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Geburt Jesu Christi völlig anders, überhaupt?

30. Dezember 2025, von Albrecht Künstle

– Was uns diese Botschaft über das Klima verraten kann

– Es war damals etwas wärmer als heutzutage

In den letzten Tagen waren unsere “Qualitätsmedien” von Funk und Presse wieder wollüstig am Werk, die (noch) gefeierte Geburt Jesu Christi an Heiligabend ganz anders darzustellen, als sie im Lukas-Evangelium überliefert ist: Die Volkszählung von Kaiser Augustus habe überhaupt nicht im Jahr Null stattgefunden, Jesus sei gar nicht in Bethlehem, sondern in Nazareth geboren worden und schon gar nicht im Winter, weil in der kalten Jahreszeit angeblich keine Schafhirten auf den Feldern gewesen sein konnten und so weiter und so fort. So jedenfalls lautet das Narrativ bestimmter Besserwisser. Die mit dieser altklugen Attitüde einhergehende Entmystifizierung und das beharrliche, grundsätzliche Bestreiten christlicher Botschaften hat ebenfalls einen Anteil daran, dass die jüngere Generation entweder agnostisch heranwächst – oder aber den Koranjüngern zunehmend mehr Vertrauen schenkt als dem Christentum. Vielleicht ist es ja das, was die berüchtigten „Fakten-Checker“ mit ihren Absonderungen gerade bezwecken?

Bevor auf den wichtigeren Teil der Überlieferung zur Zeit Jesu behandelt wird, zunächst zu zwei eigentlich nebensächlichen, aber dennoch umstrittenen Punkten. Die Geburt habe nicht in Bethlehem stattgefunden, heißt es. Warum aber sollte Josef mit Maria zur Volkszählung in Nazareth geblieben sein, statt sich in Bethlehem, der Stadt der Vorfahren (darunter David), in die Steuerliste eintragen zu lassen? Von wo aus ist die Familie nach Ägypten geflohen? Wäre Jesus in Nazareth geboren, hätte die Heilige Familie nur ein paar Kilometer nach Westen fliehen brauchen, etwa nach Dor, oder Richtung Osten, nach Abila und damit außerhalb des Herrschaftsbereiches von König Herodes – was sie aber nicht tat. Von Nazareth aus Richtung Süden, nach Ägypten, hätte sie fast vollständig den Machtbereich des König Herodes von rund 300 Kilometer Länge durchqueren müssen; von Bethlehem aus ins damalige Ägypten waren es aber „nur“ rund 75 Kilometer. Was ist dann als Geburtsort wohl plausibler? Über die Logik der „Fakten-Checker“ kann man sich nu wundern.

Die Hirten auf den Feldern

Weiter ist zu lesen, dass das Phänomen des “Abendsterns“, wenn überhaupt, in einem anderen Jahr stattgefunden habe. Eine planetare Konjunktion habe im Jahr 7 vor Christus stattgefunden; dabei bewegten sich zwei Planeten, nämlich Jupiter und Saturn, sehr nah aneinander vorbei. Diese “Große Konjunktion” fand im Sternbild der Fische statt und war genaugenommen sogar eine seltene dreifache Konjunktion, denn die beide Planeten wurden gleichzeitig auch noch von unserer Erde überholt. Daher blieben Jupiter und Saturn scheinbar am Himmel stehen, was den kundigen Sterndeutern aufgefallen sein dürfte. Diese Beschreibung passt jedenfalls zur biblischen Erzählung des Evangelisten Matthäus. Das abweichende Geburtsjahr vom astronomisch belegten Abendstern-Phänomen ist mit der Umstellung vom Julianischen auf den Gregorianischen Kalender zu erklären, der die Jahreszahlen verschob, Und damit, dass Dionysius Exiguus zur Kennzeichnung der Jahre römische Ziffern verwendete – ein Zahlensystem, in dem die Null nicht vorkommt. Aber das nur am Rande.

