
Abwegiges – Schwurbeleien – Unsinn
Eine Satire von Werner Roth
Zu allen Zeiten sind die Menschen damit beschäftigt, zu entscheiden, was an Bewährtem beizubehalten und zu pflegen ist und was an sinnvollem Neuem fürs weitere Leben übernommen werden soll. Das Titelbild mag dies eindrücklich demonstrieren.
Francis Fukuyama prägte mit dem Mauerfall die Vorstellung, am Ende der Geschichte angekommen zu sein. Dies hier soll ja angeblich die beste Welt sein, mindestens das „bDaZ“, das beste Deutschland aller Zeiten. Nun müsse diese Welt lediglich gegen rückwärtsgewandte Kräfte verteidigt werden. „Ois Nadsi, do hintn.“
Das impliziert, das alles vorherige, alle Zeiten die vor uns waren, nicht so gut waren, wie die jetzigen. Also muss alles Frühere als schrecklich, schlimm, ja verachtenswert gekennzeichnet werden. Das schließt natürlich auch alle Vorstellungen, Umgangsformen, Sitten, Traditionen, einfach alles Alte mit ein. Da darf kein Fitzelchen mehr übrig bleiben, das irgendwie positiv wäre.
Wir werden rückwärtig immer mutiger. Rückblickend hätte jeder Hitler verhindert.
Nur aufgrund dieser Auffassung kann die Umwertung aller Werte überhaupt einigermaßen überzeugend propagiert werden. Man stelle sich vor, da hätte es Zeiten gegeben, in denen die Menschen vielleicht sogar glücklicher gewesen wären. Undenkbar!
Man stelle sich Zeiten vor, in denen Männer Männersachen machten und Frauen Frauensachen. Und das Ganze lief auch noch gesamtgesellschaftlich viel harmonischer ab, wie heutzutage. „Jo so a Schmarrn! Wann häds no des gemm soin?“
Das Intro einer Uralt-Serie aus den späten 60ern, „Das königlich-bayrische Amtsgericht“, entfaltet mindestens ein Proto-Paradies der bajuwarischen Lebensart:
„Es war eine liebe Zeit. Die gute alte Zeit vor Anno 14. In Bayern gleich gar. Damals hat noch seine königliche Hoheit, der Herr Prinzregent regiert. Ein kunstsinniger Monarch. Denn der König war schwermütig. Das Bier war noch dunkel. Die Menschen war‘n typisch. Die Bursch‘n schneidig. Die Dirndl‘n sittsam. Und die Honoratioren ein bisserl vornehm und ein bisserl leger. Es war halt noch vieles in Ordnung damals. Denn für Ordnung und Ruhe sorgte die Gendarmerie und für die Gerechtigkeit … das königliche Amtsgericht.“
Dagegen schreit diese unsere Gaga-Gesellschaft „Schaut alle her zu mir“ und gleichzeitig „Bloß nicht mich anschauen“. Doppelstandards wohin man schaut. Orientierungslosigkeit total. „Wemma hoid nimma woas, wea Mandal und Waibal is, dann is eh ois z‘spaad.“
Das Phrasenschwein quietscht zum Steinerweichen.
Der meist gebrauchte Zirkelschluss dieser Tage ist: „Russen sind Täter, weil sie böse sind; böse sind sie, weil sie Täter sind“.
Würde man die Fähigkeiten und Kompetenzen der Russen am unbeschreiblich dilettantischen Leipziger Drohnenvorfall messen, dann müsste uns beileibe nicht bange sein. Eine Drohne zu bauen und einzusetzen, bei der der Zünder mal einfach so abfällt, der Sprengstoff in eine Dose drapiert werden muss, in diese Dose dann für die Zünderverbindung ein passendes Loch in den Dosenboden gebohrt werden muss, und die dann von einem beleibten Busfahrer mittels Kung-Fu-Tritt aus der Luft geholt wird, ist kein Beweis für militärische Überlegenheit.
