
Abwegiges – Schwurbeleien – Unsinn
Eine Satire von Werner Roth
Schon 1953 hat Ray Bradbury mit formidabler Weitsicht in „Fahrenheit 451“ die Zustände beschrieben, in die wir im Zeitalter der Smombies eingebettet sind und die wir deshalb eigentlich erkennen können müssten:
„Stopfe ihnen den Kopf voll nüchterner Tatsachen, bis sie sich zwar überladen, aber doch „umfassend informiert“ vorkommen. Dann glauben sie, denkende Menschen zu sein und vom Fleck zu kommen, ohne sich im Geringsten zu bewegen. Und sie sind glücklich, weil diese Tatsachen keinem Wandel unterworfen sind.“
Anders ausgedrückt heißt das, verstopfe den Leuten ihre Gehirngänge mit nutzlosem, Angst machendem, Infoschlamm. Dann sind sie so überfordert, dass sie keine Ressourcen mehr zum tiefgehenden Nachdenken oder gar dem Erkennen von Zusammenhängen haben. Denn das führe sowieso nur zum seelischen Unglück.
Wer die Macht über die Bedeutung der Worte hat, der bestimmt, was die Leute wie zum Ausdruck bringen können. Man nehme als eindrückliches Beispiel das Wort „Solidarität“ und seine Aushöhlung und Bedeutungsumkehr mit Beginn von Corona.
Denn eine Handlung aus Zwang heraus ist keine Solidarität. Solidarität basiert auf Freiwilligkeit. Das sind die viel beschworenen „doppelten Maßstäbe“, die bis in die letzte Ritze dieses scheinklugen Gemeinwesens wuchern. Das ist die Kehrseite der Sprache, die uns massiv manipulieren kann, bis hin zum enthirnten Funktionswesen.
Präzises Denken bedingt eine präzise Sprache. Und umgekehrt.
Diese Formulierung soll den Geist der Sprachphilosophie eines Ludwig Wittgensteins wiederspiegeln, wobei er dies in die Worte kleidet: „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“
Unseren Geisteszustand, unsere Gefühle und Phantasie, unsere Überlegungen und Ideen drücken wir hauptsächlich durch unsere Sprache aus. Neben anderen menschlichen Darstellungsweisen in Kunst und Kultur gibt es Schreiberlinge mit wunderbaren Wortschöpfungen und Formulierungen, die einem dafür Empfänglichen das Herz aufgehen lassen. Das ist, wie wenn Goethes Forderung mit dem Streben nach dem Wahren, Schönen und Guten bedient wird.
Die Diskrepanz zu den Realitäten, die damit genüßlich aufgespießt und seziert werden können, könnte dann größer kaum sein. Diese Art Gehirnnahrung kann für Sprach-Connaisseure wie eine Droge wirken. „Des koo sogoa an fätzign Lachrausch gemm…“
Wenn das Gehirn nicht genutzt, sprich trainiert, wird, verkümmert es.
Das mit dem „Nie wieder!“ wurde wohl zu lange als stille Post weitergetragen, so dass jetzt ein beschwingtes „Schon wieder! Russen töten!“ daraus wurde.
Jedoch zerstören sich Reiche letztendlich durch ihre eigene Arroganz irgendwann selbst, wenn sie auf der Logik von roher Gewalt, Heuchelei und dem Grundsatz „Macht gibt Recht“ beruhen. „Des hod scho da oide Griech‘ Thukydides gwusst.“
Die USA sind schon fast amüsant, wie sie mit dem wahnsinnigen Eifer eines Spielers ihren Einsatz verdoppeln, nachdem sie schon (fast) das letzte Hemd verloren haben. Dass das bloß nicht zu einem „Eingekesselte-Ratte-Effekt“ führt… vor allem weil das „Imperium der Lügen“ momentan dauernd „Sputnik-Momente“ erlebt.
„Also, wenn ein CIA Direx persönlich in Moskau anreist….Leute, da ist die Kacke richtig am dampfen….“, steht dazu im Internet. Oder hat das schon was vom Führer-Stellvertreter Rudolf Heß und seinem Gaga-Flug nach Engeland?
