „Wen des no übaraschd, dea hodn Schuss ned kheat.“
Die geistigen Tiefflieger fliegen noch tiefer als die gefährlichen Drohnen.
Zu ihrem Glück sind viele schon so sediert, das sie gar nichts mehr begreifen können. Vom wachsenden Rest wird der hohle und schale Charakter des Wortmülls allgemein immer deutlicher durchschaut.
Politik- und Mediensprech bestehen nur noch aus abgenutzten Floskeln und Phrasen. Die Plattitüden, Sprachhülsen und das Gefasel sind so zerfetzt und abgewetzt vom Übergebrauch, dass da nichts mehr zu retten ist. Die Leute können’s einfach nicht mehr hören oder ertragen. Der Begriff „Bullshit-Bingo“ wird zum Allgemeingut. „So seng des de Staatsdelegitimierer, hoasts.“
Die Denkstruktur bei „den Guten™“ mit ihrem „Wer Nazi ist (also wer mir nicht in den Kram passt) bestimme ich“, entspricht auffallend der eines früher mal populären Politikers: „Wer Jude ist, bestimme ich.“ Hermann Göring. Ohne Eckardt.
Und die ganz ewig Gestrigen berufen sich doch glatt auf einen Papst. Denn der Papst Gregor I., der Große, Geb. um 540 in Rom, † 12. März 604, soll zu Protokoll gegeben haben: „Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.“ Ein Zitat, das auch Georg Schramm öfter mal bemüht hat.
Gegen die natürliche Dummheit hilft eben auch keine künstliche Intelligenz.
Das Leben als solches ist überall und stets ein Kampf auf Leben und Tod. Der US-amerikanische Talkradio-Moderator und Kommentator Jim Quinn soll von sich gegeben haben: „Wir befinden uns mitten in einem existenziellen Kampf gegen das teuflische Böse um die Zukunft der Menschheit.“ Nichts wirklich Neues also…
Sie „drucken Fiatgeld in hyperschneller Geschwindigkeit, in dem verzweifelten Versuch, den Anschein von Normalität zu erwecken, während wir in Wirklichkeit die abnormalste, korrupteste, entartetste und gefährlichste Zeit der Geschichte durchleben.“ Dabei beschreibt Jim Quinn ja nur die Folgen dessen, was Carroll Quigley schon 1966 klarsichtig darlegte:
„Die Mächte des Finanzkapitalismus verfolgten ein weiteres weitreichendes Ziel, nämlich nichts Geringeres als die Schaffung eines weltweiten Systems der Finanzkontrolle in privater Hand, das in der Lage sein sollte, das politische System jedes einzelnen Landes und die Weltwirtschaft als Ganzes zu beherrschen.“
Das ist nicht ganz deckungsgleich mit den hehren Absichten, die im Ahlener Programm der CDU von 1947 niedergelegt sind: „Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein.“
Der auch mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Chris Hedges benennt strukturelle und systemische Dinge für den holprigen Weg auf dem „Highway-to-hell“:
„Die Dekadenz und Unmoral der amerikanischen Gesellschaft, verkörpert durch die Vulgarität, die betäubende Ignoranz und die Grausamkeit Trumps, sind die bestimmenden Merkmale des Imperiums.“
Sogar der Neokonservative Robert Kagan sagte kürzlich, die USA seien eine „Schurkensupermacht“.
In den elitären Epstein-Kreisen, wo Leben billig und Macht absolut sind, was ist da der exklusivste Nervenkitzel? Oder was ist da so alltäglich? Krieg und Frieden nicht nur auf der Konsole, sondern live und in Echt spielen?
„Ihre Opfer haben lediglich eigene Überzeugungen. Und Charisma. Und Einfluss. Und genau das stellt für manche eine Gefahr dar.“ Die Spaßbremse Alexander Dugin will den Deepies wohl einfach nur ihr Vergnügen madig machen.
Aber was wäre, wenn Russland als Reaktion auf die „Angriffe auf das russische Hinterland“ bzw. den „Deep Strikes“ nichts weiter macht, als einfach den Zermürbungs- und Abnützungskrieg so weiterführt, wie bisher? Die westlichen Eskalations-Spezialisten stünden doch irgendwann da „wie die Deppen“. Der Bär sollte doch in die Falle der Eskalation tappen. Und der macht das einfach nicht!
Die handelnden Personen in Verantwortung könnten durchaus in die Lage geraten, sich ihr dickes Fell – ohne nass zu werden – über die Ohren ziehen lassen zu müssen.
Derweilen wird die eigentliche militärische Lage des Westens immer aussichtsloser und verzweifelter. Dessen Aktionen sind ihrem Wesen nach reine Terrorakte und garantiert nicht kriegsentscheidend. Erwartet jemand, dass Russland dadurch zum Kapitulieren gebracht werden kann? „Ja logisch! Mia gwinnan do! Jeda Schuss, a Russ! Ned? Aaa so…“
Die Zeit arbeitet dagegen für Russland, denn EU-Europa zerfällt von innen heraus immer mehr und immer schneller. So extrem können die Umfragen gar nicht getürkt werden, um die katastrophalen Zustimmungswerte der Führungsschichten ganz zu verdecken. Es modert und zerbröselt an allen Ecken und Enden. Suntsu wie er leibt und lebt.