Offenkundig sind diese Untermenschen auch noch so arrogant, dass sie davon ausgehen, mit ganzen 2 Pistolen unsere bunte Wehr zu besiegen. Das meinen alle Oberen bei uns, die nach dem Fund eines obskuren Waffendepots mit eben diesen beiden Ballermännern feindliche „fremde Mächte“ (=die Russen) dahinter sehen, die dann in „hybriden Szenarien“ eine „umstürzlerische Aktion“ gegen „UnsereDemokratie“ durchführen wollen. „Sakrament! De draun si wos, de Russn, hah!“
Dazu hilft, sich an die Erkenntnisse von Stefan Wittlin zu erinnern: „Geheimnisvolle Geheimdienst-Geheimnisse sind meist so sehr geheim, dass der Geheimnisträger selbst zum Geheimnis werden kann.“
Die Wirkungen der Sanktionspakete lagen irgendwo zwischen heißer Luft und dem Umhang des nackten Kaisers.
Der „What-a-fool“, unser Außenministernder, hat zu unterschiedlichen Zeiten und Orten gleich viermal, in Zahlen 4 x, während seines Besuchs in Kieiyjv diktiert, dass die Ukraine den Krieg gegen die bestialischen Russenmonsterhorden gewinnen wird. Hat den eigentlich schon jemand gefragt, warum und wie uns diese besiegten Russen dann angreifen? Nur zur Klärung des Sachverhalts, weshalb die unbedingt nötige Aufrüstung für die Kriegstüchtigkeit bei uns und überhaupt unbedingt nötig ist.
Ziemlich wahrscheinlich würde auch ein Beitritt zur EU der Demografie der Ukraine den endgültigen Todesstoß versetzen. In einer Folge der Ukro-TV-Serie „Diener des Volkes“ (mit dem Schauspieler Selenskij als Titelheld) wurde es schon gezeigt. Der Präsident verkündet, die Europäische Union habe die Visumfreiheit für ukrainische Staatsbürger genehmigt und am nächsten Tag ist er in der Ukraine völlig allein übrig geblieben. Die Leute sind bis auf ihn, den Letzten, ausgereist.
Aber das ist momentan so wahrscheinlich, wie ein geistreicher Ausspruch aus dem Munde eines Bildschirmkopfes oder wie eine Baerbock, dumm wie ein Meter Waldweg, als Uni-Professorin. Äääähh… Letzteres ist nur vollkommen irre, aber wahr. Nicht irre wäre das mit einem Zusammenkommen von Russen und Deutschen, das früher mal bei den Angelsachsen gefürchtet war und der Upperclass den Schlaf raubte. „Vo de Russn leana, hoast gwinna leana, hods beim Ossi scho moi ghoasn.“
„Bundesministerium bereitet sich auf Verteidigungsfall vor.“
Inzwischen dürfte das eh nichts mehr bringen, da das kastrierte heulsusige Regenbogendeutschland nur noch Weltspitze im Durchführen von CSD-Umzügen ist und nicht mehr im qualitativ hochwertigen Tüfteln, Konstruieren, Entwickeln, Erfinden und Denken. Dazu ein paar Querdenker, denen sonst was angedichtet wird.
Stattdessen wird in Deutschland ein Problem nicht mehr gelöst, sondern verwaltet, bis es ein Formular dafür gibt. Das gleicht mehr und mehr den Vogonen. Diese bürokratischen Monster im Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“, sind für die Sprengung der Erde verantwortlich, um Platz für eine Hyperraum-Umgehungsstraße zu schaffen.
Ihr Wesen wird als mies gelaunt, gefühllos und extrem bürokratisch beschrieben. Das Aussehen sei grobschlächtig, mit gräulich-grüner Haut und einer Nase, die über den Augenbrauen sitzt. Sie verfassen die drittschlechteste Poesie (=Amtsdeutsch) im ganzen Universum und lesen das gefangenen Opfern gern als Folter vor.
Inwiefern Sie sich damit als Deutscher gemein machen wollen, ist ihr Bier. Ähnlichkeiten und gewisse Parallelen sind hier rein zufällig und berechtigen nicht zur Strafverfolgung.
Das „Imperium der Lügen“ wird von Leuten beherrscht, die es nach offizieller Lesart eigentlich gar nicht gibt.
Die Führungsriegen-Darsteller eint eine altbekannte Eigenschaft. Die besonders erfolgreich optimierte Risikovermeidung. Präziser: Die Feigheit.