Die Politik verheddert sich in Floskeln und tarnt politische Leere mit Geschwurbel.
Scott Bessent kündigt wieder mal großspurig gegenüber den Mullahs an: „Jede Art von wirtschaftlichem Engagement mit diesem mörderischen Regime wird die Verantwortlichen der vollen Reichweite amerikanischer Macht aussetzen.“ Schon saublöd, dass diese Macht minütlich weniger weit reicht, wie der Iran demonstriert.
Die wirklich wichtige Frage stellt diese Sprechpuppe dann aber auch noch: „Warum sollte ich das globale Finanzsystem sprengen wollen?“ Tja, warum wohl? Vielleicht weil‘s eh kurz vorm Zusammenfallen steht?
Dies wird zeigen, wie Ben Norton zu wissen glaubt, „dass sich im Herzen des auf dem Dollar basierenden internationalen Finanzsystems eine zunehmende Krise abzeichnet.“
Man hört, leere Drohungen seien das Leibgericht von Chamenei jr., Putin und Xi. Je großspuriger, desto besser. Ob sich deren Reaktionen auch am deftig derben Luther orientieren: „Warum rülpset und furzet ihr nicht? Hat es euch nicht geschmecket?“
Die Wahrheit ist bitter am Anfang, aber am Ende dann süß.
Auch die ehemalige US-Staatssekretärin, Investmentbankerin und Gründerin des Solari Report, Catherine Austin Fitts, zieht die Decke weg: „Das Syndikat, das Israel kontrolliert, ist amerikanisch – und sie plündern jetzt ihre eigenen Bevölkerungen.“ Was einst geopolitische Expansion war, ist heute – so Fitts – Selbstkannibalismus des Systems.
Von „Down Under“ stellt Henry Johnston alles auf den Kopf, wenn er fragt: „Befinden wir uns jetzt in einem System, in dem der Zugang zu realen Dingen (wie Rohstoffen) den Zugang zu Papierversprechen (wie Dollar) übertrumpft? … Der Fokus verlagert sich von Schuldtiteln zu realen Vermögenswerten – und das ist eine schlechte Nachricht für Länder, deren Wirtschaft auf einem Berg von Schuldenforderungen balanciert.“
Dazu hat der wuselige, früher hochgestellte Mantelkragen Larry C. Johnson eine erhellende Idee, denn „alles fügt sich zu einem einzigen, kohärenten Phänomen zusammen: einer Welt, die sich von einem Hub-and-Spoke-System mit einem einzigen obligatorischen Zentrum zu einem dichten Geflecht mit vielen Zentren neu verdrahtet. Das ist keine multipolare Welt, die gerade entsteht. Es ist eine multinodale – und das richtige Substantiv zu wählen, ist die erste Voraussetzung dafür, sie klar zu erkennen.“
Viele haben inzwischen unübersehbare Haltungsschäden von zu viel Haltung.
Die harten „gegen Rääächts“ Kämpen befinden sich im gleichen Geisteszustand wie Weltuntergangssekten, ähnlich den Flagellanten oder Geißlern im 13. und 14. Jahrhundert. Sie haben wahnhafte apokalyptische Visionen im Honig-Kopf über einen Wahlsieg der Schwefelpartei. Und doch wären sie ohne das Bild einer bestialischen „Gefahr-von-Rääächts“ ihres eigenen „sinnlosen, dekadenten, narzisstisch, idiotisierten Daseins“ beraubt und könnten sich selbst nicht mehr für „die Guten™“ halten.
Die ideal-typische grüne Schreckschraube im „Nahen Osten“ der Republik, Susan Sziborra-Seidlitz, muss ganz durcheinander sein. Denn sie plärrt andauernd FCKNZS und macht das auch noch in realiter. Zumindest, wenn sie ihre ehelichen Pflichten ernst nimmt. „So hintafotzig eazäin des de Schwuabla.“
Der ganz spezielle Humor in dieser Sache zeigt sich darin, dass ja tatsächlich ein Untergang stattfindet. Nämlich die immer schmerzvollere Zerbröselung des „Imperium der Lügen“, vulgo des güldenen Wertlos-Westens. Man sieht das an dem stetig zunehmenden Aufwand, die Lügengebäude zu stützen, die das ganze System ausmachen. Diese Sisyphusse sehen sich zwar mitten in der Erdverkochung, doch sie wollen einfach nicht mitkriegen, wie das Wasser heißer wird.