Nun aber zum Zeitpunkt der Geburt Jesu im Jahreslauf, die von „Fakten-Checkern“ wegen der Hirten mit ihren Schafherden auf den Feldern bestritten wird. Das könne nicht im Winter gewesen sein, denn im Winter seien Schafe nicht auf dem Feld – ja wo denn eigentlich sonst? Doch, kann es sehr wohl! Schafe können grundsätzlich auch im Winter im Freien sein, sowohl hier im heimischen Deutschland, erst recht aber in der Heimat Jesu im vorderen Orient. Zwar liegt Bethlehem 775 Meter über dem Meeresspiegel, wodurch es theoretisch also noch kälter sein könnte als der Winter etwa in der tiefen Rheinebene mit ihrem milden Klima; allerdings liegt Bethlehem vom Äquator aus etwa auf dem 32. Breitengrad–  und damit viel weiter südlich als die Mitte Deutschlands auf dem 51. Breitengrad. So hatte es am 24. Dezember in Bethlehem im Schnitt der letzten Jahre tagsüber 18 Grad plus, nachts immerhin 12 Grad plus.

Ein Temperaturminimum als Bezugspunkt für “Global Warming

Was aber wichtiger ist im Kontext dieses Artikels: Die Geburt Jesu Christi fiel in das sogenannte Optimum der Römerzeit, eine Warmzeit, die von etwa 200 v. Chr. bis 150 n. Chr. reichte. In dieser Zeit lag die globale Durchschnittstemperatur um gut zwei Grad wärmer (daher die Bezeichnung Warmzeit) – jedoch nicht wie in dieser Quelle angenommen zu heute, sondern zur Temperatur in der sogenannten Kleinen Eiszeit, die etwas kälter als die mittelalterliche Warmzeit war und erst Mitte des 19. Jahrhunderts endete. Die damalige Temperatur entsprach also in etwa der heutigen, die 1,5 Grad über jener der Kleinen Eiszeit liegt. Und weil es zur Zeit Christi nicht kälter war als heute, konnten Schafe eben auch im Winter auf der Weide sein – wie heute auch. Aber was wollen uns die Zweifler vom Dienst eigentlich damit vermitteln, indem sie beharren, dass Jesus tatsächlich nicht Ende Dezember geboren sei?

Wichtig ist vielmehr etwa anderes: Genau das Temperaturminimum zum Ende der Kleinen Eiszeit suchte sich der “Weltklimarat” IPCC als Referenzwert heraus, um daraus Forderung zu erheben, es dürfe maximal 1,5 Grad wärmer werden als um 1850 herum; also dürfe es nie mehr wärmer werden als in der Blütezeit des römischen Imperiums. Wählte der IPCC diese Tieftemperatur als Ausgangspunkt, um zu warnen, dass die Welt ebenso untergehen werde wie das Römische Reich, sollte es wärmer werden? Wohl kaum – denn der Globus ist ungleich resistenter als ein Reich. Die Klimapäpste hätten ebenso gut auch das Jahr Null unserer Zeitrechnung die die Jahre 1850 oder 1870, für ihre 1,5-Grad-Nummer heranziehen können. Aber dadurch würde die Willkür der Wahl des Bezugsjahrs noch offenkundiger.

Schon in der Antike: “Klimamigration” war immer eher Flucht vor Kälte als vor Wärme

Wer mehr über die auffälligen Parallelen zwischen den Temperaturschwankungen und den Lebensbedingungen der letzten zwei Jahrtausende im Mittelmeerraum und Europa erfahren will, dem sei diese aktuelle Ausgabe von “Tichys Morgenwecker empfohlen. Es sind 20 aufschlussreiche Minuten zur Klimageschichte, welchen das Kommen und Gehen von Kulturen erklärt sowie auch die Hintergründe von Wanderungsbewegungen aufzeigt. Ebenfalls ist es auch eine Geschichte von Fluchten – aber nicht etwa der Flucht vor dem „Hitzetod“, sondern Fluchten vor kälteren Zeiten, die stets begleitet waren von Hungerkatastrophen. Globale Abkühlungsphasen haben zu jeder Zeit mehr Leid und Tod ausgelöst als wärmere Epochen. So war der Exodus der Israeliten aus Ägypten in Richtung Nordosten auch nicht dem warmen Reich der Pharaonen geschuldet, sondern den zunehmend fallenden Temperaturen mit Missernten und Unwettern, die ihnen in der dortigen Diaspora zu schaffen machte. “Klimamigration” war fast immer eher Kälteflucht als Wärmeflucht.