Dazu kommen noch einige weitere gemeinsame bösartige Eigenschaften, die mit dem Begriff der „Dunklen Triade“ die drei negativen Persönlichkeitsmerkmale Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie zusammenfasst.
In „UnsererDemokratie“ kommuniziert die vorgebliche Herrschaft mit den Untertanen auf die gleiche Art, die sie selbst auszeichnet: unzurechnungsfähig, unmündig und regelrecht geistig behindert. Die Lautsprecher in „UnsererDemokratie“ sind der lebende Beweis dafür, dass man auch ohne Verstand leben kann. „Manche sogoa in Saus und Braus…“
Es schadet nicht zu bedenken, dass der breiten Bevölkerung das Reservoir an Werten durch „(Ver-)Bildung“, Propaganda (Filme, TV, Medien, etc.), „GONGOs“ und Politik vorgegeben wird. Die Leute übernehmen das dann und liefern die moralischen Nährstoffe für das gesellschaftliche Klima, sprich den Zeitgeist. So ist das mit der Nichtbeachtung der „Würde“ aus dem Grundgesetz dem Faktum geschuldet, dass man seine Würde ja nicht verlieren kann, wenn man noch nie selbige besessen bzw. würdelos einfach so dahingelebt hat.
Orwell ist jetzt.
Auch wenn sich die „Eliten“ den herausfordernden Problembergen durch Etablierung einer orwell’schen Diktatur zu entziehen versuchen, so werden die Folgen umso
unkontrollierbarer und drastischer sein. Wie hieß der doch gleich, der so hoch gestiegen ist, dass er gegen die Sonne prallte und ins Bodenlose fiel? Rothschild? Ach, Ikarus…
Dass sich diese Kabale auch kabbelt (is scho recht… Wortwitze schlecht gemacht…), sollte nicht überraschen. Doch wer ist der Stärkste, Größte und kann am (hat den?) Längsten? Es ist ein kleiner Club von Leuten, die über das „Imperium der Lügen“ bestimmen, die es kontrollieren und dirigieren. „Unnütze Esser“ gehören da nicht dazu. Das Volk sieht nichts und weiß nichts. Skandal! Hah!
Es wäre interessant zu erfahren, ob zum Beispiel ein Peter Thiel auch etwas machen kann, was bspw. dem Rockefeller-Clan missfällt bzw. überhaupt nicht in dessen Kram passt. Ist es denn denkbar, dass irgendwas von irgendwem im „Imperium der Lügen“ entgegen dem Willen dieser leitenden Clubgrößen geschieht? Also, wie weit reicht die Macht der wahren Deepies?
Der nicht ganz unbekannte Michael Hudson, Finanzanalyst und Berater an der Wall Street, meint, an die Stelle des bisher als Zivilisationskonflikt verstandenen militärischen Konflikts trete ein Konflikt der Wirtschaftssysteme. Einerseits das Gläubiger- und finanzialisierte Modell des „Imperium der Lügen“ versus ein industrielles kapitalistisches oder sozialistisches Modell nach chinesischem und asiatischem Vorbild. Das ist die eigentliche Auseinandersetzung, vor der die Welt stehe.
Der „große Vorsitzende“ Mao schrieb, dass „Politik Krieg ohne Blutvergießen ist, während Krieg Politik mit Blutvergießen ist.“
Das Amish-Modell wird die Zukunft sein. Der Rest wird mit der Erosion all dessen konfrontiert, was sie für dauerhaft gehalten haben.
Dann werden die Epigonen des Barons von Münchhausen zu Wahrheitsfanatikern mutieren. Der ganz normale Wahnsinn wird sich in totalem Wahnsinn auflösen, und umgekehrt. Egal ob es dem Einzelnen schlecht geht, obwohl es den Börsenkursen doch so gut geht. Tja, in der Verzweiflung kann man sich die Arroganz nicht mehr leisten.
Deshalb die Hausaufgabe für ausnahmslos alle: Erkläre einem Deppen, dass er ein Depp ist! Wer die Aufgabe nicht versteht, muss mit seinem Spiegelbild sprechen…
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Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts
Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/
Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.
Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln
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