Und überhaupt…, wir haben doch jetzt das „Tassengate“. Der einzig würdige Nachfolger von Bernstein/Woodward, der Paule, der „Rotzistimeimer“, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Beziehungsweise der von ihm mit Hausbesuch beglückte Schwefelparteiler Til Schweiger, äähhh…, Till Schneider, äähhh… Tillschneider hat eine Russentasse!
Man muss sich das mal vorstellen! Welt-TV hält da gnadenlos drauf. Unter anderem Krempel steht da glatt eine Tasse mit DEM roten Stern der ewigen Tod-Feinde einfach so in der Wohnung rum. Jetzt ist klar wie Kloßbrühe, dass dieser „gesichert Rechtsextreme“ dem satanischen Putler garantiert jede Geheimdienstinfo gratis und frei Haus einfach so zusteckt. „Do muas ma si do wägschmaißn…“
Gibt es noch irgendwelche Gründe, Kassandra für verrückt zu halten?
Die Mehrheit glaubt weiterhin den charakterlosen, geldgeilen und chronischen Lügnern. Wie kommt das? Nun, die Mehrheit der Leute belügt sich schließlich auch täglich selbst, ist charakterlos und geldgeil. Seit Jahren, Jahrzehnten oder auch ein ganzes Leben. Der Begriff vom „Imperium der Lügen“ kommt nicht von ungefähr. Die Unteren tun dasselbe, was die Oberen ihnen vormachen. Und andersrum.
Die DNA im „Imperium der Lügen“, ganz vorne dabei „UnsereDemokratie“, ist die Lüge (© by Alice Weidel) und der Betrug. Sie sind das Grundprinzip und somit haben die Lügner und Betrüger das Ruder fest in der Hand.
Im „Imperium der Lügen“ ist das florierendste Geschäftsmodell die Ummünzung von Angst in Profit.
Wenn bei einer Shakespeare Aufführung Trigger-Warnungen erfolgen, weil Gefühle verletzt werden können, was machen die dann, wenn wieder die „Germans to the front“ sollen? „Ey, Alda… masch disch ma loggä… Chill east ma…“
Quertreiber Michael Klonovsky stellte da mal gleich die ketzerische Frage: „Würde unser einstweilen noch virtueller Wehrdienstleistender (m/w/d) sein Leben – also praktisch „Alles – für Deutschland“ geben?“
Der wahrscheinlich letzte echte Kabarettist im TV, der Georg Schramm ließ sich mal dergestalt vernehmen: „Du musst sie nur weiter systematisch verblöden, denn nur Idioten kaufen und fressen Gammelfleisch.“ Wobei der mit „Gammelfleisch“ sicher dieses harte Wort für die weiche Masse im Sinn hatte. Also, einfach wie das Endprodukt des Stoffwechsels gemeinhin benannt wird. Kurz: Krieg ist Scheiße!
Nur zur Erinnerung: Der letzte Krieg, den die USA gewonnen haben, war der gegen Grenada. Grenada? Sie wissen nichts mehr über die glorreichen 4 Tage vom 25. bis 29. Oktober 1983? „Mia dageng hamm jo scho ewig nix mea gwonna…“
Heute wollen alle dasselbe. Anders sein wie die anderen.
Das Leben schreibt die abgedrehtesten und bizarrsten Geschichten. Die alternativen Schreiberlinge sind bloß die Sekretäre, die einfach alles mitschreiben. Da gibt es noch unendlichen Vorrat.
Dass Philipp Amthor (ein Klon-Abkömmling des früher als Alfred E. Neumann bekannten Comic-Typ) unter dem Verdacht stehen soll, Bambi erschossen zu haben, ist natürlich totaler Unsinn.