Die derzeitige Völkerwanderung aus Vorderasien und Nordafrika zu uns ist ebenfalls nicht einer Klimakatastrophe geschuldet, sondern weil die Brötchen bei uns größer und besser sind als in den Herkunftsländern der Migranten; dasselbe gilt für die Freiheit, die sie bei uns haben, zu Hause aber nicht. Auf die Idee, dass das irgendetwas mit der Ideologie ihres koranischen Glaubens zu tun haben könnte, kommen sie selbst anscheinend nicht, im Gegenteil: Hier angekommen schwören sie ihrer religiösen Ideologie nicht etwa ab, sondern nicht wenige unter ihnen versuchen, uns diese mit allen Mitteln aufzudrängen. Und nicht wenige Politiker geben sich dafür her, dies nicht nur geschehen zu lassen, sondern sie unterstützen auch noch die Verbreitung jener vorgeblichen “Religion“ aktiv. Oft ist dies die gleiche Spezies, die aus der natürlichen Änderung von Sonnenaktivität, Temperaturen und Wetterkapriolen eine Klimareligion macht, während sie ihre eigenen religiösen Wurzeln zynisch seziert und in Frage stellt. Doch so, wie sie das Christentum verneinen, so leugnen sie auch die wahren, wirklich entscheidenden Ursachen klimatischer Veränderungen.

Vorbehalt: Falls in diesem Artikel Strafbares enthalten sein sollte, distanziere ich mich prophylaktisch von solchen Unrechtsgrundlagen bzw. der Justiz, die darin evtl. Strafbares erkennen will.

Dieser Artikel ist ohne „KI“ ausschließlich mit Künstle-Intelligenz 😊 erstellt; zuerst hier https://ansage.org/weihnachtsrueckblende-was-uns-die-geburtsgeschichte-jesu-ueber-das-damalige-klima-verraet/ erschienen.

Ende März und Anfang April 2025 wurden meine beiden Bücher
„Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Rezension zu diesem Buch: https://www.manova.news/artikel/abwarts

Rezension zu diesem Buch: https://wassersaege.com/blogbeitraege/buchrezension-die-friedensuntuechtigen-von-uwe-froschauer/

Ende September 2024 erschien das Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“.


Hier der Link zur Rezension des Buches:
https://www.manova.news/artikel/die-nieten-festnageln

Im Januar und Februar 2024 sind auch vier Sammelbände in Buchform von mir veröffentlicht worden mit den Themenkreisen

  • Ukrainekonflikt
  • Ampelkoalition
  • Corona
  • Neue Weltordnung

https://www.amazon.de/s?k=Uwe+Froschauer+Behauptungen+oder+Wahrheit&i=stripbooks

Von Uwe Froschauer

Ja, was gibt es über mich zu sagen.
Ich genoss eine sehr angenehme Kindheit, verbrachte eine äußerst turbulente und ereignisreiche Jugend, und hatte sehr viel Sinn für Unsinn – was sich bis heute nicht geändert hat.

1979 machte ich mein Abi, und 1988 schloss ich mein Studium der Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit Diplom ab. Mein vornehmliches Interesse galt der Wirtschaftspsychologie.
Während des Studiums gewann ich neben einem profunden Managementwissen erste Einblicke in psychologische und soziologische Grundlagen und baute diese weiter aus.

Mich interessieren u.a. die unterschiedlichen Fühl-, Denk-, Verhaltens- und Kommunikationsweisen von Mann und Frau. Zu diesem Thema veröffentlichte ich den Titel: Mann und Frau: „Sie verstehen sich nicht, weil sie sich nicht verstehen“, Band 1: „Was Frauen an Männern nervt“.