Symptomatisch für die Inkompetenz westlicher Narrativfabriken ist die Sache mit dem Leipziger Drohnenangriff. Die Bezeichnung „karikaturhaft“ wird diesem Phänomen nicht annähernd gerecht. Hier sind offenbar nicht nur die Fähigkeiten der eigenen Drohnenoperatoren mit denen der russischen Seite vertauscht worden, sondern generell ist dieses Drehbuch so dermaßen von hanebüchenen Blödsinn und hirnverbranntem Gedankenmüll überflutet, dass das jeden mit dem Verstand eines Kindergartenkindes intellektuell zutiefst beleidigt.
Die Russen auf rt nennen diese Wesen in den wertewestlichen Denk-Panzern „die westlichen Haie der Schreibfeder und Schreibmaschinengangster“. Pepe Escobar hat den Hut auf: „Die EU ist eine Bananenrepublik, nur ohne Bananen.“
Ab sofort, unverzüglich, gilt „gesichert mag-ich-nicht“ als rechtsgültiges Synonym für „gesichert rechtsextrem“.
Den Klimairren stehen harte Zeiten bevor: Der Hitzesommer ist vorbei! Schluss mit dem Surfen auf den Hitzewellen! Vorbei die turmhohen Flammen bei vorher nie so gesehenen Waldbränden, die unseren, von zumindest über 1 Prozent, beliebten Bundeskanzler veranlasste, die unwidersprochene Aussage in die Köpfe zu meißeln: „Das IST der Klimawandel!“
Die dadurch entstandenen Schäden sind nachhaltig ins Hirn eingebrannt. Es bleiben Massen an hirnverbrannten Subjekten zurück.
Der Feistel Felix kommentiert gewohnt süffisant, dass der Klimawandelfanbase anscheinend nichts anderes übrigbleibt, als trotzdem unbeirrbar „das alte Märchen vom menschengemachten Klimawandel — Achtung, Wortwitz — aufzuwärmen.“
Wäre da bloß nicht auch noch diese schweinemäßig nervende Sache mit den Daten des Copernicus-Atmosphärenüberwachungsdienstes der EU. Die zeigen, dass bis Ende Juni in diesem Jahr – auf allen Kontinenten – eine deutlich geringere Waldbrandaktivität zu verzeichnen war als in jedem anderen Jahr seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 2003.
Sauerei! Das ist eindeutig eine glatte 10 auf der Skala der schweinemäßig nervendsten Sachen. „Wuascht! S’hod eh koana mitkriagt, weis ned in de System-Medien woa.“
Kleine Nichtigkeiten, die sonst kaum jemand beachtet.
Ihro Majestät deklamierte: „Bitte komme mir keiner mit Free Speech. Das hat mit Free Speech nichts mehr zu tun.“ Sprachs, puderte sich die Perücke, zupfte die Seidenstrümpfe zurecht und ließ sich in seiner Sänfte von den Lakaien von dannen tragen.
Flachpfeifen oder Flachzangen? Was ist sagbar? Was ist erlaubt? Was ist was?
Noch was Siebengescheites vom Erich Fromm als Fluchtachterl: „Was für das Funktionieren des heutigen Wirtschaftssystems gut ist, erweist sich für den Erhalt der seelischen Gesundheit des Menschen als schädlich.“
Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/
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Das Buch „Corona – das letzte Kapitel ist noch nicht geschrieben“ ist am 20. August 2026 im Online-Handel erschienen.
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Über Corona wurde viel geschrieben – meist über einzelne Aspekte. Dieses Buch versucht, die vielen Teile zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. In 18 Kapiteln werden die politischen, gesellschaftlichen, medizinischen, medialen und psychologischen Facetten der Corona-Zeit: von Zahlen und Impfkampagne über Grundrechtseingriffe, RKI-Protokolle und mediale Meinungslenkung bis hin zu Widerstand und der bis heute unzureichenden Aufarbeitung beleuchtet.
Das Buch richtet sich besonders an Menschen, die angesichts widersprüchlicher Darstellungen noch immer fragen: Was ist damals eigentlich geschehen? Es liefert keine vorgeschriebene Antwort, sondern Zusammenhänge, Widersprüche und unterschiedliche Perspektiven als Grundlage für das eigene Urteil.
Wer urteilen will, sollte das ganze Bild kennen.
Rezension dieses Buches von Spiegel-Bestsellerautor Helmut Sterz („Die Impfmafia“):
https://wassersaege.com/blogbeitraege/rezension-des-buches-corona-das-letzte-kapitel-ist-noch-nicht-geschrieben/
Seit 31. August Nr. 1 der Amazon-Bestseller in der Kategorie Gesundheitspolitik.

Das Buch „Eine Reise zum Selbst“ wurde am 2.Juli 2026 veröffentlicht.
https://www.amazon.de/dp/B0H761YF9H/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=

Die Texte dieses Buches laden dazu ein, gewohnte Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen, ohne neue Dogmen zu schaffen. Sie verbinden Erkenntnisse aus Philosophie, Spiritualität, Psychologie und Lebenserfahrung zu einer verständlichen und lebensnahen Reflexion über das Menschsein.
Themen wie Selbstreflexion, die Kraft des gegenwärtigen Augenblicks, Geben und Empfangen, Dankbarkeit, Liebe, Toleranz, persönliches Wachstum und der Umgang mit den Herausforderungen des Lebens bilden die Wegmarken dieser Reise.
Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.
Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts
Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/
Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.
Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln
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