Aber „weil es heutzutage ja alles, was sich so irre anhört, wirklich gibt“, wie Michael Sailer treffend anmerkt, weiß man nie.
Soll der Schöngeist Hermann Hesse das letzte Wort für hier haben: „Unrein und verzerrend ist der Blick des Wollens. Erst wo wir nichts begehren, erst wo unser Schauen reine Betrachtung wird, tut sich die Seele der Dinge auf, die Schönheit.”
Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/
Der Artikel erschien zuerst unter
https://www.anderweltonline.com/satire/satire-2026/gschichtn-ausm-nachbargartn-folge-63/
Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, bitte wieder teilen. Danke dafür. Ihnen eine angenehme Zeit.
Noch ein privates Anliegen, werte Leserinnen, werte Leser,
in diesem Blog, den ich alleine ohne jede finanzielle Unterstützung betreibe, steckt mein Herzblut. Ich möchte meine diesbezügliche – meines Erachtens nutzbringende – Aktivität keinesfalls einschränken. Der Zeitaufwand hierfür reduziert jedoch meine Möglichkeiten für den Broterwerb. Für eine Spende wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Spendenkonto:
Uwe Froschauer
IBAN: DE41 7015 0000 1008 3626 40
BIC: SSKMDEMMXXX
Wenn Sie bei der Überweisung im Vermerk „Spende“ eingeben, wäre das sehr hilfreich für eine korrekte Zuordnung.
Vielen Dank!
Herzlichen Dank auch für bereits eingegangene Spenden.
Das Buch „Corona – das letzte Kapitel ist noch nicht geschrieben“ ist am 20. August 2026 im Online-Handel erschienen.
https://www.amazon.de/s?k=uwe+froschauer+Corona+-+das+letzte+Kapitel+ist+noch+nicht+geschrieben&__

Über Corona wurde viel geschrieben – meist über einzelne Aspekte. Dieses Buch versucht, die vielen Teile zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. In 18 Kapiteln werden die politischen, gesellschaftlichen, medizinischen, medialen und psychologischen Facetten der Corona-Zeit: von Zahlen und Impfkampagne über Grundrechtseingriffe, RKI-Protokolle und mediale Meinungslenkung bis hin zu Widerstand und der bis heute unzureichenden Aufarbeitung beleuchtet.
Das Buch richtet sich besonders an Menschen, die angesichts widersprüchlicher Darstellungen noch immer fragen: Was ist damals eigentlich geschehen? Es liefert keine vorgeschriebene Antwort, sondern Zusammenhänge, Widersprüche und unterschiedliche Perspektiven als Grundlage für das eigene Urteil.
Wer urteilen will, sollte das ganze Bild kennen.
Rezension dieses Buches von Spiegel-Bestsellerautor Helmut Sterz („Die Impfmafia“):
https://wassersaege.com/blogbeitraege/rezension-des-buches-corona-das-letzte-kapitel-ist-noch-nicht-geschrieben/
„Nr. 1 der Amazon-Bestseller in der Kategorie Gesundheitspolitik“

Das Buch „Eine Reise zum Selbst“ wurde am 2. Juli 2026 veröffentlicht.
https://www.amazon.de/dp/B0H761YF9H/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=

Die Texte dieses Buches laden dazu ein, gewohnte Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen, ohne neue Dogmen zu schaffen. Sie verbinden Erkenntnisse aus Philosophie, Spiritualität, Psychologie und Lebenserfahrung zu einer verständlichen und lebensnahen Reflexion über das Menschsein.
Themen wie Selbstreflexion, die Kraft des gegenwärtigen Augenblicks, Geben und Empfangen, Dankbarkeit, Liebe, Toleranz, persönliches Wachstum und der Umgang mit den Herausforderungen des Lebens bilden die Wegmarken dieser Reise.
Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.
Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts
Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/
Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.
Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln
Meine Artikel können gerne für andere Blogs oder sonstige Kommunikationsplattformen verwendet werden, soweit Inhalte nicht verändert werden, die Quelle zitiert und der Spendenaufruf beibehalten wird.
Wissen ist frei – auch wenn das manche eliteinstruierte Politiker und Journalisten anders sehen.