Meine Leidenschaft, zwischenmenschliche Beziehungen zu beobachten und zu analysieren, sowie die Beschäftigung mit psychologischen, soziologischen, anthropologischen, politischen, ökonomischen, ökologischen und philosophischen Themen prägen meine vielfältigen Schaffensgebiete.

Persönliche Weiterentwicklung im Kontext einer sich verändernden Gesellschaft ist mir ein besonderes Anliegen. Das Buch „Mach nicht mit – entwickle Dich weiter, 12 Wegweiser für ein sinnvolles und erfülltes Leben“ gibt Menschen Hilfestellung, sich aus einer machtorientierten und raffgierigen Welt zu lösen.

Mein Buch „Turbokapitalismus – eine Schmähschrift“, ruft die sozialen und ökologischen Kräfte auf, den Abgang dieses Killerkapitalismus zu beschleunigen.

Die Buchreihe „Vater, Sohn und die Welt“ ist ein reiner Dialog zwischen einem Vater und seinem flügge werdenden Sohn über die wichtigsten Bereiche des Lebens. Band 1 handelt von „Mann, Frau, Liebe, Sex, Prostitution, Beziehung, Ehe“, Band 2 von Wirtschaft und Politik.

Meine politsatirischen Bücher „Weltkasperletheater, Band 1“, und „Weltkasperletheater Band 2: Good Bye Demokratie“ bringen weltpolitisches Geschehen zeitnah auf den Punkt.

Mein erstes Buch zur angeblichen Pandemie „Corona – eine Chance“ erschien Anfang April 2020 zu Beginn des ersten Lockdowns – ein Schnellschuss, da ich bereits zu diesem Zeitpunkt richtigerweise vermutete, dass an der „Krise“ etwas (ober-) faul ist.

Das Buch „Die Verschwörung der Coronaviren“ setzt sich in einer Art Chronik kritisch, faktenbezogen und unterhaltsam mit dem Thema Corona im Rahmen einer Verschwörung der Viren mit dem Ziel „Reduzierung der Menschheit“ auseinander. Bei der Lektüre des Buches darf auch gelacht werden.

Das im Juli 2022 erschienene Buch „1 x 1 = 3 – oder jedes andere gewünschte Ergebnis“, Untertitel „Mathematik, Logik und Widerstand in Corona-Zeiten“ zeigt auf Basis offizieller Statistiken, dass es zu keinem Zeitpunkt eine Pandemie gegeben hat. Des Weiteren geht es auf Widersprüche von Politikern und anderen Interessengruppen, sowie auf verschiedene Formen des Widerstands gegen die Corona-Maßnahmen ein.

Das letzte Buch "Das menschliche Schaf – Massenpsychologie und Manipulation" erläutert anhand von konkreten Beispielen aus den letzten und laufenden Krisen das Phänomen der Massenbildung, sowie Strategien und Techniken der Manipulation, die uns Dinge machen lassen, die wir eigentlich nicht wollen.

Ich gebe Seminare, coache Existenzgründer, und berate Unternehmen. Zum Thema Management schrieb ich 4 Grundlagenbücher und ein Buch zum Bereich Projektmanagement, die auf humorvolle und verständliche Weise die Managementinhalte näherbringen.

Meine Hobbys sind Reisen, viel Sport, insbesondere Kampfsport, Lesen und Schreiben, sowie recht und schlecht Gitarre spielen. Ich liebe Tiere und die Natur, und lerne sehr viel von Kindern.
Die Würde jedes Menschen ist mir sehr wichtig, Begriffe wie Ehre haben für mich einen hohen Stellenwert, und das Leben ist viel zu wichtig, um es zu ernst zu nehmen.
Politisch bin ich eher Mitte links orientiert. Bei wahren Worten ist es mir egal, wer sie ausspricht, gleichgültig welcher politischen Gesinnung entspringend.
Ich werde meine Kraft dem Kampf für eine lebenswerte Zukunft für meine Familie, für mich, für jeden Menschen widmen, für eine Zukunft, die in einem bisher nicht gekannten Ausmaß in Gefahr ist.

Ich wünsche euch viel Spaß mit meinen Beiträgen, und hoffe, dass ihr die eine oder andere neue Erkenntnis gewinnt.

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